Ein mit Wein und einem Erdbeernest gedeckter Tisch (Bild: doa/Felbert/Eickenberg)
Bild: dpa/Felbert/Eickenberg

Der Absacker - Tischlein deck dich, Abstand halt ich

Ab morgen sollen Restaurants wieder öffnen können, allerdings eben unter besonderen Vorgaben. Was dadurch wohl fehlen wird, ist die geliebte Spontaneität beim Auswärtsessen. Ein bisschen Wehmut verspürt dabei Haluka Maier-Borst

Ich habe zwei Jahre in der Schweiz gelebt und es war eine schöne Zeit. Aber wenn mich dann doch etwas genervt hat, dann das dauerhafte Planen. Ein nicht ungewöhnlicher Unterhaltungsverlauf war da etwa:

- "Wollen wir uns mal die Tage auf ein Bier treffen?"
-"Ja, klar, wie wär es mit übernächster Woche Freitag?"

Und auch im Restaurant war immer wieder ohne Reservierung wenig zu machen. Berlin dagegen: Hach, selbst im vollsten Lokal kann man mitunter mit Charme noch einen Ecktisch zum Sonntagsbrunch ergattern. Und wenn der Tisch nicht frei ist, hat man manchmal Glück. Wie oft ich in einer Kneipe mich einfach dreist neben jemanden setzen durfte und nach ein paar Bier neue Freunde hatte... Aber genau das wird wohl vorerst passé sein.

1. Was vom Tag bleibt

Viel wird auf die Gastronomen ankommen. Es gibt keine Pflicht zur Reservierung, keine Pflicht eine Gästeliste zu führen. Aber trotzdem werden viele wohl darauf bestehen. Und natürlich die allgegenwärtige Abstandsregel. Verständlich. Aber spontan zu entscheiden, worauf man heute Abend Lust hat, wenn man eben keine Lust auf das Kochen hat – das hat schon seinen Charme, dem ich nachtrauere. Nun ja, halten wir weiter durch. Worauf Sie beim nächsten Restaurantbesuch achten müssen, lesen Sie hier.

2. Abschalten.

Ich koche sehr gerne. Nach einem langen Arbeitstag ist es für mich das beste Rezept zum Abschalten. Statt abstraktem Hacken in die Tastatur, kann ich etwas ganz fühlbar zurecht schnippeln und dann das Ergebnis in einer halben Stunde - oder ein bisschen mehr - sehen. Das ist für mich als Digitalarbeiter im Pixelbergwerk ein erfrischendes Gefühl.

Außerdem habe ich inzwischen einen weiteren Ansporn. Ich und ein paar Freunde versuchen jeden Tag ein Gericht auf Instagram zu posten. Nichts kompliziertes, aber zumindest etwas einigermaßen präsentables. Der schöne Nebeneffekt davon ist, dass ich die Kochtöpfe meiner Freunde viel besser kennenlerne als durch eine Vielzahl von Einladungen. Wenn Sie mal sehen wollen, was wir so hinzaubern oder auch mal eher spontan improvisieren, können Sie hier schauen [instagram.com].

Etwas professioneller dagegen ist der Instagram-Account "Roberts Koch Institut", der neben dem schönen Wortspiel auch noch viel Kreativität bei seinen Rezepten vorführt. Wenn Sie also wirklich Kochkunst sehen wollen, sind Sie wahrscheinlich hier besser aufgehoben.

3. Und, wie geht's?

Heute schreibt Timo, wie es ihm in dieser Krise ergeht und ich erkenne da viel von dem, was ich die letzten Wochen selbst gefühlt habe. Wenngleich ich mich berufsbeding nicht wirklich vom Nachrichtengeschehen gut abschirmen kann.

