Der Absacker - Fühlen wir uns zu sicher?

Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
Bild: rbb|24

Menschen sitzen dicht an dicht im Café oder stehen gedrängt an der Supermarkt-Kasse: Man könnte beinahe meinen, wir hätten die Coronavirus-Pandemie überstanden. Lisa Schwesig fragt sich, ob wir nicht doch zu unvorsichtig geworden sind.

Immer wieder mache ich derzeit dieselbe Beobachtung: Nur wenige Menschen in Supermärkten, an Badeseen oder auf Bürgersteigen halten sich noch an einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu ihren Mitmenschen, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird vernachlässigt. Man könnte meinen, wir hätten die Coronavirus-Pandemie hinter uns gelassen.

Auch ich sehne mich nach Normalität und möchte nicht bei jedem Verlassen der Wohung meine Taschen prüfen, damit ich auch ja meine Maske nicht vergesse. Aber ich frage mich, ob sich die Menschen vielleicht schon zu sicher fühlen oder gar die Lage nicht mehr ernst nehmen? In Berlin und Brandenburg blieb der große Corona-Ausbruch bisher aus, aber keiner weiß, was die Zukunft bringt. Und dennoch rücken alle wieder näher zusammen.

1. Was vom Tag bleibt

In 12 von 13 überprüften Bars und Kneipen in Berlin-Neukölln wurde sich nicht an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten, beklagt Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD). Er sei "entsetzt" über das Verhalten der Gastronomen in seinem Bezirk, schreibt er auf Facebook. Die Beanstandungen: Gehwege stehen voll mit Tischen, das Personal trägt keinen Mundschutz und Kontaktlisten sind unvollständig.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) regt inzwischen sogar an, ein Alkoholverbot einzuführen, weil sich alkoholisierte Gäste noch weniger an die Hygieneregeln halten würden als jene, die nur eine Apfelschorle getrunken haben. Für Gastronomen könnte solch eine Anordnung das Existenzaus bedeuten, nachdem sie nach monatelanger Pause überhaupt wieder öffnen durften.

Am Dienstagnachmittag hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die neue Corona-Verordnung vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen:

✈️ Reiserückkehrende aus Risikogebieten sollen Corona-Tests selbst zahlen
🧪 flächendeckene Corona-Tests in Brandenburg geplant
😷 Maskenpflicht außerhalb von Unterrichtsräumen und im Schulhort
🤓 Weiterbildungen mit Maske, aber ohne Abstand möglich

2. Abschalten

Der Kollege Haluka Maier-Borst hat mich mit seinem gestrigen Absacker inspiriert und auf kühle Gedanken gebracht. Seit fünf Jahren verfolge ich das Kurzfilmfestival "International Ocean Film Tour" [oceanfilmtour.com] und bin dort erstmals auf den Franzosen Guillaume Néry aufmerksam geworden. Er ist einer der besten Apnoetaucher der Welt und nutzt diese Fähigkeit für faszinierende Filme, die wie aus einer anderen Welt wirken. In "AMA" spielt zwar nicht Néry, sondern seine Ehefrau Julie Gaultier die Hauptrolle, aber der Kurzfilm hat bei mir allein beim Zusehen für Ruhe und Abkühlung gesorgt. Vielleicht klappt das auch bei Ihnen.

3. Und, wie geht's?

Unser E-Mail-Postfach ist leer und so greifen wir auf Ihre Kommentare unter unseren Artikeln zurück, um Ihnen hier ein Stimmungsbild zu vermitteln.

Der Nutzer "Waese" schreibt unter dem Interview mit einem Rechtsanwalt zum geplanten Alkoholverbot:

"Mal ganz ehrlich, dass mit dem Alkoholverbot in Restarants etc. finde ich komplett übertrieben. Sobald ein Verbot ausgesprochen wird, können viele in Insolvenz gehen und zumachen, aber genau das steigert bei vielen den Reiz des Verbotenen. Aus meiner Sicht kann man das Ganze auch übertreiben. Wichtig wäre die Wahrheit und komplette Aufklärung des Virus. Kein Bürger wird direkt aufgeklärt und viele Fragen sind offen. Wo soll das Enden?"

