Die Amerika-Gedenkbibliothek ist Berlins Zentral- und Landesbibliothek, kurz zlb
Bild: dpa/Annette Riedl

Lockerung der Corona-Maßnahmen - Öffentliche Bibliotheken in Berlin öffnen ab 11. Mai

Berlins öffentliche Bibliotheken öffnen von 11. Mai an wieder für Ausleihe und Rückgabe von Büchern und anderen Medien. Dieses Datum sei jetzt im Verbund der Öffentlichen Bibliotheken
Berlins (VÖBB) verabredet worden, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Betroffen sind die Bibliotheken aller Bezirke und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
 
Die konkreten Regelungen vor Ort werden unterschiedlich sein, hieß es, sie seien abhängig von den jeweiligen räumlichen Bedingungen der einzelnen Standorte. So werde es Bibliotheken mit einem reinen Ausgabeschalter und andere mit einer Art Selbstausleihe geben. Zudem sollen die Besucher Gesichtsmasken tragen, den Bibliotheksausweis bereithalten und nur mit Karte zahlen. Die Arbeitsplätze bleiben geschlossen, der Präsenzbestand unter Verschluss. Nutzer sollten ihre Medien möglichst vorab online beim VÖBB bestellen.

Seit dem 13. März sind alle Bibliotheken in Berlin zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Dafür bietet der VÖBB einen kostenlosen digitalen Bibliotheksausweis für drei Monate an, ein Angebot, das noch bis zum 11. Mai gelten soll.

Sendung: Inforadio, 28.04.2020, 18:00 Uhr

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1 Kommentar

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  1. 1.

    Naja, sie "öffnen" nicht, sondern ermöglichen ab dann endlich die Abholung online vorbestellter Titel – also ungefähr das, was viele Restaurants, Imbisse, Buchläden und einige andere Geschäfte durchgängig seit Beginn des Lockdown hinbekommen. Die Bibliothek Hoppegarten kann das schon seit Ende März wieder, siehe www.gbho.de, während in Berlin 8 Wochen lang nicht einmal der Postversand von Büchern ging, der normalerweise angeboten wird, obwohl Bibliotheken wie die ZLB weiterhin besetzt waren.

    Ob das Unvermögen, schneller eine Lösung zu finden oder zumindest auszuprobieren, damit zusammen hängen könnte, dass das Gehalt der über 300 Mitarbeiter der 13 VÖBB-Bibliotheken vom Land Berlin weiter fließt, im Vergleich zu Geschäften, die ohne Umsatz pleite gehen?

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