Ein Mann mit Mundschutz und Einmalhandschuhen trainiert in einem Fitnessstudio (Quelle: dpa/Marius Becker).
Bild: dpa/Marius Becker

Der Absacker - Lasset die Muskeln spielen!

Haben Sie auch schon sehnsüchtig auf die Öffnung der Fitnessstudios gewartet? Nein? Dann geht es Ihnen wie Lisa Schwesig. Stattdessen hat sie schweißtreibende Nachrichten und ein unschlagbares Duo für Sie.

Ab heute dürfen wir unsere müden Lockdown-Gliedmaßen in Brandenburger Fitnessstudios wiedererwecken - und bald auch wieder in Berlin. Zumindest in Bernau war der Andrang aber verhalten, wie mein Kollege Oliver Soos aufgeschrieben hat.

Ob das an den Hygieneauflagen des Gesundheitsministeriums oder am mangelnden Sommerfigur-Elan liegt, vermag ich nicht einzuschätzen. Denn seien wir ehrlich: Der anfängliche Corona-Bewegungsdrang hat längst nachgelassen, die Jogging-Runden enden in der nun wieder geöffneten Eisdiele und der Sommerurlaub scheint noch immer genau so weit entfernt wie das nächste Weihnachtsfest.

Dennoch gibt es Fitnessenthusiasten, die den Drahtesel der Ringbahn vorziehen. Für sie und alle anderen radelnden Hauptstädter sind während der Corona-Krise die sogenannten Pop-up-Radwege entstanden, temporär breitere Radstreifen. Wie meine Kollegin Birgit Raddatz schreibt, könnten sie allerdings zu dauerhaften Radwegen werden. Die Auto-Fans auf unserem Facebook-Kanal haben es schon seit Monaten befürchtet: Die Pop-up-Radwege könnten bleiben. Der Senat befinde sich bei der Genehmigung "in der finalen Abstimmung", sagte Sprecher Jan Thomsen dem rbb.

1. Was vom Tag bleibt

Etwas umweltfreundlicher könnten wohl auch die Dienstwagen der Brandenburger Minister sein. Wie aus einer Antwort auf eine AfD-Anfrage hervorgeht, liegen alle Fahrzeuge der Regierungsmitglieder über dem von der EU festgelegten Kohlendioxid-Werten. Allerdings sind Autos von Politikern meist schon aufgrund der erhöhten Sicherheitsstandards (zum Beispiel Panzerglas) schwerer.

In puncto Fitness halten Berliner und Berlinerinnen sowie Brandenburger und Brandenburgerinnen es auch eher mit der Bierbauch- statt Sixpack-Mentalität. Der bundesweite Bierabsatz ist seit dem Corona-Lockdown nämlich gesunken - außer in unserer Region. In Berlin und Brandenburg stieg der Bierkonsum zwischen Januar und April um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Weniger Alkohol hätten wohl auch diese beiden Verkehrsteilnehmer trinken sollen: In Pankow hat am Mittwochabend ein alkoholisierter Autofahrer einen alkoholisierten Radfahrer angefahren und versuchte anschließend zu flüchten. Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen.

2. Abschalten

Umweltschutz ist für mich eins der wichtigsten Themen unserer Zeit. Kaum etwas drängt mehr und lässt sich weniger aufschieben. Weil es hier aber um Unterhaltung gehen soll, lasse ich eines meiner liebsten abendlichen Duos zu dem Thema zu Wort kommen:

3. Und, wie geht's?

Mein Absacker-Kollege Johannes Mohren ist Rheinländer (ob er lieber Kölsch oder Alt trinkt, muss ich ihn demnächst noch fragen) und hatte in seinem Absacker vom Sonntag über Heimatgefühle geschrieben. Seitdem berichten Sie uns davon in Ihren Mails. Ulrike hatte sich bereits in den Kommentaren unter der rheinischen Absacker-Ausgabe bei uns gemeldet und nun nochmal gemailt.

"Geboren bin ich in Würselen - wie Johannes Mohren. Um genau zu sein in Bardenberg, direkt neben Würselen. Beim Beantragen meines ersten Persos sagte ich, ich sei in Bardenberg geboren. Die Dame schaut in ein Buch und antwortet: Ah, jetzt Würselen - seither bin ich also Würselener. Zack, war die Geburtsstadt schon mal weg.

Übern den Pott bin ich nach Ostwestfalen-Lippe migriert, die haben mich wegen meiner spärlichen Deutschkenntnisse (Wat machsse da? Mach dat nich!) ganz schön gedisst. Dann kam ich nach Berlin - und fühlte mich fast zu Hause. Diese brummelig-muffigen Menschen, die 'damals' lilla Ballonseide trugen, stellten sich als grundehrliche, pragmatische Typen heraus: Du weisst schon, die 'inneren Werte' zählen.

Ja, und wo fühle ich mich zu Hause? Ist das ein Ort? Welcher? Mir kommen Bilder der rheinischen Tiefebene in den Sinn, ein Gedicht von Hanns Dieter Hüsch [books.google.de]. Home is, where the heart is - meist da, wo ich auf Herzensmenschen aus meiner Familie oder auf Freunde treffe, manchmal sogar Gleichgesinnte im Internet.

Ich trage von jeder Station ein Stück Heimat im Herzen, Bilder, Gefühle, Freunde - oder auch nur ein Geschmack. Ein Früh wäre jetzt klasse. Nabend!"

