Fahrradfahrer auf breitem Radweg in der Danzigerstraße (Bild: rbb/Markus Streim)
Audio: Inforadio | 18.04.2020 | Markus Streim | Bild: rbb/Markus Streim

Pandemietaugliche Infrastruktur - Berlin schafft viele breitere Radwege - aber für wie lange?

Da momentan weniger Autos auf den Straßen fahren, sollen Radfahrende mehr Platz bekommen. Statt lange zu diskutieren wird angesichts der Corona-Pandemie gehandelt. In Berlin sind schon einige Fahrstreifen temporär umfunktioniert worden, andere sollen folgen. Von Markus Streim

Viele Berlinerinnen und Berliner benutzen während der Eindämmungsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus das Fahrrad. Mehr Radfahrer, weniger Autos - Aktivisten forderten, dass die Radfahrer deshalb mehr Platz auf der Straße bekommen sollen.

Genau das passiert jetzt auch. Denn statt monatelang zu diskutieren, wird in diesen Tagen ganz schnell entschieden. Einige Fahrstreifen sind bereits temporär umfunktioniert worden, andere sollen noch folgen.

Gelbe Streifen und Verkehrsbaken zwischen dem Pkw-Verkehr und der Fahrradpur

Nachdem in Friedrichshain-Kreuzberg bereits einige Straßen umgewidmet wurden, ziehen nun andere Bezirke wie Pankow nach. In Krisenzeiten geht das anscheinend unbürokratisch. Wo sich Bezirk und Senat einig sind, kann die neue Abteilung Verkehrsmanagement jetzt zusätzliche Radwege anordnen. Und das passiert fortlaufend auf größeren Straßen, so Jan Thomsen, Sprecher der Senatsverwaltung für Verkehr.

An etlichen Straßen im Prenzlauer Berg sind gelbe Streifen auf dem Asphalt verklebt und Verkehrsbaken zwischen dem Pkw-Verkehr und der Fahrradpur aufgestellt worden.


Fahrradspuren mit einer Gesamtlänge von 1600 Kilometer müssen umgebaut werden

Auch in der Lichtenberger Straße, zwischen Strausberger Platz und Holzmarkstraße sind in beiden Richtungen Baken aufgestellt und gelbe Streifen auf dem Asphalt verklebt. Ein breiter Radweg ist entstanden zwischen Gehweg und einer neuen PKW-Parkspur - geschützt vom fließenden Verkehr.

Doch das ist noch längst kein Standard: An der Danziger Straße Ecke Prenzlauer Allee rollte der verringerte Autoverkehr am Freitag noch auf allen Spuren. "Hier gibt es immer noch die 80 Zentimeter große Fahrradspur", beklagt Ragnhild Sørensen, vom Verein Changing Cities. Sie fordert pandemietaugliche Infrastruktur.

Alle Hauptstraßen in Berlin müssten so umgebaut werden fordert Sørensen. Sie spricht von Fahrradspuren mit einer Gesamtlänge von 1600 Kilometer, die noch zu errichten seien. Wenn man künftig wieder einen großen Ausbruch an Krankheiten haben werde, müsse auch die Senatsverwaltung erkennen, dass sich hier etwas ändern müsse, so Sørensen.

Hoffnung auf dauerhafte Veränderungen

Dennoch sollte man anerkennen, das sich etwas tut, heißt es vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub. ADFC, Sprecherin Lisa Feitsch hofft aber auch auf dauerhafte Veränderungen.

Diese Maßnahmen seien erstmal bis Ende Mai angeordnet. "Wie es weitergeht hängt von der Absprache mit den Bezirken aber auch von der Situation auf der Straße ab", sagt Jan Thomsen. "Wir können jedoch Übergänge finden, die es ermöglichen, dass wir nicht erstmal etwas hinbauen und dann zurückbauen."


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92 Kommentare

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  1. 92.

    Ich verstehe Ihre Bedenken. Ob man auf längere Sicht allerdings die Belange aller Verkehrsarten unter einen Hut bringen kann, bezweifle ich. In den vergangenen Jahren hatte der Autoverkehr absolute Priorität. Vielerorts müssen sich Fußgänger und Radfahrer buchstäblich an den Hauswänden entlang drücken. Für die zunehmenden Paketlieferdienste brauchen wir andere Lösungen. Warum nicht sein Paket in der Postfiliale abholen- und dabei überlegen, dass es zum Laden um die Ecke auch nicht weiter ist als zu Amazon?
    Wir brauchen Verhaltenswandel, sonst droht der Kollaps. Ob Verhaltenswandel freiwillig eintritt? Ich hab da meine Zweifel.
    Verhaltenswandel braucht erzieherische Anleitung. Und genau das passiert derzeit.

  2. 91.

    Leider fehlen Schilder ab wann denn die Autos in die zweiten Reihen umparken müssen , wenn überhaupt noch ein Parken möglich ist. Die Baustellen und Radwege nehmen etliche Parkplätze weg. Eine Idee wäre, den verkommenen Grünstreifen als Radweg umzubauen !!!

  3. 90.

    Ich bin Autofahrer aber ich kenne die Zustände der Radwege und ich muß zugeben das diese tatsächlich sehr schlecht sind. Allerdings müsste sich der Senat eher Gedanken machen, wie bekomme ich beide Bereiche unter eine Decke. Es kann nicht sein das "entweder" "oder" Denken entsteht. Die aktuelle Entscheidung empfinde Ich für fraglich. Die Autos kommen jetzt gar nicht mehr vorwärts, speziell ein Feuerwehreinsatz wird zum Desaster (kein Platz). Was passiert mit dem Lieferverkehr?? wo sollen die Lieferanten, Postboten, Kuriere anhalten um ihre Fracht loszuwerden?? Ich denke das diese Lösung nicht zu Ende gedacht wurde. Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne den Radfahrer die Straßen auch, sie gehören genauso zum Straßenverkehr. Ich frage mich nur was dann im Winter passieren wird?? wenn man dann die Popup-Radwege hat aber kaum jemand drauf fährt (wegen Kälte und Glatteis z.B) und alle wieder auf ihre Autos umschwenken. Dann haben alle richtig Spaß um von A nach B zu kommen.

  4. 89.

