Ein Postbote auf einem Fahrrad wirft einen langen Schatten auf eine Straße (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)
Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Der Absacker - Don't shoot the messenger

Es ist nicht einfach, eine deprimierende Nachricht nach der anderen zu überbringen. Aber nun auf Teufel komm raus Positives zu berichten, wäre Ihnen gegenüber nicht fair. Und würde sich später rächen. Von Haluka Maier-Borst

Immer wieder lesen meine Kollegen und ich es in den Kommentaren. Macht doch nicht so Panik, macht doch mal gute Nachrichten. Und wissen Sie, wir können das verstehen. Wir würden gerne darüber schreiben, dass die Verdopplungszeit rapide besser wird, dass wir dank einer App alle Infizierten nachverfolgen können und dass bald alles vorbei ist. Eigentlich würde ich am liebsten morgen aufwachen und merken, dass das alles nur ein schrecklicher Traum war. Aber so ist es nicht.

Wir können die Lage nicht besser darstellen, als sie ist. Und ich persönlich versuche lieber, Sachen vorsichtig und konservativ darzustellen. Manchmal schlägt das vielleicht in übertriebener Skepsis um. Zum Beispiel hat ein Kollege mich dafür kritisiert, im Fall der Corona-App zu sehr im Text gezweifelt zu haben, ob das etwas bringt. Für die Kritik bin ich dankbar und ich werde auf Ausgewogenheit achten. Und wenn diese App uns im Kampf gegen das Virus massiv helfen sollte, dann wäre das mir der liebste Irrtum. Aber bitte verstehen Sie, dass das keine Griesgrämigkeit oder unbegründeter Pessimismus ist. Hoffnung ist in diesen Zeiten wichtig und wir werden noch lange von ihr zehren müssen. Wir wollen sie darum nicht zu Unrecht wecken.

1. Was vom Tag bleibt

Eine schlechte Nachricht musste ich heute selbst schreiben. Oder besser gesagt das bestätigen, was Berlins Innensenator Andreas Geisel schon im Interview sagte: Dass wir wohl das ganze Jahr mit Corona-Maßnahmen werden leben müssen. Was das genau heißt, können Sie hier nachlesen.

2. Abschalten.

Die Freitagabende fehlen. Konzerte, Theater, Kino, Clubs. Und wir wollen auch gar nicht behaupten, dass das digital irgendwie zu ersetzen ist. Aber man muss es ja irgendwie versuchen. Heute würde ich Ihnen empfehlen, sich mal international umzuschauen. Die Met Opera in New York [metopera.org] bietet derzeit jeden Tag für 20 Stunden kostenlos eine Aufführung als Video an. Und das Seattle Symphony Orchestra bietet ebenfalls Konzerte im Netz an.

Ach ja, und dann gab es auch noch so einen Sender in Berlin, der sagt "Er macht's". Was genau, das können Sie ja mal schauen.

Symbolbild: Der rbb macht's, Foto: rbb
rbb

Der rbb macht's

Kultur erleben, ohne das Haus zu verlassen. Mit der Aktion DER RBB MACHT'S hat der rbb Lücken im kulturellen und gesellschaftlichen Leben während des Corona-Lockdowns gefüllt: Dabei sein trotz Kontaktsperre, live erleben und streamen...

 

3. Und, wie geht's?

Heute ist meine Kollegin Katrin dran zu sagen, wie es ihr geht. Und nun ja, sie spricht ihren Mangel an... Keksen an.

Es gibt keinen Kuchen und keine Kekse mehr in der Redaktion. Das mag daran liegen, dass in Zeiten von Corona meine Kollegen und ich nicht mehr alle in dieselbe Kekspackung greifen wollen. Oder daran, dass nur ein Bruchteil der normalen Besatzung im Büro ist, der Rest arbeitet im Homeoffice.

Auch ich arbeite jetzt häufig von zu Hause aus. Ich vermisse dabei nicht so sehr die Naschereien, die kann ich mir schon selbst kaufen. Ich vermisse den Austausch darüber: Wer hat was mitgebracht, aus welchem Grund? Gibt es etwas zu feiern? Oder will einfach nur jemand allen Kollegen etwas Gutes tun?

Ich vermisse sogar den gutmütigen Spott meiner Kollegen ob meiner Schokoladensucht. Ein Krümelmonster-GIF ist lustig, aber nun mal kein wirklicher Ersatz für den persönlichen Austausch. Kurz: Ich vermisse meine Kollegen.

