Berlin und Brandenburg - Polizei stellt an Ostern bislang wenige Verstöße gegen Corona-Regeln fest

Sa 11.04.20 | 22:49 Uhr
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11.04.2020, Berlin: Zahlreiche Menschen sind während des Sonnenuntergangs auf dem Tempelhofer Feld unterwegs - im Hintergrund ist der Bezirk Neukölln zu sehen (Quelle: dpa / Paul Zinken).
Video: rbb|24 | 11.04.20 | Jörn Kersten | Bild: dpa

Hunderte Polizisten sind an den Ostertagen unterwegs, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. In Berlin wurden am Freitag und Samstag nur wenige Verstöße festgestellt, auch in Brandenburg zeigte sich die Polizei bisher "sehr zufrieden".

Angesichts der Kontaktsperre in der Corona-Krise sind viele Berliner am Karsamstag den Parks und Grünanlagen der Hauptstadt ferngeblieben. Die Parkanlagen seien eher mäßig bis wenig besucht, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Bei Parks wie dem Tempelhofer Feld achteten die allermeisten Besucherinnen und Besucher auf den nötigen Abstand und das Verbot, mehr als eine Person außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen. Die Polizei kontrollierte die Einhaltung der Corona-Regeln am Samstag nach eigenen Angaben mit rund 500 Einsatzkräften. Auch in Wäldern und auf dem Wasser achteten die Beamten - teilweise in Zivil - etwa auf die Einhaltung des Mindestabstands.

dpa-Reporter berichteten am Vormittag von langen Schlangen auf Märkten und in Geschäften. Vor manchen Supermärkten standen Berliner fast 100 Meter lang an. Um die Verbreitung des neuartigen Virus einzuschränken, müssen Menschen einen Mindestabstand von 1,50 Meter halten. Gruppen mit mehr als zwei Personen dürfen nicht zusammen spazieren gehen, es sei denn, sie leben in einem Haushalt.

Einlassbeschränkungen auf Wochenmärkten

Auf dem Kollwitzmarkt in Prenzlauer Berg verkauften Händler selbstgemachte Schutzmasken in farbigem Design. In den Supermärkten seien am Samstag deutlich mehr Menschen mit Maske zu sehen gewesen als noch am vergangenen Wochenende, hieß es. Auf Wochenmärkten wie in Charlottenburg gab es Einlassbeschränkungen. Die Kunden mussten mit ausreichend Abstand in einer längeren Schlange warten, das funktionierte nach Aussage mehrerer Gäste aber problemlos. Händler klagten im Gespräch mit dem rbb, dass ihr Umsatz wegen der Einlassbeschränkungen seit Wochen deutlich zurückgehe. 

Am Nachmittag zog die Polizei rund 100 Einsatzkräfte am Rosa-Luxemburg-Platz zusammen, weil dort gegen die Aussetzung von Grundrechten demonstriert wurde. "Zu dieser Versammlung sei angemerkt, dass es weder eine Anmeldung noch den Versuch einer Anmeldung gegeben hat", sagte ein Polizeisprecher. Die Demo wurde, ebenso wie eine nicht genehmigte Demo am Mittag auf dem Leopoldplatz in Wedding, nach kurzer Zeit von der Polizei aufgelöst.

11.04.2020, Berlin: Fast menschenleer ist es auf dem Gelände des Sowjetischen Ehrenmals in Treptow. (Luftaufnahme mit Drohne)( Quelle: dpa / Paul Zinken).Fast menschenleer: Das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park am Samstag aus der Luft.

Berliner Polizei stellt Karfreitag sechs Strafanzeigen

Bereits am Karfreitag hatten rund 500 Polizistinnen und Polizisten stadtweit die Einhaltung der Maßnahmen gegen das Virus kontrolliert, in der Nacht zu Samstag waren 140 Beamte unterwegs. Insgesamt wurden nach Polizeiangaben sechs Straf- und 160 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gestellt. Seit dem Inkrafttreten der Kontaktsperre am 23. März seien bisher fast 1.300 Ordnungswidrigkeiten gezählt worden. Bislang haben sich 36 Polizeibeamte mit dem Coronavirus infiziert, aktuell befinden sich 130 Einsatzkräfte in Quarantäne.

