Datenauswertung - Wie sich der Berliner Verkehr durch Corona entwickelt hat

Do 23.07.20 | 06:43 Uhr | Von Götz Gringmuth-Dallmer
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Symbolbild: Radfahrerin, Bus und PKW - Verkehrsteilnehmer an einer roten Ampel in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. (Quelle: dpa/K. Sprembe)
Bild: dpa/Sprembe

Fahrrad, Kfz, ÖPNV: Es gibt viele Möglichkeiten in Berlin, sich auf Rädern fortzubewegen. rbb|24 hat aktuelle Daten ausgewertet und festgestellt: Die Pandemie hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf unser Verkehrsverhalten. Von Götz Gringmuth-Dallmer

Die einen gehen lieber zu Fuß, andere haben das Rad neu für sich entdeckt und manch ein Haushalt, der das eigene Auto bisher nur für Wochenendeinkäufe oder Ausflüge genutzt hat, fährt damit nun wieder zur Arbeit. Das Mobiltätsverhalten hat sich durch die Corona-Pandemie verändert. Dies zeigen Studien und Zahlen - und nicht zuletzt die eigene Alltagserfahrung.

rbb|24 hat Verkehrsdaten vom Juni 2020 für Berlin ausgewertet und festgestellt: Für die Fahrradnutzung im Juni zeigen sie eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, für den öffentlichen Nahverkehr hingegen einen deutlichen Rückgang.

Im Infas-Mobilitätsreport [bmbf.de, S.18] zur Alltagsmobilität während der Corona-Pandemie, der Ende Mai erschienen ist, hat jeder zehnte Befragte angegeben, aktuell den ÖPNV grundsätzlich zu meiden und stattdessen lieber auf Wege zu verzichten. Ein gutes Drittel weicht grundsätzlich auf das Auto aus. Und jede(r) Fünfte schwingt sich demnach lieber auf den Fahrradsattel, als auf Bus oder Bahn zu setzen. Auch zu Fuß werden mehr Wege als zuvor zurückgelegt.

26,5 Prozent mehr Fahrräder im Juni

Die vorliegenden Zahlen aus Berlin sprechen für die Ergebnisse des oben erwähnten Reports. So hat die Auswertung der 16 aktiven Fahrradzählstellen in Berlin [berlin.de] ergeben, dass im Juni 2020 dort 26,5 Prozent mehr Fahrräder gezählt wurden, als ein Jahr zuvor: von insgesamt 1.847.245 Fahrrädern im Juni 2019 stieg die Zahl ein Jahr später auf 2.251.967, also fast 490.000 mehr.

Jeweils mehr als verdoppelt hat sich der Radverkehr an der Yorckstraße (+115 Prozent) sowie an der Invalidenstraße (+109 Prozent). Lediglich am Kaisersteg wurde 0,8 Prozent weniger Räder als im Vorjahresmonat gezählt. Am Paul-und-Paula-Uferweg (+2,4 Prozent) und am Maybachufer (+5 Prozent) blieb der Zuwachs einstellig.

Zunahme an Wochentagen

Im Gegensatz zu unserer Auswertung für den April 2020 ist die Zunahme vor allem an Wochentagen zu beobachten. Den deutlichsten Zuwachs haben der Dienstag und der Mittwoch in der durchschnittlichen Nutzung. Im Vergleich zu 2019 wurden im Juni in der Wochenmitte 26.493 Räder mehr gezählt, gefolgt vom Dienstag mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 19.492 Rädern. Eher bescheiden fallen dagegen die Zuwächse an Freitagen (5.021) sowie an Samstagen (7.215) aus, die restlichen Wochentage liegen irgendwo dazwischen.

Über die Gründe kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Vermutlich sind wieder mehr Menschen aus dem HomeOffice oder der Kurzarbeit an ihren Arbietsplatz zurück gekehrt. Ähnlich wie beim motoristieren Verkehr muss bei diesen Zahlen immer beachtet werden, dass Baustellen dazu führen können, dass sich Radfahrerinnen und Radfahrer eine andere Strecke suchen, auf der möglichwerweise nicht gezählt wird.

Mehr Verkehr auf der Heer- und Müllerstraße

Etwas anders sieht es beim KfZ-Verkehr aus. Das Verkehrsaufkommen nähert sich wieder an die durchschnittlichen Werte der Zeit vor den Corona-Maßnahmen an [viz.berlin.de]. Das zeigt eine Auswertung der Daten zur täglichen Verkehrsstärke der Verkehrsinformationszentrale Berlin.

