Ein Hinweisschild auf dem Linienbus M29 der BVG weist die Fahrgäste daraufhin, die hinteren Türen zum Einsteigen zu nutzen (Quelle: DPA/Kay Nietfeld)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.03.2020 | Nachrichten | Bild: DPA/Kay Nietfeld

Corona-Krise - Berliner Nahverkehr soll weiter möglichst uneingeschränkt fahren

Schulen werden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt - doch der öffentliche Nahverkehr in Berlin soll möglichst ohne Einschränkungen weiterlaufen. So will es der Senat. Allerdings werden sich die Einschränkungen im Alltag auch auf den ÖPNV auswirken, erwartet Michael Müller.

Was Sie jetzt wissen müssen

Auch angesichts der Corona-Krise soll der öffentliche Nahverkehr in Berlin so lange wie möglich vollständig in Betrieb bleiben. Das habe der Senat am Freitag beschlossen, teilte die Verkehrsverwaltung mit.

Grund sei, dass wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden und Versorgungsbetriebe für alle Menschen möglichst gut erreichbar bleiben sollen, hieß es. Zudem würde ein eingeschränktes Angebot bedeuten, dass mehr Fahrgäste pro Fahrzeug zu erwarten seien, was wiederum eine erhöhte Ansteckungsgefahr nach sich ziehen könnte.

Bei deutlich weniger Fahrgästen könnte das Angebot angepasst werden

Allerdings schließt der Senat nicht aus, dass es künftig im ÖPNV zu Einschränkungen kommen könnte. Wenn Veranstaltungen, Versammlungen, Messen und Kongresse verboten sowie der Schulbetrieb eingeschränkt werde, führe dies automatisch zu einer geringeren Nachfrage, sagte Regierungschef Michael Müller (SPD) am Freitag nach einer Sondersitzung des Senats. Sollte das Fahrgastaufkommen signifikant sinken, könnte das Angebot angepasst werden - auch zum Schutz des Personals, hieß es von der Verkehrsverwaltung.

Sie wies zudem darauf hin, dass es zu Einschränkungen im Angebot kommen könnte, wenn etwa Mitarbeiter vermehrt krank oder in Quarantäne kommen würden. Daher hätten Senatsverwaltung, BVG und S-Bahn besondere Schutzmaßnahmen für das Betriebspersonal beschlossen.

So dürfen in Bussen die Fahrgäste nicht mehr vorn beim Fahrer einsteigen, die Fahrerkabine ist durch ein Flatterband vom Passagierraum getrennt. Ein Ticketkauf beim Fahrer im Bus ist nicht mehr möglich. Die S-Bahn soll beim Halt im Bahnhof die Zugtüren möglichst automatisch öffnen. Zudem würden die Reinigungsintervalle bei allen Fahrzeugen erhöht, so die Verkehrsverwaltung.

Shutdown für Schulen, Clubs und Kneipen

Der Senat hatte am Freitag drastische Maßnahmen verkündet, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen. So werden ab Montag die Schulen und Kitas in Berlin schrittweise geschlossen. Lediglich eine Notversorgung soll aufrecht erhalten werden.

Außerdem sollen die Clubs, Bars und Kneipen ab Mitte kommender Woche schließen. Bei der Gastronomie wolle man aber den Bereich aufrechterhalten, der mit einem Essensangebot der Versorgung diene, sagte Müller. Die rechtlichen Grundlagen für diesen Schritt sollten demnach am Dienstag beschlossen werden. Ob die Schließungen dann unmittelbar oder erst am Mittwoch gelten werden, war zunächst nicht klar.

Die nun aktuellen Maßnahmen sollen zunächst bis zum 20. April gelten. Dann soll bewertet werden, so Müller, ob sie Wirkung zeigen und die Angebote in der Stadt wieder hochgefahren werden können.

Sendung: Inforadio, 13.03.2020, 11 Uhr

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68 Kommentare

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  1. 68.

    "Man muß aber erst einmal zur Schiene kommen."