Unter der Woche hatte die Polizei mitgeteilt, dass sie zur Überwachung der Corona-Regeln keine Drohnen einsetzen werde. Kontrollen erfolgten stets im persönlichen Gespräch. Um eine Übersicht zu möglichen Ansammlungen von Menschen zu bekommen, sei aber der Einsatz des Polizeihubschraubers vorgesehen.

Corona-Kontrollen: Brandenburger Polizei ist "sehr zufrieden"

Die Brandenburger Polizei war am Karfreitag zu 159 Einsätzen wegen der Corona-Regeln gerufen worden. Das erklärte Torsten Herbst, Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, am Samstag. 151 Platzverweise seien erteilt worden. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche bei ebenfalls schönem Wetter seien das nur zwei Drittel der Fälle gewesen.

"Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Brandenburger der Krise den Garaus machen wollen", sagte Herbst. "Wir sind sehr, sehr zufrieden." Zusätzlich seien täglich 150 Bereitschaftspolizisten im Einsatz. Auch über die Osterfeiertage will die Brandenburger Polizei wieder die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren.

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39 Kommentare

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  1. 39.

    Hier bei uns ein ähnliches Bild. Bei etlichen Nachbarn Besuche, teils auch aus anderen Bundesländern, viele mit Kindern.
    Und nicht etwa heimlich, still und leise.
    Der Ehrliche ist erneut der Dumme, wenn nämlich die Beschränkungen aufgrund zu vieler Verstöße länger aufrecht erhalten werden.
    Aber das ist vermutlich nur das gleiche Bild, das man immer hat. Viele halten sich an Regeln, manche eben nicht. Schon allein aus grundsätzlicher Opposition zu allem, was vom Staat kommt.
    Von großer Solidarität und Rücksichtnahme sehe ich nicht so furchtbar viel. Das liegt aber auch evtl. daran, dass die negativen Beispiele eben herausragen. Schwachköpfe werden in Krisen eben nicht automatisch zu Weisen...

  2. 37.

    Dem kann ich zustimmen. Mir tun nur die Polizisten und Ordnungsamt Beamten leid die ihre Gesundheit für die vielen Touristen, Radfahrer und Besucher opfern. Und ja ich weiß das soll ihr Job sein, aber so viel Unvernunft hab ich noch Nie gesehen. Die Auswirkungen werden wir nach der Inkubationszeit erleben. Schade für die, die Stay Home gelebt haben.

  3. 36.

    @Falk.. Wissen Sie was mir an Menschen wie sie auffällt? Sie sind vollkommen aus der Zeit gefallen... Kommen Sie etwas runter, schauen sie sich die Menschen, genießen Sie das schöne Wetter, Sie werden merken auch Sie vergessen für einige Zeit den Alltag und werden ein ganz anderer Mensch. Nicht mehr so miesepetrig und garstig.
    Besorgt sind wir alle, aber man darf dieses Gefühl nicht kultivieren, sonst bleibt es bei einem. Auch nach dem Virus. Ihnen wünsch ich Frohe Ostern Falk und bleiben sie gesund.. Ihr SommerSonneMenschen

  4. 35.

    @SommerSonneMenschen: Ich habe das schöne Wetter genossen. Wissen Sie wo? Im Lietzenseepark. Habe mich auf eine Bank gesetzt und darauf geachtet, dass niemand in direkter Nähe ist. Und wissen Sie was mir die gute Laune verhagelt hat? Die Menschenmassen auf den Decken am Ufer. Da hielt niemand die 5m Abstand ein. Weiterhin hat mir die gute Laune verhagelt, dass sich zwischen den Spaziergängern die Jogger und Radfahrer durchgeschlängelt haben. Und danach hat mir die gute Laune verhagelt, dass auf dem Kaiserdamm ganze Radfahrerkolonnen unterwegs waren. Und wenn dadurch gegebenfalls irgendwann nicht genug Intensivbetten zur Verfügung stehen, weil einige ihren Egotrip ausleben müssen, dann verhagelt es mir noch mehr meine gute Laune.