Es sind keine einfache Zeiten und tatsächlich fehlt mir auch der Zuckernachschub in der Redaktion. Aber so Nettigkeiten helfen. Schreiben Sie uns doch auch, was Ihnen derzeit fehlt. Oder vielleicht wollen Sie ja noch meine "Hausaufgaben" erfüllen, ein Foto mit Maske hier, ein Video vom Brüllen in die Nacht dort. Dann schreiben Sie mir doch an: haluka.maier-borst@rbb-online.de

4. Ein weites Feld...

Ich hab mich leer geschrieben für heute. Bis morgen, bleiben Sie drinnen und Prost, sagt

Haluka Maier-Borst

Alle Absacker

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  • Bei Füchsen dient der Streit dem Revierkampf. Und bei Menschen? (Quelle: dpa/Jegen)
    dpa/Jegen

    Der Absacker 

    Freundlichkeit ist eine rare Tugend

    Die Gemüter sind erhitzt und das liegt wohl nicht allein an den Temperaturen. Doch wodurch wird die derzeitige Feindseligkeit verursacht, fragt sich . Sie behilft sich mit japanischer Einigkeit.

  • Pop-up-Fahrradstraße, leeres Freibad, leeres Klopapierregal im Supermarkt (Quelle: dpa/Hannibal Hanschke)
    dpa/Hannibal Hanschke

    Der Absacker 

    Bleibt dit so oder kommt dit wieder weg?

    Im heutigen Absacker gibt es mehr Fragen als Antworten. Wir haben eine lange Das-Ist-Gut-Das-Ist-Schlecht-Liste erstellt (danke Buzzfeed für die Idee), die Sie unbedingt noch erweitern müssen. Wir zeigen essende Vögel in Ohio. Doch es wird auch sehr traurig. Von Tim Schwiesau

  • Schulanfänger in einer Schule (Quelle: dpa/Mascha Brichta)
    dpa/Mascha Brichta

    Der Absacker 

    Spätsommer-Melancholie, Corona-Edition

    In der letzten Ferienwoche redet man dieses Jahr vor allem über eins: Schule. Schließlich muss über die Corona-Auflagen im neuen Schuljahr diskutiert werden. Das löst eine seltsame Wehmut bei Laura Kingston aus - obwohl sie selbst schon lange keine Schülerin mehr ist.

  • Eine stark überfüllte Papiertonne in einem Berliner Hinterhof (Bild: rbb/Mühlberger)
    rbb/Mühlberger

    Der Absacker 

    Das Schlechteste erwarten, das Beste hoffen

    Politik und Fußball, Sex, Crime und dann auch noch Wetter: Der Nachrichtentag hatte einiges zu bieten. Sarah Mühlberger macht sich derweil Gedanken über eine Zeit, die niedrige Erwartungen lehrt. Und kämpft mit Papierbergen.

  • Ein Teilnehmer der Demonstration am 01.08.2020 gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Berlin (Bild: imago images/Frederic Kern)
    imago images/Frederic Kern

    Der Absacker 

    Der Triumph über "den Maulkorb" (und die Wahrheit)

    Die Demo vom Samstag, die unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" lief, hinterlässt einen Nachgeschmack: Für die einen ist es der von Triumph, für Laura Kingston ist es eine beängstigende Erkenntnis.

  • Von einer heftigen Windböe überrascht wird eine Frau mit Schirm (Quelle: dpa/Boris Roessler)
    dpa/Boris Roessler

    Der Absacker 

    Macht euch sturmfest gegen den Unsinn!

    Es gibt besonders stressige Tage im Journalismus, das gehört zum Beruf. Dass aber einer ausgerechnet mitten ins Sommerloch fällt, ist schon eher ungewöhnlich. Aber es passt zur Zeit. Von Haluka Maier-Borst

  • Buchillustration, Lehrer Lämpel mit einer Atemschutzmaske (Quelle: dpa/imageBROKER)
    dpa/imageBROKER

    Der Absacker 

    Denn wer ohne Maske lacht, gibt nicht auf die Lehrer acht

    In den Berliner Schulen wird sich im neuen Schuljahr maskiert, Attila Hildmann hat am Samstag frei und George R.R. Martin wird mit internationalen Nerd-Haftbefehl gesucht. Der Absacker denkt derweil über Nazis im Polizeiverhör nach. Von Sebastian Schöbel

