Ein Verkehrsflugzeug landet in der Dämmerung am Flughafen Berlin-Tegel (Quelle: dpa/Schlesinger).
Bild: dpa/Robert Schlesinger

Corona-Krise - Nachtflugverbot am Flughafen Tegel vorerst aufgehoben

Was Sie jetzt wissen müssen

Das Nachtflugverbot für internationale Flüge am Berliner Flughafen Tegel ist wegen der Corona-Krise vorübergehend aufgehoben worden. Damit will das Land Berlin sicherstellen, dass Urlauber schnell in ihre Heimat zurückkehren können, wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Sonntagabend mitteilte. Die Aufhebung gelte ab sofort und vorerst bis einschließlich 22. März (Betriebsschluss).

"Damit können insbesondere Berliner Heimkehrende in verspäteten Maschinen direkt in der Hauptstadt landen, ohne weitere Zwischenstopps und damit ohne erhöhte Ansteckungsgefahren auf ihrer Heimreise", hieß es in einer Mitteilung. Sonst hätten die Linien auf andere Flughäfen ausweichen müssen, von denen dann etwa Busse nach Berlin gefahren wären.

Sendung: Inforadio, 16.03.2020, 7 Uhr 10

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20 Kommentare

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  1. 20.

    Kurz mal außerhalb des Themas: Das behaupten Neu - Strausberger auch, die gegen den dortigen Flugplatz maulen. Jedoch muss man differenzieren. Denn es geht um nur um den Nachtflug, der tatsächlich nach Schönefeld verlegt werden kann. Mir gehen die den Zeiger, die in Erwartung der Schließung von TXL in dessen Nähe entweder angemietet oder gekauft haben. Denen sagte ich auch dass sie es wussten. Ich lebe seit meiner Jugend in der Umgebung vom TXL, aber was nach 2008 passierte, geht eben auf keine Kuhhaut......
    Zurück zum Thema: zurückholen, klar. Aber für den Egoismus, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, in der Nachtruhe gestört werden finde ich daneben. Die Fluge in der Nacht können in Schönefeld (mit Nachtflug) landen, von dort aus kommen die Leute auch nach Hause und müssen die Anwohner von Spandauer, Staaken, Reinickendorf und Pankow nicht leisen lassen, nur weil sie trotz der der Pandemie verreisen mussten. Ich nehme natürlich die aus, die beruflich auf Reisen sein müssen.

  2. 19.

    Um es klarzustellen: Verständnis für die Rückholer: ja, ABER:
    Nicht für die, die trotz der Pandemie ins Ausland geflogen sind, weil die Reise ja gebucht ist, wie es mir mein Nachbar sagte, der letzte Woche mit seiner Frau, einer Ärztin (!) nach Thailand aufgebrochen ist.
    Das ich, wir wohnen gemeinsam in der Einflugschneise, für diesen beiden dann u. U. in meiner wertvollen Nachtruhe gestörte werde, halte ich für ein Ergebnis ihres Egoismus. Es ging auch um die Verlegung Landungen nach Schönefeld, welcher 24h offen ist. Ausserdem lebe ich seit Anfang der 2000'er in Pankow, da gab es also noch 6 Landebahnen, von denen 3 dank Herrn Wowereit vorzeitig geschlossen wurden um Tegel fast alles auzubürden. Ich weiß wovon ich rede und kenne TXL seit meiner Jugend, bin auch für den weiterbetrieb, aber nicht so wie jetzt.

  3. 18.

    Nur kurz
    Viele haben dort Wohnungen gemietet weil es da mal Ideen gab einen Flughafen zu schließen und ich bin sehr solidarisch mit Menschen die tatsächlich in Not geraten. Aber wie gesagt für jemanden der unbedingt noch weg fliegen musste ... ? Nein bitte habe ich dann nicht mehr ! Eher das Gegenteil hätte ich erwartet den Flugbetrieb komplett einstellen! Denn nur so kann gegen eine Pandemie wirksam gearbeitet werden! Das ist aber noch unpopulärer ! Genau so das schließen der Clubs und Bar‘s kam viel zu spät !

  4. 17.

    Erst sich eine Wohnung im Einflugbereich mieten und dann motzen. Gemeinwohl geht vor Eigenwohl! Verstanden?

  5. 16.

    Irgendwie klingt hier ein wenig Missgunst und Neid durch. Erstens ist mit Sicherheit nicht jeder Flieger einer von Billigairlines. Zweitens werden in der Nacht von 23 Uhr bis 6 Uhr bestimmt nicht wie am Tage alle 1 ½ bis 2 Minuten ein Flieger landen, zumal viele Länder den Flugverkehr schon eingestellt haben. Also seien Sie doch mal solidarisch und nehmen für wahrscheinlich wenige Tage diese kleine Unannehmlichkeit in Kauf. Notfalls gibt es noch Ohropax.

  6. 15.

    Ich verstehe ihre Aufregung nicht, schließlich haben sie doch vor Einzug in ihre Wohnung gewusst, in welche Gegend sie ziehen?

  7. 14.

    "Zeit zusammenzuhalten". Ich fass es nicht. Da feiern die Leute fröhlich weiter, über Ältere machen sich Jüngere in aller Öffentlichkeit lustig und ruft ihnen "Corona Virus" hinterher. Die öffentlich Rechtichen strahlen aus, dass es nur gerecht ist, wenn die Äölteren sterben. Und ich in der Einflugschneise soll mit Leuten solidatrisch sein, weil sie nicht 2/3 Stunden warten können, um dann eben nicht um 3 Uhr morgens in Tegel zu landen sondern um 6 Uhr? Oder weil sie nicht die 30 Minuten von Schönefeld nach Berlin fahren können, weil unzumutbar. Zumutbar ist aber, dass Tausende nachts nicht schlafen können, wenn die Maschinen über das Haus donnern. Leben Sie doch nur mal eine Woche in einer Wohnung, von der man fasst das Fahrgestell bei anfliegenden Flugzeugen berühren kann. Ihre Solidarität bedeut für Sie nur Forderungen an andere aber bloß keine Einschränkungen für sich selber.

