Debatte um Einschränkungen durch Corona (Quelle: dpa)
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Meinung | Einschränkungen wegen Corona - Der ewige DDR-Vergleich

Weil vieles nicht mehr geöffnet oder zu haben ist, weil die Politik täglich Einschränkungen verschärft, müssen viele in der Corona-Krise automatisch an das Leben in der DDR denken. Doch was taugt dieser Vergleich? Von Stefan Ruwoldt  

Was Sie jetzt wissen müssen

Die normalen täglichen Verrichtungen? - Darf man nicht mehr! Der Alltag wird eingeschränkt, obwohl man selber nichts Schlimmes gemacht hat. Sich mit Freunden in Gruppen zu treffen, ist verdächtig. Die Polizei ist unterwegs. Für das Rumlaufen jenseits des Einkaufsladens oder des kurzen Spaziergangs muss man sich gegenüber der Polizei rechtfertigen. Und über Radio und Fernsehen kommen von Politikern mit komischem Dialekt Anweisungen, die angeblich dem Gemeinwohl aller dienen. Die Anweisungen werden mit mehr oder weniger klaren Warnungen über drohende Strafen ergänzt. Der Osten ist zurück. Könnte man denken. Stimmt aber nicht.

Die Stimmung da draußen, unter den Leuten...

"Ausgangssperren – das ist ja wie in der DDR!" lautete der Themenvorschlag für diesen Beitrag. Und das Thema war eine Art Weitergabe der vermeintlichen Stimmung auf der Straße oder im Treppenhaus. Eigentlich war ich empört. Beim weiteren Darübernachdenken nun legt sich die Empörung ein wenig. Aber nur langsam.

Ja, es ist normal, dass man in Ausnahmesituationen nach Hilfen sucht, die einem den Umgang damit erleichtern, nach dem Motto: Jaja, das kenne ich schon von damals, da haben wir das und das gemacht, und dann ist das und das passiert und dann kehrte irgendwann auch wieder Normalität ein. Und natürlich gibt es für die aktuellen Beschränkungen für viele Deutsche nur wenige historische Parallelen. Da ist der DDR-Vergleich schnell zur Hand.

Wende-Erinnerungen statt an die DDR

Kollegin Sabine Rennefanz von der "Berliner Zeitung" hatte offenbar ganz genau das gleiche Erlebnis. Bei ihr war es eine Nachbarin. Diese Nachbarin erzählte, sie sei an den Osten erinnert, weil man gerade halblegal vorgehen muss, um knapp gewordene Artikel zu kriegen. Aber Rennefanz hält sich nicht auf mit dem DDR-Vergleich. Sie erinnert an die Wende und an die damals sehr schnell vergessenen Alten, an die Leute, die ihren Job verloren hatten und nicht mehr wussten, wo das Geld herkommen sollte.

Zu diesen Wende-Erinnerungen können viele Ostler so einiges beitragen. Etwa, dass es damals, 1990, so wie jetzt ein kühler, sonniger Frühling war, durch den man zu den Ämtern schlich, in der Hoffnung auf einen neuen Job oder wenigstens auf Arbeitslosengeld. Oder, dass sich die Familien mehr oder weniger freiwillig nicht mehr so oft sahen, weil die einen nicht mehr wussten, wo ihnen vor lauter neuer Arbeit der Kopf stand - und weil die anderen arbeitslos wurden und nicht mehr aus dem Haus gingen.

Was genau ist Mangelwirtschaft?

Ja, wir haben jetzt eine Krise. Ja, wir haben Politiker, die sich merkwürdig eitel verhalten und mit guten Ratschlägen überbieten. Aber die Eitlen werden gebändigt von den Pragmatikern. Immerhin. Und wir haben noch keine klare Teilung. Es kann jeden treffen, und das hilft, solidarisch zu sein. Und wer das nicht schafft, kann zumindest nützlich sein.

Keiner kann jetzt sagen, sie oder er sei Verliererin oder Profiteur. Die Rentner bekommen weiter ihre Rente und das sogar ohne Abstriche. Immerhin. Aber sie sind eingesperrt und dürfen nicht zu den Enkeln. Bei vielen ist die Arbeit weg. Die Einkünfte bröckeln. Andere wissen nicht, was sie zuerst tun sollen. Und keiner weiß, ob Sie oder Er morgen noch gesund ist.

Außerdem ist die Schule zu. Dafür aber macht jetzt vielleicht die Mutter die Sache mit der Bruchrechnung viel besser und der Vater verheddert sich bei der Kommasetzung. Geschichte macht dann noch der ältere Bruder, und zwar anhand von Beispielen: Mangelwirtschaft ist, wenn beim Rewe die Union-Sticker alle sind. Und zwar immer.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Textes war vom Frühling 1989 die Rede, "durch den man zu den Ämtern schlich". Die Zeitangabe war falsch, gemeint war das Jahr 1990. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Beitrag von Stefan Ruwoldt

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82 Kommentare

  1. 82.

    Wir wissen ja jetzt wie sie drauf sind, das müssen sie ja unbedingt dreimal schreiben.

    Die einen lösen die Krise mit Verstand, die anderen verstecken sich hinter einem Kampfhund. Je nach Intelligenzgrad.

    "Ich war heute auch im Thälmann-Park mit meinem Mastiff unterwegs. Die Menschen hielten einen respektvollen Abstand. Mehr als 2 Meter sogar. So ist eine Ansteckung gebannt."

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-polizei-kontrollen-parks-gruenanlagen.html

  2. 81.

    Paul Vandenberg
    "Ich war heute auch im Thälmann-Park mit meinem Mastiff unterwegs. Die Menschen hielten einen respektvollen Abstand. Mehr als 2 Meter sogar. So ist eine Ansteckung gebannt."

    Man merkt wessen Geistes Kind sie sind...

    Kommentar 70 https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-polizei-kontrollen-parks-gruenanlagen.html

  3. 80.

