Dr. Maier-Wolthausen am 18.06.2019 im Zoologischen Garten Berlin. (Quelle: rbb|24/Winkler)
Video: rbb24 | 29.07.2019 | Georg Berger | Bild: rbb|24/Caroline Winkler

Interview | Zoo-Historiker - "Der Zoo ist ein Spiegelbild der Berliner Stadtgeschichte"

Der Berliner Zoo feiert in diesen Tagen 175. Geburtstag. In der Vergangenheit gab es aber auch rassistische Völkerschauen und einen Nazi als Direktor. All das habe aufgearbeitet werden müssen, sagt der Historiker Clemens Maier-Wolthausen im Interview.      

rbb: Herr Maier-Wolthausen, warum braucht der Zoo Berlin einen eigenen Historiker?

Clemens Maier-Wolthausen: Immer wieder wurde der Zoo mit dem Vorwurf konfrontiert, sich nicht mit seiner Geschichte während des Nationalsozialismus auseinandergesetzt zu haben. Das traf auch in Teilen zu. Sie können aber heute nicht mehr eines der größten Freizeitunternehmen führen, ohne sich in Deutschland mit ihrer eigenen Geschichte zu beschäftigen – da gibt es Parallelen zu anderen Unternehmen wie Siemens oder Volkswagen oder auch Regierungsbehörden – das kommt jetzt geballt, und auch einige Jahre zu spät, wenn wir ehrlich sind.

Also stand die Zeit des Nationalsozialismus im Mittelpunkt Ihrer Arbeit?

Wir behandeln die gesamte Zoogeschichte. Aber das Kapitel über die Zeit von 1933 bis 1945 ist schon länger als die davor und danach, weil aber auch der Informationsbedarf höher ist: Das Publikum möchte hierzu mehr erfahren, aber der Zoo hat auch mehr zu erzählen. So stand etwa noch eine Büste des Zoodirektors während des Nationalsozialismus, Lutz Heck, im Garten, aber eben unkommentiert. Das ist jetzt auch korrigiert worden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Zoologischer Garten Berlin AG, Frank Bruckmann (l), und der Zoodirektor, Andreas Knieriem, befestigen am 07.12.2015 eine Tafel mit einem Text über die nationalsozialistische Vergangenheit des ehemaligen Zoodirektors Lutz Heck (Direktor von 1932 bis 1945) vor dessen Büste. (Quelle: dpa/Gregor Fischer)
Zoodirektor und Aufsichtsratschef montieren eine Tafel über die Geschichte des Zoos in der NS-Zeit. | Bild: dpa/Gregor Fischer

Inwiefern war das problematisch?

Lutz Heck war wohl überzeugter Nationalsozialist, er war opportunistisch und mit vielen führenden Nationalsozialisten befreundet. Er arbeitete für Hermann Görings Reichsforstamt. Sein Lieblingsprojekt war der Deutsche Zoo, bei dem auf einem Teil des Zoos nur einheimische Tiere gezeigt wurden. Da spielte es auch keine Rolle, dass Wolf, Bär und Fasan auch in allen unseren Nachbarländern vorkommen. Und auch die Rückzüchtung des im 17. Jahrhundert ausgestorbenen Auerochsen - dem Urvater aller europäischen Hausrindrassen - ist deutlich in den Zusammenhang einer germanisch-mythischen Ideologie zu setzen. Auf seine Nazikarriere wird nun vor der Büste deutlich hingewiesen und eine Ausstellung im Antilopenhaus klärt die Besucherinnen und Besucher auf.

Wie verhielt sich der Zoo zur Zeit des Nationalsozialismus?

