Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
Bild: rbb|24

Der Absacker - Die sind schuld! Oder doch nicht?

Die Corona-Fallzahlen in Berlin und Brandenburg steigen wieder deutlich an und für viele ist klar, wer die Schuld trägt. Lisa Schwesig bringt derweil ein ganz anderer Corona-Infizierter auf die Palme.

Die Corona-Infektionszahlen in Berlin und Brandenburg steigen wieder und für unsere Leserinnen und Leser stehen die Schuldigen dafür fest: Es sind die Feierwütigen in Berlins Mitte, die ihre eigenes Wohl über das der Gemeinschaft stellen. Zumindest lese ich das wieder vermehrt in den Kommentaren auf der Webseite und in Social Media. Der Hass auf sie wird spürbar größer. Ob es daran liegt, dass man jemandem die Dramatisierung der Lage zu Lasten legen möchte, oder ob die Quelle wirklich dort entspringt, kann ich noch nicht beurteilen.

Ich richte meine Ablehnung derweil übrigens gegen eine Einzelperson: US-Präsident Donald Trump - und das hat weder mit seinen persönlichen Ansichten noch mit seiner Politik zu tun. Aber die Show, die der 74-Jährige Republikaner nach seiner Corona-Infektion und dem anschließenden Aufenthalt im Militärkrankenhaus ablieferte [tagesschau.de], hat mich zutiefst schockiert. Statt der Vorbildsfunktion nachzukommen, die ein Politiker und mindestens ein US-Präsident hat, fuhr Trump in einem gepanzerten Fahrzeug umher und winkte seiner Anhängerschaft. Er postete Fotos vom Schreibtisch aus dem Krankenhaus, die Journalisten bereits durchanalysiert haben und ließ sich schnellstmöglich wieder entlassen.

Allein die Tatsache, dass er seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derartig in Gefahr bringt, empfinde ich als grob fahrlässig. Weitere Infektionsfälle im Weißen Haus folgten bereits. Zudem bin ich gespannt, inwiefern sich Trumps Erkrankung auf den Wahlkampf und die anstehende US-Wahl in knapp vier Wochen auswirken wird.

1. Was vom Tag bleibt

Es ist der Tag nach den erneuten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in Berlin und Brandenburg, die am Dienstag bekannt wurden. Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte im rbb in Hinblick auf die steigenden Fallzahlen: "Die Zeit der Geselligkeit ist vorbei. Die Lage in Berlin ist ernst." Wie ernst sie ist, zeigt ein Blick auf die Fallzahlen, die wir täglich für Sie updaten.

Mit am härtesten trifft es übrigens die Gastronomie. In Berlin gilt ab dem Wochenende wieder die Sperrstunde. Das heißt, um 23 Uhr müssen Kneipen und Restaurants ihre Gäste rauskomplimentieren. Als "Todesstoß für Bars" bezeichnete der Co-Gründer der Szenekneipen-Initiative "Bars of Berlin", Roberto Manteufel, die Senats-Vorgabe. Alkohol darf dann übrigens auch in Spätis und an Tankstellen nicht mehr verkauft werden. Zur verschäften Lage kommt das Beherbungsverbot, dass einige Bundesländer für Reisende aus Risikogebieten - zu denen auch Teile Berlins gehören - eingeführt haben.

Mein Kollege Haluka Maier-Borst schrieb im Dienstags-Absacker über die Wurzeln des Formats und dass es eigentlich um alles andere als Corona gehen sollte. Das war heute sonst berichtenswert:

Nobelpreis für Chemie: Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna wurden für die Erforschung der Crispr/Cas9-Genscheren ausgezeichnet. Was genau und wie revolituinär das ist, haben die ZDF-Kollegen hier sehr verständlich erklärt [zdf.de]. Charpentier forscht übrigens am Berliner Max Planck Institut und galt schon länger als Favoritin für die höchste wissenschaftliche Auszeichnung.

