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Unterschiede bei Corona-Infektionen - Warum hat Ost-Berlin niedrigere Fallzahlen?

Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf - die Bezirke, die komplett im Ostteil Berlins liegen, haben deutlich niedrigere Infektionszahlen als der Großteil des Westens. Was führt zu dieser neuerlichen Teilung der Stadt? Von Haluka Maier-Borst

Corona trifft alle. Aber nicht alle gleich.

Menschen jenseits der 70 Jahre haben etwa ein mehr als 40 Mal höheres Risiko an Corona zu versterben als Leute unter 40 Jahren [ourworldindatag.org]. In den USA infizieren sich Schwarze und Latinos ungefähr drei Mal so oft mit dem Virus wie Weiße [nytimes.com]. Schwarze, Inder/innen, Bangladeshi und Pakistaner/innen versterben deutlich häufiger als Weiße in Großbritannien [lancet.com]. Gegenüber dem britischen "Guardian" [guardian.co.uk] beschrieb eine Expertin die Lage so: "Wir gehen gerade alle durch den selben Sturm – aber wir sitzen nicht im selben Boot"

Auch in Berlin zeichnet sich in den letzten Wochen eine sehr eigene Unterscheidung des Virus ab. Die reinen Ost-Bezirke der Stadt verzeichnen weniger hohe Inzidenzen als der Rest der Stadt. Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf sitzen gewissermaßen in ihrem eigenen Boot. Im Westen hat einzig Steglitz-Zehlendorf ähnlich niedrige Zahlen. Aber warum?

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Die Suche nach den Erklärungen ist kompliziert. Das Zahlenmaterial ist dünn und nicht besonders detailliert. Die Menge an Datenpunkten mit zwölf Bezirken reicht nicht aus für statistische Analysen. Sehr wahrscheinlich spielen zudem mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle. Und: Nicht alles lässt sich in Zahlen erfassen.

Entsprechend lässt sich nur recht grob und mit sehr viel Vorsicht nach Gründen suchen. Aber es gibt wohl Faktoren, die eher besser oder eher schlechter als Erklärung taugen.

Ist es der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund?

Eine Zahl, die ein Teil der Erklärung sein könnte, ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in den jeweiligen Bezirken.

Plausible Begründungen gäbe es dafür eine Menge. Das Robert-Koch-Institut [rki.de] wies schon im August darauf hin, dass über die Sommerferien Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Kosovo, Türkei, Serbien und Bulgarien in großem Maße Infektionen mitbrachten – darunter wahrscheinlich auch ein nicht unerheblicher Anteil an Menschen, die vom Familienbesuch zurück kamen.

Ferner haben Familien mit Migrationshintergrund etwas mehr Kinder [bmfsfj.de], sind also im Schnitt ein wenig größer und hätten damit eine größere Wahrscheinlichkeit, dass jemand Corona mit nach Hause bringt. Außerdem arbeiten Menschen mit Migrationshintergrund viel öfter als un- oder angelernte Arbeiter/innen [iab.de]. Dazu gehören zum Beispiel Berufe wie Kellner/in und Kassierer/in. Jobs, bei denen also durch mehr Kontakt mit Kunden und anderen Menschen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion höher ist. Das ist zum Beispiel einer der vermuteten Gründe, wieso Corona die nicht-weiße Bevölkerung in den USA viel härter trifft [nytimes.com].

Doch in Berlin greift das Argument nur teilweise. Tatsächlich haben zwar die vier Ost-Bezirke den geringsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Unter den Ost-Bezirken hat aber Pankow deutlich mehr Infektionen pro 100.000 als Lichtenberg – aber fünf Prozent weniger Menschen mit Migrationshintergrund. Ähnlich sieht es auch im Westen aus, wo Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf ähnliche Migrationsquoten haben und dennoch deutliche Unterschiede in den Inzidenzzahlen zeigen. Entsprechend wackelig ist diese Begründung.

Haben manche Bezirke schlicht zu wenig Platz?

Noch schwieriger ist der Faktor Bevölkerungsdichte. Auch da gibt es durchaus gute Erklärungen, wieso das einen Einfluss haben könnte. Mehr Menschen auf weniger Raum sind natürlich Bedingungen, die es dem Virus einfacher machen, von einer Person zur nächsten zu springen. Erste Studien zeigen auch, dass in Ballungszentren im Mittel mehr Leute erkranken und die Phase hoher Infektionszahlen länger andauert [nature.com].

Nur für Berliner Bezirke passt diese Erklärung eher schlecht.

Reinickendorf ist deutlich dünner besiedelt als Pankow und trotzdem viel stärker betroffen. Der Berliner Inzidenz-Spitzenreiter Neukölln hat nur fast halb so viel Menschen pro Bezirksfläche wie Friedrichshain-Kreuzberg und liegt trotzdem deutlich vorne.

Das soll nicht heißen, dass die Bevölkerungsdichte überhaupt keine Rolle spielt. Aber zumindest mit Daten auf Bezirksebene, die zur Verfügung stehen, deutet sich kein Trend an. Das kann aber auch daran liegen, dass es natürlich schon innerhalb der Bezirke gewaltige Unterschiede gibt. Pankow am Berliner Stadtrand ist etwas anderes als Pankow im Prenzlauer Berg.

Oder sind es am Ende die Jungen?

Ein weiterer Erklärungsansatz für das Muster bei den Neuninfektionen ist die Altersverteilung in der Stadt. Schaut man auf die drei Altersgruppen, die aktuell die höchste Inzidenz haben, so sind das die 15- bis 19-Jährigen, dann die 20- bis 24-Jährigen und schließlich die 25- bis 29-Jährigen. Auf einer Karte dargestellt, stehen dann drei Bezirke heraus: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln.

Aber auch hier zeigt ein genauer Blick, dass das Alter nur bedingt als Erklärung funktioniert. Schon die Rangfolge der jüngsten drei Bezirke ist mit Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln anders als die Rangfolge der am schwersten betroffenen Bezirke mit Neukölln und seinem extrem hohen Stand an Neuinfektionen. Auch beim Rest der Bezirke zeigen sich Diskrepanzen zwischen der Tabelle, wenn es um die Inzidenzen geht, und der Tabelle, die die Verteilung der 15- bis 29-Jährigen anzeigt.

Am Ende fehlen für weitere Analysen die Daten

Entsprechend erscheint es auch eher unwahrscheinlich, dass die Erklärung des Senats, das Problem seien vor allem die jungen Feiernden, ausreicht, um das Infektionsgeschehen in Berlin zu erklären.

Derweil gibt es noch eine medizinische Vermutung, wieso nicht nur Ost-Berlin, sondern Ost-Deutschland insgesamt von Corona bislang weniger stark betroffen ist als West-Berlin und West-Deutschland. In der DDR gehörte der Tuberkulose-Impfstoff "Bacille Calmette-Guérin" (BCG) zu den Pflichtimpfungen, in der BRD nicht.

BCG wird seit 1998 in Deutschland nicht mehr empfohlen, weil gegen die Tuberkulose selbst die Schutzwirkung eher unzureichend ist [gelbe-liste.de]. Es gibt aber Hinweise, dass die Impfung grundsätzlich die Immunabwehr gegen Atemwegserkrankungen stärkt [cell.com]. Schon seit dem Anfang der Pandemie wiesen Experten darauf hin, dass Länder, bei denen die BCG-Impfung noch zum Standardrepertoire gehört, weniger hohe Corona-Fallzahlen verzeichneten. Allerdings ist dies für den Moment eine These, die noch auf sehr wackeligen Füßen steht. Und eine erste Studie zeigte sogar eher keine Hinweise dafür [aerztezeitung.de], dass BCG hilft.

Was also für momentan niedrigen Fallzahlen in Ost-Berlin sorgt, bleibt somit weiterhin nicht vollends geklärt.

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Beitrag von Haluka Maier-Borst

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151 Kommentare

  1. 151.

    Was dennoch hier sehr klar wird, alle Statistiken zusammengefasst sind eine sehr interessante Erklärung.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das ausschweifende Leben vorrangig in den Corona-Hochburgen stattfindet, z.B. in Marzahn-Hellersdorf eher jeder seinen eigenen Weg geht und im öffentlichen Bereich die Maskenpflicht beachtet wird, kommt man zumindest der Begründung schon sehr nahe.
    LG und bleibt Gesund... ;-)

  2. 150.

    Gegenbeispiel von einem Statistiker. Angenommen zwei Tierarten konkurrieren um die gleiche Nahrungsquelle und sie beobachten die Anzahlen der jeweiligen Tierarten. Wenn die eine erfolgreicher ist bei der Nahrungsbeschaffung, bleibt für die andere weniger, dementsprechend hat die eine Grupper mehr Nachwuchs als die andere. Sie beobachten also eine strikte Antikorrelation bei Ihrer Analyse der Anzahlen, sprich R<0. Eigentlich nimmt man deshalb auch r² und nicht r. Das ist aber sehr wohl ein starke Kausalität über die gemeinsame Verbindung der Nahrungsquelle. Korrelation ist halt nicht zwingend eine Aussage zu Kausalitäten. Außerdem betrachten Sie nur lineare Zusammenhänge bei Ihrer Analyse und das auch nur im Rahmen der Kleinste-Quadrate-Methode - das ist zwar die einfachste Variante und wird deshalb nur in der Schule vermttelt, aber da ist bei weitem nicht immer die geeignetste Variante einer statistischen Analyse.

  3. 149.

    Hallo,
    Es zeigt sich mal wieder das der Berliner Senat einschließlich der Bezirke unfähig sind einheitliche Regeln zu schaffen und dafür sorgen dass diese eingehalten werden.
    Insbesondere die Grünen und Linken politischen verantwortlichen Versagen hier eindeutlich auf der ganzen Linie. Ich vertraue diesen nicht mehr. Ausbahnen müssen das wieder die Angestellten in den systemrelevanten Berufen und die MItarbeiter in den Verwaltungen und daraus folgernd die Bevölkerung. Man sieht das ja am Beispiel des Bezirkes Friedrichshein-Kreuzberg...Hier sollte mal jeder den letzten Bericht im Focus lesen. Eine tolle Werbung für unsere Stadt.

  4. 148.

    Einspruch von einem Statistiker. Der Korrelationkoeffizient beantwortet nur die Frage nach der Korrelation. Die Frage nach der Kausalität wird damit nicht beantwortet. Aber Sie haben soweit Recht, daß eine hohe Korrelation eine Kausaltität nahelegt - allerdings nicht was von was abhängt (also was ist Ursache, was Folge) und es sagt noch nicht, ob es vielleicht eine dritte gemeinsame Größe ist, die diese Korrelation verursacht.

