19.03.2020, Brandenburg, Frankfurt (Oder): Zahnputzbecher mit Namen von Kindern im Bad des Kindergartens Regenbogen. (Quelle: dpa/Pleul)
Audio: Inforadio | 07.05.2020 | Interview Woidke | Bild: dpa/Pleul

Fragen und Antworten - Das sind die Pläne für die Kita-Betreuung in Brandenburg

Aufatmen für Brandenburger Eltern: Ab dem 15. Juni sind die Kitas wieder regulär geöffnet. Auch die Abstandsregeln fallen weg. Doch andere Hygiene-Regeln bleiben bestehen.

Was bedeutet der Kita-Normalbetrieb für Kinder, Eltern und Erzieher? 

Ab 15. Juni fallen alle Regelungen zur Kita-Notbetreuung weg, so zum Beispiel die Bevorzugung von Kindern systemrelevanter Eltern. Auch ein Abstand von 1,5 Meter ist damit nicht mehr verbindlich. Die täglichen Erklärungen zur Symptomfreiheit entfallen ebenfalls. Um mit diesen Lockerungen die Kinder zu betreuen, sind die Einrichtungen verpflichtet, Hygienepläne aufzustellen. Eine Empfehlung findet sich auf der Seite des Landes Brandenburg

Was gilt ab dem 15. Juni an Hygiene-Regeln in den Kita-Einrichtungen?

Weiterhin wird vermehrtes Händewaschen mit Wasser und Seife nach Empfehlungen des Robert-Koch-Institut empfohlen. Der Träger ist verpflichtet, Desinfektions- und Reinigungsmittel zur Verfügung zu stellen. 

Einmal täglich müssen Kontaktflächen wie Türklinken, Tischoberflächen, Fenstergriffe und Fußböden desinfiziert werden. Mit den Kindern soll altersgemäß geübt werden, die Hygieneregeln einzuhalten, indem zum Beispiel das richtige Händewaschen sowie Husten und Niesen in den Ellbogen beigebracht werden soll. 

Nicht notwendig ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie von Schutzkleidung. 

Wie werden die Kindergruppen organisiert?

Um Infektionsketten zurückverfolgen zu können, soll dokumentiert werden, welches Kind zu welcher Zeit in welcher Gruppe war. Es gibt keinen Richtwert für die Gruppengrößen, es wird jedoch empfohlen, die Gruppen konstant zu halten. Damit könne eine "infektionsrelevante Durchmischung" vermieden und eine mögliche Nachverfolgung von Kontaktpersonen vereinfacht werden. Auch die Räume sollen nach Gruppen fest eingeteilt werden.

Ebenfalls soll darauf geachtet werden, Spielzeug nicht wechselseitig zu benutzen und Bettzeug personengebunden für jedes Kind getrennt aufzubewahren.

Worauf müssen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte achten?

Elterngruppen und Erzieher sollen so wenig wie möglich aufeinandertreffen. Deshalb wird empfohlen, einen Zeitplan zu entwickeln, damit Kontaktpersonen ihre Kinder einzeln, gestaffelt abholen, sodass anderen Bringern und Abholern nicht begegnet wird. 

Auch bei leichten Symptomen einer Erkältung sollten Kinder lieber nicht in die Kindertagesstätte gebracht werden. 

Worauf müssen Erzieherinnen und Erzieher achten?

Ebenfalls gilt: Bei ersten, auch nur leichten Symptomen einer Erkältung sollen Beschäftigte nicht in die Kindertageseinrichtung kommen. Das Land Brandenburg empfiehlt, sich schnellstmöglich an Hausarzt, ärztlichen Bereitschaftsdienst oder das zuständige Gesundheitsamt zu wenden. 

Sendung: Inforadio, 06.05.2020, 21 Uhr

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62 Kommentare

  1. 62.

    "Bei ersten, auch nur leichten Symptomen einer Erkältung sollen Beschäftigte nicht in die Kindertageseinrichtung kommen."

    Da hat einer noch nie in einer Kita gearbeitet. Wenn ich wegen jedem Schnupfen oder Kratzen im Hals zuhause bleibe (und meine Kollegen ebenso), dann könnte die Kita gleich zumachen. Aber es ist ja wie in der ganzen "Empfehlung": sollen, müssten, können... Da hält sich eh kein Träger dran!

  2. 61.

    Bei uns können alle Kinder seit Anfang Juni wieder täglich die Kita besuchen laut ihrem Betreuungsvertrag. Nur die Öffnungszeiten sind etwas geändert.
    Abstand halten in der Krippe!? WITZIG Die Politiker wissen nicht wovon sie sprechen.
    Auch Personal, die zur Risikogruppe gehören, müssen wieder arbeiten.

