Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
Bild: rbb|24

Der Absacker - Kein Schwein ruft mich an

Die Schweinepest bahnt sich ihren Weg entlang der polnischen Grenze. Mit Isolation versucht man, den Erreger einzudämmen. Das ganze Szenario ähnelt den Corona-Maßnahmen. Auch das Leben von Lisa Schwesig fühlt sich allmählich wie in Kernzonen aufgeteilt an.

Vergangene Woche wurde das erste mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschwein in Deutschland gefunden - ausgerechnet in Brandenburg. Seitdem wurde ein Sperrkreis um den Fundort eingerichtet: Niemand kommt hinein, niemand kommt hinaus. So ähnlich müssen sich auch Corona-Patienten fühlen oder jene, die unter Corona-Verdacht stehen oder standen. Der Unterschied zwischen Covid-19 und ASP ist aber, dass das eine gefährlich für den Menschen ist und das andere nicht.

Wie gefährlich das Coronavirus auch für jene ist, die nicht infiziert sind oder zur gefährdeten Gruppe gehören, wird mir derzeit immer bewusster, wenn ich auf mein Sozialleben schaue. Trotz gelegentlicher Anrufe oder Textnachrichten habe ich das Gefühl, ein halbes Jahr im Leben meiner Freunde verpasst zu haben. Das ist im Vergleich zu einer Covid-19-Erkrankung natürlich absolut unbedeutend. Dennoch frage ich mich, ob und wenn ja, wie lange es dauern wird, bis wir diese Lücke aufgeholt haben.

Neue Partner und Partnerinnen sind bereits passé, bevor ich sie überhaupt getroffen habe. Neugeborene kenne ich bisher nur aus Videoaufnahmen. Jobs wurden gewechselt, Häuser gebaut, Umzüge organisiert, Quarantänen überstanden und nur selten konnte ich daran wirklich teilhaben. Das fühlt sich komisch an.

1. Was vom Tag bleibt

Ohne das Thema Schweinepest geht auch dieser Nachrichtentag nicht zu Ende. Es gibt weitere infizierte Tiere und nun zahlt das Land Brandenburg sogar eine Prämie in Höhe von 150 Euro für jene, die ein totes Wildschwein finden. Zudem wird die Kernzone, für die ein absolutes Betretungsverbot gilt, ausgeweitet.

Sie erinnern sich noch an vergangenen Donnerstag, als die Sirenen heulen und die Smartphones Warnungen verbreiten sollten? Der deutschlandweite Warntag fiel entgegen der Planungen eher ruhig aus. Dafür muss der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, nun die Konsequenzen tragen. Wie rbb-Inforadio erfuhr, will Bundesinnenminister Horst Seehofer den Posten neu besetzen.

Ansonsten hat die Bundesregierung eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021 beschlossen. Bundesarbeitsminister Huberts Heil (SPD) sagte: "Kurzarbeit ist sehr, sehr teuer - aber Massenarbeitslosigkeit wäre ungemein teurer für unser Land, finanziell und auch sozial."

2. Abschalten

Ebenso präsent wie die Schweinepest ist derzeit das Thema Tesla und Elon Musk. Spätestens seit der US-Unternehmer eine Fabrik für Elektroautos in Grünheide (Oder-Spree) baut, ist sein Name auch hierzulande geläufig. Der gebürtige Südafrikaner wird von den einen als Pionier, von den anderen als Verrückter bezeichnet. Seine Unternehmen und Forschungen sind in jedem Fall interessant, würde ich sagen. Ob sie revolutionär und zukunftsweisend sind, wage ich derzeit nicht zu beurteilen.

Interessant ist auch die Wahl des Namens seines siebten Kindes. Nevada Alexander, Kai, Griffin, Saxon, Xavier und Damien Musk durften sich Anfang Mai über ihr Geschwisterkind X AE A-XII (ausgesprochen: X-Ash-A-Twelve) freuen. Geboren wurde der Junge übrigens am 4. Mai, dem sogenannten "Star Wars Day" (May, the forth). Ein Zeichen für technologischen Fortschritt?