  5. 147.

    Um das Phänomen zu erklären, sollte man auf messbare Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Anzahl der Singlehaushalte, der Rentner, oder Ausprägung des Tourismus schauen, anstatt die diskriminierende Legende vom autoritätshörig geborenen Ossi wieder aufzuwärmen!

  6. 146.

    Die DDR ist zwar schon 30 Jahre Geschichte, aber auch das gehört zum Erbe der DDR. Ob nun Bewusst oder Unbewusst, wer in einem totalitärem System geboren und auf gewachsen ist zeigt im allgemeinem eine größere Akzeptanz, Einsicht zur Notwendigkeit und auch Gehorsamkeit. Und man ahnt es nicht, wie viel man davon bei der Erziehung seiner Kinder, ob Bewusst oder Unbewusst, weiter gibt. In einer Demokratie wo der Föderalismus derart ausgeprägt und gepflegt wird wie im heutigen Deutschland, sind solche Attribute definitiv nicht so ausgeprägt wie in einer Diktatur. Die Berliner Morgenpost zeigt eine Karte von ganz Deutschland, auch da kann man sehr gut erkennen, dass das Verhalten im Osten, in einer solchen Pandemie ein anderes ist.

  7. 145.

    Die Fragen nach dem Zusammenhang beantwortet der Korrelationskoeffizient. Die Frage nach den jungen Erwachsenen ergibt je nach Berechnungstag 0,68 bis 0,74 Korrelationskoeffizient, das meint einen starken positiv linearen Zusammenhang. Oder je mehr junge Erwachsene im Bezirk, desto höher die 7 Tage Inzidenz. Ein negativer Korrelationskoeffizient meint das Gegenteil. Die Einwohner je km^2 0,51 bis 0,61 Korrelationskoeffizient, starker positiv linearer Zusammenhang. Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund 0,78 bis 0,81 Korrelationskoeffizient, starker positiv linearer Zusammenhang. Anteil der Deutschen -0,42 bis -0,57 mittlerer bis stark negativer linearer Zusammenhang.
    Erklärung des Korrelationskoeffizienten:
    https://www.statistik-nachhilfe.de/ratgeber/statistik/deskriptive-statistik/masszahlen/zusammenhangmasse/korrelationskoeffizient
    Zum Nachrechnen das Googlesheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1WJvkQBmyZxni3Ah_wOWx_WQSPBzZ_KfCBdY42FcQo3A/edit?usp=sharing

  8. 144.

    Und woher soll diese "Diszipliniertheit" kommen? Bloß, weil die Menschen im östlichen Bereich einer Stadt wohnen? Die Teilung von Berlin ist 30 Jahre her. Ich selbst bin in West-Berlin aufgewachsen, wohne mittlerweile aber seit über 15 Jahren in einem der östlichen Bezirke. Ich würde mich freuen wenn Sie mir erklären können, wie der Umzug von Steglitz nach Pankow mein Verhalten in Bezug auf Corona verändert haben soll. Vielleicht liegt es an den anderen Ampelmännchen? An den gelblichen Straßenlaternen? An dem anderen Belag auf den Gehwegen? Ich bin gespannt, auf Ihre Antwort!

  9. 143.

    ...dazu noch Wedding und Moabit und ein bißchen Nord.Schöneberg und -Tempelhof und das Bild ist rund.

  10. 142.

    Es geht doch gar nicht um ein Polarisieren.
    Es geht darum zu analysieren, warum es in den meisten Westbezirken und -kiezen deutlich mehr Coronainfektionen gibt als in den Ostbezirken. Um die Pandemie zu beherrschen ist diese Analyse sowie dann entsprechende Maßnahmen von großer Bedeutung.

  11. 141.

    Es geht doch gar nicht um ein Polarisieren.
    Es geht darum zu analysieren, warum es in den meisten Westbezirken und -kiezen deutlich mehr Coronainfektionen gibt als in den Ostbezirken. Um die Pandemie zu beherrschen ist diese Analyse sowie dann entsprechende Maßnahmen von großer Bedeutung.

  12. 140.

    Sturm im Wasserglas. Weit draußen ist das Meer. Japan hat bisher nicht mal 100000 Infektion. Allein im Raum Tokio leben um die dreißig Mill. Menschen. Und Kleinberlin untersucht . Hintergestern das Ganze. Weiter so und gute Nacht.

  13. 139.

    Na ja, Mitte besteht hauptsächlich aus ehemaligen Westbezirken. Bevölkerungsdichte dürfte in Wedding und in Moabit höher als in Alt-Mitte sein. Migrationshintergrund auch. Altersmässig keine Ahnung. Zu Fhain mit Xberg ist es wohl ausgeglichener.

  14. 137.

    Zu Mitte gehört auch der Wedding ( war aber mal anders )
    und Friedrichshain ist ein Ost-Berliner Bezirk !

  15. 136.

    Mitte und Friedrichshain zählen auch zu den östlichen Bezirken, oder? Irgendwie ist dies Ost /West Polarisieren nicht mehr zeitgemäß.

  16. 135.

    Auch wenn es vielen Politikern nicht gefällt - der letzte Punkt ist der Richtige. Selbst meine Kinder, die noch in den letzten DDR-Jahren aufgewachsen sind, haben noch das Glück gehabt eine große Anzahl an Impfungen erhalten zu haben. Aber keiner will das hören.

  17. 134.

    Ergänzung: Verbunden mit der vergleichsweise niedrigen Migrantionsquote, und damit vergelichsweise weniger Personen, die (wie im Artikel angedeutet) Covid 19 aus fernen Ländern einschleppen könnten, und der vergleichweise niedrigen Quote an jungen (und damit tendenziell sorgloseren) Menschen dürfte das skizzierte Sozialverhalten der Hauptgrund für die dort bislang - vergleichsweise - niedrigen Fallzahlen sein.

  18. 133.

    Die Hellersdorfer und Marzahner pflegen - aus ihrem Selbstverständnis heraus und auch aus finanziellel Gründen - in der Mehrheit keinen bürgerlich-extrovertierten Lebensstil und sind in der Mehrheit auch keine Partyhechte. Sie bleiben lieber unter sich. Geschlossene Gesellschaft, sozusagen. Folglich gibt es auch weniger risikobehaftete Sozialkontakte mit Personen von jenseits der Reviergrenze. Verstanden?

  19. 132.

    Nein, Bayern und Schwaben in Berlin fallen nicht per se unter "Deutsche mit Migrationshintergrund". Es gibt aber natürlich auch Bayern und Schwaben mit Migrationshintergrund, die nach Berlin ziehen.

  20. 131.

    Kann es sein, dass die Menschen im Ostteil von Berlin viel disziplinierter sind? Sich der Ernsthaftigkeit mehr Bewusst sind? Der selbe Trend zeichnet sich auch für ganz Deutschland ab.

  21. 130.

    Vielen Dank für die interessanten Zahlen. Am deutlichsten scheint die Häufigkeit der Fallzahlen mit der Altersgruppe der 15-29 jährigen zu sein. Ob auch andere Feier-Traditionen - also bei Schwaben, Bayern, Türken und Arabern, gegenüber den "echten" Hauptstädtern eine Rolle spielen, dafür reichen die bisherigen Erkenntnisse aber wohl nicht aus.

    Oder fallen Bayern und Schwaben in Berlin nicht unter "Deutsche mit Migrationshintergrund?"

  22. 129.

    "Staune, dass Spandau beim Anteil junger Leute relativ im Schnitt liegt. galt vor einigen Jahren noch als Rentnerbezirk mit den meisten EW über 60 oder 65 und den wenigsten unter 30..."
    Vllt hat sich ja der Altersdurchschnitt durch die vielen zugezogenen kinderreichen Familen seit 2015 gesenkt.
    Allein in meinem Aufgang haben seit 2016 dre Familien hier die großen Wohnungen bezogen. Der Kindersegen hält an und in den anderen Häusern ist es ähnlich.Jeden morgen sieht man,dass
    Kitas und Schulen im Umfeld regen Zulauf haben.
    Hier an der Ecke hat sogar 2019 eine neue Kita geöffnet.



  23. 128.

    Die TBC-Impfung scheint leider nicht mit den niedrigen Zahlen zusammenzuhängen, zumal sie standardmäßig in ganz Osteuropa eingesetzt wurde und die Zahlen dort auch sprunghaft steigen. Auch haben ältere Jahrgänge aus westlichen Bundesländer auch diese Impfung. Als tbc-geimpfte Wessi in Hellersdorf lebend führe die etwas niedrigeren Zahlen darauf zurück, dass dort kleinere Haushalte leben, die zwar gesellig sind, aber eher unter sich, in ihren „Kohorten“. Das verlangsamt den Anstieg.

  24. 127.

    Den Artikel finde ich sehr gut, vor allem die Herangehensweise, statistische Parameter zu vergleichen mit den Inzidenzzahlen.
    Interessant wäre es, die Dichte bzw. Anzahl von Bars, Restaurants und Kneipen der verschiedenen Stadtteile zu vergleichen. Vielleicht führt das zu einem Ergebnis, welches die unterschiedlichen Inzidenzen in Ost und West erklärt. Ich habe nämlich das Gefühl, dass es in den Ostbezirken (und auch in ganz Ostdeutschland) viel weniger Lokale (und auch Kinos, kleine Geschäfte usw.) gibt als im Westen und auch junge Leute im Osten deshalb viel weniger ausgehen (können)
    Denn eins ist doch sicher: das Durchschnittsalter der Infizierten hat sich während der Pandemie bisher ständig verjüngt. Es muss etwas mit dem Verhalten von Jüngeren zu tun haben.
    Und die Tuberkuloseimpfung der DDR erklärt m.E. nichts: 30!!! Jahre her. Eine AKTUELLE BCG-Impfung hätte vielleicht??? eine Wirkung, aber wahrscheinlich auch nicht, sonst würde man das jetzt flächendeckend machen.

  25. 126.

    Da, wo es am vollsten und engsten ist, gibt es die meisten Infektionen. Ich spekuliere 'mal, würden die Zahlen nach Plz dargestellt, gruppierten sich die höchsten Zahlen fast kreisförmig in der Stadtmitte. Am Rand ist mehr Platz . Und Ruhe...

  26. 125.

