Der Absacker - Boris trainiert den Pessimismus weg

Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
Bild: rbb|24

Kaum naht der Herbst, steuert die Corona-Krise auf zwei Szenarien zu: Ende in Sicht oder alles auf Anfang? Zumindest empfindet es Lisa Schwesig so. Zum Pessimismus kommen Fernweh und die Ungewissheit einer US-Wahl. Aber Boris Johnson wirft einen Rettungsanker.

Was würden Sie jetzt tun, wenn die Corona-Pandemie ein Ende hätte? Wenn alle Menschen entweder immun oder geimpft wären und wir wieder in den Vor-Corona-Zustand zurückkehren könnten. Würden Sie als erstes in Ruhe bummeln gehen oder gemütlich ins Restaurant, ins Kino, Theater oder auf ein Festival? Oder würden Sie gar sofort eine Fernreise buchen?

Mich beschäftigt derzeit die Frage, ob wir überhaupt wieder in den "Normalzustand" schalten können oder ob uns die Covid-19-Erfahrung langzeitig so geprägt hat, dass wir auch in Jahren beispielsweise noch 1,5 Meter Abstand zu anderen halten. Außerdem frage ich mich, ob es überhaupt erstrebenswert ist, wieder in den Vor-Corona-Zustand zu verfallen. Wenn mich die Pandemie eines gelehrt hat, dann, dass ich nicht viel brauche, um meine Bedürfnisse zu erfüllen und zufrieden zu sein.

1. Was vom Tag bleibt

Bei der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde über neue Corona-Bestimmungen diskutiert. Auf alle Punkten konnten sich die Länder aber nicht einigen:

Grafik: Vom Bund geplante Corona-Maßnahmen. (Quelle: rbb24)
Bild: rbb24

Könnte die am Mittwoch vom Berliner Senat verbotene und für das Wochenende geplant Corona-Demonstration doch noch stattfinden? Das wollen zumindest die Initiatoren und Initiatorinnen mit einem Eilantrag erwirken.

"Arm aber sexy" war gestern. Inzwischen hat Berlin ein anderes Image und das soll man auch sehen. Wenn Sie nun wissen wollen, wie die künftige "Bärenmarke" Berlins aussehen soll, dann können Sie das hier nachlesen.

Nach monatelangem Streit gibt es nun Gewissheit: Der ehemalige Brandenburger AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz war Mitglied der rechtsextremen verbotenten Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend". Das hat das ARD-Politikmagazin Kontraste recherchiert.

2. Abschalten

Dass es manchmal nicht viel braucht, um zufrieden zu sein, merke ich auch im Urlaub. Prägend war dahingehend mein erster Trip nach London. 2011 flog ich mit einer Studienfreundin kurz vor Jahresende in die britische Hauptstadt. Da wir besonders kostengünstig unterwegs sein wollten, hatten wir nur je einen Rucksack als Handgepäck dabei. In meinem befand sich zudem ein dicker Daunenschlafsack, den ich mit zwei Gürteln auf minimale Größe bringen wollte. Viel Platz für Kleidung und Sonstiges blieb also nicht. Obwohl wir auf das Allernötigste beschränkt waren, fühlte ich mich nicht eingeschränkt.

Diese kleine London-Geschichte sollte eigentlich nur die Überleitung zum meinem heutigen Bild das Tages sein. Es hat mich zum Lachen gebracht und gleichzeitig ermutigt. Vielleicht klappt das ja auch bei Ihnen.

Der britische Premier Minister Boris Johnson beim Lauftraining mit seinem persönlichen Star-Trainer Harry Jameson (l.). (Quelle: dpa/B. Page)

Der britische Premierminister geht seit Neuestem nahe Westminster joggen, wie dieses Foto vom Mittwoch zeigt. Dafür hat sich Boris Johnson einen Personaltrainer für 185 Euro pro Stunde gebucht, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt. Abgesehen davon, dass Politiker und Politikerinnen in Trainingskleidung für mich immer ein wenig paradox aussehen, ist diese Sportstunde dahingehend bemerkenswert, dass Johnson vor einigen Wochen noch an Covid-19 erkrankt war.

Der Schnappschuss hat also Symbolcharakter, denn Johnson demonstriert hiermit auch, dass er wieder fit werden möchte. Laut dpa geht es ihm darum, nach seiner Corona-Infektion Gewicht zu verlieren. Sicherlich dürfte es aber auch darum gehen, seine körperliche Verfassung nach der Coronainfektion zu prüfen. Und wenn jemand nach solch einer Erkrankung eine Runde im Park joggen kann, vertreibt das meinen zeitweiligen Pessimismus.