Als Vater Musk beim Besuch der Baustelle in Grünheide auf sein jüngstes Kind angesprochen wurde, reagierte er übrigens so:

3. Und, wie geht's?

Mein Kollege Tim Schwiesau hat am Montag seine Serienempfehlungen für die anstehende dunkle Jahreszeit, die diesmal zusätzlich durch Corona belastet ist, geteilt. Passend zum nahenden Winter muss natürlich "Game of Thrones" mit dem Leitspruch "Winter is coming" erwähnt werden. Judith hat uns zudem weitere Tipps für echtes Binge Watching geschickt:

"Also mein Favorit für die ganze Familie ist 'Modern family' auf Amazon
- 'Suits' auf Netflix
- 'Patchwork Family' auf Netflix (eher für Frauen)
- 'Unorthodox' , Miniserie auf Netflix, spielt in Berlin und New York
- 'Good Wife' und die Folgeserie 'Good Fight'
- Und unbedingt nicht verpassen: 'Bosch'
Viel Spaß beim entdecken und Grüße aus Frohnau"

Wir schicken Grüße zurück und danken mangels sozialer Kontakte für die Fernsehempfehlungen. Falls Sie eine Serie oder etwas anderes gegen coronabedingte Vereinsamung haben, schreiben Sie uns an absacker@rbb-online.de. Und falls es Ihnen an Sozialkontakten fehlt, wir antworten auch gerne einfach so auf Ihre Mails.

4. Ein weites Feld

Dank Judith habe ich eine Serienneuentdeckung gemacht: Ich wusste noch gar nicht, dass "Good Wife" einen Nachfolger hat. Für gewöhnlich liege ich immer ein bis zwei Jahre hinter einem Serienhype zurück. "Breaking Bad" habe auch ich inzwischen geschaut, stecke nun aber mitten in "Orange is the New Black", dass ich vor zwei Jahren immerhin angefangen hatte.

Wenigstens kann ich in puncto "Unorthodox" einen Strich auf meiner Watch-Liste machen - und Judiths Empfehlung bekräftigen. Und falls Sie an der Vorgeschichte interessiert sind, lesen Sie das Buch zur Serie von Deborah Feldmann. Aber vielleicht schauen Sie auch einfach keine Serien und rufen lieber mal einen Freund oder eine Freundin an, die sie länger nicht gesprochen haben.

Freundschaftliche Grüße,

Lisa Schwesig

Alle Absacker

RSS-Feed
  • Efthymis Angeloudis
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Es war einmal in Berlin

    Anfang des 20. Jahrhunderts kämpften strenggläubige Christen in den USA gegen das "Teufelszeug" Alkohol. Nun wird auch in Berlin über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gesprochen. Geht das an der Realität vorbei, fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Bei grün darfst du gehen, bei gelb ...

    Lange konnte man fast vergessen, dass Berlin mit der Corona-Ampel seine ganz eigene Regelung hat. Doch jetzt, wo der Sommer zu Ende geht, wird das Ganze auf einmal aktuell. Haluka Maier-Borst fragt sich: Was kann man jetzt tun?

  • Laura Kingston
    rbb|24

    Der Absacker 

    Alles auf Durchzug!

    Die Temperaturen sinken, aber die Fenster bleiben geöffnet. Das sorgt an der Grundschule Christian-Morgenstern in Spandau für Krankheitsfälle - viele erkälten sich wegen des permanenten Durchzugs. Auch Laura Kingston ist ein bisschen kalt (ums Herz).

  • Kira Pieper
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Krokodil dringend gesucht

    Das Känguru Skippy, die Kuh Yvonne und der Problembär Bruno: Sie werden uns immer in Erinnerung bleiben. Und das Sommerloch-Tier 2020? Gab es nicht. Woran hat das nur gelegen, fragt sich Kira Pieper.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Abwarten, aber gerne ohne Tee trinken

    Jeder warme Tag fühlt sich an, als könnte er der letzte sein. Und aus verschiedenen Gründen graut einem vor dem Herbst. Trotzdem versucht Haluka Maier-Borst ruhig zu bleiben und nicht zu pessimistisch in die Zukunft zu blicken.

