Hunderte Bewohner betroffen - Wohnblock in Berlin-Neukölln unter Corona-Quarantäne

Video: Abendschau | 15.06.2020 | Christian Titze

In einem Wohnblock in Berlin-Neukölln wurden mehrere Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Hunderte Menschen stehen nun unter Quarantäne. Wie sich die Infektionen ausgebreitet haben, kann nicht mehr nachvollzogen werden.

Hinweis: Dieser Beitrag wird nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Stand zur coronabedingten Quarantäne in Neukölln finden Sie hier.

Fast ein ganzer Wohnblock ist im Norden von Berlin-Neukölln unter Quarantäne gestellt worden. Das bestätigte Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) am Montag rbb|24 auf Anfrage. "Wir haben ein auffälliges Infektionsgeschehen und versuchen Maßnahmen zu treffen um dieses einzudämmen", sagte Liecke. Über den Fall berichtete zuerst die "B.Z.".

Betroffen seien mehrere Aufgänge des Wohnblocks zwischen der Harzer und der Treptower Straße. Bisher wurden 52 dort lebende Personen positiv auf das Coronavirus getestet, so Liecke. Die Infektionszahl stammt allerdings vom Freitag. Man warte auf weitere Laborergebnisse, außerdem sollen im Laufe der Woche die Bewohner der betroffenen Blockteile durchgetestet werden. Die Zahl der positiven Fälle könnte sich also noch erhöhen.

Am Montagabend berichtete die Deutsche Presse-Agentur von 54 Corona-Fällen. Für die Tests sind sechs mobile Teams in Neukölln im Einsatz. Eine infizierte Person, der Pfarrer einer Pfingstgemeinde, müsse stationär im Krankenhaus behandelt werden, sagte Liecke.  

Infektionsgeschehen kann nicht mehr nachvollzogen werden

Von der Quarantäne seien Hunderte Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, dabei habe es auch schon ein paar Ausreißer gegeben, so Liecke. "Wir versuchen aber das über Informationen und Aufklärung zu lösen". Das Gesundheitsamt werde bei der Kommunikation auch von sozialen Trägern und Sprachmittlern unterstützt. Wie sich die betroffenen Personen angesteckt haben, kann laut Liecke nicht mehr nachvollzogen werden.

Allerdings gebe es die Vermutung, dass über den Pfarrer der Gemeinde auch in anderen Bezirken Berlins Infektionen ausgelöst wurden, jedoch nicht im gleichen Umfang wie in Neukölln. "Ich will nicht ausschließen, dass es Verbindungen gibt durch Menschen, die sich kennen", so Liecke. Aber ob es tatsächlich so sei, könne man nicht sagen. Laut Liecke war am Montagnachmittag ein Gespräch mit dem Senat und den Amtsärzten geplant, bei dem die weitere Vorgehensweise besprochen werden soll. Das Bezirksamt Neukölln will am Dienstagvormittag über die Vorkehrungen informieren.

Auch zwei Schulklassen unter Quarantäne

Auch zwei Neuköllner Schulklassen, die zum Teil von Schülern und Schülerinnen besucht werden, die im betroffenen Wohnblock leben, wurden unter Quarantäne gestellt und getestet. In einer Grundschule wurde ein positiver Fall nachgewiesen, in einer Oberschule hatten sich ein Schüler und eine Lehrerin infiziert. Die Oberschulklasse kann inzwischen wieder zur Schule gehen.  

Der Sprecher von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte: "Wir haben heute eine Besprechung mit Amtsärzten in der Senatsgesundheitsverwaltung gehabt. Wir haben uns schildern lassen, wie in Neukölln vorgegangen werden soll und erläutert bekommen, dass es sich um unterschiedliche Ethnien handelt." Nach Angaben des Neuköllner Amtsarztes gehe es um bislang 51 Infektionsfälle. 

Sendung: Abendschau, 15.06.2020, 19:30 Uhr

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62 Kommentare

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  1. 62.

