Braunkohlekraftwerk Jänschwalde von Vattenfall bei Cottbus, Deutschland (Quelle: dpa)
Video: Brandenburg aktuell | 23.08.2019 | Maximilian Horn | Bild: dpa

Treibhausgase - Wer das Klima anheizt

Strom, Wärme, Schwerindustrie: In diesen Sektoren wird besonders viel CO2 ausgestoßen. rbb|24 hat exklusiv alle großen Verursacher in Berlin und Brandenburg ausgewertet. Doch ein Unternehmen ist schmutziger als alle anderen zusammen. Von Dominik Wurnig

Zweiundzwanzigmillionenachthundertsiebentausenddreiundsiebzig - also 22.807.073 Tonnen CO2-Äquivalente: So viele schädliche Klimagase hat alleine das Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde im Jahr 2018 in die Luft geschleudert. Damit ist der Stromproduzent der Lausitz Energie AG (Leag) mit Abstand der größte Klimaschädiger in Berlin und Brandenburg - deutschlandweit liegt er auf Platz drei.

Das zeigt eine exklusive Datenauswertung von rbb|24 der Daten der Deutschen Emissionshandelsstelle DEHST. Darin sind alle großen CO2-Verschmutzer aus der Energiewirtschaft, der Industrie und der Luftfahrt mit genauen Zahlen aufgeführt.

Insgesamt 99 Anlagen aus Brandenburg und Berlin mussten 2018 der Bundesbehörde bzw. der Europäischen Kommission melden, wie stark sie das Klima belasten.  

Klicken Sie auf die Karte, um die exakten Emissionen jedes einzelnen Betriebs zu erfahren (sollte die interaktive Grafik nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier):

Umgerechnet auf den durchschnittlichen CO2-Verbrauch der Deutschen sind die Emissionen der Industrie gewaltig. Laut Europäischem Amt für Statistik lag der durchschnittliche ökologische Fußabdruck im Jahr 2017 bei 11,3 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Deutschem. Demnach belastet die Kohleverstromung in Jänschwalde das Klima genauso stark wie mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland.

Knapp 340.000 Menschen verbrauchen soviel CO2 wie die Erdölraffinerien in Schwedt. Fairerweise muss aber dazu gesagt werden: Im durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen sind die Emissionen der Industrie schon miteingerechnet.

Wer mehr ausstößt, muss mehr zahlen

Dass die Emissionszahlen großer CO2-Emittenten überhaupt vorliegen, liegt daran, dass diese Betriebe für jede ausgestoßene Tonne an Treibhausgasen ein sogenanntes Zertifikat vorweisen müssen. Industriebetriebe bekommen einen Teil der Zertifikate kostenlos zugeteilt - Energieunternehmen hingegen müssen alle ihre Zertifikate an der Börse oder über Auktionen erwerben. Die Idee dahinter: Der Markt sorgt so für einen Anreiz, möglichst wenig auszustoßen. Die saubersten zehn Prozent der Industrieunternehmen bekommen sogar mehr Zertifikate zugeteilt als sie ausstoßen und haben so eine zusätzliche Einnahmequelle.

Lange Zeit galt der europäische Zertifikatshandel als stumpfes Schwert im Kampf gegen die Klimakrise. Weil es einen Überschuss an Zertifikaten gab, dümpelte der Preis für Zertifikate jahrelang um die fünf Euro für eine Tonne CO2-Äquivalente.

Doch seit Ende 2017 steigt der Preis an, da die Europäische Union in Zukunft die Menge der Zertifikate reduziert. Das zeigt die Entwicklung der sogenannten Spotpreise, die an der Leipziger Energiebörse EEX gezahlt werden.

Rätselraten über tatsächliche Kosten der heimischen Betriebe

Auch für Betriebe in Berlin und Brandenburg spielt der Preis für den CO2-Ausstoß eine immer größere Rolle. Nimmt man den üblichen Vergleichswert, den sogenannten Dezember-2018-Kontraktpreis zur Grundlage, mussten Anlagenbetreiber in der Region geschätzte 680 Millionen Euro für Emissionszertifikate aufbringen. (In der obigen Karte können Sie für jede Anlage die geschätzen Kosten für den Zukauf fehlender Zertifikate einsehen.)

"Kein Kommentar. Betriebsgeheimnis", lautet aber in der Regel die Antwort, wenn man Unternehmen fragt, wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Emissionshandel sind. Denn mit der richtigen Strategie und dem nötigen Glück können die Kosten am Finanzmarkt dafür stark gedrückt werden. Für die rbb|24-Auswertung wurde daher ein marktüblicher Vergleichswert herangezogen.