  3. 60.

    In welche KiTa gehst du denn?

    Ich kann verstehen, dass die KiTa erstmal versucht die Beiträge zu bekommen/behalten. Aber ich glaube nicht, dass sie damit durchkommen wird wenn sich ein Gericht damit beschäftigt.

  4. 59.

    Hier aus einem RBB Artikel:  "Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab der kommenden Woche wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kitabeiträge zahlen", teilte das Bildungsministerium mit.

  5. 57.

    Die gesetzlichen Empfehlungen widersprechen den tatsächlichen Gegebenheiten. Mein Sohn ist 6 und "darf" seit Wochen seinen Freunden vor dem Zaun der Kita beim spielen zusehen. Jeder schiebt den schwarzen Peter dem anderen zu und die Leidtragenden sind unsere Kinder. Die Flexibilität der Kita läuft eher im max. Notfallmodus. Man könnte mit den Gr0ßen Vorschulkindern ja auch mal in den Wald gehen oder eine Sporthalle für 2h nutzen. Das ist sicher nicht oft möglich, würde aber die die Situation etwas entzerren.
    Stattdessen haben wir Lokalpolitiker die einfach versagen bei der Lösungssuche. Und leider auch Eltern, die die Notfallbetreuung für sich ausnutzen und keine wahren Angaben machen. Das macht die Verzweiflung noch größer. Auch ich werde bei der nächsten Wahl sicher Konsequenzen aus diesem Versagen ziehen.

  6. 56.

    Und was passiert, wenn man Anspruch auf Notbetreuung hat, aber alle Kitas sind voll??? Doof nur, dass wir jetzt erst den Anspruch haben, da ich bis vor kurzem noch zu Hause war. Nun soll ich im Juni wieder auf Arbeit erscheinen, aber in der Kita ist kein Platz mehr für mein Kind...Was erzähle ich da meinem Chef??
    Ich hoffe doch ganz doll, dass das Verhalten unserer Politiker eine Auswirkung auf das nächste Wahlergebnis haben wird!

  7. 55.

    Ich darf am Montag und Dienstag für 4 Stunden in die Kita. Prima! Meine Eltern sollen dafür den vollen Monatsbeitrag bezahlen. Ist das logisch?? Eine Leistung bezahlen, die nicht erbracht wird? Zumal meine Mutti wegen mir und meinem Bruder (er darf jetzt Mittwoch und Donnerstag in die Schule)nicht zur Arbeit kann.

  8. 54.

    Die "Lockerungen" sind der blanke Hohn. 4 Stunden in der Woche für die, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, sind kein Lichtblick für die Eltern. Wie sollen diese in den 4 Stunden ihre Arbeitszeit ableisten? Mal abgesehen davon, dass viele Kitas aufgrund der Notbetreuung die Kapazität bereits komplett ausgeschöpft haben. Bei unserer Kita ändert sich von letzter zu dieser Woche nichts, weil sie vorher schon voll war. Wir haben auf 21.000 Einwohner 2 "aktiv" Infizierte in der Gemeinde. Das kann man doch nicht mehr rechtfertigen...

  9. 53.

    Witzig, dass es nur um Frauen geht. Wir arbeiten beide eigentlich 40 Stunden und wir vernachlässigen unser Arbeit im Wechsel. Da meine Frau jetzt wieder gezwungener Maßen präsent sein muss, hab ich als Mann das Problem. Ich würde das nütterfeindich im allgemeinen gegen elternfeindlich austauschen. Ich weiß nur leider keine Lösung. Alle Kinder in die Kita lassen und das Risiko eingehen, dass die Kita zum Hotspot wird, kann es ja auch nicht sein. Und uns haben vorher schon Erziehern gefehlt, wie sollen denn genug Erzieher für alle da, sein wenn wir die Gruppen so klein halten müssen. Wie gesagt, ich habe leider auch keine Idee.

  10. 52.

    Witzig, dass Säuglinge (idR 24 h) immer wieder nicht als Arbeit (idR 9-17 Uhr) angesehen werden. Das kann nur von einem Mann kommen. Und die Einstellung sagt auch viel über unsere familienfeindliche, nein, mütterfeindliche Gesellschaft aus.

    Immer wieder scheinen derzeit die "Hater" zu vergessen, dass man ein Dorf braucht, um ein Kind groß zu ziehen. Früher haben sich die Generationen gegenseitig unterstützt, heute sind die Mütter auf sich allein gestellt! Dass ein Lockdown in diesem Ausmaß alle Familien an ihre Grenzen bringt, egal in welcher Konstellation, das ist doch klar!

