Das Gerhart Hauptmann Gymnasium in Berlin in Treptow-Köpenick. (Quelle: rbb)
Audio: Inforadio | 13.08.2020 | Ute Schuhmacher | Bild: rbb

Lehrkraft positiv getestet - Berliner Gymnasium bleibt wegen Corona-Fall geschlossen

Im Berliner Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Treptow-Köpenick werden wegen eines Corona-Falls Lehrpersonal und Schüler getestet - und die Schule bleibt vorerst geschlossen. Unterdessen wehrt sich die Schulsenatorin gegen den Vorwurf der Konzeptlosigkeit.

Wegen eines Corona-Falls bleibt das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vorerst geschlossen. Wie Bezirksstadtrat Bernd Geschanowski dem rbb am Donnerstag sagte, sollen alle Lehrkräfte und eine Klasse auf das Coronavirus getestet werden. Deshalb könne man noch nicht einschätzen, wann das Gymnasium im Ortsteil Friedrichshagen wieder öffnen könne.

Im Laufe des Tages würden 22 Schüler und 76 Lehrer getestet. Im Idealfall lägen die Laborproben am Freitag vor. Dann werde über das weitere Vorgehen entschieden. Es sei nicht vorgesehen, dass der Schulbetrieb komplett lahmgelegt werde, so Geschanowski weiter.

Schulleiter bedauert Schließung kurz nach den Sommerferien

Schulleiter Thomas Hänert erklärte am Donnerstag im Interview mit dem rbb, er sei von der betreffenden Lehrkraft am Mittwoch zwischen 17 und 18 Uhr über das positive Testergebnis informiert worden. Das Gesundheitsamt sei aber telefonisch nicht erreichbar gewesen, so Hänert. Da er keine fachliche Rückmeldung mehr habe bekommen können, habe er per Mail das Kollegium und die Elternvertreter über seine Entscheidung zur Schließung des Schule informiert. Diese Maßnahme habe er vorab mit der Schulaufsicht besprochen.

Bezirksstadtrat Bernd Geschanowski sagte, man werde jetzt prüfen, wann und wo der Anruf der Schulleitung im Gesundheitsamt am Mittwoch eingegangen war. Die Rufbereitschaft des Amtes sei besetzt gewesen.

Schulleiter Hänert: "Gesundheitsschutz aller Beteiligten geht vor"

Die Schulleitung begründete ihre Maßnahme am Mittwoch in einer Mitteilung an die Lehrer, Schüler und Eltern. "Obwohl die betreffende Lehrkraft nur mit wenigen Schüler*innen und Lehrkräften Kontakt hatte und sich an die geltenden Hygienevorschriften gehalten hat, also eine Übertragung relativ unwahrscheinlich ist, hat für uns der Gesundheitsschutz aller Personen im Haus höchste Priorität", heißt es in dem Schreiben, das dem rbb vorliegt. Seit Donnerstagmorgen steht die Schulleitung nun in Kontakt mit dem Gesundheitsamt.

"Mir ist schon klar, das ist eine rigorise Maßnahme, gerade nach den Zeiten der Schulschließung im Frühjahr. Aber für mich ging an dieser Stelle die Prävention und der Gesundheitsschutz aller Beteiligten vor", so Hänert im rbb. Gleichwohl sei die Schließung bedauerlich, gerade weil Schüler und Lehrer nach langer Zeit wieder zu einem regelmäßigen Unterrichtsbetrieb zurückkehren wollten.

Zurück zum Home-Schooling

Das Gymnasium hat 800 Schülerinnen und Schüler und ist die erste Schule in Berlin, die wegen eines Corona-Falls geschlossen hat. Die Fachlehrer seien gebeten, den Schülern Aufgaben zukommen zu lassen.

