Braunkohlekraftwerk Jänschwalde von Vattenfall bei Cottbus, Deutschland (Quelle: dpa)
Video: Brandenburg aktuell | 23.08.2019 | Maximilian Horn | Bild: dpa

Treibhausgase - Wer das Klima anheizt

Strom, Wärme, Schwerindustrie: In diesen Sektoren wird besonders viel CO2 ausgestoßen. rbb|24 hat exklusiv alle großen Verursacher in Berlin und Brandenburg ausgewertet. Doch ein Unternehmen ist schmutziger als alle anderen zusammen. Von Dominik Wurnig

Zweiundzwanzigmillionenachthundertsiebentausenddreiundsiebzig - also 22.807.073 Tonnen CO2-Äquivalente: So viele schädliche Klimagase hat alleine das Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde im Jahr 2018 in die Luft geschleudert. Damit ist der Stromproduzent der Lausitz Energie AG (Leag) mit Abstand der größte Klimaschädiger in Berlin und Brandenburg - deutschlandweit liegt er auf Platz drei.

Das zeigt eine exklusive Datenauswertung von rbb|24 der Daten der Deutschen Emissionshandelsstelle DEHST. Darin sind alle großen CO2-Verschmutzer aus der Energiewirtschaft, der Industrie und der Luftfahrt mit genauen Zahlen aufgeführt.

Insgesamt 99 Anlagen aus Brandenburg und Berlin mussten 2018 der Bundesbehörde bzw. der Europäischen Kommission melden, wie stark sie das Klima belasten.  

Klicken Sie auf die Karte, um die exakten Emissionen jedes einzelnen Betriebs zu erfahren (sollte die interaktive Grafik nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier):

Umgerechnet auf den durchschnittlichen CO2-Verbrauch der Deutschen sind die Emissionen der Industrie gewaltig. Laut Europäischem Amt für Statistik lag der durchschnittliche ökologische Fußabdruck im Jahr 2017 bei 11,3 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Deutschem. Demnach belastet die Kohleverstromung in Jänschwalde das Klima genauso stark wie mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland.

Knapp 340.000 Menschen verbrauchen soviel CO2 wie die Erdölraffinerien in Schwedt. Fairerweise muss aber dazu gesagt werden: Im durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen sind die Emissionen der Industrie schon miteingerechnet.

Wer mehr ausstößt, muss mehr zahlen

Dass die Emissionszahlen großer CO2-Emittenten überhaupt vorliegen, liegt daran, dass diese Betriebe für jede ausgestoßene Tonne an Treibhausgasen ein sogenanntes Zertifikat vorweisen müssen. Industriebetriebe bekommen einen Teil der Zertifikate kostenlos zugeteilt - Energieunternehmen hingegen müssen alle ihre Zertifikate an der Börse oder über Auktionen erwerben. Die Idee dahinter: Der Markt sorgt so für einen Anreiz, möglichst wenig auszustoßen. Die saubersten zehn Prozent der Industrieunternehmen bekommen sogar mehr Zertifikate zugeteilt als sie ausstoßen und haben so eine zusätzliche Einnahmequelle.

Lange Zeit galt der europäische Zertifikatshandel als stumpfes Schwert im Kampf gegen die Klimakrise. Weil es einen Überschuss an Zertifikaten gab, dümpelte der Preis für Zertifikate jahrelang um die fünf Euro für eine Tonne CO2-Äquivalente.

Doch seit Ende 2017 steigt der Preis an, da die Europäische Union in Zukunft die Menge der Zertifikate reduziert. Das zeigt die Entwicklung der sogenannten Spotpreise, die an der Leipziger Energiebörse EEX gezahlt werden.

Rätselraten über tatsächliche Kosten der heimischen Betriebe

Auch für Betriebe in Berlin und Brandenburg spielt der Preis für den CO2-Ausstoß eine immer größere Rolle. Nimmt man den üblichen Vergleichswert, den sogenannten Dezember-2018-Kontraktpreis zur Grundlage, mussten Anlagenbetreiber in der Region geschätzte 680 Millionen Euro für Emissionszertifikate aufbringen. (In der obigen Karte können Sie für jede Anlage die geschätzen Kosten für den Zukauf fehlender Zertifikate einsehen.)