Sie möchten uns auch etwas über Ihre Heimat, Ihre Fitness oder Ihren Corona-Alltag erzählen? Schreiben Sie uns an absacker@rbb-online.de.

4. Ein weites Feld…

"Früh" ist wohl das Wort, das hier die Klammer zum nachrichtlichen Teil meines Absackers spannt. Eine Jogging-Runde werde ich heute Abend nicht mehr einlegen, dafür aber vielleicht den Bierabsatz weiter ankurbeln - wenn auch ohne Früh, Kölsch oder Alt.

Guten Durst,

Lisa Schwesig

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    dpa/Lawrence Lu

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    dpa/Marko König

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  • Eine Frau in New York mit einer modischen Maske (Quelle: imago images/Sonia Moskowitz).
    imago images/Sonia Moskowitz

    Der Absacker 

    Zeig' mir deine Maske und ich sag' dir, wer du bist

    Tschüss, Modehauptstadt! Die Messen der Fashion Week ziehen weiter und hinterlassen nicht nur ein wirtschaftliches Loch im Geldbeutel Berlins. Aber der modebewusste Hauptstädter weiß sich auch auf andere Art zu entfalten, wie Lisa Schwesig beobachtet.

  • Silent-Demo zum Tode von George Floyd Black Lives Matters
    Eventpress Porikys

    Der Absacker 

    Das Richtige tun, ohne das Wichtige zu lassen

    Demonstrationen gehören zur Demokratie. In einer Pandemie aber werden sie zu potentiellen Infektionsherden. Sollten wir also darauf verzichten, für unsere Ideale auf die Straße zu gehen, um andere zu schützen? Schwierige Fragen, die den Absacker bewegen. Von Sebastian Schöbel

  • Demonstranten auf dem Alexanderplatz aus Solidarität für George Floyd und gegen Rassismus (Quelle: dpa/Emmanuele Contini)
    dpa/Emmanuele Contini

    Der Absacker 

    Im schmerzhaften Zwiespalt

    Es sind Bilder, die wir seit Beginn der Corona-Krise nicht mehr kannten. 15.000 Menschen, die an einem Ort demonstrieren. Gemeinsam gegen Rassismus. Es ist ein starkes Signal, das unseren Autor Johannes Mohren glücklich macht. Aber es gibt einen Wermutstropfen.

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    dpa

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7 Kommentare

  1. 6.

    Liebe Frau Neuendorf, danke fürs Aufpassen. Es ist uns kurz nach Veröffentlichung selbst aufgefallen und wir haben daher jemand anderen zu Wort kommen lassen. Vielen Dank auch für das Teilen Ihrer Erinnerung und den kleinen gedanklichen Spaziergang durch Neuruppin. Beste Grüße, Lisa Schwesig.

  2. 5.

    Minister sind nicht vom Volk gewählt, sondern werden vom Regierungschef ernannt.
    Und gerade als Mitglieder der Regierung ist bei ihnen natürlich die Gefahr erhöht, von ... ähm ... verwirrten Einzeltätern angegriffen zu werden (siehe Walter Lübcke).

  3. 3.

    Nun habe ich das kurze Abendlied doch noch irgendwo ergoogelt :-) für Freunde von Hanns Dieter Hüsch unten die Version mit "Niederrhein ist müde jetzt..." ich liebe aber auch die Version aus dem Text oben, es entspannt sooo und macht schöne Heimatbilder im Kopf!

    https://www.youtube.com/watch?v=uK0uYXY1rRg


    Der Absacker ist meine neue Lieblings-Rubrik im rbb-online - der Corona-Blog und die Zahlen von HMB sind zwar auch immer gut, aber liebhaben kann man das weniger °v°

  4. 2.

    Prost mit dem Bier. Die Heimat-Geschichte von der Inge hatte Ihr Kollege aber gestern schon mal zitiert. :D

    Aber weils so schön ist... :)

    Heimat hat für mich auch viel mit Kindheits-Erinnerungen zu tun.
    Neuruppin zum Beispiel, war letzte Station und viele Jahre Heimat meiner Oma.
    Chemnitz ist Heimat meiner Großeltern mütterlicherseits und Tante und Cousine wohnen dort.

    Es prägen die kleinen Dinge. Mich zumindest.

    Die riesigen Gehwegsteine in der Fußgängerzone vor den Geschäften in Neuruppin, bei denen man sich als Kind anstrengen musste, wenn man jeden Stein nur einmal betreten wollte. Das “Reiz” (Einkaufszentrum), wo wir immer unser obligatorisches Softeis bekamen bei jedem Besuch. Und der grüne, gepflegte Friedhof, den wir jedes Mal besuchten, um Opas Grab zu pflegen.

    Vielleicht müssen wir uns das - als Eltern, Tanten/ Onkel und Großeltern öfter vor Augen halten - dass wir mit unserem Leben und allem was dazu gehört auf die Kinder unserer unmittelbaren Umgebung sehr viel Einfluss haben. Darauf, ob deren Erinnerungen später positiver Natur sind oder eben nicht.

  5. 1.

    Wozu benötigen Brandenburger Minister Panzerwagen, sind sie derartig gefährdet?
    Dabei dachte ich die sind vom Volk gewählt worden.
    Dann reicht auch ein schickes Dienstfahrrad, notfalls für Grüne auch batteriebetrieben.

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