Altenstift der Hoffbauer-Stiftung auf Hermannswerder (Quelle: dpa/Bungert)
Bild: dpa/Bungert

Nach Masseninfektion - Noch zwölf Bewohner in Potsdamer Seniorenheim Corona-positiv

Nach einem Corona-Ausbruch in der Seniorenpflege Hermannswerder in Potsdam Anfang April vermeldet die Heimleitung nun eine erfreuliche Wende. Corona-Tests, die am Dienstag bei allen 80 Bewohnerinnen und Bewohnern durchgeführt worden seien, hätten ergeben, dass von den ehemals 38 positiv Getesteten inzwischen nur noch elf positiv sind. Außerdem gebe es nur eine neue Infektion, so dass die Zahl der Corona-positiven Bewohnerinnen und Bewohner aktuell bei zwölf.

Meist symptomfreier Verlauf

Die Zahlen lassen laut Heimleitung den Schluss zu, dass 27 Bewohnerinnen und Bewohner wieder genesen sind. Angesichts des hohen Alters der Bewohner sei dies sehr erfreulich, hieß es in einer Pressemitteilung. Lediglich bei wenigen der alten Menschen seien leichte Symptome aufgetreten, die meisten seien sogar symptomfrei geblieben.

"Wir sind sehr erleichtert über dieses Ergebnis. Es bestätigt, dass wir die richtigen Maßnahmen mit Sorgfalt umgesetzt haben", so Frank Hohn, Vorstandsvorsitzender der Hoffbauer-Stiftung, zusammen mit dem Bergmann-Klinikum Träger des Seniorenheims. René Schulz, Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Ernst von Bergmann Care gGmbH, dankte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: "Die Situation war eine extreme Belastung für Bewohnerschaft und Pflegepersonal. Die gute Nachricht ist Balsam für die angespannten Nerven."

Außerdem wünschte er den sieben Mitarbeitern, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, "dass sie ebenfalls schnell wieder virusfrei sind und es bei milden Symptomen bleibt". Weiter teilten die Träger mit, dass die Präventionsmaßnahmen trotz der ermutigenden Testergebnisse weitergeführt würden. Wie es zu den Infektionen kam, ist nach wie vor unklar.

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