    Der DDR Vergleich macht Sinn im Hinblick auf das Verhalten der Menschen. Es wird sich munter gegenseitig 'verpetzt', angezeigt, diffamiert. So etwas hatte ich bereits meinem Kind verboten und es angehalten, Dinge die stören mit den betreffenden Personen zu besprechen. Aktuell tun das Menschen, die sich selbst mit stolzgeschwellter Brust als 'erwachsen' bezeichnen, was beim Thema "petzen" einfach keine passende Bezeichnung ist. Ja, nun würde mich interessieren, wie oft unsere Einsatzkräfte unnötig anrücken müssen und welche aufgeregten Stories sie sich anhören dürfen. Liebe Leite, ich weiß: Kangeweile ist ein Problem, man möchte aktiv sein ...aber bitte mit Verstand und Niveau. Auch wenn es sich gerade anfühlt als würden die Bürger für unmündig erklärt werden, ist das noch lange kein Grund, sich wie im Kindergarten zu benehmen.

  4. 79.

    Ich frage mich, wie lange User und Dikutanten sich das noch gefallen lassen müssen, von @Berliner beleidigen zu lassen.
    Kommentatoren als Stasizuträger, Rechtsradikale, Ostalgiker und Reichsbürger zu bezeichnen, deckt daß die vom RBB ausgegebenen Nequiette -Regeln?

  5. 78.

    Lassen sie sich mal untersuchen, sie widersprechen sich ja selbst!

    Zum einen sprechen sie von "wie Einer der vielen @Berliner, die sich anscheinend auch abgesprochen haben", dann unterstellen sie mir ich fordere einen "Bundeswehreinsatz im Innern", obwohl etliche Male nachweislich wiederlegt.

    Aber da seid ihr Osttalgiker, Rechtsextreme und Reichsbürgerverschnitte ja alle gleich. Wirr bis zum Gehtnichtmehr.

    Das ist für ehemalige Stasizuträger wahrscheinlich eine ganz neue Erfahrung. Es gibt Leute mit einer eigenen Meinung, die sie auch vetreten und auch bei Gegenwind dazu stehen.

    Da nutzt auch keine Denunziationen oder Versuche durch Verleumdungen zu zersetzen wie man es gelernt hat.

  6. 77.

    Es ist beachtlich, wie Einer der vielen @Berliner, die sich anscheinend auch abgesprochen haben, die Bürger der ehemaligen DDR zu dissen, immer wieder auf Fakten pochen, die sie anscheinend ihren Lebtag aus der BILD beziehen.
    Und NEIN, es geht nicht um Ost vs. West, sondern, aus Ihrer BILD-Sicht West vs Ost. Wie der von Ihnen geforderte Bundeswehreinsatz im Innern, vergessen Sie wohl IHRE permanente Hetze gegen die ehemaligen DDR-Bürger. Erinnert sei da Ihren Beitrag um den Ausverkauf des Klopapier ausschließlich im Ostteil der Stadt. Ihr Beitrag 50: "Und jetzt ziehen wir mal einen Vergleich zu heute. Ich verwette meinen alten bPA darauf dass ehemalige DDR Bürger ganz vorneweg beim heutigen Hamstern sind. Man ist halt gelernter Ossi..."-Beitrag 69 :""Man hat sich gegenseitig übervorteilt, bespitzelt und ans Messer geliefert bis zum Gehtnichtmehr."-Beitrag 68: "Auf meine bucklige Verwandschaft hatte ich schon vorher keinen Bock" oder" Chauvinismus ist mir fremd." Wauwau ...

  7. 76.

    Es ist beachtlich, wie Einer der vielen @Berliner, die sich anscheinend auch abgesprochen haben, die Bürger der ehemaligen DDR zu dissen, immer wieder auf Fakten pochen, die sie anscheinend ihren Lebtag aus der BILD beziehen.
    Und NEIN, es geht nicht um Ost vs. West, sondern, aus Ihrer BILD-Sicht West vs Ost. Wie der von Ihnen geforderte Bundeswehreinsatz im Innern, vergessen Sie wohl IHRE permanente Hetze gegen die ehemaligen DDR-Bürger. Erinnert sei da Ihren Beitrag um den Ausverkauf des Klopapier ausschließlich im Ostteil der Stadt. Ihr Beitrag 50: "Und jetzt ziehen wir mal einen Vergleich zu heute. Ich verwette meinen alten bPA darauf dass ehemalige DDR Bürger ganz vorneweg beim heutigen Hamstern sind. Man ist halt gelernter Ossi..."-Beitrag 69 :""Man hat sich gegenseitig übervorteilt, bespitzelt und ans Messer geliefert bis zum Gehtnichtmehr."-Beitrag 68: "Auf meine bucklige Verwandschaft hatte ich schon vorher keinen Bock" oder" Chauvinismus ist mir fremd." Wauwau ...

  8. 75.

    Der DDR-Vergleich paßt gar nicht. Innerhalb der DDR gab es keine Bewegungs+Kontakteinschränkungen und Zwangsschließungen von Restaurants, Sportstätten usw. Man konnte sogar von Storkow nach Philadelphia und Neu-Boston wandern und mit der Deutschen Reichsbahn nach Amerika und Rom fahren. In der DDR gab es zwar nicht alles, was man wollte. Aber die Regale waren nicht leer, sondern immer mit Waren gefüllt.

  9. 74.

    1. Der rbb hat ein immer noch aktuelles Thema aufgegriffen, die völlig überzogenen Reaktionen auf meinen Kommentar beweisen das. Ost vs. West.

    2. "Alltagsrassismus"? Ostberliner sind eine Rasse? Sischer datt. Siehe oben.

    3. Ich habe weder diffamiert, gehetzt, noch habe ich beleidigt, ich habe lediglich meine Meinung, die auf meiner ganz persönlichen Erfahrung fußt, geäußert, es steht ihnen frei gleiches zu tun.

