Haluka Maier-Borst
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Der Absacker - Was macht die Milz nochmal?

Ein langes Ausschlussverfahren, juristische Nickeligkeiten und einen Riss durch die AfD – all das verbindet man u.a. mit Andreas Kalbitz. Nun sorgen die kuriosen Umstände seines Rücktitts zudem für ungeplante Anatomienachhilfe. Von Haluka Maier-Borst

Als allererstes Mal: Gute Besserung an Dennis Hohloch. Man mag anderer politischer Ansichten sein als der Brandenburger AfD-Fraktionschef. Aber die Tatsache, dass sich Hohloch seit einer Woche von dem Milzriss erholt, den sein Parteifreund Andreas Kalbitz verursacht hat, zeigt, dass der Schlag von Kalbitz wohl keine Lapalie war.

Heute Vormittag sah es dennoch so aus, als sei das Ganze vor allem ein Anlass für Journalisten nachzuschlagen, wofür die Milz gut ist [pschyrembel.de] (unter anderem entsorgt sie alte Blutkörperchen). Kalbitz selbst sagte noch am Vormittag gegenüber dem Spiegel [spiegel.de]: "Das ist alles viel unspektakulärer, als es teilweise bewusst aufgebauscht wird. Diese bedauerliche Sache wird sich völlig aufklären." Kalbitz hat sich spektakulär geirrt. Und so schnell werden wir nicht vergessen, wofür man die Milz hat.

1. Was vom Tag bleibt

Wegen des Faustschlags ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen Kalbitz wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung. Und wohl als Folge dessen hat der AfD-Politiker sein sowieso schon ruhendes Amt als Fraktionschef endgültig niedergelegt. Es ist und bleibt ein kurioser Umstand, dass Kalbitz gewissermaßen selbst seine politische Karriere (vorerst) beendet hat – und eben nicht die Diskussion darum, was es mit seiner Mitgliedschaft in der rechtsextremen "Heimattreuen Deutschen Jugend" auf sich hatte.

04.08.2020, Brandenburg, Potsdam: Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender der Brandenburger AfD, spricht während einer Pressekonferenz nach einer Sitzung seiner Fraktion. Kalbitz lässt sein Amt als Fraktionsvorsitzender vorläufig ruhen.
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Brandenburg - Kalbitz gibt Amt als AfD-Fraktionsvorsitzender endgültig ab

Andreas Kalbitz legt sein bereits ruhendes Amt als Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzender nieder. Hintergrund dürften Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen eines Faustschlags gegen einen Parteikollegen und die Debatte um seine mutmaßliche HDJ-Zugehörigkeit sein.

2. Abschalten.

Dieser Absacker wird ein politischer, aber er wird von hier ab lockerer. Versprochen. In NRW stehen bald Wahlen an. Und da ich dort groß geworden bin und studiert habe, schwemmt es allerlei Absurditäten in meine Social Media Kanäle. Der neueste Beleg hat einen kurzen, aber klangvollen Namen: Utz.

Utz Kowalewski tritt für die Linke in Dortmund an und sorgte bei Martin Kaysh, seines Zeichens Ruhrgebiet-Kabarettist, für viel Verwirrung und Heiterkeit. Denn Kowaleski zeichnet sich politisch durch eine Eigenschaft aus. Er macht. Und das ist sein ganzes Wahlversprechen [facebook.com]

Wem das noch nicht genug an Sternstunden der Polit-Rhetorik ist, der kann auf dem Blog des Politikberaters Martin Fuchs vorbeischauen, der einige weitere #WahlplakateFromHell gesammelt hat [hamburger-wahlbeobachter.de].

3. Und, wie geht's Ihnen?

Angefangen hatte diese Kolumne mal als bunte Tüte vom Tagesgeschehen. Kollege Tim Schwiesau hat daraus eine Eistüte mit einigen Sprengseln "Aktenzeichen XY" gemacht. Denn er sucht nach dem Softeiswagen aus seiner Kindheit. Und prompt bekamen wir eine Zuschrift von Martin:

Die Suche fand ich lustig und will gerne mit ein paar Hinweisen helfen, die ich noch von früher hab. Es war ein Ehepaar aus Neuenhagen, diese hatten zwei Mercedes Eiswagen und fuhren jeweils einzeln durch mehrere Bezirke im Osten. Um 1994 herum hab ich regelmäßig ein Eis konsumiert. Ich hatte sie immer in Hellersdorf gesehen. Irgendwann sah ich noch die Autos, aber in Hellersdorf fuhren sie nicht mehr durch meine Gegend. Das war Anfang der 2000er.