    Ich bin Autofahrer aber ich kenne die Zustände der Radwege und ich muß zugeben das diese tatsächlich sehr schlecht sind. Allerdings müsste sich der Senat eher Gedanken machen, wie bekomme ich beide Bereiche unter eine Decke. Es kann nicht sein das "entweder" "oder" Denken entsteht. Die aktuelle Entscheidung empfinde Ich für fraglich. Die Autos kommen jetzt gar nicht mehr vorwärts, speziell ein Feuerwehreinsatz wird zum Desaster (kein Platz). Was passiert mit dem Lieferverkehr?? wo sollen die Lieferanten, Postboten, Kuriere anhalten um ihre Fracht loszuwerden?? Ich denke das diese Lösung nicht zu Ende gedacht wurde. Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne den Radfahrer die Straßen auch, sie gehören genauso zum Straßenverkehr. Ich frage mich nur was dann im Winter passieren wird?? wenn man dann die Popup-Radwege hat aber kaum jemand drauf fährt (wegen Kälte und Glatteis z.B) und alle wieder auf ihre Autos umschwenken. Dann haben alle richtig Spaß um von A nach B zu kommen.

  5. 88.

    Warum fahren Sie nicht mit dem Bus die Kantstraße lang, wenn Sie solche Todesangst haben....

  6. 87.

    Also diese "Popup-Radspuren", besonders der auf der Kantstr., sind der größte Mist. Plant schon einmal ca. 10 - 15 Minuten mehr ein wenn Ihr vom ICC bis Kaiser-Friedrich-Str. müsst,denn sobald jemand nach links abbiegt steht Ihr erstmal. Wusste gar nicht, dass das "Stop-und-Go" von PKW's/LKW's förderlicher für die Umwelt ist als fließender Verkehr. Aber was soll man den von den Rot/Rot/Grünen Intelligenzbolzen schon anderes erwarten! Wir wäre es mal mit einer Straßensteuer auch für Radfahrer!

  7. 86.

    Wo verteidige ich welche "Klientel"? So langsam drehen sie wohl durch? SIE haben die Behauptung aufgestellt "obwohl ausreichend Radwege in bestem Zustand vorhanden sind", dann ist es plötzlich nur noch "einen gewissen Teil meiner täglichen Strecke und auf dem Kaiserdamm würde auch ich als unzulänglich bezeichnen" und "Letztlich brauche ich keine belastbare Statistik um so etwas zu bewerten." Das IST zurückrudern.

    Ich fühle mich nicht provoziert, ich nehme ihre Aussagen nur nicht für voll, da frei erfunden und stündlich anders.

    Bittesehr, Statistik: https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121-fahrradunfaelle-in-berlin-unfallstatistik/154-die-wichtigsten-fakten-aus-der-polizeilichen-unfallstatistik.html

    Das von vielen kreischend hervorgebrachte "bei Rot fahren" taucht nicht einmal auf, da zu vernachlässigen, was nicht heißt dass Radfahrer nicht bei Rot fahren. Sie sind nur keine nenneswerte Unfallursache.

  8. 85.

    Menschen ja, ein solch wirres Gebrabbel nein.

    "Beruflich fahre ich mit Bus und ich kann es mir nicht leisten nur einen Tag im Jahr zu arbeiten." HÄ?

    "Im übrigen fahre ich in der Freizeit mit dem Fahrrad " Ah, von daher der Fahrradexperte.

    Sie gehen nicht im geringsten auf den ach so sinnlosen Text ein. War ihnen die Novelle bekannt, ja oder nein? Als Berufskraftfahrer (?) sollte man das voraussetzen können.

  9. 84.

    Lach, welch sinnloser Text. Wollen sie Menschen überhaupt ernst nehmen. Beruflich fahre ich mit Bus und ich kann es mir nicht leisten nur einen Tag im Jahr zu arbeiten. Im übrigen fahre ich in der Freizeit mit dem Fahrrad und halte auch nichts vom sinnlosen beseufni am Vatertag.

    Schlaue Sprüche kann jeder, vermutlich auch sie. Versuchen sie es doch mit laufen, aber Vorsicht vor Fahrradfahrern auf dem Gehwegen!

  10. 83.

    Lach, welch sinnloser Text. Wollen sie Menschen überhaupt ernst nehmen. Beruflich fahre ich mit Bus und ich kann es mir nicht leisten nur einen Tag im Jahr zu arbeiten. Im übrigen fahre ich in der Freizeit mit dem Fahrrad und halte auch nichts vom sinnlosen beseufni am Vatertag.

    Schlaue Sprüche kann jeder, vermutlich auch sie. Versuchen sie es doch mit laufen, aber Vorsicht vor Fahrradfahrern auf dem Gehwegen!

  11. 82.

    Welchen Gegenbeweis bitte? Den müssten Sie doch wohl erbringen. Schauen Sie sich doch um! Welche Statistik führen Sie dauernd ins Feld? Die, in der steht, wie toll sich Radfahrer in Straßenverkehr benehmen? Meine Strecke führt nun mal vom Friedrichshain bis zur Messe, muss ich mich jetzt dafür entschuldigen? Genau auf diesen, ziemlich gut ausgebauten Strecken benehmen sich Radfahrer so wie beobachtet - ich kann es auch nicht ändern. Zurückrudern tue ich keineswegs, ich finde diese Leute unverschämt und selbstvergessen. Und offenbar fühlen Sie sich ja mächtig von mir provoziert, sind Sie also auch so einer, der Verkehrsregeln zu seinen Gunsten auslegt? Oder warum verteidigen Sie dieses Klientel so leidenschaftlich?

  12. 81.

    "Radfahren auf der Straße obwohl Radwege da sind, dann nur zwei Spuren für Autos und in der Mitte die Tram. Der Radweg wird in beiden Richtungen benutzt und dann noch die Baustelle."

    Sie schreiben wirr, was denn nu? Es ist nebenbei nur bei einem geringen %-satz der KfZ Lenker angekommen dass die meisten Radwege im schlechten Zustand nicht mehr benutzungspflichtig sind. Hier wäre eine flächendeckende Nachschulung angebracht, die Novelle existiert immerhin seit 1. Oktober 1998! Es ist bezeichnend dass diese Novelle von 99 % der Autofahrer einfach ignoriert wird, absichtlich oder aus Unkenntnis. Zu welcher Gruppe gehören sie?

    http://bernd.sluka.de/Radfahren/rechtlich.html

    https://www.adac.de/-/media/pdf/vek/fachinformationen/radverkehr/radwegebenutzungspflicht-adac-sp.pdf

    "Auch ich bin Fahrradfahrer". Wahrscheinlich einmal im Jahr, zum Vatertag, um den Führerschein nicht zu verlieren?

  13. 80.

