Das einsame Schaukeln hat ein Ende (Quelle; dpa/Christoph Soeder).
Bild: dpa/Christoph Soeder

Der Absacker - Mutig ist, wer Kinder hat

"Wir können uns ein wenig Mut leisten", verkündete heute unsere Kanzlerin. Das können aber auch nur jene, die keine Kinder haben. Denn Eltern warten weiter auf Hilfe in der Corona-Krise. Während viele von Bundesliga träumen, träumt Lisa Schwesig von der Kita.

Was haben wir heute gespannt auf die immer wieder verschobene Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel geschaut. Einige Informationen waren bereits durchgesickert und schon im Vorfeld stand fest: Es wird eine umfassende Lockerung der Corona-Maßnahmen geben.

Einige träumten bereits von einer Brezel im Biergarten, einem kühlen Bier im Fußballstadion und einem Strandkorb auf Usedom. Andere träumen noch immer davon, mal wieder zehn Minuten am Tag für sich zu haben - abseits von Kinderbetreuung und Homeschooling. Davon, zwischen Mittagessen, Spielplatz und Abendroutine mehr als eine Seite in einem Buch lesen zu können.

Das Gute ist: Die Notbetreuung in Kitas und Schulen soll ab kommender Woche ausgeweitet werden. Jeder Schüler und jedes Vorschulkind soll vor dem Beginn der Sommerferien noch einmal eine Bildungs- und Betreuungseinrichtung von innen gesehen haben. Das Schlechte ist: Viele Notbetreuungen sind bereits jetzt überlastet. In vielen Einrichtungen fehlt es vor allem an Personal und räumlichen Möglichkeiten, um den Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechen zu können.

1. Was vom Tag bleibt

"Die erste Phase der Pandemie liegt hinter uns", verkündete die Kanzlerin und schloss an mit "Wir können uns ein Stück Mut leisten." Dieser besteht in einer Öffnung sämtlicher Geschäfte in der gesamten Bundesrepublik - abseits der 800-Quadratmeter-Regelung. Zudem darf die Bundesliga ihren Spielbetrieb Mitte Mai wieder aufnehmen, allerdings in Geisterstadien ohne Zuschauer. Auch Restaurants sollen dann unter Auflagen öffnen dürfen und sogar der Kulturbetrieb soll schrittweise wieder anlaufen.

Es klingt beinahe zu schön, um wahr zu sein - und auch Merkel machte deutlich: "Wir müssen vorsichtig bleiben". Das heißt, sollte die Zahl der Neuinfektionen wieder steigen, könnten viele Einschränkungen zurückkehren.

So wurden heute unter anderem beschlossen, die Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni fortzusetzen. Allerdings gibt es auch hier eine Lockerung: Es dürfen sich nun wieder zwei Haushalte gemeinsam draußen treffen - also etwa zwei Familien, zwei Paare oder zwei Wohngemeinschaften. Das ist vor allem für Kinder, die seit Wochen in der sozialen Isolation ausharren müssen, ein Grund zur Freude.

2. Abschalten

Dank Kontaktbeschränkungen gibt es eine neue Art der Freundschaft: die Nachbarschaft. Zumindest in unserem Haus sind die Bewohner näher zusammengerückt. Das hilft, um sich in der Corona-Krise nicht so allein zu fühlen. Andere gehen für ihre Nachbarn einkaufen, geben Balkonkonzerte oder unterstützen sich bei der Kinderbetreuung. So läuft es auch bei uns, wenn auch nur für wenige Augenblicke. Denn was hilft besser beim Abschalten, als in der Sonne einer Feuerwanze beim Laissez-faire auf der Mauer zuzuschauen und dabei ein erstauntes "Oh" und "Wow" von Kindern zu hören?

