Haluka Maier-Borst
Bild: rbb|24/Mitya

Der Absacker - Abwarten, aber gerne ohne Tee trinken

Jeder warme Tag fühlt sich an, als könnte er der letzte sein. Und aus verschiedenen Gründen graut einem vor dem Herbst. Trotzdem versucht Haluka Maier-Borst ruhig zu bleiben und nicht zu pessimistisch in die Zukunft zu blicken.

Wie oft klettert das Thermometer noch über 20 Grad? Wie oft kann man noch draußen im Gras sitzen? Wie oft Sonnenstrahlen genießen wie eine gewisse Maus namens Frederick aus einem berühmten Kinderbuch [wikipedia.de]?

Das sind die Fragen, die einen auch in normalen Jahren im September beschäftigen. Denn sind wir mal ehrlich, so schön Berlin und Brandenburg auch sind, sobald das bisschen Herbst vorbei ist, folgt meist ein scheußlicher Winter. Dieses Jahr bekommt das Ganze aber noch eine zusätzliche Komponente. Experten sorgen sich darum, dass wenn mehr Leben in Innenräumen stattfindet, sich die Corona-Krise wieder verschärfen könnte. Aber gerade vor diesem Hintergrund helfen gute Nachrichten, den Optimismus zu wahren.

1. Was vom Tag bleibt

Der vergiftete Kreml-Kritiker Alexej Nawalny konnte zum ersten Mal einen Tag lang ohne Hilfe atmen. Kaum zu glauben, dass vor gerade einmal einem Monat Nawalny mit einer Spezialtrage in die Charité eingeliefert werden musste, die eher einem Glassarg ähnelte.

Unabhängig vom Gesundheitszustand des Politikers bleibt es spannend, was die Konsequenzen der Affäre sein werden. Denn zum Beispiel wurde Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke nicht zu knapp dafür kritisiert, dass er weiterhin an Nord Stream 2 festhält. Die Causa Nawalny könnte entsprechend auch für die regionale Politik Auswirkungen haben.

Nun muss man wohl die weiteren Reaktionen aus Russland abwarten. Angesichts dessen, dass Nawalny aber wahrscheinlich beim Teetrinken vergiftet wurde, wäre wohl allen ein Griff zu Getränken in gut verschlossenen Glasflaschen empfohlen.

2. Abschalten.

Ich für meinen Teil habe den sonnigen Tag heute noch mit einer halben Stunde lesen im Park genossen. Anderen ist das aber bei Weitem zu öde. Die britische Parkour-Crew "Storror", von der meine Kollegin Sarah Mühlberger Fan ist, hatte in Berlin Besseres zu tun. Und entsprechend sind die jungen Herren im Sommer über Treppen und Geländer auf atemberaubende Weise gesprungen, nein eher geflogen. Wer Nervenkitzel mag und nicht selbst zu oft schon traumatisch umgeknickt ist, der kommt hier auf seine Kosten [youtube.com].

3. Und, wie geht's?

Noch mehr als Nawalny hat Sie heute sicher die Schweinepest beschäftigt. Wir hatten uns in der Redaktion auch schon gewundert, dass nach dem Fund des ersten infizierten Tieres eher mit Zeitverzug die entsprechenden Zäune um die Fundstelle errichtet wurden. Und da ging es unseren Kommentatoren ähnlich.

Enno Rosenthal schrieb beispielsweise:

Katastrophe mit Ansage. Wieder kein fester Zaun, wie an der Oder /Neiße. Trotz aller Vorbereitung, systematische Beseitigung der Population und gründliche Absuche der Kernzone und Sicherung der Peripherie mit zweitem Zaun bisher nicht durchgeführt. Von den Slovaken lernen!

Andere stellen derweil grundsätzlich infrage, wie gesund das Modell einer Landwirtschaft ist, die zu entscheidendem Teil davon lebt, nach China zu exportieren. Sehen Sie das genauso? Oder haben Sie das Gefühl, dass die User/innen unter dem Artikel es sich etwas sehr einfach in Ihrer Argumentation machen. Schreiben Sie uns an absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld ...

Schon nach neun und noch keine Absacker? Ja, wir sind ehrlich, ganz geblendet von dem schönen Spätsommertag haben wir ein wenig darüber vergessen, wer hier heute schreiben sollte. Entsprechend ist das hier ein schnell gemixter Absacker. Sehen Sie uns ein wenig nach, dass nicht jede Pointe sitzt, wie sie könnte. Aber seien Sie sich sicher, ein paar Optimismus verbreitende Sonnenstrahlen haben wir jetzt für die kommenden Monate getankt.

Heißt weder Frederick, noch ist er Dichter / aber er reimt gern, wenn auch schlichter

Ihr Haluka Maier-Borst

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14 Kommentare

  1. 14.

    Sehr schön kommentiert. Als Hobbymaler ist der Herbst mit all seinen Brauntönen für mich die schönste Jahreszeit.

  2. 11.

    Als Herbstgeborene ist mir auch der Herbst mit am Liebsten, aber: wäre immer Herbst, wäre es langweilig! Wir leben davon, dass wir irgendwann "genug vom" Sommer/Herbst... haben und uns auf das nächst Kommende freuen. Im Winter auf das Frühjahr, aber im Herbst (oder jetzt schon?) auf knackige Kälte (möge sie denn kommen - Lothar bemängelte es ja bereits) oder Schnee.