Anfangs stresste mich die Krise sehr, aber dann erkannte ich die Chance darin. Ich konnte täglich üben, meine Ängste zu verarbeiten.  Auch der Zusammenhalt der Menschen in Berlin baute mich auf. Ärzte, Pfleger, Polizei, Feuerwehr machen einen fantastischen, aufopferungsvollen Job.  Die Achtung der Menschen untereinander wurde deutlich. Gemeinsam durch die Krise. Die gegenseitige Wertschätzung rührte mich mitunter zu Tränen und baute mich immer wieder auf.

Ich musste mich aber oft schützen, in dem ich nicht zu oft die ganzen Neuigkeiten konsumierte. Letztens musste ich aber eher schmunzeln über den Beitrag bei rbb24 über die konfuse Demo am Rosa-Luxemburg-Platz. Irgendwie müssen anscheinend viele verschiedene Gruppen ihre auffälligen Meinungen demonstrieren. Geärgert habe ich mich aber sehr über den Angriff auf das Fernsehteam. Meine Abscheu gegen diese dummen Menschen muss ich hier nur nochmal kurz zur Sprache bringen. Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat, den es zu schützen gilt.

Wie schauen Sie bisher auf die Krise zurück? Was landet in Ihrem Kochtopf? Antworten Sie uns doch gerne gegebenenfalls mit Foto an: absacker@rbb-online.de

4. Ein weites Feld...

Was ich in dieser Krise gelernt habe: Man kann weit entfernt voneinander sein und trotzdem toll zusammenarbeiten. Das gilt für unsere Redaktion. Und das gilt für unser Datenjournalismusteam. Das arbeitet im Homeoffice aus verschiedenen Ecken von Berlin, aber auch aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Klar, das W-Lan wackelt manchmal, nicht jede Videokonferenz läuft reibungslos. Aber umso mehr freuen wir uns, wenn wir uns per Videoschalte sehen können und es hinkriegen digital etwas zusammen zu schaffen. Und morgen können wir hoffentlich auf der Webseite ein Stück präsentieren, auf das ich ein bisschen stolz bin. Weil es ein schönes Projekt ist und meine Kollegen so viel tolle Arbeit in einem vier Wochen Sprint hingelegt haben. Lassen Sie sich überraschen.

Bis morgen, bleiben Sie (möglichst) drinnen und Prost, sagt

Haluka Maier-Borst

Alle Absacker

RSS-Feed
  • Schulanfänger in einer Schule (Quelle: dpa/Mascha Brichta)
    dpa/Mascha Brichta

    Der Absacker 

    Spätsommer-Melancholie, Corona-Edition

    In der letzten Ferienwoche redet man dieses Jahr vor allem über eins: Schule. Schließlich muss über die Corona-Auflagen im neuen Schuljahr diskutiert werden. Das löst eine seltsame Wehmut bei Laura Kingston aus - obwohl sie selbst schon lange keine Schülerin mehr ist.

  • Eine stark überfüllte Papiertonne in einem Berliner Hinterhof (Bild: rbb/Mühlberger)
    rbb/Mühlberger

    Der Absacker 

    Das Schlechteste erwarten, das Beste hoffen

    Politik und Fußball, Sex, Crime und dann auch noch Wetter: Der Nachrichtentag hatte einiges zu bieten. Sarah Mühlberger macht sich derweil Gedanken über eine Zeit, die niedrige Erwartungen lehrt. Und kämpft mit Papierbergen.

  • Ein Teilnehmer der Demonstration am 01.08.2020 gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Berlin (Bild: imago images/Frederic Kern)
    imago images/Frederic Kern

    Der Absacker 

    Der Triumph über "den Maulkorb" (und die Wahrheit)

    Die Demo vom Samstag, die unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" lief, hinterlässt einen Nachgeschmack: Für die einen ist es der von Triumph, für Laura Kingston ist es eine beängstigende Erkenntnis.

  • Von einer heftigen Windböe überrascht wird eine Frau mit Schirm (Quelle: dpa/Boris Roessler)
    dpa/Boris Roessler

    Der Absacker 

    Macht euch sturmfest gegen den Unsinn!