Auto sah ca. so aus [google.com]. Natürlich mit Schiebetur, wo ein kleiner Tresen war und man direkt auf die Eismaschine schauen konnte. Oben lagen in einer Anlage über der Maschine immer die Waffeln.

Ich, im Rheinland aufgewachsen, habe mich in meiner Kindheit vor allem an Kratzeis gelabt. Das ist super, weil es zwar nicht "Utz" aber "Krrrtz" macht. Und weil man minutenlang mit dem Schaben beschäftigt ist, nutze ich es heute, um die jüngere Verwandtschaft zu beschäftigen. Aber was sind denn Ihre Sommereis-Erinnerungen? Schreiben Sie uns an: absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld...

Manche beschweren sich ja unter dem Absacker wortreich über uns und heute möchte ich der Erwartungshaltung einiger Kommentatoren entsprechen. Wir enden mit einem Griff ins Klo. Denn auch fernab von Berlin und Brandenburg, im japanischen Tokio gibt es ein Problem. Öffentliche Toiletten sind ein Graus. Bei einem Redesign einiger Anlagen hat nun ein Entwurf für besonderes Aufsehen gesorgt. Der Architekt Shigeru Ban hat sich entschlossen, seine Toilettenhäuschen transparent zu machen [forbes.com]

Die Idee dahinter ist, dass viele Menschen die Toiletten nicht nutzen wollen, weil sie befürchten, dass einmal geöffnet, wenig appetitliches auf sie wartet. Bans Toiletten ermöglichen nun Passanten vorher hineinzuschauen. Keine Sorge, aber: Sobald man die Toilettentür zusperrt, sollen die transparenten Wände undurchsichtig werden. Bleibt nur zu hoffen, dass genau dieser Teil der Technik stets funktioniert.

Ganz transparent wie immer:

Haluka Maier-Borst

Alle Absacker

RSS-Feed
  • Kira Pieper
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    Absacker 

    Der Hamster, das asoziale Wesen

    Es geht wieder los! Die Hamster kriechen aus ihren Höhlen, um ihren nicht zu bändigenden Appetit auf Klopapier zu stillen. Aber warum genau werden die Auf-Halde-Käufer noch mal mit dem Nager verglichen? Kira Pieper zumindest sieht sehr viele Ähnlichkeiten.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Wenn's im großen Zahlenraum hapert

    Wasserrechnungen nicht gezahlt, Einnahmen nicht versteuert – heute bestimmen auch große Zahlen abseits von Corona das Nachrichtengeschehen. Und Haluka Maier-Borst fragt sich, ob das auch mit fehlenden Mathematik-Kompetenzen zu tun hat.

  • Statue mit einem gebrochenen Flügel (Quelle: dpa)
    dpa

    Der Absacker 

    Das Berühren der Figüren durch Idioten ist verboten

    Gerade jetzt sind Museumsbesuche so wertvoll wie nie zuvor. Umso unverständlicher, wenn selbsternannte Bilderstürmer Kulturschätze zerstören wollen, wie nun offenbar auf der Museumsinsel geschehen. Da fällt es Sebastian Schöbel schwer, einen fröhlichen Absacker zu liefern.

  • Ein Mann trägt eine Gasmaske um sich vor dem Coronvirus zu schützen. (Quelle: dpa/Martin Baumann)
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    Der Absacker 

    Nutzen Sie die Chance, sich Mundgeruch zuzulegen

    Inzwischen wird es immer leichter, sich zu merken, wo man überall KEINE Maske braucht. Und Brandenburg importiert Berlins Alkoholverbot zu später Stunde. Nur die Prignitz kann feiern - aber nur im kleinen Kreis. Zeit für Zweckoptimismus, findet Sebastian Schöbel.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Es war einmal in Brandenburg

    Wogende Wellen und rieselnder Sand blieben Lisa Schwesig diesen Herbst verwehrt. Mit ängstlichem Blick schaut sie daher gen Weihnachten. Bis es soweit ist, wird aber erstmal gefeiert: Der BER wird eröffnet - zumindest ein bisschen.

  • Kira Pieper
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    Der Absacker 

    Sprite statt Lütt un Lütt

    Urlaub ausgefallen. Umtrunk ausgefallen. Es war ja klar, dass der Corona-Herbst hart werden wird. Aber so hart? Kira Pieper versucht sich im positiven Denken und landet bei seltsamen norddeutschen Bräuchen.

