ARCHIV - Christopher-Street-Day-Parade (Quelle: dpa/Kneffel)
Bild: dpa/Kneffel

Livestream aus Berlin - Virtueller CSD unter dem Motto "Don't hide your Pride!"

Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin soll in diesem Jahr in einer digitalen Version unter dem Motto "Don't hide your Pride!" ("Verstecke deinen Stolz nicht") viele regionale Künstler und Gruppen einbinden.

Am 25. Juli sollen einzelne Gruppen in einem Livestream nacheinander mit kurzen Beiträgen auftreten, als würden sie am Publikum vorbeiziehen, teilten die Organisatoren am Freitag mit. Zuschauer sollen ebenfalls die Möglichkeit haben, sich beim Feiern zu präsentieren.

CSD soll aus Berlin nicht verschwinden

Der CSD darf als Großveranstaltung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden, aus dem Berliner Stadtbild soll er dennoch nicht ganz verschwinden: Geschmückte Hausfassaden und öffentliche Gebäude sollen in dem Stream auftauchen, zudem sind gemeinsame Aktionen von Zuhause aus geplant. Unter anderem sollen die Teilnehmer alle gleichzeitig am Fenster mit einer Trillerpfeife Lärm machen.

Der Christopher Street Day erinnert jedes Jahr an Ereignisse vom 28. Juni 1969: Polizisten stürmten die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten dadurch einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

Sendung: Inforadio, 01.05.2020, 12:30 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

2 Kommentare

  1. 2.

    Finde ich gut, irgendwie sollte das auf jeden Fall stattfinden, da ja leider dank unserer vielen Panikmacher wie Frau Möller fast gar nichts mehr möglich ist.

  2. 1.

    Schönes Motto, aber seit wann wird 'pride' groß geschrieben?

Das könnte Sie auch interessieren

ufsteller mit der Aufschrift "Warnstreik" der Gewerkschaft Verdi
dpa/Daniel Reinhardt

Tarifverhandlungen - Im Öffentlichen Dienst drohen Warnstreiks

Die Tarifgespräche für den Öffentlichen Dienst kommen nicht voran Nun erhöhen die Gewerkschaften den Druck: Sie drohen für nächste Woche mit Warnstreiks. Welche Branchen und Regionen betroffen sein werden, werde erst Montag bekanntgegeben.