    Liebe Geli, Schön fand ich folgende Aussage im tagesschau.de Newsticker: "Den Abgeordneten des Bundestags scheint es zunehmend schwer zu fallen, den wegen der Corona-Pandemie empfohlenen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten. Während der namentlichen Abstimmung über einen Bundeswehreinsatz sah sich Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) genötigt, die Parlamentarier zu tadeln. ..." https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-115.html Den Parlamentariern geht es wie den Durchschnittsbürgern. Man hat sich ans Risiko gewöhnt und lebt damit und verhält sich wie immer. Natürlich weiß ich, daß das Risiko nicht vorbei ist. Ich kenne die neuen Fälle in Peking oder die 23 neuen Fälle in Magdeburg oder die neuen 400 Fälle im Schlachthof Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Das wird die nächsten Monate neue Normalität werden. Wir müssen damit einfach leben und uns unser normales Leben nicht kaputt machen lassen. Ich nehme das Risiko für mich und andere in Kauf.

  2. 61.

    Liebe Geli, ich habe die Links noch nicht durchgelesen. Ich antworte trotzdem schon mal. Das Schweden auch einen wesentlichen wirtschaftlichen Einbruch erlebt hat, war mir schon aus anderer Quelle bekannt. Der wäre aber sicherlich höher bei der Einführung dratsischer, deutscher Maßnahmen. In Deutschland würde beispielsweise die Kurzarbeit im Gastgewerbe wesentlich geringer sein, wenn die Regeln nicht so streng wären. Zitat aus dem Tagesschau-Newsticker: "Der Schätzung des Institutes zufolge arbeiteten im Mai 796.000 Mitarbeiter in der Gastronomie kurz - und damit 72 Prozent der gesamten Beschäftigten." https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-115.html Welcher freiberufl. Fotograf kann jetzt Hochzeiten fotografieren? Welcher Caterer Hochzeiten beliefern? Aus Platzgründen kann ich leider nicht ausführlicher antworten. Ich halte den schwedischen Weg nach wie vor für besser.

  3. 60.

    Corona ist noch lange nicht ausgestanden. Es ist immer noch auf der Kippe und in diesem Fall ist es in die andere Richtung gekippt.

    Selbstverständlich müssen lokale Infektionsherde eingedämmt werden, so unangenehm das für die Betroffenen erstmal auch sein mag. Das ist beim Ernst-von-Bergmann-Krankenhaus in Potsdam nicht anders als beim hier betroffenen Wohnblock Harzer Straße / Treptower Straße.

    Ehemals war das eine ziemlich abgeschriebene Gegend. Grenznähe. Dann war es gemischt: Einige suchten dort Rückzug und hatten sich mit der Grenze arrangiert, die anderen, die mit dem Rücken zur Wand (bzw. Mauer) wohnten, blieben.

    Es gibt einen "zeitlichen Nachhang" bei dieser Angelegenheit. Im Aufeinander-Hocken und im Zusammengeschweißtsein sowieso. Auch das fördert ggf. im Zweifelsfall Infektionen, soweit eine einzige Person infiziert ist.

  4. 59.

    Ja, schauen wir nach Schweden.
    Letzte 7 Tage :
    gemeldete Infektionen : Schweden 7.399 ...... Deutschland 1.746
    Fallzahlen pro 100.000 Einwohner : Schweden 72 ...... Deutschland 2

    Wirtschaft ist ähnlich stark betroffen wie in anderen europ.Ländern.
    (https://ec.europa.eu/info/business-economy-euro/economic-performance-and-forecasts/economic-forecasts/spring-2020-economic-forecast-deep-and-uneven-recession-uncertain-recovery_de ....
    click on Schweden bzw auf andere Länder zum Vergleich)

    Zu empfehlen zur Gesamtsituation Schwedens im weltweiten Vergleich auch folgender Artikel:
    https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-should-we-aim-for-herd-immunity-like-sweden-b1de3348e88b von Tomas Pueyo

  5. 58.

    Lieber Ben, vielen Dank für Ihre Antwort. Schauen wir nach Schweden, die haben die Wirtschaft nicht künstlich heruntergefahren und trotzdem keine gesundheitliche Katastrophe. Ich finde eben, daß wir das wirtschaftliche Wohlergehen der Menschen und den Erhalt der Arbeitsplätze und Lebensqualität (Kita, Schule, Schwimmbäder) stärker als bisher gewichten sollten. Ich brachte im Ursprungsposting das Beispiel von vier gefährlichen Krankheiten ohne Impfung wegen derer wir auch nicht so ängstlich reagieren. Auch die Grippeimpfung schützt nur zu 30-70%. Man hat im Leben immer Risiken.

  6. 57.

    Hallo,
    haben Sie nach mehr als 3Monaten Corona noch immer nicht verstanden, um solch harrsträubenden Schwachsinn zu äußern. Weiter so mit Ihrer Chaos-Theorie, das hilft denMenschen besonders gut. Mewhr als idiotisch.