    Stattdessen Denunzination, Beleidigungen und Unterstellungen ohne Ende. Witzigerweise also genau dass, was sie mir unwahrerweise unterstellen. Sie sind unfähig adäquat zu antworten. Ich würde das mal unter wütendes Gekeife verbuchen. Wer dann noch als Ortsangabe "Ostberlin" angibt... Ohne Worte

    Getroffene Hunde bellen!

  10. 73.

    Ich gebe dir Recht.
    Solche "Besser"-Wessis bevölkerten den Osten, um den dortigen Bürgern das Leben zu erklären.
    Heute noch wird 1989 mit 2015 verglichen, wo doch die arme, gebeutelte BRD 17 Millionen Ostler aufgenommen hat, die heute soetwas von undankbar dafür sind. Das ist Leuten wie @Berliner zu verdanken, die immernoch die Spaltung voran treiben.
    Wahrscheinlich hat er in seiner Filterblase sitzend nicht gesehen, dass sogar im Westteil der Stadt das Klopapier ausverkauft war. Natürlich waren das auch, seiner Scheuklappen bewerter Engstirnigkeit gerecht werdend, der böse Ostler.

  11. 72.

    Sie sehen ja, dünnhäutig ist er auch noch. Wer austeilt muss auch einstecken können. Den anderen Spruch mit dem Schwanzwedeltier verkneife ich mir mal.

  12. 71.

    Ja, auch dieses Thema wird für den Alltagsrassismus missbraucht. Hier sind es die Bürger aus den neuen Ländern, die, besonders von Einem, diffamiert und beleidigt werden.
    Es ist gerade zu kaum zu ertragen, die Kommentare dieses Hetzers und Rassisten zu lesen.
    Warum greift hier nicht die Netiquette?

  13. 70.

    Ja, auch dieses Thema wird für den Alltagsrassismus missbraucht. Hier sind es die Bürger aus den neuen Ländern, die, besonders von Einem, diffamiert und beleidigt werden.
    Es ist gerade zu kaum zu ertragen, die Kommentare dieses Hetzers und Rassisten zu lesen.
    Warum greift hier nicht die Netiquette?

  14. 69.

    Ja, das ist meine Erfahrung aus 30 Jahren VOR der Wende mit DDR Bürgern, hauptsächlich (logischerweise) mit meiner Verwandschaft.

    Ich habe auch nicht geschrieben dass "sich in der DDR alle gegenseitig bespitzelt und ans Messer geliefert haben."

    Ich habe geschrieben "Man hat sich gegenseitig übervorteilt, bespitzelt und ans Messer geliefert bis zum Gehtnichtmehr."

    Da ich nicht ALLE DDR Bürger kannte, wäre es auch vermessen das zu behaupten. Ich hatte in meiner Verwandschaft und deren Freundeskreis "Unangepasste" und solche, wie sie sie beschreiben. "Mitläufer" im System, bloß nicht auffallen. Im Westen btw. auch.

    Nach der Wende gab es viel böses Blut als herauskam wer wen bespitzelt hatte. Ich habe das aber nicht verallgemeinert, so wie sie die Menschen im Turbokapitalismus verallgemeinert haben.

    Chauvinismus ist mir fremd, ihr Vorwurf geht also ins Leere. Ich bin ein scharfer Beobachter und nicht selten zynisch. Das galt aber für West- UND Ostdeutsche und heute für alle.

  15. 68.

    Auch das ist gezielte Denunzination. Zersetzung hätte es die Stasi genannt.

    Ich habe genau 1 x getauscht, weil ich auf dem Rennrad durch Potsdam fahrend (schöne Tour btw., Havelchaussee - Glienicker Brücke - Fahrland - Potsdamer Ch.) Lust auf Quarkkeulchen (Frittierbude direkt am Bassinplatz neben der Kirche) bekommen hatte. 1:1. Ich hatte im Nu eine Traube um mich herum die ihre Aluchips eintauschen wollten.

    Nachher konnte ich die besten Quarkkeulchen der Welt (!) auch in DM bezahlen, in 1:1 aber mit Rabatt, weil ich jedesmal von Spandau kam um Quarkkeulchen zu essen. ;-)

    (In eigener Sache, weiß noch wer wie die nette Standbesitzerin hieß?)

    P.S. Ich war in der Wendezeit nur einmal in Ostberlin. Auf meine bucklige Verwandschaft hatte ich schon vorher keinen Bock und mir waren die Westberliner Glücksritter peinlich, die meinten für Marlboro und DM alles zu bekommen.

  16. 67.

    Ja, das ist meine Erfahrung aus 30 Jahren VOR der Wende mit DDR Bürgern, hauptsächlich (logischerweise) mit meiner Verwandschaft.

    Ich habe auch nicht geschrieben dass "sich in der DDR alle gegenseitig bespitzelt und ans Messer geliefert haben."

    Ich habe geschrieben "Man hat sich gegenseitig übervorteilt, bespitzelt und ans Messer geliefert bis zum Gehtnichtmehr."

    Da ich nicht ALLE DDR Bürger kannte, wäre es auch vermessen das zu behaupten. Ich hatte in meiner Verwandschaft und deren Freundeskreis "Unangepasste" und solche, wie sie sie beschreiben. "Mitläufer" im System, bloß nicht auffallen. Im Westen btw. auch.

    Nach der Wende gab es viel böses Blut als herauskam wer wen bespitzelt hatte. Ich habe das aber nicht verallgemeinert, so wie sie die Menschen im Turbokapitalismus verallgemeinert haben.

    Chauvinismus ist mir fremd, ihr Vorwurf geht also ins Leere. Ich bin ein scharfer Beobachter und nicht selten zynisch. Das galt aber für West- UND Ostdeutsche und heute für alle.

  17. 66.

    Auch das ist gezielte Denunzination. Zersetzung hätte es die Stasi genannt.