Und "Paul" kommentiert darunter:

"Man testet mehr und findet im gleichen Umfang mehr. Man darf Gruppenkuscheln in Bahnen, auf Arbeit, im Supermarkt etc. aber beim Spaß ist es vorbei. Wie lange will man uns eigentlich noch vereumeln? Zumal rein rational betrachtet die meisten Infektionen woanders entstehen. Und das Geschehen unter Kontrolle ist."

Was denken Sie über Kalaycis Vorschlag? Und wie sicher fühlen Sie sich? Schreiben Sie uns doch mal wieder an absacker@rbb-online.de.

4. Ein weites Feld...

Einer der Vorteile, wenn man im Online-Journalismus arbeitet, ist für mich übrigens die direkte Rückmeldung von Leserinnen und Lesern. Und so lese ich nach der Veröffentlichung meines Absackers zu gern Ihre Kommentare darunter. Unter meinem Absacker vom vergangenen Freitag schrieb beispielsweise jemand, dass er mich als Absacker-Autorin beinahe vergessen habe. Das mag an meiner persönlichen Sommerpause liegen, zeigt aber, dass Sie uns regelmäßig lesen und jeden einzelnen allmählich kennenlernen.

Damit Sie künftig noch schneller sehen können, in wessen Gedanken Sie hier lesen, hat unser fabelhafter Bildkollege Mitya neue Aufmacherbilder gezaubert. Wie gefällt Ihnen das?

Kühle Gedanken sendet Ihnen

Lisa Schwesig

Alle Absacker

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  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Ein Jahr wie ein Schlag ins Gesicht – mit einem nassen Aal

    Seit gefühlten Dekaden mussten sich Berliner und Brandenburger den Spott über den Flughafen BER anhören. Doch jetzt, wo er fertig ist und Erlösung nahe wäre, raubt uns das Corona-Jahr 2020 auch diesen besonderen Moment. Von Haluka Maier-Borst

  • Rednerpult in der SenatsPK am 28.10.2020 in Berlin. (Quelle: rbb|24/Sebastian Schöbel)
    rbb|24/Sebastian Schöbel

    Der Absacker 

    Wir sind gekommen, um Ihnen mitzuteilen... Sie jubeln zu früh

    "Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt": So spaßbefreit steht es im Beschluss der Ministerpräsidenten. Nun wird das ab Montag umgesetzt. Umarmen Sie bis dahin noch schnell Gastronomen und Künstler*innen, rät Sebastian Schöbel.

  • Efthymis Angeloudis
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    Der Absacker 

    "Endlich" Lockdown

    Nach etlichen Mahnungen, Drohungen, Appellen und Zurechtweisungen wird das durchgesetzt, was alle bereits erahnten – ein Lockdown. Endlich, sagt Efthymis Angeloudis. Wenn auch aus anderen Gründen, als jetzt vielleicht vermutet.

  • Kira Pieper
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    Der Absacker 

    Meine Straße hat kein Corona

    Maskenpflicht in zehn der rund 9.500 Berliner Straßen? Kira Pieper hat den Eindruck, dass manche die neue Regel nicht akzeptieren wollen, andere haben sie nicht mitbekommen. Und dann gibt es noch die, die sich einfach keine Namen merken können.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
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    Der Absacker 

    Janz Berlin is eene Wolke

    Da feiern 500 Flitzepiepen in Berlin ne Sause und gleich jibbet Jeschrei. Halloween fällt och flach und eijentlich ham wa nüscht mehr zu lachen inne Pandemie. Lisa Schwesig versucht et mit Amüsemang uff Berlinerisch. Een böset Pflasta musse aber trotzdem abreißen.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Ganz Berlin ist eine Wolke

    Da feiern 500 Menschen in Berlin eine Party und gleich gibt es Geschrei. Halloween fällt auch aus und eigentlich haben wir nichts mehr zu Lachen in der Pandemie. Lisa Schwesig versucht es mit Witz auf Berlinerisch. Ein böses Pflaster muss sie aber trotzdem abreißen.

