Ein Kind steht vor einem abgesperrten Spielplatz (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)
Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Regelbetrieb bis August angestrebt - Kita-Notbetreuung in Berlin soll in Stufen ausgeweitet werden

Die Kita-Betreuung in Berlin soll wieder hochgefahren werden - allerdings in Stufen. Zunächst werden Kinder weiterer Berufsgruppen in die Notbetreuung aufgenommen, dann folgen weitere bestimmte Kindergruppen. Auch Potsdam will die Betreuung ausweiten.

Die Notbetreuung von Berliner Kindern in den seit Wochen geschlossenen Kitas soll schrittweise ausgeweitet werden. Das hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Bis wieder alle Kinder in eine Kita gehen dürfen, könnten allerdings noch einige Monate vergehen. 

Notbetreuung jetzt auch für Lehrerkinder

Den Plänen zufolge soll der Kreis der Berufsgruppen und Familien, für den Kitas oder auch Schulen eine Notbetreuung anbieten, in vier Phasen ausgeweitet werden.  

Ab dem 20. April sollen zunächst Kita-Leitungen für die Eltern ansprechbar sein, um die Ausweitung vorzubereiten. Ab dem 27. April soll dann mit der Ausweitung der Kitabetreuung begonnen werden - und zwar, indem der Kreis über die sogenannten systemrelevanten Berufe hinaus erweitert wird, zum Beispiel für Lehrkräfte und weitere Erzieher.

Bisher bekommen Kinder eine Notbetreuung, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten: in Krankenhäusern, in der Pflege, bei Polizei und Feuerwehr, in Justiz oder Einzelhandel. Eltern können ihre Kinder schon seit einigen Wochen einer Notbetreuung anvertrauen - wenn mindestens ein Elternteil dort arbeitet.

Auch Alleinerziehende oder Kinder aus Familien "in besonders herausfordernden Situationen" sollen laut einer Vorlage für die Senatssitzung am Donnerstag Betreuungsangebote bekommen.

Diese zweite Phase der Ausweitung soll ein bis zwei Wochen andauern, sagte Scheeres.

Vorschulkinder und neue Kita-Kinder etwas später

Dann werde man in eine dritte Phase eintreten, "in der Vorschulkinder in den Genuss der Kitabetreuung kommen", sagte Scheeres. In einer vierten Phase soll Kindern, die im nächsten Jahr in die Kita kommen, schon die Eingewöhnung ermöglicht werden. Danach soll - so zumindest der bisherige Plan - in den Regelbetrieb übergegangen werden können.

Die Rückkehr zum Regelbetrieb werde bis 1. August angestrebt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag vor dem offiziellen Statement aus Senatskreisen.

Anspruchsberechtigt sind laut Familienverwaltung bisher rund 20.000 Kinder, also etwa zwölf Prozent. Tatsächlich sind etwa 8.000 bis 9.000 Kinder in der Notbetreuung, jedoch nicht alle jeden Tag.

Auch die Stadt Potsdam weitet Notbetreuung aus

Auch die Stadt Potsdam wolle die Notbetreuung für Kinder im Zuge der Corona-Pandemie ausweiten. Welche Berufsgruppen und Einzelfälle einen Anspruch auf die Betreuung bekommen, könne aber erst nach der Kabinettssitzung am Freitag gesagt werden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Sobald die neue Eindämmungsverordnung des Landes vorliege, werde die Umsetzung der erweiterten Notbetreuung organisiert. Bereits bewilligte Anträge müssten nicht verlängert werden, sofern sich die Voraussetzungen nicht geändert hätten.

 

Sendung: Abendschau, 26.04.2020, 19.30 Uhr

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71 Kommentare

  1. 71.

    Ich verstehe diese Ein-Elternregelung einfach nicht. Mein Lebensgefährte ist systemrelevant und ich nicht. Trotzdem bekommen wir keine Notbetreuung für unser 3Jähriges Kind, weil ich Mobiles Arbeiten mache (bzw. Home-Office). Ich sollte für die KITA schriftlich von meinem AG einen Nachweis erbringen, dass ich NICHT im Homeoffice arbeite. Was soll dann die Ein-Elternregelung? Das ist alles so schwammig formuliert. Und dann macht es jede KITA anders. Einige KITAs fragen nicht nach dem Beruf des Partners, wenn der eine Teil systemrelevant ist, andere KITAS wollen von beiden Elternteilen einen Nachweis.
    Warum gibt der Senat keine genauen Vorgaben an die KITAS. Die Kitas haben nur die Listen der systemrelevanten Berufe und machen darüber hinaus, was sie wollen...
    Einfach ungerecht.

  2. 70.

    Danke sie haben damit meine Frage beantwortet. Sie sind also nicht in der Lage sich in die vielen Familien hineinzuversetzen... Ja und ich denke das wäre hilfreich, wenn man genau wüsste wovon man redet und was es für die vielen Familien bedeutet!

    Man sollte seine Meinung nur äußern wenn man in der gleichen Lage ist oder zu mindestens die gleichen Erfahrungen teilt.Es ist nämlich sonst keine qualifizierte Meinung, es gibt Tausende Menschen die ein erzählen wollen wie man seine Kinder zu erziehen hat und dabei haben sie nie in ihrem Leben auch mal ein Kind selbst erzogen oder betreut.
    Und ich finde dafür dass sie nicht in der gleichen Lage sind haben sie doch eine sehr starke Meinung dazu ....

  3. 69.