Von Anfang gab es, wie in vielen anderen Berliner Betrieben, in der Belegschaft deutliche Sympathien mit dem Nationalsozialismus. Wir wissen, dass zum ersten Aufmarsch zum 1. Mai 1933 bereits ein Teil der Belegschaft nicht in Uniform des Zoos zum Maifest aufs Tempelhofer Feld zog, sondern in den Uniformen der Sturmabteilung oder der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation. Die Zooleitung hat sich von vornherein angebiedert, das betrifft den Vorstand um Direktor Heck genauso wie die nicht-jüdischen Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Protokolle der Zeit sprechen eine erschreckende Sprache der sofortigen Indienststellung, es geht sofort darum, dass jüdische Aufsichtsratsmitglieder ersetzt werden sollen. Jedes jüdische Mitglied, das unter dem Druck der Kollegen zurücktrat, wurde dann durch überzeugte Nationalsozialisten ersetzt.

Und die jüdischen Aktieninhaber wurden enteignet?

Das lässt sich historisch nicht belegen. Aber viele Menschen nutzten deren Situation aus und bereicherten sich an ihnen. Als die jüdischen Aktionäre versuchten, aus Deutschland zu fliehen, verkauften sie ihre Aktien. Die ersten fanden vielleicht noch Bekannte, die marktkonform zahlten. Doch das Überangebot am Markt bedingte einen Wert- und Preisverfall der Aktien. Und die nichtjüdischen Käufer und oft genug auch die Bankangestellten zahlten sicher oft nicht mal diesen.

Was haben Ihre Forschungen noch ergeben?

Der Zoo hat sich in sehr viel mehr Bereichen dem Nationalsozialismus angedient als bislang bekannt war. Am 8. November 1938 ist im Aufsichtsrat ganz offen, und im Protokoll nachlesbar, die Rede davon, dass der Zeitpunkt reif sei, Jüdinnen und Juden den Zutritt zu verweigern. Ein Aufsichtsratsmitglied schlägt vor, einen zweiten Spielplatz für jüdische Kinder zu eröffnen und den anderen nur noch für nicht-jüdische Kinder zu reservieren. Ein anderes Aufsichtsratsmitglied dringt darauf, an der Weihnachtskrippe im Zoo ein Schild anzubringen, dass hier Juden unerwünscht seien. Der Aufsichtsrat beschließt auch diese Maßnahmen. Dann überholen die historischen Ereignisse den Zoo – mit dem Novemberpogrom folgt eine Reihe von Verordnungen des Berliner Polizeipräsidenten, die Jüdinnen und Juden den Zugang zu Vergnügungsstätten verbieten. Sie gelten nun auch im Zoo als 'unerwünscht'.

Inwiefern waren bereits die sogenannten Völkerschauen ab den 1880er Jahren Vorboten des Rassismus und Nationalsozialismus?

Die Völkerschauidee beginnt mit dem Kolonialismus: Die Entdecker und Kolonisatoren brachten indigene Menschen aus den entdeckten und eroberten Ländern mit und führten sie bei Hof vor. Später übernehmen das professionelle Schausteller, ab 1872 in Deutschland vor allem der Tierhändler Hagenbeck. Zoos boten sich an, weil sie Platz für die die Schauen oft begleitenden Tiere boten. Der Berliner Zoo zögerte zunächst noch, aber der Arzt und Pathologe Rudolf Virchow legitimiert die erste Schau im Berliner Zoo dadurch, dass er an einer indigenen Gruppe mit der anthropologischen Gesellschaft in Berlin Untersuchungen durchführte. Was uns heute menschenverachtend erscheint, und damals zumindest schon von einigen Zeitgenossen kritisch gesehen wurde, entsprach teilweise dem damaligen Wissenschaftsverständnis. Denken Sie nur an die Taxonomie, bei der Tiere und Menschen nach äußerlichen Merkmalen eingeordnet wurden.

Also diente das der Wissenschaft?