    Aha ! Da sind die Migranten und da sind die jungen Partygänger ! Überlegt mal welcher Ideologie ihr da mit Eurer unbedachten Erklärung Vorschub leistet.
    Vielleicht sollte man Bezirke wie Neukölln, Pankow etc. nach dichtbesiedelten Innenstadtbereichen und dünner besiedelten Außenbereichen differenzieren.
    Ähnlich sieht es wohl hier in OHV aus vo annähernd 70% der Bevölkerung in Berlinnähe wohnen, während Fürstenberg auf der weiten Steppe verloren ist.

  27. 124.

    Vielleicht spielt auch die Bebauungsdichte eine Rolle, sprich mehr Fläche wo der Virus anhaften und überleben kann + die ganzen anderen Faktoren zusammen.

  28. 123.

    Die Leute wundern sich warum Ostberlin geringere Covid 19 - Zahlen hat als Westberlin.

    Kreuzberg und Neukölln liegen eben mal in Westberlin, das ist der Grund. Dort finden eben viele große Familienfeiern auch statt, die der Senat sehr wohl bewilligt hat.

  29. 122.

    Dem stimme ich unbedingt zu. Die kulturelle und soziale Sozialisation prägt den Menschen so enorm, das heißt, sie steckt so tief im Menschen, da ist es egal, wo man/frau lebt, wie lange eine wirtschaftspolitische Epoche dauert, welcher Mainstream gerade herrscht.

  30. 121.

    Wohnen die Zwillinge sonst nicht bei den Eltern in der Wohnung?
    Es muss schon sehr anstrengend sein seine Kinder auch noch in der eigenen Wohnung aufwachsen zu lassen.....

  31. 120.

    Oder sind es die Lebenseinstellungen? Seit Jahrzehnten ziehen linke und grüne Partyfreunde aus der ganzen Republik vornehmlich nicht in die Plattenbezirke.

    Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem vorgenannten.

  32. 119.

    Seit wann sind Beobachtungen Ausgrenzungen, man kann doch nicht selbst erlebtes aus political Correctness einfach umdeuten.......

  33. 118.

    Na endlich haben Sie sich geoutet: „ Die Zahl der Toten, die seit Beginn der angeblichen Pandemie .....“
    Alles andere von Ihnen geschriebene ist bla bla und eine Wiederholung der Wiederholung.
    Hochachtungsvolle Grüße unter den Aluhut! :-))))

  34. 117.

    Was hat das jetzt mit meinem Kommentar zu tun?
    (Da ging es um die RBB-Abendshow- das ist eine Comedysendung- und deren "Erklärung", die ich hier nur wiedergegeben habe und mitnichten unterstütze- und den Altersschnitt der Spandauer Bevölkerung, der in der Presse hie und dort mal Erwähnung findet und hier oben auch dargestellt ist und den ich aus älteren Berichten anders in Erinnerung hatte.)
    Vielleicht haben Sie da etwas missverstanden.
    Was Sie schreiben, wurde auch im obigen Artikel behandelt und ist eine von mehreren einleuchtenden Erklärungen.
    Gruß Angela ohne Facebook aus 13587 ;-))

  35. 115.

    einmal muss ich noch...

    K.H. Stoll, es wird inhaltlich nicht besser, auch nicht wenn Sie es dreimal posten!
    *Puh*
    Das "angeblich" sorgt bei mir schon wieder für unkontrollierte Zuckungen.
    Wolln Sie sich mal mit der Anästhesistin aus Potsdam oder mit der Chirurgin aus Schwedt unterhalten,
    die ich persönlich kenne? Die sehen das ein wenig anders.
    Oder einfach gleich mit Ärzten und Pflegepersonal in Italien oder Tschechien.

  36. 114.

    Im Osten leben viele nur von Hartz IV, kein Geld also vorhanden um groß auf Tour zu gehen. In Steglitz wohnen zwar viele gut betuchte, die sind aber größtenteils alt und haben Angst vor covid. So einfach ist das.

  37. 113.

    Mitte + Friedrichhain + Prenzlauer Berg = Was ist da vernünftig? genau diese haben u.a. die höchsten Neuinfektionen,
    Man kann nur sagen das grundsätzlich die Randbezirke weniger Infektionen haben, Gründe sind aber auch in den Randbezirke ist weniger los.

  38. 112.

    Nach wie vor wird nicht gemeldet, wie viele dieser „Neuinfizierten“ Symptome zeigen oder gar schwer erkrankt sind.
    Die Zahl der Toten, die seit Beginn der angeblichen Pandemie bis heute „an und mit“ Corona gestorben sind, liegt immer noch unter Zehntausend, das ist die Hälfte der jährlich an Krankenhauskeimen Verstorbenen.
    Die Belegung von Intensivbetten mit Corona-kranken liegt unter 2%, die Sterberate der „an und mit Corona“ Patienten liegt unter 1% aller Verstorbenen. Das Sterbealter liegt innerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung, vielleicht sogar leicht darüber. 
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  39. 111.

    Es ist mir nicht klar, wie viele Kommentare sich mit der Geographie der Stadtbezirke abarbeiten.Das ist doch jetzt völlig egal, wichtig ist doch, dass wir alle, egal ob dichtbesiedelte Innenstadt oder grüner Randbezirke, unser Möglichstes tun, durch Disziplin und entsprechenden Schutz eine weitere rasante Ausbreitung des Virus stoppen ..

  40. 110.

    1. Meine Erfahrung bezüglich der Bewohner im Osten ist dahingehend eine völlig andere, dass ich sie als extrem kritisch erlebe, oft mit dem Hintergrund, dass es sich wieder wie in der DDR anfühle. Von häufigerer Akzeptanz Maßnahmen merke ich nichts. Dafür viel Hinterfragen hinsichtlich des rechtsstaatlichen Aspekts, man weiß offenbar, was man zu verlieren hat.
    2. Denunziantentum habe ich im April übrigens zuerst in Schleswig-Holstein selbst erlebt. Und der Betreffende lebte die Hälfte des Jahres in seiner Nebenwohnung. Aus München Ähnliches gehört. Ist also kein spezifisches Ostproblem.
    3. Die Erwähnung von Migranten ist nicht automatisch Diskriminierung! Mentalitäten sind nun mal unterschiedlich. Ohne Vorwurf an irgendwen. Schließlich hat der Senat private Feiern mit bis zu 500 Personen erlaubt, da mache ich dann keinem Migranten einen Vorwurf. Klar ist aber auch, dass Vietnamesen oder Russe (im Osten häufiger vertreten) eine andere Feiertradition haben.

  41. 109.

    Danke. War ne rhetorische Frage :-) . Mir ist klar wie unsere Bezirke historisch vs. politisch zusammengesetzt sind, daher auch mein Einwand.

  42. 108.

    Ein weitere Aspekt welchen man in Betracht ziehen könnte ist die durchgeführten PCR Tests in den jeweiligen Bezirken. Da hier absolute Zahlen miteinander verglichen werden ist die Anzahl der Test wesentlich und muss berücksichtigt werden. Vielleicht können sie diese mal in Erfahrung bringen, leider hab ich nur die Anzahl für ganz Berlin gefunden.
    Wenn Sie sich den Bericht "Wochenberichte der laborbasierten SARS-CoV - 2 - Surveillance" (30.09.20) vom RKI mit den Positivraten der jeweiligen Bundesländern anschauen (Seite 4) dann werden sie feststellen, dass diese in allen ziemlich gleich sind. Ob hier z.B. Bayern stärker von COVID19 betroffen war lässt sich hier anzweifeln.

    Viele Grüße

  43. 107.

    Nach wie vor wird nicht gemeldet, wie viele dieser „Neuinfizierten“ Symptome zeigen oder gar schwer erkrankt sind.
    Die Zahl der Toten, die seit Beginn der angeblichen Pandemie bis heute „an und mit“ Corona gestorben sind, liegt immer noch unter Zehntausend, das ist die Hälfte der jährlich an Krankenhauskeimen Verstorbenen.
    Die Belegung von Intensivbetten mit Corona-kranken liegt unter 2%, die Sterberate der „an und mit Corona“ Patienten liegt unter 1% aller Verstorbenen. Das Sterbealter liegt innerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung, vielleicht sogar leicht darüber. 
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  44. 106.

    Ja, ich denke auch,dass es viel mit der Erziehung zu tun hat,ob sich Menschen auch an Regeln halten und nicht nur egoistisch ihr Ding durchziehen und auf die eigenen Freiheiten pochen. UND Erziehung ist vorleben und nicht nur erzählen oder fordern.
    Dazu kommt, Berlin ist der Schmelztiegel der Welt mit entsprechend unterschiedlichen Mentalitäten und als Hauptstadt genau das Pflaster,auf dem auch hier nicht Lebende meinen,alles zu dürfen,auch wenn das Zuhause nicht geht. Da wird Disziplin ,Rücksicht und angemessenes Verhalten leider oft einfach ignoriert.

  45. 105.

    Autsch... Das grenzt nun schon fast nicht mehr an Diskriminierung, sondern ist schon eine solche. Ich hoffe mal für Sie, dass Sie nicht immer so denken, sondern es ein Ausrutscher war.

  46. 104.

    1. Migrationshintergrund ist nicht gleich Migrationehintergrund. Ohne eine soziologische Bewertung kommt man nicht an die Wurzel. Siehe hierzu z.B.
    https://interaktiv.morgenpost.de/migranten-in-berlin/#15/52.5572/13.3964

    2. Ähnlich verhält es sich mit den Ost-West-Mixbezirken. Ohne eine getrennte Analyse kommt es auch hier nicht zu klaren Bildern.

    3. Immer dort, wo sich Unwissenheit/Dummheit und Ignoranz/Respektlosigkeit konzentriert häufen sich die Coronazahlen. Will aber keiner untersuchen und kommunizieren und schon gar nicht, etwas dagegen tun.

  47. 103.

    Dieser macht jedoch keine Test und daher musste ich mir selbst einen Arzt suchen, der Tests durchführt. Also, die ganzen oben genannten "Gründe" sind nur mehr oder weniger Randerscheinungen und lenken vom wahren Problem der Testkapazitäten ab.

  48. 102.

