Collage: V.l.n.r. ein Regionalzug in Brandenburg, eine Schwimmhalle in Berlin und mehrere Menschen, die in einer Berliner Kneipe anstoßen (Bild: dpa/Stache, Zinken/imago/Sorge | Collage: rbb|24)
Video: Abendschau | 15.03.2020 | R. Unruh/G. Berger | Bild: dpa/Stache, Zinken/imago/Sorge | Collage: rbb|24

Von der Kneipen- bis zur Schulschließung - Was jetzt alles nicht mehr geht

In Berlin müssen Clubs, Kneipen und Kinos schließen, auch private Feiern werden eingeschränkt. Kommende Woche sollen auch in Brandenburg Schulen und Kitas schließen. Ein Überblick über die aktullen Corona-Maßnahmen in der Region.

Was Sie jetzt wissen müssen

In Berlin sind alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern in Berlin verboten. Eine entsprechende Verordnung [berlin.de] hat der Senat am Samstag beschlossen. Betroffen sind Kneipen, Clubs, Kinos, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen. Auch Gotteshäuser wie Kirchen, Moscheen und Synagogen sind von der Schließung betroffen.

Auch Brandenburg greift zu weitreichenden Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die aktuellen Maßnahmen beider Länder im Überblick.

Schulen und Kitas:

In Berlin stellen Schulen und Kitas ab 16. März stufenweise ihren Betrieb ein. Als erstes trifft es die Oberstufenzentren, ab 17. März schließen dann alle Schulen und Kitas - zunächst bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Ab Dienstag soll es eine Notbetreuung für Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen geben. Dazu zählen Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie aus Justiz, Medizin, Verkehr und von "kritischer Infrastruktur".

Die Brandenburger Schulen und Kitas sollen ab 18. März vorerst bis zum Ende der Osterferien den regulären Unterricht und die normale Betreuung einstellen. Die Schüler können aber nach Angaben des Bildungsministeriums schon ab Montag zuhause bleiben, wenn die Eltern dies wollen und die Schule informieren. Auch hier soll es eine Notfallbetreuung für Kinder bestimmter Berufsgruppen geben.

Freizeit:

Die Berliner Schwimmhallen sowie das Tropical Islands in Brandenburg sind vorerst bis zum 19. April geschlossen. In Berlin gilt zudem: Sport auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios wird untersagt.

Grenzverkehr und Risikogebiete:

Brandenburgs Nachbarland Polen hat die Grenze seit dem 15. März geschlossen, für zunächst zehn Tage. Ab dem 16. März schließt Deutschland seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auch außerhalb der EU gibt es Einreiseverbote.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die internationalen Coronavirus-Risikogebiete ausgeweitet: Seit Freitagabend gelten auch das Bundesland Tirol in Österreich und die spanische Hauptstadt Madrid offiziell als Gebiete, in denen eine fortgesetzte Virus-Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Das Robert Koch-Institut führt eine Liste der Risikogebiete [rki.de].

Hilfen für Unternehmen:

Laut Berlins Wirtschaftssenatorin Pop (Grüne) soll für Berliner Unternehmen ein Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro eingerichtet werden, der "perspektivisch" auch verdoppelt werden könne. Für Kleingewerbe soll es außerdem einen Härtefallfonds geben. Am Sonntagabend hat Senatorin Pop zudem angekündigt, den Liquiditätsfonds der Investitionsbank Berlin neben dem produzierenden Gewerbe, für Tourismus, Hotellerie, Gaststätten und Einzelhandel, auch für Clubs und Res­taurants zu öffnen.
 

Kultur und Nachtleben:

Alle Einrichtungen stellen in Berlin ihren Spielbetrieb vor Publikum vorerst bis zum 19. April ein. Zudem sind in der Hauptstadt generell alle Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern verboten. Bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen ist eine Anwesenheitsliste Pflicht. Die für Mai in Berlin geplante re:publica wurde auf August verschoben. Auch das Nachtleben in Berlin steht still - Clubs und Kneipen sind geschlossen.

In Brandenburg sind ebenfalls zahlreiche Theater und Museen sowie die Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten geschlossen. Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern sind in Brandenburg verboten, ab 100 müssen sie den Kommunen gemeldet werden.

Restaurants:

Eine Ausnahme des Shutdowns in Berlin gilt nur für Restaurants und Gaststätten - also Orte, in denen "vor Ort zubereitete Speisen verabreicht werden". Hier gilt: Die Lokale dürfen nur öffnen, wenn die Tische mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander haben.

Hochschulen:

Der Semesterstart an den staatlichen Hochschulen in Berlin und Brandenburg wird auf den 20. April verschoben.

Sportveranstaltungen:

Sämtliche Sportligen in Deutschland haben ihren Betrieb ausgesetzt. Auch der Berliner Halbmarathon fällt aus.