    Ich habe genau 1 x getauscht, weil ich auf dem Rennrad durch Potsdam fahrend (schöne Tour btw., Havelchaussee - Glienicker Brücke - Fahrland - Potsdamer Ch.) Lust auf Quarkkeulchen (Frittierbude direkt am Bassinplatz neben der Kirche) bekommen hatte. 1:1. Ich hatte im Nu eine Traube um mich herum die ihre Aluchips eintauschen wollten.

    Nachher konnte ich die besten Quarkkeulchen der Welt (!) auch in DM bezahlen, in 1:1 aber mit Rabatt, weil ich jedesmal von Spandau kam um Quarkkeulchen zu essen. ;-)

    (In eigener Sache, weiß noch wer wie die nette Standbesitzerin hieß? Wir haben intensive politische Gespräche geführt, irgenwann hatte ich einen Unfall und danch war der Stand weg.)

    P.S. Ich war in der Wendezeit nur einmal in Ostberlin. Auf meine bucklige Verwandschaft hatte ich schon vorher keinen Bock und mir waren die Glücksritter peinlich, die meinten für Marlboro und DM alles zu bekommen.

  18. 65.

    Angesichts der aktuellen Abwärtsentwicklung, ausgelöst durch die Corona-Krise, erinnere ich daran, dass nach 1990 viele ostdeutsche Arbeitnehmer plötzlich jahrelang arbeitslos wurden. Ich übrigens auch und ich habe es überlebt - dank der staatlichen Unterstützung mit Arbeitslosengeld. In vielen ostdeutschen Regionen löste ab 1990 die Treuhand viele Firmen auf. Manche wurden abgerissen. Viele Dienstleister gingen pleite. Kneipen, Restaurants und Hotels schlossen zeitweise oder dauerhaft ihre Türen.
    Heute sieht man diese frühere Dramatik den ostdeutschen Ländern kaum noch an. Es geht in den meisten Ost-Regionen anders und neu weiter... Auch deshalb mein Hinweis an alle hektischen Krisen-Kommentatoren: Das Leben geht nach der Corona-Krise weiter. Es gibt zwar Verluste, aber trotzdem - unsere Gesellschaft stirbt nicht aus! Es wird bald wieder für alle Konsumenten permanent Toilettenpapier bereit liegen. Ich bitte um mehr Gelassenheit.

  19. 64.

    Ach, einfach nicht aufregen. Der war bestimmt auch einer der ersten die nach Grenzöffnug nach beiden Seiten mit den für 10 DM in der Wechselstube erhaltenen 100 DDR-Mark die nächste Ostberliner Kaufhalle leergekauft hat.Die haben nämlich sehr schnell gemerkt, das man auch Ost- Lebensmittel essen konnte. Auch deshalb war die Währungsunion unabdingbar.

  20. 63.

    Das mag Ihre Erfahrung sein. Das sich in der DDR alle gegenseitig bespitzelt und ans Messer geliefert haben. Das ist aber nicht die gelebte Erfahrung der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger die DDR gelebt haben. Das ist zunächst einmal nicht weniger die einfache Realität, wie der bundesdeutsche Bürger der sich in der Mehrheit niemals dafür interessierte welche Verbrecher und Verbrechen seine Regierung mit welcher Waffen- Wirtschafts- und Polizeihilfe gerade unterstützt. Die Liste der Beispiele ist lang. Noch hätte der durchschnittliche DDR-Bürger anderes über die STASI gesagt, als der durchschnittliche Bundesbürger: "Ich hab nichts gegen mehr Polizei und Überwachung. Wenn man sich nichts zu schulden kommen lässt, muss man nichts fürchten"
    Ihr Chauvinismus ist also so unangebracht wie abstossend. Und hat mit Anti-Verklärung der DDR null zu tun. Das im Turbokapitalismus Solidarität als Erfolgshindernis gilt ist nun Mal sein Wesensmerkmal. Hilft nur niemand. Kommts auf Solidarität an.

  21. 62.

    Sie haben in 31 Jahren nichts verlernt, sie betreiben nämlich gezielte Denunzination!

    Es gibt hier mehrere Berliner! Habe ich ihnen hier schon erklärt: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/systemrelevante-berufe-polizei-feuerwehr-verkaeuferinnen-medizinisches-personal-berlin-brandenburg.html

    Also zum dritten Mal, ich habe niemals den Einsatz der BW im Innernen gefordert, im Gegenteil. Das wäre GG widrig!

    "Aber das Fehlen kann man in allen Ihren Beiträgen erlesen. " Soviel zu Beleidigungen, zu viel mehr sind sie offensichtlich nicht in der Lage.

  22. 61.

    Die aktuelle Situation ist doch eher Hartz IV für alle, wenn man die ganzen Einschränkungen sieht: kein Shopping mehr, kein Reisen, keine Partys. Weder Museen, Theater oder andere kulturelle Veranstaltungen (Konzerte z. B.) die man besuchen kann. Ein stark eingeschränktes Dasein, was sich zumeist in den eigenen vier Wänden abspielt.

  23. 60.

    Scheinbar werden jetzt hier wirklich jede Maßnahme und sei sie noch kruder und noch übertriebener einfach nur noch durchgewunken bis wir wirklich alles abgeschafft haben.
    Da hätte ich schon mehr von einer kritischen journaille mehr erwartet.
    Aber am Ende werden sich alle wundern wenn nämlich gar nichts mehr geht, spätestens bei Internet Telefon Strom, schönen dank :(

  24. 59.

    Ihre Beleidigubgen der ehemaligen DDR-Bürger ist unerträglich.
    Was glauben Sie, wer Sie sind, dass Sie sich so anfällig über diese Menschen auslassen?
    Das hamstern den ausschließlich den Ostlern zuzuschreiben, entbehrt jeglichen Menschenverstand.
    Aber das Fehlen kann man in allen Ihren Beiträgen erlesen.
    Bundeswehreinsatz im Innern, ist Ihrer kruden und menscgenverachtenden Haltung nur hinzuzufügen.