Sieben weitere Schulen melden Fälle

Kurz nach Beginn des neuen Schuljahres in Berlin wurden neben dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium an sieben weiteren Schulen Corona-Infektionen festgestellt, wie die Senatsbildungsverwaltung dem rbb weiter mitteilte. Laut "Tagesspiegel" vom Mittwoch handelt es sich dabei um folgende Schulen:

  • Heinz-Berggruen-Gymnasium in Westend
  • Anna-Essinger-Geminschaftsschule in Lichterfelde
  • Karl-Weise-Schule in Neukölln
  • Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster in Schmargendorf
  • Gustav-Freytag-Oberschule in Reinickendorf
  • Max-Beckmann-Oberschule in Reinickendorf

Laut Gesundheitsverwaltung gebe es eine weitere, nicht benannte, betroffene Schule in Reinickendorf, heißt es. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen seien unter Quarantäne gestellt worden.

Der Amtsarzt des Bezirks Reinickendorf, Patrick Larscheid, hat sich dagegen ausgesprochen, Schulen wegen einzelner Corona-Fälle komplett zu schließen. Er sagte, viel normaler und unaufgeregter sei es, einzelne Klassenverbände für einige Tage in Quarantäne zu schicken.

Gewerkschaft kritisiert Konzeptlosigkeit

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin geht indes davon aus, dass weitere Schulen wegen Corona-Fällen vorübergehend geschlossen werden müssen. Die GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik warf am Donnerstag im rbb-Inforadio Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vor, kein Konzept dafür zu haben. Nur die Schule zu schließen, reiche nicht. Man brauche einen Plan B, so Siebernik.

Außerdem kritisierte die GEW, die Schulen seien auf mögliche Infektionen nicht gut genug vorbereitet worden. Die Sommerpause sei "verschlafen" worden durch die zuständige Verwaltung und Senatorin Scheeres, hatte Siebernik am Dienstag gesagt.

Scheeres wehrt sich gegen Vorwurf

Scheeres wehrte sich am Donnerstag gegen den Vorwurf von Schulleitern und GEW, die Schulen seien mit Hygieneplänen zum Schuljahresbeginn allein gelassen worden. Es gebe einen Musterhygieneplan, den die Schulen auf die jeweilige räumliche Situation anpassen sollen, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in der rbb-Abendschau. Gemeinsam mit der Gesundheitsverwaltung und den Gesundheitsämtern sei eine Handreichung erarbeitet worden.

Dass am Donnerstag in Berlin eine Schule geschlossen wurde, hätte sie sehr besorgt, weil die Lehrkräfte sich dort nicht an den Hygieneplan gehalten hätten, so Scheeres. Es sei wichtig, dass in den Schulen die Regeln auch eingehalten würden, damit der Gesundheitsschutz gewährleistet werde und die Schülerinnen und Schüler beschult werden könnten.

Senatorin kündigt Gespräche mit Lehrern und Eltern an

Das neue Schuljahr in Berlin hatte am Montag begonnen. Die Schülerinnen und Schüler haben wieder Unterricht im Regelbetrieb, also ohne Abstandsregeln und in gewohnter Klassenstärke, müssen aber außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Daran hat es in den vergangenen Wochen viel Kritik gegeben, nicht zuletzt von der GEW und dem Landeselternausschuss.

Für kommenden Montag kündigte Bildungssenatorin Scheeres die erste Sitzung des neuen Hygienebeirats an. Die Senatorin reagierte damit auf eine Einladung durch die beiden Organisationen zu einem Treffen für einen "Corona-Bildungspakt" am Donnerstag.

GEW und Elternvertreter hatten argumentiert, es müsse dringend darüber gesprochen werden, wie gute Bildung und Gesundheitsschutz in den Schulen miteinander vereinbart werden könnten. Dem entgegnete Scheeres in einem Brief: "Würden wir jetzt erst über einen 'Corona-Bildungspakt' nachdenken, wären wir reichlich spät dran."

Sendung: Abendschau, 12.08.2020, 19.30 Uhr

Hinweis der Redaktion: rbb|24 berichtet nicht über jeden Corona-Fall in Berliner oder Brandenburger Schulen und auch nicht über jede Schul- oder Klassenstufenschließung beziehungsweise alle Quarantäne-Maßnahmen. Die Fälle, über die wir berichten, haben wir redaktionell ausgewählt, weil es hier besonders berichtenswerte Auswirkungen gibt oder sie exemplarisch für die Situation stehen.

