Airbus über den Alpen (Quelle: imago images / Roger Richter)
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Der Absacker - Über den Wolken werden soziale Medien wohl grenzenlos sein

Was macht man, wenn man nicht fliegen kann? Oder will? Man zieht sich Videos in den sozialen Netzwerken rein. Das werden wohl viele Deutsche machen, denn der Reiseweltmeister fährt dieses Jahr mit Fahrrad, Zug oder Auto. Von Tim Schwiesau

Kennen Sie das? Schon Tage, bevor der eigene Urlaub anfängt, geht man ob der Vorfreude auf ein paar freie Wochen (bei mir zweieinhalb) in so einen Vor-Ruhemodus. Weniger Sachen regen einen auf, Stress perlt an einem ab. U-Bahn voll? Ach, ab Montag lieg ich am Strand. Fünf Eilmeldungen? Bald nicht mehr. Nicht ausgeschlafen? Hol ich bald nach. Tickets fürs Freibad wieder weg? Ich fahr nächste Woche an den See.

1. Was vom Tag bleibt

Ich hoffe, dass viele Menschen in Berlin und Brandenburg in den kommenden Wochen auch so entspannen können. Denn am Donnerstag fangen die Ferien für die Kids an. Viele Eltern machen dann auch Urlaub. Manche fliegen sicherlich in den Urlaub, andere fahren eher an die Ostsee oder machen Balkonien. Ich hoffe inständig, dass sich die durch Corona überstrapazierten Mütter und Väter etwas erholen können, bevor das neue Schuljahr ganz normal (also wie vor Corona) starten soll. Ich bin gespannt, ob und wie das klappt.

Immerhin warnt Berlins Gesundheitssenatorin Kalayci vor Streuung der Infektionen an mehreren Hotspots, und Brandenburgs Gesundheitsministerin Nonnemacher ruft zu Disziplin im Urlaub auf. "Wir können den Weg hin zur vollständigen Normalität nur erfolgreich weitergehen, wenn alle Menschen sich weiter verantwortungsvoll und solidarisch verhalten." Ansonsten könnte das neue Schuljahr auch so starten, wie das letzte endete: mit Unterricht auf Distanz (siehe unser Fazit zum Home-Schooling in Berlin).

Falls Sie aus Potsdam kommen, aus Berlin nach Brandenburg oder umgekehrt pendeln: Am Freitag wird in der Landeshauptstadt eine Weltkriegsbombe gesprengt. Mit weitreichenden Sperrungen. Bleiben wir in Brandenburg: 2038 sollte das letzte Kohlekraftwerk vom Netz. Nachricht von heute: Das könnte auch drei Jahre schneller vollzogen werden. Ob das schnell ist, können Sie selber entscheiden. Am Freitag meldeten wir, dass Karstadt Kaufhof sechs von elf Filialen in Berlin schließen will, jetzt geht der Senat in Verhandlungen, um noch ein paar zu retten.

Ach, fast vergessen: Falls Sie im Urlaub verreisen oder wegfliegen (wollen), hätten wir hier ein paar Tipps für Sie: Was Berliner und Brandenburger Flugreisende über Reisewarnungen und Risikogebiete wissen müssen.

21.03.2020, Berlin: Eine Reisende sitzt mit Mundschutz am Flughafen Tegel und wartet. Der Senat kündigt weitere Maßnahmen an, um die Ausbreitung des Corona-Virus in Berlin zu stoppen. (dpa/Zinken)
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Reisewarnungen und Risikogebiete - Was Berliner und Brandenburger Flugreisende wissen müssen

Pünktlich zu den Sommerferien kann auch wieder "gelockert" in ferne Urlaubsländer geflogen werden. Doch Obacht: Sowohl bei der Einreise in sowie der Rückreise aus bestimmten Gebieten droht eine 14-tägige Quarantäne. Ein Überblick, was Sie wo beachten müssen.

