Eine Frau schaut auf ihr Handy (Quelle: imago images/Cavan)
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Infektionen über Aerosole - Internet-Tool schätzt Corona-Ansteckungsgefahr in Räumen ein

Das Corona-Infektionsrisiko über Aerosole in Innenräumen lässt sich jetzt mithilfe einer Anwendung im Netz berechnen. Nutzer können dabei verschiedene Faktoren wie die Raumgröße, die Anzahl der Menschen im Raum, deren Aktivitäten und die Aufenthaltsdauer eingeben, wie die Technische Universität Berlin (TU) am Dienstag mitteilte.

Auf einem Diagramm wird dann angezeigt, wie viele Menschen sich unter den ausgewählten Bedingungen möglicherweise bei einem anwesenden Infizierten anstecken würden. "So können Lüftungsmaßnahmen, die Anzahl der Kontakte und die Aufenthaltsdauer in Räumen hinsichtlich ihres präventiven Charakters bewertet und angepasst werden", erklärte die TU.

TU, Charité, RKI und Gesundheitsamt beteiligt

Verfügbar ist die Anwendung, die auf Berechnungen von Wissenschaftlern der TU, der Charité, dem Robert Koch-Institut (RKI) und einem Berliner Gesundheitsamt basiert, unter dem Link https://hri-pira.github.io.

Aerosole sind kleinste Teilchen aus den Atemwegen, die unter Umständen längere Zeit in Räumen schweben können. Sie gelten als ein Übertragungsweg von Sars-CoV-2, viele Fragen sind jedoch noch offen.

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