    Wehrt euch gegen die Kita Schließungen!

  11. 51.

    Es ist eine Frechheit was hier passiert. Den Kinder 4 Stunden pro Woche anzubieten. die bisher schon total isoliert wurden ist einfach total unverständlich. Die Politik versagt hier grenzenlos! Ich bin wütend, verzweifelt und zeige keinerlei Verständnis für die derzeitigen Maßnahmen. Lasst doch alle Kinder in Kita gehen und die Eltern, die es nicht möchten und es sich leisten können, können sie zu Hause betreuen. Ich bin vollzeit beschäftigt mein Tag beginnt seit 10 Wochen um 5 Uhr morgens und endet um 1 Uhr nachts um die Arbeitszeit zu schaffen. Ein dreijähriges Kind benötigt volle Aufmerksamkeit - erst recht, wenn es nur die Eltern hat.

    Alle Befürworter dieser Maßnahmen befinden sich in meinen Augen fern ab jeglicher Realität - entweder, durch ihr Luxusleben (Nanny, Hausfrau/-mann, Notbetreuungsanspruch) oder weil sie selbst keine Kinder haben.

  12. 50.

    Bitte erst mal lesen, auf welchen Kommentar ich geantwortet habe! Da ging es um eine Mutter, die in Elternzeit zu Hause ist und der die Betreuung ihrer zwei Kinder zuviel ist. Und nein, ich bekomme weder Geld vom Amt noch habe ich einen gutverdienenden Mann, sondern gehe selbst Vollzeit arbeiten. Ich bestreite auch in keinster Weise, dass berufstätige Eltern momentan an ihre Grenzen kommen und dringend Hilfe benötigen. Was ich nicht verstehen kann, sind die Hilferufe von Eltern, bei denen ein Elternteil in Elternzeit ist und die auch ihre größeren Kinder selbst betreuen "müssen".

  13. 49.

    Ich verstehe das Argument. Allerdings geht es langsam aber sicher an die Substanz der Kinder. Sie leiden wirklich unter der Situation. Die Zeit ist enorm lang in denen viele Kinder nicht in die Kita dürfen. Den sozialen Kontakt mit anderen Kindern können Eltern leider nicht ersetzen!

  14. 48.

    Nach nun schon guten 9Wochen zu Hause wird es Zeit das sich was ändert. Mit einer 4Jährigen als Einzelkind zu Hause merken wir jetzt, dass die soziale Entwicklung einfach stoppt. Wir als Erwachsene können keine Kinderkontakte ersetzen, die Auseiandersetzungen, das Kräftemessen, ja auch der Umgang zwischen den Kindern können wir unserer Tochter in "Einzelhaft" nicht vermitteln....und wir sind nicht Systemrelevant, scheinen daher nicht mal die Mögleichkeitnauf EINEN Tag in der Woche Normalität zu bekommen....schlimm...für die Kinder!!!!
    Wir geniessen die Stunden mit ihr, aber nicht vergessen, irgendwie muss der Unterhalt auch verdient werden...nebenbei im Home-Office...nichts wird man richtig gerecht, weder dem Kind, noch dem Job in der Zeit.

  15. 47.

    Mir sträuben sich alle Haare zu Berge wenn man so einen Schwachsinn lesen muss. Und wie es eine Doppelbelastung ist die Kinder zu Hause zu betreuen und gleichzeitig zu arbeiten. Ich selbst muss zu Hause arbeiten mit zwei kleinen Kindern zu Hause. Das alles macht man mit für eine gewisse Zeit, aber doch keine mehreren Monate! Schön das Sie da mitreden können bei 5 Kindern, aber da frage ich mich wirklich wer ihre Miete und Ihr Essen bezahlt. Das Amt oder der gutverdienende Vater der Kinder?

  16. 46.

    Lassen Sie Ihren Frust doch da, wo er hingehört. Es gibt ganz klare Richtlinien der Unfallkassen, an welche Richtlinien sich die Kitas halten sollen. Nun passen diese Richtlinien und die Empfehlungen (NICHT ANWEISUNGEN) aus Potsdam und vielen Landratsämtern zusammen.
    Wer übernimmt denn die Verantwortung, wenn 20 Kinder oder mehr auf einmal erkrankt sein sollten oder deren Angehörige? Bisher wird die Verantwortung nach unten delegiert. Klare Anweisung von dort, wo es empfohlen wird, politisch Druck gemacht wird und es ist klar, wer Verantwortung übernimmt. Dazu liest man nahezu nichts.
    Und solange man die Verwaltungen zulässt oder nur mit Terminvergabe öffnet, habe ich diese Schuldzuweisungen und Vorwürfe satt.