    An das RBB Team
    Vielen Dank für die interessante Aufbereitung der Daten unter den Aspekten Migration,Alter und wohnumfeld bzw. Bevölkerungsdichte. Wie ja schon im Beitrag erwähnt, wird ein Faktor wohl nicht ausschlaggebend sein für die stark u terschiedlichen Fallzahlen Inden Bezirken. Sofern man jedoch kumulativ mit gleichberechtigter Gewichtung die beschriebenen Aspekte Migrationshintergrund ( also etwaige Sprachbarriere), Altersstruktur und Wohnumfeld (Bevölkerungsdichte) übereinanderlegt. So werden sich für einige Bezirke deutlich stärkere Ausprägungen ergeben als wenn nur jeweils eine Auswahl getroffen und so wie ich es verstehe, kommt dass dann auch recht gut mit den Fallzahlunterschieden als Erklärung hin.
    Der Bezirk Neukölln z.B. hat in allen Kategorien höhere werte für die ausgesuchten Kriterien und hat daher auch hohe Fallzahlen.
    Sicher nur bedingt aussagefähig aber sicher auch nicht nur zahlenspielerei

  49. 101.

    Hallo Leute,

    super Kommentar. Ganz klar, in Ostdeutschland fanden kontrolliert Impfungen jeglicher Couleur statt. Diese haben natürlich das Immunsystem stabilisiert und das scheint heute zu gute zu kommen.

  50. 99.

    Ich denke, es ist eine Frage der Disziplin.
    Im Osten heult auch nicht gleich jeder rum, wenn es um Einhaltung der verordneten und empfohlenen Maßnahmen geht.
    Unsere Rechte im Osten waren ohne Corona wesentlich stärker eingeschränkt.

  51. 98.

    Das offensichtlichste warum die Zahlen im Osten niedriger sind, wurde nicht betrachtet. Haben Sie sich mal die Testzentren in Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf angesehen? Nein, dann sage ich Ihnen, dass es insgesamt nur 120 Tests pro Tag in dem Zentren gibt. Ich habe selbst schon 2h in Köpenick am Klinikum angestanden und keinen Test machen können und musste unverrichteter Dinge wieder nach krank nach Hause gehen. Weiterhin sagte mir das Gesundheitsamt Marzahn-Hellersdorf, dass ich doch zu meinem Hausarzt gehen soll.

  52. 97.

    Sorry, aber das kann man nicht vergleichen.
    Bin selbst oft zum Segeln an die Müritz nach MV und generell wg. der Natur gefahren.
    Das sind ganz andere Touristen.
    Nicht wie die Massen von um die 20-jährigen, die nur zum Party machen und vllt. noch zum Shoppen nach Berlin kommen. In Heidelberg gibt es auch ne Menge Touristen. Aber eben eine ganz andere Sorte. Deutlich reifer.

  53. 96.

    Warum müssen wir denn immer noch über Ost und West Berlin reden. Vielleicht sollten wir nach 30 Jahren mal uns einfach als Berliner sehen. Jeder Bezirk hat seine Stärken und Schwächen egal ob er im Westen oder Osten liegt. Interessant wäre: Wieviele Tests werden im jedem Bezirk bzw. Ortsteil gemacht? Das kann auch zu Verzerrung der Zahlen führen...

  54. 94.

    Mich würden Mal die Ortsteie interessieren, kann man das irgendwo nachlesen. Z. B. Reinickendorf. Z. B. die Außenbezirke, Frohnau, Heiligensee usw sehen sicher andere Werte, als die inneren Bezirke, Reinickendorf Ost usw

  55. 93.

    Das was Sie meinen nennt sich hier Ortsteil und Mitte hat 5 davon: Mitte, Gesundbrunnen, Wedding, Moabit und Tiergarten. Schönes Beispiel Gesundbrunnen: höchster Anteil an Migrationshintergrund in der ganzen Stadt, höchste Menschendichte in der ganzen Stadt und mitunter einer der jüngsten Bezirke. Abstand hat hier seit März noch niemand gehalten, die Bars sind voll und die Dönerläden auch. Prost Mahlzeit.

  56. 92.

    Ich habe mit Interesse mal alle Kommentare gelesen und möchte sagen von dünngeistigen Schwachsinn bis vernünftige Argumente ist alles dabei!
    Ich wohne wieder in meiner alten Heimat MV. Wir haben und hatten Millionen von Urlaubern in den letzten Monaten bei uns aber haben und hatten die wenigsten Infektionen. Woran mag das wohl liegen? Es gab zum Anfang der Pandemie die Aussage eines „Wessis“ der meinte „Ossis sind Arm und können sich keine Reisen ins Ausland leisten um sich dort anzustecken“. Nun , ich möchte das nicht weiter kommentieren denn dann wird mein Kommentar gelöscht.
    Wie Ossis sind durchgeimpft, Immun gegen Dünngeistigkeit und wir wissen ,wann gewisse „Regeln“ eingehalten werden müssen um gesund zu bleiben.
    Auch die meisten unsere Kinder werden noch „regelkonform“ erzogen was man von den „Wessis“ und den Mitschwimmern nicht behaupten kann. Ich glaube, dass es genau aus diesen Gründen bei uns die wenigsten Infektionen gibt.

  57. 91.

    Könnte Religion ein Faktor sein?
    Bei meinen letzten S-Bahnfahrten ist es mir nun auffallend oft passiert, dass junge Frauen mit religionsbedingtaussehenden Kopftuch meine Aufforderungen einen Mundnasenschutz zu tragen abgelehnt haben. Eine der jungen Frauen sah dabei eher nicht migrantisch aus, also schien eher ein Konvertitin zu sein.

    Im "Osten" gibt es wahrscheinlich vergleichsweise viele nicht-religiöse Bewohner.

  58. 90.

    Es hetzt überhaupt keiner gegen irgendwelche Migranten. Die Realität ist, dass andere Völker andere Mentalitäten haben und ein anderes Familienleben pflegen, das geht aber im Moment nicht und das muß einfach akzeptiert werden. Ich möchte meine Enkel auch öfter sehen aber wir sind wenigstens Verantwortungsvoll gegeneinander, also stecken Sie Ihre Rassismuskeule wieder weg.

  59. 89.

    Warum ist das in Berlin und den ehemaligen Bezirken so ist: janz einfach, wir Ossis ergeben sich nicht, Ossis kämpfen

  60. 88.

    Schade, dass die Statistiken nur die "neuen" Großbezirke erfasst. Mich würde schon mal interessieren, ob z.B: in Neu-Pankow Unterschiede zwischen den sehr unterschiedlich strukturierten und besiedelten Alt-Bezirken Prenzlauer Berg, Weißensee und (Alt-)Pankow bestehen. Ebenso Wäre das interessant in den neuen Bezirken Schöneberg/Tempelhof oder Steglitz/Zehlendorf. Bei Neukölln könnte ich mir schon vorstellen, dass die Ortsteile Neukölln-Nord oder Rudow sehr unterschiedliche Zahlen hervorbringen würden.

  61. 87.

    Es ist m.E. Unsinn die Bevölkerungsdichte gemäß der Bezirksgrenzen zu bestimmen. Das geht vielleicht noch in Friedrichshain-Kreuzberg, aber schon nicht mehr Schöneberg-Tempelhof und gar nicht in Treptow-Köpenick. In Schöneweide leben mehr Menschen auf einem qm als in Müggelheim, aber vielleicht ähnlich viel wie in Wilmersdorf. D.h. um wniger spekulative Daten zu bekommen wären wohl eine genauere Bestimmung der Flächen erforderlich.

  62. 86.

    Liebes RBB24-Team,
    am immer wieder hervorgebrachten und angeblich etwas entkräfteten Argument des Migrationshintergrundes scheint aber laut Gesundheitssenatorin doch etwas dran zu sein. Sie beklagt explizit Großhochzeiten in den einschlägigen Kiezen und mangelnde Kooperationsbereitschaft von Infizierten. Sehr schade, dass das Thema "Großhochzeiten" im ursprünglichen Artikel keine Beachtung findet, weiß man doch bereits seit den Ausbrüchen in der Stadt Hamm um dieses Problem.
    Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article218064382/Berlin-Echtes-Problem-Immer-mehr-Infizierte-kooperieren-nicht.html
    Schönen Abend

  63. 85.

    Nein. Friedrichshain (Ost)-Kreuzberg (West), und Mitte sind aus 3 Stadtbezirken zusammengesetzt: Mitte (Ost)-Wedding (West) und Tiergarten (West)

  64. 84.


    "Ich verstehe nicht, warum immer und immer wieder das rassistische Argument gebracht wird, Menschen „mit Migrationshintergrund“ wären Pandemie treibend."
    Wenn man sich mit Menschen nicht einfach in der Landessprache verständigen kann,geht es um Hilfen in der barrierefreien Kommunikation.
    Diese Hilfe bekommt man dann von Sprachdolmetschern und bei stark hörgeschädigten oder gehörlosen Menschen von Gebärdensprachdolmetschern oder Kommunikationsassistenten.
    Bei uns leben viele Menschen ,die aus dem Ausland kommen und die der deutschen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig sind.
    Also Menschen mit Migrationshintergrund.
    Das hat mit Rassismus rein garnichts zu tun!

  65. 83.

    Da hat aber mal sowas von recht..
    Und in der Corona Zeit bangen viele um Ihre Jobs aber die
    Verdi ruft noch zum Streik auf weshalb man dann wie Ölsardinen in ner Büchse in der Bahn stehen muss. Die spielen mit Menschenleben nur für mehr Geld und unsere Politik schaut tatenlos zu. Und haben nicht alle die in der Lockdown arbeiten mussten eine Bonus Zahlung bekommen.
    Und war doch klar das nach 2 Warnstreiks der BVG die Infektionszahen explodieren..

  66. 82.

    Ich möchte gerne hinzufügen, daß, wenn sie den ehemaligen Stadtbezirk Mitte allein meinen, Sie Recht haben. Aber durch die Zusammenlegung kamen die Bezirke Wedding und Tiergarten hinzu, der jetzt im allgemeinen als "Mitte" genannt wird. Deshalb liegt der Bezirk Mitte sowie im Ost- als auch im Westteil.

  67. 81.

    Das ist doch wohl am Thema vorbei. Höchstens Sie spielen darauf an: https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-neandertaler-gene-erhoehen-risiko-schweren-covid-19-verlauf-studie-35131364

  68. 80.
    Antwort auf [Inanna] vom 17.10.2020 um 16:44

    Vielleicht sollte auch mal die hilfreiche Rolle des größeren Obst- und Gemüseangebots im Einzelhandel der DDR, insbesondere nach dem 26.04.1986 untersucht werden?
    Vom Schaden Einiger profitierten Andere.
    Was für wen zutrifft, gerade im Zusammenhang mit der aktuellen gesundheitlichen Lage, wäre sehr interessant zu erfahren.