  5. 34.

    Das hatte ich gestern in der Ecke ähnlich gemacht. Immer mit Abstand und doch nicht allein unterwegs. Heute war Es ähnlich mit Familie. Alles Gute und immer eine Prise Gelassenheit und Lebensfreude.

  6. 33.

    nö,die leute müssten sich einfach nur mal wie erwachsene menschen verhalten und nicht wie trotzige kinder ohne sozialverhalten

  7. 32.

    @Falk.. Wissen Sie was mir an Menschen wie sie auffällt? Sie sind vollkommen aus der Zeit gefallen... Kommen Sie etwas runter, schauen sie sich die Menschen, genießen Sie das schöne Wetter, Sie werden merken auch Sie vergessen für einige Zeit den Alltag und werden ein ganz anderer Mensch. Nicht mehr so miesepetrig und garstig.
    Besorgt sind wir alle, aber man darf dieses Gefühl nicht kultivieren, sonst bleibt es bei einem. Auch nach dem Virus. Ihnen wünsch ich Frohe Ostern Falk und bleiben sie gesund.. Ihr SommerSonneMenschen

  8. 31.

    @SommerSonneMenschen: Ob die Patienten auf den Intensivstationen, die Pfleger und Ärzte das auch so schön finden wage ich mal zu bezweifeln. Im Lietzenseepark liegen die Menschen am Ufer dicht an dicht. Diese Ignoranz ist erbärmlich. Und was Sie an der jetzigen Stimmung besonders toll finden, ist mir auch ein Rätsel. Bedrückend trifft es wohl eher. Nur die Ignoranten können das wohl toll finden.

  9. 30.

    Es war schön, der Lietzenseepark gut besucht. Fröhliche lockere Menschen allenthalben und alle guter Laune. Ich bin braun geworden, hab mich mit einem Arbeitskollegen, der dann noch erschien, unterhalten. Wir sind dann noch auf die andere Seite des Sees spaziert und haben ei fach dieses besondere Stimmung genossen... Die Wiesen waren genauso gut besucht wie die Wege um den See herum. Alle rücksichtsvoll, aber nicht dogmatisch.... Das war richtig schön Sole... Komm doch einfach mit beim nächsten Mal....

  10. 29.

    *Cari*: In Rahnsdorf am Strandbad und der Mole sieht es genauso aus, seit Freitag beobachten wir die Massen denen Corona egal ist.

  11. 28.

    Abstand? "Vernünftige" Bürger??Wo bitte? In Rahnsdorf jeden Fall nicht, Menschenmassen unterwegs mit Auto, Fahrrad, zu Fuß und dicht an dicht den Fürstenwaldet Damm entlang und am Strandweg durch jeden Busch und alled plattwalzen was gerade mühsam wächst. Parkplätze nach dem StrandBad und am FKK überfüllt, an der Mole bis zu 40 Personen gleichzeitig. Das Strandbad ist geschlossen aber Ignoranten sind über das seichte Wasser um den Zaun herum und auf das Gelände, Hauptsache Party und Grillen klappt. Seit Freitag wird Nachts dort und an der Mole mit lauter Musik und mehr als genug Alkohol gefeiert bis in die Morgenstunden, die Musik und das Geschreie/Gegröhle hört man weit in nach Rahnsdorf rein. Von Sonntagsruhe oder Feiertagen ist hier nichts zu spüren, selbst die Nachbarn laden fröhlich Bekannte und Verwandte ein zum Kaffeeklatsch...Corona gibt es hier gar nicht. Ich weiß nicht was ärgerlicher ist, die Berliner die hierher fahren und die "Sau" rauslassen oder die Ortsansässigen denen alles egal ist...Beide gefährden Mitbürger wissentlich, mir kann diese ganze angebliche Solidaritätswelle und Rücksichtnahme gestohlen bleiben, die existiert hier jedenfalls nicht.

  12. 27.