An der Heerstaße westlich der Jafféstr. (103,7 Prozent) sowie der Müllerstaße nördlich der Seestraße (101,8 Prozent) wurden an Werktagen im Juni 2020 etwas mehr Kraftfahrzeuge gezählt als im Durchschnitt im Jahr 2019. Auf der Berliner-, Ecke Potsdamer-Straße in Zehlendorf hat die Verkehrsstärke auf der Höhe Clayallee mit 98,3 Prozent fast wieder ihr Vorjahresniveau erreicht. Bislang deutlich hinter den Werten von 2019 zurück bleibt der KfZ-Verkehr auf der Leipziger Straße (78,2 Prozent) und auf dem Tempelhofer Damm (84,5 Prozent). Alle anderen betrachteten Straßen liegen etwa zwischen 88 und 95 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Verkauf von Einzelfahrscheinen und Tageskarten eingebrochen

Laut einer Studie der Initiative Agora Verkehrswende zur Mobilität in deutschen Städten wurden in Berlin vor Corona 15 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad gefahren. 27 Prozent wurden zu Fuß zurückgelegt, 22 Prozent (Fahrer) bzw. neun Prozent (Mitfahrer) entfielen auf den Autoverkehr und 26 Prozent auf öffentlichen Personenverkehr [Quelle: Agora Verkehrswende (2020), agora-verkehrswende.de, S. 32].

Das dürfte sich aktuell zu ungunsten des öffentlichen Personenverkehrs verschoben haben. Im Juni erreichte die Auslastung von Bussen und Bahnen nach Angaben der BVG nur etwa 70 Prozent des Vorjahreswertes. Deutlich eingebrochen ist bei der BVG im Juni 2020 der Verkauf von Einzelfahrscheinen und Tageskarten: zwischen dem 1. Juni und 29. Juni 2020 waren es 55 Prozent weniger Einzelfahrscheine und sogar 81 Prozent weniger Tageskarten als im Vergleichszeitraum Juni 2019. Das ist wenig überraschend, da im Moment auch nur wenige Touristen in der Stadt sind.

Rückgang zum Beginn der Sommerferien

Andreas Müer, Leiter der Verkehrsinformationszentrale, weist darauf hin, dass die Zahlen immer nur Momentaufnahmen seien. So habe etwa der Rückgang am Tempelhofer Damm mit einer Baustelle in Richtung Süden zu tun. "Generell haben die Baustellen in der Stadt einen großen Einfluss darauf, wieviel Verkehr an bestimmten Orten gezählt wird", so Müer.

Insgesamt habe sich die tägliche Verkehrsstärke in den letzten drei Wochen auf dem Niveau der Vorwochen fortgesetzt und liege auf den meisten untersuchten Abschnitten nur noch gering unter dem Durchschnittswert vor Beginn der Coronamaßnahmen. Mit Beginn der Schulferien ist der Verkehr jedoch ferienbedingt um etwa fünf Prozent zurückgegangen, so seine Analyse.

Boom fürs Auto und Fahrrad

Die enormen Anstiege bei der Fahrradnutzung hingegen führt Uta Bauer, Mobilitätsforscherin am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) auf Corona zurück. Die Zahlen würden zeigen, dass die Menschen in der Innenstadt von Bussen, Bahnen und zum Teil vom Auto aufs Fahrrad umgestiegen seien und Pendler aus dem Umland noch mehr das Auto nutzen und vermutlich weniger den öffentlichen Nahverkehr. "Das schöne Wetter und Pop-Up Radwege unterstützen die Attraktivität des Radfahrens", sagt Bauer.

Wie stark die Menschen das Rad nutzen, hängt auch vom Wetter ab. An Regentagen gehen die Zahlen deutlich zurück. Im Juni wurden an der Jannowitzbrücke an Donnerstagen im Schnitt 12.835 gezählt. Am Donnerstag, 9. Juli, war es grau und regnerisch und der Zählerstand endete bei 9.620. Auch am ebenso regnerischen Freitag wurden dort etwa 3.000 Räder weniger als an Freitagen im Juni gezählt.

Berlin ist kein Einzelfall

Mobilitätsforscherin Uta Bauer geht davon aus, dass die Zahlen zurück gehen, wenn im Herbst das Wetter schlechter wird. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit fürchtet Bauer, dass der ÖPNV sich noch nicht erholt hat, Leute vermehrt das Auto nutzen und der Verkehr in der Stadt dann an seine Leistungsgrenzen stößt.

Insgesamt sei Berlin kein Einzelfall: "In repräsentativen Erhebungen zum Verkehrsverhalten in großen Städten ist nachweisbar, dass über die letzten zehn Jahre der Radverkehr ansteigt".

Uta Bauer prophezeit für das Fahrrad einen Boom in der Zukunft. Doch sie warnt: Wenn das Auto in den Städten nicht gebremst werde, nähmen die Konflikte auf den Straßen drastisch zu.

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Beitrag von Götz Gringmuth-Dallmer

54 Kommentare

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  1. 54.

    Ich bin sonst immer mit dem ÖPNV zur Arbeit gependelt. Aber irgendwann reichte mir die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Bin daher auf das Fahrrad umgestiegen und kann die Pflicht nunmehr umgehen.

  2. 53.