"Liebig 34": Meine Haare brauchen eigentlich dringend einen neuen Schnitt, mein bevorzugter Friseur ist allerdings gerade in die Nähe die Liebigstraße gezogen. Falls Sie nicht wissen, warum ich dieses Gebiet gerade eher meide, lesen Sie hier weiter.

2. Abschalten

Vor Charpentier und Dounda gab es übrigens erst fünf weitere weibliche Forscherinnen, die den Chemie-Nobelpreis seit seiner Einführung 1901 gewannen. Die erste war natülich Marie Curie. Falls Sie noch etwas über diese besondere Frau, die übrigens auch die erste Hochschulprofessorin überhaupt war, lernen wollen, habe ich diesen Beitrag für Sie ausgewählt:

3. Und, wie geht's?

Ich hatte eingangs bereits kurz über die Ursprünge des Absackers geschrieben. Demnächst stehen nämlich einige kleine Veränderungen an. Darauf bezugnehmend hat uns Marcel eine E-Mail geschrieben, die ich hier erwähnen möchte:

"Liebes Absacker-Team des RBB,

ich verfolge den Absacker nun schon geraume Zeit, eigentlich seit der Entstehung dieses Formats. Den Absacker jeden Tag zu verfolgen gibt mir das Gefühl am Leben der Stadt teilzunehmen, auch wenn ich gerade nicht in Berlin, sondern im Auslandssemester in Dänemark bin. Ich habe kaum Verbesserungsvorschläge für den Absacker, ich finde ihn in der bisherigen Form sehr gut.

In diesem Sinne:
Vielen Dank für dieses gelungene Format und behalten Sie die gute Arbeit bei."

Ich zitiere das hier weniger aus Gründen des Eigenlobs, sondern weil wir von Ihnen wissen möchten, was Sie sich in Zukunft vom Absacker wünschen, erhoffen oder gerne lesen möchten? Schreiben Sie uns an absacker@rbb-online.de.

4. Ein weites Feld

Falls es in den vorhergehenden Abschnitten nicht deutlich wurde: Ich bin sehr beeindruckt von der Leistung von Charpentier, Doudna und all ihren Kolleginnen. Dass die Arbeit von Frauen in eben solcher Weise gewürdigt wird, ist für mich ein wichtiger Beitrag in der Entwicklung zu einer gleichberechtigten Gesellschaft. Denn so sehr wir uns das auch einbilden mögen, Frauen stehen noch lange nicht auf einer Stufe mit Männern.

Die Gründe dafür sind vielfältig und sicher auch struktureller Natur, würden aber diesen Absacker defintiv sprengen. Meiner Meinung nach liegt es auch ein wenig daran, dass Frauen sich untereinander die Butter vom Brot nehmen. In diesem Sinne möchte ich noch einmal auf Trump zurückkommen und meine Empfehlung für eine Journalistenkollegin aussprechen, die auf ihrem Blog und via Instagram aus den USA berichtet und beispielsweise auch über Trumps Bilder aus dem Krankenhaus aufklärt: Elizabeth Koblitz.

Women support Women,

Lisa Schwesig

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9 Kommentare

  1. 9.

    "Lisa Schwesig bringt derweil ein ganz anderer Corona-Infizierter auf die Palme". Da brauch man kaum noch runter scrollen um zu sehen wer gemeint ist. Reicht es nicht wenn alle anderen ständig dieses mittlerweile echt langweilige Trump - Bashing betreiben?

  2. 8.

    Icke würde ja vielleicht, eventuell gaaanz zum Schluss noch nen Witz lesen oder ne lustige Karikatur! Frei nach dem Motto: wer zu letzt lacht... Ansonsten lese ich ihn ganz gern und eigentlich benötigt er keine Veränderung. Issso!

  3. 7.

    Das Trump - Bashing finde ich langweilig. Wahlkampf in den USA ist eben anders als wir es gewohnt sind. Trump muß vermeiden, als kränklich zu gelten; kennt man doch aus (fast) jedem Western.

  4. 6.

    ... Hallo Frau Schwesig, lassen Sie Sich ruhig die Haare schön machen, und glauben sie nicht alles was so in der Zeitung steht ;)

  5. 5.