    Es gibt besonders stressige Tage im Journalismus, das gehört zum Beruf. Dass aber einer ausgerechnet mitten ins Sommerloch fällt, ist schon eher ungewöhnlich. Aber es passt zur Zeit. Von Haluka Maier-Borst

  • Buchillustration, Lehrer Lämpel mit einer Atemschutzmaske (Quelle: dpa/imageBROKER)
    dpa/imageBROKER

    Der Absacker 

    Denn wer ohne Maske lacht, gibt nicht auf die Lehrer acht

    In den Berliner Schulen wird sich im neuen Schuljahr maskiert, Attila Hildmann hat am Samstag frei und George R.R. Martin wird mit internationalen Nerd-Haftbefehl gesucht. Der Absacker denkt derweil über Nazis im Polizeiverhör nach. Von Sebastian Schöbel

  • Abstrich für Übungszwecke im neuen Corona-Testmobil in Berlin. (Quelle: dpa/Sven Braun)
    dpa/Sven Braun

    Der Absacker 

    "Zur Tür hinaus, linke Reihe, jeder nur ein Wattestäbchen"

    In Tegel und Schönefeld werden ab dieser Woche Reiserückkehrer auf Corona getestet, was das Abenteuer Fliegen um eine weitere Erfahrung reicher macht. Derweil wird man am BER angeblafft, wenn man nichts zu meckern hat. Von Sebastian Schöbel

  • Symbolbild: Menschen sitzen auf einer Wiese in aufgemalten Kreisen. Die Kreise sollen die Einhaltung des Mindestabstandes während der Corona-Pandemie gewährleisten. (Quelle: dpa/Marius Becker)
    dpa-Symbolbild/Marius Becker

    Der Absacker 

    Es könnt' alles so einfach sein...

    Erst waren es Clubs, dann Schlachthöfe und jetzt sind es Flughäfen. Zweifellos ist es wichtig, gewisse Orte besonders im Blick zu behalten. Aber am Ende gibt es wohl eben nicht die eine Anti-Corona-Lösung – leider. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. (Quelle: dpa/Edith Geuppert)
    dpa/Edith Geuppert

    Der Absacker 

    Erst surrt es, dann zuckt man

    Ein Auto, das in eine Gruppe von Menschen fährt. Wenn solche Nachrichten aufs Handy kommen, rasen die Assoziationsketten durch den Kopf. Gut, wenn sich dann herausstellt, dass nicht die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Von Haluka Maier-Borst

  • ARCHIV - 29.05.2018, Brandenburg, Beeskow: Eine mit Blut vollgesaugte Mücke. (Quelle: dpa/Pleul)
    dap/Pleul

    Der Absacker 

    Bergketten auf dem Fuß - made in Berlin

    Seine Eltern schicken Johannes Mohren bei Whatsapp Bilder von Südtiroler Gipfeln. Ihm selbst reicht - ganz ohne zu verreisen - der Blick auf seinen Fuß, um Bergketten zu bestaunen. Was die gemeine Mücke damit zu tun hat und warum Liebe Geld schlägt.

     

  • Symbolbild: Kellner mit Maske (Quelle: dpa/Mairo Cinquetti)
    dpa/Mairo Cinquetti

    Der Absacker 

    Einmal frische Vorsicht nach Art des Hauses bitte

    Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Umso mehr verwundert es da, dass einzelne Locations und manche Besucher und Besucherinnen das Wohl der ganzen Branche riskieren. Von Haluka Maier-Borst

  • Symbolbild: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kommt mit Mundschutz zum Besuch des Unternehmens Rolls-Royce im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow und wird vom Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger (r) mit Ellbogengruß begrüßt. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
    dpa/Paul Zinken

    Der Absacker 

    Hand drauf? Besser nicht!