  • Kira Pieper
    rbb|24/Mitya

    Absacker 

    Der Hamster, das asoziale Wesen

    Es geht wieder los! Die Hamster kriechen aus ihren Höhlen, um ihren nicht zu bändigenden Appetit auf Klopapier zu stillen. Aber warum genau werden die Auf-Halde-Käufer noch mal mit dem Nager verglichen? Kira Pieper zumindest sieht sehr viele Ähnlichkeiten.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Wenn's im großen Zahlenraum hapert

    Wasserrechnungen nicht gezahlt, Einnahmen nicht versteuert – heute bestimmen auch große Zahlen abseits von Corona das Nachrichtengeschehen. Und Haluka Maier-Borst fragt sich, ob das auch mit fehlenden Mathematik-Kompetenzen zu tun hat.

  • Statue mit einem gebrochenen Flügel (Quelle: dpa)
    dpa

    Der Absacker 

    Das Berühren der Figüren durch Idioten ist verboten

    Gerade jetzt sind Museumsbesuche so wertvoll wie nie zuvor. Umso unverständlicher, wenn selbsternannte Bilderstürmer Kulturschätze zerstören wollen, wie nun offenbar auf der Museumsinsel geschehen. Da fällt es Sebastian Schöbel schwer, einen fröhlichen Absacker zu liefern.

  • Ein Mann trägt eine Gasmaske um sich vor dem Coronvirus zu schützen. (Quelle: dpa/Martin Baumann)
    dpa/Martin Baumann

    Der Absacker 

    Nutzen Sie die Chance, sich Mundgeruch zuzulegen

    Inzwischen wird es immer leichter, sich zu merken, wo man überall KEINE Maske braucht. Und Brandenburg importiert Berlins Alkoholverbot zu später Stunde. Nur die Prignitz kann feiern - aber nur im kleinen Kreis. Zeit für Zweckoptimismus, findet Sebastian Schöbel.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
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    Der Absacker 

    Es war einmal in Brandenburg

    Wogende Wellen und rieselnder Sand blieben Lisa Schwesig diesen Herbst verwehrt. Mit ängstlichem Blick schaut sie daher gen Weihnachten. Bis es soweit ist, wird aber erstmal gefeiert: Der BER wird eröffnet - zumindest ein bisschen.

  • Kira Pieper
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    Der Absacker 

    Sprite statt Lütt un Lütt

    Urlaub ausgefallen. Umtrunk ausgefallen. Es war ja klar, dass der Corona-Herbst hart werden wird. Aber so hart? Kira Pieper versucht sich im positiven Denken und landet bei seltsamen norddeutschen Bräuchen.

  • Efthymis Angeloudis
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    Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

    Das ewige Rätsel, das Philosophen schon seit Plutarch ärgert, scheint heute um einiges einfacher zu lösen als die Frage: Wer soll einen zweiten Lockdown verhindern? Die Henne oder das Ei? Nur falsche Antworten gibt Efthymis Angeloudis.

  • Sarah Mühlberger
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    Der Absacker 

    Mit besten Grüßen aus der Zukunft

    Ein Nachrichtentag so unerfreulich wie das Wetter: Die Fallzahlen steigen und steigen, Bund und Länder verhandeln und verhandeln. Aber es gibt auch einen kleinen Gewinner. Von Sarah Mühlberger

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Bitte my Lederhosen lüften – but without Schadenfreude

    Coronabedingt wird ein für uns altbekanntes, in anderen Ländern aber neues Wort seinen Siegeszug durch die Welt antreten: Lüften. Haluka Maier-Borst fragt sich, inwiefern das unser Bild im Ausland verändert.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Fragen wir doch mal Dr. Alban

    Früher haben wissenschaftliche Studien keinen interessiert. Heute weiß angeblich jeder, wie man sie richtig liest. Habe ich dem wirklich umsonst ein ganzes Studium gewidmet, fragt sich Haluka Maier-Borst in einer kurzen Sinnkrise.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Rien ne va plus und trotzdem Stress

    Die BVG streikt und Brandenburg lässt Berliner/innen nur noch unter Auflagen rein zum Urlaub machen. Auch sonst fühlt es sich an, als würde jemand die Notbremse anziehen. Und trotzdem weiß Haluka Maier-Borst nicht, wo ihm der Kopf steht.