  69. 79.

    Wer hat denn nun einen Migrationshintergrund und wer nicht? Homo sapiens ist nach gegenwärtigen Erkenntnisse vor etwa 40000 Jahren aus dem heutigen Afrika nach Europa eingewandert.

  70. 78.

    Liebes RBB24-Team,man wird leider schnell der Diskriminierung beschuldigt,wenn man auf den Migrationshintergrund hinweist,wie bei diesem Thema,dabei hat das einen sehr realen und nachvollziehbaren Hintergrund:
    "Linke schlägt zentrale Stelle zur Kontaktverfolgung vor - Berliner Morgenpost
    Vor allem müsse die fehlende Sprachkompetenz in den Gesundheitsämtern angegangen werden, so die Linken-Politiker. Die steigenden Infektionszahlen in Bezirken wie Neukölln und Mitte deuteten darauf hin, dass es vor allem Schwierigkeiten gebe, die nicht Deutsch sprechenden Menschen zu erreichen. Es spreche nichts dagegen, hier die Gemeindedolmetscher oder auch private Übersetzungsdienste bei der Kontaktnachverfolgung einzubeziehen. „Man muss es nur machen“, so Schubert."
    https://www.morgenpost.de/berlin/article230661774/Linke-schlaegt-zentrale-Stelle-zur-Kontaktverfolgung-vor.html

  71. 77.

    Nicht immer gleich alles in die Diskriminierungsecke schieben:"Linke schlägt zentrale Stelle zur Kontaktverfolgung vor - Berliner Morgenpost
    Vor allem müsse die fehlende Sprachkompetenz in den Gesundheitsämtern angegangen werden, so die Linken-Politiker. Die steigenden Infektionszahlen in Bezirken wie Neukölln und Mitte deuteten darauf hin, dass es vor allem Schwierigkeiten gebe, die nicht Deutsch sprechenden Menschen zu erreichen. Es spreche nichts dagegen, hier die Gemeindedolmetscher oder auch private Übersetzungsdienste bei der Kontaktnachverfolgung einzubeziehen. „Man muss es nur machen“, so Schubert.:
    https://www.morgenpost.de/berlin/article230661774/Linke-schlaegt-zentrale-Stelle-zur-Kontaktverfolgung-vor.html

  72. 76.

    Wir hatten im Ostkindergarten schon Hygieneerziehung mit dem Händewaschen. Und wir umarmen und küssen uns weniger bei Begrüßung. Ich frage mich schon seit Monaten, wann dies endlich bemerkt wird.

  73. 75.

    Und wo läge der Widerspruch, ggf. die eigene Auffassung, die Sie zur - beschönigenden? abwertenden? - Benennung als Genosse führt?

    Ich kann mich recht schwach entsinnen, genau den durchgängig behaupteten Gegensatz zwischen Gemeinschaftlichkeit und Individualität aufgedröselt bzw. gedanklich aufgelöst zu haben. Welten liegen zwischen wohlverstandenem Eigensinn und blankem Egoismus, gleich so liegen Welten zwischen wohlverstandener Gemeinschaftlichkeit und der staatlichen Vorgabe im Sinne eines ideologisch gefärbtem Kollektivismus.

  74. 74.
    Antwort auf [Inanna] vom 17.10.2020 um 16:44

    @Tesla-Grünheide
    @ Inanna

    >>Super_east _natural! <<
    Danke - jetzt wird mir alles klar. Jetzt weiß ich,
    warum meine Freunde Feuer speien, im Dunkeln sehen und unter Wasser atmen können!
    Und warum unsere Oberchefin nicht wie der Donald erkrankt ist.

    Aber mal was anderes... also was der Herr Kuttner so über die Schulspeisung im Osten erzählt hat...hm...
    Der macht ja heute noch Intervallfasten deshalb. ;-)

  75. 73.

    Lass doch einige herumhacken. Sie wissen es nicht besser. Ich übrigens auch nicht.
    In den östlichen Bezirken sind die Fallzahlen kleiner, so lange sie nicht den anderen nachäffen.
    Jetzt beginnt das große Grübeln, warum das so ist.
    Ganz großes Kino hier!

  76. 72.

    Bitte mal alles mit Weitblick denken,und mal sein eigenes "Ich"vergessen,dann kommt die gesunde Selbsterkenntnis als Logik!!! Das stimmt jedenfalls,als Kind wurde BCG,nicht nur einmal geimpft!!!Und die Mühe ist umsonst,sich im Alter gegen "AWE's"(Atemwegserkrankungen)impfen zu lassen,denn der Wirkstoff von BCG-Impfungen(1968-1980=jedenfalls in diesen Zeitraum),zur Immunisierung bei Kinder(TIPP=Kalter Krieg-Gefahr von biologischen Kampfstoffen).Auch mal Facebook schauen!!!Weiss,Christian 13583BLN,Germany.MfG.

  77. 71.

    Warum geht man den hier nicht auf das Thema testen ein. Wo mehr getestet wird dort gibt es natürlich auch mehr posivite. Ansich liest man zum Thema Tests kaum etwas obwohl den test doch eine zentrale Rolle zuzuordnen ist. In öffentlichen Medien habe ich leider keinerlei Infos zu testzahlen lesen können

  78. 70.

    warum hackt ihr nur auf uns ossis rum? lasst es mal lieber sein, seit 30 jahre sind wir ein deutschland.
    hasst euch mal lieber selber weil viele von euch wessis immer noch vorurteile habt.

  79. 69.

    @ Genosse Krüger
    Heyheyhey...
    mal schön langsam...

    Ich bin ursprünglich aus Westdeutschland (Heidelberg)! Lebe seit fast 26 Jahren in Berlin und
    sehr gerne im Osten. Und habe viele nette Ostkollegen/-innen auf Arbeit und
    im Osten sozialisierte Freunde, ja?

  80. 68.

    Mitte ist nicht mehr das Mitte des Ostens.
    Heute ist es je ein Teil Mitte, Tiergarten, Wedding und Moabit. Fällt also doch nicht so aus der Reihe.
    Ich denke, Tourismus, individueller Egoismus, mangelndes Wissen sowie Aufklärung sind Faktoren, welche die Pandemie begünstigen.
    Und manchmal paart sich noch Dummheit hinzu.

  81. 67.

    Naja, wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist, ist doch schon klar, daß durchaus charakterlich prägende Unterschiede in der Erziehung zwischen Ost und West bestehen. Das werden sicher viele aus dem ganz persönlichen Umfeld kennen und bestätigen können. Wem jetzt welche Eigenschaften näher oder ferner sind, ist ja jedem selbst überlassen. Das ist auch nicht wertend in die eine oder andere Richtung gemeint. Aber diese Unterschiede im Umgang untereinander und in der Priorisierung der eigenen Interessen und der der Mitmenschen gibt es genauso wie die zwischen Stadt und Land.

  82. 66.

    Im Grund ist es ganz einfach, wieso die Zahlen so sind wie sie sind. Es hängt einfach an der BVG und den Problem Zonen, in denen immer noch viele Leute, jung und alt die Maskenpflicht bewusst vernachlässigen. Entweder nur über dem Mund oder sogar unter dem Kinn.
    So fahren viele in Neukölln, Mitte, Kreuzberg und den anderen dunkel gefärbten Bezirken Bus und Bahn und stecken somit viele andere Leute an.
    Sobald eine Kontrolle kommt, ziehen sich die Leute schnell die Maske vom Kinn über Mund und Nase. Steigen die kontrollierenden aus, fallen auch wieder die Masken. Fährt man oft Bus und Bahn findet man genau dieses schlimme Verhalten in den stark Corona betroffenen Bezirken.
    Würden die Kontrollen viel häufiger in Zivil erfolgen und mit dem nötigen Ernst durchgeführt (hohe Bußgelder), wären die Fallzahlen so nie gestiegen.
    Aber die BVG kontrolliert ja nur Fahrscheine, anstatt sich erst einmal ein Bild über die Maskenmuffel in den Fahrzeugen zu machen.
    So ist alles kein Wunder

  83. 65.

    Dass der Migrationshintergrund im Artikel zuerst genannt wird, ist keine inhaltliche Gewichtung. Es handelt sich aber um ein Argument, das häufiger in den Diskussionen genannt wird - und deshalb haben wir beleuchtet, ob da etwas dran ist. Und dieses immer wieder vorgebrachte Argument ja schließlich auch etwas entkräftet.

  84. 64.

    Eindeutigkeit wird nicht zu erreichen sein, wohl aber ließen sich Umstände finden, die eine höhere Infektionszahl befördern oder eben verringern. Unabhängig davon, bis zu welchem Ende das gehen kann, dürften angestammte Ostdeutsche einen höheren Gemeinschaftsbezug haben als tendenziell angestammte Westdeutsche. Das meine ich positiv.

    Zu oft wird Gemeinschaftlichkeit und Individualität entgegengestellt. Das macht für mich den ganzen Unsinn aus. Es gibt Umstände, bei denen eine Gemeinschaftlichkeit unabdingbar und auch vonnöten ist, dann wieder andere Umstände, bei denen sich eine Individualitäüt ausleben können muss.

    Das kann nicht verordnet, wohl aber gelebt werden. Die Zahlen machen nur offenbar, wo das Manko diesbezüglich besteht.

  85. 62.
    Antwort auf [Berlin] vom 17.10.2020 um 15:11

    @ berlin
    Wieso soll das Quatsch sein?
    Kenne ausreichend Leute, die in Quarantäne mussten, weil jemand
    irgendwo zur selben Zeit sich aufgehalten hat, der positiv war.
    Wenn das "rauskommt" und gemeldet wird, reißen die meist schon alleine aus Frust
    alle anderen mit in die Quarantäne.
    Meiner besten Freundin mit Familie im August passiert.
    30-jähriger Geburtstag einer Bekannten. Viele Gäste, größtenteils draußen im Garten (!).
    Nach ein paar Tagen ist ein Gast erkrankt. -> Alle in Quarantäne.
    Die haben Zwillinge und gut abgekotzt zu viert in der Wohnung!
    Einer Arbeitskollegin übrigens auch passiert. Die hatten Gäste. Eine war nach einer Woche krank...

  86. 61.