Angeblich schon, aber dem Zoo selbst ging es jedenfalls nicht um Wissenschaft, sondern ausschließlich ums Geld. Für den Zoo war eine so genannte Völkerschau eine Möglichkeit, die Vor- oder Nachsaison zu verlängern und Eintritt zu generieren. Das war für alle Zoos finanziell äußerst lukrativ. Wir wissen, dass in Berlin zu einzelnen Schauen an einem Wochenendtag an die 90.000 Besucher kamen und die Polizei das Gedränge in Schach hielt. Auch das Publikum hatte kein wissenschaftliches Interesse. Es ging ihm vor allem um Exotik und Erotik, da spielten Herrschafts- und Männlichkeitsbilder eine Rolle. Anders ist nicht zu erklären, dass die erste Samoa-Schau vor allem eine Frauengruppe war. Da ging es darum, leicht bekleidete Frauen auszustellen.

Der Zoo ist die älteste preußische Aktiengesellschaft, die immer noch existiert. Warum wurde diese Organisationsform gewählt?

Aktiengesellschaften gibt es in Preußen erst seit 1843, schon im Jahr darauf wird der Berliner Zoo gegründet. Trotz königlicher Förderung und Oberaufsicht ist es ein bürgerliches Unternehmen. Der König möchte seine Hauptstadt verschönern, die bürgerliche Elite Berlins möchte ein Institut haben, in dem sie sich selbst naturwissenschaftlich bilden kann. Der Zoo war ein Prestigeobjekt für König Friedrich Wilhelm IV. aber die Bürger wollten und sollten es tragen. Deshalb wurden anfangs 500 Aktien nach Vorbild anderer Zoos ausgegeben. Sie erhielten aber von Anfang an keine Rendite, sondern den kostenlosen Jahreseintritt. Zudem waren die Aktien Ausweis der Zugehörigkeit zur Berliner Elite, zur feinen Gesellschaft.

Die am 28. Juni 2011 angebrachte Gedenktafel für Jüdische Aktionäre am Antilopenhaus im Berliner Zoologischen Garten am 28.05.2019. (Quelle: rbb|24/Winkler)
Berliner Gedenktafel am Antilopenhaus | Bild: rbb|24/Winkler

Und das war von Beginn an ein Erfolgsmodell?

Nein, es fanden sich nur wenige Erstzeichner der Aktien und eröffnet wurde nur ein karges Provisorium: Es gab vereinzelt ein paar Gehege, dazwischen noch Bretter- und Steinhaufen; die wenigen Tiere, auch nur sehr wenige exotische, waren provisorisch untergebracht und lebten auch oft nicht lang. So darbte der Zoo erst mal vor sich hin. Es bedurfte erst der massiven Industrialisierung und dem Wachsen der Stadt und ihrer Bedeutung, so dass genug Beamte, Kaufleute und die Bildungsbürger Berlins sagten, wir brauchen ein Institut, in dem wir uns fortbilden können. Erst die zweite Aktienemission 1872 wurde zum vollen Erfolg, da wurden alle Aktien verkauft und der Zoo verfügte über eine ausreichende finanzielle Grundlage, Tierhäuser zu bauen, Tiere zu kaufen, Berlin auch wirklich was zu bieten.

Außerdem war das Provisorium weit vor den Toren der Stadt, die damals am Brandenburger Tor endete. Wenn man zum Zoo wollte, musste man zu Fuß oder mit Droschke oder Kutsche durch den ganzen Tiergarten, was gerade für die Menschen in den östlichen Arbeitervierteln ein wirklich weiter Weg war. Der Zoo bekommt also auch mit der Eröffnung der Stadtbahn, mit dem Anschluss an die Pferdestraßenbahn einen Aufschwung. Ab 1880 geht es los, dass die Anbindung und der Preis für den öffentlichen Nahverkehr es auch einem allgemeinen Publikum ermöglichen, den Zoo zu besuchen. Schon in den 1860er Jahren wurden die ersten billigen Sonntage eingeführt, damit konnten auch ärmere Schichten den Zoo regelmäßig besuchen.

Deutschlands ältester Zoo feiert Jubiläum

Wie würden Sie die 175-jährige Geschichte des Zoos zusammenfassen?