    Hier erweist sich - neben vielen anderen Aspekten - noch einmal die Torheit des ehemaligen Westteils von Berlin, die Straßenbahn abgeschafft zu haben. Fahrkartenautomaten im Fahrzeug kann es eben nur vorwiegend in Bahnen geben, kaum aber in Bussen und das liegt am Laufverhalten der Fahrzeuge. Wo die Tram einen vglw. ruhigen Fahrverlauf hat, ist die Busfahrt vglw. eine Slalomfahrt.

  2. 67.

    Sorry, aber wie daneben ist das denn, zu planen, dass weniger Züge rollen sollen??? Nach dem was ich so erlebt habe, sind die Bahnen nicht wirklich sehr viel leerer als sonst. Jetzt wird ausgedünnt, damit die Leute sich erst recht wieder aneinander kuscheln können... Sollten tatsächlich weniger Menschen die Öffis benutzen, wäre es gerade ratsam, alle Züge rollen zu lassen, damit die Leute sich besser verteilen können... Aber Hauptsache alle Veranstaltungen werden abgesagt... Am Ende werden wir noch in der U Bahn oder S Bahn krank. Denn wir MÜSSEN trotz allem zur Arbeit und zu Terminen!

  3. 66.

    Ja, es ist Sch...! Und ja, es wird noch schlimmer werden!
    Wenn Sie sich genauer mit den Fakten befassen würden, wüssten Sie das und bräuchten Sie nicht mit so unsäglichen Vergleichen antworten. Populismus hilft niemandem weiter.

    Besser mal der Wahrheit ins Auge sehen, dass das erst der Anfang ist und sich dann 'ne Rübe machen, wie man individuell seine konkrete Situation löst. Da hilft kein meckern im Netz und das Denken wird einem auch niemand abnehmen.

    Einfacher wird es nicht und besser schon gar nicht.

  4. 64.

    Die Idee ist vom Grundsatz her in Ordnung. Aber Fahrkarten müssen nun mal verkauft, bzw. es muss von wem auch immer kontrolliert werden, ob Benutzungsentgelt bezahlt wurde. Und ob der Busfahrer durch diese Maßnahme adäquat gegen eine Ansteckung geschützt ist, sollte noch geprüft werden. Die Gefahr kann auch von hinten durch schniefende, hustende und rotzende Fahrgäste nach vorne kommen. Was ist eigentlich mit dem Personal, was bei der BVG oder bei Agenturen in sogenannten Service Centern tätig ist und dort für den ÖPNV oder der Bahn Tickets verkaufen. Wird auch an deren Gesundheit gedacht.

  5. 63.

    Das ist gerade der Punkt. Die Fahrgäste sind denen doch schnuppe, haben meist eh ein Jahresticket im Voraus bezahlt.
    Aber am Arbeitsrecht/Arbeitsschutz inkl. Gewerkschaften kommen sie nicht vorbei. Sie MÜSSEN die Fahrer schützen.

    Ich ärgere mich auch maßlos. Quäle mich extra sehr früh raus, um halbwegs leere Busse zu haben, was auf meine Linie auch klappt. Wenn jetzt die Schüler raus sind aus dem ÖPNV, wird es auch nachmittags erträglich. Wenn das jetzt ausgedünnt wird, oder ganz eingestellt, darf ich mich statt 10+5 kurze Fahrten 45min in die Virenröhren stopfen.

    Das ist NICHT ungefährlicher für die Fahrgäste. Wenn es um die ginge, würde man eine Maskenpflicht und häufiger desinfizieren (Tücher in den Bussen, dass man nichts anfassen muss und nebenbei gleich desinfiziert) durchsetzen - aber das würde ja AUFWAND bedeuten.

    Nein, um die Fahrgäste geht‘s nicht wirklich.

  6. 62.

    Richtig. Und darüber müssen Sie jetzt Gedanken machen. Denn: das ist erst der Anfang...

  7. 61.