In Berlin gilt zudem: Sport auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios wird untersagt. Trotz des neuen Senatsbeschluss dürfen die Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und 1. FC Union allerdings weiter ohne Einschränkungen trainieren. Wie das Fachmagazin "kicker" am Sonntag mit Verweis auf die Senatsverwaltung berichtete, erhalten beide Clubs in der Coronavirus-Krise eine Ausnahmegenehmigung. Hertha will am Dienstag erstmals wieder trainieren, bei Union steht die erste Einheit am Freitag an.


Pflegeheime und Krankenhäuser:

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Brandenburg rät allen Angehörigen, Menschen in Pflege- und Alteneinrichtungen derzeit nicht zu besuchen. So soll eine mögliche Übertragung des Coronavirus verhindert werden.

In Berlin gilt: Der Besuch in Krankenhäusern wird eingeschränkt. Patientinnen und Patienten dürfen keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind Patientinnen und Patienten unter 16 Jahren und Schwerstkranke. Einmal am Tag dürfen sie für eine Stunde eine Person empfangen, allerdings keine, die eine Atemwegserkrankung vorweisen. Pflegeheimbewohner dürfen ebenfalls nur einmal am Tag Besuch empfangen, allerdings keine Kinder unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegserkrankungen.

Justiz:

Menschen, die in Berlin wegen nicht gezahlter Geldstrafen in Haft müssen, bleiben wegen der Corona-Krise vorerst verschont. Es gelte jetzt ein Aufschub von vier Monaten, sagte der Sprecher der Berliner Justizverwaltung, Sebastian Brux.

Behörden:

In Brandenburg schließen die Finanzämter bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Die Ämter erfüllen aber weiter ihre Aufgaben und sind über Telefon und E-Mail erreichbar.

Wie sich in Berlin die Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus auf die Behörden auswirkt, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Verkehr:

Ab dem 17. bzw. 18. März wird die Bahn ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Die Berliner Senatsverwaltung hob außerdem das Sonntagsfahrverbot für Lkw bis vorerst 1. Juni auf, um die Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten sicherzustellen.

Der Berliner Nahverkehr soll weiter möglichst uneingeschränkt fahren. Allerdings schließt der Senat nicht aus, dass es künftig im ÖPNV zu Einschränkungen kommen könnte. Sollte das Fahrgastaufkommen signifikant sinken, könnte das Angebot angepasst werden - auch zum Schutz des Personals, hieß es von der Verkehrsverwaltung.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Kommentar

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38 Kommentare

  1. 38.

    Was ist mit den einzelnen Ämtern in Berlin? ...suche seit Stunden nach einer Info, weil ich nächste Woche einen wichtigen Termin (online bekommen vor ca. 5 Wochen!) habe, von dem die Verlängerung meines Arbeitsvertrages in einem systemrelevanten Beruf abhängt! .....findet der nun statt, oder nicht...?? Ich möchte nicht umsonst die Aktenlage mit in den Nachtdienst nehmen, nach dem Nachtdienst 3 Stunden Zeit überbrücken, nur um festzustellen, dass das Amt geschlossen ist .....auf deren Websiten gibt es keine lesbaren Infos hierzu!

  2. 37.

    Als ich erfuhr wie Webasto reagierte ahnte ich was auf uns zukommt wenn andere Infektionswege nicht versperrt werden. Von Italien sprach noch niemand. Man hat auch dann erst eine Vorstellung bekommen wie viele Urlauber in die Skiregion waren und wie intensiv die abends feierten und wodurch die Fallzahlen in NRW entstanden. Wenn jetzt strenge Beschränkungen wirksam werden darf niemand vergessen werden. Gerade die Bürger, die gering bezahlte Tätigkeiten ausführen, die aber alle brauchen, müssen unterstützt werden. Allein erziehende Frauen und die ganz Alten haben es oft schwer genug. Wer will das verantworten wenn diese Bürger an den Folgen gar versterben ? Abschottung u. Versorgung muss sofort sein. Aufruf an die SPD: Macht jetzt was sein muss.

  3. 36.

    Alles was hier über Covid19 zu lesen ist, lässt mich staunen, dass weltweit derart drastisch Existenzen aufs Spiel gesetzt werden. Bei etwa 0,7%(vielleicht weniger) Letalität wird von meist mildem Verlauf bei einfachen Symptomen einer Erkältung berichtet, die normal innerhalb von 14 Tagen abklingen. Zu lesen ist hier, dass bisher ca. 6000 Menschen weltweit daran gestorben sind, bei einer Weltbevölkerung von ca.7,7 Milliarden Menschen! Grippe, Hunger und andere Krankheiten fordern viel mehr Opfer, ohne dass davon Notiz genommen wird und es werden vor Allem Vorerkrankte und "Alte" durch Covid19 ernsthaft gefährdet. Ja, jeder Todesfall ist zu beklagen und nach Möglichkeit zu verhindern! Ich frage mich nur wer an diesem Aktionismus verdient! Das Virus kommt egal ob wir Schulen und Theater schließen. Und wenn nicht ohnehin zu wenige Betten und Personal zur Verfügung stehen, können auch alle behandelt werden, die an Covid19 erkranken. Und ja, der eine oder andere wird sicher daran sterben.