  17. 45.

    Es geht übrigens immer noch um das Virus.
    Es ist noch nicht weg, es ist noch nicht wieder Normalität.
    Wir wissen immer noch nichts genaues über die Rolle von Kindern im Infektionsgeschehen. Entsprechende Studien laufen noch, die bisherigen sind nicht eindeutig bzw widersprüchlich.
    Soll das einfach ignoriert werden?
    Augen zu und durch - egal was mit den Kindern und allen Kontaktpersonen passieren wird?

  18. 44.

    Bin alleinerziehende Mutter einer Tochter, die dieses Jahr eingeschult wird. So wie es aussieht, wird meine Tochter ihre Kita nicht mehr von ihnen sehen und darin spielen können mit ihren Freunden, da ich krankheitsbedingt zu Hause und arbeitsunfähig bin. Es ist eine Schweinerei,dass hier in Potsdam/ Brandenburg nicht alle Kinder in die Kita gehen dürfen. In anderen Bundesländern klappt es doch auch. Da wird das Kind bestraft, dafür, dass Mutter krankheitsbedingt nicht arbeiten gehen kann. Die Kinder brauchen auch soziale Kontakte und werden durch diese Regelung isoliert!

  19. 43.

    Macht die Kitas sofort für alle Kinder wieder auf!! Aus eigener Erfahrung kann ich als Oma berichten, dass die Kleinen unter der sozialen Isolierung sehr leiden. Schon jetzt kann ich Änderungen in der Persönlichkeit und des Verhaltens beobachten. Und diese sind nicht gerade positiv. Die schwangere Mutter gibt auf 55 m² Wohnfläche wirklich ihr bestes, um die Kinder zu betreuen. Der Vater ist in Berlin arbeiten und schiebt oft Doppelschichten, da es an Personal fehlt. Und ihr Kita Erzieher hört auf zu jammern, dass ihr zur Risikogruppe gehört, da ihr schon etwas älter seid.

    Ich arbeite selber in einem systemrelevanten Beruf und bin über 60 Jahre alt und gehe jeden Tag zur Arbeit. Mich hat niemand gefragt, ob ich zur Risikogruppe und damit geschützt gehöre. Und vielen anderen Arbeitnehmern geht es ähnlich. In den Kommentaren habe ich die Hetze über Harz 4 Empfänger und ihre abgeschobenen Kinder in die Kita gelesen. Ehrlich, ich sehe diese Kinder lieber in der Kita als zu Hause.

  20. 42.

    Ganz großer Respekt und Lob für sie und ihre Kollegen. Leider gibt es wohl wirklich asoziale Menschen, die Kinder in der Notbetreuung geben und selber Urlaub machen.
    Es gibt aber auch Kinder die gern mal wieder soziale Kontakte haben würden oder deren Eltern vor Ruin der Existenz stehen, weil sie nicht systemrelavat sind und damit bisher keine Unterstützung erhalten.
    Hier im Ort gibt es auch Beispiele, dass Leute im Marketing bei Pharmakonzernen angeblich ja systemrelavat sind.

  21. 41.

    Ich bin Erzieherin...und es leid, von allen Seiten nur angemotzt zu werden. Von "Oben" gibt es ungenaue Anweisungen und wir sollen das Unmögliche möglich machen...

    Wir versuchen alles, um die Notbetreuung unter strengsten Auflagen umzusetzen. Von 7 Kollegen gehören 2 der Risikogruppe an und dürfen nicht betreuen. Kleinstgruppen und Quadratmeter-Vorgaben tun ihr Übriges.
    Von 35 Plätzen können wir nur 17 anbieten. Was folgt sind wütende Eltern, die ihren Frust an uns auslassen.Oder Eltern, die Notbetreuung nutzen um ihre Urlaubstage ohne Kind zu verbringen und somit anderen den Platz wegnehmen...

    Keiner unserer Kollegen war auch nur einen Tag zuhause, seitdem die Kitas geschlossen wurden! Wir arbeiten (anders an in der Pflege z.B.) ohne Mundschutz, ohne Handschuhe, ohne Abstand. Und wenn man dann die Eltern bittet Abstand zu halten, wird es ignoriert! Ich muss mich um 12 Kinder in der Gruppe alleine kümmern, und viele Eltern jammern schon mit einem Kind zuhause...

  22. 40.