  • Efthymis Angeloudis
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    Der Absacker 

    Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

    Das ewige Rätsel, das Philosophen schon seit Plutarch ärgert, scheint heute um einiges einfacher zu lösen als die Frage: Wer soll einen zweiten Lockdown verhindern? Die Henne oder das Ei? Nur falsche Antworten gibt Efthymis Angeloudis.

  • Sarah Mühlberger
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    Der Absacker 

    Mit besten Grüßen aus der Zukunft

    Ein Nachrichtentag so unerfreulich wie das Wetter: Die Fallzahlen steigen und steigen, Bund und Länder verhandeln und verhandeln. Aber es gibt auch einen kleinen Gewinner. Von Sarah Mühlberger

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Bitte my Lederhosen lüften – but without Schadenfreude

    Coronabedingt wird ein für uns altbekanntes, in anderen Ländern aber neues Wort seinen Siegeszug durch die Welt antreten: Lüften. Haluka Maier-Borst fragt sich, inwiefern das unser Bild im Ausland verändert.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Fragen wir doch mal Dr. Alban

    Früher haben wissenschaftliche Studien keinen interessiert. Heute weiß angeblich jeder, wie man sie richtig liest. Habe ich dem wirklich umsonst ein ganzes Studium gewidmet, fragt sich Haluka Maier-Borst in einer kurzen Sinnkrise.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Rien ne va plus und trotzdem Stress

    Die BVG streikt und Brandenburg lässt Berliner/innen nur noch unter Auflagen rein zum Urlaub machen. Auch sonst fühlt es sich an, als würde jemand die Notbremse anziehen. Und trotzdem weiß Haluka Maier-Borst nicht, wo ihm der Kopf steht.

  • Efthymis Angeloudis
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    Der Absacker 

    Dit is Klischee!

    Kaum eine Stadt wird auf solch peinliche Art und Weise für klischeehafte Sprüche benutzt wie Berlin. Arm aber sexy war mal. Jetzt scheint der Slogan der Stadt eher kalt und leer zu sein. Droht Berlin das gleiche Schicksal wie New York?, fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
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    Der Absacker 

    Die sind schuld! Oder doch nicht?

    Die Corona-Fallzahlen in Berlin und Brandenburg steigen wieder deutlich an und für viele ist klar, wer die Schuld trägt. Lisa Schwesig bringt derweil ein ganz anderer Corona-Infizierter auf die Palme.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Das ist leider kein Fehler

    Im Frühsommer wurde noch darüber diskutiert, ab wie vielen Fällen die Lage in Berlin kritisch wird. 30 Fälle oder 50 Fälle pro 100.000 Einwohner? Neukölln hat die Unterscheidung mal eben pulverisiert. Von Haluka Maier-Borst

  • Haluka Maier-Borst
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    Solidarität kannste nicht erzwingen, Genosse. Oder doch?

    Der Kabelbrand an der S-Bahn soll auf das Konto von Linksextremisten gehen. Sie wollten damit anscheinend gegen die geplante Räumung der Liebigstraße 34 protestieren. Aber gewinnt man so Unterstützer? Von Haluka Maier-Borst

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Grüße von der anderen Seite der Klischeemauer

    Erst stiegen die Neuinfektionen in der Nachbarschaft, jetzt steht ein anstrengender Demo-Marathon vor der Haustür. Und irgendwie hat Haluka Maier-Borst das Gefühl gerade von Vorurteilen eingemauert zu werden.

  • Illustration. (Quelle: privat/Leo Matthey)
    Leo Matthey

    Der Absacker 

    Hauptsache, dein Tiger lacht

    Kitastreiks in Brandenburg wecken bei Sebastian Schöbel Erinnerungen an das Corona-Betreuungschaos, in Berlin fliegen menschenverachtende Chatnachrichten von Polizisten auf und die Debatte um einen kostenlosen ÖPNV lässt unsere Leser*innen nicht los.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Hauptsache irgendwas tun – ist das der Berliner Weg?

    Dass im Zuge der steigenden Neuinfektionen wieder mehr Regeln verschärft werden, macht Sinn. Trotzdem ärgert sich Haluka Maier-Borst darüber, dass einzelne Maßnahmen eher nach meinungsstarkem Aktionismus riechen.

  • Laura Kingston
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    Absacker 

    Carpe den verdammten Diem!