  7. 56.

    Wenn in kurzer Zeit in einem Wohnblock 57 Infizierte auf einmal festgestellt werden, dann spricht das schon mal von engen Kontakten, oder nicht? In anderen Artikeln war auch zu erfahren, dass es sich teilweise um Haushalte mit größerer Personenzahl und beengte Wohnsituationen handelt. Zügig nachzuvollziehen, "wer mit wem und wann", zumal dort viele nicht deutsch sprechen, dürfte schiwerig sein.

    Ich hatte die Formulierung "enger Kontakt" in meinem Kommentar 43 übrigens für die Begründung genommen, dass man oft nicht wissen kann, ob man infiziert ist oder nicht. Es gibt übrigens auch noch die Möglichkeit der Schmierinfektion, wenn sich Oma Inge am Treppengeländer festhält, an dem 2 Minuten vorher jemand... Sie wissen schon. Händewaschen und so.

    Aber gut, Sie hätten die Situation sicher ganz anders und natürlich besser gelöst, da Sie die Verhältnisse vor Ort, inklusive Oma Inge, so gut kennen.

  8. 55.

    Symptomlose Infizierte können ansteckend sein, sind es aber in der Regel nicht. In engen Räumen ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion allerdings so oder so deutlich höher als im Freien. Unter den genannten Bedingungen in Neukölln ist eine Ausgangssperre m. E. erst Recht ein Hotspot.

  9. 54.

    Das ist ein Fake.Die Tests können falsch positiv sein und es gibt viele Arten von Corona.Die wollen nur Angst machen.

  10. 53.

    ... populistisches Gerede eines Individualisten ohne Teamgeist und Gemeinschaftssinn.

  11. 52.

    Sie haben doch in Kommentar 42 selbst geschrieben "Wenn in solchen Fällen wie hier in Neukölln Menschen in engem Kontakt mit Infizierten waren, dann kann niemand (bis zu einem Testergebnis)wissen, ob diejenigen wirklich gesund sind. Denn Infizierte bleiben oft symptomlos, können den Erreger aber trotzdem weitergeben." Wo steht denn bitte schön im Bericht was von engem Kontakt? Oma inge die ganz am Ende vom Block wohnt die nichts damit zu tun hat, wird sich freuen... mal wieder

  12. 51.

    Wer Covid-19-Erkrankungen braucht, bekommt sie auf diese spanische Art der Ausgangssperre garantiert: sperre möglichst viele Personen aller Altersgruppen für mehrere Tage gemeinsam in kleinen Wohnungen ein, am besten mit positiv Getesteten mit Symptomen.

    Mal im Ernst: die ernsthaft erkrankte Person ist ins Krankenhaus gekommen. Dort wird ihr geholfen. Reichte das nicht? Nun werden viele weitere gefährdet, weil die Gesetze so sind. Wem nützt das?

  13. 50.

    Habe ich irgendwelche Details von Quarantäne-Anordnungs-Voraussetzungen genannt?
    Nein.

    Ich habe keine Kenntnis über das *konkrete* Verfahren in Neukölln bzw. über die Begründung der dortigen Maßnahmen - habe ich auch nicht behauptet.

    Wenn Sie aber Näheres über die Umstände und die Gründe der Neuköllner Behörde für die jeweiligen Maßnahmen kennen, dann lassen Sie uns doch teilhaben.

  14. 49.

    Wenn man beispielsweise in den letzten 14 Tagen nur im gleichen Raum mit einem COVID-19-Erkrankten war und keinen engen Kontakt hatte, wird keine Quarantäne angeordnet, da dann ein geringeres Ansteckungsrisikobesteht.

    Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss ebenfalls nicht in Quarantäne. 

    Zitiert aus www.infektionsschutz.de

    Sie sind doch sonst immer so schlau

  15. 48.

    Quarantäne kann nur angeordnet werden wenn man engen Kontakt bzw angehustet oder angeniest wurde von einem Infizierten. Wenn mein 5. Nachbar von links unten im Block infiziert ist und ich keinen engen Kontakt zu ihm hatte (letzten 14 tage) dann darf auch keine Quarantäne verordnet werden.

  16. 47.

