Vivantes Wenckebach-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof (Bild: imago images/Schöning)
Video: Abendschau | 06.03.2020 | Anja Herr | Bild: imago images/Schöning

Vivantes-Kliniken - Zwei weitere Coronavirus-Anlaufstellen in Berlin

Was Sie jetzt wissen müssen

Die Berliner Charité bekommt Verstärkung. Der landeseigene Klinikkonzern Vivantes öffnet am kommenden Montag zwei Abklärungsstellen auf das neue Coronavirus. Zu finden sind sie ab 10 Uhr am Wenckebach-Klinikum in Tempelhof sowie am ehemaligen Klinikstandort Prenzlauer Berg in der Fröbelstraße. Ob eine Diagnostik sinnvoll ist, entscheiden Mediziner nach Beratungsgesprächen.

Laut der Berliner Patientenbeauftragten Karin Stötzner seien außerdem zwei Anlaufstellen in den Kliniken Westend und im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg geplant. Das sagte Stötzner am Freitag dem rbb, nannte aber keinen Termin.

Charité-Anlaufstelle ist überlaufen

Die Anlaufstelle der Charité auf dem Campus Virchow arbeitet bereits seit Dienstag täglich zwischen 8 und 16 Uhr, um die Notaufnahme zu entlasten. Mehr als 200 Menschen suchten dort bisher Hilfe - auch ohne Symptome oder Kontakt zu Infizierten. Die Charité und das Robert Koch-Institut appellieren an Ärzte und die Bevölkerung, Tests nur bei begründeten Verdachtsfällen mit Symptomen zu machen. Zunächst solle Rat beim Hausarzt und über die Telefonhotline der Senatsverwaltung für Gesundheit (030 / 90 28 28 28) eingeholt werden, ob der Besuch einer Anlaufstelle tatsächlich notwendig sei.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Kommentar

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9 Kommentare

  1. 9.

    Mein Sohn und ich haben Fieber, Schüttelfrost, Husten. Er geht auf eine internationale Schule, ich arbeite in einem Unternehmen mit bestätigten Corona-Fällen und direktem Kontakt zu Rückkehrern aus Italien. Die hier genannten Hotlines konnte ich in den letzten vier Stunden nicht erreichen. Einzig mit der Barmer konnte ich sprechen: die Ärztin dort sagte mir, ich würde nicht zur Risikogruppe zählen, meine Symptome sprächen eher für eine Erkältung. Ein Corona-Test stünde uns daher nicht zu, und einen Arzt müssten wir auch nicht konsultieren, da es nichts zu behandeln gäbe, Auf meine Frage zu Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit anderen wurde mir gesagt, ich wäre ja nicht in Isolation und könnte daher normal weitermachen. Bin ehrlich gesagt ziemlich fassungslos, in welchem Widerspruch diese Aussagen zu allen Medienberichten stehen.

  2. 8.

    Nein, rennen geht nicht mehr, da ich durch die jahrelangen Folgen einer zu spät diagnostizierten Infektion nicht mehr rennen kann.

  3. 7.

    So ähnlich sah es bei mir auch aus und ich hatte sogar einen Risikokontakt (Infektion allerdings nicht bestätigt) und es interessiert niemanden..

  4. 5.

    - Halsschmerzen + 37,9°C
    - Gestern: 14 Anrufversuche in Hausarztpraxis, geht niemand ran.
    - An Hausarztpraxis Zettel: Patienten mit Erkältungssymptomen bitte bei Corona-Hotline oder Gesundheitsamt anrufen!
    - Gesundheitsamt auf seiner Seite: Corona-Hotline anrufen!
    - Corona-Hotline (nur 61 Versuche gebraucht, um durchzukommen): Weil ich nicht in China, Südkorea o. Italien war + keinen Kontakt zu einem bestätigt Infizierten hatte, soll ich zum Hausarzt. Auf meinen Hinweis, dass der mich nicht will, wurde gesagt, dass ich die 116117 anrufen soll. - Wegen Halsschmerzen?? - Ich soll Hausarzt anrufen.
    - Hausarzt angerufen (diesmal nur 11 Versuche): Patienten mit Erkältungssymptomen sollen die Corona-Hotline anrufen. - Egal, was ich hab, ich brauch 'ne Krankschreibung! - "Na dann müssen Sie morgen herkommen."
    - Heute in Hausarztpraxis: Von 10 Patienten im Wartezimmer haben 7 gehustet!
    Ohne weiteren Kommentar...

  5. 3.

    Als man vor einiger Zeit gesagt hatte, dass man gut auf das Corona Virus vorbereitet sei in Deutschland, hätte ich gedacht, dass man genau solche Maßnahmen und Strukturen bereits errichtet hätte oder zumindest Pläne dazu auf Abruf in der Schublade gehabt hätte.

    Blamabel für die zuständigen Verantwortlichen.

  6. 2.

    "Man muss in jedem Fall zum Arzt um ein AU-Bescheinigung zu erhalten. Wozu also vorher anrufen."

    Mit Coronaverdacht sollte man nicht einfach so in eine Praxis gehen. Ob man zu dieser Gruppe gehört, macht also schon Sinn- ansonsten haben sie alleine schon mit ihrem Erscheinen dort nicht nur alle anwesenden Patienten in häusliche Quarantäne geschickt, sondern auch noch die Klinik geschlossen.

    Eigentlich sollte sich das mittlerweile herumgesprochen haben. Und kann man auch selber drauf kommen, wenn man nicht nur an sich selber denkt, sondern auch daran, wie das eigene Handeln sich auf andere auswirkt.

  7. 1.

    Der Hausarzt verlangt von Privatpatienten eine Gebühr für telefonische Beratung. Ich denke mal, dass man aber schon im Vorzimmer abgewimmelt wird.
    Man muss in jedem Fall zum Arzt um ein AU-Bescheinigung zu erhalten. Wozu also vorher anrufen.

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