2. Abschalten.

Stichwort Fliegerei: Ich finde Flugzeuge faszinierend. Ich bin wahrlich kein Nerd oder Planespotter, habe in Physik auch nie verstanden, warum die tonnenschweren Dinger wirklich abheben können, aber: Beim Fliegen kann ich nie pennen, weil ich ständig nach draußen starre und mir Landschaften anschauen muss (außer bei Flügen über den Ozean, das ist etwas öde auf Dauer).

Stattdessen führte mich meine Leidenschaft für Social Media dazu, dass ich auf der Social-Plattform Tiktok die Profile vieler Piloten fand und mir deren Videos aus den Cockpits anschaute. Zack, 45 Minuten um.

Deshalb würde ich Ihnen kurz die Plattform Tiktok näher bringen wollen. Falls Sie sich schon immer mal gefragt haben, was ihr Kind / Enkelkind oder Ihre Schülerinnen und Schüler da die ganze Zeit auf dem Smartphone machen: Sie sind wahrscheinlich bei Tiktok und ziehen sich Videos rein - oder produzieren sie selbst. Ich will Sie jetzt nicht dazu bringen, dort auch Sachen hochzuladen (Kinder sollen ja auch mal ihre "Privatsphäre" haben), aber das soziale Netzwerk ist ein netter Ort, um mal abzuschalten, weil es wirklich sehr lustige, aber auch politische Videos gibt.

Tiktok in Kurz: Das ist eine Kurz-Video-App des chinesischen Anbieters Bytedance. Da gibt’s Videos, Länge: 15 Sekunden bis eine Minute, meist Comedy, Tanz, mittlerweile auch Journalismus. Es fühlt sich tatsächlich so an, wie im TV zu zappen. Die absolute Mehrheit der 800 Millionen Nutzer*innen sind sehr, sehr jung und verbringen dort sehr viel Zeit (bis zu 52 Minuten pro Tag). Es gibt aber auch Kritik an der Plattform (unter anderem wegen Zensur politischer Inhalte [netzpolitik.org]).

Warum ich Ihnen das schreibe? Weil Sie, wie gesagt, a) schon auch wissen sollten, was die Kids wahrscheinlich so machen und b) Tiktok-User wohl auch dafür gesorgt haben, dass die Wahlkampf-Halle von Donald Trump am Wochenende leer bliebt [tagesschau.de]. Will sagen: Der Einfluss der App steigt.

Die derzeit berühmteste Person auf Tiktok ist Sarah Cooper. Sie synchronisiert "Reden" von US-Präsident Donald Trump.

Selbst die alte Tante Tagesschau ist mittlerweile auf der Plattform – mit einem bunten Mix aus Einblicken in die Redaktion ("Jan Hofer Ehrenmann") und journalistischen Inhalten (#blacklivesmatter).

Es folgen drei Piloten, die ihre Inhalte auf Tiktok teilen. Und denen ich heute morgen viel Zeit spendete. Sie sehen aber Ausschnitte aus Instagram, da sich Tiktok nicht einbetten lässt.

3. Und, wie geht's?

Und schwupps, schon wieder Ferien. Sechs Wochen. Man, was waren das früher für Zeiten. Sechs Wochen, die meiste Zeit ohne Schulfreunde, ab zur Omi, an die Ostsee, in die weite Welt. Ab Woche vier wieder Vorfreude auf die Schule (wegen der Freunde). Alles etwas anders im Jahr 2020. Da ich jetzt nur zwei Wochen weg bin und keine Schulkinder habe, würde mich (und uns) wirklich brennend interessieren, wie Sie in diesem Jahr mit der Situation umgehen: Urlaub storniert? Umgebucht? Balkonien? Sechs Wochen Kleingarten? Trotzdem nach Malle? Erstmals mit Wohnwagen? Schreiben Sie uns hier in die Kommentare oder via Mail an absacker@rbb-online.de.