    @Alfred Neumann: Danke für den Hinweis ... mein Problem ist leider, dass ich nur in meiner Unterkunft online bin und dies nur mit Laptop (viele Apps funktionieren nur für Smartphones und co.) - so informiere ich mich bisher nur per gmaps, die hier in Berlin zum Glück recht aktuell gehalten werden. Akut kann ich mich aber morgens nicht über den Heimweg informieren, sondern muss diesen bereits abends vor Abfahrt mit recherchieren.

    Sonntags ist es morgens ohnehin schon ein Weg mit doppeltem Zeitaufwand als der Hinweg, da bei drei Mal Umsteigen mit Verkehrsmitteln, die nur im 20-Min-Takt fahren und gegenseitig keinen Anschluss bieten, gleich mal eine ganze Stunde länger!

  8. 60.

    Zuverlässiger dürften die Fahrplan-Apps von BVG, S-Bahn und VBB sein. Die greifen auf die gleichen Daten zu, haben nur ein jeweils etwas angepasste Oberfläche.

  9. 59.

    … und die BVG Busfahren müssen dann ersatzweise - wie in Tokio - als U- / S-Bahn-Stopfer arbeiten?
    Endstation der Bahn ist dann gleich: Krankenhaus / Corona-Teststelle

  10. 58.

    Wenn man den ÖPNV auf ein Minimum reduziert, dann sollte man im Gegenzug, aber die Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt aussetzen. Denn als medizinisches Personal aus einem Außenbezirk muss dann mit meinem eigenen PKW ins Zentrum fahren und dort Parken, aber ohne einen Zettel, sonst macht das alles keinen Sinn.

  11. 57.

    oh weia! Ich arbeite allnächtlich irgendwo anders in Berlin - und zwar in der Pflege!
    .... Bitte liebe rbb-Redaktion, informieren Sie hier, ab wann und wo man sich über fahrende Bahnen informieren kann. Meine Einsätze erhalte ich häufig nur einige Stunden vor Abfahrt und im Übrigen weder die Anfahrten noch die Anfahrtszeiten vergütet. Die Kliniken und Senioreneinrichtungen sowie auch -WG's sind häufig nur durch Umsteigen in Busse erreichbar ...

  12. 56.

    Ist doch völliger Blödsinn! Dann drängeln sich noch mehr Leute in den wenigen Bussen.
    Es sollten eigentlich noch mehr Busse fahren, damit die Leute nicht so gedrängt stehen müssen.
    Das fördert doch noch die Verbreitung der Viren.
    Da sollte der Senat lieber daran arbeiten, dass die Menschen besser zuhause bleiben und weiter ein Entgeld bekommen.

  13. 55.

    Wenn es um die Gesundheit der Fahrer geht, dann kann man ja in den Bussen den vorderen Bereich mit Folie abkleben.

  14. 52.

    Ich wohne in Hohenschönhausen und arbeite in Westend das sind gute 30 km 2x am Tag macht in der Woche dann 300km an wen soll ich dann meine Fitnessgebühr überweisen und kann ich die mit der BVG Jahreskarte verrechnen? Ist das Fahrrad dann als Mehraufwand steuerlich absetzbar und spinnt ihr jetzt eigentlich alle?

  15. 51.

    Ändert aber nichts dran das die Leute trotzdem zur Arbeiten müssen auch wenn weniger Busse fahren die bekommen nicht alle frei und können Zuhause bleiben.

  16. 50.

    Wenn man sich den Arm amputiert weil man am Finger eine Schnittwunde hat, ist das vielleicht etwas übertrieben. Auch bei einer Epidemie müssen die Menschen essen, arbeiten und zum Arzt. Wenn Menschen verhungern weil Supermärkte nicht öffnen weil die Mitarbeiter nicht zur Arbeit gelangen, ist das ein bisschen schlimmer als eine Krankheit, auch eine gefährliche.

  17. 49.

    Es leben nicht alle in der A- Zone. Züge fahren andere Strecken als Busse. Wie war das mit Abstand halten? Dann unmöglich. Die Pendler aus Brdbg. werden dann noch mehr am Stadtrand parken zuzüglich. zum Stau...