    Vor Corona kam man nicht umhin, ständig Hände zu drücken. Manche fühlten sich an wie ein toter Fisch, andere waren feucht oder die eigene Hand fühlte sich nach dem Begrüßungsritual an wie Krankenhaus-reif. Schön, dass das jetzt vorbei ist, freut sich Kira Pieper.

  • Symbolbild: 27.05.2020, Frankreich, Paris: Ein Mann und eine Frau demonstrieren in einem Pariser Restaurant das Speisen unter Plastikhauben (Quelle: dpa/Thibault Camus)
    dpa/Thibault Camus

    Der Absacker 

    Mit gebührendem Abstand bitte!

    Seit das neue Corona-Virus da ist, haben wir einen sechsten Sinn für eine Sache bekommen: Nähe. Wie schwierig es ist, sie zu umgehen und wie sehr wir sie brauchen, haben wir in den letzten Monaten gemerkt. Hoffentlich vergessen wir das nicht, findet Haluka Maier-Borst

  • Archivbild: Blick auf die City Ost mit Nikolaiviertel, dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm während des Gewitters. (Quelle: dpa/D. Heerde)
    dpa/D. Heerde

    Der Absacker 

    Bewölkt und recht explosiv, mit schlecht terminierten Fluten

    Alle reden über das Wetter – auch wir. Aber die Frage nach Sonne und Wolken ist noch das kleinste Problem, wenn man sich anschaut, wie sich die (politische) Großwetterlage entwickelt. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Wespe auf Nahrungssuche. (Quelle: dpa/Klaus Nowottnick)
    dpa/Klaus Nowottnick

    Der Absacker 

    Wenn nur noch auf Wespen Verlass ist

    Zum Wochenausklang nochmal Raser, Betrüger, Proteste: In diesem Sommer ist alles ein bisschen anders als sonst. Nicht nur, weil es ständig regnet. Zum Glück gibt es auch in diesen Zeiten noch Konstanten. Von Sarah Mühlberger

  • Menschen unterhalten sich auf dem Balkon. (Quelle: dpa/Felix Kästle)
    dpa/Felix Kästle

    Der Absacker 

    Ich kann Sie so schlecht verstehen!

    Was? Wie bitte? Die Maske soll uns im Corona-Alltag helfen, aber sie macht unserer Leben auch komplizierter. Kira Pieper hat sich auf die Suche nach Experten begeben, die gute Kommunikation mit Gesichts-Accessoire lehren.

  • Eine Mitarbeiterin der Firma Rabe Spreewälder Konserven GmbH & Co. KG hält am 07.07.2017 eine Einlegegurke über bereits befüllte Gläser in ihrer Hand. (Quelle: dpa/Pleul)
    dpa/Pleul

    Der Absacker 

    Sehnsucht nach der Saure-Gurken-Zeit

    Eigentlich wäre gerade allerbeste Saure-Gurken-Zeit. Doch die redensartliche Ruhe will sich einfach nicht einstellen. Und auch bei den wahren Gurken im Spreewald läuft es nicht. Dabei wäre es so schön, sich nur mit Söder und Co. vergnügen zu können, findet Johannes Mohren.

  • Symbolbild: Eine Frau mit Atemschutzmaske steht vor dem Schloss Charlottenburg und macht ein Selfie. (Quelle: dpa/C. Klose)
    dpa/C. Klose

    Der Absacker 

    Für einen Tag kein C.

    Heute sah es lange danach aus, als ob Corona kein Thema wäre. Ein ruhiger Tag? Wohl kaum. Was folgte, war die schmerzhafte Erkenntnis, dass wir vor, während und nach der Pandemie mit einem ganz anderen Virus zu kämpfen haben, glaubt Efthymis Angeloudis.

