Risiken und Nebenwirkungen - Was wir über die Corona-Impfungen wissen - und was nicht

Symbolbild: Eine Forscherin mit Schutzanzug, Maske und einer Impfstoffampulle (Bild: imago images)
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Am 27. Dezember haben die ersten Corona-Impfungen in Berlin und Brandenburg begonnen. Auch die Impfzentren sind weitgehend eingerichtet. Nach und nach sollen die Menschen nun geimpft werden - und doch bleiben Fragen offen. Von Haluka Maier-Borst und Frank Preiss

Dieser Beitrag wird seit dem Jahreswechsel nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen Fragen und Antworten zu Impfungen in Berlin und Brandenburg finden Sie hier.

Welche Impfstoffe gibt es und wie wirksam sind sie?

Bislang ist hauptsächlich die Rede von drei Impfstoffen, weil sie in der Studienphase III ausreichende Resultate vorgewiesen haben. Zum einen der Impfstoff von Biontech/Pfizer, einen weiteren bietet der Pharmakonzern Moderna an und dann gibt es noch das Produkt des Konzerns Astrazeneca. Bei Biontech/Pfizer und Moderna liegt die Wirksamkeit für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten bei rund 95 Prozent [bmj.com].

Wichtig ist dabei zu beachten, dass das nicht bedeutet, dass zum Beispiel 95 Prozent oder mehr der Geimpften geschützt sind. Es bedeutet stattdessen, dass Geimpfte eine relative Reduktion des Risikos um 95 Prozent im Vergleich zu Nicht-Geimpften hatten. Wenn also in der Studie sich innerhalb einer Zeitraums zehn Prozent der Studienteilnehmer mit Placebo nachweislich angesteckt hatte und Symptome zeigte, so galt das bei den Geimpften nur für ein halbes Prozent der Teilnehmenden.

Der Immunologe der Berliner Charité, Stefan Kaufmann, zeigte sich im Gespräch mit Inforadio von den Impfstoffen Moderna und Biontech-Pfizer überzeugt: Sie würden einen ausgezeichneten Schutz hervorrufen, sagte Kaufmann. Das zeigten die Tests an insgesamt 40.000 Freiwilligen.

Beim Impftstoff von Astrazeneca ist die Lage komplizierter. Bei brasilianischen Probanden, die zwei volle Dosen des Impfstoffs bekamen, lag die Effektivität bei 62 Prozent. Bei britischen Probanden, die versehentlich bei der ersten Impfung nur die halbe Dosis bekamen, lag die Effektivität bei 90 Prozent. Wegen dieser uneinheitlichen Verabreichung hat Astrazeneca beschlossen, so weit möglich die noch laufende Studienphase III umzustellen. Noch ungeimpfte Probanden sollen beim ersten Mal die halbe Dosis bekommen [pharmazeutische-zeitung.de].

Wie groß ist die Gefahr von Nebenwirkungen?

Sowohl bei Pfizer als auch Moderna entwickelten etwa zwei Prozent der Geimpfte ernsthafte Nebenwirkungen. Dazu gehört zum Beispiel ein hohes Fieber von 39 bis 40 Grad Celsius [sciencemag.de]. Das heißt aber nicht, dass die restlichen Geimpften gar keine Nebenwirkungen spüren, erklärt Carlos A. Guzmán, Impfstoffforscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

"Bei Vektorimpfstoffen auf mRNA-Basis oder mit Adenoviren hat etwa die Hälfte der Geimpften lokale oder systemische nicht gravierende Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schlappheit oder Schmerzen an der Einstichstelle. Das ist ein deutlich höherer Anteil als bei vielen etablierten Impfstoffen", sagt er.

Trotzdem ist es Guzmán wichtig zu betonen, dass die Impfstoffe nach allem was man bisher weiß, so sicher sind wie auch andere Impfstoffe. Das, was derzeit unbekannt sei, seien hauptsächlich zwei Arten von Nebenwirkungen.

Zum einen seien das die Nebenwirkungen, die deutlich verspätet auftreten. "Das ist ein Unterschied im Vergleich zu einem regulären Zulassungsverfahren, wo man die Zeit hätte, sich die Langzeitfolgen anzuschauen. Aber in der Regel taucht der Großteil der Nebenwirkungen bei Impfungen eher zeitnah im Anschluss an die Impfung auf", sagt Guzmán.

Und zum anderen sind da die extrem seltenen Nebenwirkungen, zum Beispiel solchen die nur bei einem von 50.000 oder einem von 100.000 oder einem von einer Millionen Geimpften auftauchen. Aber auch bei anderen Impfstoffen sei dies eine Unsicherheit, die man nicht vor der Marktzulassung ausschließen könne.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Bürgern nach einer Corona-Impfung die Möglichkeit geben, per App mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen schnell zu melden. "Wir werden das sehr, sehr transparent machen, über alles informieren und alles sofort darstellen, was es an zusätzlichen Informationen gibt, bei der Zulassung und auch danach", sagte Spahn am 15. Dezember in den ARD-"Tagesthemen". Vertrauen sei beim Impfen das "Allerallerwichtigste".

Was passiert bei dauerhaften Impfschäden?

Wie mit Impfschäden umgegangen wird, ist im Infektionsschutzgesetz in §60 geregelt [gesetze-im-internet.de]: Hier haften der Bund beziehungsweise die Länder gemäß des Bundesversorgungsgesetzes, weil die Impfung offiziell empfohlen wurde.

Impfschäden sind allerdings extrem selten. Das Paul-Ehrlich-Institut wies in einer älteren Statistik für die Jahre 2005 bis 2009 zum Beispiel gerade einmal 169 anerkannte Fälle in Deutschland aus [saarland.de].

Wie lange hält die Impfung?

Das weiß man noch nicht, schlicht weil nicht genügend Zeit seit den Impfungen der Probanden vergangen ist. Was sich aber sagen lässt, ist, dass auch noch einige Zeit nach der Impfung bei den Probanden die Menge an Antikörpern im Blut hoch ist. "Das lässt darauf hoffen, dass auch die Immunität eine Weile anhält", sagt Guzmán. Ob jedoch eine jährliche Auffrischung notwendig ist oder der Schutz auf Jahre anhält, bleibt ungewiss.

Die ersten Impfungen haben begonnen - warum ging alles so schnell?

Die EU-Kommission hat am 21. Dezember den ersten Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen. Das Robert-Koch-Institut hat anschließend seine Impfempfehlung offiziell erlassen. Zudem musste das Paul-Ehrlich-Institut die Impfdosen stichprobenartig testen, bevor sie ausgeliefert werden konnten. Das dauert in der Regel etwa zwei bis vier Tage.