    Es wird Zeit, das die Kitas wieder öffnen.
    Ich bin sehr gern mit meinen Kindern zusammen, ABER es ist für 2 Elternteile, welche nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten, organisatorisch sehr belastend, Kinderbetreuung UND Job unter einem Hut zu bringen. Vor allem, weil die wichtigen Notfallpersonen, die Großeltern, hier bei nicht unterstützend zur Seite stehen können.

  23. 39.

    In einem LK (Prignitz)mit ganzen drei Infizierten frage ich mich, wo da die Verhältnismäßigkeit bleibt.
    Macht die Kitas wieder auf!!!
    Es geht ja nicht nur darum, dass die Kinder gerne in die Kita gehen wollen, nein, es gibt Eltern, die arbeiten gehen müssen und wollen.
    Es muss doch langsam mal einen Aufschrei der Eltern geben.

  24. 38.

    "Es sollen nur Kinder in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden, wenn ihre Eltern keine häusliche oder private Betreuung organisieren können." Das ist quasi die Notbetreuung für alle irrelevanten Berufsgruppen?

    Wir sind nicht in Not; für unser Kind gibt es also kein Wiedersehen mit Freunden und Betreuern? Nicht mal 1 Tag?
    :-(

  25. 37.

    Also wenn ich das schon lese, denken Sie positiv. Genießen Sie die Zeit mit ihren Kindern. Wir sind mittlerweile 8 Wochen zu Hause. Die Kinder leiden und sind unglücklich. Es ist für die Entwicklung schädlich. Man genießt auch so die freie Zeit mit seinen Kindern.
    Aber die tollen Politiker, die alle keine Kinder haben, meinen es ja nur gut. Einfach nur schlimm! In anderen Bundesländern funktioniert das doch auch.

  26. 36.

    Hallo alle zusammen...also sehen wir doch mal ehrlich..Erzieher sind einfach Gold in der Entwicklunc unserer Kinder...und wir sollten einfach mal Danke sagen.sie als Eltern sind am Limit weil nicht das Kind 9 oder über 9 Stunden pädagogisch liebevoll und emotional in ei er Gruppe von 13 Kinden betreut wird...auch bei Personalmangel gibt eine Erzieherin in ihrem Job welchen sie liebt alles und für jedes Kind da ist..und nun sie...oh ich schaff das nicht mehr..wie das ...als Erzieherin gibt es keine Pause..denn Entwicklungsberichte usw. Müssen geschrieben werden und dann noch die kleinen Gespräche nach der Arbeitszeit sind drin und werden freundlich beantwortet.. Denken sie doch alle positiv...geniessen sie Die Zeit mit ihrem Kind..es kommt wieder anders...und einfach mal ein Danke an alle Erzieher.usw die seit der Corona Krise da sind für uns Alle wäre doch schön..

  27. 35.

    Ich fühle / leide mit dir :(

    Baby ist jetzt schon 6 Monate und der Große 3,5 Jahre alt und benötigt intensive und aktive Betreuung über den Tag hinweg.
    In der Kita fühlt er sich so frei und kann mit seinen Freunden spielen und glücklich sein.
    Zuhause muss Mama sich um den kleinen Bruder kümmern, um ihre chronische Krankheit, um den Haushalt und das Haus.
    Er leidet und ich finde Tag für Tag keinen guten Weg damit um zu gehen :(

    die neuen Lockerungen sind in meinen Augen keine. Wer nutzt diese denn jetzt wirklich??? Wieso dürfen nicht wirklich ALLE Kinder einen Tag die Woche gehen? Das sollte doch irgendwie möglich sein :(

  28. 34.

    Mein Patensohn ist 2 Jahre alt und würde liebend gerne wieder in die Kita...das Spiel mit freunden und gleichaltrigen ist extrem wichtig

  29. 33.

    Wieso schaffen wir es nicht, unsere Wut zu bündeln und gegen die Kitaschließung vorzugehen?
    Uns geht es wie den meisten hier ... die Isolation macht krank.

  30. 32.

    Am WE in LDS kein Fall aber die Kita .Wochen noch zu. Die Entscheidungen treffen nur Politiker ohne Kinder

  31. 31.

    Vielleicht haben Sie ja ihre Kinder zu ihren Anhängseln erzogen, mein Kind geht super gern in die Kita um mit gleichaltrigen oder älteren Kindern zu spielen. Da wird leider das soziale Spiel und damit eine wichtige soziale Lernkomponente entzogen. Könnte weinen, wenn mein Kind singt: "Jeder Tag im Kindergarten ist für mich ein schöner Tag" und darf jetzt nicht hin.
    Wer das nicht verstehen kann den würde ich am liebsten mal 8 Wochen nur mit 2 über 90 jährigen einsperren, ohne andere Kontakte nach außen.