    Weder Sander, noch Rene oder sie wollen einen Gegenbeweis anführen. Sie machen sich jetzt noch unglaubwürdiger wenn sie jetzt stückchenweise zurückrudern "einen gewissen Teil meiner täglichen Strecke und auf dem Kaiserdamm würde auch ich als unzulänglich bezeichnen" oder wenn sie sich gleich komplett der Realität verweigern. "Letztlich brauche ich keine belastbare Statistik um so etwas zu bewerten.".

    Hier ist eine Diskussion sinnlos. Das ist trotzig wie ein Kleinkind und Realitätsverweigerung obdendrein.

    Meine Beobachtungen werden von den Statistiken gestützt.

  14. 79.

    Ja, langweilig ist ihr Text. Ich glaube
    einigen Berlinern geht es zu gut in dieser Stadt (wenn sie den Berliner überhaupt sind). Ich bin Radfahrer und Autofahrer und ich sehe es aus beiden Perspektiven und viele Unfälle müssten nicht sein und dass von beiden Seiten. Ziehen sie doch aufs Land. Wo viele Menschen sind muss jeder seine Verantwortung gegenüber anderer bewusst sein.

  15. 78.

    Wie es so ist, ich kann meine Zeilen nur wieder bestätigen. Radfahren auf der Straße obwohl Radwege da sind, dann nur zwei Spuren für Autos und in der Mitte die Tram. Der Radweg wird in beiden Richtungen benutzt und dann noch die Baustelle. Das war eng. Sorry, das ist Dummheit. Man geht aus der Haustür und wird vom Fahrrad auf dem Gehweg überrollt. Auch ich bin Fahrradfahrer und auch ich habe ein Führerschein.

  16. 77.

    Super, endlich, und wenn dann noch diese rasenden Vollpfosten aus dem Verkehr gezogen werden, die sich hier auf der Kantstr. austoben, könnten wir Radfahrer es sogar überleben, die neuen Radspuren zu nutzen!

  17. 76.

    Butter bei de Fische! Wo sind für sie Radwege "wirklich in einem sehr guten Zustand"? Ich nenne ihnen sofort 10 Gegenbeispiele.
    Immerhin benutzen sie schon die Formulierung "großer Teil der Radwege" und nicht "ausreichend Radwege in bestem Zustand vorhanden".

  18. 75.

    Höchst zweifelhaft, warum? Weil Sie ihre Sicht aus welcher Erfahrung speisen? Machen Sie doch einfach mal selbst so nen Test, vielleicht wundern Sie sich genauso wie ich.

    In der Ecke von der ich rede sind die Radwege mittlerweile breit und eben. Das letzte Stück Richtung Alex wird wohl auch ne Fahrrad-Flaniermeile, also alles bestens. Ich kann mich nicht beklagen. Okay, einen gewissen Teil meiner täglichen Strecke und auf dem Kaiserdamm würde auch ich als unzulänglich bezeichnen, aber immer noch sicherer, als auf der Straße zu fahren.
    Wie Sander schon sagt: es ist leider wahr. Und um das zu beurteilen muss ich nicht im Auto sitzen. Oder wie Sie, der Sie das nicht wahrhaben wollen, die rosarote Zweirad-Brille auf haben. Wenn Sie es nicht glauben wollen schauen Sie doch vielleicht einfach selbst mal, ne? Ihr "unglaubwürdig" schenke ich Ihnen.

  19. 74.

    Tja Mark, dann sind Sie offensichtlich nur auf Waldwegen unterwegs.

    Ich kann mich nur anschließen, ein großer Teil der Radwege ist wirklich in einem sehr guten Zustand, werden trotzdem von Radfahrern ignoriert.

  20. 72.

    Statistik vs. ihre höchst zweifelhafte Wahrnehmung.

    Ich glaube ihnen tatsächlich kein Wort und nach "Ich bin fast ausschließlich selbst mit dem Fahrrad unterwegs und kriege regelmäßig das Gruseln, was da so abgeht. ... obwohl ausreichend Radwege in bestem Zustand vorhanden sind..." habe ich erheblich Zweifel an ihrer Wahrnehmung.

    Oder sie wohnen in einem anderen Berlin? Lassen sie es gut sein, sie machen sich total unglaubwürdig. In nicht einmal 30 Sekunden zähle ich ihnen aus dem Stegreif schon 10 Radwege auf, die alles andere als "in bestem Zustand" sind.

  21. 71.

    Egal ob es hier einigen gefällt, oder auch nicht. Ihre Aussage und Beobachtung kann ich 100% bestätigen.

  22. 70.

    @harlem: was ist daran nicht zu verstehen? Natürlich haben Sie Recht wenn Sie sagen, dass es jede Menge Regelverstöße auch bei Autofahrern gibt. In der Regel sind das aber nicht die, die unter einem möglichen Unfallgegner auf dem Pflaster liegen. An besagter Kreuzung Frankfurter/Ecke Niederbarnim lief es vor einigen Tagen ganz genauso ab. Der eigentliche Plan, direkte oder indirekte Abbieger zu identifizieren, konnte hier nicht erfüllt werden. Letztlich brauche ich keine belastbare Statistik um so etwas zu bewerten. Ich hatte jedenfalls Schwierigkeiten, meiner Tochter zu versichern, dass ich das nicht auch so mache.

  23. 69.

    Ich bin ein versierter Radfahrer aber an der Stelle würde ich mir überlegen ob ich auf der Straße fahrer. Der gemeingefährliche Radweg ist nämlich nicht benutzungspflichtig. Aber da braucht man ein dickes Fell wenn man die rechte der drei Fahrspuren "zumacht". Abdrängeln gegen der Bordstein ist da schon vorprogrammiert. Die "Radwege" sind handtuchschmal und stadteinwärts noch außerdem mit parkenden KfZ vollgestellt die blind rückwärts ausparken müssen. Diese "Radwege" sind was für Lebensmüde.

    Gerade am Sonntag sind welche Radfahrer unterwegs? Der Neme ist Programm. Warum nimmt man dort nicht ein Spur weg und markiert sie als Fahrradspur? Dann wären auch ängstliche und ungeübte Radfahrer sicherer unterwegs.

    Danach dürfen sie sich gerne noch einmal hinstellen und zählen. Werktags.

  24. 68.

    "Schafft endlich vernünftige Radwege, da wo sie hingehören aber ohne den Platz für Autofahrer und Fußgänger zu beschneiden"

    Und woher soll der Platz kommen?

  25. 67.

