Interview | Berliner Ärztin über Corona-Unwissenheit - "Die Leute wissen nicht, worum es bei dieser Pandemie geht"

Passanten mit Mund-Nasen-Bedeckung überqueren die weihnachtlich beleuchtete Straße Unter den Linden.
Bild: dpa

Was muss ich tun, wenn ich Symptome spüre? Wie verhalte ich mich als Kontaktperson richtig? Das wissen die wenigsten ihrer Patienten, beklagt eine Berliner Ärztin. Ein Gespräch über Corona-Unwissenheit, langsame Gesundheitsämter und Arbeitgeber, die Druck machen.

rbb|24: Frau Müller*, Sie sind Ärztin in einer Praxis in Berlin-Neukölln. Wieviel Ahnung haben Ihre Patienten von den Corona-Regeln?

Corinna Müller*: Viele sind überhaupt nicht adäquat aufgeklärt: weder darüber, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie Husten oder Fieber - also mögliche Corona-Symptome - bei sich selbst bemerken. Noch darüber, was zu tun ist, wenn sie Kontaktperson von Infizierten sind. Das merken wir immer deutlicher in den letzten Wochen. Viele wissen überhaupt nicht mehr, worum es eigentlich geht in dieser Pandemie. Und deshalb verhalten sie sich oft falsch.

(*Name von der Redaktion geändert)

Wie zum Beispiel?

Neulich standen zwei Patienten mit Erkältungs-Symptomen bei uns in der Praxis – obwohl wir klar kommunizieren, dass niemand mit Husten oder Halsweh bei uns einfach reinspazieren darf. Die Leute sagten mir dann, sie seien doch schon vor drei Monaten getestet worden, und der Test sei negativ gewesen. Dann könnten sie jetzt doch kein Corona haben, meinten sie. An sowas merkt man: Viele Menschen haben nicht verstanden, was ein Test-Ergebnis aussagt – und was nicht. Da wird nicht klar kommuniziert.

In welchem Umfeld befindet sich die Praxis, in der Sie arbeiten?

In einem Gebiet in Neukölln, das eher nicht von Akademikern bewohnt wird. Wir machen dort täglich eine Infekt-Sprechstunde für Menschen, die Symptome haben, die auf Corona deuten könnten. Da kommen die Patienten durch einen separaten Eingang. Komplett in Schutzmontur machen wir dann Abstriche, also Corona-Tests. Aber ganz viele Patienten glauben, sie wüssten auch ohne Test, dass sie kein Corona haben – sie hätten ja kein Fieber. Dann könne das kein Corona sein. Quarantäne-Regeln sind vielen auch völlig unklar. Da ist die Ehepartnerin positiv getestet und deshalb zu Hause, aber der Ehemann geht munter weiter arbeiten. Denn er fühlt sich gut und solange sein Arbeitgeber nicht sagt: Bleib zu Hause - solange geht er arbeiten.

Wie oft begegnen Ihnen solche Fälle?

Fälle dieser Art begegnen uns leider jeden Tag mehrere. Das macht uns große Sorgen. Angesichts dieser schlechten Informationslage bei den Leuten wundern wir uns kaum noch darüber, dass die Infektionszahlen in Berlin nicht sinken. Es fehlt in der breiten Bevölkerung das Verständnis – zum Beispiel davon, was eine Inkubationszeit ist. Dass man jetzt negativ getestet sein kann, aber sich das innerhalb weniger Tage möglicherweise ändert. Ich glaube nicht, dass dieses falsche Verhalten aus bösem Willen entsteht, sondern weil viele Leute vor ihrem Wissenhintergrund nicht nachvollziehen können, was ihr Handeln in der Pandemie für Folgen hat.

Eigentlich ist es Aufgabe der Gesundheitsämter, das zu erklären, Kontaktpersonen von Infizierten zu informieren und in Quarantäne zu schicken.

Richtig, aber die Kollegen kommen überhaupt nicht mehr hinterher. Die Informationen, wie man sich richtig verhält, kommen zu langsam oder gar nicht bei den Betroffenen an. Was wir auch hören in der Praxis, ist, dass gerade im Niedriglohnsektor die Arbeitgeber sehr Druck machen, dass niemand ausfallen darf. Das Personal soll sich erst dann testen lassen, wenn sowieso der Urlaub ansteht – vorher bitte nicht. Teilweise erzählen uns Patienten, dass sie nicht zu Hause bleiben dürfen, obwohl ihre Kinder krank sind. Dass sie ihre kranken Kinder mit auf die Arbeit nehmen – und sich dann hinterher rausstellt, dass die Kinder positiv auf Corona getestet wurden.

Und damit ist die nächste Infektionskette in Gang gesetzt.

Ja, das ist zum Verzweifeln. Sehr aufgeregt hat mich eine Geschichte einer meiner Patientinnen. Sie arbeitet als Servicekraft in einem Berliner Klinikum, das ich hier nicht nennen will. Sie hat viel in den Zimmern von Covid-Patienten gearbeitet, hat dann selbst Symptome entwickelt - und ist in der Klinik nicht getestet worden, obwohl sie das wollte. Das würde jetzt zu viel Aufwand machen, hat man ihr gesagt. Also ist sie erstmal weiter arbeiten gegangen, hat sich aber an unsere Praxis gewendet, um sich testen zu lassen. Als das positive Testergebnis kam, habe ich sie sofort in Quarantäne geschickt. In solchen Jobs gibt es wirklich einen enormen Druck und gleichzeitig Angst, die Arbeit zu verlieren.

Beobachten Sie auch in Kreisen mit besser bezahlten Jobs Unwissenheit gegenüber der Pandemie-Lage?

Durchaus. Ich lebe in Prenzlauer Berg und die Klasse meines Sohnes in einem Gymnasium hier im Bezirk musste in Quarantäne. Da habe ich dem Schuldirektor angeboten, zu kommen und Abstriche zu machen, draußen auf dem Schulhof bei Schülern und Lehrern - weil ich wusste: Das Gesundheitsamt schafft sowas gar nicht mehr. Die kommen nicht hinterher. Aber ich bin mit diesem Vorschlag abgeblitzt beim Direktor. Der wollte auf das Gesundheitsamt warten. Die haben dann die Schule informiert - zum Ende der Quarantäne. Und erst zehn Tage später auch uns Eltern. Meinen Sohn hatte ich da schon längst selbst getestet: Er war negativ.