  • Rote Rosen (3194) - Fernsehserie Deutschland 2020 (02.10.2020, 14:10)
    ARD/Nicole Manthey

    Der Absacker 

    Jetzt schon für den Winter planen (Serientipps von rbb|24)

    Spontaneität schön und gut, aber es macht (mich) so aggressiv: Vor der Glotze sitzen und dann nicht wissen, was man gucken soll. Wir bereiten Sie deshalb jetzt schon auf die Binge-Phase vor. Die aktuellsten News des Tages gibt's natürlich auch. Von Tim Schwiesau

  • Laura Kingston
    rbb|24

    Der Absacker 

    Ein Appell ans schlechte Gewissen

    Fünf Jahre, nachdem Deutschland Vorzeigeobjekt in Sachen Flüchtlingspolitik wurde, diskutiert die Politik wieder über die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland - diesmal im kleineren Rahmen. Laura Kingston fragt sich: Was ist aus "Wir schaffen das!" geworden?

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Dann halt auch noch Schweinepest

    Sechs Monate nach dem Ausbruch von Corona kommt nun die Afrikanische Schweinepest in die Region. Haluka Maier-Borst ist entnervt und möchte das Jahr 2020 jetzt einfach nur noch schnell abhaken.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Ist das jetzt der Weltuntergang? Nicht ganz.

    Dank dem Bundesamt für Katastrophenschutz haben Sie am Donnerstag die Möglichkeit, in die Rolle Ihres Lebens zu schlüpfen. Einen Oscar gibt es dafür aber sicherlich nicht - und eigentlich ist die ganze Übung auch keine gute Idee, findet Lisa Schwesig.

  • Efthymis Angeloudis
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Ein schmerzvolles Geständnis

    Noch gibt es Uneinigkeit, doch bald könnte die Berliner City-Maut bereits Realität werden. Aber sind autofreie Städte nicht nur ein Thema für Besserverdiener? Und wie kann man seine Waden für das ganze Radfahren auf Vordermann bringen, fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Mit Rechtsabbiegern ist vermehrt zu rechnen

    Wer geglaubt hat, dass der Sturm auf die Reichstagstreppe ein Einzelfall war, wird heute eines Besseren belehrt. Zwei aktuelle Geschehnisse zeigen, dass es an allen Ecken und Enden Probleme mit Rechtsextremen gibt. Von Haluka Maier-Borst

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Und Ruhe kehrte ein

    Es war eine hektische Woche mit den Nachwehen der Anti-Corona-Maßnahmen-Demo und dem großen Elon-Musk-Rummel. Haluka Maier-Borst hofft, dass es am Wochenende etwas weniger turbulent zugeht.

  • Elon Musk beim Besuch der geplanten Gigafactory in Grünheide. Quelle: dpa/Patrick Pleul
    dpa/Patrick Pleul

    Der Absacker 

    Der wichtigste Besucher Brandenburgs aller Zeiten

    Tesla-Chef Elon Musk war auf der Baustelle des neuen Werks in Grünheide. Er macht die Gemeinde in der Mark zu Hollywood - und sucht nach einer Steigerungsform des Superlativs, vermutet Johannes Mohren. Gleichzeitig liefert er einen Ersatz-Tipp für Trash-TV.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Wenn es scheppert, dann ist nix mehr mit Tee trinken

    "Covidioten" ist also laut Staatsanwaltschaft zumindest rechtlich gesehen keine Beleidigung. Trotzdem macht sich Haluka Maier-Borst Gedanken darüber, wie hilfreich ein solcher Ton in politischen Diskussionen ist.

  • Kira Pieper
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Mit Handschuhen im Büro

    Der Herbst kommt so langsam und damit kommen harte Zeiten auf uns zu. Die Politik trifft schon mal Vorkehrungen und ordnet wieder strengere Corona-Regeln an. Und auch Kira Pieper macht sich schon mal Gedanken, wie es mit der einbrechenden Kälte werden könnte.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Wer unterwandert hier eigentlich wen?

    Die Bilder vom Samstag lassen einen nach wie vor nicht kalt, mit Migrationshintergrund erst recht nicht. Aber vielleicht helfen da die örtlichen Tugenden aus Berlin und Brandenburg: stoische Ruhe und trockener Humor. Von Haluka Maier-Borst

  • Efthymis Angeloudis
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Die Schwaben kommen!