Was Sie jetzt wissen müssen

130 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 130.

    Sie verkennen, dass die Frage an die Leugnerfraktion ging. Warum empfinden diese Leute die Regeln als sinnlos? Und was denken diese Leute, warum der Staat dies so regelt? Warum Sie hier anstelle der Aluhüte antworten weiß ich nicht.

  2. 129.

    MUND-NASE-SCHUTZ-REGEL
    Das Tragen eines MNS verringert die Gefahr der Virusübertragung (Tröpfchen, Aerosole).
    An beengten Orten gibt es sogar eine Pflicht zum Tragen des MNS (ÖPNV, Geschäfte, Resturants etc.).
    Wichtig: Sie ERGÄNZT die Abstandsregel, setzt sie jedoch nicht außer Kraft!
    https://www.tagesspiegel.de/images/politiker-und-die-corona-regeln/25842370/1-format43.jpg

    ABSTANDSREGEL
    Mit einem Abstand von ca. 1,50 Meter zwischen Personen verringert man deutlich die Gefahr der Virusübertragung.
    https://img.zeit.de/politik/deutschland/2020-08/olaf-scholz-spd/wide__820x461__desktop

    HYGIENEREGEL
    Oftmaliges gründliches Händewaschen trägt dazu bei, dass über die Hände aufgenommene Viren (von Alltagsgegenständen) nicht an die eigenen Schleimhäute gelangen können, wenn man sich z.B. an Nase, Mund oder Augen fasst.
    https://www.youtube.com/watch?v=sLa_QiWulPE

    Die Regeln sind stichhaltig.
    Was verstehen Sie daran nicht?

  3. 128.

    Ein anderes Problem haben Sie nicht? Aha. Schön. Die Menschen im Sinne der Menschheit sind tendenziell eben egoistisch. Leider muss man sie nehmen wie sie sind, es gibt keine anderen. Sie dürfen ja auch hier trollen

  4. 127.

    "...wenn die Menschen weiterhin so unachtsam und ignorant sind."
    So ein pauschaler Kollektivvorwurf an "die Menschen" ist natürlich leicht ausgesprochen.
    Wenn Sie Politiker wären, würde man Ihnen raten, sich doch ein anderes Volk zu wählen.

    Ihrer Argumentation würde es gut tun, wenn Sie diejenigen "unachtsamen und ignoranten" Menschen(gruppen) etwas genauer spezifizierten.

    Restaurantbesucher? Urlauber? ÖPNV-Nutzer? Nee, geht nicht.
    Auch diese Gruppen sind sehr groß, zu ihnen gehören jeweils sehr, sehr viele vernünftige Menschen.

    Sind es die berüchtigten Maskenverweigerer? Die Nichtabstandhalter? Und sind das tatsächlich so viele, dass man ihnen hauptsächlich die "Schuld" geben kann?
    Wenn ja, gibt es dazu Belege, und zwar für ganz konkrete Vorfälle?

    Sie sehen, einfach nur allgemein "die Menschen" verantwortlich zu machen, geht fehl.

    Übrigens: Da ich (Maskenträger und Abstandhalter) zu "den Menschen" gehöre, weise ich Ihren Vorwurf an mein "Kollektiv" zurück.

  5. 126.

    Hallo Hanna,

    können Sie auch weiter denken als von jetzt bis gleich und/oder es unterlassen, meine Erklärungen bewusst falsch zu interpretieren? Ich rede nicht von der aktuellen Lage, sondern von der, die uns bevorsteht, wenn die Menschen weiterhin so unachtsam und ignorant sind. Eigentlich ist das nicht sonderlich schwer, zu verstehen ...

  6. 125.

    "So eine entscheidungsgrundlage gibt es auch nur bei Corona."