Woran liegt es, dass viele Leute so schlecht Bescheid wissen?

Erstens ist es schwer, sich Regeln zu merken, die sich so oft ändern und die von Region zu Region verschieden sind. Da ist der Landkreis sowieso, der zu Weihnachten Lockerung XY versprach und sie inzwischen längst zurücknehmen musste. Sowas ist unklug in einer Pandemie-Situation. Damit suggeriert man, die ganze Sache sei doch gar nicht so gefährlich. Problematisch sind auch solche Formulierengen wie: Jedes vierte Intensivbett ist von einem Corona-Patienten belegt. Da denken auch Leute in meinem Freundeskreis, die anderen drei Betten seien frei. Dass da Menschen liegen, die Unfälle hatten oder einen Schlaganfall – solche abstrakten Zusammenhänge haben viele nicht auf dem Schirm.

Wie müsste der Senat kommunizieren, damit es mehr Leute - am besten alle - verstehen, wie man sich in dieser Pandemie richtig verhält?

Es gab im Verlauf der letzten Monate schon mal einen Brief vom Regierenden Bürgermeister an alle Haushalte. Sowas könnte helfen, formuliert in einfacher Sprache mit ganz klaren Anweisungen und auch mit Bildern: Wie verhalte ich mich in welcher Situation? Wenn ich selbst Symptome spüre, dann... Wenn ich Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte, dann… Wichtig ist, dass wir den Menschen klarmachen: Ihr könnt es nicht selbst fühlen, ob eure Symptome von Corona kommen oder nicht. Um das zu wissen, müsst ihr euch testen lassen. Im Zweifel: Verhaltet euch so vorsichtig, als wärt ihr infiziert, um andere nicht zu gefährden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Anne Kohlick.

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72 Kommentare

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  1. 72.

    Da ist sie ja, die aufrichtige Solidarität und Vernunft in Form von: Jule. Herzlich willkommen.
    Meinerseits fehlt das Verständnis für Menschen, welche diesem Tunnelblick auf eine alles und jeden erlösende Impfung vollkommen erlegen sind. Beispielhaft: die Impfung soll - vorgeblich - allenfalls die Schwere des eigenen Krankheitsverlaufs beeinflussen. Weitere Infektiösität? Unbekannt. Wenn also Geimpfte weiterhin "infektiös" herumlaufen und andere anstecken (und Testpositive sind nicht gleichzusetzen mit Erkrankten), weshalb sollten diese privilegiert sein?
    Rennen Sie meinetwegen weiter im Hamsterrad und fordern solidarische Impfaktionen. Ich verzichte liebend gern - Stichwort Risiko-Nutzen-Verhältnis. Ist übrigens Teil von Wissenschaftlichkeit... Schöne Feiertage allen.

  2. 71.

    In Sachen Mutationen....
    Gleichwohl wurden laut einem Bericht in „Spektrum der Wissenschaft“ bis September bereits rund 12.000 einzelne Mutationen des Coronavirus katalogisiert. Ein Großteil davon blieb vermutlich ohne Folgen für die Infektiosität oder Gefährlichkeit des Virus.

  3. 70.

    Möglicherweise ist Ihnen verborgen geblieben, dass die Pandemie nur weltweit erfolgreich bekämpft / besiegt werden kann und muss. Denn selbst wenn die Impfungen jetzt früher beginnen als erwartet, werde der Effekt nur allmählich zu einer Verbesserung der Lage beitragen. "Corona besiegen wir nur weltweit oder gar nicht"

    Und die Mutation? Corona-Mutation in weiteren Ländern nachgewiesen
    Dann hoffen wir, dass der Impfstoff auch gegen das mutierte Virus aus Großbritannien wirksam ist - bislang wird das nur "vermutet" wahrscheinlich. Sollte der Impfstoff gegen die Mutation nutzlos sein, dann gute Nacht.

    https://www.waz.de/region/sauer-und-siegerland/testperson-berichtet-so-fuehlt-sich-die-corona-impfung-an-id231191432.html


  4. 69.

    Hoffentlich kommt er, der Hebel, denn nur wenn sich viele Menschen impfen lassen, haben wir die Chance die Pandemie zu überstehen und hoffentlich bald zur Normalität zurück zu kehren. Jedenfalls habe ich kein Mitleid und kein Verständnis, wenn sich Impfverweigerer auch noch diskriminiert fühlen wollen, weil man sie nicht in Flugzeuge läßt oder zu Veranstaltungen oder wohin auch immer. Selber schuld. Übrigens halte ich es für überlegenswert, nicht nur Herr seiner Sinne zu sein, sondern vielleicht auch mal daran zu arbeiten, Herr seiner Vernunft zu werden.

  5. 68.

    Ja, ich habe genau das Problem gestern auch von meiner Schwester, Erzieherin in Schöneberg, mitbekommen. Die Eltern sind rücksichtslos und halten sich nicht an die Vorgaben und sogar die Leistung lässt Personal weiterarbeiten, obwohl die Erzieherin gerade noch auf ein Testergebnis wartet ! Das läuft auch so in Pflege Heimen

  6. 66.

    Mit großer Bewunderung lese ich Ihre Kommentare. Auch hier haben Sie es wieder voll auf den Punkt gebracht. Danke. Manche Menschen können nur bis zu ihrer Nasenspitze schauen und tragen obendrein Scheuklappen. Frohes Fest wünsche ich Ihnen.

  7. 65.

    Betriebe die ihren Mitarbeitern die Tests verwehren müsste man Zwangsschließen...
    Oder am besten gleich die Gewerbeerlaubnis entziehen...

  8. 64.

    Erschreckend was hier geschildert wird.
    Ich hatte schon länger die Vermutung, dass ein Teil der Bevölkerung dumm wie Dosenbrot ist, wie man so sagt.
    Eigentlich unglaublich. So kann das leider nix werden....

  9. 63.

    Zitat von Mike > Und deshalb marschiert das Virus ungehindert durch die KKH und Pflegeheime. Wir haben deutschlandweit hochgerechnet Todesfälle auf US-Niveau, seit Wochen, trotz Lockdown.