Ich bin der Überzeugung, dass der Berliner Zoo zuvorderst ein Produkt und Spiegelbild der Berliner Stadtgeschichte ist und weniger durch die Tätigkeit der einzelnen Direktoren entwickelt worden ist. Das Wachstum der Stadt bedingte das Wachstum des Zoos. Die Krisen der politischen Stadtgeschichte führten zu Krisen der Zoogeschichte. Sämtliche Herrschenden oder politisch Verantwortlichen Berlins waren seit seiner Gründung dem Berliner Zoo und später dem Tierpark wohlgesonnen und haben beide Institutionen nach besten Kräften unterstützt. Und das war durchaus geleitet durch eigene Interessen: Der Zoo war auch Repräsentationsbühne der Politik.

Und wo steht der Zoo heute?

Es ist nun erwiesen, dass Zoo, Tierpark und Aquarium nebeneinander eine Berechtigung haben, aber Zoos legitimieren und positionieren sich heute anders: früher ging es darum, die reichste Tiersammlung der Welt präsentieren zu können. Heute engagieren sich Zoos stärker im Bereich Artenschutz und das Bildungsangebot spielt eine viel größere Rolle. Das zeigt sich seit den 1980er Jahren, mit größeren Gehegen und verminderten Zahlen von ausgestellten, gezeigten Tieren und der Gründung von Zooschulen. Wenn das Bildungsangebot nicht mehr wahrgenommen würde und niemand mehr auf Erhaltungszuchtprogramme Wert legen würde, könnten sie die Tiere zwar nicht in die Wildnis entlassen, denn sie würden dort nicht überleben, aber dann könnten Zoos zumachen.

Das Interview führte John Hennig.

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Antwort auf [Heike] vom 29.07.2019 um 19:01
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20 Kommentare

  1. 19.

    Danke für deinen Kommentar. Ich könnte weinen, wenn ich die Berichte über die Zootiere sehe. ich selbst besuche niemals mehr einen Zoo! Die Elefanten werden mit Elefantenhaken traktiert, auch schon mal die Babys. Familienverbände bei hochsozialen Tieren willkürlich zerstört, Tiere unbeschreiblichem Stress ausgesetzt! "Überzählige" Tiere werden schon mal verfüttert. Niemand frage, wo all die niedlichen Löwenbabys geblieben sind und warum ein Eisbär an einen Zirkus nach Mexiko verkauft wird! Da verschießen Millionen Besucher die Augen und wollen gar nicht wissen, welchen Torturen die Tiere schon beim Fang und Transport ausgesetzt waren!
    Alles Liebe! Bleibt engagiert und kritisch!

  2. 17.

    Ich denke, auch Kinder begreifen so etwas und sie begreifen es noch am Ehesten, je anschaulicher das erklärt wird.
    Es war ja nicht so, dass drei, vier Schreihälse urplötzlich die Macht übernommen hätten und die anderen schauten mit verdutzten Augen zu, die Wucht des NS-Regimes bestand ja gerade in seinen tausenderlei "Verästelungen" bis hin in Betriebe und solche Institutionen wie auch dem Zoo oder bspw. der BVG.

    Wenn Nicht-Berliner an den Eingängen signalisiert bekämen, dass sie unerwünscht seien, würde Ihnen ggf. ein Licht aufgehen. Das wäre ein winzig kleines Mosaikteilchen, was seinerzeit in eine systematische Form gebracht wurde, wie sie erdumspannend nicht ihresgleichen fand.

  3. 16.

    Erklären Sie doch Ihrem Enkelkind mal, wie viele Millionen Menschen durch den Nationalsozialismus gestorben sind. Dann ergibt sich die Frage der Sinnhaftigkeit der Befassung damit vielleicht von alleine...

  4. 14.

    Die WWF war nur eine Schauveranstaltung. Der WWF steht massiv in der Kritik. Ohne Zoos würden sich viel weniger Menschen für wilde Tiere interessieren.

  5. 12.

