Zwei DRK-Mitarbeiter gehen im Foyer der Metropolishalle des Filmparks Babelsberg in Richtung des Zeltes, in dem ab 16.11.2020 der Corona-Abstrich bei Patienten gemacht werden soll. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Video: Brandenburg Aktuell | 13.11.2020 | Mona Ruzicka | Bild: dpa/Soeren Stache

Standort auch in Potsdam - Weiteres Corona-Impfzentrum im Raum Cottbus geplant

Sobald ein Corona-Impfstoff verfügbar ist, will Brandenburg bereit sein. Nun wurde bekannt, dass auch im Raum Cottbus ein Impfzentrum aufgebaut werden soll. Wo genau steht allerdings noch nicht fest.

Das Land Brandenburg bereitet sich auf den Start der Corona-Impfungen vor. Nachdem bereits bekannt worden war, dass in Potsdam ein Impfzentrum entstehen soll, wurde nun ein weiterer Standort bekannt. Auch im Raum Cottbus soll eine Impfzentrum aufgebaut werden, erklärte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Freitag in Potsdam bei der Eröffnung des neuen Corona-Testzentrums in der Metropolishalle in Potsdam. Die genauen Standorte stünden aber zurzeit noch nicht fest.

Es sei geplant, zunächst mit zwei größeren Impfzentren im Land sowie mehreren mobilen Impfteams zu starten, so Nonnemacher. Langfristig seien zudem weitere Impfzentren im Land geplant.

Erstes Corona-Testzentrum in Brandenburg vorgestellt

Das Corona-Testzentrum in der Metropolishalle soll ab Montag im Einsatz sein. Es ist das erste in Brandenburg. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg stellte es am Freitag vor. Denkbar sei, dass das Testzentrum Ende des Jahres zu einem der beiden Corona-Impfzentren ausgebaut wird, erklärte Nonnemacher bei der Vorstellung.

In das Testzentrum können Haus- und Kinderärzte aus der Region Patientinnen und Patienten überweisen, wenn ihre eigenen Kapazitäten für Corona-Tests nicht mehr ausreichen.

Betreiber des Testzentrums ist das Deutsche Rote Kreuz. Täglich können dort bis zu 100 Personen getestet werden. Sie brauchen allerdings zwingend einen Termin und eine Überweisung vom Hausarzt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.11.2020, 14:00 Uhr

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2 Kommentare

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  1. 1.

    Das sollte doch nicht so schwer sein. Einfach mal die Drogenmafia fragen wie die ihren Stoff schnell unter die Leute bringen. Heroinjunkies spritzen sich selbst ohne ärztliche Hilfe. Gegen Thrombose gibt es auch Eigenimpfungen.

    Im Ernst 100 Personen/Tag testen verdient doch nicht den Namen Testzentrum. Teststelle passt dann doch eher. Im Frühjahr gab es hier in FF schon eine zentrale Stelle zum Testen in einem ehemaligen Bürogebäude. War das kein Testzentrum und gab es sowas nicht auch in anderen Städten?

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