Das haben wir auch unsere Instagram-User*innen gefragt. Ein paar Auszüge:
"Umgeplant. Ostsee.", "Umgeplant. Daheim.", "Entscheide ich kurzfristig, je nach aktuell gültigen Regeln. Wohl in Deutschland und mit Rad & Zeit.", "Roadtrip nach Italien.", "Urlaub nach Brandenburg statt Dänemark", "Mit Auto und Dachzelt.", "Mit dem Auto nach Österreich statt mit Flieger nach Gran Canaria.", "Wollte nach Ägypten, jetzt nach MeckPomm.", "Bleibe im Garten."

Klar, die Mini-Umfrage ist nicht repräsentativ. Aber die (deutliche) Mehrheit ist nicht mit dem Flieger unterwegs.

Und nochmal kurz Feedback zur Eltern-Schule-Situation, weil mich das seit Monaten sehr bewegt: Unter dem Artikel zur Home-Schooling-Bilanz gibt es auch interessante Meinungen, wie zum Beispiel: "Bei uns war Homeschooling furchtbar. Es gab kopierte Blätter, de man kaum lesen konnte. Auch die Lehrerschaft interessierte sich nicht wirklich für die mühevoll gelösten Aufgaben der Kinder. Zum Glück konnten wir in der Familie mit unserem Kind arbeiten, dies war jedoch nicht in jeder Familie gesichert, viele waren allein daheim, weil die Eltern arbeiten mussten und selbst existensbedrohendene Problem hatten und noch immer haben."

4. Ein weites Feld ...


Kleines Redaktionsgeheimnis: Wir sind Fans von Mike Schwitzke. Falls Sie den Mann nicht kennen: Der entschärft Weltkriegsbomben in Brandenburg. Mit einer unfassbaren Ruhe. Falls Sie mal ein Interview mit ihm lesen wollen, wir hätten da eins: "Viel gefährlicher sind Kampfmittel, die in Hosentaschen passen".

Und falls Sie sich dafür interessieren, wie das mit der Sprengung funktioniert, auch das haben wir mal aufgeschrieben: Der Fall vor dem Knall. Am Freitag wird Schwitzke in Potsdam sein Können wieder unter Beweis stellen.

Gute Reise

Tim Schwiesau

Alle Absacker

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  • Eine Gesichtsmaske liegt auf der Strasse. (Quelle: dpa/Oliver Hurst)
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  • Der FC Union hat im Stadion ein eigenes Hygieneteam. Später schien das Team dann Feierabend zu haben.
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    Der Ball ist rund und eine Infektion dauert 14 Tage

    Während Fußballfans des 1. FC Union den Klassenerhalt ihrer Mannschaft in der Bundesliga feiern, ist Lisa Schwesig so gar nicht danach. Denn all die Euphorie hat ihr die Stimmung verhagelt.

  • Eine Frau gähnt und schaut auf ihr Smartphone (Bild: imago-images/Antonia Guillem)
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    Als das letzte Mal eine App für so viel Gesprächsstoff sorgte, musste man mit dem Handy knatschbunte Monster im Alltag fangen. Nun können sich vor allem diejenigen freuen, bei denen auf dem Handy eins passiert: nichts. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Person geht in den Eingang eines Plattenbaus in Lichtenberg (Bild: imago images/Florian Gaertner)
    imago images/Florian Gaertner

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  • Sonne und Starkregen (Quelle: dpa/Poetsch)
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    Absacker 

    Die reinigende Kraft des Gewitters

    Am Samstag kam einiges vom Himmel; die Temperaturen kühlten vorübergehend ein wenig ab. Auch für das Gemüt kann so ein Gewitter einen reinigenden Effekt haben - zumindest hat das Laura Kingston so erlebt.

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    imago/Reiner Zensen

    Der Absacker 

    Und was kostet Ihr Flughafen so?

    Nach anfänglichem Sonnenschein hat das Wetter sich dann doch entschieden, jegliche Wochenendpläne zu durchnässen. Was also im Trockenen zu Hause tun? Vielleicht ist es Zeit, ein kleines Rechenrätsel zu lösen, denkt sich Haluka Maier-Borst 

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    imago-images/Jacobs

    Der Absacker 

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    dpa/Britta Pedersen

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    dpa/Lawrence Lu

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  • Symbolbild: Orang-Utan brüllt im Nationalpark Tanjung Puting auf der Insel Borneo.
    dpa/Marko König

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    HERGOTT, SEIN SIE GEFÄLIGST SACHLCH UND DIFFRENZIRT!1!