3. Und, wie geht's?

Hätten wir keine Pandemie, würde ich derzeit mit meiner ältesten Freundin Theresa die letzten Sommertage in Berlin verbringen, ihren Babybauch streicheln und über alte Zeiten plaudern. Wir kennen uns seit 30 Jahren, sehen uns aber leider nur noch höchstens einmal im Jahr. Nachdem wir nie mehr als fünf Kilometer entfernt voneinander gewohnt haben, trennen uns inzwischen 16.000 Kilometer. Denn sie lebt seit einiger Zeit im australischen Melbourne. So erlebt sie die Situation dort:

"Wir sind hier in Melbourne seit März mit Unterbrechung zum dritten mal im Lockdown aufgrund steigender Covid-19-Infektionen. Gerade befinden wir uns in der sechsten Woche und haben planmäßig noch weitere drei Wochen Lockdown vor uns. Ich komme aus Berlin, bin aber der Liebe wegen nach Australien ausgewandert und lebe nun mit meinem Verlobten hier. Dieses mal ist es besonders schlimm, denn nicht nur die strengen Bedingungen des sogenannten Stage-4-Lockdowns, sondern auch der dieses Jahr ungewöhnlich nasse Winter in Melbourne lassen wenig Heiterkeit und Enthusiasmus aufkommen.

Die aktuellen Regulierungen erlauben zwei Personen im Umkreis von fünf Kilometer maximal eine Stunde am Tag rauszugehen. Es wurde eine Ausgangssperre von 20 - 5 Uhr verhängt und bis auf Supermärkte, Tankstellen, Apotheken, Take-Away etc. haben alle weiteren Geschäfte geschlossen. Unser derzeitiger Alltag beschränkt sich demnach auf meine Arbeit im Home-Office, eine Stunde Bewegung am Tag und etwas Yoga, Netflix oder Videocalls mit meiner Familie in Deutschland. Dass der Lebensmitteleinkauf zu meinem Highlight der Woche wird, hätte ich mir auch nicht erträumen können.

Mein Freund kann jedoch immer noch täglich zur Arbeit fahren, denn seine Baufirma gehört zu den 'essential services' hier in Australien und läuft erfreulicherweise weiterhin gut. Wir können uns daher nicht beklagen und versuchen die Situation so positiv wie möglich zu sehen. Wir sparen eine Menge Geld, das uns unserem geplanten Hauskauf nächstes Jahr zu Gute kommen wird, wir schlafen mehr, wir ernähren uns gesünder und verbringen intensive Zweisamkeit.

Traurig macht uns allerdings, dass die kommende Zeit so ungewiss bleibt und wir nicht nach Deutschland fliegen können. Wir erwarten ein Baby und meine Mutter wollte uns besuchen kommen, was nun auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Sie wird ihr Enkelkind also nur online kennenlernen und das macht mich sehr traurig. Außerdem darf mich mein Freund zu Arztbesuchen nicht begleiten und alle Schwangerschaftskurse, Krabbelgruppen etc. wurden auf unbestimmte Zeit abgesagt.

Wir alle hier in Melbourne hoffen, dass der Lockdown mit dem Frühlingsanfang Mitte September aufgehoben wird und wir uns mit den warmen Temperaturen auch wieder auf mehr Freiheiten freuen dürfen. Ich bewege mich also so langsam aus dem Stadium der Desillusion hin zur Euphorie und fiebere mit Freude auf das Frühlingserwachen zu."

Wie geht es Ihnen mit der aktuellen Situation? Erwarten Sie auch bei uns einen erneuten Lockdown? Schreiben Sie uns an absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld...

Da ich bereits in die Ferne nach Großbritannien und Australien abgeschweift bin, möchte ich noch auf einen anderen Kontinent schweifen. Es sind nur noch wenige Wochen bis zur US-Wahl. Am 3. November entscheidet sich, wer der 59. Präsident der USA wird. Noch ist die Nachrichtenlage diesbezüglich ruhig. Aber ich bin schon jetzt angespannt, wenn ich daran denke. Denn entweder wird der Republikaner Donald Trump in eine zweite Amtszeit gehen oder der 77 Jahre alte Demokrat Joe Biden löst ihn ab. Was würden Sie bevorzugen? Oder wird es gar eine Wahlannulierung und eine Neuwahl geben? Mir scheint, als müsse man bei dieser Kandidatenkonstellation mit allem rechnen.