Die gemeine Feuerwanze heißt wissenschaftlich Pyrrhocoris apterus (Quelle: dpa/Kurt Möbus)

3. Und, wie geht's?

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis voller Eltern mit kleinen Kinder umhöre, bekomme ich folgendes Echo: "Ich bin erschöpft", sagt meine Freundin Ann-kathrin aus Steglitz tagtäglich. Heute erzählt sie Ihnen, wie es ihr derzeit geht:

"Mein Mann und ich haben zwei kleine Kinder: 4 Jahre und 10 Monate. Ich befinde mich noch in Elternzeit, mein Mann arbeitet Vollzeit im Homeoffice. Ich betreue nun beide Kinder seit fast 9 Wochen zu Hause. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum, ganz zu schweigen von etwas Zeit für mich, um Kraft zu sammeln, diese schwere Situation weiter durchzustehen.

Mein Sohn leidet sehr unter der derzeitigen sozialen Isolation. Der fehlende Kontakt zu anderen Kindern und die fehlende Auslastung durch die Kita sind ihm deutlich anzumerken. Der meist genannte Satz ist hier derzeit: 'Mama, wenn Corona vorbei ist, dann...'. Diese ganze Situation ist für ihn sehr schwer zu verstehen und noch schwerer zu erklären, da es keinen Zeitplan gibt, wann Kitas wieder öffnen.

Theoretisch endet meine Elternzeit Mitte September. Ich arbeite in einem systemrelevanten Beruf und wir hätten dann Anspruch auf zwei Plätze in der Notbetreuung. Meine Befürchtung ist aber, dass die Notbetreuung mit den derzeitigen Rahmenbedingungen zur Einhaltung von Hygienevorschriften dann mit Sicherheit voll sein wird. Ich habe wenig Hoffnung, dass die Kitas nach dem Plan des Senats ab August im Regelbetrieb laufen. Das stößt meines Erachtens schon in der Notbetreuung an Personal- und Raumkapazitäten. Die fehlende Perspektive für mich und meine Kinder macht uns zu schaffen.

Als Eltern fühlt man sich von der Politik wenig gesehen. Man bekommt ganz klar zu spüren, dass es andere Prioritäten gibt. Nun wird mehr darüber geredet, wie und unter welchen Bedingungen die Bundesliga wieder starten kann und wann Biergärten wieder öffnen. Alles scheint langsam wieder seinen Gang in der neuen Normalität zu gehen, nur die kleinen Kinder müssen weiter zu Hause ausharren. Und alle Eltern müssen versuchen, Betreuung und Job unter einen Hut zu bekommen, was zu einer enormen Belastung und Geduldsprobe führt."

Dennoch hat sie mit all ihren Gedanken und Belastungen trotzdem Verständnis für die derzeitigen Kontaktbeschränkungen und will dazu beitragen, Menschen aus Risikogruppen zu schützen, sagt sie.

Und wie geht es Ihnen? Schreiben Sie uns: absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld…

Bei dieser Kategorie muss ich unweigerlich an meinen Germanistikprofessor zurückdenken, der sich mit seinen Studentinnen und Studenten auf Theodor Fontanes Spuren durch die Mark Brandenburg begab - mit dem Fahrrad und einem Zelt auf dem Gepäckträger. Wie sehr sehne auch mich nach der Weite Brandenburgs, nach Feldern voller Blumen, nach Baden im See und den kleinen Eiscafés in den Städten und Dörfern. Das und eine erneute Lektüre von "Effi Briest" wird aber warten müssen - solange bis Kitas und Schulen wieder öffnen und man auf der Fahrt ins Büro genüsslich lesen kann.

Halten Sie durch!

Lisa Schwesig

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Beitrag von Lisa Schwesig

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29 Kommentare

  1. 29.

    Mhh mir tut eigentlich nur die Kita leid wenn unser Kind was gerade mal 3 Wochen nach der Eingewöhnung in der Kita wieder raus musste nun neu eingewöhnt werden muss. Nur diesmal nicht Stundenweise sondern die Kita bekommt das Kind von mir für 9 Stunden, weil ich hab keine Zeit mehr hier so ein Wochenlangen blödsinnigen Berliner Eingewöhnungsprozess durchzuspielen. Von daher freue ich mich auf den Tag wo die Kita wieder öffnet, auch wenn es mir ums Personal ein wenig leid tut ;-)

  2. 28.