    Finde ich jetzt auch etwas irritierend. Die Zoologie kann man ja auch mal unpolitisch betrachten. Oder haben die Affen Kriegsvorbereitung unterstützt? Ironie off ;-) Die Verbissenheit der Deutschen ist schon erschreckend. Es muss immer alles perfekt sein.

  6. 11.

    Wer ist wir? Der WWF ist der einzige, der ansatzweise etwas erreichen kann. Und es geht um den Zoologischen Garten und das Jubiläum. Der Tierpark ist erst später dazugekommen.

  7. 10.

    Wie kann man beim Zoo Jubiläum gleich nach der dritten Frage zum Nationalsozialismus schwenken...
    Weshalb hat das Westberlin vor dem Mauerfall nicht interessiert...

  8. 9.

    Der Zoo muss sich aktuell auch kritisch mit sämtlichen verhaltensgestörten Tieren auseinandersetzten.
    Z.B. die Kragenbären im Tierpark. Laufen monoton auf und ab. Von den Großkatzen ganz zu schweigen.
    Ein besseres Gefängnis ist das. Das Modell "Zoo" ist veraltet. Wir müssen die echten Lebensräume schützen.

  9. 8.

    Es war einfach Platz. Im Tiergarten hatte der König eine Fasanerie. Die und das Land drumrum schenkte er dem neugegründeten Zoo samt ein paar Tieren aus seinem Zoo auf der Pfaueninsel.

    Der alte Bezirk Tiergarten entstand nebenbei erst 1920.

  10. 7.

    Das Areal des Zoos lag schon immer in Tiergarten. Tiergarten war bis zur bezirksfusion ein eigenständiger Bezirk. Erst danach wurde er zu einem Ortsteil des Bezirks Mitte.

  11. 6.

    Steht die Studie als Creativ Common lizensiert zum freien Download für alle Interessierten zur Verfügung ?

    Bitte Link angeben ! Danke.

  12. 5.

    Vielen Dank für das Interview dem RBB und auch Clemens Maier-Wolthausen. Da waren für mich zahlreiche erhellende Erkenntnisse dabei. Eine Frage, die ich hätte, wäre diejenige nach dem historischen Bezug zu Charlottenburg, bis zu dessen Eingemeindung behaupteterweise die finanziell reichste Gemeinde Preußens. Geografisch liegt der Zoo näher an Charlottenburg als an Mitte dran. Könnte es sein, dass analog zur Eisenbahn, die von Berlin aus deshalb nach Lehrte führte, weil sich Hannover und Braunschweig nicht auf die Führung der Nord-Süd-Eisenbahn verständigen konnten, der Zoo an die heutige Stelle kam - zwischen Berlin und Charlottenburg?

  13. 4.

    Also mal ehrlich, man kann ja heute wohl über Gott und die Welt diskutieren! Aber im Prinzip bei einem Tierstall, oder bei einer Pferdekoppel, bei einem Aquarium über den Nationalsozialismus zu diskutieren und extra dafür eine Planstelle zu bezahlen, geht mir zu weit! Wie soll ich das meinem Enkelkind erklären?

  14. 3.

    Also ganz ehrlich, diese andauernden Evaluierungen und Rechtfertigungen, was soll das? Und das meine ich nicht in Bezug auf die NS-Zeit. Das Interview liest sich wie die o.g. Rechtfertigung, um die Bezahlung des Historikers zu legitimieren, da ja nur er das alles aufgearbeitet hat, in dem Vorstandsprotokolle gelesen hat.

    Als nächstes ist der Historiker der BSR dran...

  15. 2.

    Man muss sich immer kritisch mit der Geschichte auseinandersetzen. Die Sendung des RBB gestern Abend über den Zoo ist dafür ein gutes Beispiel. Leider gibt es immer wieder Versuche, die Geschichte vergessen zu machen.

  16. 1.

    Herzlichen Glückwunsch Berliner Zoo. Ein sehr interessanter Bericht. Der Zoo, der Tierpark und auch das Aquarium sind sehr schöne Rückzugsorte zum Alltag. So sollte es auch unbedingt bleiben.

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