  18. 48.

    Vielleicht einfach mal in den Beitrag reinhören? Nicht der Schienenverkehr soll gestrichen werden, sondern Buslinien ausgedünnt. Der Fokus beim verbleibenden Nahverkehr liegt auf dem Schienenverkehr. Einfach mal kurz recherchieren oder googeln geht schneller, als Missverständnisse durch vorschnelle Kommentare zu verbreiten...

  19. 47.

    Wenn jetzt der Nahverkehr eingeschränkt wird, soll man doch bitte zuallererst an die Funktionstüchtigkeit der Außenbezirke denken, wo die nächste U- oder S-Bahn nicht gleich um die Ecke liegt. Bei uns in Kladow ist die Anbindung nur über Busse sicher gestellt. Aber es ist ja wichtiger, das die Touris alle 2-3 Minuten einen Bus in der Innenstadt bekommen!

  20. 46.

    Wie dumm ist das denn... hat das mal einer zu Ende gedacht???
    Weniger Nahverkehr heißt, dass die Leute noch dichter aufeinander hocken.

  21. 45.

    Die Öffentlichen Verkehrsmittel einzuschränken bringt nur noch mehr Chaos. Die Bürger müssen schließlich zur Arbeit und seeehr viele haben kein Auto!

    Mein Sohn z.b. arbeitet im Großmarkt, arbeitet nachts und kommt dann voraussichtlich gar nicht mehr zur Arbeit. Aber der Großmarkt versorgt die Geschäfte mit Lebensmitteln und somit bricht die Versorgung der Bürger ein.
    Das löst eine unendliche Kettenreaktion aus!

    Da kann man doch nur den Kopf schütteln!


  22. 44.

    Macht überhaupt kein Sinn den ÖPNV zu reduzieren weil dann mehr Menschen in den noch vorhandenen Verkehrsmitteln drängen. In Berlin sind Arbeitswege von 20km keine Seltenheit die kann man nicht mal so einfach laufen. Sinnvoller wäre es alles so zu lassen wie es ist.

  23. 43.

    Der Senat sollte seine autofeindliche Politik nochmals überdenken. Ggf. ist das Auto für manche in einem solchen Fall die einzige Alternative, um dann überhaupt noch beweglich zu sein, wenn sich das - wie immer in Berlin - ohne Gesamtkonzept durchsetzt.

  24. 42.

    Jetzt drehen die durch. Wie ,bitte schön, komme ich dann auf Arbeit? Das ist mal wieder typisch Berliner Senat, erst heißt es, man soll aufs Auto verzichten, der Umwelt zuliebe; und wenn es dann mal ernst wird, lässt einen der ÖPNV im Stich.

  25. 41.

    Man kann desinfizieren wie man will, einmal husten (Tröpfencheninfektion), und das ganze war/ist umsonst.

  26. 40.

    Liebe Mitbürger*innen, setzen Sie sich bitte ernsthaft mit dem Gedanken auseinander, dass dies(Schul-/Kita-Schließungen, Schließungen Museen, Universitäten, Beschränkung Nahverkehr) erst der Anfang drastischer, erforderlicher Maßnahmen ist und lediglich die Vorstufe zu Verhältnissen analog Italien, Südkorea usw. sein dürfte. Alles andere erscheint mir inzwischen Augenwischerei.
    Insofern hilft es vielleicht, im Netz zu recherchieren, wie es konkret in Italien usw. läuft, um zu wissen, worauf man sich einrichten muss. (Die Arbeitgeber werden spätestens mitziehen müssen, wenn durch die Gesundheitsämter Quarantäne verhängt wird. Dauert sicher nicht mehr lange.)

    Jeder wird ab sofort individuell für sich Lösungen finden und sich darum bemühen müssen.

    Wir haben längst eine Ausnahmesituation: ein Blick, mit welchen Maßnahmen andere europäische Länder gerade reagieren, hilft, sich das klar zu machen. Die Bundesregierung spricht es nur nicht so offen aus. So sieht's aus.

  27. 39.