    Leserinnen und Leser sollen Journalisten kritisieren, verbessern und widersprechen. Natürlich. Unbedingt. Aber muss es mit so viel Großbuchstaben, Fehlern und verbalen Sturmgeschützen sein? Ein Hoffen auf sprachliches Abrüsten von Haluka Maier-Borst

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    Der Absacker 

    Zeig' mir deine Maske und ich sag' dir, wer du bist

    Tschüss, Modehauptstadt! Die Messen der Fashion Week ziehen weiter und hinterlassen nicht nur ein wirtschaftliches Loch im Geldbeutel Berlins. Aber der modebewusste Hauptstädter weiß sich auch auf andere Art zu entfalten, wie Lisa Schwesig beobachtet.

  • Silent-Demo zum Tode von George Floyd Black Lives Matters
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    Der Absacker 

    Das Richtige tun, ohne das Wichtige zu lassen

    Demonstrationen gehören zur Demokratie. In einer Pandemie aber werden sie zu potentiellen Infektionsherden. Sollten wir also darauf verzichten, für unsere Ideale auf die Straße zu gehen, um andere zu schützen? Schwierige Fragen, die den Absacker bewegen. Von Sebastian Schöbel

  • Demonstranten auf dem Alexanderplatz aus Solidarität für George Floyd und gegen Rassismus (Quelle: dpa/Emmanuele Contini)
    dpa/Emmanuele Contini

    Der Absacker 

    Im schmerzhaften Zwiespalt

    Es sind Bilder, die wir seit Beginn der Corona-Krise nicht mehr kannten. 15.000 Menschen, die an einem Ort demonstrieren. Gemeinsam gegen Rassismus. Es ist ein starkes Signal, das unseren Autor Johannes Mohren glücklich macht. Aber es gibt einen Wermutstropfen.

  • Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (Archiv)
    dpa

    Der Absacker  

    Durchlaucht empfiehlt Durchsaugen

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  • Eine zerstörte Autoscheibe (Quelle. dpa/Marcel Kusch)
    dpa/Marcel Kusch

    Der Absacker 

    Abwracken ist einfach, Aufmöbeln nicht

    Nun gibt es also ein Konjunkturpaket ganz ohne Abwrackprämie. Stattdessen wird es unter anderem bis zum Ende des Jahres drei Prozent weniger Mehrwertsteuer geben. Doch reicht das zum Aufhübschen der eigenen vier Wände, fragt sich Haluka Maier-Borst

  • Schulglocke an einer gelben Wand (Quelle: imago-images.de)
    imago-images.de

    Der Absacker 

    Wann klingelt es denn endlich zur Pause?

    Weitere Lockerungen hier, steigende Fallzahlen dort. Man bleibt unterbewusst ständig ein wenig angespannt. Wir alle könnten nur zu gut eine längere Pause zum Durchatmen gebrauchen, findet darum Haluka Maier-Borst

  • Demonstranten in Berlin (Quelle: imago-images.de/Omer Messinger)
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    Der Absacker 

    Zuhören, lernen, besser machen

    "Wenn man nicht aufpasst, hat man aus Versehen 'ne Meinung", sagte einmal eine Berliner Rap-Combo. Doch nach einem turbulenten Pfingstwochenende will Haluka Maier-Borst gar nicht viel meinen. Sondern möglichst viel zuhören.

  • Wasserdemo - Rebellion der Träumer, vor dem Urbankrankenhaus in Berlin Kreuzberg auf dem Landwehrkanal. (Quelle: dpa)
    dpa

    Der Absacker 

    Sind wir wirklich alle in einem Boot?

    Die Berliner Technofans sind zurück, zumindest einige von ihnen. Und die haben sich am Sonntag auf fast 400 Booten versammelt, um zu feiern. Heute genießt Laura Kingston die Ruhe nach dem Rave, aber eine Frage lässt ihr keine Ruhe.