  • Efthymis Angeloudis
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    Der Absacker 

    Dit is Klischee!

    Kaum eine Stadt wird auf solch peinliche Art und Weise für klischeehafte Sprüche benutzt wie Berlin. Arm aber sexy war mal. Jetzt scheint der Slogan der Stadt eher kalt und leer zu sein. Droht Berlin das gleiche Schicksal wie New York?, fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
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    Der Absacker 

    Die sind schuld! Oder doch nicht?

    Die Corona-Fallzahlen in Berlin und Brandenburg steigen wieder deutlich an und für viele ist klar, wer die Schuld trägt. Lisa Schwesig bringt derweil ein ganz anderer Corona-Infizierter auf die Palme.

  • Haluka Maier-Borst
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    Der Absacker 

    Das ist leider kein Fehler

    Im Frühsommer wurde noch darüber diskutiert, ab wie vielen Fällen die Lage in Berlin kritisch wird. 30 Fälle oder 50 Fälle pro 100.000 Einwohner? Neukölln hat die Unterscheidung mal eben pulverisiert. Von Haluka Maier-Borst

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Solidarität kannste nicht erzwingen, Genosse. Oder doch?

    Der Kabelbrand an der S-Bahn soll auf das Konto von Linksextremisten gehen. Sie wollten damit anscheinend gegen die geplante Räumung der Liebigstraße 34 protestieren. Aber gewinnt man so Unterstützer? Von Haluka Maier-Borst

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Grüße von der anderen Seite der Klischeemauer

    Erst stiegen die Neuinfektionen in der Nachbarschaft, jetzt steht ein anstrengender Demo-Marathon vor der Haustür. Und irgendwie hat Haluka Maier-Borst das Gefühl gerade von Vorurteilen eingemauert zu werden.

  • Illustration. (Quelle: privat/Leo Matthey)
    Leo Matthey

    Der Absacker 

    Hauptsache, dein Tiger lacht

    Kitastreiks in Brandenburg wecken bei Sebastian Schöbel Erinnerungen an das Corona-Betreuungschaos, in Berlin fliegen menschenverachtende Chatnachrichten von Polizisten auf und die Debatte um einen kostenlosen ÖPNV lässt unsere Leser*innen nicht los.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Hauptsache irgendwas tun – ist das der Berliner Weg?

    Dass im Zuge der steigenden Neuinfektionen wieder mehr Regeln verschärft werden, macht Sinn. Trotzdem ärgert sich Haluka Maier-Borst darüber, dass einzelne Maßnahmen eher nach meinungsstarkem Aktionismus riechen.

  • Laura Kingston
    rbb|24

    Absacker 

    Carpe den verdammten Diem!

    Der Corona-Gipfel von Bund und Ländern bedeutet neue Beschränkungen für alle. Das fühlt sich für Laura Kingston zuweilen an wie Elternsprechtag. Und aus dem geht sie nicht sonderlich hoffnungsvoll hervor.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Entscheidungen mit Strahlkraft

    Seit der Corona-Pandemie teilt sich die Gesellschaft für Lisa Schwesig in zwei Teile. Die einen sind einsam, die anderen nicht einsam genug. Daneben warten politische Entscheidungen, die uns jahrzehntelang beschäftigen könnten.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Punkt, Punkt, Koma, Strich, fertig ist das Kürbisgesicht

    Wenn sich die schlechten Nachrichten stapeln, schaut Lisa Schwesig in die Weite der Kürbisfelder. Mit den Hosentaschen voller Kastanien blickt sie dem Herbst entgegen - mit all seinen Vor- und Nachteilen.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Friedhof der Pilzkulturen

    Weder formschön, noch effizient – aber wohl eine der wenigen Alternativen für die Gastronomie in Herbst und Winter. Heizpilze erleben durch Corona ein Comeback. Aber was wird mit den Dingern nach der Pandemie? Haluka Maier-Borst hat da eine Idee.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Darf es noch ein Schuss Skepsis sein?