Das Land Berlin hat am 27. Dezember mit den Impfungen begonnen - zunächst in Pflegeheimen und im Impfzentrum in der Arena, das allerdings zwischen 30. Dezember und 3. Januar geschlossen hatte. Am 4. Januar nahm es seinen Betrieb wieder auf. Auch im Land Brandenburg starteten die Impfungen - zunächst in einem Pflegeheim im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, inzwischen auch in Schwerpunkt-Kliniken der Region.

Der Wissenschaftsjournalist David Beck betont im Gespräch mit Inforadio, dass bei der Zulassung der Impfstoffe nichts mit heißer Nadel gestrickt werde. Oberste Priorität der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sei die Sicherheit.

Carlos A. Guzmán erklärt ebenfalls, dass die Geschwindigkeit bei der Entwicklung der Impfstoffe nichts damit zu tun habe, dass man nicht genügend vorsichtig getestet hat. "Man hatte schlicht zwei große Vorteile: Erstens hatten die Forscher/innen viele Grundlagen, auf denen sie bereits aufbauen konnten. Und zweitens hatte man quasi unbegrenzte Ressourcen."

So seien Corona-Viren seit Jahren erforscht. Dass das charakteristische Spike-Protein ein guter Ansatzpunkt für einen Impfstoff ist, sei sehr schnell klar gewesen. Außerdem habe man seit Jahrzehnten die Grundprinzipien für mRNA- und Adenovirus-basierte Impfstoffe entwickelt. Und man habe eben an vielen Standorten mit vielen Forschern und viel Geld gleichzeitig forschen können – anstatt auf Bewilligung von Mitteln und Geldern lange warten zu müssen.

Wie viele Impfdosen werden Berlin und Brandenburg bekommen?

Die erste Lieferung von Biontech/Pfizer ist am 26. Dezember eingetroffen. Erwartet würden 151.125 Impfdosen für ganz Deutschland, teilte die Berliner Gesundheitsverwaltung mit, die derzeit der Gesundheitsministerkonferenz vorsteht. Am 28. Dezember folgten demnach weitere 521.625 Impfdosen, am 30. Dezember 672.750. Gesundheitsminister Spahn kündigte an, dass im Januar jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen ausgeliefert werden sollen.

Der Bund lässt das Präparat je nach Bevölkerungsanteil an insgesamt 27 feste Standorte in den Bundesländern liefern. Berlin sollte bis Ende Dezember 58.750 Impfdosen geliefert bekommen und im neuen Jahr dann 29.750 Impfdosen pro Woche. Für eine Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff braucht man zwei Dosen.

Brandenburg erwartete bis zum Jahresende 39.000 Impfdosen, die zunächst 19.500 Bewohnern und Beschäftigten von Pflegeheimen verabreicht werden sollten.

Was kosten die Impfstoffe?

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wird wohl pro Dosis 17 Euro kosten also rund 35 Euro pro Patient, weil es zwei Dosen des Vakzins braucht. 13 bis 21 Euro werden es wohl pro Dosis bei Modernas Impfstoff sein und somit ungefähr 25 bis 41 Euro pro Patient. Astrazenecas Impfstoff ist deutlich billiger und wird ungefähr 2,00 bis 3,50 Euro pro Dosis kosten [ft.com]. Das liegt daran, dass dieser Impfstoff eben einen anderen Wirkmechanismus nutzt. Darum muss er auch weniger kühl gelagert werden als die beiden anderen Impfstoffe. Bei Astrazeneca liegt die Temperatur bei 2 bis 8 Grad Celsius, bei Pfizer sind es minus 70 Grad Celsius [apnews.com].

Wird es eine Impfpflicht geben?

Nein, die Impfungen werden auf freiwilliger Basis durchgeführt, sie kosten den Impfling auch kein Geld. Die Kosten für die Impfung übernehmen die Krankenkassen. Die Kosten für die Einrichtung und Unterhaltung sowie den Betrieb der Impfzentren übernehmen Bund und Länder.

Kann ein Geimpfter das Coronavirus weitertragen?

Das bleibt eine der großen Ungewissheiten. Denn in den Moderna- und Pfizer/Biontech Studien wurde nur getestet, ob die Geimpften und die Ungeimpften eine symptomatische Form von Covid-19 entwickeln. Ob sie aber vielleicht asymptomatisch das Virus weitergeben können, das wurde nicht geprüft. Die Astrazeneca-Studie hingegen hat versucht, auch asymptomatische Erkrankungen mit wöchentlichen Abstrichen aufzuspüren. Diese Studie ist aber wegen der uneinheitlichen Dosierung des Impfstoffs und anderer Makel in die Kritik geraten. Darum plant AstraZeneca die Studienphase III mit der optimierten Dosierung fortzusetzen.

Carlos A. Guzmán erklärt, dass man primär darauf setzen sollte, mit dem Impfstoff Risikogruppen zu schützen. Wie gut das aber gelinge, sei auch nicht vollends sicher. "Die Studien müssten viel, viel größer sein, um fundierte Aussagen darüber zu treffen, wie gut die Vakzine Individuen aller Risikogruppen zum Beispiel schützen oder wie gut sie schwere Verläufe oder gar Todesfälle verhindern.“ Derzeit bleibt uns vor allem der plausible Schluss, weniger symptomatische Infektionen wird auch wohl heißen, dass weniger Menschen schwer erkranken und weniger an Covid-19 sterben.

Wie viele Menschen müssen geimpft werden, damit wir wieder zum Alltag zurückkehren können? Und wie lange dauert das?

Das ist schwierig zu sagen, weil es viele unbekannte Faktoren gibt. Eine grobe Annahme wäre zu sagen, dass mehr Normalität möglich ist, wenn alle Risikogruppen geimpft sind. Das sind in Deutschland bis zu 40 Prozent der Bevölkerung laut Aussagen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahns (CDU) [t-online.de]. Dann wären nur die jüngeren Menschen noch gefährdet, die aber in der Regel mildere Verläufe von Covid-19 durchleben. Eine andere Richtmarke dagegen ist der Zeitpunkt, wenn Herdenimmunität erreicht ist. Das ist je nach Modell in etwa ein Anteil von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung [aerztezeitung.de]. Entsprechend ist schwierig zu sagen, wann mehr Normalität möglich ist. Experten gehen aber davon aus, dass der Winter 2021 deutlich normaler verlaufen wird als der aktuelle.

Wieso werden Kinder nicht geimpft und wieso gibt es kaum Studien zu den Impfstoffen mit Kindern?