    Ach, stellen wir uns einfach vor, die BVG würde nächste Woche streiken...
    Damit wir Bürger uns in den S-Bahnen nicht anstecken, werden bestimmt die Züge verlängert (Achtung: Ironie).
    Da muss ich wohl meinem Arbeitgeber danken, der mich gestern fristgemäß gekündigt und von der Arbeit frei gestellt hat, nachdem ich bei der Umfrage zum Home Office mit "nein" votiert habe (natürlich hat die Kündigung angeblich andere Gründe).

  28. 38.

    Die Formulierung "der Fokus soll auf den Schienenverkehr gelegt werden" ist maximal ungünstig gewählt, da angesichts einer Reduzierung des ÖPNV dies bedeuten kann, dass entweder die Reduzierung sich auf die Schiene fokussiert (also, dass z. B. Busse stärker reduziert werden, als S-/U-Bahn) oder das genaue Gegenteil (also, dass sich der Verkehr nach der Reduzierung auf die Schiene konzentrieren soll, was z. B. eine Reduzierung des Busverkehrs bedeuten würde).

    Hier wünsche ich mir bessere Kommunikation von Seiten der Zitatgeber, die in ohnehin angespannten Zeiten über ihre Veröffentlichungen nochmal drüberlesen und die womögliche Interpretation antizipieren sollten.

  29. 37.

    Ist der ÖPNV nicht schon auf ein Mindestmaß reduziert. Was soll denn daran noch reduziert werden. Es ist doch jetzt schon voll und unangenehm.

  30. 36.

    Vielleicht soll diese Maßnahme ja der Stärkung div. Car-Sharing Anbieter dienen....

  31. 35.

    Ist der ÖPNV nicht schon seit Jahren auf ein Mindestmaß beschränkt?

  32. 34.

    Es ist wohl ein schlechter Scherz, den Focus auf den Schienenverkehr zu legen. In sämtlichen Schienenfahrzeugen sitzen die Fahrer in einer geschlossenen Kabine und sind dadurch optimal geschützt, während die Busfahrer jedem Virus und anderen Krankheitserregern schutzlos ausgesetzt sind. Es wird doch wohl keiner wirklich glauben, das ein Virus vor einem Flatterband halt macht. Eine merkwürdige Auffassung von Fürsorgepflicht gegenüber Arbeitnehmern.

  33. 33.

    Aha , sollen wir dann per Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit
    Die Grünen wird es erfreuen.
    Weshalb grade der Bahnverkehr, nicht nachvollziehbar.
    In allen europäischen Großstädten werden Busse und Bahnen täglich aufwendig desinfiziert, bei YouTube zu betrachten. Geht in Berlin natürlich wieder nicht.

  34. 32.

    Ich hoffe, daß über das Wochenende dann noch schnell Schienenverbindungen zu den Bereichen der Stadt (Stadtrand) verlegt werden, wo es nur Busse gibt und die nächste Bahn diverse km weit weg hält.
    Toll wird es dann für ältere oder kranke Mitbürger, die zu notwendigen Behandlungen fahren müssen und dann erstmal 10km laufen müssen, um in eine vollgestopfte Bahn einsteigen zu können.
    UBER & Co werden sich über das Fest freuen.

  35. 31.

    Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller und Senatorinnen und Senatoren, mein Auto habe ich an VW zurückgegeben (Diesel). Die S-Bahn in den Osten fährt am Wochenende ohnehin schon nicht mehr (S5 wegen Bauarbeiten seit Monaten) so dass mich auch ihre verrückte Idee kaum noch erschüttern kann. Nicht jeder verfügt über einen Dienstwagen, mit dem er durch die Stadt sausen kann. Kommen Sie mich doch einfach Montagmorgen zur Arbeit abholen. Danke.

  36. 30.

