Abklärungsstellen für das Corona-Virus in Berliner Krankenhäusern im März 2020. (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 09.03.2020 | Max Kell | Bild: rbb

Vivantes- und DRK-Kliniken - Neue Anlaufstellen für Corona-Tests in Berlin

Was Sie jetzt wissen müssen

Nach der Berliner Charité eröffnen auch der landeseigene Vivantes-Konzern und andere Kliniken Anlaufstellen, um dort einen möglichen Corona-Verdacht abzuklären.

Von Montag an werden Betroffene im Tempelhofer Wenckebach-Klinikum sowie am ehemaligen Klinikstandort Prenzlauer Berg in der Fröbelstraße beraten und bei Bedarf getestet.

Weitere neue Untersuchungsstellen für Berliner gibt es ab Montag in den DRK-Kliniken Westend, am Klinikum Havelhöhe in Spandau sowie am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge im Stadtteil Lichtenberg.

Die Charité hatte am vergangenen Dienstag auf dem Gelände des Virchow-Klinikums in Wedding eine Anlaufstelle eingerichtet, die vom restlichen Klinikbetrieb getrennt ist.

Die Corona-Anlaufstelle im Virchow-Klinikum Wedding. (Quelle: imago-images/tagesspiegel)Die Anlaufstelle im Virchow-Klinikum

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

5 Kommentare

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  1. 5.

    Ich bin der Meinung das jeder Bürger auf sich selbst gestellt ist. Die Angst für sich selbst und den liebsten werden Tag von Tag immer größer. Die Rufnummern sind laufend besetzt, geschweige durch die Leitung zukommen ist absulut unmöglich. Ich dachte und hatte immer das Gefühl das hier in Deutschland alles bestens funktioniert und dem Menschen auch in dieser Zeit schnell geholfen wird. Ich bin momentan sehr über das System und der Situation das man sich selbst informiert über das Internet und den Nachrichten, persönlich gestellte Fragen, enden mit keine Ahnung oder schauen Sie sich die Nachrichten an, wo steht der einzelne Mensch mit seine Ängste und Fragen, es wird keine Antwort für deine Fragen gegeben. Viele Ämter sind überlastet und auch gleich überfordert. Sehr sehr schade, und das in einem Land wo wir in der Weltwirtschaft und der Bildung ganz vorne sind. Warum scheitert Deutschland an Hygiene bedarf, und warum kann ich seit 3 Wochen kein Toilettenpapier kaufen, und und und!

  2. 4.

    Das ist einfach peinlich. Uns wird vorgegaukelt, der Staat und die Stadt hätten irgendwas im Griff. Haben sie nicht! Keine dieser Telefonummner funktioniert. Und 6 Anlaufstellen für fast 4 Mio. Menschen ist Dritte Welt Standard.

  3. 3.

    Die Nummer Hotline für Berlin ist den ganzen Tag besetzt und testen lassen kannste auch knicken weil der andrang viel zu groß ist, obwohl man alle Anzeichen bis auf Fieber hat. Aber gut kann ja auch ne Grippe sein.

  4. 2.

    Sechs Abklärungsstellen im Zelt für ca 3,6 Millionen Einwohner. Könnten statt der Zelte Wohncontainer aufgestellt werden?

  5. 1.

    Meine Erfahrung mit der Anlaufstelle Tempelhof: nicht hingehen oder viel Zeit mitbringen.

    Eine halbe Stunde im Regen und in der Kälte auf eine Nummer warten, um dann zu erfahren, dass die Wartezeit ca. 3h beträgt. Es gibt ein Zelt mit einer Heizung und ca. 20 Stühlen, die natürlich alle belegt sind. Möchte man nicht zwischen all den anderen evt. infizierten Menschen warten, kann man sich auch zu den anderen in den Regen stellen.
    Ich war eine halbe Stunde spazieren und habe mich dann durchgefroren in ein Restaurant getraut. Nach 1,5 h kehrte ich zurück und da war Nr. 33 dran (als ich ging Nr.18)
    Mit meiner Nr. 125 hätte es also noch lange gedauert. Also bin ich wieder nachhause. Möchte ja nicht noch kränker werden!

    Muss man als kranker Mensch so etwas in diesem Land hinnehmen? Ich ging davon aus, dass alles besser organisiert wäre.

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