Es ist verständlich, dass Eltern sich fragen, wieso ihre Kinder nicht geimpft werden. Carlos A. Guzmán erklärt es so: "Zunächst müssen die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe in Erwachsenen nachgewiesen werden. Erst danach können nach und nach entsprechende Studien an immer jüngeren Kindern erfolgen. Außerdem ist das Risiko, dass ein Kind mit Corona schwer krank wird, sehr gering. Dazu kommt noch, dass das Risiko gravierender Nebenwirkungen durch eine Impfung noch nicht bekannt ist. Das heißt, dass auch wenn ein Impfstoff für Kinder zugelassen ist, die Kosten-Nutzen-Abwägung für Kinder, die nicht zu einer entsprechenden Risikogruppe gehören, sehr gewissenhaft geschehen muss.“

Wie werden die Impfungen ablaufen?

Jeder Impfling muss etwa 70 Minuten für den gesamten Vorgang einkalkulieren, erklärte der Projektleiter der Impfzentren, Albrecht Broemme, Anfang Dezember. Der Impfvorgang selbst dauert nur wenige Augenblicke. "In den 70 Minuten wären Anmelden, Papierkram, Spritzen und 30 Minuten Wartezeit mit drin", so Broemme. Man kann davon ausgehen, dass in Brandenburg die Abläufe ähnlich sein werden und auch dort am besten 90 Minuten pro Impftermin eingeplant werden.

Die Impfungen selbst werden von Ärztinnen und Ärzten in Kabinen durchgeführt, ihnen zur Seite gestellt werden medizinische Fachkräfte. Bewohner von Pflegeheimen und Senioreneinrichtungen, die nicht mobil sind, werden von mobilen Impfteams in ihren Einrichtungen geipmft.

Für die Impfzentren sind nach KV-Angaben pro Tag 180 Schichten und für die mobilen Teams 32 Tagesschichten zu besetzen. Seit Ende November konnten sich KV-Vertragsärzte in Dienstpläne eintragen. Zuletzt erweiterte die Organisation den Aufruf auf Nicht-Vertragsärzte - das können beispielsweise Ärzte im Ruhestand, angestellte Ärzte in Praxen, Krankenhäusern oder Behörden und auch Privatärzte sein. Auch ein Zwei-Schicht-System für die Zentren wurde eingeplant - so sollen Impftätigkeit und Praxisbetrieb besser vereinbar sein. Die KV spricht von weiterhin großer Resonanz. Bislang hätten sich knapp 1.000 Mediziner gemeldet.

Für Brandenburg gibt es noch nicht solche detailierten Angaben, aber die Abläufe dürften jenen in Berlin ähneln. Auch hier sollen zunächst ältere Menschen sowie Beschäftigte von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen geimpft werden. Auch mobile Impfteams werden in Brandenburg seit dem 27. Dezember eingesetzt.

Wichtig: Der ersten Corona-Impfung folgt eine zweite, die je nach eingesetztem Impfstoff drei oder vier Wochen nach dem ersten Impftermin durchgeführt werden muss.

Wer wird zuerst geimpft?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am 18. Dezember eine Prioritätenliste erlassen, der eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zugrunde liegt. Spahns Liste weicht leicht davon ab: Während die Stiko fünf verschiedene Gruppen definiert hat, beließ es Spahn bei drei Kategorien, die hintereinander geimpft werden sollen. "Durch die Einordnung in drei Gruppen ist eine gewisse Flexibilität vor Ort möglich", sagte Spahn dazu im ZDF. An der Reihenfolge, in der Bürger Impfungen erhalten können, habe sich jedoch nichts geändert, auch an der "Definition der Gruppen". "Das haben wir zu 99 Prozent übernommen".

Den Anfang machen demnach Ältere über 80 Jahre und Pflegeheimbewohner. Mit in dieser ersten Stufe geimpft werden kann zudem medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko etwa in Notaufnahmen oder der Behandlung von Corona-Patienten sowie Personal in der Altenpflege. Dieser Gruppe gehören insgesamt 8,7 Millionen Menschen in Deutschland an.

Danach kommen Ältere zwischen 70 und 79 Jahren an die Reihe, daneben Menschen mit Demenz oder einer geistigen Behinderung in Einrichtungen und dort tätiges Personal sowie Menschen mit Down-Syndrom. Auch die Hausärzte gehören zu dieser zweiten Stufe. Außerdem gehören enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangerenzu dieser Gruppe, zudem Menschen, die in Asyl- und Obdachlosenunterkünften leben und dort arbeiten. Dieser Kategorie gehören insgesamt sieben Millionen Menschen an.

Der dritten Impf-Gruppe gehören Menschen ab 60 Jahren und solche mit erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf an. Unter Gruppe 3 fallen auch Mitarbeiter "in besonders relevanten Positionen in staatlichen Einrichtungen" (zum Beispiel, Polizei, Feuerwehr, Regierung, Justiz, Bildungssektor). Auch Saisonarbeiter gehören zur dritten Prioritätsgruppe.

Wann kann sich die breite Bevölkerung impfen lassen?

Das steht noch nicht fest und hängt vom Ablauf der ersten Impfphase ab. Erwartet wird, dass ab Mai oder Juni Impfungen für alle Menschen in Berlin und Brandenburg angeboten werden können. Diese werden dann bei den jeweiligen Hausärztinnen und Hausärzten durchgeführt. Laut Gesundheitssenatorin Kalayci könnten dann auch Apotheken Corona-Impfungen anbieten und durchführen.

Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens erklärte dazu am 17. Dezember im rbb, Impfungen im Sommer bei den Hausärztinnen und Hausärzten seien zwar "sehr wünschenswert". Das sei aber nur realistisch, wenn die erste Phase der Impfungen gut voranschreite. "Das hängt auch von der Verfügbarkeit der Impfstoffdosen ab. Und von der nötigen Lagerung", so Mertens. Denn die meisten Hausärzte hätten nicht die Möglichkeit, Impfstoffe bei minus 70 Grad zu lagern.

Kinder sollen übrigens nicht geimpft werden. Zum einen weil es unter ihnen so gut wie keine Sterbefälle infolge des Coronavirus gab. Zum anderen haben keine Kinder an den Testreihen der Impfstoffe teilgenommen.

Wo gibt es in Brandenburg und Berlin Impfzentren?

In Brandenburg soll es insgesamt elf Impfzentren über das ganze Land verteilt geben. Die ersten beiden in Potsdam (Metropolis-Halle im Filmpark Babelsberg) und Cottbus (Messehalle) sollen am 5. Januar in Betrieb gehen. Bis dahin sei auch genügend Personal für beide Impfzentren vorhanden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Peter Noack, am 16. Dezember dem rbb.