    Abgesehen davon, dass Sie bitte noch mal Ihre etwas wirr erscheinende Auflistung überarbeiten, wenn diese hier als Argument gelten soll, empfehle ich Ihnen dringend, das gleiche Experiment hinsichtlich des Autoverkehrs zu wiederholen. Ich sage voraus, dass sie annähernd gleiche Verkehrsverstöße registrieren werden. Vergessen Sie dabei bitte nicht, dass ein Verkehrsdelikt eines Autofahrers i.d.R. eine andere Kategorie von Unfällen verursacht als es ein Radfahrer tut, wenn er mal bei Grün über eine überschaubare Fußgängerampel fährt.


    63. Dad Sonntag, 19.04.2020 | 16:14 Uhr

    "Schafft endlich vernünftige Radwege, da wo sie hingehören aber ohne den Platz für Autofahrer und Fußgänger zu beschneiden und zu reglementieren."

    Und Sie sagen uns bitte, wie das Eine ohne das Andere gehen soll. Klingt nach einem Geniestreich, ich bin ganz Auge! ;-)

  26. 66.

    Meine Tochter hat das im Rahmen ihrer Fahrradpass-Prüfungsvorbereitung als Lernstoff auf und entsprechend verschriftlicht. Glauben Sie es oder lassen Sie es bleiben. Das ist die Realität, wie ich sie so krass auch nicht hätte wahrhaben wollen. Ich bin fast ausschließlich selbst mit dem Fahrrad unterwegs und kriege regelmäßig das Gruseln, was da so abgeht. Selbstgefährdung allen Orten. Und dabei rede ich noch nicht mal von rücksichtslosen Autofahrern, davon gibt es beileibe genug. Solange aber so auf das eigene Leben und das Schutzbefohlener gepfiffen wird, obwohl ausreichend Radwege in bestem Zustand vorhanden sind , seit neuestem sogar in grün, finde ich diese Anspruchshaltung einiger hier einfach fehl am Platz.

  27. 65.

    Kucken Sie mal wieviele Leute von Radfahrer umgebracht oder schwerstverletzt werden und wieviele von Kraftfahrzeugen. Gerne auch normiert auf die Zahl der entsprechenden Verkehrsteilnehmer.

  28. 64.

    Wenn ich mit dem Rad fahre stelle ich meistens fest, dass die großen Straßen die schnellsten Verbindungen zwischen den Orten sind. Hin und wieder kann man durch einen Park, aber auf dem Kopfsteinpflaster der Wohngebiete oder den endlosen Ampeln der Nebenstraßen wird man so sehr ausgebremst, dass die gesparten Meter keinen Zeitgewinn bringen.

  29. 63.

    Ich habe mir heute mal den Spaß gemacht und in der Petersburger Straße, Höhe Petersburger Platz, 15 Minuten den Fahrradverkehr in beide Richtungen zu beobachten. Gut, es ist Sonntag, aber schönes Wetter. Es sind in dieser Zeit 3 (in Worten drei) Radfahrer unterwegs gewesen. Und soll ich auch sagen wo? Alle 3 blöd klingelnd auf dem Fußweg. Ich meine, mich wundert das nicht und deckt sich auch mit meinen täglichen Beobachtungen, aber dieser Hype um angebliche Verbesserungen und Sicherheit für Radfahrer ist einfach rausgeschmissenes Geld. Schafft endlich vernünftige Radwege, da wo sie hingehören aber ohne den Platz für Autofahrer und Fußgänger zu beschneiden und zu reglementieren. Wenn nächste Woche wieder mehr Menschen unterwegs sind, werden auch mehr auf,s Auto umsteigen. Wer drängelt sich schon im ÖPNV, also entfernt diesen ohnehin provisorischen Fahrradstreifen bis zu diesem Zeitpunkt von den Straßen.

  30. 62.

    @Mark: Ihr Verhalten ist richtig. Mache ich auch so. Leider wird man beim "breitmachen" häufig von Autofahrern genötigt. Die kleben am Hinterrad und halten keinen Sicherheitsabstand. Die würden mich glatt überrollen, wenn ich versehentlich stürze. Der Sommerweg an der Heerstraße ist da ein gutes Beispiel. Um als Radfahrer den Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos einzuhalten, muss man in der Mitte fahren. Die meisten Autofahrer raffen es aber nicht oder sind ignorant. Die denken, dass man sie provozieren möchte und absichtlich mittig fährt. Auch beobachte ich oft, dass Autofahrer scheinbar voraussetzen, dass der Radfahrer sofort rechts reinfährt falls sich eine Lücke in den parkenden Autos auftut. Manchmal wird man dann auch noch kurz angehupt, dass man doch bitte nach rechts soll.

  31. 60.

    Dumm nur wenn sich ihre angeblichen "Beobachtungen" in keiner Statistik widerspiegeln, im Gegenteil. Entsprechende handfeste Beweise (!) statt ihrer wilden Behauptungen kann ich jederzeit nachliefern. Ich gehe sogar soweit dass sie die Geschichte frei erfunden haben, da sie sich mit meinen Beobachtungen als Alltagsradfahrer überhaupt nicht decken.

    "Leute, wer sich in der Masse so verhält hat hier gar nichts zu fordern!"

    O_o Sie haben soeben allen KfZ Lenkern das Recht abgesprochen irgendetwas zu fordern! Falschparker, Raser und Drängler. Eben "wer sich in der Masse so verhält".

    Btw. ist die Sippenhaft seit 1945, bzw. 1989 abgeschafft. Wer also so eine Art Sippenhaft fordert, verabschiedet sich von jeder ernsthaften Diskussionen, falls sie das jemals vorhatten.

  32. 59.

    Werden aber wieder sein, wenn wir alle wieder raus müssen. Da ich als "Schönwetter Radler" oft zur Arbeit radle oder am Wochenende mit den Kindern unterwegs bin, wünsche ich mir viel mehr "vernünftige" durchdachte Fahrradrouten, mit den dazu gehörigen, sicheren, Straßenüberquerungen! Wer fährt den, so wie auf dem Bild, parallel zu langen Straßen und Umwege wie mit einem Auto? Als Radfahrer arbeitet man sich doch durch Wohngebiete, Parks, Waldstücke und trifft dann auf breite Straßen die es zu queren gilt. Da muss angesetzt werden. Ich stehe oft im Stau im Kiez um die Edisonstraße, dort ist eine Spur für Fahrräder frei gemacht worden, um Autos über die fehl geplante Brücke zu zwingen! Wenn ich zur Arbeit, mit dem Rad, fahre, komme ich gar nicht in die nähe dieser Fahrradwege, weil ich durch die Wuhlheide und über die Fußgänger/Fahrradbrücke an der Wilhelminenhofstraße fahre! Was fehlt ist eine Straßenquerung des Adlergestells! Dort kann man nur in Richtung Innenstadt abbiegen!