"Kein Kommentar. Betriebsgeheimnis", lautet aber in der Regel die Antwort, wenn man Unternehmen fragt, wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Emissionshandel sind. Denn mit der richtigen Strategie und dem nötigen Glück können die Kosten am Finanzmarkt dafür stark gedrückt werden. Für die rbb|24-Auswertung wurde daher ein marktüblicher Vergleichswert herangezogen.

"Für kleine Unternehmen ergeben sich bei verpflichteter Teilnahme am Emissionshandel unverhältnismäßig hohe Aufwendungen zur Abwicklung", sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg, Detlef Moschke. Schon jetzt hat der hohe Zertifikatspreis Auswirkungen auf die Verbraucherpreise, bestätigt die Sprecherin der Stadtwerke Cottbus.

Bei Vattenfall in Berlin beeinflusssen die Preise für Brennstoff, Strom und CO2-Zertifikate, welches Kraftwerk hochgefahren wird. "Es kann daher sein, dass wir eine Kohleanlage nicht einsetzen, weil es wirtschaftlich günstiger ist, eine mit Gas gefeuerte Anlage zur Wärmeerzeugung zu nutzen," sagt Vattenfall-Sprecherin Julia Klausch. "Damit sinken automatisch die CO2-Emissionen."

Energie erzeugt Bärenanteil

Für den Bärenanteil der Emissionen in der Region ist der Energiesektor verantwortlich: In Brandenburg sind es über 80 Prozent. Allen voran die großen Kraftwerke, aber auch kleine lokale Versorger.

Das Heizwerk der Stadtwerke Senftenberg hat im Vorjahr 3.800 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Insgesamt konnten dort aber die Emissionen in den letzten Jahren um 60.000 Tonnen jährlich reduziert werden, da von Braunkohle auf Erdgas umgerüstet wurde und Wärme über Sonnenenergie, Biogas und die Kläranlage gewonnen wird. "In Senftenberg hat nach den derzeit technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten eine "Wärmwende" stattgefunden," sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Moschke.

Für nennenswerte Emissionen sind in der Hauptstadtregion neben dem Energiesektor noch Raffinerien, die Herstellung von Eisen, Stahl & Aluminium sowie von Zement & Kalk verantwortlich, wie man auf der untenstehenden Grafik sehen kann (Um die Grafik sehen zu können, müssen Sie auf Inhalt laden klicken).

Steinkohle in Berlin

Größter Einzelemittent in Berlin ist das Vattenfall-Heizkraftwerk Reuter West in der Siemensstadt mit über 2,1 Millionen Tonnen Treibhausgasen im Jahr 2018. Das entspricht dem ökologischen Fußabdruck von 190.000 Durchschnittsbürgern. In dem Kraftwerk wird Steinkohle verbrannt, um Fernwärme und Strom zu erzeugen. Nennenswerte Industriebetriebe gibt es in Berlin kaum - die 18 Kraftwerke der Vattenfall machen  95 Prozent der emissionshandelspflichtigen CO2-Emissionen aus.

"Wir wollen innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe ermöglichen, unseren Anlagenpark umbauen und in Berlin bis spätestens 2030 aus der Kohlenutzung auszusteigen," erklärt Julia Klausch, Pressesprecherin von Vattenfall.

Lufthansa stößt etwas mehr CO2 aus als Raffinerie in Schwedt

Für Flüge, die innerhalb Europas starten oder landen, müssen Fluglinien Zertifkate entsprechend dem CO2-Ausstoß vorlegen. Den größten Fußabdruck hinterlässt 2018 in Deutschland die Lufthansa, gefolgt von Eurowings und der Post-Tochter European Air Transport Leipzig. Da ausländische Fluglinien dem EU-Land zugeordnet werden, wo sie vorwiegend tätig sind, finden sich mit Sunexpress und Koreanair auch Unternehmen aus dem Ausland in den Top 10.