    So ein himmelschreiender Blödsinn, Eingewöhnungen vor Beginn des Regelbetriebs zu machen und die anderen Kinder müssen noch zu Hause bleiben! Eingewöhnungskinder haben fast immer Probleme in den ersten Wochen, jeden Schnupfen, jede Erkältung nehmen sie mit. Das ist halt so in der ersten Zeit. Völlig unsinnig sie deshalb vor dem 1. August einzugewöhnen.Unsere " alteingesessenen" Kinder haben all diese Keime schon mal durch und sind "immun" Ich werde zum neuen Kitajahr 9 Babys eingewöhnen müssen. Na das wird ein Spaß , dass in der Notbetreuung zu machen.
    Jeder Erzieher weiß, das Kitajahr beginnt am 1. August. Erst dann verlassen uns die Schulanfänger und es gibt wieder neue Plätze. Und ich würde wirklich gerne meine "Krippis" vernünftig verabschieden und den Übergang zu den Großen mit ihnen gestalten. Das kann vor dem 1. August passieren , aber keine Neueingewöhnungen. Da sind wieder Leute am festlegen von Maßnahmen, die vom Alltag überhaupt keine Ahnung haben.

  4. 68.

    https://m.mainpost.de/ueberregional/meinung/dersamstagsbrief/Samstagsbrief-in-Coronazeiten-Erzieher-sind-keine-Basteltanten;art507163,10435896?wt_ref=android-app%3A%2F%2Fcom.google.android.googlequicksearchbox%2Fhttps%2Fwww.google.com&wt_t=1587285130448

    Vielleicht mal als kleine Anregung. Und um mal aus der Sicht eines Erziehers zu reden der selber jeden Tag in dieser Krise arbeiten muss. Schuld sind nicht die Kitas oder die Träger sondern die Politik. Bitte lassen sie ihren verständlichen Frust nicht auf dem Rücken der Erzieher aus. Wir können am wenigstens dafür. Und p.s auch wir haben Familien zu Hause die geschützt werden müssen.

  5. 67.

    Natürlich habe ich Verständnis für die anderen Menschen die Risiko Typen sind ! Dann sollen diese doch bis August zuhause bleiben und vom Staat unterstützt werden
    So viele Menschen bieten ihre Hilfen an und im Supermarkt ist das Durchschnittsalter 65 sehr fragwürdig !
    Genauso wie diese Menschen haben auch wir das Recht unser Geld zu verdienen ich habe ja nicht umsonst mit zwei Kindern unterm Arm meine Ausbildung als Altenpflegerin damals gemacht !
    Ich bin mit Sicherheit ein sehr sozialer Mensch aber wo ist da die Gerechtigkeit !
    Und wie sie in dem und anderen Artikeln lesen können beginnt für alle „Normalbetrieb „ am 1.8
    Sie haben keine Kinder mehr zuhause ,mit Sicherheit ein gesichertes Einkommen die Leute können immer reden und habe gute Argumente und sind weltversteher !
    Wir haben drei kleine Kinder und stehen vor einem schwarzen Loch und können nicht einmal mehr ab nächsten Monat unsere Fixkosten decken ! Und der Staat hilft uns mit 350€ aus

  6. 66.

    Steffi, habe ich übersehen, dass man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, um hier im Forum zu einem bestimmten Thema eine *Meinung* äußern zu dürfen?

    Und nein, ich habe keine kleinen Kinder mehr zu betreuen.
    Die Kinder des Regierenden Bürgermeisters sind übrigens auch schon erwachsen. Vielleicht dürfte er deshalb ja Ihrer Meinung nach gar keine Entscheidung über die Kitas fällen?

  7. 65.

    Ich sehe viele sehr Übergewichtige junge Menschen, ohne Masken,rauchend, ohne Sicherheitsabstand haltend, sowie viele alte Menschen, ohne Angst, fröhlich plaudernd..., wahrscheinlich mit dem Bewusstsein das ein Leben nicht unendlich geht...

  8. 64.

    Haben sie überhaupt kleine Kinder um über die Meinungen der Eltern die betroffen sind urteilen zu dürfen?

  9. 63.

    Sie haben Ihre Nöte und Ängste - andere haben andere Nöte und Ängste und dürfen diese genauso ausdrücken wie Sie. Sie fordern Verständnis für Ihre Situation - haben Sie auch Verständnis für die Angst der anderen?
    Es ist außerdem nicht pauschal so, dass die Familien mit Kindern bis August zuhause bleiben müssen. Und es ist sicher auch nicht allen Arbeitgebern völlig egal, ob man Kinder hat oder nicht.
    Es ist nicht so, dass *nichts* getan wird, um Familien mit Kindern zu helfen. Pauschal alles zu leugnen, was in dieser Situation getan wird, um Erleichterung zu schaffen, hilft auch nicht weiter.
    Ich habe gerade eine Darstellung der Entwicklung der Infektionen gesehen, in denen sehr deutlich wurde, wie stark schon die ersten Maßnahmen geholfen haben, die Neu-Infektionen zu reduzieren - und das waren die massiven Hinweise auf Handhygiene und Abstand, und als zweites die Schul-und Kita-Schließungen. Verständlich, dass man mit Lockerung da vorsichtig ist.

  10. 62.

    ....es hat nichts damit zu tun,was man zu brauchen glaubt...sondern damit was der normale Lebensunterhalt kostet...1000€ Miete,60€ Strom,Lebensmittel locker 100€ pro Woche, Kinderbetreuung 200€ pro Monat usw.
    U ganz ehrlich,ich bin in einfachen Verhältnissen auf gewachsen,weiß also sehr gut mit Geld zu Haushalten...
    Ich finde diese ganze ,aus meiner Sicht ,teilweise sehr diskriminierende Meinung über unsere Kinder,echt langsam mehr als fragwürdig...
    Mein Sohn wird beim einkaufen angeguckt, als wäre er eine Virenschleuder,während die "Risikogruppe" mit ihren Handschuhen den Virus überall hinverteilt,statt zu Hause zu bleiben...pfui

  11. 61.