  33. 58.

    Meine Tochter lernt gerade für ihren Fahrradpass. Eine Aufgabe war: Beobachten des Fahrradverkehrs und Zählen, wie viele Radler direkt oder indirekt an einer Kreuzung abbiegen. Kreuzung geregelt mit extra Radampeln, Radwege aus allen Richtungen. Ergebnis in einer Zeitspanne von 10min: 24 linksabbiegende, 2x direkt bei Rot, davon ein ca. 10jähriger Junge. 12x indirekt über die Fußgängerampel bei grün gefahren (nicht geschoben), 12x bei Rot. Zudem 14x bei Rot geradeaus. Die Radler, die sich korrekt verhalten haben, in der ABSOLUTEN Minderheit! Meine Tochter war schwer erschüttert über soviel erwachsenen(?!) Leichtsinn. Ach so, der Pokal ging an einen Vater, der vor seinem Kleinkind bei Rot die Kreuzung überquert hat, die Maus wohl oder übel hinterher. Unfassbar! Leute, wer sich in der Masse so verhält hat hier gar nichts zu fordern! Nutzt die vorhandene Infrastruktur und hört auf zu jammern.

  34. 57.

    Wenn sie alle Kosten, die sie verursachen bezahlen dürfen sie sich noch mal melden.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/studie-autofahrer-verursachen-hoehere-kosten-als-sie-abgaben-zahlen-12085783.html

  35. 56.

    Aha, sie wollen also da mit dem Fahrrad lang? Na viel Spaß! Oder ist ihnen bei Ihrem Post gar nicht in den Sinn gekommen, dass da ein völlig anderer Verkehr rollt als der, der auch mit einem Fahrrad zu erledigen ist? Sehen Sie...

  36. 55.

    Und Corona hat ja auch nix mit Klimaveränderungen und “Umweltmist” zu tun.
    Es wieder mal genau bis zum (Papp-)Tellerrand geschafft. Glückwunsch!

  37. 54.

    Sicherheit für Leib und Leben sind für sie also ein "LUXUSPROBLEM"? Ich glaube SIE haben ein ganz anderes Problem.

  38. 53.

    Sie haben nat. recht, es muß "Also müßte ihnen als Fußgänger daran gelegen sein für Radfahrer Voraussetzungen zu schaffen sicher zu fahren."

    Danke für den Hinweis.

  39. 52.

    Danke. Außerdem fällt der größte Schwachpunbkt der dynamobetriebenen Beleuchtung weg. Die anfälligen Kabel. Batterien bekomme ich an jeder Tanke.

  40. 51.

    Danke Malte, so ähnlich hatte ich das eben auch auf dem Tableau...

    Wie war das mit dem Splitter im Auge des anderen und dem eigenen Balken? Genau! Verdrängung ist so leicht, und davon wird auch hier reichlich Gebrauch gemacht.
    Der bayerische Kabarettist Grünwald hatte mal einen eindrucksvollen Sketch zu der Art Schizophrenie des mobilen Menschen, der besagte Splitter immer nur aus der Perspektive der Fortbewegungsart betrachtete, in der er sich gerade befand. Ein Brüller!

    Und ja, ich möchte eine möglichst autofreie Innenstadt. Individueller Autoverkehr im Innenstadtbereich ist egoistisch, ressourcenintensiv, teuer, umweltschädlich usw. usf. Je schneller Individualautobewegte das begreifen, umso früher sind sie auf der Gewinnerseite, so oder so. Wütende Angriffe auf derzeit politisch Verantwortliche ob vernünftiger (!) Verkehrsentwürfe entlarven eigentlich nur, wie egal diesen Zeitgenossen Leben und Gesundheit ihrer Mitmenschen zugunsten der eigenen Ich-Mentalität sind.

  41. 50.

    Fahrradsteuer? Wieviel soll der gemeine Bürger denn noch zahlen für Schäden, die vom Autoverkehr verursacht werden? Bis jetzt sind es glaube ich 9Cent für jeden gefahrenen Kilometer und jeden Bürger - egal ob Fußgänger, Fahrradfahrer etc. (jedem steuerzahlendem Bürger) https://www.allianz-pro-schiene.de/glossar/externe-kosten/ Also erstmal Luft anhalten und nicht so aufplustern.

  42. 49.

    Exakt! Bezeichnenderweise kommen die "Rowdys" kaum unter die Räder. Warum? Sie werden durch ihren aggressiven und deshalb auffälligen Fahrstil nicht übersehen.

    Ich versuche nach außen offensiv (also mit Selbsbewußtsein) und nach innen defensiv zu fahren (für alle anderen mitdenken muß man als Alltagsradfahrer ja sowieso). Ich fahre also mitten auf der Spur wenn ein verlehrsregelgerechtes Überholen nicht möglich ist, ich mache mich "breit".

    Defensiv heißt nicht nur mit allen Idiotien, sondern auch ständig mit brutaler Rücksichtslchtslosigkeit der anderen Verkehrteilnehmer zu rechnen. Vom Fußgänger bis zum LKW Fahrer. Ich überlaae aber gerne anderen den Vortritt um ihnen das einfädeln in den laufenden Verkehr zu ermöglichen oder weil sie schneller beschleunigen.

    Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür. Wer rücksichtslos oder unsicher fährt um den macht man nach Möglichkeit einen Bogen. Bei sicheren Fahrern/-innen gehe ich zum mitschwimmen auch schon mal auf "Tuchfühlung".

  43. 48.

    und was ist mit den Autofahrern die bei Rot fahren, die rechtsabbiegenden die anderen die Vorfahrt nehmen, die auf Geh-und Radwegen parken, die mit 80km/h in den 50ger Zonen fahren. Man man immer die gleiche Scheiße, keine weiteren Argumente und dann alle Verstöße der Radfahrer aufzählen- zum gähnen langweilig!

  44. 47.

    Corona ist in vollem Gange , die Wirtschaft ist am Boden und nun kommt wieder das LUXUSPROBLEM der Radfahrer zu Tage.
    Ich kann es echt nicht mehr hören. Wem die Radwege nicht gefallen, der gehe bitte zu Fuß oder bleibe zu hause!