    Vermutet wird ja wohl,dass ein infizierter Pfarrer,der nun selbst im Krhs. behandelt wird,Gemeindemitglieder bei Hausbesuchen angesteckt hat. Herausgefunden wurde die Infektion von Teilen der Hausgemeinschaft über infizierte Grundschulkinder und die Kontaktverfolgung. Den Fall einer Quarantäne einer ganzen Hausgemeinschaft gab es bereits in Göttingen. Dort gab es viele "Ausreißer" ,so dass weitere Maßnahmen ergriffen wurden.
    Wenn alle Kinder nach den Ferien wieder in Kita bzw. Schule gehen undzwar OHNE ABSTAND und ohne Maske in den Räumen,werden wir sicher steigende Zahlen bekommen und wenn es schlecht läuft,auch weitere Hausgemeinschaften in Quarantäne. Es ist nicht vorbei. Deshalb finde ich Unterricht in geschlossenen Räumen ohne Abstand oder Maske auch paradox,solange das als Sicherheitsvorkehrung in anderen Lebensbereichen weiterhin gilt. Aber wahrscheinlich ist der Druck der Eltern zu groß,die nun alle Kinder wieder zusammen in den Präsenzunterricht schicken wollen.

  17. 46.

    möchten Sie diese Menschen lieber in ein Krankehaus stecken und dort unter Quarantäne halten? Denn das wäre die Alternative.

  18. 45.

    Sorry, ich bin da ganz anderer Meinung. Unser Grundgesetzt sieht es vor, dass Grundrechte eingeschränkt werden dürfen. Quarantäne ist eine solche Einschränkung und im Infektionsschutzgesetzt verankert. Alles also vollkommen korrekt und demokratisch zustande gekomen. Jemand, der sich nicht an die amtlich angeordnete Quarantäne hält, begeht eine Straftat. Das mal zum Nachdenken.
    https://www.anwalt.de/rechtstipps/coronavirus-ist-ein-verstoss-gegen-eine-angeordnete-quarantaene-oder-ausgangssperre-strafbar_164386.html

  19. 44.

    Ihr Vorgehen mag in einem Provinznest wie Lünen noch einigermaßen praktikabel sein, in einer Millionenstadt endet der Leichtsinn schnell mal in einer Katastrophe.

    Alleine Neukölln hat mehr Einwohner als Lünen und vor allem eine höhere Bevölkerungsdichte. Da ist Ihre Variante von Russisch Roulette unangebracht.

  20. 43.

    Quarantäne-Anordnungen durch die Gesundheitsämter sind keine Verbrechen sondern Schutzmaßnahmen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Seit Beginn der Pandemie wurden und werden Tausende und Tausende davon durchgeführt, um die Verbreitung des Virus zu bekämpfen.
    Und zwar in aller Welt.
    Wer damit ein Problem hat, dem steht - zumindest in Deutschland - der Rechtsweg gegen diese behördliche Maßnahme offen (Beantragung einstweiligen Rechtsschutzes beim Verwaltungsgericht).

    Es werden nicht, wie Sie sagen "einfach mal gesunde Bürger zu Hause eingesperrt". Wenn in solchen Fällen wie hier in Neukölln Menschen in engem Kontakt mit Infizierten waren, dann kann niemand (bis zu einem Testergebnis)wissen, ob diejenigen wirklich gesund sind. Denn Infizierte bleiben oft symptomlos, können den Erreger aber trotzdem weitergeben.

  21. 42.

    Die Meinung ist nicht mutig. Er kann sie überall im Internet verbreiten, wie er lustig ist, ohne dafür irgendwelche Konsequenzen zu tragen. Also wozu sollte er da Mut brauchen? Abgesehen davon ist sie auch nicht besonders gut begründet. Der Staat konnte selbstverständlich schon immer eine Quarantäne anordnen. Das muss er auch können, um seine Bürger vor gefährlichen Infektionsgeschehen zu schützen. Wie man ja sehen kann, war man damit in Deutschland im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern der Welt sehr zurückhaltend und hat viel auf Freiheit und Selbstisolation gesetzt, weniger auf staatliche Maßnahmen.
    Im Übrigen ist auch kein richterlicher Beschluss nötig, denn es ist keine Strafmaßnahme, die hier verhängt wird. Die Leute werden also auch nicht inhaftiert, sondern unter Quarantäne gestellt. Es wird suggeriert, dass irgendwie ein Interesse vorliege, "einfach mal" Leute einzusperren...worin dieses Interesse bestehen soll, wird nicht begründet. Insgesamt also: wenig Substanz

  22. 41.

    inhaftiert
    zwangstestet [sic]
    Verbrechen
    "Hexenjagd"

    Mit diesen Vokabeln beschreiben Sie in Ihrem kurzen Beitrag die medizinische Maßnahme einer Quarantäne.
    Pardon, aber Sie ticken doch nicht ganz richtig.