Im Vergleich zu regionalen Unternehmen wäre die Lufthansa mit ihrem CO2-Ausstoß auf Rang drei. Mit 4,3 Millionen Tonnen Treibhausgasen stößt die größte deutsche Airline etwas  mehr CO2-Äquivalente aus als die Raffinerien in Schwedt (3,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente).

Kaum Industrie aber viel Kohlendioxid

Brandenburg ist nicht für seine Industrie bekannt. Trotzdem liegt das Bundesland gerechnet auf die Einwohnerzahl bei den Emissionen großer Anlagen ganz vorne. Pro Brandenburger haben sie 18,7 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2018 ausgestoßen. Selbst in absoluten Zahlen gibt es bloß in Nordrhein-Westfalen mehr Emissionen durch Industrie und Energiewirtschaft - allerdings wohnen dort sieben Mal so viele Menschen.

Beitrag von Dominik Wurnig

Kommentar

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Antwort auf [rbb24] vom 23.08.2019 um 21:25
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57 Kommentare

  1. 56.

    Du hast 100 % tig Recht !!!!! Wenigstens Einer, der mit wachen Verstand und nicht grüüüün umnebelt durch die Gegend rennt !

  2. 55.

    Es ist eine Farce wie RBB als öffentlich rechtlicher Sender, gegen die Braunkohleverstromung Stimmung macht. Das Maß ist voll. Ihr vergesst, wo der Strom für eure Rundfunkanstalt und für die Millionen von TV-Geräten herkommt, wenn wie gerade weder die Sonne scheint noch ein Lüftchen Wind weht. Wenn es die konventionellen Kraftwerke nicht gebe, dann könnt ihr verkürzt arbeiten gehen. Aber das macht ja nichts, der GEZ-Zähler bezahlt euch ja. Bitte bringt mir einen Klimawissenschaftler, der mit seinem Privatvermögen dafür haftet, dass nach Ausstieg aus der Verstromung von fossilen Energieträgern die Temperatur um die besagten 1,5 Grad Celsius sinkt!? Das ist kein ambitioniertes Ziel, sondern ein Experiment wofür in erster Linie die Reviere und Kraftwerke mit nahezu 100% Wertschöpfung im eigenen Land sowie eine sichere Stromversorgung geopfert wird. Macht die Augen auf und ignoriert keine Fakten!
    Stellt euch mal die Frage warum wir in Brandenburg den meisten pro-Kopf-Ausstoß haben!?

  3. 54.

    Das finde ich nebst anderen Berichten über die Energiewende auch eine Farce, Deutschland verdreifacht den Strompreis um die Atomkraft der Nachbarländer zu importieren, da wissenschaftlich bewiesen (Heidelberger Studie) mit Solar und Windkraft keine Alternative und schon gar keine umweltverträgliche geschaffen werden kann!!!
    Ich lebe im Land der Affen, nichts sehen, nichts hören und nichts sagen... Traurig. Klimawandel geht nicht ohne Global zu handeln und mit einem Mindestmaß an Intelligenz.

  4. 53.

    Echt und das vor der Wahl. Schön mit den Zahlen gespielt. Bayern hat Atomstrom. Und wenn die Mark doppelt soviel Einwohner wäre es auch ganz anderes. Kritik von Wissenschaftlern an der Energiewände ließt man so gut wie nie beim RBB.
    Wie hoch ist eigentlich der Anteil der Braunkohle am gesamt Energieverbrauch?

  5. 52.

    Sie können dann sicher belegen in Prozent wie viel in Proschim bleiben wollen. Sicher gibt es immer er welche welchen die Zukunft der anderen Menschen egal ist.

  6. 51.