    Ähnliche Erfahrungen machen auch wir in unserer Umgebung. Hinzu kommt, dass die Familien in unserer Nachbarschaft ihre Kinder mit denen anderer Familien spielen lassen und auch Besuche durchaus in Ordnung finden. Vollkommen Beratungsresistenz!

  13. 26.

    Wir gehen erst abends wieder raus, radeln, spazieren, wenn die Berliner wieder eingesperrt werden ;-) die sich in Massen durch den Speckgürtel bewegen, weil sie es in Berlin nicht dürfen ohne anzuhalten oder nicht können, weil's zu voll ist. Wer kann, fährt halt über die Landesgrenze. Man kann sich zeitlich und örtlich ja ein bisschen aufteilen, Brandenburg ist groß und nicht überall ist man muffig wie in OPR. Das dürfte ansteckungsfrei machbar sein. Und bitte keinen Stau vor unserer Eisdiele am Kino, Abstand und weiterverteilen, der Dorfteich ist gleich ums Eck.

  14. 25.

    Ich weiß zwar nicht, wo kontrolliert wird- aber dass, was ich sehe, hat nichts mit Kontaktbeschränkungen zu tun: Horden an Radfahrern, die Spaziergänger von links und rechts ziemlich nah überholen, große Gruppen auf den Wiesen, Familien- die aus Oma/Opa/Tanten/Onkeln/Kindern/Hund/Katze/Maus bestehen und mit Sicherheit nicht alle in einem Haushalt leben, Jogger die so dicht an einem vorbei laufen /keuchen, dass nicht mal 50 cm eingehalten werden. Dies ist nur eine kleine Umschau des gestrigen und heutigen Tages aus Köpenick/Friedrichshagen......

    Sowas macht mich echt sprachlos.....

    Ich denke in allen anderen Parks in Berlin sieht es nicht anders aus- aber schön, dass man uns verkaufen will, dass die Lage im Griff ist und die Leute sich alle dran halten :-(

  15. 23.

    Der Text ist von fest. Logisch, dass es Ostern kaum Verstöße gab. Ostern ist erst heute! Gestern war Karsamstag! Und davor Karfreitag!

  16. 22.

    Ich für mein Teil werde nachher die Wohnung verlassen und spazieren gehen, mir einen Kaffee holen, ihn genüsslich auf einer genießen, mich bräunen und es mir gut gehen lassen.
    Halt eins hab ich vergessen: ich bin ein offener Mensch, vielleicht ergibt sich auch ein anregendes Osterschwätzchen... Frohe Ostern allen zusammen

  17. 21.

    Mündige Bürger lassen Vernunft walten und erkennen die Notwendigkeit und Tragweite der durchgeführten Maßnahmen. Die Jammerer sind schon unmündig, weil deren Handeln reiner Selbstzweck ist. Insofern sind die Einschränkungen und Maßregeln da genau beim richtigen Adressaten...

  18. 20.

    Wir in Berlin haben etwas dazwischen. Mehr als Kontaktsperre aber weniger als Ausgangssperre. Sobald Sie Ihre Wohnung verlassen müssen Sie den Grund dafür notfalls nennen können. NRW hat Kontaktsperre, die dürfen raus ohne sich rechtfertigen zu müssen. Und über unsere „triftigen“ Gründe kann man streiten.

  19. 19.

    Sie wissen nicht ob es stimmt, verbreiten aber erstmal Gerüchte und werfen anderen vor, Verschwörungstheorien zu entwickeln. Interessante Denkweise. Was Ihnen passt, muss stimmen, was nicht, dass nicht. Egal was wahr ist und was falsch und wie sehr es belegbar ist.

  20. 18.

    Es gibt eindeutig zu viele Menschen, denen die Regeln völlig egal sind. Es gibt sie und man sollte schon versuchen, sich danach zu richten. Wer dadurch Langeweile empfindet, kann ganze Abende damit füllen, die ganzen Verschwörungstheorien mal zu analysieren und zu hinterfragen. Jedem das seine.