    Dass Bürgerinnen und Bürger kritisch sind, auch uns gegenüber, ist unglaublich wichtig. Dass aber manche einem sogar Grundkenntnisse in Mathematik absprechen, ist dann doch vielleicht etwas viel des Guten, findet Haluka Maier-Borst.

  • Efthymis Angeloudis
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Es war einmal in Berlin

    Anfang des 20. Jahrhunderts kämpften strenggläubige Christen in den USA gegen das "Teufelszeug" Alkohol. Nun wird auch in Berlin über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gesprochen. Geht das an der Realität vorbei, fragt sich Efthymis Angeloudis.

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Beitrag von Lisa Schwesig

14 Kommentare

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  1. 14.

    "Fühlen wir uns zu sicher"? Es sieht so aus, wie es aussieht. Ja, die Menschen sind sehr unvorsichtig geworden. Zu schnelle Lockerungen, Grund dafür war der wirtschaftliche Druck. Die Wirtschaft lag schon am Boden. Durch die Lockerungen, Öffnungszeiten usw. werden die Menschen leichtfertiger, nicht diszipliniert. Coronavirus: Leichtsinn der Menschen sei Grund für Neuinfektionen. Wer nicht hören will, der muss fühlen und die Konsequenzen tragen. Das Virus läuft sich nicht tot. Einige Menschen haben es noch nicht gescheckt mit Corona. Es ist ein Gesundheitsrisiko, schon wieder Schulschließungen in Deutschland. Man sollte mal an die Schulkinder denken, die noch ihre Zukunft vor sich haben.
    Wir müssen lernen mit der Pandemie zu leben, was mir auch schwerfällt.

  2. 13.

    "Fühlen wir uns zu sicher"? Es sieht so aus, wie es aussieht. Ja, die Menschen sind sehr unvorsichtig geworden. Zu schnelle Lockerungen, Grund dafür war der wirtschaftliche Druck. Die Wirtschaft lag schon am Boden. Durch die Lockerungen, Öffnungszeiten usw. werden die Menschen leichtfertiger, nicht diszipliniert. Coronavirus: Leichtsinn der Menschen sei Grund für Neuinfektionen. Wer nicht hören will, der muss fühlen und die Konsequenzen tragen. Das Virus läuft sich nicht tot. Einige Menschen haben es noch nicht gescheckt mit Corona. Es ist ein Gesundheitsrisiko, schon wieder Schulschließungen in Deutschland. Man sollte mal an die Schulkinder denken, die noch ihre Zukunft vor sich haben.
    Wir müssen lernen mit der Pandemie zu leben, was mir auch schwerfällt.

  3. 12.

    Oh, ja, Victoria, Australien... Da ich lange dort gearbeitet habe und viele Kollegen dort habe, hatte ich seit Jahren die dortigen Nachrichten verfolgt. Vor 2 Wochen habe ich das abgestellt! Ich konnte diesen Quatsch nicht mehr hören. Jeden Tag sind dort 3 oder 5 oder 7 Menschen gestorben, von über 5 Millionen! Fast immer waren das Menschen "in ihren 80ern, 90ern und 100ern", oft aus Altenpflegeheimen. Was dort abgeht, der Hass auf "die" aus den anderen Bundesstaaten, Grenzen abgeriegelt, Grenzen verschoben, Ausgangssperren, Maskenpflicht draußen am See wenn man mit dem Hund spielt - wenn man denn überhaupt das Haus verlassen darf... Stage 2 Lockdown, Stage 3 Lockdown, Stage 4 Lockdown... Unfassbar, wie sich dieses ehemals tolle Land mit seinen früher so toleranten, freundlichen, entspannten, hilfsbereiten Menschen zum Negativen verändert hat.

  4. 11.