    Am Samstag soll wieder gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie demonstriert werden. Anmelder der Demo ist die Initiative "Querdenken 711" aus Stuttgart. Warum wurde gerade das brave Stuttgart zur Hochburg der "Rebellen", fragt sich Efthymis Angeloudis.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Boris trainiert den Pessimismus weg

    Kaum naht der Herbst, steuert die Corona-Krise auf zwei Szenarien zu: Ende in Sicht oder alles auf Anfang? Zumindest empfindet es Lisa Schwesig so. Zum Pessimismus kommen Fernweh und die Ungewissheit einer US-Wahl. Aber Boris Johnson wirft einen Rettungsanker.

  • Starker Regenschauer verhindert in Berlin die Sicht auf den Reichstag. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
    dpa/Paul Zinken

    Der Absacker 

    Wenn es regnet, dann schüttet es

    Corona-Demo verboten, Flip-Flop-Bankräuber gefasst, Liebig34 vor der Räumung. Und das alles vor 12 Uhr mittags. Ein Nachrichtentag, an dem die Meldungen nur so reinprasselten. Und dann auch noch Wetter. Von Sarah Mühlberger

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Wenn es blau blinkt, ist's Berlin

    Crime-City, Ganoven-Stadt – heute hat die Hauptstadt ihrem anrüchigen Image alle Ehre gemacht. Aber abseits davon wundert sich Haluka Maier-Borst über die ganz neue Offenheit der Senatsverwaltung für Kultur.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Zuschauen und lernen – wen n es niht zu seh rruckelt

    Nicht einmal in der Hälfte aller Brandenburger Schulen ist angemessener Digitalunterricht möglich, weil das Internet zu langsam ist. Was aber, wenn aufgrund von Corona-Fällen doch wieder Home-Schooling nötig wird, fragt sich Haluka Maier-Borst.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Ich bin ok, du bist ok – und die Giraffe auch

    "Er will doch nur...!", "Was denkt die sich eigentlich!?" Bei hitzigen Themen wird der Gegenseite viel unterstellt und ausgiebig in den Kopf geguckt. Haluka Maier-Borst erinnert sich in solchen Momenten dann vor allem an Konflikttraining – und afrikanische Tiere.

  • Kira Pieper
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Travelling with Deutsche Bahn

    Was für ein Corona-Sommer! Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nah ist? Aber ob Auslandsreise oder Urlaub in bekannten Gefilden - Kira Pieper befürchtet: Das Virus lauert eh überall. Auch oder vielleicht gerade in der Deutschen Bahn.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Aller Anfang ist leicht

    Manchmal beginnt die Katastrophe ganz leise und schleichend. Alles wirkt harmlos und wie gewohnt. Doch dann nehmen die Ereignisse eine ganz andere Wendung. Das gilt für den Anschlag auf der A100, aber auch für die Corona-Pandemie, findet Lisa Schwesig.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Was macht die Milz nochmal?

    Ein langes Ausschlussverfahren, juristische Nickeligkeiten und einen Riss durch die AfD – all das verbindet man u.a. mit Andreas Kalbitz. Nun sorgen die kuriosen Umstände seines Rücktitts zudem für ungeplante Anatomienachhilfe. Von Haluka Maier-Borst

  • Symbolbild: Eine Familie steht in Sommerbekleidung vor einem Springbrunnen im Treptower Park. (Quelle: dpa/P. Zinken)
    dpa/M. Pudwell

    Der Absacker 

    Im Kurzarmhemd auf der Suche nach DEM Softeis

    Stirn, Kniekehle, Armbeuge, es klebt überall. Sie werden es bemerkt haben - es ist unendlich warm. Zeit für ein paar knifflige Fragen und kühle Gedanken. Und Sie müssen Tim Schwiesau dringend bei der Suche nach einem ganz bestimmten Softeis-Wagen helfen.

  • Laura Kingston
    rbb|24

    Der Absacker 

    Zwischen Risikogebiet und Alltagstrott

    Wir sehnen uns alle ab und zu nach einem Tapetenwechsel. In der jetzigen Zeit vielleicht mehr denn je. Und dafür sind wir bereit, einige Risiken einzugehen. Laura Kingston über den schmalen Grat zwischen Abenteuerlust und Risiko.