    .. nirgendwo erwünscht sind und dass es den Erwachsenen scheinbar wichtiger ist Autos zu kaufen, zum Friseur zu gehen und Fußball zu gucken als dass sie mal wieder Freunde treffen können. Wo sich auch gleich die nächste Frage anschließt, was machen denn z. B. die Friseur(e) innen, die bei dem üppigen Gehalt ja so schon schlechte Karten haben, mit ihren Kindern?
    Da werden wohl viele Chefs in den nächsten Jahren sehr vorsichtig damit sein evtl verfügbare Stelle mit "unzuverlässigen" Eltern zu besetzen.
    Das Signal das jetzt ausgesendet wird hat weitreichende Folgen für die Zukunft und geht über die "jammernden Eltern" von jetzt weit hinaus.
    PS ich bin Erzieherin und Mutter 2er Kinder habe also einen Blick auf beide Seiten.

  3. 27.

    .. nirgendwo erwünscht sind und dass es den Erwachsenen scheinbar wichtiger ist Autos zu kaufen, zum Friseur zu gehen und Fußball zu gucken als dass sie mal wieder Freunde treffen können. Wo sich auch gleich die nächste Frage anschließt, was machen denn z. B. die Friseur(e) innen, die bei dem üppigen Gehalt ja so schon schlechte Karten haben, mit ihren Kindern?
    Da werden wohl viele Chefs in den nächsten Jahren sehr vorsichtig damit sein evtl verfügbare Stelle mit "unzuverlässigen" Eltern zu besetzen.
    Das Signal das jetzt ausgesendet wird hat weitreichende Folgen für die Zukunft und geht über die "jammernden Eltern" von jetzt weit hinaus.
    PS ich bin Erzieherin und Mutter 2er Kinder habe also einen Blick auf beide Seiten.

  4. 26.

    Eltern könnten die viel schöne Zeit mit ihren Kindern sicher genießen, wenn sie sich nicht auch noch fragen müssten wie sie neben der 24 Stunden Betreuung auch noch ihre ca 8h Arbeit am Tag erledigen, die nötig ist damit alle genug zu essen und ein Dach über den Kopf haben.
    Und außerdem geht es vor allem um die Kinder. Es mag einigen entgangen sein, aber Kinder sind auch Menschen. Menschen die dringend soziale Kontakte brauchen. Menschen die im Spiel mit anderen die Welt entdecken und verstehen lernen. Zurzeit lernen sie nur, dass sie....

  5. 25.

    Wenn ich die vielen alleinerziehenden Mütter sehe finde ich das nicht mutig, sondern unverantwortlich.

  6. 24.

    Oh, wollen wir mal tauschen? Biete für, sagen wir, zehn Tage: 5jährigen, um 8 Uhr morgens den ersten heftigen Streit vom Zaun brechenden, nichts allein spielen könnenden Nörgler und 10jährige Home-Scooling-Verweigerin mit Allmachtsphantasien, beide Suchties nach TV, Konsolen, Süßigkeiten und spätem ins-Bett-gehen in Kombination mit meiner tagsüber abwesenden Frau. Nebenbei erhalten Sie noch das kostenlose Bonusprogramm: Homeoffice, Kochen, Einkaufen, Kriege beenden, sich abends anhören, was man alles wieder nicht auf die Reihe gekriegt hat. Mein Alkoholvorrat ist nicht Teil des Geschäfts. Schätze Ihr hoffentlich nicht ganz ernst gemeinter Sarkasmus bleibt Ihnen schnell im Halse stecken.

  7. 23.