    Liebe Frau Schwesig, wenn Sie sich sooo viele Gedanken machen müssen und womöglich Angst haben, dann bleiben Sie doch zuhause, und sitzen dort die sogenannte Pandemie aus. So müssen Sie die Lebenslust und die Freude der Menschen nicht sehen, die sich gerne treffen, umarmen und froh sind einander zu sehen. Die steigende Anzahl der positiv getesteten Personen ist womöglich nur die der Falsch-Positiv-Getesteten - also die Laborpandemie, wie sie Herr Spahn vor kurzem so schön erklärt hat... Oder Sie gehen in ihr Herz und fragen sich, indem Sie morgens in den Spiegel schauen ob das, was Sie da schreiben der Wahrheit entsprechen kann und ob die verhängten Maßnahmen verhältnismäßig sind.

  5. 10.

    Ich denke das sich jeder danach sehnt wieder normal seiner Wege zu gehen und auch Spaß und Freude zu haben.
    Aber leider geht es nicht, dass Virus ist immm noch da.
    Also müssen wir alle unsere Vernunft walten lassen.

  6. 9.

    Ich selber habe NULL Angst. Vor nix. Doch - wie es ist, wenn meine alten Eltern sterben, und ich alles regeln und auflösen muss. Ansonsten halte ich mich für angstfrei. Außerdem bin ich höflich und verantwortungsbewusst. Ich möchte, dass meine sehr geschätzter Schreibfreund hier, der Lothar, als Angehöriger einer Risikogruppe, relativ angstfrei leben kann. Dass es ihm (wie auch meinen Eltern) gut geht, das wünsche ich mir und ihnen.

    Ich bin schon immer pingelig gewesen, was Türgriffe und Einkaufswagen angeht. Oder niesende und hustende Mitmenschen. Ohne Maske habe ich viel mehr Abstand gehalten als mit :-) immer schon. Ich wasche mir nach der WC-Nutzung tatsächlich die Hände! Auch, weil ich höflich und verantwortungsbewusst bin :-)

    Ich fühle mich also nicht "sicher", aber ich habe keine Angst oder Panik.

  7. 8.

    Wer glaubt, es ist doch vorbei, haben wir doch die Coronavirus-Pandemie überstanden, sollte sich die Infektionskurve in Australien, Bundesstaat Victoria nachschauen. Dort war es auch vorbei und überstanden und in Juni schöne Lockerungen. Jetzt 60 Neuinfektionen pro Mio. Menschen pro Tag, und das nach wochenlangen Lockdown, letzte Woche war es 80. Langst waren Tode niedrig, jetzt 2 / Mio / Tag (vergleichsweise Deutschland April höchstens 3 / Mio / Tag).

    Oder auch eben Spanien, gerade jetzt 80 Neuinfektionen / Mio / Tag - darin sicher keine Berliner die gerade zurückfliegen?

    Deutschland hat jetzt 11 Neuinfektionen pro Mio. pro Tag, Berlin 13. Ja, *jetzt* ist die Lage in Berlin nicht schlecht - *weil* 2, 3, 4 Wochen zuvor Abstand eingehalten war. Wie sieht das in 4 Wochen aus dann?

    Der 2. Welle ist es egal, ob manche Menschen daran glauben...

  8. 7.

    Vielleicht ist es ja jetzt schon eine leichte Brise Verschwörungstheorie, aber ich habe so das Gefühl dass die Politik weltweit Gefallen daran findet, Macht mit der Angst auszuüben.
    Wahrscheinlich sogar nur unterbewusst, aber das macht mir tatsächlich Angst, der Virus selbst schon lange nicht mehr, habe da in vielen anderen Ländern der Welt deutlich schlimmeres erlebt und das noch vor Corona Zeiten.

  9. 6.

    Andreas, danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen, vor allem im Punkt der Perspektivlosigkeit! Mich persönlich hebt es nicht an, eine Maske zu tragen oder gern auch noch monatelang auf Kino, Kneipe, Konzert zu verzichten. Ich möchte nur endlich wissen, wie ich mal wieder meinen über 80-jährigen Vater oder meine COPD-kranke Freundin in den Arm nehmen kann, ohne mich wie eine potenzielle Mörderin zu fühlen ...

