Eine Boeing 737 von unten beim Blick in den Himmel (Quelle: Picture Alliance/Janusz Pokorski)
Bild: Picture Alliance/Janusz Pokorski

Berlin-Spandau - Nach Kontakt mit Corona-Infizierten Urlaubern: 52 Personen in Quarantäne

Nachdem sich ein Ehepaar aus Berlin-Spandau bei einem Aufenthalt in Manchester (Großbritannien) mit dem Coronavirus infiziert hat, befinden sich 52 Kontaktpersonen aus Spandau in Quarantäne. Das teilte die zuständige Amtsärztin Gudrun Widders dem rbb am Dienstag auf Anfrage mit.

Insgesamt wurden aus der Gruppe bisher 13 Menschen positiv auf Corona getestet, einige Testergebnisse stünden aber noch aus. Zusätzliche Schutz- oder Quarantänemaßnahmen seien derzeit nicht erforderlich, so Widders. Demnach befinde sich unter den Kontaktpersonen niemand, der in einem Krankenhaus, einer Schule, Kita oder in einem ähnlichen Bereich arbeitet.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte am Montag im Gesundheitsausschuss berichtet, dass alle sieben Mitglieder der Spandauer Familie an Corona erkrankt seien.

Sendung: Abendschau, 28.07.2020, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Ich sage nur mal: Chapeaux, das haben die Spandauer ja gut hinbekommen (und alle, die infiziert aus Risikogebieten zurückkommen). Wer nach nur 4 Monaten gleich wieder den Drang hat, sich in dieser Zeit ins Flugzeug zu setzen, hat´s nicht verstanden. Weshalb Manchester, weshalb keine Städtetour in Deutschland? Dass Boris Johnson die Pandemie lange verharmlost hat und die Corona-Maßnahmen daher zu spät kamen, ist hinreichend bekannt und an der Zahl der Infizierten unschwer sehen. Er ist halt der kleine Bruder von Trump. Ich kann das hier so darstellen, weil ich meine Infos aus erster Hand erhalte - im Familien- und Freundeskreis habe ich einige Menschen, die dort leben oder regen Kontakt mit GB halten. Ich war vor Corona auch eine Weltenbummlerin/Vielfliegerin und kann den Wunsch durchaus nachvollziehen, zu verreisen. Aber: Wir können nur mit kleinen Schritten und allen AHA - Maßnahmen nach vorn sehen. Abstand im Flugzeug? Da geht es doch schon los...unmöglich.

  2. 2.

    Erstens ist Großbritanien nicht "eine halbe Welt" weit weg sondern näher als zum Beispiel Mallorca und zweitens ist es kein Risikogebiet mehr. Die Gefahr einer Infektion ist dort etwa gleich groß wie überall sonst in Europa, einschließlich Deutschland. Das ist normales Lebensrisiko! Es ist langsam erschreckend, wie leicht und widerstandslos Einige ihr Leben und ihre Freiheiten aufgeben, aus purer Angst vor einer Infektion mit einem Virus, das bei 80% der Infizierten überhaupt keine Symptome verursacht und nur in wenigen Fällen einen schweren Verlauf nimmt. An der Ostsee oder in Bayern kann man sich genau so infizieren, genau so im Restaurant. Soll man deswegen sein Leben aufgeben?
    Einzig zu kritisieren wäre, wenn (so habe ich irgendwo gelesen) es stimmen sollte, dass die Familie mit Symptomen zurückgekehrt ist. DAS wäre egoistisch, rücksichtslos und dumm! Ich will hier aber nichts unterstellen.

  3. 1.

    Icke sag mal. Ham se jut hin bekommen! Muss man unbedingt in diesen Zeiten um die halbe Welt reisen? Ausgerechnet dorthin?

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