Dr. Firscher joggen
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Video: rbb|24 | 14.04.2020 | Material: rbb spezial | Bild: rbb

Video | Dr. Julia Fischer erklärt - Joggen in Zeiten von Corona

Anmerkung: Die Erklärvideos entsprechen dem Wissensstand des Ausstrahlungsdatums. Da zu dem neuartigen Coronavirus noch nicht viel bekannt ist, sind viele Erkenntnisse medizinisch und wissenschaftlich noch nicht ausreichend gesichert und durch Studien belegt.

Auch für Untrainierte kann sich Joggen von Tag eins an einfach fantastisch anfühlen: Es kurbelt das Herz-Kreislaufsystem an, schenkt Energie, bringt uns auf andere Gedanken und schickt Glückshormone durch unsere Adern. Doch was die größte Freude am Joggen bereitet, ist zugleich seine größte Gefahr: Wir kommen schnell in einen Zustand, der „Flow“ genannt wird: Unsere Glückshormone - Endorphine und Cannabinoide - machen uns zum einen euphorisch und zum anderen dämpfen sie unser Schmerzempfinden. Das fühlt sich zwar toll an - aber wir merken nicht, wenn wir uns überfordern. Dann können schnell Verletzungen an Gelenken und Bändern die Folge sein. Um das zu vermeiden, sollten wir unser Herzkreislaufsystem und unseren Muskel-Band-Apparat schrittweise trainieren. Heißt: Anfänger sollten vielleicht erstmal nur einen oder zwei Kilometer laufen und die Distanz dann langsam steigern. Ein guter Anhaltspunkt für die optimale Geschwindigkeit ist: Wir sollten uns noch normal unterhalten können. Nach jeder Trainingseinheit braucht unser Bewegungsapparat dann eine Pause, um sich zu regenerieren. Deswegen empfiehlt die WHO, etwa drei Mal 45 Minuten pro Woche zu joggen. Das ist auch eine gute Dauer, um Fett zu verbrennen - falls man abnehmen möchte. Aber auch sonst hat Joggen viele positive Effekte: Auf die Gesundheit, das Gedächtnis und die Stimmung.

kurz erklärt

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