Eine Frau mit Mundschutz steigt an einem Bahnsteig in eine Tram. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
dpa/Jörg Carstensen
Audio: rbb 88,8 | 31.07.2020 | Michael Handel | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Akzeptanz gestiegen - BVG: 90 Prozent der Fahrgäste halten sich an Maskenpflicht

50 bis 500 Euro kann es Fahrgäste in Berlin kosten, wenn sie keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Seit dieser Ankündigung sind nach Erhebungen der BVG wieder mehr Masken zu sehen. Trotzdem missachten Zehntausende die Pflicht.

Die überwiegende Mehrheit, rund 90 Prozent der Fahrgäste, hält sich laut BVG an die Pflicht, Mund und Nase in öffentlichen Verkehrsmitteln zu bedecken.

Im Gegenzug zählten Sicherheitsleute der BVG in den letzten drei Wochen etwa 30.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht, bestätigte Sprecherin Petra Nelken am Freitag rbb|24. Zuerst hatte der Tagesspiegel berichtet. Nach einer Anfrage von rbb|24 handelt es sich laut BVG dabei um etwa ein Zehntel der Fahrgäste ohne Maske in Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen.

Den Angaben zufolge ist damit die Akzeptanz der Maskenpflicht in den Verkehrsmitteln der
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestiegen. Denn Mitte Juni, als die BVG noch nicht selbst kontrollierte, trugen laut Nelken damals zwar 90 Prozent der Fahrgäste Masken in Bussen - aber in Trams lag die Quote bei 85 Prozent, in U-Bahnen nur bei 75 Prozent.

Abends und nachts lasse Disziplin nach

Rund um die Uhr sichteten zehn bis zwölf Teams etwa 1.000 bis 1.200 Fahrgäste. Dabei seien die 30.000 Verstöße festgestellt worden. "Am größten ist die Disziplin im Berufsverkehr, abends und nachts lässt sie nach", sagte Nelken rbb|24.

Bußgeld 200 Mal

Die meisten Fahrgäste würden eine Maske aufziehen, sobald sie darauf angesprochen werden. Eine "Vertragsstrafe" in Höhe von 50 Euro – von einem Bußgeld wäre nur die Rede, wenn die Polizei oder das Ordnungsamt die Pflicht durchsetzt – soll deshalb nur rund 200 Mal durchgesetzt worden sein, wie Nelken bestätigte.

Von Kontrollen durch die BVG wollte sie nicht sprechen. Die Sicherheitsleute seien ohnehin in den Zügen unterwegs und achteten nun zusätzlich auf die Einhaltung der Maskenpflicht.

Bis zu 500 Euro Strafe

Die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist in den Nutzungsbedingungen der BVG aufgenommen. Der Senat hatte Anfang Juli die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss damit rechnen, zwischen 50 und 500 Euro Strafe zahlen zu müssen. 500 Euro werden fällig, wenn jemand mehrfach gegen die Maskenpflicht verstößt. Seit dem 7. Juli 2020 können Mitarbeiter der BVG in U-Bahnen, Bussen und Trams das Tragen eines Mund-Nasenschutzes kontrollieren.

S-Bahn-Mitarbeiter weisen auf Maskenpflicht hin

Bei der Deutschen Bahn und der Berliner S-Bahn, dem Tochterunternehmen des Konzerns, sind die Mitarbeiter angewiesen, Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Das teilte eine Bahnsprecherin am Freitag mit. "Wir behalten uns vor, Reisende im Einzelfall von der Beförderung auszuschließen. Sollte es im Zusammenhang mit der Tragepflicht zu Konflikten kommen, wird – wie grundsätzlich in allen eskalierenden Konfliktsituationen – auch hier die Bundespolizei hinzugeholt", so die Bahn.

Fahrgäste der Deutschen Bahn ohne Maske würden kostenlose Einweg-Modelle erhalten. Nach Angaben der Sprecherin sollen in den nächsten Wochen mehr als 300.000 Masken an Reisende und Bahnhofsbesucher ausgegeben werden.

Sendung: rbb 88,8, 31.07.2020, 09:30 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

51 Kommentare

  1. 51.

    Auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht; dieses wird u.a. durch die Maskenpflicht (einen minimalen Eigriff in ein anderes Grundrecht) geschützt.
    Grundrechte können auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden - hier auf Grund des Infektionsschutzgesetzes. Im Übrigen gibt es inzwischen mehrere Urteile von (Verfassungs)Gerichten, die die Maskenpflicht als GG-konform und verhältnismäßig anerkennen.
    Es hat also niemend "mal einfach gesagt ...och das passt mir grad nicht so....setzen wir mal außer Kraft. "
    Aber mal ehrlich Andreas - das wissen Sie eigentlich alles ;) Sie wollen es nur nicht wissen/anerkennen.

  2. 50.

    90% sind absolut unrealistisch! Maximal 60-70% tragen ihre Maske korrekt. Also nicht mit freier Nase oder als Kinn- oder Halsschutz. Ich fahre viel mit der BVG und habe erst eine Kontrolle gesehen. Auch im Bekannten- und Kollegenkreis höre ich das gleiche.

  3. 49.

    Der Mundschutz schränkt ein Grundrecht ein.
    Grundrechte sind das höchste Gut.... da kann man nicht mal einfach sagen ...och das passt mir grad nicht so....setzen wir mal außer Kraft.

    Das Bundesverfassungsgericht hat der Politik bei der Zustimmung dieses Grundrecht einzuschränken auf den Weg gegeben ... das müsst ihr immer wieder kontrollieren ob es noch verhältnismäßig ist.

    Und genau das ist es was nun nicht mehr gegeben ist ... die Verhältnismäßigkeit .... man kann nicht Millionen von Bürgern etwas aufzwingen was sie nicht möchten.... jeder kann sich durch spezielle Masken die es zu kaufen gibt selbst schützen.
    Ein Maskenzwang ist absolut unverhältnismäßig. Wer will schützt sich, wer nicht lässt es.

  4. 47.

    Soso, weil die Maskenpflicht nicht flächendeckend kontrolliert werden kann, ist sie lächerlich. Was für eine irre Logik.

    Man sollte Geschwindigkeitsmessungen abschaffen. Weil das nicht flächendeckend kontrolliert werden kann, sind sie lächerlich. Freiheit für die Bürger. Besonders für das nicht vorhandene Hirn.

  5. 46.

    Freiheit für die Gummibärchen. Was schränkt denn der Mundschutz ein? Okay, es ist lästig. Aber wenn es Berufe gibt, in denen den ganzen Tag mit Maske gearbeitet werden muss, dann schafft muss es möglich sein, mal einige Zeit, ja auch Stunden mit Maske in der BVG zu fahren. Sprechen, essen und und trinken muss man auch nicht in der BVG. Einfach etwas Selbstdisziplin im Interesse der Gemeinschaft. Einkaufen kann man auch mit Maske. Geht alles, wenn man will. Mit Bockigkeit ist uns nicht geholfen.

  6. 44.

    Auch ich bin Asthmatiker und bin eine gefährdete Person (Chemo seit 2016) und wahrscheinlich mein Leben lang und trotz Probleme fahre jeden Morgen zur Arbeit mit Maske. Das bin ich anderen und mir selbst schuldig!

  7. 43.

    Auch ich bin Asthmatiker und bin eine gefährdete Person (Chemo seit 2016) und wahrscheinlich mein Leben lang und trotz Probleme fahre jeden Morgen zur Arbeit mit Maske. Das bin ich anderen und mir selbst schuldig!

  8. 42.

    Soso, weil die Maskenpflicht nicht flächendeckend kontrolliert werden kann, ist sie lächerlich. Was für eine irre Logik.

    Man sollte Geschwindigkeitsmessungen abschaffen. Weil das nicht flächendeckend kontrolliert werden kann, sind sie lächerlich. Freiheit für die Bürger. Besonders für das nicht vorhandene Hirn.

  9. 41.

    Es gibt immer einen anderen Weg .....
    Die Dänen .... da wird empfohlen zu Stoßzeiten die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden.

  10. 40.