  32. 30.

    SGB VIII § 1 (2) Zitat: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“
    Das sollte man sich bitte einmal genau anschauen, bevor man die Verantwortung gleich wieder abschieben will. Ich finde es einfach nur traurig, wenn man sich als Mutter von zwei kleinen Kindern hinstellt und jammert, dass man total überlastet ist, weil man beide versorgen und beschäftigen muss. Ich kann doch nicht Kinder in die Welt setzen und dann erwarten, dass sich andere darum kümmern. Ich habe selbst fünf Kinder, kann also durchaus mitreden. Und mal ganz ehrlich, bei einem Kind unter zwei Jahren kann man nicht unbedingt von Interesse reden, wenn es in die Kita geht. Wenn Kinder in diesem Alter bereits ihre Meinung äußern könnten, dann würden sich die meisten dafür entscheiden, bei Mama zu bleiben.

  33. 29.

    Und wie bitte sollen Eltern dann arbeiten gehen???
    Es wird vergessen wie wichtig es für die Kinder ist in ihr stabiles vertrautes Umfeld zurückzukehren, unter Kindern zu sein und ihr soziales Leben wieder aufzunehmen.
    Bundesliga, Nagelstudio, Museumsbesuch- das ist ja alles immens wichtig!! Und shoppen- ohne Konsum geht ja gar nichts.
    Die Kinder haben keine Lobby, keine Milliarden Schweren Konzerne im Hintergrund.
    Ich bin fassungslos.

  34. 28.

    Völlig unsinnige und praxisferne Entscheidung, Home Office und Betreuung gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen, GEHT NICHT und wiederspricht auch jeder Arbeitgebermeinung von Home Office. Wer wirklich Home Office macht, DER ARBEITET. Als "normale Familie" mit 2 berufstätigen Eltern haben wir keinen Platz für Notbetreuung erhalten. Begründung: als Personalleiter im systemrelevanten Betrieb ist die Tätigkeit nicht relevant genug. #Willkür

  35. 27.

    In anderen Berufsgruppen ist das heute Alltag: Fortbildungen müssen nachgewiesen werden, aber die finden sehr oft nach 16 Uhr oder am Wochenende statt. Eine weitere beliebte Kombination: Freitag und Stamstag! Da fragt keine nach, einfach wird vorausgesetzt.
    Daher meine Antwort: ja, ein Teil können Sie gerne in Ihrer Freizeit machen.

  36. 26.

    Und so ist das nun mal nicht! Normal dürfen Kinder eine Förderung unter Gleichgesinnten erfahren. Ich schiebe meine Kinder wahrlich nicht ab, sie können diese Situation leider nicht nachempfinden und versuchen dennoch darüber zu urteilen! Schade, ein wenig Verständnis & Solidarität wäre in dieser Zeit angebracht. Früher wohnten auch mehrere Generationen unter einem Dach, die sich gegenseitig unterstützt haben! Und die Kinder noch als Säuglinge in die Krippe gebracht wurden...Top!

  37. 25.

    Es ist langsam an der Zeit, dass die Erzieherzahlen aufgestockt und damit die Kapazitäten der Kitas dauerhaft für alle Eltern erhöht werden. Die Corona-Zeit wird noch Monate fortdauern und in dieser Zeit können die Eltern mit einer gar nicht nutzbaren oder nur tageweisen Betreuung in den Kitas nichts anfangen.

    Das Ganze ist sogar eine Chance, auf diese Weise die schon lange gewünschte Verbesserung der Betreuung durch einen besseren Betreuungsschlüssel gleich zumDauerzustand zu machen - und einigen aus anderen Berufen, die im Moment keine Arbeit haben, könnte es eine neue Perspektive eröffnen.
    Amen!

  38. 24.

    Und dann hätte ich gerne ni h gewusst was Du meinst mit früher hatten die Frauen noch mehr Haushalt!?
    Ich wasche immer noch per Hand ab,da wir keinen Geschirrspüler haben! Nur leider waren die Zeilen auf 1000 Zeichen begrenzt!

  39. 23.

    Für wen schaffen sich viele Kinder an? Für uns Erzieher oder aus Überzeugung. Ich möchte ein Kind für mich mit allem drum und dran.

  40. 21.

    I feel you!!! Hab einen 4 jährigen und einen knapp 20monate alten Jungen daheim und es scheint laut all den Regeln derzeit einfach nicht zu zählen.