  • Abstrich für Übungszwecke im neuen Corona-Testmobil in Berlin. (Quelle: dpa/Sven Braun)
    dpa/Sven Braun

    Der Absacker 

    "Zur Tür hinaus, linke Reihe, jeder nur ein Wattestäbchen"

    In Tegel und Schönefeld werden ab dieser Woche Reiserückkehrer auf Corona getestet, was das Abenteuer Fliegen um eine weitere Erfahrung reicher macht. Derweil wird man am BER angeblafft, wenn man nichts zu meckern hat. Von Sebastian Schöbel

  • Symbolbild: Menschen sitzen auf einer Wiese in aufgemalten Kreisen. Die Kreise sollen die Einhaltung des Mindestabstandes während der Corona-Pandemie gewährleisten. (Quelle: dpa/Marius Becker)
    dpa-Symbolbild/Marius Becker

    Der Absacker 

    Es könnt' alles so einfach sein...

    Erst waren es Clubs, dann Schlachthöfe und jetzt sind es Flughäfen. Zweifellos ist es wichtig, gewisse Orte besonders im Blick zu behalten. Aber am Ende gibt es wohl eben nicht die eine Anti-Corona-Lösung – leider. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. (Quelle: dpa/Edith Geuppert)
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    Der Absacker 

    Erst surrt es, dann zuckt man

    Ein Auto, das in eine Gruppe von Menschen fährt. Wenn solche Nachrichten aufs Handy kommen, rasen die Assoziationsketten durch den Kopf. Gut, wenn sich dann herausstellt, dass nicht die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Von Haluka Maier-Borst

  • ARCHIV - 29.05.2018, Brandenburg, Beeskow: Eine mit Blut vollgesaugte Mücke. (Quelle: dpa/Pleul)
    dap/Pleul

    Der Absacker 

    Bergketten auf dem Fuß - made in Berlin

    Seine Eltern schicken Johannes Mohren bei Whatsapp Bilder von Südtiroler Gipfeln. Ihm selbst reicht - ganz ohne zu verreisen - der Blick auf seinen Fuß, um Bergketten zu bestaunen. Was die gemeine Mücke damit zu tun hat und warum Liebe Geld schlägt.

     

  • Symbolbild: Kellner mit Maske (Quelle: dpa/Mairo Cinquetti)
    dpa/Mairo Cinquetti

    Der Absacker 

    Einmal frische Vorsicht nach Art des Hauses bitte

    Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Umso mehr verwundert es da, dass einzelne Locations und manche Besucher und Besucherinnen das Wohl der ganzen Branche riskieren. Von Haluka Maier-Borst

  • Symbolbild: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kommt mit Mundschutz zum Besuch des Unternehmens Rolls-Royce im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow und wird vom Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger (r) mit Ellbogengruß begrüßt. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
    dpa/Paul Zinken

    Der Absacker 

    Hand drauf? Besser nicht!

    Vor Corona kam man nicht umhin, ständig Hände zu drücken. Manche fühlten sich an wie ein toter Fisch, andere waren feucht oder die eigene Hand fühlte sich nach dem Begrüßungsritual an wie Krankenhaus-reif. Schön, dass das jetzt vorbei ist, freut sich Kira Pieper.

  • Symbolbild: 27.05.2020, Frankreich, Paris: Ein Mann und eine Frau demonstrieren in einem Pariser Restaurant das Speisen unter Plastikhauben (Quelle: dpa/Thibault Camus)
    dpa/Thibault Camus

    Der Absacker 

    Mit gebührendem Abstand bitte!

    Seit das neue Corona-Virus da ist, haben wir einen sechsten Sinn für eine Sache bekommen: Nähe. Wie schwierig es ist, sie zu umgehen und wie sehr wir sie brauchen, haben wir in den letzten Monaten gemerkt. Hoffentlich vergessen wir das nicht, findet Haluka Maier-Borst

  • Archivbild: Blick auf die City Ost mit Nikolaiviertel, dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm während des Gewitters. (Quelle: dpa/D. Heerde)
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    Der Absacker 

    Bewölkt und recht explosiv, mit schlecht terminierten Fluten

    Alle reden über das Wetter – auch wir. Aber die Frage nach Sonne und Wolken ist noch das kleinste Problem, wenn man sich anschaut, wie sich die (politische) Großwetterlage entwickelt. Von Haluka Maier-Borst