    Ganz entscheidend ist ja neben dem einhalten der Coronaregeln auch die Kontrolle durch die Ordnungsämter und die Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten durch die Gesundsheitsämter. Das hängt eben auch von der Personalbesetzung in den Ämtern ab und von der sprachbarrierefreien Kontaktaufnahme mit Betroffenen und deren Akzeptanz der Maßnahmen ab. Vieles davon lässt sich aber alleine mit Statistiken wohl auch nicht erklären.


  87. 60.

    Ich verstehe nicht, warum immer und immer wieder das rassistische Argument gebracht wird, Menschen „mit Migrationshintergrund“ wären Pandemie treibend. Es langweilt und es nervt. Es gibt doch genügend Zahlen, die ja im Bericht genannt werden, so wie Bevölkerungsdichte und Alter (somit auch höhere Mobilität und größere Bekanntenkreise) usw. usw., die es genau so erklären. Warum steht bei Rbb der Faktor Migration an erster Stelle? Weil er zieht. Und weil Menschen aus Ostberlin, die sowieso was gegen „Migranten“ haben, sich bestätigt fühlen. Ist das gewollt, Rbb?
    In Marzahn reiht sich nun mal nicht eine Szenekneipe an Café an Restaurant usw. Stadtteile sind unterschiedlich, das wissen wir, das sehen wir auch in den Wahlen immer wieder. Aber anstatt immer weiter zu spalten und gegen z.B. Neukölln zu hetzen, wäre es an der Zeit diese Unterschiede anzuerkennen und sowohl per Bezirk als auch gesamtstädtisch nach Lösungen zu suchen.

  88. 59.

    Die Ursache liegt im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus - 4 Ärzte, 4 Pflegekräfte, 1 Lehrerin und 11 Schüler der Medizinischen Schule ...
    Cottbus hat daraufhin eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen und eine Sperrstunde für Gaststätten ab 23.00 Uhr verhängt

  89. 58.

    "Die Frage ist eigentlich, warum ganz Ost-Deutschland weniger Fall zahlen hat. Das war Anfang des Jahres bereits so. Schaut mal auf die einschlägigen Deutschland Karten zur Pandemie, die alte Grenze ist eindeutig erkennbar. Finde ich interessant."

    Weil die alle im Westen sind. Im Osten ist doch keiner mehr. Die Artikel ist sowas von Quatsch. Zahlenspiele und ein Niveau der BZ.

    Zum Schluß gibt man ja auch zu dass man nur Vermutungen hat "Am Ende fehlen für weitere Analysen die Daten".

    "Was also für momentan niedrigen Fallzahlen in Ost-Berlin sorgt, bleibt somit weiterhin nicht vollends geklärt."

    Quatsch mit Soße aber Wasser auf die Mühlen von Ostalgikern, Rasssisten und Covidioten.

  90. 57.

    In der RBB-Abendshow hat Ingmar Stadelmann die steile These aufgestelt, dass die Ostberliner mehr Erfahrung beim Denunzieren und Bespitzeln haben, weswegen etwaige Verstöße direkt gemeldet und geahndet werden...
    Na ja, ohne Worte. Hab dann zur heute-show rübergeschaltet. Die Abendshow ist da auch so eine Art Abklatsch von. Auch immer eingeblendete Bilder mit Wortspielen usw. usf.

    Staune, dass Spandau beim Anteil junger Leute relativ im Schnitt liegt. galt vor einigen Jahren noch als Rentnerbezirk mit den meisten EW über 60 oder 65 und den wenigsten unter 30...

  91. 56.

    Neukölln wegen Buckow, Rudow und Britz
    Mitte wegen Moabit, Hansaviertel und Wedding
    Aber dann werden die „Fronten“ noch klarer, gute Idee ;-)

  92. 55.

    Die „Autorin“ ist ein Autor :-)
    Ihr Vergleich hinkt gewaltig, wenn ich die Einkommen von Marzahn mit Neukölln vergleichen würde....
    Akzeptieren Sie doch einfach, dass im Osten von Berlin und Deutschland die vernünftigeren Menschen leben. Ich bin mir sicher, dass das in irgend einer Form mit der Vergangenheit zu tun hat.

  93. 54.

    Beispiel: Staatsbibliothek Berlin-Mitte. Ich würde sehr gerne da hingehen zum Arbeiten.
    Die haben ein solides Hygienekonzept, aber...
    Da sitzen eben auch viele Studis und auch von der Sorte, die gerne feiern geht.
    Ich hab keine Angst mich anzustecken, wohl aber für zwei Wochen in Quarantäne zu hocken,
    weil einer/eine von denen vllt. positiv ist. Man muss ja seine Daten hinterlassen.
    Ich traue mich nicht mehr in diese Bezirke, weil ich keinen Bock auf Quarantäne habe,
    nur weil andere nicht aufpassen.
    Auf Arbeit habe ich täglich rund 600 Kinder um mich herum, fühle mich aber sicher, da Lichtenberg und
    striktes Hygienekonzept.

  94. 52.

    Wenn dem so ist und die Tuberkulose Impfung mehr vor dem Coronavirus schützt, dann kann man doch die ohne nachimpfen. Im Moment erklärt sich dieser Unterschied am meisten.

  95. 51.

    Ganz Ost und ganz verseucht: Cottbus. Kaum Migranten. Ost-Impfbuch. Ost-Kindergarten. Kein Massenhochzeiten. Da dürfte keiner infiziert sein. Und? War der erste Hotspot.

    Da stimmt also etwas nicht mit der Ost-Argumentation.

  96. 50.

    Na was nicht sein darf, kann auch nicht sein.
    Dann hätte man ja mehr Widerstand bei den Maßnahmen.
    Würde aber zur ehrlichen Debatte dazugehören.
    Solange ich in volle, stickige Aerosol-S-Bahnen einsteigen muss, nehme ich die Besorgnis um uns nicht für bare Münze.
    @rbb: Übrigens mal wieder ein sehr großes Dankeschön an die tollen Aufbereitungen von Herrn Haluka Maier-Borst.
    Liest sich immer sehr interessant.
    Wir alle rätseln ja wieso weshalb warum.

  97. 49.

    Wenn das alles so schlimm ist, warum hat man dann nicht schon längst Gebiete abgeriegelt?
    Sorry, entweder ist das grob fahrlässig oder man lässt die Durchseuchung bewusst zu, womit ich generell kein Problem hätte, aber dann kann man es den Bürgern auch ins Gesicht sagen.
    Ich bin mal gespannt, ob Merkel oder Müller die Abriegelung von Mitte, Neukölln oder Teilgebieten anordnen.
    Ich glaube nicht daran.

  98. 48.

    Aktuell nehme ich an einer BCG-Impfstudie für Ältere ab 60 Jahren teil. Man nimmt an, dass die Lunge geboostert wird und somit die Verläufe schwächer werden. Falls das tatsächlich der Fall wäre sähe ich zumindest eine gute Unterstützung zu den aktuell geprüften "reinen" Corona-Impfstoffen.

  99. 47.

    Eine Statistik die es leider nicht gibt, ist wie vernünftig sind die Menschen in Ost bzw. West.

    Seit Jahren hört man zum Thema Einheit immer wieder Debatten zu den teils unüberwindbaren kulturellen Unterschieden. Vielleicht ist auch einfach so banal, dass Ostbürger die vernünftigeren sind. Sie sind größere Repressalien gewohnt und empfinden eine Maskenpflicht und Kontaktverbote nicht als den großen Einschnitt in die persönliche Freiheit, wie Westbürger, die immer gewohnt waren alles zu bekommen, was sie wollen. Weil Ostbürger wissen, was wirkliche Einschnitte in die Freiheit des Einzelnen sind.

    Dazu kommt im Westen sicher auch der hohe Anteil von Großfamilien mit arabischem oder türkischem Hintergrund, die eher maskulin dominiert ist und weniger aufgeklärt als die westliche Welt. Während eine Großteil der im Osten Zugewanderten aus ehemaligen Sowjetstaaten kommt oder anderen kommunistischen Regimen. Diese Menschen sind ebenfalls andere Repressalien gewohnt.

  100. 46.

    Wenn ich sehe,dass in Zehlendorf an 2 Tagen hintereinander keine
    neuen Infektionszahlen übermittelt wurden wundert es mich nicht,dass der Inzidenswert unter 50 liegt.So kann man sich Zahlen auch schönreden

  101. 45.

    Hier in Pankow ein positiver corona Fall, Kontakte sind auf Pankow, Marzahn und Lichtenberg verteilt. Alle dieselbe Vorgeschichte, Pankow entscheidet Quarantäne und Test (leider sehr viel später als der Fall festgestellt wurde), Marzahn handelt sofort mit Test und Quarantäne, Lichtenberg , ach Test ist zu lange her, kein Test, keine Quarantäne. Ein Fall, 3 Bezirksämter, 3 verschiedene Verfahrensweisen.
    Die Statistiken haben seitdem für mich Null, Null Wertigkeit.

  102. 44.

    Genau meine Frage! In New York wurde genau das getan und man hat dann nachgeschaut, warum in manchen Postleitzahlbezirken die Fälle sich häuften. Und es waren meistens Bereiche, in denen viele arme und weniger gebildete Menschen auf engem Raum leben. Da wurde dann mehr Hilfe angeboten.
    Es geht ja nicht darum, Leute zu diskreditieren, sondern darum, hier dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen sich und andere schützen können. Wenn es aus Neukölln heisst, viele würden die Quarantäne nicht verstehen, dann muss man doch aktiv werden. Der Neuköllner Bürgermeister weiß doch schon lange um die Probleme in seinem Bezirk.

  103. 43.

    Hallo rbb, hallo Herr Maier-Borst,
    erstmal danke für die vielen Datenanalysen auf rbb24, gerne noch mehr Datenprojekte!
    Der Ansatz für den Artikel ist zwar gut, allerdings wurde nicht immer die beste Datenbasis gewählt. Aufgrund der öffentlichen Daten der Berliner Senatsverwaltung lassen sich diverse soziodemografische Aspekte sehr viel differenzierter anhand der 96 Ortsteile anstatt der 12 Bezriek analyisieren. Gerade am Beispiel Nuekölln wird jeder Neuköllner wissen, wie stark sich der Ortsteil (Nord-)Neukölln von den anderen, südlichen Neuköllner Ortsteilen unterscheidet, sowohl was Bevölkerungsstruktur, bauliche Struktur als auch das urbane Leben betrifft. Leider veröffentlicht auch das LAGeSo die Corona-Zahlen nicht auf Ortsteilebene, was vergleichende Analysen erschwert. Vielleicht könnten hier die Wissenschaftsjournalisten vom rbb ja mal genauere Daten vom LAGeSo anfragen.