Bis Anfang Februar enstehen dann neun weitere Impfzentren in Eberswalde (Sportzentrum Westend,) Brandenburg/Havel (An der Regattastrecke), alter Flughafen Schönefeld (Terminal M), Elsterwerda (Mehrzweckhalle), Frankfurt (Oder) (Messe), voraussichtlich Oranienburg (Standort in Abstimmung), Kyritz (Sport- und Kulturzentrum), Luckenwalde (Fläminghalle) und Prenzlau (Standort in Abstimmung).

Den Anfang haben aber Pflegeheime gemacht: Die erste Impfung mit einem mobilen Team erfolgte in einem Heim in Großräschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Am 28. und 29. Dezember wurden Impfungen in Pflegeheimen im Landkreis Havelland und in Cottbus durchgeführt. Am 29. Dezember begannen zudem Impfungen in mehreren Krankenhäusern. Am 4. Januar nimmt das Call-Center für die Terminvergabe seine Arbeit auf.

Die Berliner Impfzentren entstanden seit dem 30. November in der Messehalle 11 (Charlottenburg-Wilmersdorf), in den ehemaligen Flughäfen Tegel (Terminal C) und Tempelhof (Hangar 4) sowie im Erika-Heß-Eisstadion in Mitte, im Velodrom in Pankow und in der Arena in Treptow-Köpenick. Bislang war nur letzteres in Betrieb für drei Tage: vom 27. bis 29. Dezember. Nach einer Pause über den Jahreswechsel werde ab 4. Januar in der Arena weiter geimpft - das kündigte Gesundheitssenatorin Kalayci im rbb Inforadio am 30. Dezember an. Wann die anderen Berliner Impfzentren den Betrieb aufnehmen, ist noch unklar und hängt von den Impfstoff-Lieferungen ab, die in der Hauptstadt eintreffen.

Wie läuft die Terminvergabe?

In Berlin per Brief: Wer in der Hauptstadt lebt, impfberechtigt ist und nicht in einem Pflegeheim lebt, wird per Brief der Gesundheitsverwaltung zur Impfung eingeladen. Diese Schreiben soll laut Senat alle wichtigen Informationen zur freiwilligen Terminbuchung enthalten. Die Gesundheitsverwaltung weist darauf hin, dass sich aktuell ausschließlich Menschen impfen lassen können, die eine Einladung erhalten haben. Diese Einladung sei beispielsweise nicht auf Verwandte übertragbar.

In Brandenburg soll laut dem Gesundheitsministerium ab dem 4. Januar ein Callcenter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zur telefonischen Terminvergabe an den Start gehen. Dieses soll nach KV-Angaben ab diesem Termin über die Patientenservice-Rufnummer 116117 erreichbar sein. Am Telefon soll dann die Impfberechtigung der Anrufer abgefragt und dann schließlich Termin und Ort für die Impfung vereinbart werden. Online-Buchungen für Impftermine sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

Wo man sich als Impfhelfer bewerben und erkundigen?

Fakt ist: Allein für die Berliner Impfzentren werden laut Projektleiter Broemme fast 3.000 Helfer gebraucht: Ärzte, Praxishelfer, Sanitäter, Techniker, Wachleute. Gesucht werden ausschließlich qualifizierte Fachkräfte, also keine fachfremden Menschen.

Interessierte Ärztinnen und Ärzte in Berlin können sich an die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Das gilt auch für Medizinische Fachangestellte, die sich in eine eigens für die Impfzentren gestaltetes Dienstplanungssoftware eintragen können.

Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinische Fachangestellte in Brandenburg können sich online auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg melden.

Das Deutsche Rote Kreuz in Berlin bietet eine Anmeldeseite für Interessierte aus den eigenen Reihen [drk-berlin.de] an - dort können sich Freiwillige melden und registrieren lassen.

Wie soll die Logistik funktionieren?

Die Anlieferung der Impfstoffe soll nach bisherigem Stand von der Bundeswehr durchgeführt werden. Hilfsorganisationen und gegebenenfalls auch die Bundeswehr sollen in den Impfzentren bei der Registrierung und Betreuung der Menschen helfen.

Für den Transport der Impfstoffe per Lkw haben bereits zahlreiche Bundesländer, darunter auch Berlin und Brandenburg, Sondergenehmigungen auch für Sonntags- und Feiertagsfahrten in Aussicht gestellt.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst und Frank Preiss

73 Kommentare

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  1. 73.

    Ich kann hier nur für mich schreiben. Aber erfahrungsgemäß habe ich kein Problem als Pollenallergiker mit Impfungen. Zudem trage ich immer Antiallergikum mit mir.

  2. 72.

    Mich würde mal interessieren, wie will filtert den der Senat die Menschen heraus, die noch nicht 60 Jahre sind aber zu der Gruppe 3 der infrage kommenden Personen gehören. Beispielsweise wenn die Personen einen BMI höher als 30 haben.

  3. 71.

    Eine pragmatische Frage: kann ich einfach so zu einem Impfzentrum gehen und mich impfen lassen wenn dort gerade nichts los ist, aber die Infrastruktur bereit steht? Wäre doch vernünftig, bevor der kostbare Impfstoff verloren geht.

  4. 70.

    Ich bin grundsätzlich weder Impfverweigerer (lasse mich gegen Grippe und anderes turnusmäßig impfen), noch bin ich Coronaleugner oder Verschwörungstheoretiker. Dennoch sehe ich derzeit keinen Sinn, mich impfen zu lassen, um dann ausgerechnet unter Spätfolgen zu leiden, die derzeit niemand absehen kann (da fehlt einfach die Langzeitbeobachtung). Zudem - wie schon von anderen geschrieben- fehlt die Sicherheit, dass Geimpfte das Virus nicht weitergeben. Und dann müssen eben auch die Geimpften alle Maßnahmen mittragen, da diese für andere Gefährder bleiben. Wie Sie schon anmerkten: Corona kann tödlich sein. Oder ist es Ihnen dann egal, wenn es „nur“ noch um Andere geht?
    Und: wie oft müsste ich mich impfen lassen/wie lang hält die Impfung? Darauf gibts ebenso keine Antwort. Und nun? In sechs Monaten „vorsorgliche“ Impfung, um in den Urlaub fahren zu können? Überdosierung? Doppeltes Risiko Langzeitfolgen? Denken Sie erstmal über Impfskeptiker, dass diese sich auch nen Kopf machen....

  5. 69.

    Da mein Mann und ich unsere Eltern pflegen, gehören wir zur zweiten Phase. Woher weiß dann bitte die Gesundheitsverwaltung von diesem Umstand? Hierzu lassen sich keinerlei Informationen finden.