    Das liegt daran, dass man das Virus oder eher die Viren schlecht über Videokameras verfolgen kann. Ein gezieltes Meiden der Viren bzw. Aus-dem-Weg-Gehen macht leider auch wenig Sinn, da sie zu klein sind, um überhaupt erkannt zu werden. Eine Starkstromleitung, einen Lkw, Tornado oder einen Tsunami sieht man z. B. halt eher als Viren, die wirklich sehr, sehr, sehr, sehr klein sind - gewissermaßen mikroskopisch klein. Somit kann man leider nicht ausschließen, dass sich eventuell noch mehr Menschen angesteckt haben.

  7. 124.

    Mal eine Frage an Andreas um Co. Welchen Sinn haben eurer Meinung nach die Coronaregeln? Also, was bezweckt der Staat damit? Bzw. die WHO und das RKI und die EU usw... Bitte ganz konkrete Antworten und keine Gegenfragen. Der Staat etc. haben ja Gründe für die Regeln genannt. Die sind euerer Meinung nach nicht stichhaltig, also Feuer frei. Warum macht der Staat das?

  8. 123.

    Eklig, Alte abschieben bis zum Tod? Weil der ja eh kommt? Ab welchem Alter denn? 50, 60, 62, 68, 71? Und Kranke dann auch gleich unabhängig vom Alter? Mir sind alle Menschen wichtig.

  9. 122.

    Diskutieren Sie mal mit Radikalen. Da können Sie auch mit der Wand reden, wer sich allseits anerkannten Fakten verschließt und sich darauf zurückzieht, es gäbe Corona nicht, weil er es nicht gesehen habe, ist ein hoffnungsloser Fall. Wer zb den Holocaust verleugnet, die Bundesrepublik für eine GmbH hält und denkt, es gebe Rassen, der ist einfach nicht sehr weit entwickelt. Da diese Leute quasi die FDGO gefährden muss man dagegen etwas sagen.

  10. 120.

    "Deutschland mit Brasilien zuvergleichen ist noch dümmlicher."

    Mhm. Aber wissen Sie, was noch dümmlicher ist? Dass Sie offensichtlich nicht verstehen, wenn ich schreibe, dass es noch andere Faktoren neben der Letalität zur Bestimmung der Gefährlichkeit von Corona gibt, Sie Genie.

    "Wie so viele User hier, zweifel auch ich an Ihrem Verstand."

    Ach was? Sprechen Sie hier auch für alle anderen? Interessant, denn ich habe bereits viel Zuspruch bekommen für meine Kommentare.

  11. 119.

    Absolut korrekt: Exakt wie in der DDR! Quasi eine DDR 2.0. Das kann man sehr gut miteinander vergleichen. Also setzen wird die Schwachen einfach dem Risiko aus.

    Man könnte schließlich genauso gut beim Spazierengehen von einem Hochhaus erschlagen oder von einem Blitz getroffen werden. Wenn andere Menschen sterben: Was soll's? Das Leben geht für die Starken schließlich weiter, genau wie in der Welt der Tiere - Survival of the fittest! Daran sollte sich eine humanistisch-zivilisierte Gesellschaft ein Beispiel nehmen. Danke für Ihren philosophisch-profunden Kommentar, davon könnten wir hier echt mehr gebrauchen.

  12. 118.

    Was hier schon wieder los ist in den Kommentaren. Da lässt man die Klasse einmal unbeaufsichtigt...Leute Leute... also wirklich. Die Pandemie offenbart doch wunderbar den psychischen und physischen Zustand des Bildungssystems in Berlin. Note: mangelhaft! Leider kann man Frau Scheeres auch keine bessere Note ausstellen, hatten ihre Maßnahmen in den vergangenen Jahren nur eine PR Wirkung, sonst nichts. Schade, die Senatorin blieb hinter den an sie gesetzten Erwartungen weit zurück. Konsequenzen wären auch hier angebracht.

    Was die Virus-Leugner*innen hier betrifft, Ihnen wurde schon viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Bitte hören Sie auf, mit den haarsträubenden und von mangelndem Wissen zeugenden Ansichten, die Intelligenz der Menschen zu beleidigen. Pflanzen sie lieber Kresse an. #einfachmaldieKressehalten

  13. 117.