"Für kleine Unternehmen ergeben sich bei verpflichteter Teilnahme am Emissionshandel unverhältnismäßig hohe Aufwendungen zur Abwicklung", sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg, Detlef Moschke. Schon jetzt hat der hohe Zertifikatspreis Auswirkungen auf die Verbraucherpreise, bestätigt die Sprecherin der Stadtwerke Cottbus.

Bei Vattenfall in Berlin beeinflusssen die Preise für Brennstoff, Strom und CO2-Zertifikate, welches Kraftwerk hochgefahren wird. "Es kann daher sein, dass wir eine Kohleanlage nicht einsetzen, weil es wirtschaftlich günstiger ist, eine mit Gas gefeuerte Anlage zur Wärmeerzeugung zu nutzen," sagt Vattenfall-Sprecherin Julia Klausch. "Damit sinken automatisch die CO2-Emissionen."

Energie erzeugt Bärenanteil

Für den Bärenanteil der Emissionen in der Region ist der Energiesektor verantwortlich: In Brandenburg sind es über 80 Prozent. Allen voran die großen Kraftwerke, aber auch kleine lokale Versorger.

Das Heizwerk der Stadtwerke Senftenberg hat im Vorjahr 3.800 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Insgesamt konnten dort aber die Emissionen in den letzten Jahren um 60.000 Tonnen jährlich reduziert werden, da von Braunkohle auf Erdgas umgerüstet wurde und Wärme über Sonnenenergie, Biogas und die Kläranlage gewonnen wird. "In Senftenberg hat nach den derzeit technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten eine "Wärmwende" stattgefunden," sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Moschke.

Für nennenswerte Emissionen sind in der Hauptstadtregion neben dem Energiesektor noch Raffinerien, die Herstellung von Eisen, Stahl & Aluminium sowie von Zement & Kalk verantwortlich, wie man auf der untenstehenden Grafik sehen kann (Um die Grafik sehen zu können, müssen Sie auf Inhalt laden klicken).

Steinkohle in Berlin

Größter Einzelemittent in Berlin ist das Vattenfall-Heizkraftwerk Reuter West in der Siemensstadt mit über 2,1 Millionen Tonnen Treibhausgasen im Jahr 2018. Das entspricht dem ökologischen Fußabdruck von 190.000 Durchschnittsbürgern. In dem Kraftwerk wird Steinkohle verbrannt, um Fernwärme und Strom zu erzeugen. Nennenswerte Industriebetriebe gibt es in Berlin kaum - die 18 Kraftwerke der Vattenfall machen  95 Prozent der emissionshandelspflichtigen CO2-Emissionen aus.

"Wir wollen innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe ermöglichen, unseren Anlagenpark umbauen und in Berlin bis spätestens 2030 aus der Kohlenutzung auszusteigen," erklärt Julia Klausch, Pressesprecherin von Vattenfall.

Lufthansa stößt etwas mehr CO2 aus als Raffinerie in Schwedt

Für Flüge, die innerhalb Europas starten oder landen, müssen Fluglinien Zertifkate entsprechend dem CO2-Ausstoß vorlegen. Den größten Fußabdruck hinterlässt 2018 in Deutschland die Lufthansa, gefolgt von Eurowings und der Post-Tochter European Air Transport Leipzig. Da ausländische Fluglinien dem EU-Land zugeordnet werden, wo sie vorwiegend tätig sind, finden sich mit Sunexpress und Koreanair auch Unternehmen aus dem Ausland in den Top 10.

Im Vergleich zu regionalen Unternehmen wäre die Lufthansa mit ihrem CO2-Ausstoß auf Rang drei. Mit 4,3 Millionen Tonnen Treibhausgasen stößt die größte deutsche Airline etwas  mehr CO2-Äquivalente aus als die Raffinerien in Schwedt (3,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente).

Kaum Industrie aber viel Kohlendioxid

Brandenburg ist nicht für seine Industrie bekannt. Trotzdem liegt das Bundesland gerechnet auf die Einwohnerzahl bei den Emissionen großer Anlagen ganz vorne. Pro Brandenburger haben sie 18,7 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2018 ausgestoßen. Selbst in absoluten Zahlen gibt es bloß in Nordrhein-Westfalen mehr Emissionen durch Industrie und Energiewirtschaft - allerdings wohnen dort sieben Mal so viele Menschen.

Beitrag von Dominik Wurnig

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57 Kommentare

  1. 56.

    Du hast 100 % tig Recht !!!!! Wenigstens Einer, der mit wachen Verstand und nicht grüüüün umnebelt durch die Gegend rennt !

  2. 55.