    Jetzt werden wir hier doch wohl nicht über Kriegszeiten sprechen wo die Mieten um ein Drittel billiger waren und die Großmutter etc pp um die Ecke wohnte !
    Luxus zurückschrauben ? Es geht um die Existenz der Gesellschaft ..die Familien mit Kindern müssen bis August zuhause bleiben also ich bitte alle hier im Chat die es bis jetzt noch nicht verstanden haben dieses zu überdenken !
    Viele von uns haben ihren Resturlaub genommen müssen jetzt zusehen wie sie bis August klar kommen !!!!

    Den Arbeitgebern ist es völlig egal ob man Kinder hat oder
    Nicht! Keine Kita /Schule etc —keine Betreuung —Fazit am Ende kein Job mehr !

    Ich kenne viele die seit Wochen nachts nicht mehr schlafen können weil sie nicht wissen wie es weiter gehen soll und andere erlauben sich hier Aussagen die weit mehr als unangebracht sind !!!!!!!!!!

  12. 60.

    "Keine Kreativität, keine Ansätze. "

    Und was ist mit den vorhandenen und weiter geplanten Maßnahmen in Sachen Kitas?
    Es wird doch schrittweise etwas unternommen. Ich verstehe die Nöte der Eltern, doch in den entsprechenden Kommentaren vermisse ich oft, dass das Risiko überhaupt *anerkannt* wird. Da heißt es: Kinder sind nicht die Risiko-Gruppe. Ja klar, aber selbst wenn Kinder meist nicht selbst krank werden, geben sie doch sehr oft die Infektion unerkannt weiter - da haben wir dann wieder massig Infektionsketten, die nicht nachvollziehbar sind. In Kitas ist es nun mal viel, viel schwieriger, die Ansteckungsgefahr beherrschbar zu machen, weil Kleinkinder sich nicht so stark kontrollieren lassen im Umgang. Und diese Gefahr bleibt nunmal nicht innerhalb der Kita-Räume, sondern wird nach draußen multipliziert.
    Ich finde, das hat nichts mit Realitätsferne der Politik zu tun, es ist nur ein extrem schwieriger Spagat für alle.

  13. 59.

    Es ist erschütternd wie realitätsfern die Politik hier agiert.
    Sonderhilfen für alle - auf der Strecke bleiben Kinder und Eltern.
    Ich vermisse den tatsächlichen Wunsch die Kitas wieder zu öffnen.
    Keine Kreativität, keine Ansätze.
    Politiker, Beamte und der öffentliche Dienst werden weiter bezahlt unabhängig von ihrer Leistung.
    Viele Eltern bangen um ihre Existenz und müssen jetzt die Kinderbetreuung leisten. Es ist utopisch über Monate hinweg mit kleinen Kindern zu arbeiten.
    Die Kinder sind nicht die Risikogruppe aber werden mehrfach bestraft, sie werden nämlich auch die Coronaschulden über die nächsten Jahrzehnte abbezahlen müssen.

  14. 57.

    "Heute kostet das Leben nunmal mehr" - kann ich so pauschal nicht unterschreiben.
    Ich finde, es kommt ganz drauf an, was man so meint zu "brauchen"...
    Speziell im Ausnahmezustand. In dem wir uns ja deswegen einschränken, weil es darum geht, eine große Gefährdungslage halbwegs unter Kontrolle zu behalten - und nicht weil wir mal austesten wollen, was wir alles so aushalten können.
    Die soziale Absicherung hier in Deutschland ist außerdem wahrlich nicht die schlechteste, im weltweiten Vergleich.

  15. 56.

    Ich frage mich, warum die Lockerungen für die Kitas nicht noch differenzierter betrachtet werden. Wenn die Gruppengröße ein Argument sein kann, warum können dann nicht Tagesmütter, die sowieso nur 5 Kinder allein betreuen dürfen, wieder öffnen?
    Das würde zumindest einen weiteren Teil der Eltern entlasten und viele Kinder glücklich machen, die ihre Freunde vermissen...

  16. 55.

    ....nur die Frage der Frage ist...wer soll dieses "aushalten" finanzieren, wenn keine mehr arbeiten kann...heute kostet das Leben nun mal mehr,als dass es möglich wäre,dass nur der Vater ein kleines "Einkommen" nach Hause bringt!!!

  17. 54.

    Hallo an alle,
    Also ich finde hier einige Meinungen auch mehr als fragwürdig...schon das Wort "Pandemie "macht mich wütend..ich schaue auf Cottbus,hier hat das Krankenhaus Zwangsurlaub für fast 40% der Belegschaft angeordnet,weil nichts zu tun ist,wir haben 39 Fälle,davon 29 wieder genesen bei 100.000 Einwohnern...sicher es gibt andere Regionen...aber wenn man eh überall macht was man denkt,warum können dann nicht kaum betroffene Regionen zumindest für den Großteil der Menschen wieder eine gewisse "Normalität" bekommen!???u dazu gehört Kinderbetreuung ...
    Mein Sohn ist 1.Klasse,den verpassten Schulstoff holt er nie wieder auf...Schuljahr wiederholen für alle geht nicht,da somit keine Einschulung möglich,da keine Lehrer,kein Platz,Somit 1 Jahr weiter Kita,auch hier keine Plätze...egal mit wem ich spreche,alle sind mehr als an ihrer Grenze

  18. 52.