  41. 20.

    Meine Tochter ist 9 Wochen alt,meine andere 15 Monate und mein Sohn sieben,nebenbei haben wir auch noch Baulärm seit Wochen und mein mann und ich arbeiten beide im Systemrelevanten Beruf und haben keinen Anspruch auf die Notbetreuung,Jahre lang habe ich schwerstkranke und sterbende versorgt,nun habe ich seit der Entbindung ständig rückenschmerzen,anfänglich bin ich nicht mal bis zum Klo gekommen aber neben bei dürfte ich mein 15 Monate alte 12 KG schwere Tochter schleppen und meinem Sohn das Alphabet beibringen,dann hämmert es überall,die Katzen drehen durch und das Essen brennt an und dann wird hier sowas geschrieben;es ist echt mies über Mütter zu urteilen die im Mutterschutz sind und keinen Schutz haben und die elternzeit ist für das neugeborene,was rund um die Uhr Aufmerksamkeit braucht und viel schreit...wir haben alle ein recht und erst recht unsere Kinder und es ist so traurig,dass sich die Eltern jetzt gegenseitig die Augen auskrazen weil der Staat uns unsere Grundrechte nimmt

  42. 18.

    So ist das nunmal mit zwei kleinen Kindern, was jhaben denn die Frauen gemacht, bevor es Kitas gab?
    Die hatten noch deutlich mehr an Haushalt, da gab es weniger helfende Technik. Und Sie sind im Mutterschutz wegen des Säuglings, müssen also noch nichmal nebenbei Homeoffice machen. Das zweite Kind jetzt in die Kita abschieben zu wollen, obwohl sie regulär ganztägig zu hause sein dürfen, ist ja wohl Jammern auf höchstem Niveau! Es gibt viele Eltern, die beide arbeiten gehen müssten und daher dringender einen Kitapplatz benötigen.

  43. 17.

    Brandenburg ist immer hinten dran. In Sachsen dürfen ab 18.Mai wieder alle Kinder in Schule und Kindergarten gehen. Brandenburg sitzt das wieder fein aus und wartet auf weiß nicht was. Auch unsere Kindwr in Brandenburg sollen ihr Recht auf Bildung endlich wiederbekommen es ist ja schließlich auch erwiesen das von den Kindern die geringste Ansteckung ausgeht.

  44. 16.

    10 Prozent... Haha, bei uns im Dorf sind 60 Prozent der Kinder wieder im Kindergarten. Da wird getrickst beim Antrag und die Stadt genehmigt fleißig... So viel zur Notbetreuung.

  45. 15.

    Unsere Einrichtung verlangt im Nachhinein, trotz bewilligter Notfallbetreuung, von allen Eltern einen unterschriebenen Dienstplan vom Arbeitgeber, obwohl nicht alle Eltern im Schichtsystem arbeiten und die meisten einer 40h/Woche nachgehen. Ist das rechtens? Der Gesetzgeber sieht das so nicht vor.

  46. 14.

    Wer was ändern will, hier gibt es einfache Möglichkeit dazu:
    https://www.openpetition.de/petition/online/kita-hort-in-pm-gebuehren-erlassen-anerkennung-von-homeoffice-aussetzen-der-schliesszeit#petition-main

  47. 13.

    Ich bin derzeit im Mutterschutz mit meiner 5 Wochen alten Tochter und verpflege und beschäftige auch unsere 1 Jahr 9 Monate alte Tochter seit 8 Wochen zu Hause. Es ist traurig im Sozialstaat so im Stich gelassen zu werden, nur weil mein Mann nicht in einem systemrelevanten Beruf arbeitet! Ich bin am Ende meiner Kräfte und appelliere an die Regierung, endlich etwas für die Kleinsten zu tun und nicht Bars und Bundesligaspiele zu öffnen! Die Prioritäten sind da wohl etwas verschoben... sind wir nicht ALLE Überträger!!? Ich fühle mich ganz klar als Verlierer dieser Zeit!

  48. 12.

    Ich habe höchsten Respekt für diejenigen, die an vorderster Front kämpfen (müssen). Aber die Eltern in nicht systemrelevanten Berufen macht die Betreuung der Kinder zu Hause genauso mürbe. Mein Mann und ich arbeiten im Homeoffice für eine IT Firma und haben nicht mal die Chance auf Notbetreuung, weil wir total "irrelevant" sind.

  49. 11.