  104. 41.

    Stimmt so nicht! Die meisten Clubs und Bars befinden sich in der angesagten Szene in Ostberlin.Glaub mir , ich bin Taxifahrer. Wo von Du sprichst war ein mal....

  105. 40.

    Dem möchte ich auch beipflichten. Das Problem der Nivellierung höchst unterschiedlicher Werte ist durch die Bezirksreform von 20 auf 12 Bezirke ja eher noch größer geworden. Wahrscheinlich aber scheitert eine kleinteiligere Erhebung, die mehr Aufschluss böte, daran, dass der organisatorische Aufwand dafür finanziell schwer gerechtfertigt werden kann - und danach der Streit losbricht, wer denn "für so eine Steuergeldverschwendung" wieder mal verantwortlich gemacht werden kann. Spätestens dann, wenn der Landesrechnungshof 2021 seinen Bericht verfasst, wird er sich des Beifalls sicher sein. Auch von sehr vielen "Vergesslichen".

  106. 39.

    Nach Korrelationen zu suchen, die Infektionsketten begünstigen, ist legitim und angebracht, gerade um Vorverurteilungen u. Beschuldigungen zu verhindern. Der Fehler wird hier nicht, aber an vielen anderen Stellen gemacht: Korrelationen werden zu Kausalitäten erklärt, die obligatorisch Folgen verursachen.

    Allerdings ist der Bereich "Migrationshintergrund" problematisch. Der Definitionsversuch in der Broschüre scheitert krachend am fehlenden Rechtsverständnis der Behörde: Niemand ist gebürtig deutsch. Bei Staatsangehörigkeit gilt weder ausschließlich das Boden- noch nur das Abstammungsprinzip, es ist komplexer. Auch wird im Artikel wie in der Broschüre Staatsbürgerschaft mit Nationalität irrtümlich gleichgesetzt - schwach. Es ist schlicht eine Othering-Praxis: Rassismus. Sozio-Ökonomie, öffentliche Gesundheit und soziales Handeln lassen sich eben nicht ohne weiteres quantitativ herunterbrechen.

  107. 37.

    Der Autor des Beitrags hätte sensibler entscheiden müssen wie er/sie die Fakten aufbereitet und darstellt. Es gibt ja gewisse Szenen die nur Überschriften lesen und auf Grundlage dessen Fackelzüge organisieren. Wenn da also gleich als erstes Leute mit Migrationshintergrund als Grund genannt wird und erst am Ende des Abschnitts erwähnt wird, dass dieser Grund wohl eher "auf wackligen Füßen steht", finde ich die derzeitige Darstellung schSteon fast fahrlässig.

  108. 36.

    Sie wollen anhand 1. des Migrationshintergrund, 2. der Bevölkerungsdichte und 3. des Altersdurchschnittes Fallzahlen einer Tröpfcheninfektion erklären? - ist das Ihr ernst? - wenn ja, dann schau ich doch lieber in eine Glaskugel oder lese den Kaffeesatz... und wenn ich das richtig deute hatten die Leute mit einer Tröpfcheninfektion einen zu geringen Abstand zu anderen Menschen oder hatten sich die Tröpfchen ins Gesicht geschmiert.

  109. 35.

    Ich habe die BCG-Pflichtimpfumgen nicht gelobt,sondern nur dass festgestellt,was man getrost bei Wikipedia nachlesen kann.

    Mich stört nur diese verdammte Ignoranz,wenn die genannten telegenen bei diesem Thema den Kopf schütteln oder ausweichen.
    Und dann Virologen der Uni Greifswald fundiert das Gegenteil erläutern.

    Übrigens ist 1991 in Ost-Berlin das einzigste Institut , dass Pandemie-Notfallpläne erarbeitet hat,abgewickelt worden.
    Soweit ich weiß,hätte die alte BRD sowas gar nicht.Unf das ist auch ein Fakt und hat mit Spalterei gar nichts zu tun.

  110. 33.

    Ostberliner werden von dem unvernüftigen Verhalten der Wessis in Mitleidenschaft gezogen. Wenn die Ausgangssperre für ganz Berlin kommt, dann wegen den Wessis. Ausgangssperre lieber heute als morgen!

  111. 32.

    Die Frage lässt sich ganz simpel beantworten:
    Die ehemaligen Bürger/-innen der DDR nehmen nicht bei jeder Gelegenheit den Mund so voll wie andere und sind es auch gewohnt, nicht bei jeder Gelegenheit gleich den Mund soweit aufzureißen, dass der kaum wieder zugeht.
    Trotz Plattenbauten mit vielen Fahrstühlen, die noch nie still standen, habe ich in Lichtenberg noch keinen Hotspot in einem DDR-Wohnblock ausmachen können, auch wenn dort heute nicht mehr alles nur ehemalige DDR-Bürger leben.
    Irgendwie hat man hier halt insgesamt eine andere Einstellung zum Umgang miteinander.
    Meinen Lebensstil habe ich seit 7 Monaten nicht geändert - abgesehen vom "Maskenball", der an sich und in sich voller Widersprüche steckt.

  112. 31.

    Mehr Fläche, mehr Alte, Weniger Menschen, weniger Partys, Kleinere Geldbeutel, Kein teurer Skiurlaub, geringere Bevölkerungsdichte als im Westen, Andere Bevölkerungsstruktur im Osten

    Halten die Corona- Regeln ein.

    Abwarten, Pankow holt jetzt auf 7- Tages-Inzidenz 51,8 über 50 infizierte pro 100.000 Einwohner
    Vor einigen Tagen weniger gemeldete Corona-Neuinfektionen

  113. 30.

    Na ja, wenn man auf den Coronakarten derart deutlich die ehemals innerdeutschen Grenzen präsentiert bekommt, lässt es sich kaum vermeiden, dass man sich darüber mal Gedanken macht. War im Frühjahr schon mal so.

  114. 29.

    Wie wird denn hier Migrationshintergrund definiert? Für das Infektionsgeschehen ist es vermutlich unerheblicher, ob Eltern oder Großeltern aus fernen Ländern kommen als die Tatsache, ob jemand in Berlin geboren wurde oder nicht. Wer seine Kernfamilie nicht um die Ecke wohnen hat, trifft sicher mehr Menschen aus seiner Comunity in der Stadt. "Deutschtürken" in 2. oder 3. Generation besuchen ab und zu ihre Eltern und Großeltern im Kiez, während z.B. gebürtige Schwaben auch trotz Beherbergungsverbot durchgehend zur Familie reisen konnten... Und in Berlin hält man dann Kontakt zur "Ersatzfamilie". Nur ist die vermutlich größer als die eigentliche, sofern die um die Ecke wohnt...

  115. 28.

    In öffentlichen Verkehrsmitteln wird geheizt die Fenster geschlossen teils zu den Stoßzeiten vollends überfüllt mit Menschen auf engsten Raum die Fenster lassen sich nicht öffnen! In einigen Ländern wurde im öffentl. Verkehr Hygiene spender in den Zügen aufgestellt hier in Berlin sieht man nichts davon! Es gibt mehrere Hygiene Konzepte die eher selten hier in Berlin eingehalten werden.. Leider

  116. 27.

    Die Autorin kann sich ja mal mit der Einkommenssituation beschäftigen und die Daten überprüfen. Eventuell gibt es da einen Zusammenhang. Das Einkommen dürfte auf das Verhalten einen großen Einfluss haben (Freizeitverhalten usw.). Müsste man mal anhand der Steuerdaten in den Bezirken validieren.

  117. 25.

    Wir sollten generell nicht zur Spalterei übergehen. Genau dies wird aber auch hier das Ergebnis sein.
    Es braucht Solidarität und die Fähigkeit Corona als gemeinsames Problem zu verstehen.
    Derzeit ist es noch zu früh, um solche Frage überhaupt beantworten zu können, daher ist der ganze Artikel ziemlich nutzlos und nichtssagend.
    Wie wäre es mal mit etwas Geduld? Im nächsten Jahr wird es da sicher weitere Erkenntnisse und Studien geben.
    Einen Zusammenhang mit der BCG sehe ich nicht. Über Masken aufregen aber nun in den Kommentaren Pflichtimpfungen in der DDR zu loben ist etwas widersprüchlich. BCG war zwar im Westen keine Pflichtimpfung, wurde trotzdem lange empfohlen und angewendet.
    In der ehemaligen DDR gab es durchaus Spitzenmedizin auf hohem Niveau.
    Meine ersten medizinischen Lehrbücher habe ich als Westler aus der DDR bezogen. War nämlich deutlich günstiger.

  118. 24.

    Sie sind auf dem falschen Dampfer gerade. Es wird nicht krampfhaft nach Unterschieden zwischen Ost und West gesucht, sie sind im Zahlenmaterial da. Die Frage ist, warum gibt es überhaupt noch meßbare Unterschiede in dem Gesamt-Berlin nach so langer Zeit? Eine ähnliche Fragestellung gibt es ja auch bezüglich ganz Deutschland, mit der interessanten Ausnahme von Schleswig-Holstein, da einen ähnlichen Verlauf wie ein Großteil der östlichen Gebiete zeigt.

  119. 23.

    Jetzt zählt Friedrichshain-Kreuzberg und janz Mitte zum Westen? Die Daten würden mehr Sinn nach Postleitzahl machen.

  120. 22.

    Sehr schöne Analyse zum aktuellen Stand. Ja, leider fehlen für viele Fragestellungen einfach die Daten. Was die Gesundheitsämter haben müßten, wären aber die Meldeadressen der Fälle, damit könnte man ein Raster über die Stadt legen - unabhängig von Ost- oder Weststadtbezirk. Die Rastersegmente müßen aber genügend groß sein, um statistisch signifikant genug Fälle zu erfassen - eventuell auch ein Rastergröße angepaßt an die lokale Bevölkerungsdichte. Allerdings gewinnt man so wahrscheinlich noch nicht viel zu der Frage: Wo genau sind die Ansteckungsschwerpunkte?

  121. 21.

    Faktoren der Ausbreitung einer Pandemie zu analysieren ist immer sinnvoll. Dass es hierbei Grenzen gibt, ist selbstverständlich. Solange keine differenzierteren Daten zur Verfügung stehen, muss man eben von den Bezirken als kleinste Einheiten ausgehen. Genauere und noch aufwendigere Untersuchungen können hoffentlich bald Forscher an Universitäten durchführen.