    Es ist eine Farce wie RBB als öffentlich rechtlicher Sender, gegen die Braunkohleverstromung Stimmung macht. Das Maß ist voll. Ihr vergesst, wo der Strom für eure Rundfunkanstalt und für die Millionen von TV-Geräten herkommt, wenn wie gerade weder die Sonne scheint noch ein Lüftchen Wind weht. Wenn es die konventionellen Kraftwerke nicht gebe, dann könnt ihr verkürzt arbeiten gehen. Aber das macht ja nichts, der GEZ-Zähler bezahlt euch ja. Bitte bringt mir einen Klimawissenschaftler, der mit seinem Privatvermögen dafür haftet, dass nach Ausstieg aus der Verstromung von fossilen Energieträgern die Temperatur um die besagten 1,5 Grad Celsius sinkt!? Das ist kein ambitioniertes Ziel, sondern ein Experiment wofür in erster Linie die Reviere und Kraftwerke mit nahezu 100% Wertschöpfung im eigenen Land sowie eine sichere Stromversorgung geopfert wird. Macht die Augen auf und ignoriert keine Fakten!
    Stellt euch mal die Frage warum wir in Brandenburg den meisten pro-Kopf-Ausstoß haben!?

  3. 54.

    Das finde ich nebst anderen Berichten über die Energiewende auch eine Farce, Deutschland verdreifacht den Strompreis um die Atomkraft der Nachbarländer zu importieren, da wissenschaftlich bewiesen (Heidelberger Studie) mit Solar und Windkraft keine Alternative und schon gar keine umweltverträgliche geschaffen werden kann!!!
    Ich lebe im Land der Affen, nichts sehen, nichts hören und nichts sagen... Traurig. Klimawandel geht nicht ohne Global zu handeln und mit einem Mindestmaß an Intelligenz.

  4. 53.

    Echt und das vor der Wahl. Schön mit den Zahlen gespielt. Bayern hat Atomstrom. Und wenn die Mark doppelt soviel Einwohner wäre es auch ganz anderes. Kritik von Wissenschaftlern an der Energiewände ließt man so gut wie nie beim RBB.
    Wie hoch ist eigentlich der Anteil der Braunkohle am gesamt Energieverbrauch?

  5. 52.

    Sie können dann sicher belegen in Prozent wie viel in Proschim bleiben wollen. Sicher gibt es immer er welche welchen die Zukunft der anderen Menschen egal ist.

  6. 51.

    Das ist eine Fehleinschätzung von Ihnen. Alle werden betroffen sein oder sind es schon werden die Tagebaue nicht geschlossen. Zuerst der Steuerzahler, später unsere Nachkommen.
    Es geht um die Zukunft der Jugend, nicht die der über 60jährigen.

  7. 50.

    Die meisten, wenn nicht sogar alle die hier ihren Senf dazugeben, sind von der Schließung der Tagebaue nicht betroffen. Da kann man auch die große Klappe haben. Ich finde diese Diskussion langsam zu kotz....!

  8. 49.

    Die Realität ist: Die Braunkohleförderung in Deutschland neigt sich dem Ende. In Brandenburg ca. in 20 Jahren, in Sachsen - dann als letztes Braunkohlerevier in ca. 30. Das bedeutet: Es werden viele Arbeitsplätze wegfallen, wir müssten Braunkohle importieren, es steht ein Strukturwandel an. Und Dank des Themas Klima wird jetzt endlich die Politik aktiv und geht den Strukturwandel an. Ist zwar vieles planlos und es geht einfach nur um Geld; aber zumindest ignoriert bzw. leugnet (mal von der AfD abgesehen) man jetzt nicht mehr die anstehenden Veränderungen.

  9. 48.

    Das ganze Dilemma in Sachsen passt auch gut zu Brandenburg:
    "Und auch wenn Dulig – anders als der Koalitionspartner CDU – nicht davon redet, dass der Kohleausstieg erst 2038 kommt, sondern bis 2038 vollzogen sein wird, bleibt die Frage offen: Warum wartet Sachsen erst auf das Strukturgesetz, wenn der Freistaat bei einigen Kraftwerken jetzt schon weiß, dass deren Betriebsgenehmigung schon Mitte der 2020er Jahre endet, dass sie also auch ohne Strukturgesetz vom Netz gehen müssen?
    Wie sehr Sachsens Regierung versucht, den Spitzentanz zwischen Konzerninteressen, Kohleausstieg und verunsicherter Bevölkerung hinzubekommen, wird ja am Beispiel Mühlrose deutlich, wo die Regierung die Entleerung des Dorfes befürwortet, obwohl die ersten beiden Blöcke des Kraftwerks Boxberg, das aus dem Tagebau Nochten versorgt wird, deutlich vor 2030 vom Netz gehen. Ihre Betriebsgenehmigung endet ganz einfach. Die Kohle unter Mühlrose wird gar nicht gebraucht."
    Dümmer kann man politisch nicht agieren.