  • Haluka Maier-Borst
    rbb|24/Mitya

    Der Absacker 

    Selbst beim Sommerloch-Tier fehlt der Spaßfaktor

    Dieses Jahr regiert der Corona-Ernst. Entsprechend fallen Festivals, Parties und andere feucht-fröhliche Anlässe flach. Dass aber sogar unsere tierische Fantasie ein Sabbatjahr macht, findet Haluka Maier-Borst betrüblich.

  • Collage: Vor einem Berliner Spätkauf sind ein Spritzkuchen und eine Fassbrause positioniert (Bild: dpa/Seidel/Rothermel; imago images/Steinach)
    dpa/Seidel/Rothermel; imago images/Steinach

    Der Absacker 

    Fassbrause und Spritzkuchen vorm Späti

    Spritzkuchen, Muffins, Eierschecke: Heute wird es ein bisschen kulinarisch, denn Tim Schwiesau liebt Backwaren aus aller Welt. Natürlich dürfen Getränke nicht fehlen, aber Sie müssen uns dringend helfen. Nur beim Alkohol wird's derzeit kritisch.

  • Lisa Schwesig (Quelle: rbb)
    rbb|24

    Der Absacker 

    Fühlen wir uns zu sicher?

    Menschen sitzen dicht an dicht im Café oder stehen gedrängt an der Supermarkt-Kasse: Man könnte beinahe meinen, wir hätten die Coronavirus-Pandemie überstanden. Lisa Schwesig fragt sich, ob wir nicht doch zu unvorsichtig geworden sind.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Lisa Schwesig

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

7 Kommentare

  1. 7.

    Ja, das ist wirklich interessant, wie Mister Musk auf die Frage nach seinem Sohn reagiert hat ... wie jedeR andere, würde ich sagen. Aber jeder Pfurz von ihm, auch der verbale, scheint von Bedeutung sein zu müssen. Wo sind nur die guten alten Zeiten des kritischen Journalismus hin?

  2. 6.

    Auch mir gefällt der letzte Absatz am besten, hinzufügen würden ich noch...
    ...oder Sie lesen mal wieder ein Buch, lernen eine neue Sprache (auch die VHS Kurse sind buchbar - mache ich ab Mitte Oktober - natürlich hygienekonform - wieder einmal), es gibt so viel kreativere Dinge als nur "ich glotz TV" ;-)Outdoor Sport macht auch Spaß!

  3. 5.

    Ich möchte schnackseln und nicht anrufen.
    Physischer Kontakt sollte immer noch vor virtuellem gehen.

  4. 4.

    Der letzte Satz gefällt mir am Besten.

  5. 3.

    Wenn schon denn schon. Wenn hier die Serie“Orange is The New Black“ Erwähnung findet, sollte auch im selben Atemzug die wunderbare Serie“ OZ“ mit einbezogen werden. Leider liegt sie schon weite Jahre zurück. Aber ich denke sie ist es wehrt genannt zu werden. Eine sehr eindringliche Gefängnis Serie in einem Hochsicherheitsgefängnis unter Männer.

  6. 2.

    Was für ein Bericht! Wahnsinn!!

  7. 1.

    Ein Telefon hatte er auch schon vorher, der gute Max Raabe, allerdings nicht das Richtige. Das scheint mir ein Synonym zu sein, was wir im Umgang für entscheidend halten. Er hat´s jedenfalls kreativ genutzt, auf seine Weise. Elon Musk ist gewiss auch ein Kreativer, allerdings auch einer, der entlang seines Willens nach Gleichschaltung der umgebenden Verhältnisse sucht.

    Und auch das: Ein kreativer Umgang mit den jetzt endlich zutagegetretenen Unzulänglichkeiten des Warnsystems sieht ziemlich anders aus, als lediglich und voreilig einen Posten neu zu besetzen. Vielleicht wäre es gut, sich Gedanken zu machen, ob Warnung überhaupt noch als Warnung verstanden wird, wenn die technische Warnung gegenüber allem und nichts inflationäre Ausmaße angenommen hat.

Das könnte Sie auch interessieren