Symbolbild: Schüler besuchen eine Schule in Berlin (Quelle: dpa/Andreas Gora)
Bild: dpa/Andreas Gora

Grundschule bleibt geöffnet - Spandauer Fünftklässler mit Corona infiziert

Bei einem Grundschüler in Berlin-Spandau hat sich der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestätigt. Der Fünftklässler sei positiv getestet worden, teilte die Grundschule an der Pulvermühle im Stadtteil Haselhorst auf ihrer Internetseite mit.

Der Schüler habe sich in seiner Familie infiziert und keine Symptome aufgewiesen, erklärte die Schulleiterin. Der Junge und seine Mitschüler befinden sich demnach seit Dienstag in Quarantäne.

"Selbstverständlich weiterhin Schulpflicht"

Am Freitag sollen sämtliche Kontaktpersonen an der Schule getestet werden, die Ergebnisse sollten am Montag vorliegen. Vorläufig dürfen die betroffenen Schüler und Lehrer nicht in die Schule kommen.

Eine Schulschließung stehe im Moment nicht an, hieß es. "Vorsorglich weise ich darauf hin, dass selbstverständlich weiterhin die Schulpflicht besteht und ihre Kinder zum Unterricht erscheinen müssen", so die Schulleiterin.

Bereits zu Wochenbeginn waren Corona-Fälle an zwei anderen Spandauer Grundschulen bekannt geworden. Die Grundschule am Weinmeisterhorn in der Daberkowstraße wurde wegen einer coronainfizierten Lehrkraft vorübergehend geschlossen. Auch in der Grundschule am Birkenhain war eine Lehrkraft betroffen, die Schule blieb in diesem Fall aber geöffnet.

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Antwort auf [merklin] vom 23.05.2020 um 17:44
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3 Kommentare

  1. 3.

    Wenn die Grundrechte wegen Corona aus gesundheitlichen Gründen hinten angestellt werden, dann wird das bei der Schulpflicht erst recht so sein. Oder?

  2. 1.

    Es gibt keine Schulpflicht an einer Schule, in der ein Corona Fall aufgetreten ist. Da müssen Alternativen für die Kinder benannt werden, gibt es keine, bleibt das Kind zu Hause. Merkwürdige und dazu noch völlig falsche Aussage der Schulleiterin. In dem Fall hat sie sowieso kein Weisungsrecht.

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