    "Jeder der sich vermummen will, kann dann in die Mitte oder umgekehrt."
    Allein Ihre Wortwahl zeigt, dass Sie NICHTS verstanden haben. Es geht nicht um Vermummung, sondern um Maskentragen zum Schutz anderer Menschen.
    Wer aber so asozial ist, dass ihm andere Menschen und deren eventueller Tod egal sind, der faselt von Vermummung und trägt keine Maske. Auf Ihren restlichen blöden Vorschlag muss man gar nicht erst eingehen.

  11. 38.

    Ja, Sie haben Recht, aber ziehen die falschen Konsequenzen. Eine Maskenpflicht ist schlichtweg nIcht flächendeckend zu kontrollieren, deshalb ist sie lächerlich. Man könnte bespielsweise den ersten oder letzten Wagen jedes Zuges für Fahrgäste ohne Maske reservieren.

  12. 36.

    Wenn Sie schon den Hilfspolizisten mimen, dann bitte aber richtig. Woher wissen Sie denn, dass der erwähnte Fahrgast nicht maskenbefreit war durch einen Attest? Haben Sie ihn gefragt? Ich habe einen Attest und werde auch immer öfter sehr unhöflich und dumm von solchen Hilfspolizisten wie Ihnen angesprochen. Ich mache mir dann das Vergnügen und sage, ich werde die Polizei rufen wegen Belästigung. Die meisten Maskenträger im Aufreger-Modus schauen dann sehr verdutzt herum.

  13. 35.

    Freitag, den 31.7.2020 gegen 5:32 Uhr: S-Bahnhof Warschauer Straße: unter anderem 2 Menschen vom Sicherheitsdienst (Security), der jüngeren von beiden trägt ordnungsgemäße die Maske, der ältere am Kinn. Wie will er jemanden ohne Maske erzählen das er sie tragen sollte??? Jeden Morgen das selbe Spiel immer die selben ohne Maske und einige unter der Nase (nicht wenige) und dann in die vollen Ersatzbusse. Es gibt Leute die haben es noch nicht realisiert und auch kein Wort von Busfahrer. Ich lief schon die ganze Woche ab Ostbahnhof zur Arbeit. Es ist jeden Morgen so

  14. 34.

    Schon mal daran gedacht, dass viele aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen?Die sich hier so ereifern, sollten auch mal darüber nachdenken.

  15. 33.

    Ich schon, wohne allerdings auch in einem Aussenbezirk. Sobald man in die Innenstadt kommt, nimmt die Intelligenz ab.

  16. 32.

    Da muss ich Dir leider Recht geben. Noch nicht einmal die klimatisierten Fahrzeuge sind klimatisierten. Die ollen anderen sind sowieso im Sommer eine Zumutung.

  17. 31.

    Bei denjenigen, bei denen der Verstand auf der Strecke geblieben ist, muss man leider an Portemonaie gehen, eine andere Sprache verstehen die leider nicht.

  18. 29.

    Zustimmung! Mit genügend Zwang kann man fast alles erreichen. Aber dann von Akzeptanz zu reden erscheint mir reichlich zynisch.

  19. 27.

    "Von Kontrollen durch die BVG wollte sie nicht sprechen." Das will ich auch nicht, denn ich habe noch NIE Kontrollen erlebt. Im Umkehrschluss frage ich mich natürlich, woher die BVG ihre 90 % Zustimmung hat. Am Schreibtisch ausgedacht?
    Anstatt sich durch Kontrollen und Strafen den sinkenden Einnahmen entgegenzustellen, gefährdet die BVG durch Nichtstun weite Teile der Bevölkerung. Auch ich gehe inzwischen mehr zu Fuß, weil sich die Berliner Anarchie auch in Bahn und Bus hält. Dann hat die BVG eben kein Geld durch meinen Fahrscheinkauf. Ist ja offensichtlich so gewollt.

  20. 26.

    Diese Zahl kann ich aus eigener, täglicher Erfahrung nicht ansatzweise bestätigen. Vielleicht fahre ich mit einer anderen BVG ? Gibts davon 2 in Berlin ??

  21. 25.