    Nein, glücklicherweise haben wir keinen Krieg. Wir sitzen auch nicht in Wellblechhütten und sind froh über ne Handvoll Reis amTag. Und wir haben auch im Moment keinen Tsunami erlebt.
    Wir haben "nur" eine weltweise Krise, deren Verlauf noch nicht absehbar ist.
    Sich mal in Ruhe vor Augen zu führen, welche Entbehrungen wir zur Zeit hier in Deutschland "aushalten" müssen, und dass das alles vielleicht noch sehr moderat ist, im Vergleich zu allen möglichen anderen Szenarien, ist kein so schlechter Vorschlag, finde ich.

  19. 51.

    Und was ist mit Friseur. Mein Mann arbeitet auf der Baustelle. Ich bin Friseurin , meine Tochter muss in die Kita. Habe niemanden der auf meine Tochter aufpassen kann. Die Oma wohnt in Dresden ,und ist Risiko Patient.

  20. 50.

    Mündlich hat die Bildungsministerin erwähnt, dass die Abiturienten am 27.04. Prüfungsvorbereitung (Unterricht) haben jedoch ist davon nichts aufzufinden im Beitrag der „Potsdam Neueste Nachrichten“. Nun stelle ich mir als Abiturient die Frage ob ich ab dem 27.04. wieder zur Schule muss oder erst zum Beginn meiner verschobenen Abiturtermine.

    Bitte um schnelle Antwort!

  21. 49.

    Also cd, sie scheinen ja irgendwie in der Nachkriegszeit hängen geblieben zu sein... wir haben jetzt keinen Krieg und es geht hier um die Existenz ganz vieler junger Familien. Vor allem aber geht es um unsere Grundrechte.
    Ich habe so meine Meinung über diese vielen manchmal sehr undurchdachten corona Regeln. Es wird Zeit das die Menschen mal wieder Verantwortung für sich selbst übernehmen und wenn sie gefährdet oder krank sind einfach zu Hause bleiben, dann müssen nicht alle anderen darunter leiden. Die Schließung der Kitas finde ich keine Katastrophe obwohl ich keine kleine Kinder mehr habe. Es gibt einige Regeln die äußerst fragwürdig sind......

  22. 48.

    Sie unterstellen mir etwas was ich überhaupt nicht geschrieben habe. Woraus wollen sie bitte mangelnde Anerkennung der Leistung von Eltern herleiten???

  23. 47.

    Meine Güte, ich habe den Vergleich gezogen weil wir jetzt ebenfalls eine ausnahmesituation haben, die das freie und öffentliche Leben ebenfalls sehr einschränkt. Es gibt leider keine Garantie dafür sein Leben immer so leben zu können wie man will. Es geht darum dass man im Falle schlimmer bedrohlicher Ereignisse, wozu alles mögliche gehören kann, eben auch Kriege, Seuchen usw., nicht einfach stur auf sein gewohnheitsrecht pochen kann. Das betrifft alle und alle werden eingeschränkt und müssen Opfer bringen. Da müssen auch Kinder mehr aushalten als sonst. Was soll die kriegsgeneration denn sagen? Die hatte auch eine Kindheit mit Einschränkungen. Die haben es auch überlebt

  24. 46.

    Das gilt doch aber für alle Ängste und auch die von Eltern! Die werden hier doch gerade nicht ernst genommen. Wir reden über mindestens fünf Monate Home-Office und Kinderbetreuung! Wie soll das gehen? Schlafen wir dann alle nur noch 4-5 Stunden und arbeiten nachts?

  25. 45.

    Der Beitrag von cd ist ja wohl der Hammer.... Jetzt reden wir hier von Kriegszeiten? Wer hat denn da den Schuss nicht gehört? Es ist einigermaßen unverschämt solche Äußerungen über die Betreuung von Kindern raus zu hauen...75 Jahre nach Kriegsende...... Ich denke das sogenannte Risikogruppen durchaus in der Lage sind sich selbst und andere zu schützen , sollte es eine über 70 jährige Erzieherin mit Vorerkrankungen überhaupt geben. Es ist wichtig das die Kinder nicht weiter isoliert werden und es ist unnütz. Die Eltern müssen arbeiten gehen um vernünftig für ihre Kinder zu sorgen, auch brauchen Kinder soziale Kontakte. Die sogenannte Risikogruppe, also Menschen über 70 , womöglich mit Vorerkrankungen springen völlig unbedarft täglich in überfüllten Supermärkten rum.....Ist das sozial?

  26. 44.


    Sehr geehrte Ulrike,sie schrieben: "In den Bereichen, die bereits ununterbrochen laufen (Medizin, Einzelhandel...) soll es auch Mitarbeiter geben, die zur Risikogruppe gehören. Zum Glück wurde da nicht so lange diskutiert und gejammert....." In allen Personalvertretungen in den verschiedensten Bereichen wurden und werden in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern/Trägern weitreichende Anpassungen im Arbeitsschutz vorgenommen. Schutzausrüstungen und Abstandsregelungen eingeführt. Im Kita- und unterem Grundschulbereich stellt sich ein äußerst ungünstig umzusetzender Arbeitsschutz dar. Desto jünger die Kinder, desto unmöglicher ist es die Betreuungspersonen vor einer Infektion zu schützen. In diesem Zusammenhang sind ihre provokativ gewählten Worte des Vergleichs sehr verletzend für die MitarbeiterInnen in der Notbetreuung. Und leider sind schon Todesfälle unter medizinischem und engen Betreuungspersonen durch den Virus zu beklagen. Ich bitte um respektvollem Umgang mit Ängsten.