  • Eine Wespe auf Nahrungssuche. (Quelle: dpa/Klaus Nowottnick)
    dpa/Klaus Nowottnick

    Der Absacker 

    Wenn nur noch auf Wespen Verlass ist

    Zum Wochenausklang nochmal Raser, Betrüger, Proteste: In diesem Sommer ist alles ein bisschen anders als sonst. Nicht nur, weil es ständig regnet. Zum Glück gibt es auch in diesen Zeiten noch Konstanten. Von Sarah Mühlberger

  • Menschen unterhalten sich auf dem Balkon. (Quelle: dpa/Felix Kästle)
    dpa/Felix Kästle

    Der Absacker 

    Ich kann Sie so schlecht verstehen!

    Was? Wie bitte? Die Maske soll uns im Corona-Alltag helfen, aber sie macht unserer Leben auch komplizierter. Kira Pieper hat sich auf die Suche nach Experten begeben, die gute Kommunikation mit Gesichts-Accessoire lehren.

  • Eine Mitarbeiterin der Firma Rabe Spreewälder Konserven GmbH & Co. KG hält am 07.07.2017 eine Einlegegurke über bereits befüllte Gläser in ihrer Hand. (Quelle: dpa/Pleul)
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    Der Absacker 

    Sehnsucht nach der Saure-Gurken-Zeit

    Eigentlich wäre gerade allerbeste Saure-Gurken-Zeit. Doch die redensartliche Ruhe will sich einfach nicht einstellen. Und auch bei den wahren Gurken im Spreewald läuft es nicht. Dabei wäre es so schön, sich nur mit Söder und Co. vergnügen zu können, findet Johannes Mohren.

  • Symbolbild: Eine Frau mit Atemschutzmaske steht vor dem Schloss Charlottenburg und macht ein Selfie. (Quelle: dpa/C. Klose)
    dpa/C. Klose

    Der Absacker 

    Für einen Tag kein C.

    Heute sah es lange danach aus, als ob Corona kein Thema wäre. Ein ruhiger Tag? Wohl kaum. Was folgte, war die schmerzhafte Erkenntnis, dass wir vor, während und nach der Pandemie mit einem ganz anderen Virus zu kämpfen haben, glaubt Efthymis Angeloudis.

  • Archivbild: Gretsche beim Spiel Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf. (Quelle: dpa/S. Simon)
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    Der Absacker 

    Endlich wieder auf die Schnauze

    Nun, da Kontaktsport in Berlin wieder erlaubt wird, können alle künftig mehr machen als nur durch die Gegend joggen. Entsprechend sollten wir beim ersten schmerzhaften Rumms nicht gleich all zu laut aufheulen, sagen Haluka Maier-Borst und sein Gewissen.

  • Neben den üblichen Dingen, kommen während der Coronapandemie noch viele weitere Dinge in den Koffer (Quelle: imago images/Sven Hagolani).
    imago images/Sven Hagolani

    Der Absacker 

    Ich packe meinen Koffer voller Sorgen

    Die Urlaubszeit löst normalerweise Freude und Entspannung aus. In Corona-Zeiten ist aber alles anders. Da beschleunigt Sie zumindest bei Lisa Schwesig die Faltenbildung. Denn neben den üblichen Sorgen, wie das Wetter wird, gesellen sich viel unangenehmere.

  • Paris Haute Couture Fashion Week 2020 (Quelle: dpa)
    dpa

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    Love and Peace, please

    Gewalt hat viele fiese Gesichter und an manchen Tagen begegnen sie einem besonders oft. Wie kann da überhaupt noch irgendeine positive Stimmung aufkommen? Kira Pieper versucht es mit schönen Künsten, die dank Corona teilweise völlig neue Dimensionen annehmen.

  • Symbolbild: Eine Frau singt zu hause (Quelle: imago images)
    imago images

    Der Absacker 

    Auf Fliesen und Dielen, die die Welt bedeuten

    Zwar ist viel Normalität wieder eingekehrt, das kulturelle Leben leidet aber unter Corona nach wie vor. Haluka Maier-Borst macht sich Gedanken um sein eigenes Kulturkonzept – für zu Hause und die Szene, die es gerade nicht leicht hat.