  10. 47.

    Sie haben völlig recht! Die Leute gehen langfristig dahin, besonders die jüngere Bevölkerung, wo sie Arbeit haben und ordentlich bezahlt werden. Da wird das Jammern groß sein, wenn viele Industriearbeitsplätze wegfallen und auch kein Geld bei der Öffentlichen Hand vorhanden ist.
    Ich komme aus dem Ländle und jetzt hat die einst sehr reiche Stadt SINDELFINGEN bei Stuttgart, wo seither der allergrößte Gewerbesteuerzahler DAIMLER war, von heute auf morgen eine HAUSHALTSSPERRE eingeführt.

  11. 46.

    Ach hören Sie doch auf...ich habe Verwandtschaft in Proschim und weiß sehr genau was da gelaufen ist. Vattenfall hat dort gezielt Leute eingeschleust die den Ort gespalten haben. Der Ex Bürgermeister wurde raus geschmissen weil er seinen Ort nicht verkaufen wollte. Da sind Sauereien gelaufen die sich kein Außenstehender vorstellen kann.
    Sicher ist es im "VEB" LEAG sehr bequem, das dort dann einige ihre Kredite nicht zurückzahlen können wie immer gejammert wird,ist kein Grund die Umwelt weiter zu vernichten.
    Fakt ist auch das kaum einer tatsächlich arbeitslos werden muss, da gibt es noch Jahrzehnte Arbeit die angerichteten Schäden halbwegs in Ordnung zu bringen bei gleichzeitigem Aufbau einer Energieregion Lausitz auf Basis EE.
    Das hätte schon vor 20 Jahren beginnen müssen, verhindert vom SPD-Kohlefilz, anstatt dem Kumpel zu suggerieren dass das hier ewig weitergeht.

  12. 45.

    Und am Ende zahlen die Verbraucher, egal was für die Energieversorung benutzt wird. Allerdings wäre es auch wirklich interessant zu erfahren wie die Co2 Emissionen in anderen europäischen Ländern im Vergleich zu Deutschland aussehen.

  13. 44.

    Ich musste zu DDR-Zeiten meine Heimat zu Gunsten der Kohle aufgeben. Das war natürlich nicht lächerlich. Lächerlich ist aber die Farce, die heutzutage abgezogen wird. Da wird durch NGOs und Presse vorgegaukelt, dass ganze Dörfer sich der Kohle widersetzen. In Wahrheit ist es doch eher eine Minderheit. Vertreibung ist es sicherlich nicht mehr. Vertreiben werden wir unsere Jugend, wenn wir keine gut bezahlten Industriearbeitsplätze mehr anbieten und der Fachkräftemangel wird mit der wegfallenden Ausbildungsmöglichkeit auch nicht besser.

  14. 43.

    LÄCHERLICH?Wer?Sie wahrscheinlich!Wir leben in einem europäischen Verbundnetz.Wenn jemand in Europa den Schalter schließt,beginnt der Strom zu fließen.Wenn wir Deutschen unsere rel. sauberen Kraftwerke abschalten,kommt der Strom(bei fehlender Sonne und Wind)aus dem Ausland.So wie übrigens schon den letzten 3 Monaten,in denen wir mehr Strom importierten als exportierten.Da unsere Nachbarn nicht den teuren deutschen Weg gehen wollen,wird ein fossiles Kraftwerk oder Kernkraftwerk hochgefahren.Dieses ist dann sicher nicht so sauber oder sicher wie die deutschen Kraftwerke.Aber wir Deutschen sind ja "öko".Alles super!Das grenzt schon an Ökofaschismus. 

  15. 42.

    Aha und welche? Außer Brokdorf, welches am 31.12.2021 abgeschaltet wird, gibt es kein weiteres das den Energiebedarf Schleswig-Holsteins rund um die Uhr decken kann. Auf ihre Liste bin ich gespannt.

  16. 41.

    Genauso sieht's aus!! Und das wegen der Sicherheitsbereitschaft in Jänschwalde 2018/ 2019 ca.1000MW außerbetrieb genommen werden lässt man hier einfach unter den Tisch fallen. ,,Lieber RBB'' Fakten weglassen ist fast wie Lügen.

  17. 40.

    Selbstverständlich sind in dem Artikel Wertungen enthalten. Beispielsweise der Begriff "CO2-Verschmutzer" (das ist ein Gas, welches in der Atmosphäre enthalten ist, Schmutz ist etwas anderes) oder auch der konstruierte Vergleich zwischen Emissionen der Kraftwerke und der Bevölkerungszahl Brandenburgs. Strom kennt keine Grenzen zwischen Bundesländern und die Bevölkerung Brandenburgs umfasst etwa nur 3% der Bundesbevölkerung, aber es sind 7,5% der Bundeskraftwerksleistung hier installiert. Es werden also auch andere Regionen versorgt. Warum konstruieren Sie solche Vergleiche?