  4. 35.

    Keine Sorge: Die wirtschaftliche Lage dürfte bald bedeutend mehr eskalieren als die gesundheitliche. Dann wird "eine Neubewertung der Lage vorgenommen", wie es im Politiker- und Journalistenschwatz heißt. Der Virus ist dann natürlich immer noch da, interessiert aber nicht mehr so sehr, weil man eine neue Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht hat. Wir leben ja auch mit vielen anderen schlimmen Dingen, die schlimme Dinge verursachen (Grippeviren, Atomkraftwerke, Glyphosat usw. usf.). Dann ist die Virologendiktatur wieder vorbei und der ganze Vorgang wird unter anderem zum Studienobjekt für Psychologen und Soziologen.

  5. 34.

    Solche Solidarität wäre wünschenswert. Diese wäre aber auch schon in der Vergangenheit gefragt gewesen. Was mich besonders aufregt ist der ganze plötzliche Aktionismus, welcher die Lage für viele Menschen welche keinerlei Rücklagen bilden noch zusätzlich verschärft. Die Alleinerziehenden, welche eben nicht in "systemrelevanten" Berufen arbeiten, welche aber auf ihr Gehalt angewiesen sind, werden hier im Stich gelassen.
    Hoffentlich wird zudem für die ältere Generation ausreichend gesorgt, damit diese sich niemals einer solchen Situation wie in Italien ausgesetzt sieht.
    Diese auf ganzer Linie versagende Regierung hat uns alle in diese Situation geführt. Jetzt versucht man dies mit allerlei Hals-über-Kopf-Aktionismus und viel Geschwafel und leeren "warmen" Worten zu kaschieren. Man hatte Monate Zeit, um sich auf die kommende Situation vorzubereiten. Statt dessen vernahmen wir lapidare Relativierungen. Ich hoffe, dass sich nach der Krise jeder daran erinnert!

  6. 33.

    Nun wage ich es doch: In unserem Land leben viele Millionäre aber auch Milliardäre. Ihr Reichen; bitte zahlt in einen Fond ein, der ärmere Menschen über diese Zeit hilft. Bitte.

  7. 32.

    Hatte damals eine schwere Grippe mit Herzentzündung. War so 2 Monate krank und dann Prüfung Klasse 10 ganz alleine machen müssen. Danach lange sportbefreit. Heute gibt es internet und man kann mail an den Lehrer schreiben. Mal nicht mit dem smartphone spielen.

  8. 31.

    Ganz offensichtlich verstehen Sie aber nicht annähernd, dass es eine ganze Reihe Bürger gibt, welche überhaupt keine Rücklagen haben, um eine "ganz neue Erfahrung" zu machen.
    Was ist den Ihrer Meinung nach die "ganz neue Erfahrung"? Etwa dass man sein Obdach verliert und vorsätzlich in Schulden gestürzt wird? Wenn man in den Zwangsurlaub geschickt wird, dann fallen zudem auch alle Sozialbeiträge weiter an.
    Außerdem, diese Regierung hatte mehr als genügend Zeit, sich bzw. unser Land ausreichend auf diese Situation vorzubereiten. Corona ist nicht gerade eben und ganz plötzlich so vom Himmel gefallen.
    Statt dessen vernehmen wir jetzt das Überspielen des Vollversagens dieser Regierung.
    Wie war das doch gleich mit dem Verharmlosen in der jüngeren Vergangenheit? (Jens Spahn)
    Da hört man von denen, welche sich in der Vergangenheit die Taschen vollgemacht haben, das eigene Ego immer vorangestellt haben, dass wir (die einfachen Bürger) jetzt unser Ego zurückstellen sollen.

  9. 30.

    Berlin.de ist leider nicht die Ausgeburt von Information, die haben das Wochenende total verschlafen.

  10. 29.

    Dürfen die jetzt unentbehrlichen Flagellanten auf die Straße, wenn sie mindestens zwei Meter Abstand zueinander halten?

  11. 28.

    Siehe dazu tagesschau.de
    "Integrationskurse des BAMF werden ausgesetzt
    13:17 Uhr
    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) empfiehlt "dringend" die Aussetzung aller Sprach- und Integrationskurse. In einem Schreiben, das tagesschau.de vorliegt, ist die Rede von einer zunächst 14-tägigen Unterbrechung. Der Beginn neuer Kurse soll verschoben werden."