  25. 58.

    "...ehemalige DDR Bürger ganz vorneweg beim heutigen Hamstern sind." heißt NICHT "sind also alles ehemalige DDR-Bürger. "

    Merkste selber, ne.

    Ich habe was gegen die Verklärung der DDR Diktatur, die eben auch damit beginnt zu behaupten man hätte zusammengehalten. Hat man nicht. Man hat sich gegenseitig übervorteilt, bespitzelt und ans Messer geliefert bis zum Gehtnichtmehr.

    Was nicht heißt dass einige sich gegenseitig geholfen haben, genau wie im Westen. Und improvisiert haben wir auch, wenn es darum ging Fahrräder oder Mofas am Laufen zu halten. Später halt Autos und Motorräder. Fahren sie mal ein Ü 20 Jahre altes Motorrad, da hat sogar der TÜV machmal Fünfe gerade sein lassen.

    Oder wir haben unsere Autos für schmales Geld aus Wessiland geholt. Hohe KM Leistung aber Motor und Getriebe nicht völlig ausgelutscht. Ich habe an Stellen geschweißt, da würden TÜV Prüfer heute noch einen Herzkasper bekommen.

  26. 57.

    Was ist das denn in ihren Augen heute, wenn die gehammsterten Waren auf Ebey Kleinanzeigen vertickt werden.
    In meinen Augen ist das auch übervorteilen von anderen.
    Was meinen Sie, was Leute für Vorteile hatten, die noch ein paar Kartons blaue Fliesen im Keller hatten.

  27. 56.

    So so, die jungen Männer, die Klopapier massenweise kaufen und bei eBay verhökern, sind also alles ehemalige DDR-Bürger. Merkste selber, ne.

  28. 55.

    Wollen hoffen, dass das Ganze nicht wieder 28 Jahre dauert.

  29. 54.

    Vor allem sind die DDR-Vergleiche sowenig intellektuell tiefsinnig, wie in der Sache und der Realität angebracht.
    Vor allem wenn man sich klarmacht:
    Das Geflüchteten-Lager auf Lesbos /Lesvos Moria in Griechenland hat ca. 20.000 Einwohner. Darunter viele Kinder.
    Dafür stehen 3 Ärzte und 8 Krankenpflegerinnen /Krankenpfleger zur Verfügung.
    Über die gesundheitlichen Standards kann sich keiner Illusionen machen.
    Von Ausgang oder Einkauf können die Menschen nicht einmal träumen hinter dem Zaun.
    Und in den europäischen Häfen liegen die Kreuzfahrtschiffe leer vor Anker.
    Statt das Lager endlich aufzulösen und zu evakuieren.

  30. 53.

    Meine Güte... Was für'n Aufwand... Den Artikel hätte man sich sparen können. Man merkt, einige Menschen haben für unsinnige Texte viel Zeit.
    Die Vergleiche, welche mit der aktuellen Situation und der DDR gemacht werden, sind Spaß. Spaß, einfach nur Spaß. Fast alle Menschen erleiden derzeit Nachteile. Mit irgendwelchen Themen darf man sich doch aber trotzdem diese Zeit spaßig gestalten. Lachen ist wichtig. Über Ironie, über mehrdeutige Texte, schwarzen Humor und über alte Zeiten.

  31. 52.

    Völlig richtig!
    Ein Bekannter schrieb mir neulich, als wir uns auch über DDR-Vergleiche austauschten, nur mit den Jubelmeldungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen hapere es doch noch sehr.
    *Ironiemodus aus*

    Wir werden diese Zeit gemeinsam durchstehen, Leute, wenn wir zusammen halten und uns solidarisch zeigen. Das zu lernen, schadet niemandem.

  32. 51.

    Bürger über 70 vom Leben auszuschließen, hat etwas von Alltagsrassismus, den es doch mit aller Schärfe zu bekämpfen gilt. Stößt da nicht auch die SPD ins gleiche Horn?
    Egal, in Zeiten der Ansurditäten kommt es auf einen dummen Spruch einer Bundesministerin nicht mehr an.
    Das ist genau so infam, wie das permanente Ostler-Bashing durch den Schreihals, der die Bundeswehr im Innern gegen die Hamsterer einsetzen wollte, @Berliner.

    Nebenbei: habe ich nicht nur die Beobachtung, dass z.B. bei REWE die Preise bei bestimmten Artikeln angezogen haben?
    Eine Verkäuferin danach gefragt, antwortet, das die Preise die Zentrale festlegt und "unter der Hand: ihre Beobachtungen stimmen". Kein Wunder also, wenn einige Bürger das zum Grund für Hamsterkäufe nehmen.

  33. 50.

    Wenn sie mit improvisieren meinen dass man hamstert um andere zu übervorteilen, gebe ich ihnen recht.

    Ein Problem der DDR Wirtschaft war das Hamstern um sich Vorteile zu verschaffen. Ein Beispiel aus meiner Verwandschaft.

    Mein Onkel hortete Trabbiteile, die halbe Garage war voll damit. Auf meine verwunderte Frage was er damt macht, weil er ja einen Wartburg fährt kam prompt "das kann ich tauschen". So wurde die Engpässe in der DDR nochmals verschärft weil die Menschen Sachen gehortet haben, die andere dringend gebraucht haben.

    Und jetzt ziehen wir mal einen Vergleich zu heute. Ich verwette meinen alten bPA darauf dass ehemalige DDR Bürger ganz vorneweg beim heutigen Hamstern sind. Man ist halt gelernter Ossi...

  34. 49.

    Dem kann ich nur zustimmen. Es geht um unser aller Gesundheit und darum, möglichst unversehrt aus dieser Krise herauszukommen. Es wird genug Kraft kosten, sollte die Geschichte überstanden sein, wieder ins öffentliche Leben zurückzufinden. Das wünsche ich besonders all den vielen Menschen, die durch die Krise möglicherweise ihre Arbeit verlieren werden.