  23. 39.

    Was ist denn die Alternative? Dass die Infizierten Menschen NICHT zuhause bleiben und dann vermutlich andere anstecken? Ich frage mich echt, was in den Köpfen von Menschen wie Ihnen, lieber Martin, vorgeht. Wenn es ein aktuelles Infektionsgeschehen gibt, das potentiell TÖDLICH verlaufen kann (knapp 500.000 Mal weltweit aktuell)muss man es eindämmen. Und das heisst, dafür sorgen, dass (potentiell) Infizierte keinen Kontakt mit anderen haben. Hier auf "Freiheitsrechte" zu pochen ist in HÖCHSTEM Maße egoistisch, weltfremd, und idiotisch!

  24. 38.

    Liebe Kathrin, Sie haben Recht, daß es um den Schutz anderer geht. Aber ich verwies primär darauf, daß die Grippeschutzimpfung nur in 30 bis 70 Prozent der Fällen schützt und wir wegen der jährlichen Grippewelle auch nicht solch drastischen Maßnahmen einleiten. Für HIV, Dengue-Fieber, Tuberkulose, Malaria gibt es ebenfalls keinen Impfstoff trotz drastischer gesundheitlicher Folgen. Für Corona wird es laut Virologe Keppler vielleicht nie einen vollständig wirksamen Impfstoff geben. (https://www.tagesschau.de/inland/interview-keppler-101.html) Wir müssen lernen, mit dem Risiko zu leben. Das war die primäre Intention meines Beitrages. Ich finde, wir müssen die drastischen Folgen des wirtschaftl. Lockdowns stärker gewichten und auch die sozialen Kosten von Arbeitsplatzverlusten stärker berücksichtigen. Als Frau können Sie sicher verstehe, wie Frauen leiden, wenn sie monatelang die Kinder nicht in die Kita schicken können. Wie das an den Kräften zehrt.

  25. 37.

    52 positiv getestete in einem Haus!
    Wie lange würden Sie eigentlich warten, bis Sie entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen - erst wenn die Intensivbetten nicht mehr ausreichen?

  26. 36.

    Ihre Meinung ist mutig. Respekt dafür sowas zu schreiben. Meine Zustimmung haben sie.

  27. 35.

    Wie kommst du darauf?
    "..habe zwar 300 symptomlose Infizierte aufgespürt. Diese seien jedoch nicht ansteckend."
    Quell: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-dienstag-117.html#Wuhan-meldet-nach-Massentests-keine-neuen-Faelle

  28. 34.

    Werden egtl. die Angestellten in den umliegenden Geschäften wie Supermärkten, Bäckereien, Spätshops usw. untersucht? Das erscheint mir Evtl. sinnvoll.

  29. 33.

    Es kann doch nicht wahr sein, dass man unschuldige freie Bürger dieser Stadt auf Verdacht und ohne richterlichen Beschluss für zwei Wochen quasi in ihren Wohnungen inhaftiert und zwangstestet ohne Symptome. Das ist ein Verbrechen und alle sehen zu. Am Anfang der Krise ging es um die Sicherstellung, dass die Intensivbettenkapazität nicht überschritten wird. Erinnert sich da noch jemand daran? Jetzt wird "Hexenjagd" betrieben und unter dem Freibrief Infektionsschutz einfach mal gesunde Bürger zu Hause eingesperrt und keiner ist empört. Es ist zum Kotzen.

  30. 32.

    Mit welchen fremdsprachlichen Mitteln hat der Senat eigentlich die Communities mit Migrationshintergrund vor Corona gewarnt?
    Weiß das hier jemand?
    Oder liegen hier Versäumnisse des Senats vor?

  31. 31.

    Noch ein Nachsatz - Infektionszahlen:
    09.06. - 9
    10.06. - 4
    11.06. - 0
    12.06. - 39 !
    13.06. - 0
    14.06. - 22 !
    15.06 - 6

    Hier hat jemand schon am Freitag gepennt!

  32. 30.

    Richtigstellung: Nicht der Amtsarzt sondern der Gesundheitsstadtrat wurde interviewt und hat falsch auf die Fragen geantwortet.