  12. 27.

    Einrichtungen mit Publikumsverkehr schließen ab Montag / Auskunft und Beratung per Telefon und Email
    Pressemitteilung vom 13.03.2020
    https://www.berlin.de/sen/ias/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.906637.php
    Auch das Kundencenter des Versorgungsamtes Berlin in der Sächsischen Str. 28 in Wilmersdorf ist am Mo. nicht mehr für Publikum geöffnet sondern nur noch per Telefon,E-Mail und Briefpost erreichbar.

  13. 26.

    Kann Ihr Kind lesen? Dann wird es doch wohl hinbekommen das Buch auf der geforderten Seite aufzuschlagen und mal eine Aufgabe zu machen. Erziehen Sie Ihr Kind zur Selbstständigkeit. Mit dem nächsten Zeugnis werden Bewerbungen geschrieben. Wird Zeit, dass sich ihr 9.Klässler hinsetzt. Lernen kann man auch zu Hause - in angenehmer Lernatmosphäre mit individuellem Tempo und Medien, die es selbst mag, Toilettengängen ohne zu fragen und so viel Essen und Trinken, wie es die Vorräte zulassen. Wird schon.

  14. 24.

    Das ist doch für uns alle eine neue und ungewisse Situation, wem soll man denn einen Vorwurf machen und vorallem wozu? Vielleicht ist es dringend an der Zeit mal mehr Verantwortung zu übernehmen und seinen Teil beizutragen. Und im Moment ist der noch relativ gering. Es gibt keine konkreten Lösungen auf eine so ungewisse Situation, und jeder dem nichts besseres einfällt als irgendwem einen Vorwurf zu machen, sollte sich vielleicht mal fragen ob er selbst in seinem Umfeld alles tut, damit andere weniger Sorgen haben. Noch nie hat es irgendwas gebracht, in einer Krisensituation zu jammern und zu meckern. Ja, meine Existenz ist auch bedroht und ich bin auch alleinerziehend. Wie so so so viele andere auch. Dann lerne ich jetzt eben mit meinen Kindern zuhause und kaufe für die alten Nachbarn ein. Uns gehts scheinbar immernoch viel zu gut, viele haben völlig vergessen wie das ist, selbst Verantwortung zu übernehmen und diese nicht komplett abzuwälzen.

  15. 23.

    Den Regionalverkehr einzuschränken ist komplett inakzeptabel. Die Leute müssen zur Arbeit. Das sind oft Krankenhäuser usw. Sollen die Krankenschwestern 2 h hin und 2 h zurückbrauchen? Wenn man Chaos anrichten will, ist das genau der richtige Weg.

  16. 22.

    Das frage ich mich auch. Zumal die Kursteilnehmer sich aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht so informieren können, wie ein Muttersprachler dies kann. Hinzu kommt, dass sie teilweise auch noch in Flüchtlingsheimen leben und oft auch Nebenjobs in der Gastronomie haben, also Kontakt zu vielen anderen Personen haben.

  17. 21.

    Es wird einem mit großer Wucht bewusst, das die All-Inclusiv-Gesellschaft Grenzen hat. Wie viel Familie, Eigenvorsorge und Verantwortung jetzt wert ist, wird einem vorgeführt, ohne das man gefragt wird. Die Mär, das alles auf die Allgemeinheit abgewälzt werden kann, ist mehr als sichtbar. Ob allerdings „danach“ die richtigen Schlüsse gezogen werden, ist allerdings zu bezweifeln. Siehe empörte Feierheinis und die ewig unsterbliche Alles-nur-Panikmache-Fraktion.

  18. 20.

    In der Abendschau vom 15.03.2020 um 19.30 Uhr wurde Frau Scheeres gefragt, wie es um Alleinerziehende bezüglich der Corona-Krise steht. Diese hat die Antwort einfach umschifft und ist wieder auf "systemrelevante" Berufe ausgewichen.
    Einach unverschämt! Wie steht es den mit den einfachen Angestellten, welche keinerlei Möglichkeit haben ihre Kinder betreuen zu lassen? Wie steht es um all jene, welche möglicherweise unbezahlten Zwangsurlaub nehmen müssen, aber überhaupt nie die Möglichkeit hatten, Rücklagen zu bilden, trotzdem aber laufende Ausgaben haben?
    Wie gedenkt diese erbärmliche Regierung all diesen zu helfen? Steuern abkassieren hat ja auch immer bestens funktioniert...
    Ich erwarte konkrete Lösungen und kein Geschwafel!

  19. 19.

    Dürfen eigentlich Physiotherapien öffnen?

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