  27. 43.

    Es gibt einen Grund warum es Kindergärten gibt. Ich arbeite zur Zeit auch im Home Office und soll meinen 3 jährigen betreuen neben bei. Es ist unmöglich. Auf allen Seiten herrscht Frust. Man wird dem Kind null gerecht und der Arbeit erst recht nicht. Fehlendes Verständnis vom Arbeitgeber kommt dazu.
    Nun hat man Tür und Tor für die Diskriminierung der Frauen und Männer mit kleinen Kindern geöffnet.
    Ihr wollt Geschäfte etc. Öffnen und wer betreut den Nachwuchs?
    Wer unterstützt die Eltern?!!!!
    Ich bin enttäuscht von unserer Regierung, das Vertrauen hat man gänzlich verloren.
    Eine Krankenschwester die auf der Corona Station arbeitet erzählt mir sie soll Überstunden abbauen. Wie passt das alles zusammen?!
    Endlich hat man einen Weg gefunden die Bürger zu kontrollieren ... wo wird das hinführen? Übwachung ... unser Leben wird nicht wie vorher wieder werden. Zumindestens fühlt man sich so.

  28. 42.

    Es gibt ein Arbeitsschutzgesetz. Mit Sicherheit wird wohl keine z.B. 62-jährige, kardial vorerkrankte Erzieherin/Lehrerin in der Notfallvertretungsdienst eingesetzt. In den Bereichen, die bereits ununterbrochen laufen (Medizin, Einzelhandel...) soll es auch Mitarbeiter geben, die zur Risikogruppe gehören. Zum Glück wurde da nicht so lange diskutiert und gejammert.....

  29. 40.

    Hallo Frau Werner, wir beschäftigen uns gerade auch mit dieser Frage und versuchen, das zu klären. Freundliche Grüße aus der Redaktion

  30. 39.

    Ich finde es sehr respektlos, dass Sie nicht anerkennen können, was Eltern leisten und wie schwierig die Situation ist. Weil es früher Krieg darf, dürfen Eltern nicht schreiben, dass sie es nicht ok finden ihre Kinder parallel zur Arbeit im Home Office zu betreuen? F

    Wir alle leisten unseren Beitrag und jeder versucht sein bestes, aber sagen dürfen, wie schwierig es ist, das ist ok und muss es auch ein einer freien Gesellschaft bleiben.

  31. 38.

    Es ist immer schwierig das Leid des einen mit dem anderen zu vergleichen und auch wir haben Urgroßeltern im Altersheim, die ihren Geburtstag allein feiern müssen, die wir nicht sehen können. Und vielleicht ist es schwer vorzustellen, dass Frauen arbeiten (wollen oder müssen).

    Aber bitte zeigen Sie Verständnis für die Leistung, die ALLE Eltern gerade erbringen. Und es ist keine tolle Zeit, wenn Mama und Papa im Schichtbetrieb Home-Office arbeiten müssen. Und auch früher, waren Sie sicher draußen mit anderen Kindern und durften toben... Jeder muss seinen Beitrag leisten, aber das Kinder und Eltern fünf Monate auf Kontakt verzichten müssen, das überfordert uns und das ist auch ok, wenn wir uns darüber beschweren.

  32. 37.

    Also das mit der Isolation haben sie wohl falsch aufgefasst !
    Natürlich sind die Kinder auch isoliert isoliert von ihrem sozialen Umfeld die älteren Menschen bekommen kein Besuch aber die Kinder auch nicht ! Und nicht alle Kinder haben ein liebevolles Zuhause bei Mama und Papa man sollte über den Tellerrand schauen ! Und die meisten hier reden über ihre Existenz denn es geht nicht um ein kleineres Einkommen das mama oder Papa zuhause sind sondern um die Miete die Mama und Papa bald nicht mehr zahlen können ,die Schulgebühren, das Auto etc pp
    Da ist die Isolation von Menschen mit ihrer gesicherten Grundrente meines Erachtens natürlich Mist aber wir sind diejenigen die ihren Kindern gerecht werden müssen und in die Rentenkassen einzahlen
    Wir sind von der Mittelschicht in ein soziales Loch gefallen und wenn das nicht schlimm ist das die Kitas nicht eingewöhnen und die anderen Kinder aufnehmen dann tust mir leid dann leben manche hinter dem Mond!

  33. 36.

    Guten Tag.
    Ich bin alleinerziehende Mutter und arbeite als Friseurin, wir gehen am 04.05.20 wider arbeiten, leider finde ich nirgends eine
    Antwort, ob ich mein Kind betreuen lassen kann in der Kita. In den aufgeführten Berufsgruppen sind Friseure nicht bei.
    Ich habe leider niemand der mein Kind in Obhut nehmen könnte. Mir geht es sicher nicht alleine so und es wäre sehr gut da mal etwas ausführlicher Bescheid zu wissen, was wir tun können ohne unseren Job zu verlieren, weil wir nicht unsere Kinder betreuen lassen können.Diese Frage beschäftig mich und vielen von meinen Kolleginnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Werner

  34. 35.

    Ganz bestimmt nicht werden Erzieher*innen, die zur Risikogruppe gehören, gezwungen, die Notbetreuung zu übernehmen. Da können sie sicherlich beruhigt sein.
    Aber ein großer Teil der Erzieher*innen gehört eben nicht zur Risikogruppe - zumindest in unserer Kita und wir sind sehr erleichtert, dass es nun scheinbar endlich wieder vorwärts geht...

  35. 34.