  6. 68.

    Ich hoffe, daß der Artikel noch um die Problematik mit den Allergikern ergänzt wird. An denen wurden die Impfstoffe nicht getestet und wie es sich gezeigt hat, kommt es mitunter zu starken Reaktionen. Reichen dafür die 30 min Beobachtungszeit?

  7. 67.

    Ist zwar ein ernstes Thema, aber wenn die jetzt nicht resistent sind, wer dann :)

  8. 66.

    Jule gehört zu den Corona-Verlierern (Job, Kontaktbeschränkungen, schlimmes Weihnachten usw.), so wie viele andere auch, und sucht jetzt ein Ablassventiel, so wie viele andere auch, um ihren Frust loszuwerden, so wie viele andere auch. Sie sollten sich dafür zu schade sein. Haben sie Mitleid, dass sollte genügen.

  9. 65.

    "Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden. Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome." (Tagesschau.de)

    Davon war auszugehen, dass bei der komplizierten Aufbereitung des Impfstoffs (auftauen, verdünnen mit NaCl Lösung 0,9%, schwenken nicht schütteln, portionieren in 5 oder 6 Dosen) Fehler passieren.

  10. 64.

    Davon war auszugehen, dass bei der komplizierten Aufbereitung des Impfstoffs (auftauen, verdünnen mit NaCl 0,9%, schwenken nicht schütteln und portionieren in 5 oder 6 Dosen)Fehler passieren werden.....!!

    "Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden. Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome." (Tagesschau.de)

  11. 63.

    ja ich habe eine Rechtschreibschwäche, danke dass Sie mich darauf hinweisen, kümmert mich das? nein. Außerdem vertippe ich mich auch, kümmert mich das in dem Rahmen? nein. und wer im glashaus sitzt, ich sage nur daß vs. dass
    Und wieder haben Sie das geschriebenen (nicht durch Rechtschreibfehler verursacht, so schlimm sind sie nicht) scheinbar nicht verstehen WOLLEN. Dass Sie dumm oder sonst was wären habe ich nicht geschrieben. und wenn ich sage sie differenzieren nicht (richtig) dann bezieht sich das z. B. auf den fehlerhaften Schluss, dass leute die sich nicht impfen lassen wollen oder bestimmte sachen anmerken als imVERWEIGERER bezeichnen. Oder dass nicht geimpfte andere einem risiko aussetzen (welches geimpfte nicht auch tun) würden Das GlühLAMPEN (Glühbirnen gibt es nicht.) wechseln (so) ansteckend wäre wie covid habe ich nicht geschrieben. Streiten tue ich auch nicht. Worte (auch in klammern) haben eine bedeutung (ich weiß, dass man Substantive groß schreibt).

  12. 62.

    Eher bin ich etwas belustigt, wenn das Thema nicht so ernst wäre, würde ich laut lachen. Da bin ich also zu doof Ursache und Wirkung zu verstehen, differenzieren kann ich auch nicht, gut, daß Sie mich so durchschaut haben. Aber mit Leuten zu streiten, für die Glühbirne wechseln genauso ansteckend ist, wie an Covid 19 erkrankt zu sein, lohnt das streiten nicht. Und vielleicht nochmal lesen, bevor Sie was abschicken, sonst wird der 'Sinn', wenn vorhanden, vor lauter Rechtschreibfehlern ein bischen unverständlich.

  13. 61.

    "Wenn die Impfung freiwillig ist, dann muss sich niemand, niemanden gegenüber rechtfertigen warum man sich impfen lässt und genauso wenig warum man sich nicht impfen läßt. " ... ein wahres wort, danke dafür.

    und niemand sollte belohnt oder bestraft werden für das eine bzw. das andere
    und niemand sollte zensiert werden (es wurde nicht nahc zensur geschriehen sondern nur auf existierende zensur hingewiesen), ja ALLE sollen sie demonstrieren und ihre meinung kund tun , rechte, linke, heteros,homos,klimaschützer,-sünder, ... ohne ausnahme, aber nein, die die eine konträre meinung als die etablierte vertreten oder dinge hinterfragen statt sie einfach hinzunehmen, sollen es nicht dürfen, schönen dank auch ... das ist das Problem von dem wir sprechen, aber es wird nicht differenziert und menschengruppen werden "beleidigt"/"ausgegrenzt"/"diffamiert" (impfVERWEIGERER, VERSCHWÖRUNGstheoretiker, ... wie andere schreiben), wie auch immer ich es nennen darf ohne das ich "geifer"

  14. 60.

    Hi nochmal,
    und ja, wenn man "unbelehrbare" etc. verwendet, ist das menschenverachtend, beleidigend etc. weil Sie damit zum Ausdruck bringen, Sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gegessen und wüssten alles besser und die "unbelehrbarebn" wären zu doof etc.
    viele der von Ihnen so bezeichneten bringen einfach nur fragen zur sprache und verweisen auf fehlende daten und widersprüche und auf voreilige schlüsse und tragen damit zu einer umfassenderen meinungsbildung bei (wenn man denn will), nur sehr selten machen sie werbung gegen das impfen ... meinung kann man sich nur bilden, wenn man mehrree seiten, alle fakten kennt, sonst ist es nur die übernahme der meinung anderer, "kann man schon so machen, ist dann halt kacke"

  15. 59.

    Hallo Jule,
    fühlen Sie sich in die Ecke gedrängt? Nach Zensur habe ich nicht geschrieben, man muss den Satz schon auch verstehen wollen.Es wurde nur gesagt dass es komisch ist dass Ihre Aussage nicht Zensiert wurde, andere Aussagen (verweise auf Fakten ohne jeden Ansatz von Beleidung oder so) aber schon. der rest ist ein stilistisches mittel
    Und die aussage steht, es ist eine Frechheit überhaupt das Wort Belohnung für etwas was man vorher uneingeschränkt darf, also gar keine notwendigkeit für eine Belohnung liefert, in dem Kontext in den Mund zu nehmen. Und alleine dass Sie leben hat einfluss auf andere Menschen, Sie glauben doch nicht im ernst dass Ihr leben nur positiv für alle Menschen ist. Und sich nicht impfen lassen ist eine persönliche entscheidung und ist in keiner weise automatisch negative für andere. Sie differenzieren nicht (richtig) und verstehen ursache und wirkung nicht (scheinbar). Und ja covid 19 kann wohl tödlich sein, wie grippe, autofahren, glühlampe wechseln auch

  16. 58.