    Aktuelle Zahlen des RKI: ca. 3000 Covidfälle bis 9 Jahre, 1 Todesfall. Insgesamt 10000 Covidfälle bis 19 Jahre, 2 Todesfälle. Wenn hier noch eine Dunkelziffer von 5-10 vorhanden ist, spricht man von einem Fall je 25.000-50.000.
    Nun ist sicherlich jeder Tote einer zu viel, aber was momentan abgeht, ist doch, dass sämtliche Lockerungen für "die Großen" auf Kosten der Kleinen erfolgen. Mit Horrormeldungen über die schlimmen Verläufe bei dem Kleinen wird ständig nachgeköchelt.
    Also liebe Politik - seid doch wenigstens so ehrlich und benennt die Dinge so wie sie sind!

  50. 10.

    Was nützt einem der Anspruch auf die Notbetreuung, wenn die Einrichtung in Pandemiezeiten ihre - im letzten Jahr - genehmigten Teamtage abhält und zwei Tage einfach zu macht. Ist das in dieser Zeit notwendig und angebracht. Und da sollen die Eltern ruhig bleiben ... nein Danke!!!

  51. 9.

    „Im Einklang mit dem Landkreis Potsdam Mittelmark weist das Amts Brück vorsorglich darauf hin, dass vor diesem Hintergrund die Anzahl der Kita-Plätze in den Gemeinden des Amtes Brück sehr beschränkt ist und es dazu kommen kann, dass die Kapazitätsgrenzen alsbald erreicht werden könnten“
    ... als ob Kita-Kinder sich gleichmäßig im Raum verteilen und Abstand wahren, anstatt die Köpfe über Bilderbüchern und Spielzeug zusammenzustecken. Diese - teils bereits erreichte - „Kapazitätsbeschränkung“ verstehe ich nicht.

    https://www.amt-brueck.de/news/1/571575/nachrichten/47.-pressemitteilung-corona.html

  52. 8.

    Was nützt es, wenn man Anspruch hat und die Kita aber einen ablehnt, weil die Notbetreuungsplätze alle belegt sind.

  53. 7.

    Diese spd(sed)genossen sind jetzt ratlos was sie angerichtet haben wie 1989

  54. 6.

    Diese spd(sed)genossen sind jetzt ratlos was sie angerichtet haben wie 1989

  55. 5.

    Die ausführlichen Richtlinien für Brandenburg können Sie unter https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~15-03-2020-anwendungsvorgaben-zur-notfallbetreuung-in-kitas-und-horten nachlesen.
    Beste Grüße
    Ihre Redaktion

  56. 4.

    Liebes RBB Team,
    ich habe zu folgendem Satz eine Frage:
    Ist auch eine private Betreuung des Kita-Kindes erlaubt?
    Eine private Betreuung der Kinder im Kindergartenalter ist in Brandenburg sogar erwünscht.
    -> Woher stammt die Information und wo kann ich genauere Details über diese Aussage erfahren?
    Gruß,
    Sascha

  57. 3.

    Die Kitas machen leider was sie wollen. Die Kita unserer Kinder macht beispielsweise um 15:30 Uhr zu, weil Sonderöffnungszeiten. Leider arbeitet meine Frau in ihrer Kita in der Notbetreuung mitunter bis 17 Uhr. Und nu?Oma und Opa dürfen nicht abholen, weil Risikogruppe. Ich arbeite ebenfalls in einem systemrelevanten Beruf. Die Eingewöhnung unseres Kleinsten haben wir mit Mühe und Not durchgedrückt bekommen, weil meine Frau jetzt wieder arbeiten muss.
    Die Brandenburger Regierung unter Woidke bekommt es einmal mehr nicht hin, rechtzeitig aus dem Mußtopf zu kommen und den Kitas klare Vorgaben zu machen. Andere Länder sind immer schneller am Start, Brandenburg immer hintendran.
    Stattdessen wird man soar aufgefordert, die Kinder eventuell doch anders unterzubringen, trotz Lockdown und Kontaktsperre. Mehr Wischiwaschi geht kaum noch.

  58. 2.

    Danke Norbert, uns macht genau diese Regelung seit Wochen mürbe. Das ist den Eltern in den heißgelobten systemrelevanten Berufen gegenüber traurig. Daran merkt man, dass es nie darum geht diesen Berufen Anerkennung zu zeigen, sondern einfach nur darum, den Laden am laufen zu halten.

  59. 1.

    „ . Das Land Brandenburg begründet diese Entscheidung damit, dass es den Eltern "in den überwiegenden Fällen möglich und zumutbar" sei, die Betreuung der eigenen Kinder sicherzustellen.

    Das hat sicher kein Vater und keine Mutter verfasst und freigegeben... Ohne Worte.

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