    Bernau keine Fälle, andere Kreisstädte keine Fälle... in Kliniken wie Spremberg keine Fälle man muss nur mal anrufen und fragen

  10. 62.

    Was für eine Pandemie?

  11. 61.

    Erschütternd und ernüchternd ist, das dieses reiche Land nicht in der Lage dazu ist, Leute zu erreichen,
    - die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind.
    - die in ihrem kulturellen oder religiösen Mikrokosmos leben oder den "Oberern" eher wenig zugetan sind. Was in
    Grenzen durchaus verständlich ist, gemessen an dem was diese Leute ggf. durchgemacht haben.
    - irgendwo im Freien leben, eher dahinvegetieren, und deren geringste Sorge ein Schmartphone oder Netzanschluss ist
    und eine Zeitung, so sie denn aktuell ist, lieber als Kälteschutz verwenden.
    - die nicht lesen können, geschweige denn ein Radio haben.
    Dies würde sich noch weit fortsetzen lassen.
    Erschreckend dagegen ist, wenn sie über die Mehrheit der Menschen schreiben und einfachste Ideen nicht auf die Kette bekommen.
    Trotzdem
    Frohe Weihnachten

  12. 60.

    Aber das eben ist das Probem! Infolge der unterschiedlichsten Einschätzungen von Experten wurde öffentlich alles mögliche diskutiert, was in anderen Bereichen schon längst klarer Sachstand ist. Wenn man nicht zufällig Hobby-Virologe oder -Epidemiologe ist - dren Zahl nahm allerdings gewaltig zu-, dann schaltet man einfach ab! Das naturwissenschaftliche Verständnis ist in der BRD eh' nicht sonderlich ausgeprägt.
    Ich hatte vor Monaten in punkto Kommunikation schon genau desselbe gefordert, die die Ärztin oben. Den Brief von Müller fand ich ärgerlich, da nutzlos geschrieben. Regelmäßige "Flyer" mit klaren praktischen Verhaltensregeln wären sinnvoll gewesen. (Aber dazu hätte der Senat leider selbst wissen müssen, was sinnvoll ist. :-( )

    Aber jetzt erstmal Heiligabend zu Viert...

  13. 59.

    Wenn man das liest, fragt man sich, wie dumm eigentlich die Mehrheit der Menschen sein muss. Das ist zugleich erschütternd und ernüchternd.
    Werden wir denn nicht seit 10 Monaten Tag und Nacht mit Informationen geradezu erschlagen? Was tun denn die Leute, um all das Aufgezählt NICHT zu wissen?

  14. 58.

    Ich kenne bisher nur einen aussagekräftigen Beitrag über die "Förderung" von Heilmitteln. Der sagt aus, dass entsprechende Anträge mit dem Verweis auf die Impfmittelförderung ABGELEHNT wurden. D.h., dass Hilfe für die, die bereits im KKH sind, nicht gefördert wird.

    https://www.ardmediathek.de/mdr/video/umschau/forschung-an-corona-medikamente-geht-bislang-leer-aus/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy80ODg3MTYxMC00YjhmLTRhNjAtOGRkMC00YmYzZmFmNTRmMDI/

  15. 57.

    Selbst wenn der aktuelle Lockdown bis Ende Jan Wirkung zeigt, was kommt danach?

    Die Politik hat keinen Plan und scheint auch keinen entwickeln zu wollen, sie setzt alle Hoffnungen auf die Impfungen

  16. 56.

    Also die Entwicklung von Heilmitteln wird durch den Staat aktiv (Universitäten, Institute etc. ) als auch passiv (Förderung, Abnahmegarantien etc.) unterstützt. Was kann denn der Staat in der Richtung noch mehr machen? Nur weil keiner drüber redet, heißt nicht das nix passiert.
    Vielleicht bringt ja der rbb jemand zum reden über Heilmittel.

  17. 55.

    Ich denke,
    dass sich die Wirkung des lockdown
    (also der drastischere) erst zeitversetzt noch zeigen wird.

    Aber die Feiertage könnten alles wieder zunichte machen. :(
    Mir hat vorhin auch eine Freundin mit Kleinkindern geschrieben, dass bereits die Schwiegermutter
    aus Sachsen da ist. Ich verstehe die Leute nicht, sorry.

  18. 54.

    "...die ganze Welt, Deutschland, Berlin reißt sich den Ar... auf, um die Kranken und Alten zu schützen..."

    Und deshalb marschiert das Virus ungehindert durch die KKH und Pflegeheime. Wir haben deutschlandweit hochgerechnet Todesfälle auf US-Niveau, seit Wochen, trotz Lockdown.

    Ja, es wird ETWAS getan, aber scheinbar nicht das richtige. Es gibt noch immer kein schlüssiges Konzept. Lediglich ständig neue Verbote. Solange Papa weiter arbeiten gehen darf während der Rest der Familie in Quarantäne sitzt kann die ganze Sache nicht funktionieren.

    Warum unterstützt die deutsche Politik eigentlich nicht die Entwicklung eines Heilmittels???

  19. 53.

    Aber das ist doch genau das, was ich geschrieben habe: die Leute sind zu dumm für die Pandemie! Wenn man es wieder und wieder erklären muss und es doch nicht begriffen wird... Was willste da noch machen? Viele sind altersstarrsinnig (ich habe 2 Weltkriege überlebt blahblah), vordement oder einfach nur unverschämt (ich habe 2... blahblah..), wie sie es immer sind, weil sie es ungestraft sein dürfen in unserem Land der Grauköppe..

    Und der Brief vom Müller war viel zu "höflich" und ist längst vergessen... Das gehört drastisch!

    Fernseh-Spots wie Wahlwerbung oder "Der 7. Sinn" (wer den noch kennt..) wären auf ALLEN Kanälen sinnvoll. Bildsprache. Sendung mit der Maus-Niveau.

  20. 52.

    In Bekannten- und Chat-Kreisen:
    * Reisende* aus England weiß dort nicht, wo er Tests machen kann, fliegt krank zurück, Umbuchung des Flugs aus Kostengründen unterlassen, am Berliner Flughafen werden nur Einreisende ohne Symptome getestet. Also gar kein Test.