    Der Corona-Gipfel von Bund und Ländern bedeutet neue Beschränkungen für alle. Das fühlt sich für Laura Kingston zuweilen an wie Elternsprechtag. Und aus dem geht sie nicht sonderlich hoffnungsvoll hervor.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
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    Der Absacker 

    Entscheidungen mit Strahlkraft

    Seit der Corona-Pandemie teilt sich die Gesellschaft für Lisa Schwesig in zwei Teile. Die einen sind einsam, die anderen nicht einsam genug. Daneben warten politische Entscheidungen, die uns jahrzehntelang beschäftigen könnten.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Punkt, Punkt, Koma, Strich, fertig ist das Kürbisgesicht

    Wenn sich die schlechten Nachrichten stapeln, schaut Lisa Schwesig in die Weite der Kürbisfelder. Mit den Hosentaschen voller Kastanien blickt sie dem Herbst entgegen - mit all seinen Vor- und Nachteilen.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Friedhof der Pilzkulturen

    Weder formschön, noch effizient – aber wohl eine der wenigen Alternativen für die Gastronomie in Herbst und Winter. Heizpilze erleben durch Corona ein Comeback. Aber was wird mit den Dingern nach der Pandemie? Haluka Maier-Borst hat da eine Idee.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Darf es noch ein Schuss Skepsis sein?

    Dass Bürgerinnen und Bürger kritisch sind, auch uns gegenüber, ist unglaublich wichtig. Dass aber manche einem sogar Grundkenntnisse in Mathematik absprechen, ist dann doch vielleicht etwas viel des Guten, findet Haluka Maier-Borst.

  • Efthymis Angeloudis
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    Der Absacker 

    Es war einmal in Berlin

    Anfang des 20. Jahrhunderts kämpften strenggläubige Christen in den USA gegen das "Teufelszeug" Alkohol. Nun wird auch in Berlin über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gesprochen. Geht das an der Realität vorbei, fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Bei grün darfst du gehen, bei gelb ...

    Lange konnte man fast vergessen, dass Berlin mit der Corona-Ampel seine ganz eigene Regelung hat. Doch jetzt, wo der Sommer zu Ende geht, wird das Ganze auf einmal aktuell. Haluka Maier-Borst fragt sich: Was kann man jetzt tun?

  • Laura Kingston
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    Der Absacker 

    Alles auf Durchzug!

    Die Temperaturen sinken, aber die Fenster bleiben geöffnet. Das sorgt an der Grundschule Christian-Morgenstern in Spandau für Krankheitsfälle - viele erkälten sich wegen des permanenten Durchzugs. Auch Laura Kingston ist ein bisschen kalt (ums Herz).

  • Kira Pieper
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Krokodil dringend gesucht

    Das Känguru Skippy, die Kuh Yvonne und der Problembär Bruno: Sie werden uns immer in Erinnerung bleiben. Und das Sommerloch-Tier 2020? Gab es nicht. Woran hat das nur gelegen, fragt sich Kira Pieper.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Kein Schwein ruft mich an

    Die Schweinepest bahnt sich ihren Weg entlang der polnischen Grenze. Mit Isolation versucht man, den Erreger einzudämmen. Das ganze Szenario ähnelt den Corona-Maßnahmen. Auch das Leben von Lisa Schwesig fühlt sich allmählich wie in Kernzonen aufgeteilt an.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Abwarten, aber gerne ohne Tee trinken

    Jeder warme Tag fühlt sich an, als könnte er der letzte sein. Und aus verschiedenen Gründen graut einem vor dem Herbst. Trotzdem versucht Haluka Maier-Borst ruhig zu bleiben und nicht zu pessimistisch in die Zukunft zu blicken.

  • Rote Rosen (3194) - Fernsehserie Deutschland 2020 (02.10.2020, 14:10)
    ARD/Nicole Manthey

    Der Absacker 

    Jetzt schon für den Winter planen (Serientipps von rbb|24)

    Spontaneität schön und gut, aber es macht (mich) so aggressiv: Vor der Glotze sitzen und dann nicht wissen, was man gucken soll. Wir bereiten Sie deshalb jetzt schon auf die Binge-Phase vor. Die aktuellsten News des Tages gibt's natürlich auch. Von Tim Schwiesau

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13 Kommentare

  1. 13.

    Ab und zu tue ich das, habe aber gleichzeitig jedesmal das Gefühl, dass es ein völlig sinnloses Unterfangen ist.

    Wenn jemand hier Lebenszeit investiert, nur um zu schreiben wie doof er den Absacker fand, weiß ich ehrlich gesagt einfach nicht, worin hier der Sinn besteht...wenn mir ein Film nicht gefällt, mache ich ihn aus und suche eine Alternative.
    Ich rufe aber nicht den Regisseur oder die Schauspieler an und beschwere mich.

    Das Internet bietet jedem jederzeit die Möglichkeit sich in jedem Ausmaß zu jedem Thema zu äußern.
    Das sollte ein riesiger Gewinn sein.