    Wenn die Impfung freiwillig ist, dann muss sich niemand, niemanden gegenüber rechtfertigen warum man sich impfen lässt und genauso wenig warum man sich nicht impfen läßt.
    Wenn andere Länder für die Einreise eine Impfung vorschreiben ist das erst einmal deren Sache.... für Europa wird es sicher eine einheitliche Regelung geben ggf. per „Zwang“ durch den EuGH.

  17. 57.

    Oh wie sie geifern, wenn ich sage, Impfverweigerer sollten nicht belohnt werden, unterhalb von beleidigend und menschenverachtend kommt man da scheinbar nicht mehr aus, schreit nach Zensur. Stattdessen so zu tun, als wäre impfen oder nicht eine ganz unabhängige, persönliche Entscheidung ohne Auswirkungen auf Andere finde ich weitaus eher
    menschenverachtend. Covid 19 kann tödlich sein, schon vergessen?

  18. 56.

    Hi,
    "[...]warum sollten unbelehrbare Impfverweigerer auch noch belohnt worden, wenn es um den Zugang zu Reisen oder Veranstaltungen usw. geht. Sie sind es schließlich, die verhindern, daß wir das Virus besiegen können. "

    Was treibt Sie zu einer solchen Menschenverachtenden und hochgradig beleidigenden Aussage? Die Fakten können es nicht sein (siehe z. B. Beitrag oben).
    ich vermisse eine Differenzierung im allgemeinen. Ich sehe (bezogen auf impfung) nicht massenhaft Leute die dafür werben würden sich nicht impfen zu lassen (nur das Gegenteil), sondern nur leute die sagen dass sie sich nicht impfen lassen wollen (ihr gutes recht,basierend auf den aktuellen Daten auch nichtverwerflich), dass sie keine Impfpflicht haben wollen (wie Sie es praktisch wollen) und Leute die darauf verweisen dass werbung für eine impfung gemacht wird mit verweise auf Herdenimmunität etc. ohne dass genug gesicherte Daten zur verfügung stehen die das rechtfertigen würden ...
    mfg

  19. 55.

    "Persönlich bin ich sehr für eine entsprechende Impfpass-Selektion, warum sollten unbelehrbare Impfverweigerer auch noch belohnt worden, wenn es um den Zugang zu Reisen oder Veranstaltungen usw. geht."

    sehr interessante Sichtweise, und sehr menschen(recht)verachtend zu gleich (interessant, dass sowas nicht vom rbb zensiert wird, wie andere Beiträge, dabei steht es auf der selben Stufe wie andere Geschichtliche Ereignisse/Denkweisen, die ich hier nicht erwähne, weil ich dann als *** bezeichnet werden würde), wie kommen Sie dazu Menschen das recht nehmen zu wollen zu reisen etc. welches sie seit ihrer Geburt haben auf nicht basierender Datengrundlage (Stichwort Schutz vor weitergabe oder nicht). jeder der sich impfen lassen will soll das tun (einzig zum eigenen schutzt, nicht mehr laut aktueller datenlage) und jeder der nicht will auch, und wenn leute anmerken, dass falsche fakten suggeriert werden, die zu einer impfung drängen, dann soll man das auch sagen dürfen

  20. 54.

    hallo, worauf basiert Ihre beleidigende Aussage?
    "Sie sind es schließlich, die verhindern, daß wir das Virus besiegen können. "

    Ich schlage vor einmal die bekannten Fakten zu prüfen, ein Teil steht auch oben, z. B. dass man momentan noch gar nicht weiß ob eine Impfung überhaupt davor schützt jemand anderen anzustecken und das ist dann auch wichtige Grundlage für eine so genannte Herdenimmunität (Stichwort "Sterile Immunität" wikipedia weiß mehr dazu und verweist dann auch auf "Herdenimmunität"). Wird oben im Beitrag letztlich auch gesagt, aber dann vergisst man das eigene gesagte und meint plötztlich man könne bei 60-70% geimpften herdenimmunität erreichen ...

  21. 53.

    Moin,

    hmm, etwas eingeschränkte sichtweise, aber gut. Du erwähnst nicht die, die da zu bei getragen haben das die aktuelle Situation so ist. Bei getragen zu der Situation haben aus meiner Sicht:
    Moin,

    hmm, etwas eingeschränkte Sichtweise, aber gut. Du erwähnst nicht die, die dazu bei getragen haben das die aktuelle Situation so ist. Bei getragen zu der Situation haben aus meiner Sicht:

    - die ganzen Urlauber
    - der Staat selber
    - und alle die Regeln missachtet haben, sich und andere gefährdet haben (Ostern, Private Feiern)

  22. 52.

    Faszinierend zu verfolgen, wie die gleichen Leute, die monatelang von Panikmache geredet haben und damit all jene diffamierten, die sich gesundheitsbewußt und solidarisch verhalten haben, versuchten Ansteckung zu vermeiden und keine weiterzugeben, wie also genau diese Leute jetzt selber Panik schüren und verunsicherten Menschen das Impfen ausreden wollen. Statt froh zu sein, daß wir jetzt endlich die Chance haben, dieses massenhafte, qualvolle Ersticken und die inzwischen nicht mehr nur Einzelfälle an übelsten Spätfolgen, überwinden zu können. Natürlich nur, wenn sich möglichst Viele impfen lassen. Persönlich bin ich sehr für eine entsprechende Impfpass-Selektion, warum sollten unbelehrbare Impfverweigerer auch noch belohnt worden, wenn es um den Zugang zu Reisen oder Veranstaltungen usw. geht. Sie sind es schließlich, die verhindern, daß wir das Virus besiegen können. Und das können/könnten wir!

  23. 51.

    Wieso setzt die gesamte Corona-Impfstoffproduktion auf Einzeldosen? Gerade für Impfzentren wären doch auch 50iger oder 100er Dosen möglich. Es kommt bereits jetzt zu Lieferengpässen von anderen Impfstoffen, weil die kleinen Glasflaschen fehlen. Wie sollen da die nächsten Monate werden? Es kann sich doch nicht alle Welt nur auf Corona konzentrieren und alle anderen bereits ausgerotteten Krankheiten breiten sich dank mangelnder Impfstoffe wieder aus!

  24. 50.

    Also bei der Selbstmeldung von möglichen Impfschäden muss man echt gucken wie sinnvoll das ist, und ob man das nicht über die Hausärzte eher macht.
    Die USA haben mit VAERS so ein System wo jeder alle möglichen Sachen melden kann die er oder sie als Impfschaden empfindet.
    Da sind solcheangeblichen Impffolgen dabei wie dass es einen in Shrek verwandelt, Autounfälle, Schluckauf, Schusswunden und Sonnenbrand

  25. 49.