    Was mich ein wenig sauer aufstoßen lässt, das es offenbar Kneipen in Berlin gibt, die bewusst das Verbot der Schliessung umgehen. Da gibts Codes, die man haben muss und dann ist man drin. Vorn sind die Rollos unten und es wird darauf geachtet, das keine Geräusche nach aussen dringen.
    Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht sagen. Aber die beiden Parteien, die darüber geredet haben, wusste offenbar ganz genau, worüber sie reden.


    Ach so....anscheissen würde ich das aber nicht. Ich denke, das Karma vieles regelt.

  21. 17.

    Es gibt keinen "Lockdown" in Berlin. Lockdown = Ausgangssperre. Wir habe keine Ausgangssperre. Nur ein Kontaktverbot. Und das wurde in Prenzlauer Berg eingehalten. Hier bringt es also etwas. Nicht abschaffen.

  22. 16.

    Warum joggen Sie durch die Parks? Die Seitenstraßen sind total leer. Kaum Leute unterwegs. Man kann die Grünzüge in Dahlem auch mal sein lassen. Nicht die Schuld anderen geben.

  23. 15.

    Gestern, Samstag, 17:00 Uhr, schwarzer Grund Zehlendorf: Volksfest und -Wandertag. Großfamilien versperren mit Rädern, Kinderwagen und als Sippe die Wege, so dass ein Durchkommen nur mit 10cm-Abstand möglich. Auf den Wiesen Gruppenbildungen. Keuchender joggt berührungsnah an mir (ebenfalls Joggerin) vorbei.
    Fr wurde kontrolliert.
    ZehnerPark an der Thielallee: Sport- und Freizeitwiese, fußballspielende Kinder.
    Viele Vierergruppe in allen Altersgruppen gemeinsam unterwegs.
    Westdeutsche Kennzeichen fahren in die Hinterhöfe.
    Lockdown schien gestern in Dahlem aufgehoben. Farce. Also abschaffen, bringt überhaupt nichts.

  24. 14.

    Purer Egoismus ihre Aussage, sobald sie rausgehen, sind sie doch Teil des "Problems" oder hatten sie erwartet dass nur sie draußen sein dürfen und die Straßen menschenleer sind? *Kopfschüttel*

  25. 13.

    Machen wir uns nichts vor. eine hunderprozentige Einhaltung der Regeln und Empfehlungen kann man gar nicht einhalten! Es sei denn, man schließt sich mehrere Wochen in der eigenen Wohnung ein und verlässt sie nicht! Auch nicht mal zum Briefkasten zu gehen! Denn in einem Mehrfamilienhaus kann man dann immer einen Nachbarn treffen und zu nahe kommen! Das kann man gar nicht verhindern!

  26. 12.

    Nach meiner Beobachtung halten auf den Gehwegen und in den Supermärkten hier im Schöneberger Kiez so gut wie alle genug Abstand. Auf den leeren Seitenstraßen kann man einen Spaziergang gut machen. Anders im Volkspark. Am Karfreitag um 9.00 schon so voll, dass man auf den eigentlich breiten Wegen nur noch auf Wiese oder in die Büsche ausweichen konnte. Geht man 1-2 Schritte zur Seite um Abstand zu anderen Spaziergängen zu schaffen, rennt in der Mitte die schnaufende Joggertruppe durch. Durch die offiziellen Maßnahmen fühle ich mich eher geschützt, wenn ich am Parkeingang an den Zickkzack-Gittern, die die Radfahrer bremsen sollen, länger als 10 Minuten mit anderen Spaziergängern mit richtigem Abstand warten muss, bis eine freundliche Läuferin bremst und dafür von anderen Joggern angemault wird - dann beginnt die Einschränkung durch Rücksichtslosigkeit, nicht durch Verordnungen. Ich gehe leider nicht mehr zum Park- ich gehe durch die Strassen.

  27. 11.

    Die Polizei muss aufhören, die Leute wie kleine Kinder zu behandeln!

  28. 10.

    Ich nehme draußen seit Tagen und Wochen eine zum Teil völlig andere Realität wahr als die Polizei und die Medien dies tun.