    @RBB: In der 1. Grafik stehen für Juni 20 20 2.336.516 Fahrräder. Im Absatz unmittelbar danach stehen aber für denselben Monat nur 2.251.967 Fahrräder. Die Steigerung von fast 490.000 mehr besagt, daß die erste Zahl in der Grafik stimmt. Die Zahl im Absatz danach bitte ich deshalb zu berichtigen. @13: Wenn es keine nutzbaren Radwege gibt, müssen Fahrräder auf der Straße fahren und nicht auf Gehwegen. Aggressiv fahtren darf schon gar keiner, auch nicht, wenn die Fahrwege nicht ok sind. @50: Man kann eben nicht immer alles bekommen/tun, was man will.

  3. 52.

    Ich stimme Ihnen insoweit zu, als dass die Zusammenarbeit im Rahmen des so bezeichneten Umweltverbundes Fußverkehr - Radverkehr - ÖPNV eine recht einseitige geworden ist. Radverkehr auf Kosten des Fußverkehrs und der ÖPNV als Beförderer des Radverkehrs, als dass es umgekehrt wäre. Die einschlägige Werbung eines Fahrradherstellers, dann "doch lieber ein E-Bike" zu kaufen, als plakativ abgebildet virenbelastet mit Bus und Bahn zu fahren, spricht Bände. Umgekehrt, seitens der BVG oder der (S-)Bahn, ist mir dies noch nicht untergekommen. Analoges Motto wäre: Bei Platzregen dann doch lieber die Bahn.

    Es sollte mithin klare Ausschlusszeiten gegenüber Rädern geben:
    Innerhalb des S-Bahn-Rings auf U- und S-Bahnen, bei Tram und Bus ganztägig; beim RE insgesamt, bei U- und S-Bahnen, bei Tram und Bus außerhalb des S-Bahn-Rings Ausschlusszeit 6 - 9 und 15 - 18 Uhr.

  4. 51.

    Die Radfahrer sollten die währen Kosten für die Fahrradmitnahme im ÖPVN übernehmen und nicht uns Fußgänger zahlen lassen.

  5. 50.

    Das Symbolfoto zeigts doch wie immer: Viele viele Autos und ein Radfahrer. Es war nie anders. Jeden Sommer gibt es 2-3 Radfahrer mehr. Im Winter sind die Radwege vergeudete Fahrbahn. Das hat nichts mit Corona zu tun man versucht nur einen Rechtfertigung für den Rückbau der Fahrbahnen. Wir wollen Auto fahren - Ist das so schwer?

  6. 49.

    Mit der Maskenpflicht wird sich der ÖPNV nicht erholen. Warum auch?
    Wer jetzt ein Auto gekauft hat, wird es viele Jahre nutzen. Wer das Fahrrad entdeckt hat ebenfalls.
    Das ist die (ggf. nicht ganz unbeabsichtigte) Folge der Coronapolitik. Die Autoindustrie wirds freuen.
    Die Umwelt nicht aber wen interessiert die schon?

  7. 48.

    Ich frage mich, was Sie mir sagen wollen.
    Sie schreiben, dass es "klar" sei. So klar scheint das aber sehr Vielen, die von zeitlicher Eile getrieben sind, nicht zu sein. Gleich des Verkehrsmittels. Deshalb habe ich auf diesen Umstand verwiesen.

    Sie schreiben, dass auch Radfahrer Schäden anrichten können. Das habe ich nicht bestritten. Nur habe ich auf das Ausmaß von Schäden abgehoben. Und da gibt es nicht zu leugnende Unterschiede: Durch das Auto kraft Masse und Aufprallwucht am Stärksten, beim Radfahren mittelgroß, bei zu Fuß Gehenden am Geringsten.

    Deshalb müssen auch die staatlichen und städtischen Schutzmaßnahmen entsprechend dieser Auswirkungen ausgelegt sein. Der stärkste Schutz gegenüber den Schwächsten, den die zu Fuß Gehenden sind, danach dann die Radfahrenden. Die Autofahrenden schützen sich selber durch die Karosserie. Und sie können sich noch mehr schützen durch Einhaltung der angegebenen Geschwindigkeit als HÖCHSTmaß, nicht aber als praktiziertes Mindestmaß.

  8. 46.

    Die Leute aufzufordern im Straßenverkehr mehr Achtsamer unterwegs zu sein ist doch wohl mehr als klar, was hat das eine mit das andere zu tun es stimmt doch was Der Herr Fahrradfahrer geschrieben hat, jeder von uns hat mal kurz nicht aufgepasst und es kam vielleicht zu ein Unfall, Das Motorisierte Fahrzeuge ein viel größeren Schaden verursachen können als Ein Radfahrer oder Fußgänger steht ja nun nicht in Frage, trotzdem ist es im allem Interesse mehr auf sich wie auch auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zunehmen & mal sein Kopf einzuschalten.
    Auch Ein Radfahrer kann eine andere Person sehr verletzten bei einem Zusammenstoß, ich habe es auch eigenen Leibe erfahren und er war grad nicht langsam unterwegs.
    Hat sich sein Fahrrad wieder genommen und ist einfach abgehauen, vielleicht wäre eine Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer gar nicht mal so verkehrt. Ist aber ein anderes Thema.
    Man kann keine bestimmte Verkehrsgruppe immer Die Schuld in die Schuhe schieben, Wir alle haben daran schuld!