    Doch, vor einiger Zeit gab es aber mal einen Busfahrer der Linie 186, der an vielen Haltestellen nach hinten kam und für Ordnung sorgte. Das muss mal lobenswert erwähnt werden, auch wenn dadurch der Bus Verspätung aufbaute. Ansonsten so etwas nicht wieder erlebt-eben Gleichgültigkeit!

  22. 24.

    Was ist das denn für ein mehr als eigenartiger Vorschlag?
    Die Maskenverweigerer stecken sich dann gegenseitig und anschließend weite Teile der Bevölkerung an. Oder wie?
    Wer keine Maske tragen will, soll aus den Öffentlichen wegbleiben. Ich tue das mehr und mehr. Weil ich einfach keine Lust auf diese Maskenverweigerer. Gerade heute wieder so eine Zicke im 200er. Rennt zum Entwerter, rennt durch den Bus. Von mir angesprochen: "Ja, setze ich gleich auf". Gehts noch? Wie blöd ist das denn? Erst das Hirn einschalten, dann die Maske aufsetzen, dann erst einsteigen. Interessiert aber keinen von der BVG.
    Ich meide die Öffentlichen aus genau dem Grund immer mehr.

  23. 23.

    Sorry ich trage immer eine Mund Nasen bedeckung aber heute musste ich 2 x sie auch unter die Nase ziehen weil es in der Straßenbahn so etwas von heiß war das Ich echt Probleme bekam. Da geht mir meine Gesundheit vor. Solange die BVG nicht in der Lage ist dafür zu sorgen das vorhandene Klimaanlagen auch funktionieren wird es bei diesen Temperaturen noch mehr vorkommen das Leute ihre Maske nicht oder nicht richtig tragen

  24. 22.

    Man sollte mal darüber nachdenken wo die Hot spots sind. Bei der BVG. U7!! Geht gar nicht.

  25. 21.

    Akzeptanz gestiegen? Wir werden gezwungen oder es wird ein saftiges Bußgeld von bis zu 500 Euro fällig!
    Polizeilicher Zwang hat doch mit Akzeptanz nichts zu tun!

  26. 20.

    "Bei der ... Berliner S-Bahn ... sind die Mitarbeiter angewiesen, Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf die Maskenpflicht hinzuweisen."
    Leider musste ich in den letzten Wochen mehrfach Zeuge davon werden, dass Maskenverweigerung weder die Fahrkartenkonrolleure (auch Vertreter der S-Bahn!) noch das Personal der DB-Sicherheit, welches manchmal in der S-Bahn anzutreffen ist, interessiert! Nur zwei (selbst erlebte) Beispiele:
    - ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit ist ohne Maske in die S-Bahn gestiegen, hat telefoniert und erst danach seine Maske aufgesetzt; gleichzeitig ist die Mitarbeiterin einer anderen Streifen eingestiegen und hatte ihre Maske unter der Nase
    - ein Fahrgast ohne Maske ist beim Eingesteigen direkt an einem Mitarbeiter der DB-Sicherheit vorbeigegangen, ohne dass dieser etwas gesagt oder im Entferntesten reagiert hat.
    Eine entsprechende Mail an die S-Bahn war denen nichtmal eine Eingangsbestätigung wert!!

  27. 19.

    Ich habe (als täglicher S-Bahn- und U-Bahn-Fahrgast) auch den Eindruck, dass die BVG sich die Zahlen hier schönrechnet. In den 90% sind wohl auch die vielen Verantwortungslosen mit eingerechnet, die ihre Maske "lässig" unter der Nase tragen.
    @[Daniel] vom 31.07.2020 um 16:17:
    Danke, dass Sie die Öffis meiden, wenn Sie keine Maske tragen! (Das ist übrigens ernst gemeint!)
    Keine Zweiteilung, weil es hier um den Schutz ALLER und die Verantwortung eines jeden Einzelnen für die Gesellschaft geht und nicht um eine minimale Einschränkung der eigenen Freiheit, die manche zu einem Angriff auf unsere Demokratie hochstilisieren - interessanterweise überwiegend Anhänger diktatorischer Politikströmungen ;) (by the way: ein Grundrecht endet dort, wo ein anderes betroffen ist; und das Recht ohne Maske rumzulaufen endet nun mal dort, wo das Recht der anderen auf Gesundheit [mithin körperliche Unversehrtheit] massiv bedroht ist!)