  8. 13.

    Doch das haben viele verstanden was passiert! Nur trotzdem was soll das bitte warum müssen jetzt die Anwohner für die unfernuft einiger weniger ihre Nachtruhe aufgeben. Ich habe im
    Bekanntenkreis Menschen die vor 14 Tagen nach Vietnam in den Urlaub geflogen sind und nun ist das Theater groß weil sie nicht wissen wie sie zurückgekommen! Und ja dafür ein Nachtflug verbot aufzuheben ???? Bitte das ist doch nicht der Ernst dieser Landesregierung und ja dafür habe ich kein Verständnis ! Null ! Und wie gesagt Schönefeld ist da und funktioniert ! Aber das ist wahrscheinlich nicht zuzumuten von dort aus in die City zu fahren ?

  9. 12.

    Wer trägt denn mehr zu dem Ernst der Lage bei, wenn nicht die Billigurlauber und Vielflieger, die den Virus verbreiten, weil sie jedes Jahr in den Urlaub oder schnell mal zu einem Meeting fliegen müssen?

  10. 11.

    Tja. Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Maßnahmen ;-)! Allgemeinwohl (betont) geht gegen das Wohl des Einzelnen xD.

  11. 10.

    Natürlich muss man diese Entscheidung mittragen. Es ist eine Notfall-Option - einige tun mal wieder als würden pro Stunde 20 Maschinen landen...

  12. 9.

    Dieses blöde Gejammer. Wir wohnen kurz vor dem Kutschi in der Einflugschneise. Wer sich jetzt über das temporär aufgehobene Nachtflugverbot aufregt, hat das Problem nicht verstanden. Jetzt ist die Zeit um zusammen zu halten. Wer in der Einflugschneise wohnt, hat Schallschutzfenster, ist nachts also relativ geschützt.

  13. 8.

    Herr Schmidt - der nächste Ausweichplatz MIT Nachtflug ist Schönefeld - was ist daran so schwer zu verstehen, die, durch den Lärm jetzt schon belasteten Menschen in den Anflugzonen von TXL, in der Nacht auch mal pennen zu lassen?
    Bei allem Verständnis für die erforderlichen Flüge - aber die Ausweichmöglichkeiten MÜSSEN genutzt werden. Da ist der Senat gefordert, dies auch mal durchzusetzen und nicht der Wirtschaft, wie immer so gerne geschehen, den Hintern zu pudern.

  14. 7.

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Während Leute weiter feiern und denen das Virus völlig Wurscht ist, da ja eh hauptsächlich Ältere sterben, dürfen wir in der Einflugschneise nun auch auf die paar Stunden Schlaf verzichten. Und was machen ein paar Stunden aus, die die Leute im Ausland warten müssen, um in Tegel zu landen. Das Nachtflugverbot gilt gerade mal für 7 Stunden. Man sollte diesen "Entscheidungsträgen" mal eine Karte unter die Nase halten, wahrscheinlich wissen sie nicht wo Schönefeld liegt. Aber wer erwartet denn von dieser Berliner Regierung überhaupt noch logische und sinnvolle Entscheidungen.

  15. 6.

    Das temporäre Aufheben des Nachtflugverbotes für Tegel ist ein gute Entscheidung in dieser Situation. Die, die sich jetzt aufregen verstehen wohl immer noch nicht den Ernst der Lage!

  16. 5.

    Würde Kathrin in einer Anflugzone leben, würde sie verstehen, was gemeint ist - es ist nach ihrer Sicht dann ein Luxusproblem, verursacht durch die, die in den Nachtstunden nach Hause geflogen werden und damit denen, die sich diesen Luxus des Fliegens nicht gönnen, den Schlaf versauen.
    Und es ging auch beispielsweise um die Verlegung der Landungen auf Plätze, die Nachtflug haben.

  17. 4.

    Ich glaube eine gestörte Nachtruhe ist gegenwärtig ein Luxusproblem.
    Leute die sich darüber mokiert zeigen, haben noch nicht viel verstanden.

    Ich freue mich für die Heimkehrenden. In dieser schweren Situation im Ausland zu sitzen, vielleicht noch mit Kind oder ältere Leute, stelle ich mir psychisch sehr belastend vor. Das letzte was man dann noch erleben möchte, ist ein umgeleiteter Flug.

    Eine gute Entscheidung.

  18. 3.

    Tja. Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Maßnahmen ;-)! Allgemeinwohl (betont) geht gegen das Wohl des Einzelnen xD.

  19. 2.

    Und wenn dann alle zu Hause sind, bitte komplett einstellen.

  20. 1.

    Bei allem Verständnis muss ich trotzdem die Frage stellen, warum die Flüge dann nicht nach Schönefeld umgeleitet werden und die Billigheimer noch die ganze Nacht die Pankower, Reinickendorfer und Spandauer noch belästigen müssen - nur weil Berlin zu blöd ist, das Nachtflugverbot für die arbeitende Bevölkerung dort einzuhalten?
    Ich darf also für die ganzen Trottel des Nächtens immer geweckt werden. Es gibt Schönefeld - da darf 24h geflogen werden.

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