  • Archivbild: Gretsche beim Spiel Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf. (Quelle: dpa/S. Simon)
    dpa/S. Simon

    Der Absacker 

    Endlich wieder auf die Schnauze

    Nun, da Kontaktsport in Berlin wieder erlaubt wird, können alle künftig mehr machen als nur durch die Gegend joggen. Entsprechend sollten wir beim ersten schmerzhaften Rumms nicht gleich all zu laut aufheulen, sagen Haluka Maier-Borst und sein Gewissen.

  • Neben den üblichen Dingen, kommen während der Coronapandemie noch viele weitere Dinge in den Koffer (Quelle: imago images/Sven Hagolani).
    imago images/Sven Hagolani

    Der Absacker 

    Ich packe meinen Koffer voller Sorgen

    Die Urlaubszeit löst normalerweise Freude und Entspannung aus. In Corona-Zeiten ist aber alles anders. Da beschleunigt Sie zumindest bei Lisa Schwesig die Faltenbildung. Denn neben den üblichen Sorgen, wie das Wetter wird, gesellen sich viel unangenehmere.

  • Paris Haute Couture Fashion Week 2020 (Quelle: dpa)
    dpa

    Der Absacker 

    Love and Peace, please

    Gewalt hat viele fiese Gesichter und an manchen Tagen begegnen sie einem besonders oft. Wie kann da überhaupt noch irgendeine positive Stimmung aufkommen? Kira Pieper versucht es mit schönen Künsten, die dank Corona teilweise völlig neue Dimensionen annehmen.

  • Symbolbild: Eine Frau singt zu hause (Quelle: imago images)
    imago images

    Der Absacker 

    Auf Fliesen und Dielen, die die Welt bedeuten

    Zwar ist viel Normalität wieder eingekehrt, das kulturelle Leben leidet aber unter Corona nach wie vor. Haluka Maier-Borst macht sich Gedanken um sein eigenes Kulturkonzept – für zu Hause und die Szene, die es gerade nicht leicht hat.

  • Touristen besuchen die Stadt Pompeji (Quelle: dpa/Alvise Armellini)
    dpa/Alvise Armellini

    Der Absacker 

    Ein Ende ohne Schrecken

    Die Forschung des Untergangs vergangener Zivilisationen könnte uns helfen die aktuelle Gefahr durch das Coronavirus oder die akute Gefahr durch den Klimawandel besser einzuschätzen, findet Efthymis Angeloudis. Oder wir können Augen und Ohren verschließen und lalalala.

  • Verkehrsschilder - Abbiegen rechts (Quelle: imago/Kai Bienert)
    imago images/Kai Bienert

    Der Absacker 

    Hart rechts abbiegen in die Sackgasse

    Rechtsextreme Umtriebe in Brandenburg und Berliner Straßennamen, die noch an Kolonialherren erinnern: die aktuellen Themen sind leider wenig heiter, aber müssen im Diskurs bleiben, findet Haluka Maier-Borst

  • Eine Gesichtsmaske liegt auf der Strasse. (Quelle: dpa/Oliver Hurst)
    dpa/Oliver Hurst

    Der Absacker 

    Ist Corona jetzt vorbei oder was?

    So nachrichtenreich war der Abschluss einer Woche lange nicht mehr. Und was noch bemerkenswerter ist: Mit Corona hatte das wenig zu tun. Coro-was? Ja, das fiese Virus, das alles verändert hat, scheint mmer mehr in Vergessenheit zu geraten. Von Kira Pieper

  • Mehr Berlin geht kaum: Schauspieler Harald Juhnke isst bei Konnopke eine Currywurst (Quelle: imago images/Gueffroy).
    imago images/Gueffroy

    Der Absacker 

    Entschuldijen Se, dit heißt Schrippe!

    Inne Pandemie kann man uff de blödesten Ideen kommen. Da juckt dit hinten im Kopp und dann muss dit raus. So jeht es Lisa Schwesig, die Se mit uffe Reise inne Verjangenheit nimmt und mit Ihnen durchn Tierpark flaniert.