    Ich stimme dem zu das unsere Schulsenatorin völlig konzeptlos ist. Ich finde es unmöglich das unsere Kindet und Eltern als Versuchskaninchen stehen. Unsere Politiker halten selber Abstand, tragen MNS und unsere Kinder stehen völlig ungeschützt im Schulalltag. Mein Kind hat Unterricht in einem dichtgedrängelten Schulraum, Nur 1 Fenster kann geöffnet werden. In der Klasse sind Kinder und Eltern der Risikogruppe und haben einerseits Angst die Eltern anzustecken andererseits wollen sie im Schulalltag dazu gehören, nicht sozial ausgegrenzt werden. Das kann nicht lange gut gehen. Nicht jede Schule ist gleich, hat nicht genug Platz. Die Hygieneregeln müssen dem einzelnen Schulen angepasst werden.

  14. 116.

    „Dass am Donnerstag in Berlin eine Schule geschlossen wurde, hätte sie sehr besorgt, weil die Lehrkräfte sich dort nicht an den Hygieneplan gehalten hätten, so Scheeres.“

    "Obwohl die betreffende Lehrkraft nur mit wenigen Schüler*innen und Lehrkräften Kontakt hatte und sich an die geltenden Hygienevorschriften gehalten hat“ (Schulleiter der GHS)

    Ja, was denn nun? Woher will Frau Scheeres das wissen?

  15. 115.

    Es geht weiter... An Sophie-Charlotte-Gymnasium in Charlottenburg 3 bestätigte Fälle.

  16. 114.

    Ich kenne keine Person, die bei einem Flugzeugabsturz, bei einem Autounfall oder bei einem Badeunfall ums Leben gekommen oder verletzt worden ist. Laut Ihrer Logik gibt es dann weider Flugzeugabsturze noch Autounfälle, noch ertrinken Menschen im Wasser. Und wissen Sie was: Menschen, die an Krebs erkrankt waren oder gestorben sind kenne ich persönlich auch nicht. Und was nun?

  17. 113.

    Die Gegenseite hat ebenfalls wunderbare Wortschöpfungen wie: Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikale, Covididioten o.ä.
    Insofern sollten alle verbal abrüsten und uns wieder gegenseitig zuhören und gemeinsam diskutieren in Achtung und Respekt vor der Meinung des anderen. Leider ist dies in den letzten Monaten ziemlich verloren gegangen.

  18. 112.

    Genau, ich hatte auch im Februar einen schweren Infekt, mit Fieber, trockenem Husten und sogar Atemnot, was ich so noch nie hatte. Hinterher dachte ich, das dies Corona war. In meinem Umkreis hatten das auch einige. Meine Ärztin sagte mir, sie selbst wäre im Dezember letzten Jahres im Urlaub in der Dominikanischen Republik gewesen und hatte auch diese Symptome, wo sie im Nachhinein denkt, dass es Corona war. Leider sind wohl die Antikörpertests nicht aussagekräftig, da Antikörper scheinbar nach einigen Monaten nicht mehr nachzuweisen sind. Ich kenne eine Krankenschwester, die im März auf jeden Fall positiv und leicht erkrankt war und trotzdem im Mai keine Antikörper mehr hatte. Man muss auch die Entwicklung und Forschungsergebnisse mit einbeziehen und nicht nur die Fallzahlen als Kriterium nehmen, da jetzt mehr symptomlose junge Leute getestet werden. Somit war die Zahl der Infizierten (Dunkelziffer) genauso hoch, wenn nicht noch höher als jetzt.

  19. 111.

    Obwohl die betreffende Lehrkraft nur mit wenigen Schüler*innen und Lehrkräften Kontakt hatte und sich an die geltenden Hygienevorschriften gehalten hat, also eine Übertragung relativ unwahrscheinlich ist, hat für uns der Gesundheitsschutz aller Personen im Haus höchste Priorität
    Es könnte ja trotzdem sein das .... unter Umständen.....vielleicht....
    So eine entscheidungsgrundlage gibt es auch nur bei Corona.

Das könnte Sie auch interessieren