    * Reisende* aus Dänemark steckt sich bei mehrtägiger Veranstaltung in Polen an, ist sehr wahrscheinlich am letzten Tag selbst infektiös, bereits in Polen (leicht) krank, Test erfolgt erst nach Rückreise in Dänemark, offizielle Information des Gesundheitsamts in Polen und durch dieses der übrigen (internationalen) Teilnehmer höchst unwahrscheinlich, zeitweilige Info auf der Facebook-Seite des Veranstalters (es gab dort mind. eine weitere erkrankte Person).

    * Mitarbeiter* im Krankenhaus bekommt grundsätzlich jeden Donnerstag einen Schnelltest, dies aber nicht, als er/sie am Donnerstag krank gemeldet ist. Nach Nachtdiensten fällt der Testtermin für eine Woche aus.

    * Keine Info im Urlaub über Kontakt zu positivem.

  21. 51.

    Ich habe nichts von „getestet“ geschrieben sondern von Quarantäne und dem guten Kontakt zum Gesundheitsamt Köpenick. Von Kindern hatte ich auch nichts geschrieben. Und von Eltern, die getestet werden und deren Kinder nicht, auch nicht.

  22. 50.

    Ich habe nichts von „getestet“ geschrieben sondern von Quarantäne und dem guten Kontakt zum Gesundheitsamt Köpenick. Von Kindern hatte ich auch nichts geschrieben.

  23. 49.

    Solange Gesundheitskompetenz in diesem Land nicht wirklich gefördert wird, müssen wir uns über so manche Entscheidungen und Verhaltensweisen nicht wundern.

  24. 48.

    In der Schule wird nicht getestet. Die Schulen dürfen nicht schließen. Oder der Rektor steht schlecht da, wenn seine Schule zu machen muss. Wie wird es im Januar sein? Ich denke dieses exorbitante Wachstum kommt aus dem Schulen. So lange nah kommt sich sonst keiner und so nah in jedem Haushalt auch nicht. Wahrscheinlich hilft nur Pflegepersonal und alte Leute schützen.

  25. 47.

    Unglaublich wieviel Unwissenheit es bei den Menschen noch gibt. Ist das mit Absicht oder Dummheit? Ich würde sagen eher Gleichgültigkeit, egoistisch. Nicht genug gebildet, Maßnahmen gibt es ja. Aber diese "Ignoranten" wollen sie nicht einhalten. Und was man vergisst gibt es nicht und man muss auch keine entsprechenden Maßnahmen treffen. Das Fehlverhalten der Mitmenschen ist schuld an den hohen Fallzahlen.
    Nur nützt die beste Regelung nichts, wenn sie nicht eingehalten wird - und Menschen, die sich nicht immer und überall an alle Regeln halten, gibt es überall auf der Welt.
    Dem Virus ist das übrigens völlig schnurz.

  26. 46.

    Das darf immer noch jeder selbst entscheiden, und zwar ohne dafür verurteilt zu werden. Und dass es mehr Zweifler gibt, wenn relativ wenig Erkenntnisse über und Erfahrungen zu einer Impfung vorliegen, ist doch normal.

    Es mag gute Gründe für die Impfung geben und es mag gute Gründe dagegen geben.
    Die Menschen im Pflegeheim können sich nur nicht so wie ich wegen Alter und fehlendem Risiko bequem zurücklehnen und die Entscheidung auf die nächste Coronasaison im Herbst vertagen, wenn schon mehr Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten der Impfung vorliegen. Sie (oder ggf. deren Betreuer) müssen jetzt ja oder nein sagen. Gar nicht einfach und niemand sollte das bewerten, schon gar nicht moralisch.

  27. 45.

    Vielen Dank für den Hinweis; ich kannte die PZ noch nicht. Von Verdünnung -s.d.-hatte ich noch nie etwas gelesen. Habe natürlich noch viele andere und interessierende Themen gelesen. Gesunde Weihnachten allen.

  28. 44.

    Ihre Tochter ist ja auch kein Kind. Aber Kinder werden nicht getestet und deren Eltern auch nicht wenn das Kind in Quarantäne geschickt wird.

  29. 43.

    Ich kann das nicht verstehen, die ganze Welt, Deutschland, Berlin reißt sich den Ar... auf, um die Kranken und Alten zu schützen, das Pflegepersonal läuft auf dem Zahnfleisch und gefährdet sich täglich selbst, Weihnachten wird auf ein Minimum herunter gefahren und einige Alte „möchten“ sich nicht impfen lassen ... Das ist der Gipfel!
    (ich bin übrigens auch 65 Jahre, dass nur für die ewigen Meckerer)

  30. 42.

    Kann Ihre Schilderung leider nur bestätigen. Ich bin auch langsam oberangenervt. Klar muss man sich den Schuh hier nicht anziehen und die Schelte auf sich beziehen. Aber mir ist auch klar, warum die Zahlen in Berlin nicht runter gehen. Ich habe auch sehr viel Mühe angewandt um an einen Test zu kommen als ich erkältet war. War mir nicht möglich. Der eigene Hausarzt testet wie gesagt nicht und verlangt einen negativen Test bevor man mit Husten, Halsweh, Kopfweh, leichter Luftnot zu ihm darf.In den Teststationen z.B. am Virchow bestand zu dieser Zeit die Auflage, das man zum Test kommen darf, wenn man Kontaktperson ersten Grades ist. War ich aber nicht, jedenfalls nicht das ich es gewusst hätte. Die Coronawarn-App konnte ich auch nicht nutzen, da mein Handy zu alt ist und nicht mehr das erforderliche Betroebssystem laden konnte. Ich arbeite als Physiotherapeutin und gehe auch zum Hausbesuch in Pflegeheime, habe ich eine Weile nicht gemacht, um niemanden zu gefährden.

  31. 41.

    Kann ich nicht so bestätigen. Meine Tochter war aufgrund eines Coronafalls auf Arbeit in Quarantäre, sie hat das Gesundheitsamt angerufen und die haben sie auch zurückgerufen, hat in Köpenick super geklappt. Morgen darf sie wieder raus und rennt gaaaanz früh noch schnell zum selber einkaufen :-)))

  32. 40.