    Es gibt wichtigeres als Radwege und Umwelt-Mist zur Zeit!

  45. 46.

    "nun stelle man sich vor, anstatt Autos würden dort Pferdeboxen stehen,"

    Alos ich stelle mir vor, dass da Grünflächen wären und/der Radwege und/oder Gehwege und/oder SItzgelegenheiten. Also Flächen für die Menschen oder nicht herumstehende Maschinen.

  46. 45.

    @Mark: sorry, ich glaube, dieser Kommentar gilt nicht als Antwort auf meinen Kommentar!? ... ich bin nämlich KEIN Radfahrer, sondern Fußgänger und ÖPNV-Fahrer. Auch meinte ich nicht, vorsichtige, verunsicherte Radfahrer, die mich quasi von hinten anfallen, sondern RASER ohne Licht und Kompetenz im Sozialverhalten. ... ;)

  47. 44.

    Ich empfehle ihnen die Lektüre des $ 67a StVZO und was Radwege angeht, ich kenne etliche, die seit 50 Jahren (!) baulich unverändert sind. Statt reparieren Flickschusterei. Viele Radfahrer trauen sich dann nicht (obwohl dann erlaubt) nicht auf die Straße, aus berechtiger Angst totgefahren zu werden.
    Die weichen dann auf die Fußgängerwege aus. Also müßte ihnen als Radfahrer daran gelegen sein für Radfahrer Voraussetzungen zu schaffen sicher zu fahren. Das geht nur mit Tempo 30 in der ganzen Stadt (bis auf wenige Schnellstraßen und der Stadtautobahn) ehebliche Verringerung des motorisierten Individualverkehrs, Aufhebung der Radwegebenutzungspflich (s.o.) oder Ausbau von Radspuren wie auf dem Bild.

  48. 43.

    Fakt ist: Die mangelnde Infrastruktur in Berlin ist zu einem großen Teil Schuld an schlechtem Verhalten von Radfahrern. Sich an die Verkehrsregeln halten ist oft nicht sicher weil es einen in nahen Kontakt mit anfahrenden/abbiegenden Autos
    Rolle ich über die rote aber freie Kreuzung schnell drüber solange ich sie für mich habe, oder warte ich auf grün auf dass dann nur Zentimeter neben mir mit quietschenden Reifen beschleunigt wird und ich mich auf der anderen Seite der Kreuzung in schnellen Autoverkehr einordnen muss.
    Das ist die Entscheidung die man an sehr vielen Berliner Kreuzungen treffen muss. Von den Ampeöschaltungen Fang ich gar nicht erst an.
    In den Niederlanden oder Kopenhagen hält sich jeder Radfahrer an die Verkehrsregeln weil es keinen Grund gibt es nicht zu tun

  49. 42.

    Es sind leider wieder mehr Autos unterwegs, also können die Radwege wieder auf ihre bisherige Größe gebracht werden. Die BVG wird in den nächsten 2 Wochen auch wieder ihr Angebot auf den normalen Takt ausweiten. Mit einem Bus kommt man jetzt schon kaum noch voran. Also sind Verspätungen die Folge für die die Busfahrer am wenigsten können.

  50. 41.

    @Mario: Ich beschwere mich nicht. Ich habe lediglich richtiggestellt, dass der meiste Platz für Autos zur Verfügung steht.

  51. 40.

    Den Fahrradschein gab es doch schon in der Schule. An sich ne gute Idee, setzt aber auch voraus dass das jemand kontrolliert. Autos haben ein Kennzeichen, man braucht einen Führerschein und trotzdem laufen über 50% der Überholvorgänge zu Fahrrädern ohne Sicherheitsabstand ab, wird auf Geh- und Radwegen, in Kreuzungen, Feuerwehreinfahrten usw. geparkt. Bei der Höchstgeschwindigkeit werden standardmäßig 5-10km/h draufgepackt. Mir scheint es interessiert keinen, oftmals auch vor den Augen der Polizei. Hier läuft etwas verkehrt. Solange sich da nichts ändert bringen die Rufe nach Fahrradführerschein auch nichts.

  52. 39.

    Da beschwert sich jemand, das an allen Seiten parkende Autos stehen und immer mehr Flächen durch Autos blockiert werden...... nun stelle man sich vor, anstatt Autos würden dort Pferdeboxen stehen, dann gäbe es den nächsten Stein zu anstoßen, weil ja plötzlich Äpfel auf dem Asphalt wachsen. Oder sind vllt die massenhaft an allen Stellen rumliegenden E-Scoter angenehmer, die noch zur Stolperfalle werden können.

  53. 38.

    Das ganze Thema nervt mich nur noch,ob die Fahrradwege breit genug sind. Fakt ist egal wie breit diese sind fahren die Fahrradfahrer bei Rot über die Ampel zu dritt Nebeneinander und fahren auf dem Gehweg (und dann auch noch in falsche Richtung). Rollen über deine Zehen hinweg obwohl der Fussgänger grün, welcher sich beeilen muss um über die Straße zu kommen. Mir scheint es interessiert keinen, oftmals auch vor den Augen der Polizei. Hier läuft etwas verkehrt. Fahrradfahrer sind Verkehrsteilnehmer und für die gelten die gleichen Gesetze. Vielleicht sollte man einen Führerschein für Fahrradfahrer einführen.

  54. 37.

    Es gab nie genug Platz für Autos für jeden in Berlin und den wird es auch nicht geben können. Woher soll er kommen? Viel Spaß im Stau! Schade, dass Sie damit egoistisch Platz und Geld vom ÖPNV wegnehmen.

  55. 35.

    @rbb und Autor: Bitte setzen Sie sich doch einen Reminder für 30.9.2020, um das mal zu kontrollieren. Danke.

  56. 34.

    Das ist doch mal eine Maßnahme!

    Ich begrüße diesen Enthusiasmus und bin gern bereit, dafür eine Steuerplakette an mein Rad zu heften.

  57. 31.

    Das Bild ist nur eine Momentaufnahme. Ich fahre auf dem gezeigten Abschnitt regelmäßig mit dem Rad und kann die neue Verkehrsführung und Fahrbahnanordnung nur begrüßen: Bislang war es regelmäßig so, dass LKWs und PKWs so geparkt waren, dass sie ca 30-40cm des ungefähr einen Meter breiten Radstreifens einnahmen. Wenn man, wie ich, schon zwei mal im Leben das"Vergnügen" hatte, in eine unachtsam und plötzlich aufgerissene Autotür zu prallen, wird man einen Sicherheitsabstand zu den geparkten Fahrzeugen einhalten. Sprich: Man wird auf dem äußersten, linken Rand des Radstreifens fahren müssen. Auf dieser Strasse befindet man sich dann in gefährlicher Nähe zu den ohne Sicherheitsabstand überholenden Kraftfahrzeugen. - - - Mit der aktuellen Aufteilung stehen nun endlich die parkenden Fahrzeuge links des nun auch ausreichend breiten Radweges. Sicherheitsabstände können nun eingehalten werden. Hurra! Ich kann nur hoffen, dass diese temporäre Lösung auch langfristig beibehalten wird.