  33. 29.

    Info- Radio hat den Amtsarzt heute morgen interviewt. Darin verschweigt der Amtsarzt trotz Nachfrage, dass der Verdacht besteht, dass der Ausbruch erneut auf einen Pfarrer zurückgehen könnte. Auch die Infektionszahlen für Neukölln werden falsch dargestellt. So stellt der Amtsarzt das Infektionsgeschehen so dar, als ob es sich über einen längeren Zeitraum (seit 05.06.) entwickelt hat, dabei wurden bereits für Freitag ein starker Anstieg der Infektionszahlen gemeldet. Was wird hier verschwiegen? Hätte man nicht schon früher eingreifen müssen?

  34. 28.

    Also laut Nachrichten gestern waren es eventuell 2 schulpflichtigen Kinder die es verbreitet haben. Der eine sagt so, der andere so. Ich denke mal wenn der Normalbetrieb in den Schulen wieder losgeht werden die Zahlen explodieren. Kinder übertragen den Virus genauso wie Erwachsene, das wurde schon bewiesen . Und 1000 de Kinder zusammengepfercht in Klassenräumen werden es verbreiten.

  35. 27.

    Es geht bei den Vorsichtsmaßnahmen ausnahmsweise nicht ausschließlich um das eigene sorgenfreie Leben, sondern um den Schutz der anderen, die man sorglos und unbewusst infizieren könnte. Es ist erstaunlich dass das immer noch nicht vonallen aufgeklärten Mitmenschen verstanden wurde.

  36. 26.

    Nee, leider nicht. Da der Virus fies ist, kann es sein, dass man 14 Tage lang negativ getestet werden , den Vurs aber dennoch in sich tragen und weitergeben kann. Um die 2 Wochen Isolation kommt niemand herum, wenn man erstmal als Kontakt festgestellt wird.

  37. 24.

    Hallo Herr Seiler,
    der Wohnblock befindet sich zwischen der Harzer und der Treptower Straße in Neukölln. Wir haben das im Text nochmal konkretisiert.

  38. 23.

    Von "massiven Grundrechtseinschränkungen" durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen seit März dieses Jahres kann keine Rede sein: Grundgesetz, Artikel 2 bestimmt "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." Das ist der gleiche Artikel, der die Freiheit der Person als unverletzlich benennt. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

  39. 22.

    Unglaublich, daß es bei so etwas immer wieder "Ausreißer" gibt, also Menschen, die sich nicht um die Quarantäne scheren. Solche sollten hart bestraft werden, denn sie gefährden die Gesundheit aller.

  40. 21.

    ... hat wirklich irgendjemand geglaubt das Virus verschwindet von selbst?

  41. 20.

    Sie haben da anscheinend etwas nicht verstanden, denn wie hoch ist die Dunkelziffer? Es fallen ja nur getestete Personen in die Statistik, alles andere ist unbekannt, vielleicht hat es ja tatsächlich schon 70% der Bevölkerung gehabt, gerade in den Großstädten.
    Aber vielleicht haben sie auch recht, wer weiss

  42. 19.

    Lieber Reimann,
    sie haben Recht, Corona ist noch nicht erledigt. Aber ich richte mich auch nicht mehr danach und sage das auch offen. Bis ein Impfstoff verfügbar ist, dauert es noch Monate, evtl. Jahre. Der Impfstoff gegen Grippe wirkt nur bei 30 bis 70 Prozent der Fälle und muß jedes Jahr neu entwickelt werden. Wir werden noch lange mit Covid19 leben müssen. Ich will mich nach dem ersten Angstmonat im März/April - den ich auch wirklich hatte - aber nicht noch viele Monate einschränken. Ich habe mich schlicht an das Risiko gewöhnt. Ich weiß, daß viele Infektionen unentdeckt bleiben weil komplett symptomlos. Bei den positiv getesten sind 80 Prozent mild. Man muß eben aufs persönl. Glück hoffen, daß es einen nicht hart trifft. Ohne positive Lebenserwartung hätte ich nie studiert - man kann ja scheitern. Ich wäre nie ins Ausland gegangen - ich wußte nicht, was mich genau erwartet. Man kann nicht jedes Risiko meiden und Corona gehört inzwischen einfach dazu.

  43. 18.

    52 positiv getestete in einem Haus! Und wiviele sind schon gestorben?

  44. 17.