    Alles schön und gut, aber wenn der eigene Hausarzt keine Tests macht, aber einen negativen Test verlangt bevor man mit Erkältungssymtomen zu ihm kommen darf und man nirgendwo einen zeitnahen Termin zum Test bekommt, dann wird es schwierig. Bin dann unbezahlt 14 Tage zu Hause geblieben, aber öfter mache ich das nicht. Und den Hausarzt wechsle ich sowieso. Fühle mich allein gelassen mit der Situation. Wie es richtig ginge weiss ich schon. Die Leute die unvernünftiger weise verreisen bekommen einen kostenlosen Test am Flughafen und ich darf in die Röhre kucken. So war jedenfalls die Situation Anfang Oktober für mich. Wohne in Berlin.

  33. 39.

    Ja, ich finde auch, die Alten- und Pflegeheimbewohner*innen sollen möglichst schnell und möglichst viele weiter an oder mit Corona zugrunde gehen (ist natürlich ironisch gemeint).

  34. 38.

    Die Antwort des Pflegepersonals "dann lassen Sie es eben" dürfte zum großen Teil auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Pflegenden überhaupt nicht die Zeit haben, mit jedem Heimbewohner ein Beratungsgespräch über die Impfung zu führen. Es ist auch nicht deren Aufgabe - das müsste schon ein Arzt tun. Ein Pflegehelfer mag mit viel Herzblut bei der Sache sein und hervorragend arbeiten, aber nicht mal eine examinierte Pflegekraft darf offiziell Auskünfte über Risiken und Nebenwirkungen erteilen. Dazu kommt, dass viele Pflegeheimbewohner dement sind und ohnehin die Betreuer entscheiden, ob sie die Impfung bekommen sollen oder nicht.

  35. 37.

    "Die Leute wissen nicht, worum es bei dieser Pandemie geht" - gilt auch für die Leute Politiker im BM und Schulämtern, die nicht der Empfehlung des RKI und der Leopoldina zu Abstand und Hygiene in den Hotspots Schule folgen. Das wird für diese Ignoranten Folgen haben...

  36. 36.

    Und dann gibt es da noch Hausärzte vom alten Schlag denen ist es pupsegal ob man Symptome von Corona hat oder nicht.
    Zumindest habe ich dieses in unserer Stadt selbst erlebt. Ich hatte +38,2 Fieber Bauch und Halsschmerzen und bin mit diesen Symptomen, (selbstverständlich habe ich alles vorher telefonisch mitgeteilt), zum Arzt.
    Ich saß im Wartezimmer zusammen mit anderen Patienten wie zu normalen Zeiten.
    Es wurde auch absolut nichts von der Seite der Ärztin in Richtung Corona veranlasst weder wurde mir etwas dazu gesagt noch hatten die Ärztin oder Schwestern eine Schutzkleidung an, erst recht nicht wurde ich bis heute getestet noch wurde ich zu einem Test geschickt.
    Ich glaube das man Berlin nicht mit der Provinz, wo die Ärzte oft schon über das Rentenalter hinaus praktizieren, auch nur im geringsten vergleichen kann.
    Ach ja, als Medizin bekam ich den Ratschlag mir Tee zu kochen und eine Wärmflasche auf den Bauch zu legen. Tritt keine Besserung ein, ab in die Notaufnahme.

  37. 35.

    Hiermit können Sie Ihre Oma und Patentante über Impfung, Zusammensetzung und die momentan bekannten Nebenwirkungen informieren. Auch dass die Impfung erst vor Ort noch verdünnt werden muss.
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mehr-details-zum-biontech-impfstoff-122358/

    Ich finde Aufklärung sehr wichtig!!! Hier gibt es berechtigte Kritik aus dem Pflegeheim
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfung-pflegeheim-100.html
    und hier vom Chef der Arzneimittel Kommission der deutschen Ärzteschaft
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfstoff-zulassung-kritik-ludwig-100.html


  38. 34.

    Es wird gesagt, dass "jeder Haushalt diesen Brief bekommen hat".
    Gut, hier in meinem Haus gibt es scheinbar keine Haushalte - niemand hat diesen Brief bekommen.
    Aber abgesehen davon: die "Dummen" verstehen ihn nicht und die, die es nicht lesen können, lesen ihn nicht. Und dann gibt es auch die, die Flyer etc. gar nicht erst angucken sondern gleich in den Müll schmeißen. Verständlicherweise.
    Steuergeld ausm Fenster geschmissen und nichts geändert.

  39. 33.

    Wenn Sie Westdeutsche explizit erwähnen schon. Das zeigt, dass Sie Leute nach Ihrer Herkunft beurteilen. Entsprechende Leute existieren überall.

  40. 32.

    Wie wahr. Hoffen wir, dass die jedem die Wahlfreiheit bleibt.
    Man sollte bedenken, dass kaum jemand freiwillig im Alten-/Pflegeheim ist. Perspektive: Lebenslänglich. Ich kann sehr gut verstehen, wenn die Impfung dort abgelehnt wird.

  41. 31.

    Es ist nur mit viel Aufwand und Willensstärke möglich an einen Test heranzukommen. Das heißt, es vergehen Tage, an denen man bereits Symptome hat, ohne die Möglichkeit sich testen zu lassen. Die Hausärzte in unserer Region (Südost) testen nicht. Die üblichen Anlaufstellen sind überfüllt. Am Ende fährt man sonntags in die Stadt und muss dort einen selbst zu zahlenden Test durchführen lassen. Was glauben die politisch Verantwortlichen, wie viele Erkrankte dieses Prozedere auf sich nehmen (können)? Es werden schlicht die Infektionsketten nicht unterbrochen. Der Brief von Herrn Müller war mit einem Monat Verspätung im Briefkasten, die drei bereitgestellten FFP2 Masken sind bei uns nicht zu haben und die Definition, wer wann zu welcher Gruppe Kontaktperson gehört, ist weder nachvollziehbar noch sinnvoll. Aufklärung hin oder her, es funktioniert in der Praxis nicht. Wir haben es nicht geschafft, bis Dezember ausreichend Masken zur Verfügung zu stellen, vom Rest ganz zu schweigen.

  42. 30.

    Ja sie haben es nach meiner eigenen Erfahrung voll auf den Punkt getroffen. Und wenn wir ehrlich sind die Unstände in den Schulen die wir hatten, haben den größten Anteil in unserer jetzigen Situation beigetragen. Kinder stecken sich an, sie werden aber nicht getestet, Übertragung auf das Elterhaus die dann Arbeiten gehen und auch müssen weil auch Diese nicht zum Test dürfen weil die Kinder haben ja nichts. So wurde es schön überall verteilt. Aber ich schätze mal das war im Sinne der Senatsverwaltung f. Bildung so....Hauptsache Schulen bleiben unter normalen Umständen offen.