  18. 39.

    Glückwunsch! Brandenburg ist deutscher Meister bei der Klimazerstörung pro Kopf - dank der Braunkohleindustrie. Mein Dank gilt natürlich auch Herrn Woidke, der dies alles durch sein Blockieren beim Klimaschutz und durch seine schönen Kontakte zur Baunkohlelobby möglich macht! Danke, danke, danke!!!

  19. 38.

    Natürlich gibt es auch in Schleswig-Holstein Kraftwerke, in denen Strom produziert wird. Was Sie als "faktisch wertlos" bezeichnen, sind eindeutige mit Daten hinterlegte Fakten, die wir hier anschaulich darstellen.

  20. 37.

    Wenn jemand wissen möchte, was Populismus ist, dann sollte er diesen Artikel lesen. Dass ein Bundesland, in dem Strom für die gesamte Republik produziert wird, mehr CO2 produziert, als Schleswig-Holstein, wo kein Kraftwerk steht, aber auch Strom aus Jänschwalde verbraucht wird, sollte eigentlich klar sein. Solche Vergleiche sind also faktisch wertlos. Im Gegensatz dazu ist der Pro-Kopf-Ausstoß von radioaktivem Abfall in Brandenburg praktisch 0. Aber Baden-Württemberg schneidet da ganz schlecht ab! Genauso ist der Vergleich von Lufthansa mit KoreanAir völlig sinnfrei. Wer keine Flüge in Europa anbietet, kann hier natürlich auch kein CO2 in die Luft blasen. Was würde ein Statistiker hier sagen: man kann nur Dinge vergleichen, wenn die Vergleichsbedingungen gleich sind. Also mein Fazit: dieser Artikel ist leider von Anfang bis Ende unseriös und des RBB nicht würdig. Schade!

  21. 36.

    Ähmmm? Artikel gelesen? Eventuell sollten Sie ihre Waschmaschine, Heizung, Geschirrspüler, Glotze, Beleuchtung und Ihren Kühlschrank stilllegen!? Tut doch nicht weh......oder?

  22. 35.

    CO2 einsparen:
    Zwei schnelle Möglichkeiten
    - Geschwindigkeit auf Autobahnen auf 130 km/h begrenzen- tut keinem weh
    - in Städten mit öffentlichen Nahverkehr den individuellen Verkehr verbieten

  23. 34.

    Darf er nicht und macht er nicht. Und die Arbeit der Lausitzer redet er auch nicht schlecht. Wir berichten hier über harte Fakten.

  24. 33.

    Darf der RBB Wahlwerbung für die Grünen machen oder warum wird die Arbeit der Lausitzer schlecht geredet .

  25. 32.

    Hat jemand von euch, die Menge von CO², nachgewogen???

  26. 31.

    @Steffen:
    Auch Ihnen herzlichsten Dank für die spannende Ergänzung. Ich sehe, ich muss mich wohl wenigstens auch mal ein bisschen damit beschäftigen. Interessante und notwendige Forschungsfelder. Hoffentlich fließt da auch mächtig "Kohle" (haha, Kalauer) rein!

    @Asrlan: Danke für Ihre freundliche (weitere) Antwort.

  27. 30.

    Wenn von jedem Bundesbürger die 5 Hemden oder 5 Blusen nicht übers mehr geschippert werden, macht es sehr wohl was aus. Immerhin haben wir inzwischen 83 Millionen Einwohner in Deutschland.

  28. 29.

    Als erstes sollten Sie sich die Frage stellen "WARUM" Vattenfall die Kohlebuden mit der Zugabe von 1,6 Mrd. verschenkt hat.
    Arbeitsplätze...das Angebot von Vattenfall und Baywa auf den vom Tagebau verwüsteten Flächen 40 Gwh EE, subventionsfrei , mit Speichern und mit Schaffung hunderter Arbeitsplätze aufzubauen steht wohl noch. Das kann in weniger als fünf Jahren realisiert werden.
    Kretschmer lehnt jedes Zugeständnis an die Grünen für einen vorgezogenen Kohleausstieg ab.....warten wir mal ab wie das nach den Wahlen aussieht.
    Ob der Kohlefreund nun hoch oder niedrig springt....die Uhr tickt immer schneller:
    https://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article199025671/Dampf-aus-Wind.html

  29. 28.

    Ich freu mich nur wenn jemand ernst gemeinte Fragen stellt. Die ganzen Spezialexperten hier in den Kommentaren, die ausführen wie Deutschland eh nichts machen kann oder der Klimawandel ohnehin nicht vom Menschen verursacht wird hängen mir nur noch zum Hals raus.