  28. 18.

    Ich beobachte viele jüngere Menschen die ihre Maske nur beim Einstieg und dann während der Fahrt unterhalb vom Kinn tragen, damit sie diese bei einer Kontrolle schnell nach oben ziehen können. Auch habe ich noch nicht einen Busfahrer erlebt der etwas gesagt hat. 90 Prozent entspricht nicht wirklich der Realität.

  29. 17.

    Der grösste Schwachsinn den die BVG verbreitet.
    Erst gestern bin ich mal wieder mit dem M37 Bus , kommend vom Hahneberg gefahren.
    Der Busfahrer hatte noch einen Kollegen eben sich.
    Keiner von beiden hat die beiden Personen OHNE Maske angesprochen noch abgewiesen eine zu tragen.
    Es interessiert keinen..... wahrscheinlich ist die Angst grösser.
    Die Realität sieht anders aus als das was man uns hier suggeriert.
    Eine Lachnummer unsere BVG.

  30. 16.

    Da sind wir einer Meinung, ich werde so lange BVG/S-Bahn meiden bis ich wieder ohne Maske fahren darf.

    Warum macht man nicht hälfte hälfte. Mittlere Zugteile Vermummungspflicht, restlicher Bereich Vermummungsfreiheit. Jeder der sich vermummen will, kann dann in die Mitte oder umgekehrt.

  31. 15.

    Ich fahre trotz Corona öfter BVG und halte die durchschnittlich 10% "Maskenmuffel" für untertrieben. Man kann nach Uhrzeit/Bezirk/Verkehrsmittel/Klientel differenzieren, aber hier ist zu wenig Platz. Muss auch nicht sein, die Verweigerer müssen IMHO für wirksamen Schutz eh noch weniger werden - wie wäre es mit 0%? Leider scheint entgegen sozialromantischer Träumerei ein gewisser Teil der Bevölkerung im Kindergartenalter steckengeblieben zu sein. Ohne Sanktionen (die aber kommen müssen) passiert nichts. Wenn es tatsächlich kostet, klappt es auch. Schade eigentlich, denke ich sonst. Aber hier ist es nicht hinnehmbar. Wegen des Respektes anderen gegenüber und aus wirtschaftlichen Gründen.
    Ich bin ein großer Fan ausführlicher Kommunikation, aber hier ist weiß Gott genug geredet worden. Es wird Zeit, dass solche notwendigen Regelungen effizient durchgesetzt werden. Man kann das momentan in viele Richtungen weiterdenken (z.B. illegale Feten usw.).

  32. 14.

    90%? Selbst wenn, dann haben aber davon 30% die Maske nicht über die Nase gezogen.

  33. 13.

    Ja,ja - mit dem Denken ist das so eine Sache ...
    Es ist auf jeden Fall angebracht, sich an die AHA-Regeln zu halten und das Virus dadurch einzudämmen, auch wenn es Ihnen im Moment zu wenig Tote sind.

  34. 11.

    Zitat: "Die meisten Fahrgäste würden eine Maske aufziehen, sobald sie darauf angesprochen werden."

    Das ist doch total lächerlich! Wie lange dauert es wohl, bis die Maske dann wieder unten ist?

    Wir haben es nicht nur mit Maskenverweigerern, sondern auch mit "Kontrollverweigern" zu tun, die keine Strafen einziehen.

    Für Risikogruppen können öffentlichen Verkehrsmittel zur „Todesfalle“ werden.

    Hamburg hat über 650.000 Euro an Corona-Bußgelder eingenommen.

    siehe "NDR Corona-Verstöße: Hamburg nimmt 650.000 Euro ein"

    Ich werde nicht nur jetzt, sondern möglichst auch in Zukunft öffentliche Verkehrsmittel vermeiden. Diese Verantwortungslosigkeit sollte nicht unterstützt werden.