    Nein,können sie natürlich nicht ,denn sie sind als Hausgemeinschaft unter Quarantäne und sie halten sich hoffentlich daran. Was haben Sie daran nicht verstanden?

  45. 16.

    @B.N.: Wir sind nicht ansatzweise "durchseucht". Wenn die Infektionszahlen auf dem Niveau bleiben, dann dauert das Jahre.

  46. 13.

    Was soll man noch sagen, Berlin halt.

    Völlige Egalhaltung, gepaart mit einem Senat, der alles durchgehen lässt, da sein Klientel, das seit jeher bizarr übersteigerten Hedonismus mit individueller Freiheit verwechselt, sonst beleidigt ist und damit die Wiederwahl gefährdet wird.

    Ansonsten Unfähigkeit. Der Berliner Senat glänzt doch immer nur dann, wenn wohlfühlige Selfies oder Gruppenbilder zu knipsen sind. Ansonsten völlig weltfremd.

    Wenn ich schon immer den ängstlichen Blick unserer Gesundheitssenatorin sehe, gepaart mit der Bitte, jetzt doch aber bitte mal Rücksicht und so...gefühlt im Wochentakt, da will ich nur noch vor Verzweiflung schreien.

  47. 12.

    Da sieht man mal wieder, Corona ist noch nicht erledigt.
    Leider richten viele Menschen nicht danach.

  48. 11.

    Naja, vielleicht findet man überall positive Fälle, wenn man testet. Vielleicht sind wir ja längst "durchseucht".
    Wieviele von den Infizierten zeigen denn Symptome oder sind an Covid19 erkrankt?

  49. 10.

    Das Problem ist aber, dass es auch mindestens 3-4 Tage dauert bis der Test nach der Infektion ein positives Ergebnis aufweist. Wenn einer sich gestern infiziert hat, hat der ziemlich sicher ein negatives Testergebnis und kann Leute anstecken. Es gibt da nicht wirklich eine andere Lösung als alle in Quarantäne zu stecken.

  50. 9.

    Ecke Harzerstrasse und Treptower Strasse ist allerdings in Treptow, nicht Neukölln.

  51. 8.

    @Thomas: inwieweit ist das ein Problem der "Lockerungen des Senat"? Die werden derzeit fast europaweit durchgeführt weil das Infektionsgeschehen derart massive Grundrechtseinschränkungen schlichtweg nicht hergibt. Es wird auch weiterhin Neuinfektionen geben, niemals hat irgendjemand was anderes behauptet. Dein Gebashe hier ist einzig politisch motiviert.

  52. 7.

    @eve-stimmt ,vor allem in Baumärkten.
    @Thomas-wo stand das in dieser Art und Weise ?

  53. 6.

    Leider nehmen Viele die Lockerungen zu locker.
    Aber in anderen Stadtteilen sieht es ja auch nicht besser aus. Seid doch vernünftig.. Genießt die Lockerungen, aber haltet Abstand und tragt Euren Mundschutz.
    Wir wollen doch alle gesund bleiben.

  54. 5.

    Dann klappt das mit der Quarantäne der Hausgemeinschaften in Spandau (Wilhelmstadt), Wedding und Neukölln hoffentlich besser als in Göttingen.
    Wenn es lt. Artikel in Neukölln schon einige Ausreißer gab, sind das ja nur die Erwischten und somit ggf nur die Spitze des Eisbergs. In Göttingen war es ja leider mit der Verantwortung der Hausgemeinschaft für sich und andere auch nicht weit her.
    Drücken wir mal die Daumen,dass es hier besser läuft.

  55. 4.

    Ick hoffe doch das alle Bewohner kostenfrei getestet werden und so die Covid19-negativen uneingeschränkt weiter ihre Dinge tun können.

  56. 3.

    Tja. Und wen überrascht das jetzt? Lockerungen bringen halt neue Infektionen mit sich.

  57. 2.

    In der Zeitung war zu lesen es handelt sich dort um "einen hohen Anteil rumänischer Bewohner". Der mögliche Auslöser, ein "infizierter Pfarrer" liegt inzwischen in einer Klinik.
    Das ist dann wohl alles ein Resultat der weitgehenden Lockerungen des Senats.
    Vielleicht sollte die Herrschaften ihre Corona-Ampel nochmal überdenken...

  58. 1.

    Nicht schön, aber makaber das unten an dem Gebäude es lebe Spanien/Italien steht.

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