    Uns geht es ganz genau so.
    Die bittere Pille müssen wir nun schlucken.
    Interessant wird es dann aber wenn der eine Elternteil kein Homeoffice mehr machen kann und auch wieder zur Arbeit muss!

  36. 33.

    Wir befinden uns in einer Pandemie, einer Ausnahmesituation. Momentan kann niemand das freie Leben führen, dass er/sie gerne möchte. Wir müssen uns alle einschränken, das können und sollen auch Kinder lernen. Was war denn zu Kriegszeiten? Da konnte auch nicht beliebig gespielt werden und es gab Zeiten, wo man sich nichtmal gefahrlos draußen aufhalten konnte. Nur weil wir in einer langen Friedenszeit und Wohlstand gelebt haben, uns nicht einschränken mussten, heißt das nicht, dass leider auch schlimme Zeiten wieder möglich sind. Da müssen wir leider alle durch. Das Leben ist kein Ponyhof.

  37. 32.

    Sehe ich (als Vater) genauso.
    Den ersten August für Kinder aufzurufen, während "die Autohäuser" aus wirtschaftlichem Kalkül geöffnet werden, ist eine Ohrfeige. Ich überlege, alle Kita-Eltern meiner Umgebung darüber zu informieren, dass ich ab Montag mein Homeoffice inklusive der dazugehörigen Full-Time-Kinderbetreuung in verschiedene "Luxusautohäuser" verlege. Und jeder, dessen Kind symptomfrei ist, ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

    Dann wechseln wir Eltern uns noch schön ab, dann schaffen wir die Woche auch noch was, und wir gründen mehr Elternkitas als Autohäuser... Wenn die aber knapp werden, können wir auch noch in die Senatsverwaltung ziehen, da klappt das sicher auch ausgezeichnet.

  38. 31.

    Arbeitsschutz überall: Mundschutz bei mehreren Menschen im Raum. Nur in der Kita ist es egal.

    Die Infizierungen unter Pflegepersonal nahmen jetzt richtig stark zu, mit Todesfällen. Was passiert mit den älteren und stark vorerkrankten Erziehern? Ich finde keine Diskussionen bei den Ministern dazu!

    Immer nur lapidare Empfehlungen wie Hände waschen und Abstand galten. Das dies in der Kita nicht funktioniert weiß jeder. Also was überlegen sich jetzt die Kitaträger zu Arbeitsschutz? Sie sind übrigens verpflichtet ihre Mitarbeiter zu schützen!

  39. 30.

    Toller Plan, meine 2jährige soll also 4 Monate auf jegliche soziale Kontakte mit anderen Kindern verzichten, das ist bestimmt sehr entwicklungsfördernd. Und meine Frau und ich können schonmal würfeln, ver von uns beiden seinen Job aufgibt, um das überhaupt zu ermöglichen... Aber gut das Neueingewöhnungen vorher dran sind....

  40. 29.

    "Vielen Kindern mangelt es zuhause an liebevoller Betreuung und Fürsorge bitte macht endlich was ! "

    DAS ist das eigentliche Drama... das jetzt zutage tritt, wo Kinder nicht mehr wegegeben werden können.
    Es müssten grundsätzlich Veränderungen in den Familienstrukturen passieren. Wie kann eine Gesellschaft in ihren kleinsten Keimzellen gesunden? Alte und Kinder werden fremdbetreut, Massen von Single-Haushalten, und wir finden das normal. DAS ist in meinen Augen das *Verrückte*.
    Das kann man nicht einfach "umschalten", ist schon klar. Aber ich wünschte wirklich, sowas wie "Großfamilen" oder von mir aus auch größere Lebensgemeinschaften würden Normalität werden, wo schon zuhause dafür gesorgt ist, dass man sich umeinander kümmert. Grundsätzlich, im normalen Alltag. Und nicht erst in der Krise.

  41. 28.

    Zu der Zeit als ich klein war, war es noch die Ausnahme, dass Kinder in den Kindergaten gingen. Es war völlig normal, dass Papa arbeiten ging, ein kleines Einkommen mit nach Hause brachte, und Mama zu Hause blieb.
    Klar, wir haben völlig andere Zeiten. Es ist heute völlig normal, dass Kinder sogar schon bevor sie 3 Jahre alt sind, tagsüber in die "Fremdbetreuung" gegeben werden. Ob das immer gesund ist, frage ich mich schon lange.
    Wenn ich jetzt aber lese "Es ist unmenschlich Alte zu Isolieren, aber bei Kindern ist das okay?" dann verliere ich endgültig den Faden. Seit wann sind Kinder isoliert, wenn sie bei Mama und/oder Papa zuhause sind? Klar fehlt der Kontakt zu anderen Kindern. Aber von Isolation kann doch trotzdem keine Rede sein.... und dies mit den Alten zu vergleichen, die schon seit Wochen *keinen* Angehörigen mehr live zu Gesicht bekommen, halte ich auch nicht für angemessen. Da gibt es noch nicht mal mehr ein in den Arm nehmen oder Hände halten...

  42. 27.

    Sehe ich auch so.
    Und dann gibt es im Sommer noch eine kräftige Rentenerhöhung. Wie soll die eigentlich finanziert werden, wenn künftig kaum noch jemand in die Rentenkasse einzahlen kann, weil immer mehr Menschen arbeitslos werden und somit keine Steuern und Sozialabgaben mehr zahlen können.

  43. 25.