    Ich hoffe mal, dass eine Reduzierung des Busverkehrs wegen vgl.weise geringer Kapazität bei gleichzeitig hohem Risiko für den Fahrer da in offener Kanzel gemeint, war.
    Der Vorteil des Schienenverkehrs ist eine geschlossene Fahrerkabine bei i.d.R. größerer Transportkapazität im Vgl. zu Bussen.
    Eigentlich sollte es also heißen, alles was geht auf die Schienen mit möglichst engem Takt, damit die Leute nicht kuscheln müssen.

  37. 29.

    „Busverkehr wird weitgehend eingestellt“ - gerade in den Nachrichten gehört. Was ist mit dem Schienenersatzverkehr, z. B. In Köpenick/Friedrichshagen? Denkt in diesem Senat mal irgendjemand etwas zu Ende?

  38. 28.

    Klasse Idee, wie soll ich dann zur Arbeit kommen? Dann quetschen sich noch mehr Leute in der S-Bahn. Das hilft bestimmt ungemein, um eine Ansteckung zu vermeiden. Die Leute lösen sich doch nicht in Luft auf! Die müssen zur Arbeit! Meinem Arbeitgeber ist das Virus scheiß egal.

  39. 27.

    Am besten den oder diejenigen fragen und beantworten lassen, die sowas planen. Aber diese hochkarätigen Leute fahren sowieso mit ihren co2-lastigen Dienstwagen. Sollen die auch mal ab Montag mit der BVG zur Arbeit ins Bürgermeisterbüro fahren. Guter Tip von mir.

  40. 26.

    Ich muss zur monatlichen Krebsbehandlung (weder Chemo- noch Strahlentherapie, Lungen- und Knochenmetastasen) nach Berlin-Buch fahren. Der Weg ist viel, viel zu weit, um zu Fuß zu gehen, und ein Taxi kann ich mir nicht leisten.
    Ich hoffe sehr, dass die Verbindung bestehen bleibt. Sonst weiß ich nicht, was ich tun soll. Ich brauche die Injektionen und Infusionen, um zu überleben. Andere Ärzte verschreiben das Medikament nicht und in normalen Praxen werden diese Spritzen nicht gesetzt. In meinem Bekanntenkreis hat kaum jemand ein Auto und ich möchte die Fahrten auch niemandem zumuten.

  41. 25.

    Und die Leute die zur Arbeit müssen/wollen dürfen sich dann die Bahn auf engstem Raum mit anderen teilen? Man soll doch soviel wie möglich Abstand halten. Wie soll das bitte funktionieren, wenn die Bahnen aus alles Nähten platzen?

  42. 24.

    Was ist das für eine Idee des Senats?? den ÖPNV jetzt verringern?
    Haben die sich mal in den Stoßzeiten mit dem ÖPNV durch Mitte bewegt? Dann wüssten die Politiker, dass die Bahnen und Trams eh schon überfüllt sind - und man sich leicht anstecken kann.
    Wenn die Zahlen der U-Bahnen, S-Bahnen und Tram sowie Busse jetzt noch reduziert werden, wird es in den Wagen noch voller - und man steckt sich noch viel leichter an bzw. kann das gar nicht mehr vermeiden!!

    Das ist fahrlässig!

    Kann ja nicht jeder home office machen.

    Bitte diese Idee stoppen!

  43. 23.

    "Wer weiß, vielleicht sind die Stickoxide ja sogar gut gegen die Viren oder die werden von Feinstaubpartikeln erschlagen. Har har har."

    Ich arbeite in Berlin und die Luft in Berlin ist deutlich schlechter als außerhalb. Die Corona-Viren freuen sich zumindest, wenn Mund, Rachen und Lungen schon mal ein bisschen vorbearbeitet wurden ...

  44. 22.

    "Zudem soll ein Konzept erarbeitet werden, durch das der ÖPNV auf ein Mindestmaß reduziert werden kann, der Fokus soll auf den Schienenverkehr gelegt werden."
    Heißt das jetzt, daß im Hinblick auf die Reduzierung der Fokus auf den Schienenverkehr gelegt wird, oder daß nach der Reduzierung anderer Verkehrsmittel hauptsächlich der Schienenverkehr weiterfährt?

  45. 21.