    Das ist eine Fehleinschätzung von Ihnen. Alle werden betroffen sein oder sind es schon werden die Tagebaue nicht geschlossen. Zuerst der Steuerzahler, später unsere Nachkommen.
    Es geht um die Zukunft der Jugend, nicht die der über 60jährigen.

  7. 50.

    Die meisten, wenn nicht sogar alle die hier ihren Senf dazugeben, sind von der Schließung der Tagebaue nicht betroffen. Da kann man auch die große Klappe haben. Ich finde diese Diskussion langsam zu kotz....!

  8. 49.

    Die Realität ist: Die Braunkohleförderung in Deutschland neigt sich dem Ende. In Brandenburg ca. in 20 Jahren, in Sachsen - dann als letztes Braunkohlerevier in ca. 30. Das bedeutet: Es werden viele Arbeitsplätze wegfallen, wir müssten Braunkohle importieren, es steht ein Strukturwandel an. Und Dank des Themas Klima wird jetzt endlich die Politik aktiv und geht den Strukturwandel an. Ist zwar vieles planlos und es geht einfach nur um Geld; aber zumindest ignoriert bzw. leugnet (mal von der AfD abgesehen) man jetzt nicht mehr die anstehenden Veränderungen.

  9. 48.

    Das ganze Dilemma in Sachsen passt auch gut zu Brandenburg:
    "Und auch wenn Dulig – anders als der Koalitionspartner CDU – nicht davon redet, dass der Kohleausstieg erst 2038 kommt, sondern bis 2038 vollzogen sein wird, bleibt die Frage offen: Warum wartet Sachsen erst auf das Strukturgesetz, wenn der Freistaat bei einigen Kraftwerken jetzt schon weiß, dass deren Betriebsgenehmigung schon Mitte der 2020er Jahre endet, dass sie also auch ohne Strukturgesetz vom Netz gehen müssen?
    Wie sehr Sachsens Regierung versucht, den Spitzentanz zwischen Konzerninteressen, Kohleausstieg und verunsicherter Bevölkerung hinzubekommen, wird ja am Beispiel Mühlrose deutlich, wo die Regierung die Entleerung des Dorfes befürwortet, obwohl die ersten beiden Blöcke des Kraftwerks Boxberg, das aus dem Tagebau Nochten versorgt wird, deutlich vor 2030 vom Netz gehen. Ihre Betriebsgenehmigung endet ganz einfach. Die Kohle unter Mühlrose wird gar nicht gebraucht."
    Dümmer kann man politisch nicht agieren.

  10. 47.

    Sie haben völlig recht! Die Leute gehen langfristig dahin, besonders die jüngere Bevölkerung, wo sie Arbeit haben und ordentlich bezahlt werden. Da wird das Jammern groß sein, wenn viele Industriearbeitsplätze wegfallen und auch kein Geld bei der Öffentlichen Hand vorhanden ist.
    Ich komme aus dem Ländle und jetzt hat die einst sehr reiche Stadt SINDELFINGEN bei Stuttgart, wo seither der allergrößte Gewerbesteuerzahler DAIMLER war, von heute auf morgen eine HAUSHALTSSPERRE eingeführt.

  11. 46.

    Ach hören Sie doch auf...ich habe Verwandtschaft in Proschim und weiß sehr genau was da gelaufen ist. Vattenfall hat dort gezielt Leute eingeschleust die den Ort gespalten haben. Der Ex Bürgermeister wurde raus geschmissen weil er seinen Ort nicht verkaufen wollte. Da sind Sauereien gelaufen die sich kein Außenstehender vorstellen kann.
    Sicher ist es im "VEB" LEAG sehr bequem, das dort dann einige ihre Kredite nicht zurückzahlen können wie immer gejammert wird,ist kein Grund die Umwelt weiter zu vernichten.
    Fakt ist auch das kaum einer tatsächlich arbeitslos werden muss, da gibt es noch Jahrzehnte Arbeit die angerichteten Schäden halbwegs in Ordnung zu bringen bei gleichzeitigem Aufbau einer Energieregion Lausitz auf Basis EE.
    Das hätte schon vor 20 Jahren beginnen müssen, verhindert vom SPD-Kohlefilz, anstatt dem Kumpel zu suggerieren dass das hier ewig weitergeht.