  9. 45.

    Das klingt mir ein wenig nach Verrechnung gemäß des Mottos: Dann sind wir quitt.

    Einig sind wir vermutlich, dass die ganze Bandbreite, die es bei Autofahrenden gibt, es mittlerweile auch bei Radfahrenden gibt. Sogar bei zu Fuß Gehenden. Nur bei den Vorn-Sitzenden der öffentl. Verkehrsmittel ist der Personenbeförderungsschein Maßgabe einer defensiven Fahrweise, die einschlägige Konsequenzen und nicht nur ein "Du, du" zur Folge hat.

    Aus der besagten Bandbreite entspringen nun sehr ungleich große Wirkungen in Bezug auf den anderen. Das ist der zweite Teil der Wahrheit, der mit dem ersten Teil nicht verrechenbar ist. Zweifellos führt eine aggressive Fahrweise bei Autofahrenden tendenziell zu mehr Schaden als eine aggressives Fahrweise bei Radfahrenden. Und bei zu Fuß Gehenden führt es zu einem Anrempeln.

    Das Erstgenannte ist ein Appell an die defensive Fahrweise bei allen. Das Zweitgenannte verlangt den Schutz der Schwächeren. 1. der zu Fuß Gehenden 2. der Radfahrenden.

  10. 43.

    Eine Statistik Anzahl Autos vs Fahrräder wäre mir lieb.

  11. 42.

    Es wäre schön wenn man sich hier im Forum mal darauf einigen könnte das es bei allen Verkehrsgruppen "schwarze Schafe" gibt. Nobody is perfect, jeder hat irgendwann in seinem Leben schon einen Fehler im Verkehr gemacht. Ich finde das wäre ein Anfang für ein besseres Miteinander! Danke

  12. 41.

    Wenn Sie nach 2- 3 Stunden MNS mehrere Tage Beschwerden haben, bitte unbedingt zum Arzt gehen. Sie haben auf jeden Fall eine Erkrankung, die ihr Atemwegssystem erheblich beeinträchtigt. Gesunde Menschen können dauerhaft durch den regulären MNS atmen ohne beeinträchtigt zu sein. Nur ab ca. 28/30 Grad schwitzt man über der Oberlippe..aber tun viele auch ohne MNS.

  13. 40.

    "Ein Fahrrad benötigt aber bedeutend weniger Platz im Verkehrsraum,"

    Noch eine zweite Antwort ggf:
    Stellen Sie sich vor, es gilt, 1.000 Menschen in einer Std. von A nach B zu bewegen.
    Dazu brauchen Sie nach dem statistischem Durchschnitt ca. 900 Kfz. o. 950 Fahrräder.
    Mithin alle 4 Sek. ein Auto, alle 3,8 Sek. ein Rad. An ein Hinüberkommen über eine Straße von der einen Seite auf die andere ist also erstmal nicht zu denken.
    Oder Sie fahren per Straßenbahn: Bei kürzeren Zügen wären es 8, bei längeren Zügen 4 bis 5 Fahrzeuge pro Stunde, mithin alle 7 1/2 Min. bzw. großzügig gerechnet, alle 10 - 15 Minuten ein Zug. Da können Sie glatt einen Handstand auf der Fahrtrasse der Tram machen.

    Fußgängerbereiche wie in Erfurt und Freibung, doch auch am Berliner Alexanderplatz beweisen es, wie gut verträglich eine hochfrequentierte Straßenbahn und ein Fußgängerbereich ist. Die entsprechende Zahl von Menschen per Auto oder Rad bewegt, würde alle Passanten dort reißaus nehmen lassen.

  14. 38.

    Vielleicht fahren Autofahrer nicht so oft auf dem Gehweg dafür parken diese aber regelmäßig in allen Bezirken genau auf diesen wenn mal wieder auf der Straße nicht genug Platz ist und auch Ampeln werden immer mal wieder gerne ignoriert genauso wie ich auch schon gesehen habe das unsere lieben Autofahrer auch gerne mal vor Bussen oder Straßenbahnen halten oder deren Vorfahrt missachten . Und Sie werden staunen unter diesen Autofahrern gibt es nicht wenige die dieses Verhalten auch noch als Ihr gutes Recht betrachten !!

  15. 37.

    Es besteht allerdings zwischen "wir würden ja wenn .." und der Realität eine erhebliche Diskrepanz selbst in Städten wie Kopenhagen. Dort ist der MIV-Anteil höher als im bedeutend größeren Berlin mit seinen viel längeren Wegen. Im Amsterdam ist man stolz auf die Millionen Kilometer,die zig hundertausende Radler dort täglich zurücklegen. Bei deren durchschnittlicher Wegeslänge komme ich aber nichtmals zum nächsten S- oder U-Bahnhof, da die dort nur drei km weit fahren. Die Infrastruktur ist nur vorgeschoben, um nicht mit dem Rad zu fahren.

  16. 36.

    "Rücksicht tut allen gut, aber immerhin sind die allermeisten Autofahrer so rücksichtsvoll, nicht auf dem Gehweg zu fahren."