  35. 48.

    Den einzigen Vergleich, den ich zulasse: Improvisationstalent. Als geborener Ossi ist man damit aufgewachsen, improvisieren zu müssen. Und diese Fähigkeit entdecken die Menschen jetzt auch wieder: z.B. medizinferne Branchen, die plötzlich auf die Produktion von Schutzmasken umsteigen...

  36. 46.

    „Grenzen Dicht, Regale Leer, Willkommen in der DDR“ habe ich neulich irgendwo gelesen

  37. 45.

    De Vergleich taugte vor Corona nichts, während Corona auch nichts, und nach Corona ebenso nichts.

  38. 44.

    Sie vielleicht nicht. Doch ich lebe mit meinen Eltern zusammen in einem Haus. Beide über 80 und durch Krankheiten wie Krebs geschwächt. Da habe ich schon Angst und minimiere den Kontakt; bin jeden Tag mit der S-Bahn unterwegs. Und bezüglich Ausgangssperre: ich bin 1970 geboren; kann mich aber nicht erinnern, dass es im Osten bis zum Mauerfall je eine Ausgangssperre gab. Natürlich bin ich auch gegen jede Panikmache; man sollte es aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

  39. 43.

    Ich bin mir nicht sicher, wozu derzeitig ein solcher Beitrag gut sein soll und werde mich nicht an einer Diskusion beteiligen. Niveau wie bei den assozialen Netzwerken. Ist doch hier öffentlich rechtlich oder wo bin ich gerade?

  40. 42.

    "u DDR-Zeiten gab ers überigens in jedem DDR-Kreis Med-Schutz-Läger (Masken, Tragen, Notlazarette usw. ) und sogenannte MVN-Läger."

    Zumindest auf dem Papier. So wie die SED immer 99,8 % Zustimmung fand. Ihr Ostalgiker seid ein kommisches Völkchen.

  41. 41.

    ... schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass die DDR-Vergleiche eine ironische Anspielung sind und einfach eine humoristische Verarbeitung der aktuellen Zeit ist?

    So, ich muss jetzt mit meinem Einkaufsnetz los zum Konsum.
    Heute gibt's Bananen.

  42. 40.

    Ich bezweifle, dass Ihre Freiheit sich frei zu bewegen, mich oder sonstwen ins Krankenhaus bringen wird. Der Zusammenhang wird nur suggeriert, damit die Leute das mit sich machen lassen, aber es muss nicht stimmen. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und das Schließen der Grenzen enthalten außerdem selbst große Risiken: Die Lebensmittelversorgung könnte zum Erliegen können, weil Produktion und Transport stocken. Das wäre mindestens genauso schlimm wie viele Kranke. Mit Sicherheit wissen wir heute schon, dass es viele Bankrotte und Arbeitslose zur Folge haben wird, und in der Sekundärfolge werden von denen auch mehr Menschen krank werden. Das sollte man nicht kleinreden. Ich schlage als Minimierung des Infektionsrisikos eine vorübergehende allgemeine Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken vor. Das könnte eine Win-Win-Situation sein, die keine Nachteile mit sich bringt.

  43. 39.

    was durchaus sinnvoll war. siehe heute: lehrermangel, pflegekräftemangel, fachkräftemangel im handwerk ... dafür viele junge leute, die "irgendwas mit medien" können.

  44. 38.

    Klar, am Krebs ist die DDR schuld ... Ich zitiere mal freimütig aus der "Onkopedia": "Krebs ist überwiegend eine Erkrankung des älteren Menschen." https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/heranwachsende-und-junge-erwachsene-aya-adolescents-and-young-adults/@@guideline/html/index.html
    Soll heißen: Je älter man wird, desto wahrscheinlicher erkrankt man an Krebs. Sie sprechen von der Altersgruppe 75-80. Dort sind es vor allem Lungen-, Prostata-, Brust-, Darmkrebs.

    Und schauen Sie mal hier in die Ärztezeitung: https://www.aerztezeitung.de/Politik/Bei-Krebserkrankungen-trennen-sich-Ost-und-West-373757.html Es gibt Unterschiede zwischen Ost und West bezüglich einzelner Krebsarten. Im Osten bekommen Frauen z. B. seltener Brustkrebs. "Die unterschiedlichen Entwicklungen bei den einzelnen Krebsarten haben (...) insgesamt dazu geführt, dass die Krebssterblichkeit für Männer in den neuen Bundesländern leicht über, bei den Frauen dagegen leicht unter der im Westen." Und nu?

  45. 37.

    Haben Sie diese Meinung auch noch, wenn Sie sich anstecken und in einem überfüllten Krankenhaus langsam sterben?
    Zu Ihrer Frage an Ingolf: Ich erinnere mich auch noch daran, dass am Tag der Währungsunion die Geschäfte mit Westwaren gefüllt waren. Zumindest in Berlin. Vielleicht war es auf dem Land noch anders.

  46. 36.

    Dieser Vergleich ist einfach dämlich und zeigt wie wenig die Menschen, die die DDR nicht erlebt haben über das Leben in der DDR wissen.
    Wir leben auch in der Krise noch im Überfluss und die Engpässe sind von Dummheit selbst erzeugt. Die Schlangen vor den Märkten entstehen nicht durch Mangel sondern dienen dem Gesundheitsschutz.
    Im Übrigen hatte das Leben in der DDR nichts mit Ausgangssperre zu tun. Wir konnten uns im Land frei bewegen und haben auch viele glückliche Stunden erlebt mit echten Freunden und Kollegen.
    Ich möchte auf keinen Fall zurück tauschen, obwohl das menschliche Miteinander durchaus besser war als heute, wo jeder meint, er ist der Wichtigste.
    Es war nicht alles schlecht!

  47. 35.

    Ganz einfache Antwort auf die Überschrift! Nichts!

    Nur dummen "Hamsterkäufer" gab es in der DDR auch! Die, und dumm "Schwätzer", gibt es immer!