    Vielen Dank für den Artikel,und die Kommentare. Ich kann sie gut nachvollziehen.
    Es tut gut, zu lesen, dass einige Menschen endlich aufwachen u. ERKENNEN. Und es ist wohltuend, dass sich andere nicht uneingeschränkt beschuldigen lassen. Ein Kind in die Welt zu setzen, bedeutet, eine sehr große Verantwortung zu übernehmen; und das vom Moment der Zeugung an. Eltern verantworten SICH für jedwedes Schicksal des Kindes, also auch: Behinderung, Traumata, finanziell, moralisch, erzieherisch, emotionale und geistige Fürsorge, seelische und körperliche Zuwendung und Nahrung, medizinische und wirtschaftliche Versorgung. Jede/r von uns darf frei entscheiden, ob er/sie diese Verantwortung tatsächlich wahrnehmen möchte.
    NIEMAND nimmt uns die Verantwortung für unsere Kinder ab. Unsere Kinder können erwarten, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden, auch wenn Krieg, Krankheit, Trennung, Streik, Rezession oder ein Virus über uns hereinbrechen. U. ja, Fußball ist in D. gewinnbringender als Kids.

  8. 22.

    Liebe Lucie,

    die Verantwortung für die Kinder liegt bei den Eltern, das ist unbestritten. Aber die Vereinbarkeit von Familie und Job ist schon schwierig wenn die Kinderbetreuung vorhanden ist, mit Wegfall der Kinderbetreuung müssen Eltern Stunden reduzieren und mit viel Verständnis ihres Arbeitgebers rechnen. Familien, die sich sozial und finanziell in einer schwierigen Situation befinden, erleben eine deutliche Verschärfung ihrer Situation. „Endlich mehr Familienzeit“ klingt naiv und fast zynisch und zeigt, dass du noch nie versucht hast, zwei Kleinkinder zu Hause zu betreuen, wenn eine dritte Person dort Homeoffice macht.

  9. 21.

    hab dein Kommentar mal ein bisschen gemodded:

    "Ich denke, manche Konzerne machen es sich zu einfach, die Verantwortung für den eigenen Geldbeutel wieder nur bei der Politik, dem Staat und den Sozialkassen abladen zu wollen. Nun habt Ihr endlich den viel beschworene "freien Markt", seht das doch mal positiv."

  10. 20.

    wenn beide Elternteile arbeiten müssen um den Lebensunterhalt der Familie zu gewährleisten , und die Vor-Corona-Zeit ihnen das ermöglichte, ja dann sind jetzt diese Eltern schon stark betroffen und laden ihre Probleme nicht bei der Politik ab

  11. 19.

    Hallo Lucie,

    darum geht es doch nicht. ich genieße gern die Zeit mit meinem Kind, aber sagst du mir auch, wie ich meinem Arbeitgeber erklären soll, dass ich jetzt eben mal auf 20 h runtergehe (ohne Gehaltseinbußen), weil ich mein Kind eventuell und wenn überhaupt nur 4h in die Kita geben kann. Und dann ist auch noch zu beachten, dass die Arbeit kein anderer macht, es wird ja dennoch die Manpower auf Arbeit benötigt. ich muss also 40h arbeiten, aber mein Kind kann nur 20h in die Kita gehen. was mache ich mit den anderen 20h???
    Die Rechnung geht nicht auf.
    Auch wenn ich die Eltern mit Schulkindern denke. Normalerweise sind die Kids ca. 7/8h in der Schule und lernen und die Eltern parallel auf Arbeit. So und nun unterrichten die Eltern ihre Kinder sagen wir mal 4h + die 8h, die sie eigentlich arbeiten. das wären 16h, wo bleibt dann die Freizeit und Erholungszeit. Wir werden am Ende Eltern haben, die entweder zu Zombies geworden sind oder 50% mehr, die auf Burnout krank geschrieben.

  12. 18.

    Ich denke, manche Eltern machen es sich zu einfach, die Verantwortung für den eigenen Nachwuchs wieder nur bei der Politik, dem Staat und den Erzieher/innen abladen zu wollen. Nun habt Ihr endlich die viel beschworene "mehr Zeit mit der Familie", seht das doch mal positiv.

  13. 16.