  12. 45.

    Und am Ende zahlen die Verbraucher, egal was für die Energieversorung benutzt wird. Allerdings wäre es auch wirklich interessant zu erfahren wie die Co2 Emissionen in anderen europäischen Ländern im Vergleich zu Deutschland aussehen.

  13. 44.

    Ich musste zu DDR-Zeiten meine Heimat zu Gunsten der Kohle aufgeben. Das war natürlich nicht lächerlich. Lächerlich ist aber die Farce, die heutzutage abgezogen wird. Da wird durch NGOs und Presse vorgegaukelt, dass ganze Dörfer sich der Kohle widersetzen. In Wahrheit ist es doch eher eine Minderheit. Vertreibung ist es sicherlich nicht mehr. Vertreiben werden wir unsere Jugend, wenn wir keine gut bezahlten Industriearbeitsplätze mehr anbieten und der Fachkräftemangel wird mit der wegfallenden Ausbildungsmöglichkeit auch nicht besser.

  14. 43.

    LÄCHERLICH?Wer?Sie wahrscheinlich!Wir leben in einem europäischen Verbundnetz.Wenn jemand in Europa den Schalter schließt,beginnt der Strom zu fließen.Wenn wir Deutschen unsere rel. sauberen Kraftwerke abschalten,kommt der Strom(bei fehlender Sonne und Wind)aus dem Ausland.So wie übrigens schon den letzten 3 Monaten,in denen wir mehr Strom importierten als exportierten.Da unsere Nachbarn nicht den teuren deutschen Weg gehen wollen,wird ein fossiles Kraftwerk oder Kernkraftwerk hochgefahren.Dieses ist dann sicher nicht so sauber oder sicher wie die deutschen Kraftwerke.Aber wir Deutschen sind ja "öko".Alles super!Das grenzt schon an Ökofaschismus. 

  15. 42.

    Aha und welche? Außer Brokdorf, welches am 31.12.2021 abgeschaltet wird, gibt es kein weiteres das den Energiebedarf Schleswig-Holsteins rund um die Uhr decken kann. Auf ihre Liste bin ich gespannt.

  16. 41.

    Genauso sieht's aus!! Und das wegen der Sicherheitsbereitschaft in Jänschwalde 2018/ 2019 ca.1000MW außerbetrieb genommen werden lässt man hier einfach unter den Tisch fallen. ,,Lieber RBB'' Fakten weglassen ist fast wie Lügen.

  17. 40.

    Selbstverständlich sind in dem Artikel Wertungen enthalten. Beispielsweise der Begriff "CO2-Verschmutzer" (das ist ein Gas, welches in der Atmosphäre enthalten ist, Schmutz ist etwas anderes) oder auch der konstruierte Vergleich zwischen Emissionen der Kraftwerke und der Bevölkerungszahl Brandenburgs. Strom kennt keine Grenzen zwischen Bundesländern und die Bevölkerung Brandenburgs umfasst etwa nur 3% der Bundesbevölkerung, aber es sind 7,5% der Bundeskraftwerksleistung hier installiert. Es werden also auch andere Regionen versorgt. Warum konstruieren Sie solche Vergleiche?

  18. 39.

    Glückwunsch! Brandenburg ist deutscher Meister bei der Klimazerstörung pro Kopf - dank der Braunkohleindustrie. Mein Dank gilt natürlich auch Herrn Woidke, der dies alles durch sein Blockieren beim Klimaschutz und durch seine schönen Kontakte zur Baunkohlelobby möglich macht! Danke, danke, danke!!!

  19. 38.

    Natürlich gibt es auch in Schleswig-Holstein Kraftwerke, in denen Strom produziert wird. Was Sie als "faktisch wertlos" bezeichnen, sind eindeutige mit Daten hinterlegte Fakten, die wir hier anschaulich darstellen.

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