    Wie soll denn dasfunktionieren, wenn die Eingewöhnung schon vorgezogen wird? Die Kitas sind doch alle (über-)belegt, da sind keine Kapazitäten frei, um zusätzliche neue Kinder aufzunehmen. Nach der Sommerferienpause wäre dass sowieso alles, was in der Vor-Eingewöhnung stattfand, nahezu hinfällig, weil die Kinder dann wieder so lange Zeit aus der Kita raus waren und man praktisch von vorne beginnen muss. Es reicht ja schon, wenn Eltern ihre Kinder während der Eingewöhnung ein paar Tage am Stück nicht in die Kita bringen, und schon gibt es Probleme. Wozu soll denn überhaupt die Eingewöhnung vorgezogen werden, was verspricht sich Scheeres davon???

  44. 24.

    Ich bin dafür, die Kinder ab morgen in der Senatsverwaltung abzugeben... Wenigstens die Familienministerin schlägt vernünftige Töne an während die Leopoldina, die die Bundesregierung berät, fast nur aus alten Männern besteht, die die Interessen und Nöte von jungen Familien offensichtlich nicht versteht oder nicht verstehen will.

  45. 23.

    Ich bin wütend und überlege wie sich alle anderen wütenden Eltern und Unterstützer*innen zusammentun können. Ich habe den Eindruck, dass der Leistungsgedanke und nicht das Allgemeinwohl die Richtung vorgegeben haben. Begründet wird der weitere Lockdown der Kinder damit, dass sie die aktuell geltenden Abstandsbestimmungen nicht einhalten können. Ich stimme dem zu. Aber, wie sollen wir unseren Kindern erklären, dass ich sie nun weitere 3 Monate einsperre. Sie abhalte, von dem natürlichen Bedürfnis mit anderen Kindern zu spielen und zu lernen (Kita=Bildungseinrichtung!), auf Menschen zu zu gehen, auf den Spielplatz zu gehen oder an andere öffentliche Orte (z.B. Bib). Auch hat nicht jede*r einen Garten vor der Tür. Ich treffe gerade viele müde Eltern (interessanterweise Mütter-aber das ist ein anderes Wutthema)mit Kindern auf der Straße. Die Straße als neuer "ungefährlicher" Spielplatz. Kinderrechte gehören endlich gehört würde ich meinen!

  46. 22.

    Ja, das steht in der Überschrift, aber um Potsdam geht es im Beitrag eben auch. Und es interessiert viele von uns brennend, wie es außerhalb der Hauptstadt-Region Berlin/Potsdam weitergeht. Wahrscheinlich entscheidet das wieder jeder Landkreis alleine. Ach was, eher jede Kommune für sich.

  47. 21.

    "Eltern können ihre Kinder schon seit einigen Wochen einer Notbetreuung anvertrauen - wenn mindestens ein Elternteil dort arbeitet."
    Wiederholende Sätze wie obig zitiert irritieren und vermitteln falsche Tatsachen.
    Ich bin ein systemrelevantes Elternteil und bekomme keine Kita-Notbetreuung für unsere 4-Jährige, da der Partner im Homeoffice arbeitet und damit die Betreuung gesichert sei.
    Aber um was geht es letztlich?
    Der Gedanke der Notbetreuung ist doch der, systemrelevante Professionen während der Krise zu entlasten, sodass wir einsatzfähig sind und fortlaufende Leistung für die Gesellschaft gewährleistet ist, jetzt mehr denn je.
    Lese ich nun, dass unser Kind ab August in die reguläre Betreuung übergehen dürfe, heißt das fünf Monate Doppelbelastung trotz Systemrelevanz.
    Das ist eine bittere und undankbare Pille, die uns da vorgelegt wird!

  48. 20.

    Wenn erst ab August der normale Kindergartenbetrieb wieder stattfinden soll, müssen wahrscheinlich alle Kinder neu eingewöhnt werden, die bis dahin zuhause bleiben mussten. Für kleine Kinder ist das eine Ewigkeit...ohne andere Spielkameraden (außer den Eltern und evtl Geschistern), ohne Spielplätze...

  49. 19.

    Niemand macht sich Gedanken um den Gesundheitsschutz der Erzieherinnen.
    Es gab und gibt keine Antworten.
    Alle tollen Abstandspredigen enden spätestens an der Kita-Tür.
    Frau Scheeres möchte irgendwie darüber Beginn der Pandemie nicht darüber sprechen.
    Das zeigt ihre Haltung.

  50. 18.

    Und warum dürfen Eingewöhnungskinder vor den restlichen Kitakindern (Kinder ohne Anspruch auf Notbetreuung bzw. Vorschulstart)in die Betreuung?
    So verstehe ich den Stufenplan jedenfalls.

  51. 17.

    Das ist einfach der Wahnsinn !
    Ich habe drei Kita Kinder mein Mann nun in Kurzarbeit und ich arbeite in der Altenpflege muss nach meiner Elternzeit nun wieder arbeiten !Aber wie ? Ein Kind muss noch eingewöhnt werden !
    Es ist alles einfach das aller letzte was hier passiert
    Vielen Kindern mangelt es zuhause an liebevoller Betreuung und Fürsorge bitte macht endlich was !

  52. 16.

    Kein Wort verliert Frau Scheeres zu den Erziehern, die zur Risikogruppe gehören. Was wird dazu entschieden? Arbeiten mit Mundschutz? Arbeitslos?

  53. 15.

    Das Bedeutet für viele Eltern den Schritt in die Armut. Wo bleibt der Aufschrei?Wo die Hilfsmilliarden?Es ist unmenschlich Alte zu Isolieren, aber bei Kindern ist das okay? Das zeigt mal wieder, welchen Stellenwert Kinder haben. Ich hoffe die vergessen das nicht, wenn mal wieder Generationen Gerechtigkeit und Solidarität von den Alten gefordert wird!!!

  54. 14.