Gespannt auf Ihre Meinung grüßt Sie

Lisa Schwesig

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Beitrag von Lisa Schwesig

11 Kommentare

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  1. 11.

    Hatte ich schon mal an anderer Stelle geschrieben ..... was ich vor corona fast nie gemacht habe...mache ich nun nur noch....online kaufen.
    Daher brauche ich eine Maske naja vielleicht 1-2 mal im Monat.
    Sonst immer nach dem Motto was nicht zum sofortigen Tod führt ...härtet ab.

    Und bevor nun das große Bedauern los geht .....nein ich sitze nicht 24 Stunden allein zu Hause.
    Wer selbständig ist hat halt ein paar Freiheiten mehr.... da mein Arbeitgeber auf Maske und Desinfektion verzichtet :D
    Und bitte vor den entsprechenden Kommentaren.....ja das darf man ganz offiziell.....auch einen lockdown gab es für mich nicht ....und auch das durfte ich.

    Ich halte mich an die Regeln nur mache ich nicht jeden blödsinn mit.

  2. 9.

    Uihh, Sie besitzen in all den ganzen Monaten tatsächlich eine einzige Maske ?
    Verraten Sie den gespannten Mitlesern auch Ihr Geheimnis, wie Sie diese Viren,-Bakterien frei halten ?
    Da muss sich sich ja schon eine ganz neue Kultur in Ihrer Keimschleuder Maske entwickelt haben, von dem die Virologen bisher noch gar nichts wissen ... .

  3. 7.

    Flieht man vor Menschen gemachten Verboten nach Nordkorea, hat man unter Umständen ein anderes Problem... nämlich mit von Menschen gemachten Verboten.

    Aber auf dem Mond ist noch Platz frei.

  4. 6.

    Einer Pandemie nicht aber den von Menschen gemachten verboten schon.
    Da gibt es schon Unterschiede.

  5. 4.

    Icke gehe in der Hoffnung schwanger, das die Leute gelernt haben auch wenn sie nuur eine Erkältung haben, für ein paar Tage zu Hause bleiben, sich auskurieren, Abstand halten, Hände waschen und so was alles! Denn, selbst wenn Corona vorbei wäre, steht die nächste Erkältungswelle vor uns!!

  6. 3.

    Wenn Corona vorbei wäre? Was ich tun würde? Nix. Also gut, ich würde ohne Maske bei Rewe auflaufen oder an der Sprint, sofern es nicht eh wieder nur der Nachtschalter ist. Ich würde nicht mit Kollegen im Wechsel Flächen desinfizieren, die keiner je anfasst.

    Danach würde ich überlegen, wer uns während Corona durch ausgedünnte Zugreihen, gesperrte Umkleidekabinen oder kürzere Offnungszeiten verarschen wollte - da gehe ich danach auch nicht mehr hin. Die Geschäfte, die ich seit 6 Monaten nciht vermisse (Aldi, Real) besuche ich auch dann nicht mehr. Ich kaufe, wie auch jetzt, weiterhin nix online außer Druckerpatronen. Da mich nix groß einschränkt, weil ich gut ohne das alles klarkomme, werde ich danach nicht "explodieren" und dem Shoppingwahn verfallen.

    Aber dennoch, eines... ich würde mich im Teeladen bei den Chinesen gerne mal wieder hinsetzen....

  7. 2.

    In Bezug auf den Herbst bin ich skeptisch, denn überall, wo derzeit noch Fenster und Türen zwecks Lüften offen gehalten werden, werden diese geschlossen sein. Die Maskenmüdigkeit ist teilweise leider so gravierend, dass ich mir vorstellen kann, dass wieder schärfere Maßnahmen auf uns zukommen. Wenn kein Corona wäre, würde ich meine Schwimmbad-Jahreskarte nutzen, die ich mir geleistet habe. Da man aber nicht duschen darf und Einlass nicht gleich Platz im Wasser bedeutet, und außerdem unsere Existenz davon, dass ich mich auf keinen Fall infizieren darf, abhängt, liegt das völlig darnieder. Schade!

  8. 1.

    Tja wenn morgen Corona vorbei wäre......
    Ich würde wie vorher nicht mehr online einkaufen....und das mache ich nicht weil ich Angst vor einer Ansteckung habe.
    Ich würde als zweites meine eine Maske die ich habe verbrennen .... und nie wieder eine aufsetzen....bei der nächsten Pandemie würde ich mein Geschäft schließen und weggehen.

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