  30. 26.

    In Ergänzung vielleicht noch folgendes: Es gibt bereits Verfahren, entstandenes CO2 unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen wieder zu binden. Dies dient aber weniger der Reduzierung des CO2 aus Abgasen konventioneller Kraftwerke selbst sondern als Speichermöglichkeit für EE-Strom. Dabei wird zunächst Wasserstoff erzeugt, der in einem folgenden Schritt mit CO2 aus der Luft zu künstlich erzeugtem Kraftstoff weiterveredelt wird. Wie schon beschrieben ist dies aber ein weiterer energieaufwendiger Prozess, der sich nur für überschüssigen EE-Strom lohnt, der sonst ins Ausland verschenkt wird.
    Eine andere Versuchsanlage arbeitet mit Algen, die das CO2 biologisch binden. Mit den Algen könnten zum Beispiel Biogasanlagen befüttert werden oder als Futtermittel verwendet. So etwas ist aber leider alles noch im Versuchsstadium, obwohl meiner Meinung nach vielversprechend.

  31. 25.

    Hallo Heide, du sprichst mir aus dem Herzen. Danke für deinen Kommentar.

  32. 24.

    Was ja immer vergessen wird, ist die Tatsache, wie viele indirekte Arbeitsplätze an den gut bezahlen Arbeitsplätzen der Braunkohle mit dran hängen. Das kann natürlich kein Grund für den Erhalt der Braunkohleverstromung sein, aber es ist eben ein Grund, behutsam beim Wandel vorzugehen, will man nicht die ganze Region wirtschaftlich abwürgen. Der Bauarbeiter, der Bäcker und der Schuhverkäufer hängen eben auch mit drin. Ohne Industrie haben alle weit weniger, nur Dienstleistungen reichen für einen guten Lebensstandard nicht aus.
    Die Rechnung der CO2-Emmissionen pro Brandenburger ist eine Frechheit. Im wesentlichen besteht die Industrie dort doch nur aus Energiewirtschaft bei schwindender Bevölkerung. Dabei profitiert aber gerade die Metropole Berlin von genau dieser Energie und verbraucht Unmengen davon, rund um die Uhr, das ganze Jahr durch.

  33. 23.

    @Asrlan: Hej, vielen Dank für Ihre Antwort! Freue mich, dass tatsächlich jemand drauf geantwortet hat und vor allem das konnte. Sehr interessant.

    Ist hier im Artikel aber nicht ohnehin die Rede von Kraftwerken und Co., also Großproduzenten?
    Wir Privatproduzenten können sicher nur durch unser eigenes Verhalten, auch Konsum- und Kaufverhalten, darauf einwirken. Ohne "uns" bräuchte es ja die Großproduzenten nicht :).

    In welche dann ernergietechnisch und kostentechnische Richtungen noch geforscht wird, wäre auch mal einen Artikel wert.

  34. 22.

    Es währe mal von Interesse wo Ihr Strom im Winter so herkommt. Übrigen betreibt die Leag erst zwei Jahre die Tagebaue davor wahrs der Schwedische Staatskonzern Vattenfall wo auch Greta herkommt, die ja jetzt den Klimaschutz entdeckt haben.

  35. 19.

    @rbb Danke für die Datenauswertung / -aufarbeitung.

    Interessant besonders die Preisentwicklung der CO2-Zertifikate. Ob die Auswirkung auf das Geschäft der LEAG oder genauer gesagt der "neuen" Eigentümer EPH-Gruppe und deren Finanzpartner PPF Investments hat? Oder können diese wie im Artikel beschreiben den Preis drücken? Weil die haben ja darauf gesetzt dass mit dem anstehenden Ende der AKWs ein gutes Geschäft mit der Braunkohle zu machen ist.

  36. 18.

    Ich weiß nicht was für Sie assozialen Luxus ist. Ich fahre Morgens auf Arbeit komme Abends wieder schell noch den Garten gieße vieleicht noch ein Glas Wein und ab ins Bett wenn das Luxus ist haben Sie recht.

  37. 15.

    Wer die Stimmung im Land anheizt, sollte der Artikel heißen. Wer die Leute aufeinander hetzt, wer polarisiert oder so in etwa wäre auch passend. Jede weitere Meinung erübrigt sich einfach nur.
    Im Artikel fehlt der Fakt, dass das Kraftwerk Jänschwalde innerhalb eines Jahres(per 1.10.19)seinen CO2-Ausstoß um über 33% reduziert haben wird und dadurch mindestens 600 AN ihren Job verlieren werden.
    Vielen Dank für Ihre geneigte Aufmerksamkeit

  38. 14.