    Damit diejenigen, die arbeiten müssen und sich nicht in "freiwillige Quarantäne" begeben könnnen (ich arbeite im Gesundheitswesen mit momentan 50 Wochenstunden und bin auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen) sich so richtig schön im Regionalzug stapeln und eng beieinander stehen.

  46. 20.

    Der ÖPNV muß ganz eingestellt werden.

  47. 19.

    "Zudem soll ein Konzept erarbeitet werden, durch das der ÖPNV auf ein Mindestmaß reduziert werden kann, der Fokus soll auf den Schienenverkehr gelegt werden." - Heißt das, dass der Fokus der Reduzierung auf dem Schienenverkehr liegt, oder umgekehrt dass gerade die Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs fokussiert wird?

  48. 18.

    "Heisst freie Fahrt für den Individualverkehr, ohne Parkraumbewirtschaftung"
    hahaha...ja klar. freie Fahrt: Letztes Jahr als die BVG streikte, waren die Straßen elendig verstopft, zumindest für PKW. Fahrräder hatten dann klar den Vorteil.

  49. 17.

    "Bitte keinen Gegenvorschlag, dass die Luftwerte damit nicht eingehalten werden können"

    Wer weiß, vielleicht sind die Stickoxide ja sogar gut gegen die Viren oder die werden von Feinstaubpartikeln erschlagen. Har har har.

  50. 16.

    Na Prost Mahlzeit, dann wird es noch voller; Gruppenkuscheln mit Virusaustausch.

  51. 15.

    Eine völlig sinnfreie Maßnahme. Weniger ÖPNV -> vollere Züge -> mehr Ansteckungsgefahr. Bin mal gespannt, was genau beschlossen wird und wie die Begündung ausfällt. Besser wäre es, gerade den gefährdeten Menschen, also älteren und Kranken, einen individuellen Fahrservice anzubieten. Oder kostenlosen Lieferservice von Supermärkten...

  52. 14.

    jetzt werden wir gezwungen, uns in noch vollere busse/trams zu zwingen. und die s- und u-bahnen werden auch noch voller. verantwortungslose entscheidung. wie gut, dass ich mich noch nicht von meinem auto getrennt habe

  53. 13.

    Es ist wohl ein schlechter Scherz, den Focus auf den Schienenverkehr zu legen. In sämtlichen Schienenfahrzeugen sitzen die Fahrer in einer geschlossenen Kabine und sind dadurch optimal geschützt, während die Busfahrer jedem Virus und anderen Krankheitserregern schutzlos ausgesetzt sind. Es wird doch wohl keiner wirklich glauben, das ein Virus vor einem Flatterband halt macht. Eine merkwürdige Auffassung von Fürsorgepflicht gegenüber Arbeitnehmern.

  54. 12.

    Wieder mal eine "tolle" Regelung! ÖPNV einschränken! Und wie soll man jetzt zur Arbeit kommen? Hotelzimmer in Arbeitsplatznähe mieten? Für Fuß und Fahrrad ist mein Arbeitsweg zu weit. Bin bereits jetzt mit dem ÖPNV schon 1 1/2 Stunden (hin und zurück also 3 Stunden) unterwegs. Und nein, ich wohne nicht im Umland. Ich wohne und arbeite in Berlin. Aber auch hier können die Wege weit sein. Das Auto wurde 2003 abgeschafft. Schön blöd gewesen …
    Nicht für alle Berufe ist Home Office möglich. Aber vielleicht sorgt ja die Fahrzeugflotte des Senats für einen adäquaten Transport der Steuerzahler?
    Diese Hysterie ist unerträglich. Und bevor wieder ein Gutmensch anfängt und mich belehren will, dass auch an die Risikokandidaten gedacht werden muss: nicht nötig, ich zähle selbst zum Risikopersonenkreis.

  55. 11.

    Was soll das denn jetzt? Ob Schiene oder sonst was das ist völlig egal, also langsam spinnt dieser Senat.

  56. 10.

    Macht so eine Maßnahme wirklich Sinn?

