Dr. Julia Fischer erklärt, wie man während des Corona-Lockdown psychisch gesund bleibt. (Quelle: rbb)
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Video: rbb|24 | 05.04.2020 | Bild: rbb

Video | Dr. Julia Fischer erklärt - Psychisch gesund durch den Corona-Lockdown

Tag XX der sozialen Isolation. X Tage haben wir jetzt vor allem zu Hause verbracht - und bis zum 20. April ist erstmal keine Änderung in Sicht. Tja. So viel Zeit in den eigenen vier Wänden, das kann belastend sein. Was können wir tun, um psychisch gesund zu bleiben?

Anmerkung: Die Erklärvideos entsprechen dem Wissensstand des Ausstrahlungsdatums. Da zu dem neuartigen Coronavirus noch nicht viel bekannt ist, sind viele Erkenntnisse medizinisch und wissenschaftlich noch nicht ausreichend gesichert und durch Studien belegt.

Unser Gehirn ist ständig darauf aus, sich weiterzuentwickeln. Es liebt es, etwas zu tun zu haben. Deswegen ist es gut, ihm Aufgaben zu stellen: Sei es Brot backen, putzen, die Wände streichen oder eine neue Sprache lernen. Jede gemeisterte Herausforderung würdigt es mit einer kleinen Portion Glückshormone - und dadurch fühlen wir uns besser.

Heißt: Lieber nicht aufs Sofa legen und eine Serie nach der anderen durchschauen - das macht das Gehirn nämlich träge, und Trägheit macht meckrig. Stattdessen die Tage zu Hause gut strukturieren - wenn möglich faulenzen nicht im gleichen Zimmer wie arbeiten. Und: abwechslungsreiche Aktivitäten überlegen. Toll, wenn sie sinnvoll sind wie Aufräumen oder die Steuererklärung - aber auch einfache Hobbys, in denen wir uns verlieren können, machen erwiesenermaßen glücklich. Also musizieren, lesen, basteln. Und ganz wichtig: Bewegung! Sie kurbelt unser Herz-Kreislauf-System an, schenkt uns Energie und ist gut fürs Gehirn. Sie lässt neue Verbindungen zwischen Nervenzellen sprießen und schickt ebenfalls Glückshormone durch unsere Adern - das alles ist super für die Stimmung, die Kreativität und das Gedächtnis. Außerdem sind für unser Wohlbefinden soziale Kontakte wichtig. Deswegen sollten wir in dieser Zeit des Abstandhaltens zumindest viel mit unseren Lieben telefonieren, videochatten und Briefe oder Fotos verschicken. Zuneigung ist das beste Mittel gegen Angst, Stress und schlechte Laune - und das funktioniert zum Glück auch digital.

kurz erklärt

2 Kommentare

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  1. 2.

    Ist das "durch" in der Überschrift eigentlich als Präposition oder als Kausalwort gemeint? Also "gesund bleiben während der Krise" oder "gesund werden aufgrund der Krise"? Letzteres gefällt mir irgendwie besser.

  2. 1.

    Wo sind die ganzen anderen "Dr. Julia Fischer erklärt" Videos ?

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