    Subjektiv fühlt es sich so an als würden an manchen Tagen 75% der Nutzer diese Möglichkeit zum Frustabbau missbrauchen - in dem sie anderen digital auf eine Art begegnen, die ihnen nur aufgrund ihrer Anonymität möglich ist. Dieselben Leute sind aber oftmals zu feige in deutlich einfacheren Situationen durch direkte Kommunikation Probleme zu bewältigen.

  2. 12.

    Wieso auch nicht. Auch dafür ist der Absacker sich nicht zu schade. Es muß sich ja auch nicht jede*er hier sogleich über Kochrezepte austauschen;-) Eins verstehe ich nicht. Wieso schreiben Sie diese gefrusteten Personen nicht direkt an? Ein sehr reger Austausch tut gut. Kann ich nur bestätigen.

  3. 11.

    Na der Absacker ist scheinbar auch Instrument zum Frustabbau. Bei manchen Kommentatoren.

  4. 9.

    "Was macht die Milz nochmal?"
    Früher galt der Spruch:
    Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils.
    Heute hört man ihn immer weniger. Leider (-:|

  5. 7.

    "Inzwischen habe ich den, nun, "Sinn" des "Absackers" verstanden". Sind Sie sich sicher? Denn Ihre Kritik kann ich nichtmal ansatzweise nachvollziehen. Absacker dienen dazu, am Abend "runterzukommen" und einfach mal die Gedanken schweifen zu lassen. Was war heute? Was sollte dieses und jenes? Ach, egal, es ist eine Zeit der Ruhe oder Besinnung oder des Resumierens. Und das Schönste am Absacker ist, Sie müssen ihn nicht oder nur teilweise lesen ;-) Es ist halt ein Absacker, muss nicht, kann aber und wenn genug ist, ist es genug. Was Sie meinen ist ein "Fazit" der Woche. Das ist etwas ganz anderes.

  6. 6.

    Wer Umgang mit der AfD pflegt, dem wird schon mal die Milz zerfetzt. Das ist alles Teil des freundschaftlichen Miteinanders da.

  7. 5.

    schön zu lesen, alle vier.

  8. 4.

    Ach Herr Maier-Borst, Ihre gelegentlich doch recht pauschal anmutenden Reaktionen auf Kritik gereichen mir immer wieder zur Freude; so auch heute: Wortreichtum seitens kritisierender Leser-Schreiber ist offenbar generell von Nachteil, und mangelnde Begeisterung im einen oder anderen Kommentar ist offenbar das alleinige Resultat unüberwindlich negativer Erwartungshaltung. Kann man natürlich so sehen - und sich beim Leser beschweren.

  9. 3.

    Zu 4.): Ich habe vor einigen Wochen auch schon einmal einen kritischen Kommentar hinterlassen. "Was soll das denn?", dachte ich.
    Meiner Meinung nach muss es nämlich für den Seitenbesucher klarer werden, was die "Absacker" eigentlich sein sollen.
    Kolumne des Tages, Kommentar des Tages, Meinung des Tages, irgendwie sowas.
    Wenn ich mich recht entsinne, schrieb ich irgendwas in dem Dreh, dass der Leser sich veralbert vorkommt.
    Inzwischen habe ich den, nun, "Sinn" des "Absackers" verstanden, bin allerdings der Meinung, dass der Turnus zu kurz ist.
    "Was war diese Woche los?" oder so fände ich besser.
    Da würde dann wohl auch etwas hochwertigerer Inhalt herauskommen, als wenn jeden Tag einer dazu verdonnert wird, sich, egal wie, über das Tagesgeschehen auszulassen und sich verzweifelt irgendwas aus den Fingern zu saugen.
    "Bitte um Zuschriften!" ist dann immer der hilfesuchende Ansatz, dank den Lesern sei zumindest schon mal ein wenig Inhalt für den Folgetag sicher zu haben.


  10. 2.

    Herr Maier-Borst. Sehe ich das hier richtig? Fanden Sie kein passendes Bild zum politischen Absacker, oder ist ihnen zu diesen Thema nichts eingefallen? Na, hier ein klitzekleiner Vorschlag. Wie wäre es denn mit der Abbildung von Kalbitz Glatze. Aber nur den oberen Teil bis zu den Augenbrauen und es müßte unten am Bildrand nur so hervorlugen. Hintergrund selbstredend ein schmutziger Braunton. Sie haben schon sehr viel interessantere Absacker geschrieben. MFG

  11. 1.

    Am besten hat Harald Junge den Sinn der Milz erklärt..... heute trinken wir auf der Milz weiter (oder so ähnlich)

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