Vivantes-Klinikum Neukölln - Patienten müssen aus Rettungsstelle verlegt werden

In der Nacht zu Dienstag wurden 10 Rettungstransportwagen der Berliner Feuerwehr als Amtshilfe zur Rettungstelle in das Vivantes Klinikum Neukölln alarmiert. (Quelle: M. Pudwell)
Bild: M. Pudwell

Zehn Rettungswagen der Berliner Feuerwehr sind am Montagabend zum Vivantes-Klinikum in Berlin-Neukölln ausgerückt, weil die Rettungsstelle überlastet war und Patienten verlegt werden mussten.

"Aufgrund von erhöhtem Patientenaufkommen in der Rettungsstelle" seien mithilfe der Feuerwehr neun Patienten in andere Berliner Krankenhäuser verlegt worden, bestätigte eine Krankenhaus-Sprecherin am Dienstag.

Durch die Maßnahme zur temporären Entlastung habe die Rettungsstelle weiterhin geöffnet bleiben können. So habe die weitere Annahme von Patienten gewährleistet und eine Abmeldung bei der Leitstelle der Feuerwehr vermieden werden können. "Bei den verlegten Patient*innen handelte es sich überwiegend um internistische Fälle", erklärte die Sprecherin.

"Die Notfallversorgung ist gesichert", hieß es vom Klinikum.

Starke Auslastung in den vergangenen Wochen

Bereits Ende November hatte die Leitung des Vivantes-Klinikums Neukölln erwogen, die Notaufnahme bei den Rettungsdiensten abzumelden. Die Intensivstation des Krankenhauses war damals stark durch Corona-Patienten ausgelastet.

Sendung: Fritz, 08.12.2020, 08:00 Uhr

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1 Kommentar

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  1. 1.

    Na das kann ja "lustig' werden, wenn Silvester die Verletzten eingeliefert werden sollen. Da sollten die Rettungswagen gleich mit mobilen Chirurgiebesteck ausrücken.

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