  • Touristen besuchen die Stadt Pompeji (Quelle: dpa/Alvise Armellini)
    dpa/Alvise Armellini

    Der Absacker 

    Ein Ende ohne Schrecken

    Die Forschung des Untergangs vergangener Zivilisationen könnte uns helfen die aktuelle Gefahr durch das Coronavirus oder die akute Gefahr durch den Klimawandel besser einzuschätzen, findet Efthymis Angeloudis. Oder wir können Augen und Ohren verschließen und lalalala.

  • Verkehrsschilder - Abbiegen rechts (Quelle: imago/Kai Bienert)
    imago images/Kai Bienert

    Der Absacker 

    Hart rechts abbiegen in die Sackgasse

    Rechtsextreme Umtriebe in Brandenburg und Berliner Straßennamen, die noch an Kolonialherren erinnern: die aktuellen Themen sind leider wenig heiter, aber müssen im Diskurs bleiben, findet Haluka Maier-Borst

  • Eine Gesichtsmaske liegt auf der Strasse. (Quelle: dpa/Oliver Hurst)
    dpa/Oliver Hurst

    Der Absacker 

    Ist Corona jetzt vorbei oder was?

    So nachrichtenreich war der Abschluss einer Woche lange nicht mehr. Und was noch bemerkenswerter ist: Mit Corona hatte das wenig zu tun. Coro-was? Ja, das fiese Virus, das alles verändert hat, scheint mmer mehr in Vergessenheit zu geraten. Von Kira Pieper

  • Mehr Berlin geht kaum: Schauspieler Harald Juhnke isst bei Konnopke eine Currywurst (Quelle: imago images/Gueffroy).
    imago images/Gueffroy

    Der Absacker 

    Entschuldijen Se, dit heißt Schrippe!

    Inne Pandemie kann man uff de blödesten Ideen kommen. Da juckt dit hinten im Kopp und dann muss dit raus. So jeht es Lisa Schwesig, die Se mit uffe Reise inne Verjangenheit nimmt und mit Ihnen durchn Tierpark flaniert.

  • Schäferhundwelpe (Quelle: imago images)
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    Der Absacker 

    Tierisches Transfer-Theater

    Sommerzeit ist im Sport Transferzeit. Doch wegen Corona gilt es, bei Neuverpflichtungen kreativ zu werden. Johannes Mohren hat deshalb Ball-Virtuosen mit Schnauze und Geweih gescoutet - und er freut sich über einen Paketboten, der ihn eigentlich geärgert hat.

  • THEMENBILD - Mitarbeiter des Roten Kreuzes nimmt mit einem Staebchen einen Abstrich bei Personen mit Erkrankungsverdacht (Quelle: imago-images)
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    Der Absacker 

    Freiwillig ins Hirn pieksen wie die Bayern?

    Der Wettstreit der Bundesländer bekommt nun eine neue Disziplin. Erst ging es darum, wessen Lockdown am rigidesten ist, nun geht es um Tests für alle. Aber ist es sinnvoll, immer den Bayern nachzueifern? Von Haluka Maier-Borst

  • Larry, the 10 Downing Street Cat (Quelle: imago-images)
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    Der Absacker 

    Mit Katzen kommt man durch jede Krise

    Jetzt wird jeder Einkauf zur Schnäppchenjagd. Denn am 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer. Oder ist das alles etwa eine große Lüge? Oh nee, nicht schon wieder eine schlechte Nachricht. Da muss schnell Abhilfe her. Und die kommt aus Großbritannien. Von Kira Pieper

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13 Kommentare

  1. 13.

    Nun, meinetwegen auch sowas. Allerdings gibt es m.E. dafür schon sehr viele gute Texte und Bilder. Im www, oder als Bücher, die man online auch gebraucht und oft sehr günstig kriegt. Den Schwerpunkt der rbb-Redaktion sehe ich daher schon bei aktuellen Themen und den passenden Hintergrundinfos - in verständlicher, populärwissenschaftlicher Aufarbeitung. Wenn man Dinge verständlich und dennoch korrekt und sachlich darstellt, verlieren sie schon viel von ihrem Schrecken - ohne dadurch verharmlost zu werden. Der Absacker vom 1. April z.B. zeigt eine Grafik, bei der man denken könnte, dass jeder Zehnte zwischen 50 und 60 nach Covid19-Kontakt ins Krankenhaus muss. Tatsächlich ist es aber wohl nur jeder Hundertste - weil höchstwahrscheinlich längst nicht jeder Virusträger auch erkrankt. Mit dieser Erklärung ist das alles zwar noch immer nicht schön, und man behält Respekt, aber es versetzt einen nicht in Panik. Und man bleibt dann offen für andere Aspekte und Themen.