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6 Kommentare

  1. 6.

    Interessant. Doch meinte ich einen 1.Klasse Linienflug( um mal bei Singapur Airline zu bleiben)und Langstreckenflug. Ein guter Bekannter von mir bekam mal bei Airberlin einen Platz in der Business Class nach Thailand und war hellauf begeistert.

  2. 5.

    Welchen Krieg haben denn die (einzelnen)Bundesländer geführt? Wollen sie die Alliierten für die Kosten der Bombenentschärfung aufkommen lassen, schließlich haben diese die Bomben abgeworfen! Oder die Bombenhersteller? Schließlich habe ihre Produkte nicht funktioniert und liegen herum.

  3. 4.

    Bin einmal 1.Klasse geflogen, weil die Gesellschaft überbucht hatte- sozusagen ein Teilgeschenk. Richtig gut war, dass man 2 Stunden London-Berlin gut gesessen hat ohne eingequetscht zu sein. Das wars dann auch. Ansonsten gab es noch Mitreisende, denen war das Sandwich nicht gut genug, der Wein zu warm, der Steward zu langsam, das Kopfkissen zu weich. Letztendlich wurde der Wein dann mit einem Whiskey runtergespült. Gut war noch, dass man Ohropax bekommen konnte und so das Genörgel der "Leidenden" nicht hören musste. Dann lieber Economy.....wenn die Sitze nicht wären.

  4. 3.

    Endlich Ferien für die Kinder- keine gemailten Arbeitsbögen mehr u die Spielplätze sind auf. Für die Lehrer/innen -endlich erst einmal Urlaub. Da Ferien nicht gleich Urlaub sind, werden diese nach der Pause das neue Schuljahr unter unklaren Bedingungen vorbereiten. Eltern haben Glück wenn sie ihren Jahresurlaub nicht im Frühjahr aufgebraucht haben- denn sonst wohin mit den Kindern?
    Sommer in Berlin ist schön und das Umland ist auch da. Deshalb wird-seit der Nachwuchs aus dem Haus ist- sowieso hiergeblieben, durch die Wälder gewandert und die Eiscafes besucht. Man glaubt es vielleicht nicht, doch auch die über 60jährigen wissen seit Jahren, dass Fliegen klimaschädlich ist und somit wird nur alle paar Jahre für Verwandtenbesuch geflogen. Wenn man wieder nach UK kann(hoffentlich im Herbst), dann wie immer mit dem Zug durch den Tunnel.
    Interessant der Hinweis auf die Bombenbeseitiger..die haben Respekt verdient.
    Ein gelungener Absacker.

  5. 2.

    Wiedermal ein sehr interessanter Absacker, mit einer Vielzahl an Links zum quer-lesen. Danke. :) ich hoffe wirklich, der Absacker bleibt bestehen, für die Zeit nach Corona.

    Spannend, das Thema der Bomben-Entschärfungen. Wirklich frech, dass die Finanzierung der Einsätze Ländersache sind. Den Krieg haben schließlich nicht nur einzelne Bundesländer geführt.

    Unsere Sommerferien verbringen wir Zuhause, Elternzeit heißt sparen.

  6. 1.

    Langstreckenflüge in einen beengten Sitz sind ein Graus. Und das obwohl auch ich gerne in einen Flieger sitze. Bei meinen längsten Flug von Schönefeld nach Australien mit Singapur Airline hatte ich das Glück einen Fensterplatz (hin u.zurück) am Notausstieg mittig zu bekommen. Also Beinfreiheit. Das war ein unvergessliches schönes Erlebnis. Aus dem Fenster zu schauen war für mich besser als Filmchen anzuschauen. Einmal sackte der riesige Flieger kurz ab. Aber ich hatte keine Angst. Als der Flieger auf den Rückflug in Schönefeld wie eine Feder landete, klatschten wir alle Ablaus. Mein größter Wunsch wäre es, einmal im Leben 1.Klasse zu fliegen. Nach Neuseeland z.B.

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