    Dafür wird in den meisten Wohnstraßen oberhalb des Kantsteins geparkt. Mal mit und auch mal ohne Schild. Im Vergleich zum Rad haben Behäbigkeiten beim Autofahren immer noch die größere Wirkung. Nur wer zu A nicht schweigt, kann beredt B kritisieren - die Behäbigkeit und das Nassforsche einiger Radfahrer, die diese Bezeichnung allerdings weit von sich weisen, weil sie ja schließlich ein "Bike" fahren.

  17. 35.

    Das wird definitiv nicht passieren. 1. Weil es von garnicht geht, und 2. weil es in Bezug auf die wertvollen städtischen Flächen kontraproduktiv ist, sie dem Individualverkehr zu opfern. AufentHALT ist da eher von Vorteil als Flächen einer möglichst schnellen Durchfahrt von A nach B zu widmen. bloß unter anderen Vorzeichen. Unter etwas anderen Vorzeichen sind ja in den ersten drei Nachkriegsjahrzehnten Menschen den Innenstädten regelrecht entflohen, weil sie die Durchgangsschleusen regelrecht satt hatten.

  18. 34.

    Autofahrer ignorieren im größer werdenden Umfang rote Ampeln. Zumindestens in den Aussenbezirken. Denn die haben es immer eilig und rot hältnur auf.

  19. 33.

    Zweifellos braucht das Rad gagenüber öffentlichen Verkehrsmitteln mehr Platz. Einfach deshalb, weil die Abstell- und Warteanlagen des ÖPNV tendenziell am Stadtrand sind. Das Rad aber steht da, wo der oder die es Fahrende es gerade hin stellt und das Ziel findet. Deshalb meine Differenzierung: In weniger stark frequentierten Lagen gern immer und überall und auch mehr davon. In frequentierteren Lagen steht es dagegen nutzlos auf wertvollen Flächen herum.

    Je näher dem Zentrum,, umso mehr beweist sich die Platzersparnis UND das Umweltfreundliche des ÖPNV, je ferner des Zentrums in einer Stadt, umso ,mehr treten die Vorzüge des Individualverkehrs zu Tage. Am Besten natürlich per Rad.

    Fahrende von Bussen und Straßenbahnen haben ebenso wie Diejenigen bei U- und S-Bahn einen Personenbeförderungsschein. Der veranlasst sie zu defensivem Fahren. Das ist bei Radfahrenden oftmals nicht so.

  20. 32.

    Genau so sieht's aus.
    Viele Fahradfahrer radeln auf Gehwegen rum.
    Neuerdings klingeln sie dabei auch noch.

  21. 31.

    "Schafft endlich den Maskenzwang ab und dann wird sich der ÖPNV wieder erholen."
    nein dann fahren viele erst recht nicht. Wer gegen die Maskenpflicht der soll doch in die USA gehen.

  22. 30.

    Vielen Dank für den Hinweis. Es handelt sich um die Berliner Straße in Pankow. Hab es jetzt in der Grafik vermerkt. Beste Grüße

  23. 29.

    Rücksicht tut allen gut, aber immerhin sind die allermeisten Autofahrer so rücksichtsvoll, nicht auf dem Gehweg zu fahren, nicht Ampeln zu ignorieren oder vor haltenden Bussen oder Straßenbahnen nicht wie vorgeschrieben zu stoppen und das alles auch noch als ihr gutes Recht zu betrachten.

  24. 28.

    Wie schon geschrieben...eigentlich ist mehr Fahrrad in der Stadt gut und sinnvoll. Aber auch: man stelle sich 10 Minuten an die Kreuzung Martin Luther Str./ Hohenstaufenstr. Radwege - wenn auch schmal sind auf einem Strassenzug vorhanden, werden kaum genutzt,da der Gehweg breiter ist. Wieviele Autofahrer bei Rot? 0. Wieviele Fußgänger bei rot 2-3 bei allen 8 Ampeln zusammen. Wieviele Radfahrer bei rot 30 - 40. Wieviele Fussgänger laufen auf dem Fahrdamm und Radweg? 0. Wieviele Autos auf Rad- und Gehweg? 0 .wieviele Fahräder auf den Gehwegen in den 10 Minuten auf allen Gehwegen zusammen mehr als 40. Das Zählen ist nicht mein Hobby und Autofahrer bin ich auch nicht und ich sage auch nichts... nur ein älterer Herr, der jeden Tag zu Fuß geht. Heute Vormittag gerade den Zuruf erhalten: Kannste nicht schneller gehen! Ja das ist blöd, wenn sich 2 Radler auf dem Gehweg schnell entgegen kommen und der Fußgänger nicht schnell genug zur Seite ( zu welcher? ) springt.

  25. 27.

    Tun Sie mal Nicht so als wären alle Autofahrer so, hier habe ich selber geschrieben das einige Radfahrer Aggressiv sind heißt nicht das alle so sind!
    Sonst haben sie recht nur miteinander geht es und nicht gegeneinander, dann aber bitte Alle Verkehrsteilnehmer damit gemeint.