  58. 30.

    Die Anzahl an Autofahrern, die hier jammern, zeigt, dass es genau in die richtige Richtung geht. Die Argumente dagegen sind teilweise so dermaßen falsch und entlarven sich von allein als Unsinn. Feinstaub steht mittlerweile im Verdacht, Covid-19-Verläufe extrem zu verschlimmern. So viel zum Thema "durch Corona wird das Auto wieder wertgeschätzt". Und immer dieses "aber die Radfahrer und StVO und überhaupt....". Stellen Sie sich an eine beliebige Ampel und zählen Sie ruhig mal die PKW, die "noch schnell" über die bereits rote Ampel fahren. An die eigene Nase fassen. Zum Thema "Steuern zahlen" (ein allseits beliebtes Argument der uneinsichtigen Autofahrer): Liebe Autofahrer, eure Kraftfahrzeugsteuer reicht nicht aus, um die Straßen zu flicken, die ihr selbst kaputt fahrt. Das bezahlen alle anderen auch mit und mit weniger Autoverkehr wären auch die Folgekosten fürs Gesundheitssystem geringer. Da staunt ihr, oder? Klingt komisch, ist aber so. Und jetzt: Computer aus, mal ein Buch lesen.

  59. 29.

    Noch ein Vorschlag für den Sommer: gute Fahrradwege zur Ostsee, nicht solche Sandpisten wie bisher. Mit Hotels, Jugendherbergen usw. Die Leute von tui usw. können hier alle schön arbeiten.
    Und die Straßen um die Schulen für den Autoverkehr sperren. Da können die Kleinen in der Pause ihre Radfahrprüfung machen-ganz im Sinne von social distancing.

  60. 28.

    Da kann sich dieser dauernervige Verein "changing cities" im Verbund mit dem ADFC ja auf die Schenkel klopfen. Was die RRG-Anti-Autopolitik bisher noch nicht geschafft hat, besorgt nun Corona.
    Übrigens gibt es neben dem geheiligten Mobilitätsgesetz noch andere Gesetze wie z. B. die STVO etc.
    Falls diese "temporären" Maßnahmen zu dauerhaften Einrichtungen werden, wovon auszugehen ist, freue ich mich schon auf die ersten Klagen.
    Eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraumes ist sicher notwendig, aber dann bitte auf der Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen (Verkehrszählungen etc.).
    Nach Corona wird das Auto wieder an Beliebtheit gewinnen. Neben vielen anderen Vorteilen, die das Auto hat, ist das Infektionsrisiko im Auto gleich Null, Adieu rot-rot-grüne Verkehrswende.....

  61. 27.

    Der Autofahrenden werden doch nach wie vor durch Grossprojekte wie die A100-Verlaengerung privilegiert, wodurch die Staugefahr doch verringert werden sollte.

  62. 26.

    Ein perfektes Foto! Zeigt es doch in einem Bild, den Unsinn der Maßnahme! Alle Stunde ein Radfahrer.......oder nur einer am Tag? Diese schikanösen Einschränkungen gab es doch auch schon vor der Corona Krise, mit den selben Intensionen: Weitere Einschränkungen erfinden, und zu vollenden, was 30 Jahre auto feindliche Politik nicht geschafft haben......den PKW individual Verkehr zum erliegen zu bringen! Läuft trotz Tausender gesperrter, eingeengter, als Materiallager missbrauchter, für die BVG reservierter, mit Pollern zugestellter, mit Begegnungsstätten behinderter, zum Spielen umgewidmeter und mit Betonblumenkübeln zur Slalomstrecke umgebauten Straßen noch zu gut! Gerade zu Corona Zeiten, mit Abstandsregeln, weiß ich mein Auto zu schätzen!

  63. 23.

    Ja, die Leere auf den Straßen sollte schnellstmöglich für den Vorrang des ÖPNV genutzt werden: Wo bleiben die neuen (seit Jahren versprochenen) Busspuren??? Schön, das zumindest schneller mehr sichere Radwege markiert werden. @rbb DOCH WARUM nicht auch die Busspuren?!

  64. 22.

    Wenn eine Fahrradsteuer eingeführt wird dürfen Sie sich wieder melden.

  65. 20.

    Pandemietaugliche Infrastruktur? Vorsorge für einen möglichen Krankheitsausbruch in der Zukunft? Diese Argumentation ist ja wirklich hanebüchen!!!

    Meine Erfahrung der letzten Wochen ist, dass es sowohl weniger Auto als auch Radverkehr auf den großen Magistralen der Stadt gibt.

    Diese ewige Ausspielerei. Ich bin alles. Radfahrer . Fußgänger. Motorrad und Autofahrer. Paragraf 1 der STVO besagt man solle gegenseitig Rücksicht nehmen. Wenn das jeder beherzigen würde, wäre schon viel gewonnen in dieser Stadt.

  66. 19.

    Sehe ich auch so, und das von meinen Steuergeldern, toll... Berlin ist nur noch eine Industriestadt, da will keiner mehr wohnen und wer da wohn wird früher oder später vertrieben. Das Thema Fahrrad wird sich also bald selbst erledigen. Klima hin oder her aber ich fahre keine 30 Km mit Rad jeden Tag, vor allem nicht bei Regen und Schnee. Wobei letzteres dank der bösen Autofahrer und Vielflieger ja eh Geschichte ist.

  67. 18.

    Das muss dauerhaft so bleiben und extrem ausgeweitet werden! Die Verkehrswende (bei der es bisher exakt 0 klimapolitischen Fortschritt gag!) ist anders nicht zu schaffen.

  68. 17.

    @Ingo: Soso! Der Autofahrer hat immer weniger Platz in der Stadt? Also wenn ich so durch die Straßen laufe, dann sehe ich nur parkende Autos an den Seiten. Es ist das genaue Gegenteil der Fall. Es wird immer mehr Fläche durch Autos blockiert.

  69. 16.

    Ich bin mir sicher, dass nach Öffnung der Geschäfte nicht mehr Autos als vorher in die Stadt kommen. Besonders morgens im Berufsverkehr sind die Regionalbahnen und S-Bahnen ja auch vorher schon nicht überfüllt gewesen. Außerdem ist diese gewisse Nähe in Corona-Zeiten doch gewollt, um die Herdenimmunität endlich hinzubekommen.
    Falls es jemand nicht verstanden hat, da war ein wenig Ironie drin. Denkt doch einfach mal nach. Für Personen innerhalb des S-Bahnringes mag das Fahrrad sicherlich eine Alternative sein, aber es gibt in und auch um Berlin noch MILLIONEN andere.
    So trotzdem allen ein sonniges und vor allem gesundes Wochenende

  70. 15.

    Ich wäre dafür dass die Geschäfte und Supermärkte in der Berliner Innenstadt zukünftig nur noch mit dem Fahrrad beliefert werden. Wenn schon - denn schon!

  71. 14.

    Auf ihrem Bild sehe ich lediglich einen einzigen Radfahrer, ganz wenige Autos. Also was soll der Blödsinn mit dem breiteren Radweg. Ich glaube nicht, dass der einsame Radfahrer mit der alten Breite des Radweges Probleme gehabt hätte. Schmeißt für so einen Quatsch ruhig weiter Geld raus, welches woanders dringend benötigt wird. Ich sehe diese Aktion als Alibi um die gewünschte Verkehrspolitik von RRG auf den Weg zu bringen.

  72. 13.

    Ein Rückbau dieser "provisorischen" Radwege ist bei unserem autofeindlichen Senat eher nicht zu erwarten.

    Die Radfahrer dürfen doch hier eh schon alles: ohne licht fahren, gegen die Fahrtrichtung fahren, über rote Ampeln fahren und auf Fußwegen fahren und dieses oftmals in einem atemberaubenden Tempo. Und alles ohne Kennzeichen oder Pflichtversicherung.

    Der Autofahrer zahlt hingegen auch noch Steuern und nicht zuknapp und hat aber immer weniger Platz in der Stadt. Wo bleiben die Reaktionen vom ADAC oder der IHK? Denn wneiger Platz für Autos bedeutet auch mehr Stau.

  73. 12.

    Die automatischen Zählstellen des Senates belegen allerdings auch, dass viele Radfahrer zu Hause bleiben und deshalb deren Verkehr ebenfalls deutlich abgenommen hat. Es geht den Verantwortlichen deshalb eher um ein politisches Zeichen.

  74. 11.

    Wie lange? Na hoffentlich permanent.

  75. 10.

    Wie kommen Sie darauf, dass der Fahrradfahrer nichts von Verkehrssicherheit hält?
    Nur weil er am Tage kein Fahrradlicht angebracht hat?
    Dann empfehle ich Ihnen sich mit der Gesetzeslage zu beschäftigen. Da es nicht mehr Notwendig ist, permanent Licht am Fahrrad zu haben.

    https://fahrradzukunft.de/26/neufassung-stvzo-zur-fahrradbeleuchtung/

  76. 9.

    So kann es bleiben!
    Frei Fahrt für freie Radbürger!

  77. 8.

    @Florian: Gibt es im Mobilitätsgesetz auch einen Paragraphen, wie "begehbar" Gehsteige zu sein haben? Viele Gehsteige in Berlin sind Stolperfallen ohnegleichen, vor allem nachts, wenn nur gelbbeleuchtet (wenn überhaupt) ... wenn ich zum Nachtdienst unterwegs bin, muss ich oft fürchten, als Patient anzukommen, statt als Pflegekraft!

  78. 7.

    Seit einer Gesetzesänderung muss die Beleuchtung nicht mehr fest am Rad verbaut werden, sondern kann auch mitgeführt werden. Das liegt einfach daran, dass viele anstatt auf eine Dynamo-Kabel-Licht-Lösung auf ansteckbare LED-Lichter zurückgreifen, die sind eh viel heller als die alten Dynamo-Funzeln.

  79. 6.

    Ich schlage vor, die Änderungen und die breiteren Radwege erstmal so zu lassen und abzuwarten was passiert. Vielleicht kehren doch nicht so viele Autofahrer in ihr geliebtes Blechle zurück... Und wer dann im Stau steht und die Radfahrer zu zweit nebeneinander an sich vorbeifahren sieht, überlegt sich vielleicht auch etwas...

  80. 5.

    Was kostet die temporäre Sache? Zzt sind auch weniger Radfahrer unter der Woche unterwegs. HomeOffice wirkt sich überall aus.

  81. 4.

    Hier wird umgesetzt, was Gesetz ist. Ein Rückbau wäre in vielen Fällen daher ungesetzlich.

    Aus dem MobG §49

    "(1)Auf oder an allen Hauptverkehrsstraßen sollen Radverkehrsanlagen mit erschütterungsarmem, gut befahrbarem Belag in sicherem Abstand zu parkenden Kraftfahrzeugen und ausreichender Breite eingerichtet werden. Diese sollen so gestaltet werden, dass sich Radfahrende sicher überholen können. Aus Sicherheitsgründen sollte sowohl auf gemeinsam geführte Geh- und Radwege als auch auf zur Nutzung durch den Radverkehr freigegebene Gehwege möglichst verzichtet werden. Bei Radwegen auf Gehwegniveau ist auf eine für alle klar erkennbare Trennung von Radweg und Gehweg zu achten."

  82. 3.

    ...übrigens scheint auch der Fahrradfahrer auf Ihrem Foto nichts von Verkehrssicherheit zu halten - oder sieht man die Beleuchtung nur nicht???

  83. 2.

    ...wenn es dazu dient, dass endlich mehr Radfahrer tatsächlich die Fahrradwege (in richtiger Richtung und mit Beachtung der Ampeln etc.) benutzen, statt der (reinen) Fußgängerwege mitten durch die Stadt, dann nur zu! :) ... bisher fühle ich mich absolut bedroht von Radfahrern, die von hinten (unhörbar)an uns Fußgänger heranrasen und mich zu Tode erschrecken! Dabei beachten viele weder die Fußgängerampeln, noch die für die Autofahrer, noch haben sie nachts ihre Beleuchtung an oder einen Helm auf ... und dann wundert man sich noch über so viele verkehrstote Fahrradfahrer?

  84. 1.

    So ein Blödsinn. Ich Charlottenburg werde ich von Fahrradfahren auf dem Gehweg umgefahren
    Trotz Radweg

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