    Aha, die Leute übertragen dann also nicht mehr. Sehr interessant. Woher hat man diese Weisheit? Und einen gültigen Antikörpertest hat man sicherlich bei den Betreffeden auch veranlasst?
    Spahn hat nach der ersten Welle auch gesagt, dass man nach heutigem Wissen keine Friseurgeschäfte mehr schließen wird.
    Lesen sie sich meinen letzten Absatz nochmal durch. Diese Auffassung verteten auch Virologen. Alles andere ist Kaffeesatzdeuterei in Verbindung mit frisch geputzten Glaskugeln.

  26. 48.

    Wer in Deutschland eine Infektion durchgemacht hat, der muss nicht in Quarantäne wenn er Kontaktperson ersten Grades ist. Hat Spahn selbst bei einem Interview gesagt .... er müsse nicht erneut in Quarantäne

  27. 47.

    Es ist letztendlich völlig unerheblich wie häufig Reinfektionen auftreten und mit welcher Gefährlichkeit. Das kann zum jetzigen Zeitpunkt sowieso niemand ermessen, auch nicht mit einer perfekt geputzten Glaskugel.
    Tatsache ist, dass es belegte und verbürgte Fälle gibt. Wer an den ersten Fällen aus Fernost Zweifel hat und unserer westeuropäischen Arroganz und Überheblichkeit dabei folgt, dem sei gesagt, dass solche Fälle inzwischen auch durch seriöse westeuropäische und nordamerikanische Wissenschaftler und Forschungslabore belegt sind. Punkt.
    Wichtiger erscheint mir aber der zweite Teil meines Kommentars, den ich deshalb noch mal neu zitire :
    "Wenn man der Meinung ist, dass viele das Virus überstanden haben und ihnen nichts mehr passieren kann, dann ist das eine trügerische Hoffnung, die eine nicht vorhandene Sicherheit vorgaukelt. Menschen die infiziert waren haben keinen Freibrief und sollten genauso sorgsam die Hygienebestimmungen einhalten, weil es Reinfektionen geben

  28. 46.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zweimal-infiziert-wie-oft-kommt-das-vor-122567/
    Ich würde sagen das Risiko ist überschaubar und dürfte noch unter dem "vom Blitz getroffen" liegen !

  29. 45.

    Willkommen in der Neuen Welt der ewigen Gefährdung!
    Nochmal, das waren keine Reinfektionen im akuten Sinne, sondern vergangene Infektionen, die per PCR Test noch messbar waren. Darüber gab es viele aufklärende Artikel.
    Hier eine wichtige Auskunft des PCR-Test Herstellers Olfert Landt von TIB Molbiol:
    „Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“, sagt Landt. Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, dass schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man „100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests“.
    https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-pcr-tests-hersteller-molbiol-robert-koch-institut-olfert-landt-christian-drosten-reiner-fuellmich-berlin-90132220.html

  30. 44.

    "Impfschäden sind allerdings extrem selten."......treffender wäre "gemeldete und anerkannte". Doch immerzu in diesem politische medialen Irrsinn.

  31. 43.

    Erstmal einen schönen Abend,
    Du hast Recht es ist eine unverantwortliche Frechheit wie hier mit uns Bürgern umgegangen wird!
    In allen Medien kommt du sollst Dich schon beim kleinsten Pups testen lassen und in Wahrheit kümmert es keinen wie gut oder eben schlecht es einem ergeht.
    Du musst entweder stinkereich sein oder führender Politiker, dann kann man große Reden schwingen oder aber auch die eine oder andere Krokodilsträne Verfügung vergießen.

  32. 42.

    Es ist schön, dass die Kommentarfunktion wieder geöffnet wurde.
    Natürlich gibt es Reinfektionen, die gab es schon vor vielen Monaten in Südkorea und auch in China. Jetzt wurden sie vor Monaten zum ersten Mal auch in anderen Ländern der westlichen Welt gesichert nachgewiesen. Es handelt sich dabei um Reinfektionen bei Patienten, die infiziert waren, also nicht im Zusammenhang mit verabreichten Impfstoffen stehen. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass die vielleicht gar keine Antikörper gebildet haben. Und das ist genau der Punkt um den es geht und der letztendlich die Wirksamkeit eines Impfstoffes bestimmen wird. Wenn man der Meinung ist, dass viele das Virus überstanden haben und ihnen nichts mehr passieren kann, dann ist das eine trügerische Hoffnung, die eine nicht vorhandene Sicherheit vorgaukelt. Menschen die infiziert waren haben keinen Freibrief und sollten genauso sorgsam die Hygienebestimmungen einhalten, weil es Reinfektionen geben kann.

  33. 41.

    Bei mir war im Frühjahr genauso. Ich hatte auch respiratorische Symptome (COPD und Herzinsuffizienz) und wurde nicht getestet. Der Landkreis hatte alle Testungen, die nicht mit einer Rückkehr aus einem Risikogebiet im Zusammenhang standen, ausgesetzt, obwohl das Kriterium vom RKI schon lange aufgehoben war. Ich bekam dann auch den Hinweis mich bei der Notaufnahme zu melden. Wir haben dann danach beim MSGIV nachgefragt aber keine Antwort erhalten. Die behandeln dich wie Dreck.

  34. 40.

    Ich glaube das mit dem Impfen wird, zumindest anfangs, schief gehen.
    Das wird genauso wie mit der Testerei vorsich gehen.
    Apropo Testerei, bei uns wird man weder vom Hausarzt und auch nicht über das Gesundheitsamt getestet. Erfahrungen?
    Ich liege seit Freitag mit undefinierbaren Darmschmerzen und Anfangs mit Durchfall im Bett.
    Diagnose von Hausärztin, es könnte etwas Schlimmes sein oder auch nicht. Ich soll wenn es nicht besser wird den Notarzt informieren oder mich und Klinikum begeben.
    Tja, versuche das mal ohne eine Überweisung. Zumal jetzt in beiden Kliniken Senftenberg und Lauchhammer wegen dortiger Corona-Fälle die K***** am Dampfen ist.
    Nun dachte ich mir, nachdem ich mich in verschiedene Foren und Publikationen schlau gemacht hatte und ich durchaus Corona haben könnte, fragst du einfach mal nach einem Test.
    Antwort: Nein!
    Nun dann werde ich beten, Diät halten und Tee trinken was anderes bleibt mir nicht.

  35. 39.

    2. Antwort: Nur gehört das Coronavirus zu den Erkältungsviren und wird sicherlich ähnlich wie die Grippeviren mutieren. Deshalb glaube ich eher an jährliche, der Vorsaison angepasste, Wiederholungsimpfungen. Allerdings ist hier der Schutz jährlich sehr unterschiedlich. Eine Grippeerkrankung bietet ebenso eine Grundimmunisierung. Wie lang die dann eine Immunität aufrecht erhält, kann ich nicht sagen.