  10. 5.

    Ich verstehe nicht wieso es noch immer soviel Aufregung gibt. Die meisten Dinge sind doch soweit geregelt, dass es sich damit im Alltag leben lässt.
    Wer will bei 30 Grad aufwärts kuscheln - da sind doch 1,5 Meter Abstand willkommen.
    Maske zum Einkaufen 30 Minuten - meine Güte. ___

    Ich nehme die betroffenen Berufsgruppen definitiv aus, generell wirtschaftliche Schäden, einzig jeder im Privaten sollte doch zurecht kommen. ___

    Ist es zu zynisch wenn ich vorschlage, dass die die es partout nicht aushalten können, sich ja mal als Testobjekt für den russischen Impfstoff melden können? ___ Der Kurzfilm war sehr beeindruckend und hat mir gut gefallen, danke fürs Teilen und die kleine Portion Kultur am Abend. :)

  11. 4.

    Nett, nein ich beginne noch mal. Nicht sehr nett wenn unentwegt daran erinnert wird, wie wir uns in dieser Situation zu verhalten haben. Aber es ist noch längst nicht überstanden und dieses Virus bereitet auch mir zunehmend Kopfzerbrechen, was nun richtig oder falsch ist. Heute wieder in der U-Bahn. Sitze bei der Affenhitze mit Mundschutz an meinen Platz. Kaum Menschen im Abteil. Schon das gibt’s mir wieder zu denken. Eine ältere sehr schick gekleidete Dame schaut mich an und lächelt. Dann sagt sie zu mir: ach Gott ich habe glatt vergessen einen Mundschutz zu tragen. Ich erwiderte ihr freundlichst: ist mir auch schon passiert. Am liebsten hätte ich meinen Mundschutz abgesetzt. Kann kaum noch atmen in dem Ding. Dann fällt mir auch wieder ein, ich gehöre der Risikogruppe an und finde das alles noch weniger lustig. Es vergeht kaum ein Tag, wo ich mich frage, wann ist endlich dieser Spuk vorbei.

  12. 3.

    Sehr richtig, aber wer sich nicht sachlich mit dem Thema auseinandersetzt, sondern nur die Moralkeule der Politik nachschwingt und glaubt die nächste Welle sei schon unter uns und wird alles dahinraffen, der verliert sich weiterhin in seiner manipulierten kleinen Nachplapper Welt. Bitte Lisa, informier dich, und dann komm wieder und schreib was ernstzunehmendes.

  13. 2.

    Tja wie fühlt man sich ....entmündigt.
    Aber das ist ja eine Zeit lang auch auszuhalten.
    Was nicht auszuhalten ist, es gibt keine Perspektive. Es wird einem permanent die 2. Welle angedroht ... ein neuer Lockdown.
    Teilweise wird gelockert, teilweise bleibt alles beim alten teilweise wird verschärft.
    Woran welche Entscheidung geknüpft ist ....keiner weiß es. Das gleiche Argument ....falsches Signal ...ist anderswo das richtige Signal.
    Einen Plan .... bzw. mal irgendein konkretes Ziel das von was auch immer abhängig ist sucht man vergebens.
    So etwas wie die Corona Ampel als positive Maßeinheit gibt es nicht.
    Ganz ehrlich ich verstehe jeden der irgendwann sagt ....ok es reicht ...jetzt mach ich meine Regeln.

  14. 1.

    "Man könnte beinahe meinen, wir hätten die Coronavirus-Pandemie überstanden." Haben wir auch Frau Schwesig. 50 Neuinfektionen pro Tag (wohlgemerkt keine Erkrankung, es wurde nur der Erreger nachgewiesen) bei 3,7 Mio Einwohner sind keine Pandemie. Sondern Lebensnormalität. Da Virus wird immer da sein, wie alle anderen Viren auch. Aktzeptiert es endlich. Man kann das Virus nicht durch Abstandhalten und Maskenpflicht ausrotten.

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