    LÄCHERLICH ist vor allem, immer das ewiggleiche Argument "weltweiter CO2-Ausstoß" zu bemühen, nur um nicht vor der eigenen Haustür kehren zu müssen. So lässt es sich trefflich bequem im eigenen Leben einrichten, selbst für die größte Umweltsau. Dass ausgerechnet der schwindende Konsum jetzt für Sie besorgniserregend ist, lässt mich ja etwas an Ihrem Realitätssinn zweifeln.

    @Herkunftslabel: Um mal Ihr Argument zu bemühen, wie groß ist denn Ihr persönlicher Anteil am globalen Bekleidungskonsum? Das kann man doch getrost vernachlässigen, ob Ihre 5 Blusen auch noch mit dem Containerschiff über die Meere schippern. Oder?

  39. 13.

    Das interessiert dann auch niemanden mehr, wenn der Boden, auf dem wir momentan Leben, nicht mehr bewohnbar ist. Die nächsten Konflikte werden sich um trinkbares Wasser und fruchtbaren Boden drehen, während sich diejenigen, die schon vor Jahrzehnten erkannt haben, dass sich ihr Wohlstand nicht für alle realisieren lässt, auf ihren Anwesen hinter hohen Mauern verschanzen, während sie weiter das Terrestrische (inklusive Erdverbundene) ausbeuten, solange es nich geht. Nur reagiert das Terrestrische mittlerweile unbestreitbar und für jedes Wesen sichtbar auf unsere Handlungen. Und Sie machen sich sorgen um Arbeitslosigkeit. Sicherlich in Ihrem Sichtfeld nicht unbegründet, doch Sie müssen über diese beengte Sichtweise des "Lokalen" gegen das "Globale" hinaussehen. Beides existiert nicht. Was existiert sind Ihre ganz persönlichen Abhängigkeiten von allem, was Sie umgibt und vice versa.

  40. 12.

    Fänden Sie es auch noch lächerlich Haus und Hof für die dreckigste Form der Energiegewinnung zu verlieren?
    Bitte keine Entschädigungsdebatte , es gibt keine sozial verträgliche Vertreibung.
    Die LEAG kann sich ihre "Kohle" sonst wohin schmieren.
    Und immer wieder diese Mär mit den Arbeitsplätzen und das bei akuten Fachkräftemangel in der Lausitz.

  41. 11.

    Die Zahlen sind öffentlich bekannt und freuen sich schon, von Ihnen ergooglet zu werden. Auch die Zahlen der Beschäftigten im Sektor erneuerbare Energien übrigens.

    Oder war die Frage rhetorisch und einzig als Empörungsfloskel zu verstehen?

  42. 10.

    Was nützen die Arbeitsplätze wenn nachfolgende Generationen Dürren, Hitzewellen erleben müssen. Dadurch Ernteausfälle, Wassernot etc. Nicht zu kurz denken und auf den eigenen „Nachteile“ - wir leben in einem assozialen Luxus auf kosten nachfolgender Generationen und es wird schon unsere Kinder hart treffen

  43. 9.

    Ist das dann Kolonialtourimus? Frage für eine Freundin. Das mit den "neuen" Bundesländern ist eine Sache der Perspektive. Für ehemalige DDR-Bürger sind es die westdeutschen Bundesländer, die "neu" sind.

    Vielleicht sollte man sich endlich von dieser sprachlichen Abgrenzung verabschieden.

    Wenn sich die "Ossis" nicht wie Tiere im Zoo fühlen würden, wären sie vielleicht nicht bereit rechtsradikale Parteien zu wählen, weil sie sonst keinen anderen Ausweg sehen. Nein, es ist keine Rechtfertigung. Solche Parteien zu wählen bleibt dumm. Ebenso aber auch andere Werte-konservative, etablierte Parteien zu wählen. Die Politik ist substanzlos geworden. Stichpunkt Repräsentationsdefizit. Ich empfehle Bücher von Bruno Labour und Ulrich Brand.

  44. 8.

    Und wie viele Arbeitsplätze würden alleine in Brandenburg kaputt gehen, wenn Kraftwerke abgeschaltet werden?

  45. 7.

    @ W u. Steffen
    Ich stamme aus Stuttgart, habe aber schon mehrfach aus kulturellem Interesse die neuen Bundesländer bereist.
    So ein Aufhebens zu machen von 2 % gemessen am weltweiten CO2-Ausstoß ist lächerlich. Es ist richtig, daß dort der Strom erzeugt wird auch für den Süden Deutschlands u. ich sehe nicht ein, daß auch noch mit dem Abschalten von Kraftwerken, weitere Arbeitsplätze vernichtet werden.
    ES wird schon wieder gejammert, daß zu wenig in den Konsum gesteckt wird. Die Leute sparen eben, weil sie nicht wissen, ob sie morgen noch ihren Arbeitsplatz haben. Oberste Priorität hätte für mich, daß bei jedem Produkt, das auf den Markt kommt, gekennzeichnet wird, WO ES HERKOMMT, bei Kleidungsstücken wäre es mit einem Label sehr einfach, wenn der Wille da wäre! Dann kann jeder sehen, möchte ich dies überhaupt kaufen, weil dies tausende von Kilometern durch die Weltmeere mit viel ENERGIEVERBRAUCH gekarrt wurde, oder aus einem Land kommt, wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

  46. 6.