  43. 29.

    Ganz verständlich ist dieser Bericht nicht. Weil es wurde ein leider monatelang von der Senatsverwaltung erklärt Kinder seien nicht gefährlich. Nicht das ich diesen Schwachsinn jemals geglaubt habe, aber folgendes trat dadurch ein. Kind bekam schnupfen, husten usw. Diese Tel. vom Amt war dauerbesetzt. Also ruft man Kinderarzt an... dieser meinte man kann gerne vorbei kommen kann aber testen tut dieser nicht. Aus meiner Erfahrung werden Kinder auch die im Jugendlichenalter prinzipiell nicht getestet weil diese Kinder sind nicht gefährdet. Das es aber auch Eltern gibt die zur Risikogruppe gehören und für die Diese Situation sehr gefährlich ist, scheint der Senatverwaltung egal. Also bleibt das Kind zuhause und man selber geht natürlich arbeiten in der Hoffnung man selber hätte sich nicht angesteckt oder überträgt dort etwas. Ich bin der Meinung diese Nachlässigkeit über die Kinder über Kitas und Schulen haben diese Infektionszahlen erstmal in die Höhe getrieben.

  44. 28.

    Das kann ich ganz und gar nicht so bestätigen. Am Samstag bin ich beim zweiten Anruf beim Gesundheitsamt durchgekommen und gestern direkt beim ersten Anruf. Es war noch etwas intern zu klären. Der Rückruf kam nach 5 Minuten.
    Meine Hochachtung wie freundlich und entspannt alles ablief.

  45. 27.

    Das ist schon richtig was hier im Artikel beschrieben wird aber es gibt auch die Kehrseite: ich kenne welche die hatten Symptome und wussten schon wie sie sich verhalten mussten aber dies ohne Erfolg. Bei dieser freigegebenen Telefonnummer des Gesundheitsamtes kein durchkommen, an diese sollte man sich ja eigentlich wenden. Also ruft man seinen Arzt an, der aber auch keine Patienten dieser Art nimmt. Dann sitzt man also zuhause und hofft man bekommt es nicht schlimm und es wird schon kein Corona sein. Der Arbeitgeber im Nacken, weiß zwar bescheid über die Symptome, man möchte aber bitte zur Arbeit kommt da es ja alles sein könnte, nur kein Corona. Also jetzt stellt sich hier die Frage: liegt es wirklich am mangelnden Verständnis und der Aufklärung der Bürger oder liegt es nicht eher am fehlerhaften und lückenhaften System wie und wann sich der Bürger testen lassen kann. Ich glaube das Zweite überwiegt dem Ersten.

  46. 26.

    Wie so oft in D gibt es inzwischen regeln ohne Ende. Dazu kommen noch die Formulierungen die wohl als hauptzielgruppe Rechtsanwälte hat. Auch wird suggeriert... jede Regel ist gleich wichtig. Ich würde mal sagen ich habe die meisten Regeln verstanden aber ich halte mich ganz bewusst an einige Regeln nicht. Maske im ÖPNV leuchtet jedem ein ...hält man sich dran ... Maske auf dem Aldi Parkplatz halte ich mich nicht dran.
    Wenn man dann solche Berichte bzw. die Kommentare sieht scheint man wohl eine 100% Quote erreichen würden wollen .... das wird nix..... man hat eher den Eindruck 80% finden die Maßnahmen gut aber 50% halten sich nicht dran.... unterm Strich bleibt .... wenn man weiterhin versuchen will jede sinnfreie Regel den Leuten zu erklären damit sie sich dran halten.... wird der Erfolg überschaubar bleiben.

  47. 25.

    Das hat mit Mauer überhaupt nichts zu tun. Allerdings finde ich es zumKotzen, wenn Leute aus welchen Gründen auch immer gegen das Seuchenschutzgesetz verstossen. Ich hae zumindest keine Lust mit meinen 79 Jahren wegen dieser Leute abzukratzen.

  48. 23.

    Leider erreicht man bei fragen wederr. DieIgesunndheitsämter noch die corona hotline

  49. 22.

    Nennen wir doch das Kind beim Namen,es sind in der Mehrheit ausländische Menschen bzw. mit ausl. Wurzeln.
    Die schauen nun mal kein RBB oder Tagesschau. In deren Heimatsender oder anderen Medien werden keine Informationen der deutschen bzw. regionalen Regeln bezüglich der Pandemie weitergegeben.
    Auch im Wedding / Moabit ist es katastrophal mit der Ignoranz des Schutzes. Nicht einzelne,sondern im Verbund begegnen sie einem.
    Es müssen Erklärungen , Informationen gesichert werden.
    Neben der englischen Ansage ( sind ohnehin keine Touristen in Berlin ) sollten die Ansagen in den Öffentlichen in türkischer arabischer russischer Sprache übersetzt werden.

  50. 21.

    Tja, Kathrin... ist schon empörend, wenn alte Menschen selbstbestimmt und mündig eine Impfung ablehnen, oder? Intransparenz, kopfloser Aktionismus, Panikmache in Dauerschleife - das darf man Regierenden durchaus vorwerfen.

    Respekt an das Pflegepersonal für das Aussprechen des aktuellen Standes: es ist keine Pflicht, sich impfen zu lassen. Punkt. Aber da wird schon ein Hebel kommen, wenn die schwindende Bereitschaft dazu ans Licht kommt.

  51. 20.

    Das die Leute nicht wissen was sie wann zu machen haben, ist doch klar. Es muss scheinbar alles in vielen Sprachen ergänzt werden. Dazu kommt die "mir egal" Mentalität. Es Interessiert diese Leute dann auch einfach nicht. Sieht man immer wieder.
    Der Schuldirektor hat für sein Empfinden auch richtig gehandelt, denn sein zutun in der Pandemie bestimmt die Senatsverwaltung. Die Schulen sollten unter keinen Umständen zu machen. Mann mus Personal Aufstocken, den die Schulen zB. können nicht die Arbeit der Gesundheitsämter leisten wie es Mittlerweile ist.
    Lieber Senat, sorgt dafür das in den Relevanten Bereichen das Personal richtig geschult und bezahlt wird. Spart nicht an der falschen stelle. Gebt die Gelder für unsere Gesundheit und Bildung aus, nicht für Hunz und Kunz.
    Frohe Pandemieweihnacht.