    Der Sinn, sich selbst an die Regeln zu halten ist zunehmend fragwürdig, wenn über die Maßen viele Mitmenschen dies nicht tun.

  29. 9.

    Was wird bezweckt mit dem Lobhudeln? Das entspricht ja null den Tatsachen, wie alle mit Augen im Kopp sehen konnten. Es sah so aus wie vor 2 Wochen, als man noch nicht auf Parkbänken verharren durfte, und das Gezeter der Polizei unglaublich war. Und nun, gleiches Bild, Sonnenschein, alles so wie vor einer oder zwei Wochen - und plötzlich ist alles gut??? Da stimmt doch was nicht. Will man das Volk besänftigen, weil der Aufstand drohte? Von Einsicht will ich mal nicht reden, Einsicht, dass viele sog. Maßnahmen Kappes waren, solange man BVG zur Arbeit fahren muss im ausgedünnten Fahrplan.

    Das Gejammer der Supermärkte wg. weniger Umsatz sind sie selber schuld - sie dürften länger/öfter offen haben, anstelle dessen schließen sie viel eher, öffnen später und lassen weniger Leute rein. Ich gehe sonst nach 20 Uhr einkaufen - jetzt: Geschäft zu, Regale leer.

    Ich fahre also vom Speckgürtel weit aufs Land, wo man noch bis 21 Uhr offen hat und die Regale voll sind. Dickes DANKE dafür.

  30. 8.

    Ich empfehle der Polizei mal einen kleinen Abstecher zum Lietzenseepark. Wenn man allerdings auf dem leeren Theodor Heuss Platz die Einhaltung der Regeln kontrolliert, dann wird man logischerweise wenig Verstöße feststellen.

  31. 7.

    Wie kommt es das in der Presse immer mitgeteilt wird ,das sich die Berliner an die Regeln halten.Aber wir wenn wir uns bei dem schönen Wetter auch mal kurz draussen aufhalten hunderte Berliner in Parks ,Grünanlagen und der Havel tummeln sehen wovon nichts berichtet wird .Auch dürfen private Umzüge mit bis zu 10 Personen gemacht werden .Für mich unverständlich. lt Polizei sei dies auch erlaubt *Kopfschüttel*

  32. 6.

    Doch, darüber können Sie sich auch bei uns informieren: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/demonstration-aufgeloest-nicht-genehmigt-berlin.html

  33. 5.

    Eine große Berliner Tageszeitung titelte gerade, dass Hunderte heute nachmittags auf dem Rosa Luxemburg Platz gegen das Wegsperren und für die Wiedereinsetzung der Verfassungsrechte demonstriert haben.

    Leider liest man beim RBB nichts davon.

  34. 4.

    Bürger, denen alle Rechte entzogen werden. Das Denunziantentum wird wiederbelebt, wenn die Regierung ihre Bürger zu unmündigen Wesen degradiert.

  35. 3.

    Ein schlechtes Zeichen, wenn Menschen sich an Regeln halten, die verfassungsrechtlich hoch umstritten sind. Einen Polizeistaat könnte man wohl leichter einführen, als ich das je für möglich gehalten hätte. Sogar die meisten Medien spielen mit und werden dafür z.T. scharf kritisiert. Vor allem ARD und ZDF. Sie spielen den "verlängerten Arm der Regierung", sagen einige. Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-scharfe-kritik-an-ard-und-zdf-wegen.1939.de.html?drn:news_id=1119341

  36. 2.

    Ich habe eher den Eindruck, dass sich viele nicht an die Abstandsregeln halten, sei es im Supermarkt an den Theken oder Kassen oder auch einfach nur an der Ampel. Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte auch daran denken ausreichend Abstand zu halten.

  37. 1.

    In Charlottenburg drehen die Ordnungshüter allerdings ein wenig durch. Weil ein Anwohner sich beschwert hat, machen sie Markthändlern und Besuchern unnötig Stress. Dabei lief es dort letzten Samstag total diszipliniert ab. Ich dachte, die Devise war, auf Denunzianten und selbsternannte Sheriffs nicht einzugehen!

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