  • Schäferhundwelpe (Quelle: imago images)
    imago images

    Der Absacker 

    Tierisches Transfer-Theater

    Sommerzeit ist im Sport Transferzeit. Doch wegen Corona gilt es, bei Neuverpflichtungen kreativ zu werden. Johannes Mohren hat deshalb Ball-Virtuosen mit Schnauze und Geweih gescoutet - und er freut sich über einen Paketboten, der ihn eigentlich geärgert hat.

  • THEMENBILD - Mitarbeiter des Roten Kreuzes nimmt mit einem Staebchen einen Abstrich bei Personen mit Erkrankungsverdacht (Quelle: imago-images)
    imago-images

    Der Absacker 

    Freiwillig ins Hirn pieksen wie die Bayern?

    Der Wettstreit der Bundesländer bekommt nun eine neue Disziplin. Erst ging es darum, wessen Lockdown am rigidesten ist, nun geht es um Tests für alle. Aber ist es sinnvoll, immer den Bayern nachzueifern? Von Haluka Maier-Borst

  • Larry, the 10 Downing Street Cat (Quelle: imago-images)
    imago-images

    Der Absacker 

    Mit Katzen kommt man durch jede Krise

    Jetzt wird jeder Einkauf zur Schnäppchenjagd. Denn am 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer. Oder ist das alles etwa eine große Lüge? Oh nee, nicht schon wieder eine schlechte Nachricht. Da muss schnell Abhilfe her. Und die kommt aus Großbritannien. Von Kira Pieper

  • Frau mit Sonnenhut und Badesachen am Strand
    picture alliance / NurPhoto

    Der Absacker 

    Och nö, jetzt auch noch Ferien!

    Erst kommt Corona und jetzt sollen wir auch noch verreisen: Der Stress für die Deutschen hört einfach nicht auf. In Berlin sperren sie Gütersloher aus und in Brandenburg wird trockenes Gras gesprengt. Wenigstens zahlt Elon Musk jetzt Steuern in Oder-Spree. Von Sebastian Schöbel

  • Franz Beckenbauer (BR Deutschland, Mitte) setzt sich am 22.06.1974 gegen Konrad Weise (DDR, re.) durch, daneben Gerd Müller (BR Deutschland). (Quelle: imago images)
    imago images

    Der Absacker 

    Wenn Philosophen Fußball spielen

    Das Karussell der Gesellschaftsdebatten dreht sich in Zeiten von Corona immer schneller und Lisa Schwesig hat große Probleme, noch mitzukommen. Vielleicht hilft also ein Blick zurück zum Altbewährten: zur Kantischen - und Beckenbauerschen Philosophie.

Was Sie jetzt wissen müssen

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um eine Antwort zu verfassen.

Antwort auf [Harlem] vom 15.05.2020 um 07:58
Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

3 Kommentare

  1. 3.

    Sie Arme/r. Wo wurden Sie denn "abgezockt"?
    Ist schon blöd, wenn man so wie ALLE ANDEREN MENSCHEN Nachteile durch diese unsägliche Pandemie hat.

    Ich gehe weiter essen, da ich nichts zusammenhalten muss und auch nirgends abgezockt wurde. Richtig Spaß macht ein Restaurantbesuch aber sicher erst dann, wenn wieder völlige Normalität eingekehrt ist.

  2. 2.

    Unter diesen Umständen werde ich mit Sicherheit kein Restaurant besuchen, ist ja schlimmer als früher im Osten.
    Bei ihrem angekündigten Zahlenwerk befürchte ich nichts Gutes, so negativ wie vieles hier in den letzten Wochen dargestellt wurde.

  3. 1.

    Der Appetit ist mir vergangen, zum Glück gibts Lieferservice. Ich glaube nicht daß ich noch einmal esse gehe. Außerdem heißt es jetzt Kohle zusammenhalten, wer weiß was uns noch abgezockt wird.

Das könnte Sie auch interessieren