  36. 38.

    So weit ich weiß, ist eine Immunisierung durch ein Wildvirus immer am stärksten und hält oft ein Leben lang. So verhält es sich auch mit Lebendimpfstoffen (Masern, Mumps, Röteln). Bei Totimpfstoffen muss immer wieder aufgefrischt werden (Tetanus, Polio.....)
    Eine Impfung gibt es immer in abgeschwächter Form, deshalb muss mehrmals geimpft werden, um eine Grundimmunisierung, wie durch eine reale Infektion/Wildvirus zu erreichen. (also kein Defizit)
    Die angeblichen Reinfektionen waren eher darauf zurückzuführen, dass (tote) Bruchstücke des Coronavirus noch lange nach der Infektion durch einen PCR Test nachweisbar sind.
    Außerdem besteht Immunität nicht nur durch AK, sondern auch v.a. durch T-Helferzellen, die wohl bei einem AK-Test nicht nachweisbar sind.

  37. 37.

    Ich habe eine Nachfrage zu der Aussage:
    "Aber natürlich macht es weniger Sinn bei einer wahrscheinlich schon immunen Person, Sie nochmal zu impfen, während der Impfstoff knapp ist."
    Diese Formulierung erscheint nachvollziehbar. Trotzdem noch eine Nachfrage. Man hat festgestellt, dass der Antikörperschutz bei "genesenen" Patienten nicht sehr lange anhält und sehr individuell ist. Im Ergebnis kam es dann auch zu den erwähnten seltenen Reinfektionen.
    Ich gehe davon aus, dass das auch ein Grund für die Wiederholungsimpfung in kurzer Zeit ist.
    Haben die genesenen Patienten dann aber nicht ein Defizit, wenn sie nicht geimpft werden, da sie nur eine "Grundimmunisierung" haben?

  38. 36.

    Da läuft nichts schief - vielmehr startet Brandenburg mit seinen Impfungen in kleinerem Rahmen als Berlin. Zunächst sollen nur die beiden Impfzentren in Potsdam und Cottbus zum Einsatz kommen, hierfür sind die 150.000 Impfdosen bestellt worden. Die übrigen Impfzentren folgen in den Wochen darauf, ebenso weitere Lieferungen mit dem Impfstoff. In Berlin sollen alle sechs Impfzentren von Beginn an zum Einsatz kommen.

  39. 35.

    Dankeschön!
    Schätze, ich werde mich mal um einen Antikörpertest kümmern. Zum einen um Ressourcen zu schonen, zum anderen, weil bei mir vor einigen Jahren nach einer (Mehrfach-)Impfung eine heftige Immunreaktion (Hämolyse) auftrat, was bei ca. 0,25% der Geimpften passiert. Es dauerte zwei Jahre bis die Impfung als Verursacher feststand. Impfen lassen möchte ich mich, nur wüsste ich halt gerne, was da passieren kann, sollte ich schon eine Infektion gehabt haben. Es ist schon eine verrückte Zeit. Viele Fragen, viele Antworten, die zu noch mehr Fragen führen.
    Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen uns Orientierung zu verschaffen. Ich schätze Ihren Einsatz sehr!

  40. 34.

    Eigenartiges Verhältnis Einwohnerzahl zu Impfdosen Brandenburg 2,5 Mill. ca. 150 000 / Berlin 3,7 Mill. ca. 900 000 Was läuft da schief?

  41. 32.

    ich verdrehe nichts, ich beziehe mich erstmal nur auf die präsentierten Zahlen und Daten, also bitte sachlich bleiben.

    Was Sie allerdings mit einer Studie zu H1N1 bezüglich dieser Studie bezwecken wollen, ist mir völlig unklar: "Das Guillain-Barré-Syndrom tauchte in 6 von 1 Mio. Fällen auf nach der H1N1v-Imp­fung. " .... hat ja null Relevanz hier. Aber sie selbst schreiben ja, man ist sich "recht sicher", dass " die meisten Nebenwirkungen" ... tja recht und meisten, aber wissen tut man es nicht und nix anderes schreibe ich. ich versuche nur zum Ausdruck zu bringen dass man vorsichtig sein sollte (und ja dazu zählt auch ein wie auch immer gearteter Impfdrang ;-) ) und die aktuelle Situation deutet nicht darauf hin, dass dem so ist: "Zum einen seien das die Nebenwirkungen, die deutlich verspätet auftreten. "Das ist ein Unterschied im Vergleich zu einem regulären Zulassungsverfahren, wo man die Zeit hätte, sich die Langzeitfolgen anzuschauen." ... also doch irgend wie schneller?

  42. 31.

    Hone Impfstoff würde es jetzt vielleicht 4 oder mehr Jahre dauern, bis wir zu einem "normalen" Leben zurückkehren können.
    Die Weltbevölkerung hat sich seit der spanischen Grippe "etwas" vermehrt. :-)

  43. 30.

    Hallo Frau Hahn,

    das wird aktuell zum Beispiel weiter untersucht am Tropeninstitut des LMU Klinikums München. Aber es gibt für den Moment ein paar Hinweise auf die Antwort auf Ihre Frage.

    1. Im Gegensatz zu den (seltenen) Reinfektionen, also jemand steckt sich einmal mit Sars-Cov-2 an und dann nochmal, bekommen Sie bei der Impfung beim eben nicht den Erreger sondern nur Bruchstücke des Virus in den Körper. Sprich dass ein Virus besser eindringen kann und dort mehr Schaden anrichtet, kann nicht das Problem sein, schlicht weil Sie kein Virus bekommen.

    2. Aktuell gibt es auch sonst keinen Grund zur Annahme, dass der Impfstoff bei (unbemerkt) Genesenen für Problem sorgt wie z.B. der Vorsitzende der Stiko erklärt. Aber natürlich macht es weniger Sinn bei einer wahrscheinlich schon immunen Person, Sie nochmal zu impfen, während der Impfstoff knapp ist. https://www.inforadio.de/dossier/2020/impfen-gegen-corona/hoerefragen-inforadio-impfstoff-corona-mertens-rki.html

  44. 29.

    Hallo,

    Doch man ist sich recht sicher über die Nebenwirkungen, weil wie gesagt die meisten Nebenwirkungen recht direkt nach der Impfung auftauchen. Das schreiben wir oben auch so und Sie können sich auch dazu die Studien anschauen. Das Guillain-Barré-Syndrom tauchte in 6 von 1 Mio. