Kinder spielen auf der Straße. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

An Sonn- und Feiertagen - Friedrichshain-Kreuzberg will Straßen für Kinder sperren

"Straßenland in Kinderhand", heißt es ab dem 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg. Der Bezirk will ab dann bis zu 30 Straßen an Sonn- und Feiertagen für Fahrzeuge sperren. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr sollen einzelne Fahrwege in der Nähe von Spielplätzen zum Spielen und für Fußgänger im Allgemeinen freigegeben werden, teilte das Bezirksamt [berlin.de] am Freitag mit. Der Anwohnerverkehr solle trotzdem weiterlaufen.

Nachbarschaftsinitiativen sollen Sperrungen mitinitiieren

"Dem Bewegungsdrang von Kindern kann hier unter den Bedingungen des Infektionsschutzes besser nachgegeben werden", heißt es in einer Mitteilung des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Knut Mildner-Spindler (Linke).

Demnach will Friedrichshain-Kreuzberg ab dem 27. April in einem öffentlichen Aufruf dafür werben, dass sich Nachbarschaftsinitiativen für die Durchführung der Sperrungen engagieren. Die Spielplätze im Umfeld der Straßen sollen als erste gesäubert und freigegeben werden. Um welche Spielplätze und Straßen es sich handelt, werde erst in den folgenden Tagen veröffentlicht. Durch die Maßnahme sollen Spielplätze mit besonders großem Andrang entlastet werden. 

Es geht noch nicht am 30. April los

Gleichzeitig kündigte der Bezirk an, dass die Spielplätze in Friedrichshain-Kreuzberg erst ab dem 1. Mai stufenweise geöffnet werden. Am Donnerstag hatten sich die Bezirksbürgermeister darauf geeinigt, die Anlagen berlinweit ab dem 30. April freizugeben. In einzelnen Fällen könne die Öffnung aber länger dauern, hieß es. Die Spielplätze sind wegen der Corona-Pandemie seit mehreren Wochen geschlossen. 

Sendung:  Inforadio, 24.04.2020, 14:30 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

13 Kommentare

  1. 13.

    Das Herr Krüger Ihren Kommentar nicht für ganz voll nimmt, ja, nicht beantwortet, dafür habe ich vollstes Verständnis. Ich schätze seine Ansichten und Meinungen hier im Forum sehr. Auch wenn ich diese oftmals zweimal lesen muß;-)Lesen bildet.

  2. 12.

    Woher sollen denn Kinder wissen wann Straße ok ist und wann nicht? Da sind doch schwerste Unfälle vorprogrammiert genau wie bei dem Wahnsinn Fahrräder auf die Straßen zu pressen, weil sie auf Gehwegen zu Rowdyhaft sind. Man sieht die vielen Unfälle, Verletzten, Toten... aber RRG lernt gar nichts daraus und macht es auf Kosten der Opfer immer schlimmer und gefährlicher.

  3. 11.

    Und wie will man diese "Wissen" wieder aus den Kinderköpfen kriegen, wenn Corona vorbei ist? Unverantwortlich und Beihilfe zu tödlichen Unfällen.

  4. 10.

    Meine Oma sagte immer deutlich, kurz und knapp: "Der Ton macht die Musik!"
    Oder:
    "Wer viel redet hat entweder nichts zu sagen oder fühlt sich nicht wohl." Da fallen Sie mir immer ein mit Ihren kopflastigen Einlassungen überall.

  5. 9.

    So etwas dummes kann auch nur einer RRG Regierung einfallen, unter Vorsitz von einem inkompetenten Bürgermeister Müller.

    Ich hoffe dieser kranke und geistig unterbemittelte Senat wird bei der nächsten Wahl gestoppt, er ist einfach nicht mehr tragbar !!!

  6. 8.

    So ging es mir auch beim Lesen der Überschrift. ;)
    Umso erfreulicher, was wirklich dahinter steckt. Prima Friedrichshain - Kreuzberg!

  7. 7.

    Das ist eben das Schöne an fast jeder Sprache, dass selbst ein gleicher Wortlaut oft völlig verschiedene Bedeutung haben kann und sich das erst aus dem Kontext erschließt.

    Eigentlich können wir als Menschen da ganz zufrieden sein, denn einem Computer muss das erst aufwendig per ausgefeiltem Programm beigebracht werden, wie es sich denn nun genau darum verhält.

  8. 6.

    Wir machen Straßen auf, weil wir zu wenig Grün haben und die Kinder spielen können. Aha, auf Beton und Asphalt spielen die Kinder also dann? Und die Eltern schauen ihren Kindern im stehen zu oder sitzen auf der Bordsteinkante? Find ich irgendwie doof, aber das sollen ja die Anwohnerinitiativen entscheiden. Kommt immer drauf an, wer denn dann dort wohnt und meint das sagen zu haben.

  9. 5.

    soviel zur so hochgelobten "Logik" der deutschen Sprache

  10. 4.

    Finde ich eine ganz tolle Sache. Mir stellt sich aber die Frage, woher wissen dann die Kinder das Sonntag ist? Ich habe Bedenken, dass die Kinder am Montag auch auf die Straße rennen. Für mich kommen nur zwei Alternativen in den Sinn, entweder doch lieber den Spielplatz nutzen oder wenigstens vom 1. April bis 31. Oktober komplett sperren. Ich glaube, kurzfristig wird die zweite Variante in Erwägung gezogen und Kreuzberg ist nur noch zum Feiern und Spielen da.

  11. 3.

    Bei der Überschrift dachte ich zuerst, dass Kinder nicht mehr über die Straße gehen dürfen... :)

  12. 2.

    "Friedrichshain-Kreuzberg will Straßen für Kinder sperren"
    Das hatte ich beim ersten lesen der Überschrift zum Glück falsch verstanden. Ich dachte in unserer so sehr kinderfreundlichen Zeit sollen jetzt die ganzen kinderlosen Meckerer auch noch auf der Straße ihre Ruhe haben.
    Zum Glück ist es aber doch anders gemeint..... ;-)

  13. 1.

    "Friedrichshain-Kreuzberg will Straßen für Kinder sperren"
    Das hatte ich beim ersten lesen der Überschrift zum Glück falsch verstanden. Ich dachte in unserer so sehr kinderfreundlichen Zeit sollen jetzt die ganzen kinderlosen Meckerer auch noch auf der Straße ihre Ruhe haben.
    Zum Glück ist es aber doch anders gemeint..... ;-)

Das könnte Sie auch interessieren