    Der CO2-Ausstoß pro Kopf wird nun einmal dort ermittelt, wo er entsteht. Es ist aber schlicht unsachlich, in diesem Zusammenhang nicht darauf einzugehen, dass Jänschwalde und Schwarze Pumpe für 8 Mio. Menschen Strom bereit stellen. Irgendwo müssen aber diese Kraftwerke stehen, auch wenn sie weit mehr als das Bundesland versorgen. Effektiv haben also auch Berliner oder Bayern, bei denen Kohlestrom aus Brandenburg aus der Steckdose kommt, eine höhere CO2-Bilanz. Ist ja nicht so, dass in Thüringen oder Hessen 90% Ökostrom produziert würden und die Menschen nachhaltiger leben, nur weil sie in der Grafik ganz hinten sind. Stattdessen wird so getan, als ob der ganze Kohlestrom auch in Brandenburg sinnlos verbraucht wird, obwohl "es hier ja kaum Industrie gibt". Würden die Kraftwerke ein paar Kilometer weiter südlich stehen, würde der Ausstoß schon durch 4 Mio. Einwohner (Sachsen), anstatt durch die wenigen 2,5 Mio. in Brandenburg geteilt. Umweltfreundlicher wäre das trotzdem nicht.

  47. 5.

    Allein die Lausitz produziert 10% des Stroms in Deutschland. Daß dieser Strom nicht in Brandenburg verbraucht wird sollte klar sein. Die Frage bleibt wie immer unbeantwortet: Für WEN? Wäre auch hinderlich beim Brandenburg-Bashing.

  48. 4.

    Kann man so ungefähr machen. Das ganze nennt sich Carbon Capture and Storage. Chemisch unschädlich machen geht nicht, da das mehr Energie benötigen würde als man beim Verbrennen der Kohle rausbekommt. Man kann das CO2 aber aus den Abgasen der Kraftwerke filtern und in unterirdische Gesteinsschichten reinpumpen. Es ist noch nicht ganz klar wie lange es da unten dann auch bleibt.

    Das ganze ist technisch recht aufwendig und geht daher nur bei großen Kraftwerken. Bei der heimischen Heizung, oder gar am Auto geht das nicht.

  49. 3.

    Ungeachtet dieser massiven Probleme läuft die Kohlelobby und andere betroffene Industrieverbände gerade wieder zu Höchstform auf.
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energieversorgung-durch-neue-grenzwerte-droht-ein-kohleausstieg-durch-die-hintertuer/24931966.html?ticket=ST-405720-5b43vtXC2gXMsf5I2DqE-ap4
    Interessant wäre zu erfahren wie hoch der Fisch aus den Peitzer Teichen mit Schwermetallen belastet ist, liegen die Teiche doch in unmittelbarer Nähe von Jänschwalde.

  50. 2.

    Wie man an meiner folgenden Frage sicherlich merkt: ich habe keine Ahnung von der Materie.
    Nun meine Frage: lässt sich das entstehende CO2 nicht irgendwie chemisch unschädlich machen?
    Also kann man das nicht filtern und dann mittels chem. Reaktion zu "unschädlich" umwandeln? Oder ist das bei den Mengen zu aufwendig, zu teuer, auch wieder irgendwie schädlich?

    Vielleicht kann ja ein etwas Sachkundigerer das mal erörtern.

    Bitter der Vorneweg-Stand Brandenburgs :-(.

  51. 1.

    Wird der Braunkohlestrom nur im Sendegebiet des RBB benötigt oder fließt er auch in andere Bundesländer?

    In der Liste der Fluggesellschaften tauchen mit Condor, TUI und SunExpress drei Spaßflieger auf. Ich vermisse allerdings Ryanair und Easyjet, die vor allem auch Freizeitflieger als Kunden angesprechen und bedeutend größere Flotten unterhalten. Stattdessen wird im Artikel explizit Koreanair erwähnt.

    Nicht unterschätzen darf man den CO2 -Fußabdruck des "Internets". Der ist auf dem Weg, den des privaten Kraftverkehrs zu überholen. Insbesondere Streaming befeuert den Energieverbrauch.

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