  2. 12.

    Ich hatte da eher so die heimische Seite im Sinn - so ein bisschen Pflanzenkunde - wie sieht was aus, wo wächst es, etc... heutzutage ja schon fast verlorenes Wissen. Ebenso Tiere - wie sehen die Spuren aus, wer frisst wen,...

    Man könnte ja, passend zur Pandemie-Thematik, einen “Survial-Guide” erstellen, der zur Region passt.

    Quasi eine Vorbereitung auf den Worst-Case.

    Welche Pflanzen sind essbar, welche giftig, welches Wissen brauche ich, um unterwegs zu sein, wie mache ich Feuer...ohne dass dadurch Panik gemacht wird meine ich.

    Ich erinnere mich an entsprechende Erklärungen aus meinen Kindertagen, damals von Tick, Trick und Track. :)

  3. 11.

    Es gibt immer das halbvolle oder halbleere Glas und ich finde nicht nur in dieser Kolumne wird immer das halbleere Glas dargestellt.
    Und das Depression Panik Angst zu noch mehr Krankheiten und Problemen führen, dürfen sie hier auch nicht ausblenden.
    Also einfach öfters mal den halbvollen Ansatz wählen und auch mal andere Stimmen vor allem Positive zu Wort kommen lassen.

  4. 10.

    Angesichts der Behauptung, Asien hätte das Virus im Griff, muss man Sinas Wunsch nach dem Thema 'Fauna' nachkommen: Leider aber hat das dann wieder auch mit Covid19 zu tun. - Vielleicht hat man in den genannten Regionen aktuell Covid19 "im Griff" - was immer das heisst. Viren allerdings entwickeln sich ständig weiter. Und zwar vor allem in Wildtieren. So lange man in aller Welt nicht aufhört, in die Lebensräume von Wildtieren vorzudringen und sie u.a., z.B. für so genannte 'Traditionelle Medizin', zu quälen und zu verscherbeln, so lange werden wir verstärkt mit innovativen Viren aller Art zu tun bekommen: Covid20 ist in vielen Versionen bestimmt schon "fertig". Und auch, aber nicht nur dort, wo Menschen arm sind, werden sie bald damit in Kontakt kommen. Armutsbekämpfung, Bevölkerungsentwicklung UND Natur- und Tierschutz sind also Themen, um die es neben Covid19 in Berlin auch gehen muss. - Sorry, aber wenn das Thema angeschnitten wird, dann sollten wir auch wirklich darüber reden.

  5. 9.

    @ Steffen - auch ein sehr seltenes Gut heutzutage - vor allem digital - auch mal einen Schritt zurück zu machen und Selbstkritik zu üben bzw. die Kritik anderer anzunehmen - Respekt dafür.

    Also hat die Kolumne, spätestens in ihrer Kommentar-Spalte, doch auch was Gutes. :)

    Und ja ich finde auch, dass neben Covid-19 auch andere Themen Platz haben sollten.

    Wie wäre es z.B. mit einem kleinen Abschnitt täglich zur Flora und/oder Fauna - man lernt schließlich nie aus. :)

  6. 8.

    "macht doch mal gute Nachrichten" Die gute Nachricht ist, dass China, Korea und Taiwan den Virus im Griff haben.

  7. 7.

    OK, Sie haben ja recht. Bisschen die Gäule durchgegangen - sorry.

    Schönes Wochenende an alle und genießen Sie es!

  8. 6.

    Steffen, da auch Sie offenbar Zeit haben, eine Bitte: Üben Sie doch mal Sachlichkeit. Auch wenn andere Kommentatoren nicht Ihrer Meinung sind, müssen Sie denen nichts unterstellen, keinen Stempel aufdrücken und nicht versuchen, die zu diskreditieren. Schon ein Hauch Contenance hilft uns allen besser durch die Situation. Danke.

  9. 5.