  52. 19.

    Dann eben auf allen Sendern. Da gibt es bestimmt ne Klausel im Rundfunkstaatsvertrag, ähnlich der Wahlwerbung die sowas ermöglicht.
    Ich nehme aber an dass auch die privaten Sender umfangreich berichten und auch aufklären.
    Vielleicht erreicht man noch einige Leute.
    Die ganz ignoranten wird man nicht erreichen. Wieviele das wohl sind?
    Dann gibt es sehr viele die nur noch genervt sind und wahrscheinlich abschalten wenn sie irgendwas mit Corona hören.

  53. 18.

    Neben den Coronaleugnern ist es vor allem das westdeutsche Bildungsbürgertum, das Glaubt, ihnen kann nichts passieren, die gegen die Regeln verstoßen. Z.B eine größere Gruppe mit Ärzten, Rechtsanwaälten und Kulturwissenschaftlern, die meinen ohne Rücksicht zu Weihnachten feiern zu können. Es sind bestimmt keine Ausnahmen.

  54. 17.

    ... also ich habe vom Senat (von Müller)einen Brief bekommen ! Hab ihn aber nicht gelsen. Dafür gibts ja Nachrichten und ich hab das Problem eh verstanden und bleibe mit dem Allerwertesten Zuhause. Nur Arzt oder Lebensmittel und zum Glück Homeoffice und noch größeres Glück ein Auto. Ich meide alles wodurch die, die nicht anders können mehr Raum haben. Leider sind sich viele selbst am nähsten. Selbstverliebtheit ist gesellschaftlich nunmal gerade angesagt.
    Ich glaube, die Leute wissen schon ganz genau worum es geht, man kann sich dem ja auch gar nicht wirklich entziehen. Seit 10 Monaten ist das überall Thema Nr. 1 und wird hoch und rubnter gekaut. Von Bild bis Brigitte, von rbb bis RTL. Die Leute sind einfach müde und unwillig. Nicht selten habe ich den Eindruck, viele haben eine manifestierte Antihaltung gegen alles was "von oben" kommt. Politikverdrossenheit "mal anders"

  55. 16.

    So ein Unfug. Meine Mutter guckt quasi nur öffentlich rechtlichen Rundfunk und sie ist auch total sorglos und unbedarft. Ständig muss man auf sie einreden.. neiiiin Geburtstagparty geht nicht, neiiiin fahr nicht im Bus nach Polen, neiiiin Weihnachten ganze Familie geht nicht, neiiin "ausgleichstermin" im Januar geht auch (noch) nicht....
    Wir sind doch unter uns, nur die Familie, is doch nur 1x, uns wird schon nichts passieren >> nur die anderen, erfährt doch keiner..
    Ihre Unterstellung vermutlich Richtung RTL zieht also nicht. Aber schöner Versuch. Ich schaue tags über Welt TV und fühle mich bestens informiert.

  56. 15.

    Der Artikel ist die Wahrheit wie mit uns Bürgern umgegangen wird. Die Politik hält uns für dumm in der Corona Krise. Es wäre viel leichter wenn wir in der gesamten Bundesrepublik gleiche Corona Regeln hätten die auch jeder verstehen würde aber jeder und jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen und fertig ist das Kaos. Morgens rein in die Kartoffeln Abends alles nicht mehr wahr.

  57. 14.

    Solch eine Art Flyer gab es in Form eines Briefes an alle Haushalte vom regierenden Bürgermeister ja schon. Aber leider zu viel Text und Schleimerei. Kurz, knapp und eindringlich verständlich wäre an der Stelle sicherlich besser gewesen.
    Und selbst wenn man versucht sich zu informieren, dann geht das auch nur mit viel Texten und möglichen Eventualitäten. Klare eindeutige Informationen sind online nicht oder nur schwer zu finden. Telefonisch bei den Hotlines ist kein Durchkommen. Ich spreche da aus Erfahrung. Warum sind die nicht rund um die Uhr besetzt? Da würden sich die Anrufe besser verteilen. Aber auch an dieser Stelle geht es nur um Politik und Geld.
    Das Interview ist ansonsten sehr gut und trifft die Situation sehr gut. Die regelmäßige Aufklärung und konstante Regeln muss endlich erfolgen.

  58. 13.

    Also ich mache den Leuten da keinen Vorwurf. In Punkto Risikokommunikation haben Regierung und Presse eine 6 verdient. Ich fand es noch nie so schwierig wie in den letzten Monaten, an vernünftige Informationen zu kommen. Wer kennt schon die Allgemeinverfügungen der Bezirke, wo eigentlich alles drin steht.

  59. 12.

    Der Beitrag zeigt gut das Grundproblem, nämlich der erforderlichen Kontaktvermeidung. Aber: Es ist m.E. eine Sache des Wollens nicht des Könnens! Dass man als sog. Kat.1-Kontakt besser zuhause bleibt, dürfte den meisten bekannt sein. Doch dann kommen die Abers: "Wir waren doch nicht so eng, nicht so lang, nur draußen ... Ich kann doch jetzt nicht 14d zuhause bleiben, da fällt mir die Decke auf den Kopf. Außerdem trage ich doch Mundschutz ... Da wird schon nichts sein ..." Alles gehört! Von durchaus gebildeten Leuten, solchen die auch TS u.ä. verfolgen ... die aber einfach nur nicht gewillt sind ihren Lebensstil anzupassen. Nicht zuletzt weil die damit Einschnitte hinnehmen müssten, die sie nicht tragen wollen.

  60. 11.

    Ich habe die Tage mit meiner Oma und Patentante telefoniert, Beide Mitte 80.
    Auch hier eine schlechte Aufklärung und Verunsicherung betreffend der Impfung. Beide wollen sich nicht impfen lassen, weil in den Nachrichten so viel über die Nebenwirkungen gesprochen wurde und diese sollen sie, in einer App nachlesen, das hätte der Mann in der Tagesschau gesagt.... sie wissen nicht was das ist....