  26. 26.

    "Mobilitätsforscherin Uta Bauer geht davon aus, dass die Zahlen zurück gehen, wenn im Herbst das Wetter schlechter wird."
    Genauso ist es. Sollte der nächste Winter genauso "normal" werden wie es dieser Sommer ist, also mit Frost, Eis, Nebel und Schnee von Nov. - März, wird der Radverkehr wieder deutlich abnehmen. Viele werden wieder ins warme Auto steigen bevor sie sich im überfüllten ÖPNV Corona, Grippe usw. einfangen. Da der Verkehr aber durch die Radwege jetzt eingeschränkt ist werden Staus, schlechte Luft und miese Laune wieder zunehmen.
    Schaun mer mal wie der Winter wird.

  27. 25.

    Fakt ist, der Autoverkehr ist extrem aggressiver und rücksichtsloser geworden. Und im Straßenverkehr geht es nur miteinander nicht gegeneinander, ein bisschen Gelassenheit würde vor allem unseren Autofahrern gut tun.

  28. 24.

    Sicher nicht immer angenehm unter einer Maske,
    aber mit Corona kriegen Sie noch schwerer Luft.
    Muss jede wissen, was ihr lieber ist.

  29. 23.

    Nein, es gibt viele Studien, die zeigen, das in Städten min 1/3 lieber das Fahrrad nehmen würde, gäbe es bessere Infrastruktur und würde man nicht als Radler so oft gefährdet. Die Zahl an Radfahrern steigt seit Jahren immer weiter an. Corona hat den Umstieg für manche schneller möglich gemacht.

  30. 22.

    Soviel zum Thema, der Individualverkehr hat keine Zukunft ;-)Ich bin vorher schon nie ÖPNV gefahren und würde es heute sowieso nicht mehr machen. Ich bin gerne Autofahrer. Aber ich hab mir jetzt ein eScooter gekauft und bin auch sehr begeistert. Allerdings müssen die Radwege/Straßen da echt umgebaut werden. Wenn das nicht alles Aal glatt ist, dann macht auch eScooter kein Spass...

  31. 21.

    Ein Fahrrad benötigt aber bedeutend weniger Platz im Verkehrsraum, fördert die Gesundheit und wenn ein ÖPNV Fahrer einen Fehler macht, gefährdet er nicht nur sich selbst oder drei, vier Leute, sondern alle die in seinem Fahrzeug sitzen.
    Radfahren tut die Lebensqualität sehr verbessern.

  32. 20.

    Sie wollen wohl wirklich eine zweite Coronawelle mit ihrer Forderung oder wie?

  33. 19.

    ich laufe oder fahre mit dem rad wenn es möglich ist ,nur wenn es nicht anders geht steige ich in die seuchenschleudern des öpnv. meine bezeichnung liegt daran das viele hier in berlin es immer noch nicht schaffen sich ne maske mal aufzusetzen und einigen ist es wohl auch egal ,kontrollen ? nichts zu sehen weder in bussen noch in der bahn.
    also per fuß oder rad ist ja auch wohl gesund sich zu bewegen.

  34. 18.

    Und die Autofahrer? Die sind schon immer so rücksichtslos wie heute gewesen. Denen würde weniger Aggressivität und mehr Rücksicht sehr gut tun.

  35. 17.

    Was gedenken Sie ganz persönlich zu tun, um etwas an den von Ihnen genannte „Mängeln“ zu tun.
    Oder sind Sie auch nur ein „will haben und nix tun“. Stellen Sie sich das nächste mal zur Wahl und ändern Sie etwas.

  36. 16.

    Solange im ÖPNV Maskenpflicht herrscht meide ich S-Bahn und BVG strikt. Meine Umweltkarte ist gekündigt und das Auto wird jetzt generell wieder genutzt. WIrd die Grünen bestimmt freuen.
    Auch ist einigen Vorrednern beizupflichten, das seit Corona die Aggresivität der Fahrradfahrer extrem angestigen. Fahren auf dem Gehweg trotz neuer Fahrradwege ist standard, sagt man etwas wird man agressiv angegriffen.
    Und in Berlin wird ja auch nur noch geprüft ob man(n)/frau Maske trägt, alles andere wird unter dem RRG-Senat vrenachlässigt.

  37. 15.

    Was man nicht sagen darf, da ja jetzt der Maskenball als Allheilmittel gilt (in Wahrheit geht es wohl eher in bewährter Politikermanier darum, so zu tun, als würde man etwas tun): Wenn ich einen Tag nur zwei, drei Stunden Maulkorb getragen habe, spüre ich das an den folgenden ein, zwei Tagen anhand meiner gereizten Atemwege.

    Also bemüht man besser nicht Busse und Bahnen, und zum Einkaufen gibt es ja zum Glück das Internet (sorry, liebe Händler, aber die Politiker und Virologen bitten uns eindringlich, Kontakte weiterhin soweit wie möglich zu vermeiden - ich denke nur an eure Gesundheit).