    Sina, ich will gar nicht sagen, es sei leicht. Ich habe nur etwas dagegen, dass auch auf dieser öffentlichen Website zu 90% Covid-19-Themen stehen - so als gäbe es nichts anderes, womit zu beschäftigen sich lohnt. (Z.B. die von Ihnen angesprochene Situation der Flüchtlinge, genau: Das arme Deutschland hat ja gerade wieder Waffen im Milliardenwert in den Jemen-Konflikt geschickt. Und es gibt auch Jemeniten in Berlin. Auch die können mal erzählen, was wirkliche Bedrohung ist.) Ich habe einfach was dagegen, dass u.a. Hr Maier-Borst (wie z.B. auch Steffen in seiner #4) behauptet, alles hier sei gaaaaanz schlimm, und man könne gar nicht anders, als die hiesige Welt in düstersten Farben darzustellen.

  10. 4.

    Ja, wir habens verstanden - da haben sich wieder die beiden standhaften "Lockert die Maßnahmen, die Hysterie ist totaler Irrsinn, alles gar nicht so schlimm"-Waldorf& Statler getroffen. Ich finde Herrn Maier-Borsts Kolumne gut, fühle mich vom rbb ebenfalls gut informiert. Sie können jetzt gerne weiter unter jedem Beitrag auf rbb24.de schreiben, dass alle keine Ahnung haben und endlich aufwachen sollen - scheinbar haben Sie ja gerade die Zeit dafür. Schönes Wochenende.

  11. 3.

    Natürlich sind aus Ihrer Sichtweise heraus die Probleme z.T. „LuxusProbleme“ und ja - wir haben sauberes Wasser, Strom, ein warmes und trockenes Zuhause, gefüllte Kühlschränke und sind sogar digital vernetzt.

    Und uns geht es weit weit weit besser als den Flüchtlingen, zusammengepfercht auf einer Insel.

    Diese zwei Lebenssituationen sind in keiner Weise vergleichbar.

    Aber da wir nun mal an einen gewissen Standard, der weite Teile unseres Alltags bestimmt hat, gewöhnt sind, tun diese Veränderungen und Einschränkungen schon weh - für einige ist die Situation trotz schneller staatlicher Hilfen eine existenzielle Bedrohung.

    (Hier was Gutes - meine Mama, als Solo-Selbstständige hat ihre beantragte Soforthilfe echt super schnell erhalten!)

    Für andere ist es einfach psychisch schwer zu ertragen, in einer Stadt voller Menschen zu leben und keinen persönlichen Kontakt zu haben.

    Dass sich das auf lange Sicht emotional niederschlägt, ist glaube ich, einfach natürlich.

    Um so wichtiger sind Nettigkeiten...ein Danke dem fleißigen Paketboten, der Kassiererin, dem Polizisten, der Ärztin, den Pflegenden, den Köchen, die all die Krankenhäuser und Pflegeheime noch versorgen, den Fahrern, die unsere Infrastruktur aufrecht erhalten, den IT-lern in diversen Branchen, ...die Liste ist endlos und das sollte unser Dank auch sein.

    Ein Danke tut nicht weh, ist nie zuviel und verbessert die Stimmung gleichzeitig auf beiden Seiten. :)

    Allen einen schönen Tag mit sonnigem Gemüt.

  12. 2.

    „Wir können die Lage nicht besser darstellen, als sie ist.“
    Deswegen stellt ihr die Lage permanent schlechter dar als sie ist? Interessante Logik...

  13. 1.

    Wie schon am 1. April setzen Sie in der Unter-Überschrift ein konstruiertes, binäres Gegensatzpaar (deprimierende vs gezwungen fröhliche Nachrichten) in suggestiver Weise ein: Heute wollen Sie den Leser glauben machen, Journalisten würden nicht ganz aktiv wählen, wie und worüber sie berichten. Und vor allem, dass tatsächlich nur voll Negatives passiere; davon 90% zu Covid-19-Themen. - Herr Maier-Borst, wir sind nicht im Krieg und auch in keiner Tsunami-Katastrofe: Wir werden nicht bombardiert und beschossen, wir haben keine hunderttausende Schwerstverletzte. Unsere Häuser stehen, unsere komplette Infrastruktur ist intakt, es gibt sauberes Wasser, wir haben fast alle mehr als genug zu essen, fast alle haben es warm und trocken - und sogar Entertainment auf Dutzenden Wegen. Machen Sie sich das bewusst und verlassen Sie mal die offenbar allzu düstere Welt Ihrer Covid-19-Redaktion: Depressive Verstimmungen können ebenso ansteckend sein wie gute Laune.

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