    Was wir noch brauchen sind Strafen für die mangelnde Durchsetzung der Maskenpflicht. Der Bürger sollte ein Anrecht auf diesen Mindestmaß an Schutz haben.

  35. 10.

    Jaja die 10% ohne Maske in der BVG verursachen die 2. Welle.
    Ich dachte es sind die ungetesteten Urlaubsrückkehrer.
    Oder sind es doch die Schüler die ohne Maske und ohne Abstand.

    In Deutschland ohne BVG steigen die Zahlen ..... in Berlin mit BVG dümpeln sie bei 50 rum ... mal ein paar mehr ... mal ein paar weniger.... und das seit Wochen....und die Leute werden nicht müde immer wieder alle möglichen Gründe für das was sein könnte aber noch immer nicht (trotz Warnungen/Ankündigungen) eingetreten ist "neu" aufzuwärmen.

  36. 9.

    # D.W.R. , sie haben gut reden. In Frankreich ist letztens erst ein Busfahrer erschlagen worden als er die Maskenpflicht durchsetzen wollte.
    Aber 10% Maskenverweigerer reichen auch um den Virus zu verbreiten. Mit dieser Quote kann sich die BVG nicht brüsten.
    Es ist schlimm, aber weder die Staatsorgane noch die Gesamtgesellschaft ist in der Lage ihre Vorsichtmaßnahmen durchzusetzen. Im schlimmsten Fall müssen dann alle die Folgen ertragen.

  37. 8.

    Bußgelder oder "Vertragsstrafen" aussprechen ist eine, eintreiben aber das andere.
    Wie will man einem nackten Mann in die Tasche greifen?
    Viele sind nicht pfändbar.
    Aber solange es die Maskenpflicht gibt werde ich nicht mit Bus und Bahn fahren, schon gar nicht im Sommer.

  38. 7.

    Man kann sich alles schön rechnen, wenn es ohnehin nicht kontrolliert wird. In Bussen hätten es die Fahrer in der Hand, z.B. den Einstieg zu verweigern. Aber sollen die sich ernsthaft mit den Uneinsichtigen anlegen? Von den sich dann summierenden Verspätungen reden wir dabei lieber nicht. Die Bußgelder sind also nur wieder ein Feigenblatt des Senats, Muster ohne Wert.

  39. 6.

    was ist denn das für ein Weichspülgang....immer nur du,du....und Strafankündigung......durchziehen,kassieren...bis es auch die letzten Maskenverweigerer begreifen......es geht uns alle an.

  40. 5.

    Dann sollte mal die Linie M11 von und nach Schöneweide kontrolliert werden. Dort sind ist mindestens 30-50% (je nach Tageszeit) ohne Maske unterwegs. Und niemand war bisher zu sehen, der dort kontrolliert.

  41. 4.

    Wenn 10 Prozent der Autofahrer rote Ampeln oder Zebrastreifen ignorieren würden, würde man sich wohl nicht zufrieden geben.

  42. 3.

    Dafür sind aber auch die Busse und Bahnen deutlich leerer. Und die 90 %halte ich für zu optimistisch, wenn ich die Busse sehe höchstens 60%.
    Aber egal, solange Maskenpflicht dort besteht wird Auto gefahren. Die Umwelt freut sich.

  43. 2.

    10% der Bevölkerung wird die zweite Welle verursachen unter der 100% der Bevölkerung leiden werden. Warum tun die 90% jetzt nicht mehr dagegen frage ich mich? Katastrophe mit Ansage.

  44. 1.

    KANN es kosten... macht aber keiner. Ich sehe mehr als 10% ohne Maske.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine stark überfüllte Papiertonne in einem Berliner Hinterhof (Bild: rbb/Mühlberger)
rbb/Mühlberger

Der Absacker - Das Schlechteste erwarten, das Beste hoffen

Politik und Fußball, Sex, Crime und dann auch noch Wetter: Der Nachrichtentag hatte einiges zu bieten. Sarah Mühlberger macht sich derweil Gedanken über eine Zeit, die niedrige Erwartungen lehrt. Und kämpft mit Papierbergen.