  38. 14.

    " nur auf derzeitige Maske im ÖPNV haben viele keine Lust"

    das ist sicher so- und so mancher davon trägt ja auch nach wie vor keine. Allerdings gibt es auch viele, die genau dieser Maskenmuffeln wegen keinen ÖPNV nutzen. Bei wegfallender Maskenpflicht würden das sicher noch mehr werden- so wie einige sich nämlich über die Masken beschweren sind einige sehr froh darüber.
    Das Zahlenverhältnis zwischen beiden dürfte ähnlich sein wie bei den Befürwortern der Coronamaßnahmen gegenüber den Gegnern.

  39. 13.

    Insbesondere der letzte Satz des Artikels ist interessant. Das vielfach beklagte Rowdyverhalten von Menschen auf Fahrrädern geht auch zurück auf die mangelnde Radinfrastruktur. Wenn es keine vernünftigen Radwege gibt, auf denen flüssig und sicher gefahren werden kann, sucht man sich eben andere Wege. Ärgerlich und manchmal gefährlich, aber dennoch erfreulich, dass sich so viele trotz der Bedingungen weiterhin für das Rad und gegen das Auto zur Fortbewegung entscheiden. Mehr Gelassenheit würde ich mir bei ALLEN wünschen, egal ob mit Auto, Rad, Roller oder zu Fuß unterwegs.

  40. 12.

    Stimme ich einzeln zu einige Radfahrer sind wirklich aggressiver geworden, aber das sind ja noch nicht alle so teilweise bei uns Autofahren ist es ja doch genauso.
    Das Problem an der Sache ist die Stadt hat sich den letzten Jahrzehnten fürs Auto ausbauen fokussiert hat aber dabei andere Verkehrsteilnehmer wie die Fahrradfahrer außen stehen gelassen.
    Hätte die Stadtverwaltungen mal viel früher reagiert vor 20-25 Jahren dann hätten wir dieses Problem heute vielleicht nicht, es wäre wirklich genügend Platz für alle Verkehrsteilnehmer.

  41. 11.

    Fakt ist, dass das eine subjektive Meinung ist. Oder haben sie eine aussagefähige Studie dazu?

    Generell teilen tue ich ihre subjektive Beobachtung, dass es viel Agression gibt auf den Straßen. Allerdings bei allen Verkehrsteilnehmern. Dazu auch noch viel Rücksichtslosigkeil.

    Asoziales Verhalten ist eben an die Menschen gebunden und nicht an das Verkehrsmittel.

    Allerdings ist die Auswirkung dieser Aggressivität sehr wohl an das Verkehrsmittel gebunden. Von einem Fußgänger angerempelt zu werden ist was anderes als von einem Auto überfahren.

  42. 10.

    Wenn wir schon bei Schuldzuweisungen sind wer sich wem gegenüber besonders aggressiv verhält fallen mir auf jeden Fall sofort die Autofahrer ein !! Deutlich mehr Gelassenheit bei dieser Sorte Verkehrsteilnehmer würde tatsächlich " Pedalrittern " und Fußgängern gut tun !!

  43. 9.

    Das mit dem Radverkehr wird sich auch wieder zurück entwickeln. Nix gegen Radler, aber das ist doch momentan nur der Situation geschuldet. Wer in Öffis keine MNS und Menschenmassen mag, fährt halt Rad. Und machen wir uns nichts vor, es soll ja auch Spaß machen und nicht frustrieren.

  44. 8.

    Der deutliche Rückgang der BVG dürfte hauptsächlich auf das Ausbleiben von Touristen zurück zu führen sein, nicht weil Menschen aufs Rad umsteigen. Wer einigermaßen regelmäßig mit den Öffis fährt, wird intelligenterweise eine Monats- bzw. Jahreskarte besitzen, da sich diese schon nach wenigen Einzelfahren rechnet. Berufspendler nutzen das Angebot der Einzeltickets fast nie. Mein Eindruck ist eher, dass der Radverkehr momentan zusätzlich entsteht. Das dürfte zum einem am sehr fahrradgünstigen Wetter liegen (nicht zu heiß, wenig Regen), aber auch daran, dass viele Menschen dank HomeOffice jetzt mehr Freizeit haben und in dieser Zeit jetzt Wege mit dem Rad erledigen. Ist aber nur eine Vermutung. Wobei, die Studie hat außer Vermutungen auch nicht viel mehr zu bieten.

  45. 7.

    Interessant! Da es mehrere "Berliner"Straßen gibt, wäre es interessant zu wissen, welche in welchem Bezirk. Die anderen Zählstellen sind ja eindeutig. Leider ist die an sich positive Zunahme des Radverkehrs auch deutlich auf den Gehwegen spürbar. Obwohl z. T. Fahrradwege bzw. wenig Autoverkehr vorhanden ist. Irgendwie scheinen die Gehwege attraktiver zu sein und leider muss immer der Fußgänger ausweichen. Das ist rücksichtslos, anstrengend und nervig. Da ich alles bis zu 5-6km zu Fuss erledige (habe jetzt als Rentner Zeit dafür) erlebe ich das täglich mehrmals. Vor covid kam das wesentlich seltener vor.