  48. 34.

    Also was soll man dazu sagen. Für mich schlichtweg nur Dummheit. Wahrscheinlich gibt es nichts anderes, was man in der Manier anderer "Tageszeitungen" verbreiten kann, dass man nun so etwas aus der Schublade holt.
    Von einem Sender wie dem rbb hätte ich das definitiv nicht erwartet !

  49. 33.

    Genau. In der ganzen Hysterie wären mehr positive Nachrichten gut. Wir leben im jetzt und heute. Wenn überhaupt vergleiche ziehen, dann mit anderen Ländern, wie sie konkret mit der Coronakrise umgehen und da natürlich mit den Ländern, welche Erfolge aufzuweisen haben.

  50. 32.

    Völliger Schwachsinn ist es, Menchen, die über 70 sind in häusliche Qurantäne zu schicken. Ich bin über 85, wohne sehr "ländlich" und fahre kurze Strecken noch Auto. Ich halte mich natürlich an die Coronaregeln. Ich denke nicht daran mich in die Quaratäne schicken zu lassen!!!

  51. 31.

    Ich halte diese DDR-Vergleiche für ein Scheinargument, mit dem berechtigte Fragen nach dem Erhalt unserer Demokratie und unserer Grundwerte ins Lächerliche gezogen werden. Ja, diese Epidemie muss bekämpft werden - aber irgendwann ist sie vorbei, und wenn wir dann vor einer angeschlagenen Demokratie und einem Scherbenhaufen an Grundrechten stehen, ist uns auch nicht geholfen. Man weiß doch dass der Staat Kompetenzen, die er einmal erhalten hat, nur extrem unwillig wieder aufgibt. Ich finde es auch bedenklich wie in manchen Kommentaren solche Bedenken ins Lächerliche gezogen werden, oder die Fragenden als Seuchenverbreiter verunglimpft werden. Wir wissen doch dass es in diesem Land Menschen gibt, denen die freiheitliche Demokratie entweder egal ist, weil sie sie nicht verstehen, oder dass sie sie gleich abschaffen möchten. Deshalb müssen wir gerade in dieser Krise jetzt auch an übermorgen denken, und nicht Dinge kaputt machen die sich hinterher nur schwer wieder reparieren lassen.

  52. 30.

    Die Grundrechte sind nicht ausgesetzt, sondern nur in Teilen eingeschränkt, Dies ist auch in Artikel 19 des GG verankert.

  53. 29.

    Absolut obsolet!

  54. 28.

    @anorak2, stimmt alles, allerdings war ich im Sommer 1990 für 14 Tage in Köpenick im Garten meiner Schwiegereltern und dort gab es im "Supermarkt", ich glaube "Kaisers", tatsächlich öfter mal kein "normales" Brot. Nur noch eine Sorte von "Harry" und das war damals ziemlich teuer. Das Brotregal sah fast aus wie heute manche Toilettenpapierregale. Sowas kannte ich aus DDR-Zeiten nicht, zumindest nicht in Berlin.

  55. 27.

    "Gott"seidank, dass es die DDR gab, sonst wüsste so mancher nicht, was er für einen Blödsinn von sich geben könnte.

  56. 26.

    "Grundrechte sind immer das Wichtigste."
    Sind sie eben nicht!!! wenn sie Leben und Gesundheit gefährden.
    Das ist allerdings Egoisten und Ignoranten egal. Siehe Entwicklung in GB und USA.
    Trump will die Beschränkungen (nur seine eigene nicht)aufheben, das wird tausende Leben kosten und ihn wegfegen.

  57. 24.

    Der Vergleich mit der DDR kommt sicher hoch. Dabei vergleiche ich nicht die politischen Gebiete, sondern eher alles drum herum.
    Nach meinem Eindruck war die Bundesrepublik aus Spargründen überhaupt nicht auf solche Katastrophe vorbereitet. Nun ist es Corona, aber es hätte auch ein größeres Erdbeben sein können oder auch Krieg oder auch die Explosion eines AKWs innerhalb oder außerhalb Deutschlands. Nach meinem Eindruck gab es überhaupt keiner Vorbereitungen im Zivilschutz. Zu DDR-Zeiten gab ers überigens in jedem DDR-Kreis Med-Schutz-Läger (Masken, Tragen, Notlazarette usw. ) und sogenannte MVN-Läger. MVN stand dabei für Mindestvorratsnormen an z.B. Arzneimitteln. Diese unterstanden dem Kreisapotheker. Doch von beiden spüre ich heute gar nichts, insbesondere die Med-Schutz-Läger vermisse ich. Da hinein gehörten mind. Masaken, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel.-
    Die anderen Sachen wie Kontaktverbot , Arbeitsämter usw. zu vergleichen, trifft überhaupt nicht den Kern, finde ich.

  58. 22.

    Die Mangelwirtschaft ist im real existierenden Kapitalismus angekommen. Da kommt schon der Vergleich zur DDR auf.
    Allerdings kommt diese "Linkskeule" nun nicht mehr von den Vertretern, die diese dumme "Linkskeule" schon immer als billiges Instrument zur Durchsetzung turbokapitalistischer Interessen mit drastischen Sozialabbau betrieben haben.

  59. 21.

    Danke Max. Genau das..

  60. 20.

    Mangelwirtschaft bedeutet nicht dass Geld knapp sind, sondern dass Waren knapp sind. Im Moment sind einige Waren knapp. Ob das nur an den Hamsterkäufen liegt, oder teilweise auch daran dass durch den "Shutdown" von Teilen Wirtschaft und des Transportwesens die Lieferketten bereits stocken, ist derzeit unklar.

  61. 19.

    Natürlich gab es in der DDR Arbeitsämter sie hatten nur eine andere Funktion. Nämlich wie in der nazizeit die Arbeitskräfte dahin zu "leiten" wo der "Staat" sie haben wollte. VEBs brauchten vom Arbeitsamt eine Freigabe um einstellen zu dürfen. Da gab es diverse Tricks von Beschäftigten und Betrieben das zu unterlaufen.