    Ich habe auch Erzieher und Krankenschwester in meinem Umfeld und von denen ist keiner gestresst. Fernseher anmachen, da wird euch z. B. jeden Tag gedankt. Auch mal Verständnis für die andere Seite haben, wir können alle nichts dafür.

  14. 15.

    Ich lese immer nur wie schlecht es den Eltern mit ihren Kindern zu Hause geht. Spielplätze haben wieder offen dort treffen Kinder andere Kinder auch wenn mit Abstand zum spielen. Aber denkt einer dieser Eltern auch nur einmal an die Erzieher, die jetzt schon am Limit sind.....das wäre vielleicht ein Beitrag. Danke.

  15. 14.

    Wie so viele Eltern bin ich schockiert, dass auch jetzt wieder Kinder nicht oder nicht hinreichend berücksichtigt sind. Wer in Deutschland zuletzt noch keinen triftigen Grund hatte keine Kinder zu bekommen, hat jetzt einen. Leider. Dabei geht es natürlich auch um die Eltern - doch in erster Linie wohl um die Kinder.

  16. 13.

    Berichterstattungen oder Meinungen wie diese, finde ich sehr schwierig. Denn sie befeuern das Gegen-Einander-Ausspielen unterschiedlicher Generationen und Lebensentwürfe.

    In diesen Zeiten brauchen wir sicherlich keinen Bericht, der Eltern gegen Kinderlose ausspielt. Denn am Ende sind wir alle mutig in diesen Zeiten und brauchen übergreifende Solidarität.

    Die Medien gießen aktuell sehr stark Öl ins Feuer, und verunsichern die Menschen noch mehr bzw. schüren Ausgrenzungen wie eben hier. Und am Ende des Tages muss man auch nicht immer alles zerreden.

  17. 12.

    Hört sich alles besser an als viele vorherige Angst Kommentare hier, aber eins muss ich der Autorin leider sagen, auch ihre ach so tollen Nachbarschaft Kontakte sind eigentlich komplett verboten.
    Von daher das jetzt hier schönzureden und als das neue Leben darzustellen ist komplett falsch, weil untersagt offiziell!
    Oder anders gesagt, wenn sie das so machen können sich auch ganz normal mit anderen Leuten treffen, sprich ohne Kontakt Beschränkungen leben.

  18. 11.

    Der Bericht von der Situation mit einem Kitakind und einem kleinen Säugling zu Hause zu hocken, spiegelt auch unsere derzeitige Situation wider. Unser 4-jähriger darf nicht zur Kita, obwohl ich in einem systemrelevanten Beruf arbeite. Da mein Mann mit unserem 4 Monate alten Sprössling in Elternzeit ist, können wir die Betreuung des Großen gewährleisten. Schön und gut... aber unser großer will wieder zur Kita, er vermisst seine Freunde und die Erzieher!!! Er braucht wieder seinen gewohnten Kita-Tagesablauf!!! Mein Mann stößt auch schon an seine Grenzen!!! Dass man auch in der Kita die Ansteckungsgefahr minimieren muss, können wir schon verstehen, nur sind wir trotzdem maßlos enttäuscht. Warum kann man bspw. kein Schichtsystem machen wie in den Schulen? 2 Tage die Woche Kita würde doch für den Anfang reichen, damit alle Kinder wieder (wenn auch eingeschränkt) hin dürfen. Hauptsache die 22 Mann + der unparteiische haben bald wieder ihren Spaß!!! Aber zumindest darf man sich jetzt mit einer befreundeten Kita-Familie in der Öffentlichkeit treffen, ein (winzig) kleiner Lichtblick für die kleinsten unserer Gesellschaft

  19. 10.

    Ich stimme Ihnen zu.
    Der Umgang mit Familien mit Kindern ist katastrophal.
    Zusätzlich werden wir in totaler Unsicherheit gehalten, weil man jede Woche Angst haben muss, dass die unsägliche Shut Down Grenze greift und wieder alles dicht gemacht wird.

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