  46. 6.

    Das wird sich auch wieder "Normalisieren" nur auf derzeitige Maske im ÖPNV haben viele keine Lust. Und Radfahren liegt am Wetter und der vielen Freizeit. Berlin umzubauen für eine temporäre Situation sieht man an der Bundesstraße Frankfurter Allee - Stau.

  47. 5.

    Verkehrsplanung sollte sich an langfristigen Entwicklungen und Zielsetzungen ausrichten und nicht an kurzfristigen. Mithin ist der momentane Einbruch bei äffentlichen Verkehrsmitteln vorübergehender Natur und corona-bedingt und ist eher Anlass, durch einen noch stärkeren Ausbau dem ÖPNV ein noch stärkeres Gewicht zu verleihen.

    Bei Rad würde ich differenzieren. Zweifellos sollte der Radverkehr einen höheren Stellenwert bekommen, doch ist es eben ein Unterschied, wo. In Zentrumslagen macht sich trotz der Umweltfreundlichkeit des Rades die Tatsache immer stärker bemerkbar, dass es sich - wie analog beim Auto - um ein Individualverkehrsmittel handelt, mit erforderlichem Platz beim Fahren und der Wahrscheinlichkeit von Fehlverhalten. Beim ÖPNV dagegen stehen oder sitzen die Fahrgäste. Nur eine/r kann verkehrt handeln, der oder die da vorne.

    Lebensqualität steigt mit dem ÖPNV und dem zu FUß Gehen, mit dem Rad dagegen bedingt. Mit dem Auto fällt sie in Zentrumslagen.

  48. 4.

    Schafft endlich den Maskenzwang ab und dann wird sich der ÖPNV wieder erholen.

    Ich setzt mich jedenfalls nicht jeden Tag zwei Stunden Maske in die S Bahn und atme meine ausgeatmete Lift wieder ein und schwitze unter dem Ding.
    (Sorry, liebe Grüne. Die Ihr für das tolle Zwangsgeld gesorgt habt, wenn man die Maske mal absetzt oder vergessen hat).

  49. 3.

    Zur Wahrheit gehört:
    Während gewisse Berliner die S-Bahn nur noch aus praktischen Gründen benutzt hatten, schlug im März der Hygiene-Effekt zu.
    Bahnhöfe wie Alex und Zoo sind auch trotz Corona dreckig geblieben.
    Statt diversen sinnlosen Hygiene-Tamtams und Scheinsauberkeits-Verordnungen an anderer Stelle hätte man hier mal eine Hygiene- und Sicherheits-Offensive starten müssen.
    Null Toleranz gegen aggressive Personen.
    Klare FensterAuf-Regeln, mehr Züge zu Stoßzeiten.
    Selbst einfache Maßnahmen wurden unterlassen.
    Wohn- und Waschraum-Offensive für Obdachlose.
    Hustende und bettelnde Menschen tragen zum Wohlgefühl nicht bei.
    Für mich ist das Senatsversagen.
    2015 waren doch auch Milliarden für die Unterbringung möglich.

  50. 2.

    Kurz gefasst, mehrspuriger Radwege-Ausbau für den Sommer, mit mehr Beschränkungen für Pkw, Lkw und LINIENBUSSE. - Mit dem Ausbau der Luftrettungsinfrastruktur. Also Erweiterung der Krankenhäuser und PFLEGEHEIME um jeweils 2 Hubschrauber-Landeplätze bei entsprechender Umwidmung von bestehenden und herzustellenden Baulücken zu Bedarfslandeplätzen. Nicht vergessen, winterharte Rettungshubschrauber bestellen, mit Fahrradabteil.
    - Im Winter bekommt die S-Bahn dann jeweils 4 Güterwagen für den Fahrradtransport angehängt. Auf der Straße fahren, geht dann nur wenn spezielle Radweg-Räumfahrzeuge angeschafft werden die zwischen den Radschutzpollern manövrieren können. Rechtzeitig, VOR 10-12 Jahren bei der Industrie nachfragen und - auch wirklich bestellt haben - !- Brauchen wir nicht ? Falsch, wir sind im Klimawandel. Niemand kann vorhersagen, wie sich die Winter entwickeln, Falsch ? Meteorologen, Klimaforscher, Falsch, die Leute arbeiten mit den Klimadaten der letzten 500 Millionen Jahre und statistischen Wettermodellen, - sagen aber das Wetter der nächsten 24 Stunden mit einer Wahrscheinlichkeit von nicht ganz 50 % voraus. - Woher ich mein Wissen habe ? Bei angekündigten Starkregen trockenen Fusses Einkäufe erledigen und am blauen Himmel erfreuen.

  51. 1.

    Fakt ist, der Radverkehr ist extrem aggressiver und rücksichtsloser geworden. Und im Straßenverkehr geht es nur miteinander nicht gegeneinander, ein bisschen Gelassenheit würde vor allem unseren Pedalrittern gut tun.

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