  62. 18.

    Leute lasst auch den Humor nicht ganz zu kurz kommen:

    " Grenzen dicht - Regale leer - Willkommen in der DDR." lol

  63. 17.

    Ich verstehe die unnötigen Diskussionen nicht. Wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation und die Maßnahmen sind richtig und wichtig. Auch ich kann mein Enkelkind nicht sehen, meine Tochter arbeitet im Pflegeheim und gehört wegen Asthma zur Risikogruppe, genauso wie ich auch. Schon aus diesem Grund habe ich Angst, nicht um mich aber um meine Familie. Von 4 Kindern arbeiten 3 in sozialen oder medizinischen Berufen. Warum ist es so schwer, sich mal nicht so wichtig zu nehmen und über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und zu denken. Man bekommt den Eindruck, die Berliner sind ganz erpicht darauf, italienische Verhältnisse zu bekommen.
    Was wir jetzt haben, wird vorbei gehen und es wird keine Diktatur zurück bleiben, sondern hoffentlich eine gesunde Stadt, die gelernt hat, das Spaß nicht alles ist.
    Bleiben sie alle gesund!

  64. 16.

    Also manchmal denke ich wirklich, dass man oft nicht in der Lage ist Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen. Sich mit solchen Themen jetzt auseinanderzusetzen ist doch nur zum Schreien. Wir haben momentan weitaus wichtigere Dinge zu tun und sollten unsere Energie nicht für solchen Quatsch verschwenden.

  65. 15.

    Der DDR-Vergleich ist einfach nur dumm. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  66. 13.

    Arbeitsämter gab es in der DDR durchaus. Das Berliner Arbeitsamt befand sich in der Schneeglöckchenstrasse. Allerdings war es dort vergleichsweise leer, weil es kaum Arbeitslose gab, aber es gab sie durchaus.

  67. 12.

    Vielleicht sollte Herr Ruwoldt nochmal die "Chronik der Wende" angucken, die sein Sender erst dieses ausgestrahlt hat :)

  68. 11.

    Die heutige Situation Mangelwirtschaft zu nennen, empfinde ich als Frechheit. Es gibt im fetten Deutschland keine Mangelwirtschaft, wenn die Leute offenbar genug Geld haben, um Klopapier, Nudeln und Milch zu horten. Es gibt genug Lebensmittel ubd Klopapier für alle.

  69. 10.

    @Ingolf Gehört zwar nicht direkt zum Thema, aber eine Nachfrage dazu: Als West-Berliner hab ich es damals natürlich nicht täglich verfolgt, wie die Läden in Ost-Berlin aussahen. Der oberflächliche Eindruck war aber (auch durch die Medien damals), dass ab dem Tag der Währungsunion alle Läden im Osten fast nur noch Westprodukte im Regal hatten (worunter Ost-Hersteller wahnsinnig litten), aber dass die Regale gut gefüllt waren. War das also gar nicht so?

  70. 8.

    Nein, es ist nicht wie in der DDR. Heute fühle ich mich sicher, ohne Angst, ohne die dauernde Frage "Was sind alles Lügen des Staates?" In den DDR-Brikettfabriken aus 1910 gab es keine Schutzmasken für alle gegen den Kohlestaub. Nach Tschernobyl haben wir weiter das Frischobst von unseren Feldern, die gesammelten Pilze aus dem Wald und wahrscheinlich das verseuchte Getreide aus der Kornkammer Europas in der Ukraine gegessen - wegen gezielter Desinformation -> genau deshalb sterben heute die Freunde meiner Eltern im Alter von 75-80 Jahre alle an Krebs, Danke, DDR.

  71. 7.

    Nun gut, kann man schreiben, muss man nicht. Ich bin etwas enttäuscht über diesen Kommentar bzw. darüber, dass der RBB so etwas als nötig oder wichtig bezeichnet.

  72. 6.

    Die wichtigste Parallele ist, dass Grundrechte ausgesetzt sind.

  73. 5.

    Bitte exakt bleiben im Frühjahr 1989 mag es kalt und sonnig gewesen sein. Aber niemand schlich durch Ämter, weil er seinen Job verloren hatte.
    Das kam erst ein Jahr später.

  74. 4.

    Sorry, da ist wohl was im Beitrag durcheinander gekommen. Im Frühjahr 1989 schlich niemand durch die Ämter in der Hoffnung wenigstens Arbeitslosengeld zu erhalten.
    Im Frühjahr 1989 verabredeten sich einige Menschen die bevorstehende Kommunalwahl für ein Zeichen zu nutzen.

  75. 3.

    Herrlich! Schöner Artikel! Aber ich fürchte mich jetzt, dass tatsächlich bald die Bruchrechnung drankommt.

  76. 2.

    DDR-Vergleich? Schwachsinn. Alles lebensnotwendige gab es. Immer. Aber nach der Währungsreform 1990 sah es teilweise aus wie heute. Da waren wir in mehreren Läden unterwegs um einfach nur ein Brot zu bekommen, dass damals nicht von "Harry" und damit völlig überteuert war.

  77. 1.

    Grober Unfug. Im Frühling 1989 ging NIEMAND zu irgendeinem Amt in der Hoffnung auf Arbeit. 1. Gab es in der DDR keine Arbeitsämter und 2. hatte da noch jeder Arbeit. Der Mauerfall und Wende war bekanntlich erst im Herbst 1989 und Abwicklungen durch die Treuhand erst in Folge der Währungsunion ab Juli 1990. Es ist fraglich, ob der Autor die DDR überhaupt bewußt erlebt hat. Auch er redet wie der Blinde von der Farbe und will uns erzählen, welche Vergleiche zutreffend sind. Im Gegensatz zu ihm erinnere ich mich als damaliger Familienvater tatsächlich, wann was wie war.

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