    Es gibt Länder, da ist es immer zur gleichen Zeit Dunkel, da ist die Jahreszeit sozusagen gleich - verlässlich immer den gleichen Pulli, die gleichen Schuhe - wäre auch nix für mich.

  3. 10.

    Ich freue mich auf Herbst und Winter. Endlich können sich die Parks und Wälder wieder von der Hitze und dem alles nieder trampelndem Volk erholen. Vorsichtige Prognosen sagen ja für diesen Winter Schnee voraus ...

  4. 9.

    Es hat sich mir der Sinn und Zweck von diesen Absackern immer noch nicht erschlossen, ein Absacker ist für ein entspannter Ausklang eines Tages/Woche o.ä.

  5. 7.

    Spannend, wie im Fall Nawalny plötzlich Moral und Ethik als Mittel in Politik und Wirtschaft denkbar geworden sind. Weltweit werden immer wieder Menschen ermordet, um ihren Protest zum Schweigen zu bringen: Kleinbäuerliche Aktivist*en in tropischen Gebieten z.B., die lieber kleine Landwirtschaft für ihre Region betreiben wollen statt eine Palmölfarm für das Fett der Reichen auf ihrem angestammten Land zu haben. Oder Menschen, die gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch weitere Erzminen protestieren, welche Rohstoffe für anderer Leute Handys oder auch nur für deren Alufolie aus dem Boden holt. Wenn solche Proteste zu laut werden, sorgt gern mal jemand für tödliche Ruhe; nur selten mit Gift. Diverse NGOs dokumentieren sowas seit Jahrzehnten; interessiert fast keinen. Dass das im Fall Nawalny nun anders ist, finde ich gut. Und hoffe sehr, dass sich diese neue Ethik auf alle anderen Bereiche auswirkt. Ich zähle u.a. auf Hrn Maier-Borst und Kolleg*en, aber auch alle Konsument*en.

  6. 6.

    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen ... ich freue mich auf einen regnerischen, buntblättrigen Herbst und das Ende der stumpfen Hitze, an den Winter versuche ich Frederick-Like zu denken: ohne ihn, den Winter, und Mäusen/Menschen wie Frederick gäbe es keine Poesie, keine Fantasie, keine Geschichten. Und das wäre doch nun wirklich ein wahrhaft trauriges Dasein.

  7. 5.

    Lieber Herr Maier-Borst. Wieso den Winter gleich madig machen, wo er noch nicht einmal angefangen hat? Sicher, es stimmt, wir alle merken es. Die letzten Winter sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Viel Schnee und gefühlte mehr als 20 Grad minus gehören mittlerweile wohl der Vergangenheit an. Besonders der viele Schnee.
    Und ja, mir graut eher vor den Herbst. Wenn die Erkältungswelle wieder losgeht. Dazu eventuell eine zweite Welle der immernoch bestehenden Corona-Pandemie. Das und vieles mehr beängstigt mich schon. Versuche aber gerade jetzt jeden Tag positiv zu sehen.

  8. 4.

    Übrigens, das Video der Parcour-Crew war schon echt beeindruckend. Es ist super, dass nicht nur die "fertigen" Stunts zu sehen sind, sondern auch die Versuche, die Proben, das Scheitern, das Wiederholen, der Erfolg. Es macht deutlich dass das, was da so federleicht und fließend daherkommt, wirklich wahnsinnig schwierig ist und viel Training erfordert und eben auch seinen Tribut (Blessuren). Es gibt sicher ein paar Halbstarke, die gleich wieder denken "das kann ich auch".

  9. 3.

    Interessiert keinen Menschen!! Absacker gähn!!

  10. 2.

    Tja die Kommentare ..... es werden wieder einmal alle Vorurteile in einen Topf geworfen...was brauchbares ist dabei noch nie herausgekommen.
    Einer der letzten Tage oder der letzte Tag mit hohen Temperaturen ..... da musste es ein dicker fetter Eisbecher sein.
    Im Eiscafé..... Selbstbedienung also an der Theke bestellen bezahlen und selbst zum Tisch bringen.
    90% ohne Maske ... am Tisch, beim bestellen und umherlaufen....keine Liste für Kontaktdaten oder sonst irgendwelche Regeln.....
    Beides war ein Genuss....das Eis und das Ambiente.

  11. 1.

    Jo, das Gefühl, jeder warme Tag könnte der letzte sein - an dem man raus DARF, um ihn zu genießen.. Jeder kennt noch den Dumpfsinn, dass man nicht auf die Straße durfte (Betretungsverbot Brandenburg, bitte fliegen) oder in Berlin nicht ALLEINE auf einer Parkbank VERWEILEN durfte!

    Wir warten förmlich auf den nächsten Fauxpas der föderalen Kasper, Einreiseverbot MeckPomm? Aber Disco auf in Anhalt? Es geht sicher noch schlimmer, wenn die ERKÄLTUNGSsaison hinzukommt. Da fällt mir gleich der nächste Quatsch ein: Testen? Ohne Symptome, nein. Mit Symptomen? Nein. Sie wissen ja, was sie haben, bleiben sie 14 Tage zu Hause. Wie, sie haben Kinder? Na die dürfen natürlich zur Schule. Auf dem Gang bitte Maske tragen - ne, im Klassenraum nicht. Am Wochenende feiern in Berlin geht natürlich auch, Festival of Lights, dicht gedrängt. Ne, Musick im Wald geht nicht. Ist total was anderes.

    Also genießen wir die Sonne, draußen, solange wir noch dürfen! Wetterunabhängig kann das bald vorbei sein.

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