  122. 20.

    Schon mal geschaut wo sich Touristen in Berlin bevorzugt aufhalten?
    Bis vor 2 Wochen hat Berlin immer noch Geld ausgegeben um mit Werbung Touristen in die Stadt zu locken.

  123. 19.

    @Haluka Maier-Borst/rbb Könnte es etwas mit der Luftqualität in der U-Bahn zu tun haben? Dort wo die U-Bahn im Untergrund fährt und die Bahnhöfe sowie Tunnel schlecht belüftet sind?! Einfach mal das U-Bahnnetz & Umsteigebahnhöfe über die Karte legen und berücksichtigen, wo die U-Bahn im Freien fährt bzw. hält: Also die U2 und die U5 an den östlichen Enden und die U3 am westlichen und unterbrochenem östlichen (Ersatzverkehr als S-Bahnzubringer) Ende sowie die U6 am nördlichen Ende...
    Inbesondere der Verlauf der U7 als Pendlerstrecke Neukölln-Spandau und Flughafenzubringer/Reisen an beiden Enden erscheint mir betrachtenswert in Bezug auf das Infektionsgeschehen.
    Analysiert die BVG oder sonst wer die Luftqualität dort? Wieweit werden Abonennt*innendaten, Auslastungen der Fahrzeuge bzw. Fahrkartenverkaufszahlen der Automaten seitens der BVG/S-Bahn geografisch analysiert?
    Hier eine U-Bahnkarte, die Deckung erscheint zumindest auffällig: http://berliner-u-bahn.info/PDF/u_2017-10-01.pdf

  124. 18.

    Und wieder haben die Ignoranten Schaum vorm Mund.
    Aber haben wir das nicht schon vorher gewußt.
    Danke Herr Maier-Borst für diese Übersichten.

  125. 17.

    Interessant wie Sie das aufgefächert haben.
    Es werden wohl alle Faktoren ein bisschen zusammenspielen.
    Klar sehe ich die drei jungen Araber, die blöd grinsend, provokant in die Tram steigen
    (ohne Maske) nach dem Motto: „Eure Regeln sind uns doch egal.“
    Genauso oft sehe ich aber auch „deutsche“ Jugendliche, die sich
    aufgrund von geistiger Umnachtung ebenso verhalten.

    Eine weitere Ursache: Ruhe vs. action

    Menschen ziehen bewusst irgendwo hin.
    Sie wollen etwas von dem Ort an dem sie leben.
    Wer seine Ruhe möchte, zieht eher weiter raus. So ist es jedenfalls bei mir.
    Und wer am Wochenende lieber die Hecke stutzt oder Pflanzen umtopft als
    von einem „Event“ zum nächsten zu hopsen,
    der ist aktuell für andere auch ein geringeres Risiko.

  126. 16.

    Meiner Meinung nach leben und treffen sich die Feierwütigen, die ja anscheinend Corona verbreiten, überwiegend in den westlichen Stadtbezirken. Im Osten gibt es auch mehr normale Kneipen und nicht so viele Bars, Clubs etc.

  127. 15.

    Wer nach einfachen Ursachen sucht, wird scheitern. Wie fast überall sind mehrere Ursachen für die zu Tage tretenden Tendenzen verantwortlich, mit einem Schwergewicht mal hier, mal dort.

    Manchmal glaube ich, dass es am mangelnden Willen liegt, sich auf solche Ungewissheiten einzulassen, weshalb Menschen offenbar immer wieder in eine Welt entlang eines simplen Hebel-Mechanismusses verfallen. Tue ich dies, erfolgt das. Und eben nichts anderes. Keinen Millimeter daneben.



  128. 14.

    Und wenn wir all das bedenken? Sind wir so schlau wie vorher! Danke für diesen wertvollen Beitrag...

  129. 13.

    Vielen Dank für den sehr vielseitigen und teils auch weitgehend tabuisierte Aspekte berücksichtigenden Ansatz zur Analyse! Solche Methoden dürften sehr hilfreich sein, das Geschehen zu verstehen. Einen einzelnen Faktor zu betrachten, wie es oft getan wird, hilft wenig. Das Zusammentreffen mehrerer Sachverhalte bewirkt die Entwicklung.

  130. 12.

    Das mit dem Migrationshintergründen allein reicht nicht aus.
    Die Zahlen sind in ganz Ostdeutschland niedriger als im Westen.
    Es liegt sicher auch daran, dass wir Ostdeutschen gelernt haben uns besser an Regeln zu halten und das auch an unsere Kinder weitergeben. Die Zahl der Eltern, die ihre Kinder versuchen antiautoritär zu erziehen ist bedeutend geringer als im Westen. Das ist auch gut so, denn Kinder brauchen auch Regeln.
    Das haben mir sogar meine Schüler am Gymnasium gesagt. Die wollten den viel gepriesenen offenen Unterricht nicht.
    Mit einer Diktatur in der DDR hat das übrigens nichts mehr zu tun, denn die Nachwendeschüler sind in unserer heutigen freiheitlichen Demokratie aufgewachsen.

  131. 11.

    Warum nach 30 Jahren deutsche Einheit immer noch nach Unterschieden zwischen "Ost und West" gesucht wird ist mir nicht verständlich.
    Wem nutzt solch eine Berichterstattung ?

  132. 10.

    Die Frage ist eigentlich, warum ganz Ost-Deutschland weniger Fall zahlen hat. Das war Anfang des Jahres bereits so. Schaut mal auf die einschlägigen Deutschland Karten zur Pandemie, die alte Grenze ist eindeutig erkennbar. Finde ich interessant.

  133. 9.

    Wieso? der der Osten ist doch Mitte und Friedrichshain. In den anderen Regionen des Ostens ist Tote Hose.

  134. 8.

    Die Daten, auf die Sie sich beziehen sind - wenn ich das richtig verstehe - die Meldedaten der betreffenden Personengruppen.
    Das Infektionsgeschehen wird aber doch von der Art und Weise bestimmt, wie sozial interagiert wird, oder? Das sind die "unterschiedlichen Boote", in denen wir sitzen, ob vom Hedonismus getrieben oder vom Zwang, den Lebensunterhalt zu verdienen.
    Ohne soziale Interaktion kein Infektionsgeschehen.
    Ob man nach der Party oder nach der Arbeit in seinen Bau zurück kehrt scheint mir sekundär.

  135. 7.

    Hm, was will mir der Artikel eigentlich sagen?!?

  136. 6.

    Könnte sein, dass in den östlichen Bezirken auch heute noch der Zusammenhalt viel größer ist und die Menschen scheinen auch vernünftiger zu sein.Ich sehe in Neukölln und Tempelhof viele junge Leute, die sich nicht an die Maskenpflicht halten weder in Bussen und Bahnen noch im Supermarkt. Da wird mit Handschlag begrüßt, umarmt und geküsst und alle 3 Meter auf den Boden gerotzt. In Treptow/Köpenick hab ich noch keinen ohne Maske im Bus angetroffen auch nicht beim Einkauf. Es liegt wohl an den Einwohnern mit egoistischem Denken und Tun und den großen Hochzeiten und Partys.

  137. 5.

    Hallo RBB:die Erkenntnis kommt spät,aber jetzt ist sie da:die BCG-Pflichtimpfung in der ehemaligen DDR.
    Genau diese Sache wurde von den Herren Wieler ,Lauterbach und Drosten bestritten.
    War der Osten doch nicht so schlecht?
    Virologen der Uni Greifswald haben darüber schon im Frühjahr gesprochen:dass das Immunsystem der ehemaligen DDR-Bürger anders aufgestellt ist,als im Westen der Republik.
    Das hat aber die „schlauen“ telegenen nicht interessiert.
    Und sicherlich sind die anderen angeführten Gründe auch Ursachen!

  138. 4.

    Nach unserem Gefühl sind Disziplin und Verständnis der Menschen in den ehemaligen "Ostgebieten" größer. In der Konsequenz werden Regeln und Festlegungen konsequenter umgesetzt. Die ehemaligen „Westgebiete“ sind von mehr „Eigenbestimmung“ mit der Konsequenz „ich entscheide“ gekennzeichnet. Vor 30 Jahren haben wir in Bayern das erste Mal den Satz gehört „mein Kind wird antiautoritär erzogen“. Diese Probleme spielen bei der Beantwortung der Frage, weshalb die Ostbezirke eine geringere Infektionszahl haben, eine Rolle.

  139. 3.

    Ich denke die Erfassung nach Bezirken taugt nicht für einen regionalen Vergleich. Es gibt ja schließlich keine harte Grenze zwischen den Bezirken. Wenn man die Infektionen adressenscharf darstellen würde, wäre eine geografische Untersuchung sinnvoller.
    Vielleicht sind wir im Osten „einfacher“ zu regieren, weil wir großteils so aufgewachsen sind Verordnungen zu akzeptieren bzw. sich damit zu arrangieren. Aber alles nur Vermutungen ohne wissenschaftliche Basis.

  140. 2.

    Hallo,

    Ein interessanter Artikel, aber für mich nicht differenziert genug. Ich denke man kann nicht nur in Bezirkgrenzen denken. Am Beispiel Neukölln sieht man, dass das nördliche Neukölln oberhalb des S-Bahn Rings dichter besiedelt ist als zb Britz und Rudow. Man kann anhand von veröffentlichter Daten nur den kompletten Bezirk betrachten. Ich könnte mir vorstellen, dass durch die geringere Dichte an Menschen in den südlicheren Gebieten, die Fallzahlen nicht so hoch sind. Von daher finde ich eine starre Betrachtung der Bezirke für die weitere Entwicklung der Pandemie zu grob. Meiner Meinung nach müsste man auf Gebiete und Kieze kleinteiliger schauen.
    Für mich ist die Dichte an Menschen ein entscheidender Faktor zusätzlich zum Einhalten der Regeln.

  141. 1.

    Was den Bezirk Lichtenberg angeht, wundern mich die Zahlen nicht. Nach einer neuen Regelung werden vom Gesundheitsamt jedoch nur Kontakte, die es 48 Stunden vor dem Test gegeben hat, nachverfolgt. Somit werden nur wenige Personen getestet, also gibt es weniger Ergebnisse. Dass zahlreiche Personen unter Umständen ahnungslos das Virus verbreiten könnten, zeigen die Zahlen ebenfalls nicht.

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