Atemschutzmasken, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel (Quelle: Imago Images)
Audio: rbb 88.8 | 27.03.2020 | Peter Klinke | Bild: Imago Images/Max Rühle

Aufruf von Senat und Wirtschaft - Unternehmen sollen Corona-Schutzausrüstung spenden

Was Sie jetzt wissen müssen

Der Berliner Senat und Wirtschaftsverbände haben Unternehmen dazu aufgerufen, Schutzausrüstung für Krankenhäuser, Arztpraxen, Polizei und Feuerwehr zu spenden. Dringend benötigt werden Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken.

Aktion läuft bis 3. April

Mit Unterstützung der Polizei wurde für Spendenangebote die Hotline 030 - 46 64 61 61 61 eingerichtet, wie die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilten. Sie ist werktags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen. Für die Abgabe der Spende stehen ab Montag zwei Lager zur Verfügung. Größere Bestände würden auch abgeholt, hieß es.

Die Aktion läuft vorerst bis 3. April. Für die Verteilung der Spenden ist die Senatsverwaltung für Gesundheit zuständig.

Schutzbekleidung ist derzeit selbst im medizinischen Bereich Mangelware, weil es Probleme bei der Beschaffung gibt.

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10 Kommentare

  1. 10.

    @Dagmar: Typisch Berliner, erst einmal ideologisch werden. Die Güter sind knapp, und seriöse Hersteller wuchern nicht. Und die Herstller haben damit auch Geschäfte gemacht, als es keine Not gab. Schlussendlich gab es auch immer die Möglichkeit für professionelle Dienste Masken und Schutzanzüge auf Vorrat zu halten. Ihr Beitrag ist pfui.

  2. 9.

    Händler mit Wucherpreisen enteignen ! Mit Menschenleben, und um die geht es ja, Geschäfte machen ist einfach pfui !

  3. 8.

    Der Staat muss hier endlich durchgreifen und dieser Geschäftemacherei, Hamsterei und Geheimniskrämerei einzelner Großhänder ein Ende machen. Das hat nichts mit Diktatur zu tun sondern ist ein Gebot der Stunde um Menschen-leben zu retten.
    Alle Firmen, die es können sollten verpflichtet werden medizinische Materialien herzustellen.
    Sie können auch damit Geld verdienen und Arbeitsplätze sichern. Das das geht beweist das PCK in Schwedt.
    Die haben das Desinfektionsmittel sogar gespendet. Danke dafür.

  4. 7.

    Aber Spenden !!!

    Gib den Leuten einfach einen Fünfer und fertig, braucht dann auch keine Spendenquittung!!!
    und welche Sicherheitsbedenken sollte man da haben?

  5. 5.

    Wieso Spenden??
    Können die Ärzte / med. Einrichtungen etc die Schutzeinrichtungen welche sie von privat erhalten nicht genauso bezahlen wie wenn sie die Ware vom Großhandel beziehen ???

    hab ich aber wohl einen Denkfehler

  6. 3.

    Das nennt sich Bankrotterklärung.
    Wieso verpflichtet der Senat keine Firmen ihre Produktion sofort auf die fehlenden Schutzkleidung usw umzustellen?
    Bettler sind keine Macher.

  7. 2.

    Wie soll denn das gehen, ich denke es ist keine Schutzkleidung mehr zu kaufen.?

  8. 1.

    Anstatt zu betteln, die diversen Handelsplattformen per Gesetz verpflichten, die Klaradressen der Leute zu nennen, die mit der Krise Geschäfte machen wollten, und deren Bestände einziehen. Kommen garantiert ein paar Tonnen zusammen.

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