    "Eingewöhnung der neuen Kinder bereits zum Zeitpunkt der Sommerferien? Bislang fand eine Eingewöhnung erst nach den Ferien statt - da neues Kitajahr."

    Das ist von Kita zu Kita absolut unterschiedlich - wir gewöhnen z.B. das ganze Jahr über ein.

  55. 13.

    Kinder, die nächstes Jahr die Kita besuchen werden?? Wir dürfen laut Betriebserlaubnis ab 1 Jahr aufnehmen, also kommen jetzt dann schon die unter 1jährigen im Zuge dieser Regelung früher? Das wäre ja völlig absurd.

  56. 12.

    Mir fehlte von Anfang ein besonderer Kündigungsschutz, ähnlich dem für Mieter.
    Anscheinend wurde hier die Verantwortung an die Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber weitergegeben, die kreativ sein sollen. Nur können das längst nicht alle oder wollen es vielleicht auch nicht. Es gibt sicher den einen oder anderen Arbeitgeber der in dieser Krise eine gute Chance sieht sich von Mitarbeitern zu trennen, die ihm nicht passen. Ich denke da auch an die älteren Mitarbeiter. Ich hoffe, ich irre mich...

  57. 11.

    "Familien in besonders herausfordernden Situationen" ... das trifft dann ja gefühlt auf jede Familie zu ... so kann man gespannt sein, was herausfordernde Situationen sein sollen per Definition

  58. 10.

    Dieser Stufenplan wird nicht funktionieren. Eingewöhnung vor Regelbetrieb? Normaler Kitabetrieb ab 1. August?
    Was denken sich die Verantwortlichen dabei? Eltern sollten selbst Entscheiden ob Ihre Kinder in die KITA gehen oder nicht. Kein Arbeitgeber wird das mitmachen. Das wird viele Familien, in denen beide Elternteile Arbeiten in finanzielle Schieflage bringen. Weitere 3 Monate wenig oder kein Kontakt zu anderen Kindern, Bildung wird vorenthalten. Doppelte Belastung für Eltern und demnach auch zusätzliche Belastung für das Kind.
    Wir haben selbst einen Sohn, der nun bald 3 Jahre alt wird. Jeden fragt er ob er wieder in die Kita gehen kann und wir sind beide in Arbeitstätig. Es wird immer schwieriger Arbeit und Sohn unter einen Hut zu bringen. Hoffentlich zahlt mir die Stadt Berlin meinen Gehaltsausfall, sollte es so kommen.
    Die Verantwortlichen für diesen Blödsinn sollten nochmal in sich gehen .

  59. 9.

    Also, die Kinder, die nächstes Jahr in die Kita kommen werden vor den Kindern eingewöhnt, die einen Anspruch haben?

    Und was ist mit den Eltern, die beide Vollzeit arbeiten und ‚nur‘ die Wirtschaft aufbauen und zum Staatseinkommen beitragen? Die dürfen alle Lasten tragen... Wahnsinn. Dabei haben doch Kinder kaum Kontakt zu Risikogruppen.

  60. 8.

    Und was wird mit den Kindern, die im neuen Kitajahr in eine größere Gruppe/neuen Raum wechseln? Davon müssen sicherlich einige nach so langer Zeit neu eingewöhnt werden.

  61. 7.

    Und wie sollen bei den 0-3 jährigen in der Krippe die Hygiene Regeln eingehalten werden? Die sappern, Husten und spucken ja oft. Alles wird in den Mund genommen und weiter gereicht. Lässt sich nicht vermeiden. Kuscheln steht bei den Kleinsten ja auch auf dem Program und die Nuckel und Flaschen werden auch schnell mal getauscht. Sehr bedenklich!

  62. 6.

    Jetzt sollen neue Kinder im Sommer vorzeitig eingewöhnt werden, bevor die Kinder die schon länger in der Kita sind wieder kommen dürfen??? Was ist denn das für eine Logik? Was passiert wann mit den Kindern die zwischen den Vorschulkindern und Eingewöhnungskindern liegen?

  63. 5.

    Nein,siehe auch Überschrift:
    "Kita-Notbetreuung in Berlin soll in Stufen ausgeweitet werden." Es geht um BERLIN.

  64. 4.

    August? Meine Anderthalbjährige kommt dann nie in die Kita. Woher den Platz nehmen bei all den Dringlichkeitsfällen die sich bis dahin aufgestaut haben. Das wird ein sehr sehr langer Sommer.

  65. 3.

    War die gute Frau Senatorin eigentlich schon einmal in einer Kita und hat dort den laufenden Betrieb beobachtet?
    Eingewöhnung der neuen Kinder bereits zum Zeitpunkt der Sommerferien? Bislang fand eine Eingewöhnung erst nach den Ferien statt - da neues Kitajahr.
    Welche Eltern haben denn jetzt überhaupt einen Anspruch auf eine Betreuung und ab wann? oder erfahren die Kitas und Eltern dann erst am Samstag davor etwas -s o wie bei den letzten Änderungen zur Notbetreuung?
    Wie sieht es mit den Gruppengrößen in den Kitas aus, dem Mittagessen und der Hygenie? Viele Kitas haben nur begrenzte Räumlichkeiten und leiden unter dem jahrenlangen Sparzwang des Senates.
    Oder ist Frau Senatorin nicht bekannt, dass wir zuwenig Personal und vor allem zuwenig Räumlichkeiten für die Kitas haben?

  66. 2.

    Gilt das alles auch für Brandenburg?

  67. 1.

    Ab 1. August? Dann kann ich ja schon mal kündigen. Welcher Arbeitgeber macht das denn mit?

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