    'Ich zitiere das hier weniger aus Gründen des Eigenlobs, sondern...' - aber wieso eigentlich nicht? Jeder von Ihnen steckt da jeden Tag Arbeit rein, Zeit und ein bisschen von sich selbst, was Sie mit den Lesern teilen. Dass, wenn positives Feedback kommt, Sie darauf auch stolz sind, ist Ihr gutes Recht und kann nach meinem Empfinden gerne auch regelmäßig erwähnt werden. Ebenso wie Sie ja alle täglich mit konstruktiver oder destruktiver Kritik umgehen müssen.

  6. 3.

    Trump verhält sich wie die meisten Deutschen - aus Angst um den Job (die Wiederwahl) gehen sie mit Infekten ins Büro. Egal welchen. Danke dafür, Kollegen.... jedes Jahr das gleiche im Herbst/Winter: die Welle geht durchs ganze Haus. Jeder kriegt sein Fett weg. Dieses Mal dann halt Corona. Noro finde ich aber auch fies. Oder Grippe.

    Weibliche Nobelpreisträger sind ja eher selten - Lise Meitner bekam nix. Der Otto Hahn aber. Total interessante Geschichten, die von Marie Curie und Lise Meitner. Lesen - könnte abendfüllend werden :-) und ja, es hat sich was geändert seither, Frauen dürfen die höhere Schule besuchen, Abi machen und studieren. Aber Achtung... Nobelpreise sind noch lange nicht selbstverständlich weiblich!

    Den beiden Damen habe ich schon im eigentlich Artikel Respekt gezollt - eine großartige Leistung, ob mit oder ohne Preis! Danke dafür!

    Mir gefällt der Absacker immer noch :-) auch heute wieder. Auch hier ein Danke dafür!

  7. 2.

    Der Mensch scheint einen Schuldigen bzw. ein Ereignis zu brauchen das Schuld ist und natürlich ist es immer nur ein Teil der Gesellschaft ..... es macht wohl vieles einfacher.
    An HIV waren/sind ja auch die Schwulen und Drogensüchtigen schuld.
    Und für jeden in höheren Positionen gilt..... hab immer einen Sündenbock parat. Und dazu kommt wie man jemanden oder etwas betitelt.... Corona Bedingt muss das und das tun oder muss man das und das verbieten.... es klingt immer so als hätte man gar keine andere Möglichkeit.
    Wie jemand einzustufen ist wird schon lange vorgegeben..... wenn sich jemand gegen etwas gewaltsam auflehnt wird festgelegt wie die Masse das zu bewerten hat ..denn entweder ist er ein Freiheitskämpfer oder ein Terrorist.

    Wie warum wieso.... da sollen sich klügere Köpfe Gedanken machen... ich für mich versuche mir meine eigenen Gedanken zu machen.... die auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind.
    Ach was beim Absacker schön wäre....was wurde aus... C-App usw

  8. 1.

    Eigentlich hat der User Marcel es schon sehr richtig beschrieben in seiner E-Mail. Mir geht es ebenso und ich freue mich jedesmal auf den nächsten Absacker. Tolle Idee und kann wirklich so bleiben. Danke an das Team. An diesen Absacker gefällt mir sehr gut, dass das Thema Frauen in unserer Gesellschaft mit angesprochen wurde. Denn als offen Schwuler Mann weiß ich sehr wohl um die Entwicklung hin zu einer Gleichberechtigten Gesellschaft. Da gibt es noch viel Handlungsbedarf. Selbst bei uns in der Community gehen immernoch die Meinungen weit auseinander. Darunter zu leiden haben insbesonders die Transgender Personen. Zu guter letzt möchte ich in diesen Zusammenhang meine sehr persönliche Ansicht darüber äußern, wie sehr ich mir wünsche, eine Frau mit klaren Verstand würde noch zu meinen Lebzeiten ins Weiße Haus einziehen und die Präsidentschaft übernehmen.

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