    So etwas verunsichert! Beide lassen sich seit zig Jahren gegen Grippe impfen, ohne Nebenwirkungen. Aber gegen Corona wollen sie sich nicht Impfen lassen und sie meinen , in den Nachrichten, die Beide zu Hauf schauen, wäre noch nicht erläutert worden, wie die Impfung getestet wurde.

    Im Pflegeheim meiner Patentante gibt es eine Vielzahl von betagten älteren Leuten, die bereits Post erhalten haben, aber die Impfung ablehnen. Ich war total baff! Auf meine Frage, was denn das Pflegepersonal dazu sagt meinte sie, dass dort geäußert wurde:...dann lassen Sie es halt...ist ja keine Pflicht.....

  61. 10.

    sorry, aber "diese" Leute kucken auch nicht rbb oder Tagesschau... sonst hätten sie ja bereits mindestens zufällig was verstanden!

  62. 9.

    Tja, 50% der Bevölkerung sind schlicht zu "dumm" für die Pandemie. Will heißen, am Anfang wissen sie nix, sie informieren sich aber auch nicht! Unsere Chefs sind da die besten Beispiele...bis sie selber im KH liegen. Vorher heißt es: Dienstantritt. Wer den Kopf nicht unterm Arm trägt, ist gesund.

    Was glaubt ihr, warum die Schulen offen bleiben mussten? NUR wegen der Arbeitgeber! Weil die Arbeitnehmer zum Dienst erscheinen müssen. Aber dagegen kann man nix machen. Nicht regierungsseitig, nicht seitens Gewerkschaft, gar nix.

    Gegen schlechte Information kann man aber was machen - für JEDEN Schaiss kriegeste nen Flyer, warum druckt man nicht was in Deutsch/türkisch/arabische Sprachen/Polnisch/Russisch und schmeißt es in jeden Briefkasten??? Wenn CallaPizza das kann, warum kann das der Senat nicht, oder der nette Herr Spahn?

    Darin könnte man dann erklären, wie bei der Sendung mit der Maus, worum es geht.

    Da jeder informiert wurde, könnte man dann auch jeden maßregeln.

  63. 8.

    "Wenn es darum geht staatliche Hilfen, gleich welcher Art abzufassen, brauchen sie keine Erklärung,"

    diejenigen, die hier thematisiert werden, greifen eher nichts ab (für die gibt es ja auch wenig bis nichts). Das sind andere.

    Es gibt sicher viele Ursachen für die Ausbreitung. Neben den hier thematisierten Gründen kommen natürlich auch noch altbekannte wie Egoismus hinzu. Werder Feiern noch Reisen will man sich bei denen verbieten lassen. Und Abstand halten und Mundschutz tragen wollten und wollen einige auch nicht. Dazu die Seltsamdenker....

    Gerade deshalb fand ich den Artikel hier auch mal interessant. Manchmal liegt es auch einfach nur an Unwissenheit und Unfähigkeit. Ist schon fast wieder tröstlich, dass es nicht nur an unseren asozialen Mitmenschen liegt.

  64. 7.

    " Ihr könnt es nicht selbst fühlen, ob eure Symptome von Corona kommen oder nicht. Um das zu wissen, müsst ihr euch testen lassen. " SEHR GUT !!

    aber : in verschiedenen zurückliegenden Kommentaren zum Thema Testen war zu lesen, dass einigen Menschen mit nachweislichem kontakt zu Infizierten , teilweise auch mit Symptomen , der Test verweigert wurde , also Theorie & Praxis , aber solche Ungereimtheiten finden sich in allen Bundesländern

  65. 6.

    " Viele Menschen haben nicht verstanden, was ein Test-Ergebnis aussagt – und was nicht. Da wird nicht klar kommuniziert. "
    kommuniziert wird es schon, aber eben nicht häufig genug und nicht eindringlich genug . Allerdings muß auch die Bereitschaft bestehen solche Hinweise überhaupt zu lesen oder zu hören . Das sollte so ständig erwähnt werden wie die tägl Neuinfektionen , die auf uns alle einhämmern.

  66. 5.

    „Da wird nicht klar kommuniziert.“

    ich würde eher sagen: Da wurde nie richtig hingehört.

    „Was wir auch hören in der Praxis, ist, dass gerade im Niedriglohnsektor die Arbeitgeber sehr Druck machen, dass niemand ausfallen darf.“

    Das hingegen ist ein reales Problem, und es wird durch eine Politik befördert, die so tut, als könne man sich nur nach Feierabend anstecken.

  67. 4.

    " Ich bin von der Meinung der Ärztin nicht überzeugt. "

    warum ? sie hat doch sehr vorsichtig formuliert und die von Ihnen angeführten Argumente werden ihr bestimmt aus der tägl Praxis geläufig sein. Würde sie das aber deutlich benennen kämen sofort Vorwürfe von Diskriminierung & Rassismus . Ich finde dieses Interview sehr gelungen und der rbb könnte mal überlegen, ob eine tägl. 5 minütige Aufklärung in " leichter Sprache " vor Beginn der TS hilfreich sein könnte. So könnte man auch viele andere Regionen in Berlin & Brandenburg erreichen, die eher nicht von " Akademikern " bewohnt werden. vorsichtig ausgedrückt

  68. 3.

    Ich bin von der Meinung der Ärztin nicht überzeugt. Viele von den Betroffenen wollen die Thematik nicht verstehen. Wenn es darum geht staatliche Hilfen, gleich welcher Art abzufassen, brauchen sie keine Erklärung, da verstehen sie alles. Frühmorgens ein bisschen dumm gestellt, reicht oft für den ganzen Tag.

  69. 2.

    Einfach nur „danke“. Sie sprechen aus, was von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern seit Monaten versucht wird, mit den Verantwortlichen zu thematisieren. Die Unwissenheit und das mangelhafte Verständnis für die Situation, sind große Risikiofaktoren.

  70. 1.

    Stimmt schon. Auf der anderen Seite wissen die Leute aber auch ganz genau, was alles noch erlaubt ist und finden die Schlupflöcher in Regeln. Es ist wohl eine Frage des Interesses. Manche schauen nur, wie kann ich feiern und nicht, wie kann vermeiden andere anzustecken

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