Die mobilen Paketbusse sollen in Corona-Zeiten unterstützen (Quelle: imago images/Ralf Müller).
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Audio: Inforadio | 18.11.2020 | Juliane Kowollik | Bild: imago images/Ralf Müller

Pakete im Freien abgeben - DHL testet mobile Paketshops auf Rädern in Berlin

Berlinerinnen und Berliner können in diesem Jahr ihre Weihnachtspakete auch an mobilen Paketshops im Freien abgeben und abholen. Mit den sogenannten Paketbussen will DHL die Kundenströme entzerren und so Infektionen mit dem Corona-Virus verhindern, wie das Unternehmen ankündigte.

In dem bundesweit einzigartigen Pilotprojekt sollen Paketbusse tagsüber an mehrere exponierte Standorte der Hauptstadt fahren. Das Projekt läuft bis Mitte Januar und wurde am Mittwochmittag in Neukölln präsentiert. Es wird vom Land Berlin unterstützt, weshalb auch Berlins Regierender Bürgermeister Müller teilnahm

Dem Innenleben zufolge handelt es sich um normale Linienbusse (Quelle: imago images/Ralf Müller)
Dem Innenleben zufolge handelt es sich um gewöhnliche Linienbusse. | Bild: imago images/Ralf Müller

420 Millionen Pakete in der Weihnachtszeit

Weil die Deutschen immer mehr online kaufen, wächst seit Langem Jahr für Jahr die Zahl der Pakete auch zur Weihnachtszeit. In diesem Jahr rechnet die Branche mit noch stärkeren Zuwächsen wegen der Corona-Pandemie.

Bundesweit sind tausende zusätzliche Arbeitskräfte im Einsatz. Sie müssen nach Prognose des Bundesverbands Paket und Expresslogistik im November und Dezember etwa 420 Millionen Pakete zustellen, ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Sendung: Inforadio, 18.11.2020, 8 Uhr

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10 Kommentare

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  1. 10.

    Sie können offensichtlich nicht genau lesen.

    "Adressiert an Packstation". Da gibts keinen mir gehörenden Briefkasten (andere PLZ, ich wohne 13351, die Packstation ist ium Nachbarbezirk - 13043)

  2. 9.

    nein, eben offensichtlich nicht.

    Die Packstation ist kein Briefkasten.

    Anruf bei DHL: "Kann ioch ihnen nicht sagen, macht aber keinen Sinn. Stellen Sie einen Nachforschungsantrag.". Dann warten wir mal bis zzu 5 Wochen

  3. 8.

    Sie bestellen bei Amazon. Amazon stellt mit der Post zu und die Sache landet bei Ihnen im Briefkasten. So, was jammern Sie nun?

  4. 7.

    Aber Sie haben doch Ihre Sendung bekommen, oder? Dann wäre mir der Rest egal; auch wenn mit Rotkäppchen unterschrieben worden wäre.

  5. 6.

    Bei uns steht einer vor der Post. Dann renne die also rein und holen da die Pakete raus oder wie? Zum abgeben braucht man den Bus nicht, da werfe ich es lieber in eine Packstation. Da würde ich mich auch keine 30 Minuten anstellen so wie hier in Hellersdorf...

    Und ja, wie der Vorredner schon schreibt, die müssen noch viel üben. Ich darf auch oft was abholen aus der Filiale weil das Paket nicht den Weg in die Packstation gefunden hat. Aber ich lass es da versauern und bestell einfach neu... Die Zeit hat kein Mensch sich da anzustellen.

  6. 5.

    Auch eine Möglichkeit sich die teuren Mieten zu sparen. Nach Food-Trucks und Coffee-Bikes, jetzt DHL-Busse mit Vorzelt. Was kommt als nächstes?

  7. 4.

    die schaffens doch schon zu normalen Zeiten nicht (geschweige denn jetzt wo viele Leute öfter online bestellen) in ihre eigenen Packstationen (richtig!) zuzustellen.

    Heute:
    Sendung adressiert direkt an Packstation. Versandt von Amazon mit "Deutsche Post Brief" (ok, ist kein Paket, ging sonst immer trotzdem in die Packstation).
    9:16 Sendung wird zugestellt
    9:17 Sendung wurde zugtestellt"
    (an Briefkasten, 13403 Berlin. Unterschrieben von "Briefkasten").

    Ich denke, sie sollten erstmal ihre Zustellung sauber hinbvekommen bevor sie sowas anbieten, wo dann auch noch Pakete "mobil" sind, und man sie noch leichter verlieren kann.

  8. 3.

    Wenn das klappt, ist es eine sehr gute Idee. Ich habe gestern an meinem Paketshop 40 Minuten für die Abgabe eines Päckchens angestanden.

  9. 2.

    Gute Idee!

  10. 1.

    Denen geht es wohl eher darum Personal zu sparen. Schließlich können die "Kunden" ihr Zeugs auch selbst abholen.

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