    Wenn man die eingesetzen Bahnen reduziert, müssen sich die Fahrgäste noch dichter als ohnehin schon in die noch verbleibenden Fahrzeuge pressen. Vermutlich dürfte sich die Anzahl der Fahrgäste durch die Schließung der Schulen und Kitas ein wenig reduzieren, aber der Rest der Berliner Arbeitnehmer*innen muss ja weiterhin im Büro erscheinen.

    Alternativ werden bestimmt etliche Personen versuchen den ÖPNV zu vermeiden und das Auto nehmen. Was bei der seit Monaten anhaltenden und katastrophalen Baustellensituation in Berlin zu noch mehr Chaos führen dürfte.

    Aber das der Senat Maßnahmen plant und die davon hauptsächlich betroffene Behörde/Firma nicht involviert, spricht mal wieder Bände über die Arbeitsweise des Senats. Warum gibt es noch immer keinen behördenübergreifenden, weisungsbefugten Krisenstab, der so etwas koordiniert?


  57. 9.

    Noch mehr reduzieren als der ÖPNV ohnehin bereits ist?

  58. 8.

    Die Logik müßte unseren Regierenden eigentlich sagen, wenn weniger Öffentliche verkehrsmittel fahren, sind die anderen dafür voller und damit steigt die Ansteckungsgefahr. Aber soweit können die Herrschaften, die ja meistens einen Chauffeur haben, nicht denken.. Überlegt euch das nochmal.

  59. 7.

    Von Spandau-Gatow/Kladow kommt man dann gar nicht mehr weg oder wie?

  60. 6.

    Warum sagt der kleine Michi in seinem großen Rathaus nicht einfach es ist eine Pandemie und die entsprechenden Pläne dafür greifen... Nein dann können ja unsere Politiker mit ihren Aufsichtsratspöstchen weniger Kohle nebenher scheffeln... Weniger ÖPNV haben wir auf der Schiene der DB in Berlin schon seit 2009 und auch der lustige Vorgänger hat nicht wirklich was dagegen getan... Eigentlich dürfte der Berliner durch das Dauerkuscheln in den Öffis ja schon immun gegen alles was kreucht und fleucht sein...

  61. 5.

    Diese Maßnahme konterkariert doch alle anderen Maßnahmen: Es macht vielleicht Sinn dafür zu sorgen, dass weniger Menschen den ÖPNV nutzen müssen - indem man dafür sorgt dass sie gar nicht mehr von A nach B müssen da sie nicht zur Schule, Arbeit o.ä. müssen. Allerdings gleichzeitig das ÖPNV-Angebot für die die das weiterhin müssen zu reduzieren auf dass dann doch alle wieder dichter beieinander sind und sich infizieren ist doch völlig irre. Das sagt mir doch der logische Menschenverstand, dass das das Gegenteil bewirkt...

  62. 4.

    Heisst freie Fahrt für den Individualverkehr, ohne Parkraumbewirtschaftung. Ärzte, Krankenschwester und Pfleger müssen zum Dienst, die werden gebraucht. Bitte keinen Gegenvorschlag, dass die Luftwerte damit nicht eingehalten werden können, dass man aufs Fahrrad umsteigen soll oder den Ochsenkarren nehmen soll.

  63. 3.

    Genau, was denkt Herr Müller sich denn dabei? Wenn die Leute dann in noch volleren Öffentlichen fahren müssen, viele sind drauf angewiesen, dann ist die Ansteckungsgefahr doch noch höher! Öffentlichen Nahverkehr massiv ausweiten, damit mehr Platz und weniger Raum für Ansteckung ist. Ich verzweifel´so langsam an unseren Politikern, erst nix entscheiden wollen und dann Panikentscheidungen treffen!

  64. 2.

    Dann sollten jetzt aber bitte mal Fahrräder in der Bahn verboten werden !! Wenn es voller wird, nehmen Sie Zuviel Platz weg !!

  65. 1.

    Jippi… dann wird alles noch voller. Da kann man die Linien = zum Krankenhaus umleiten.

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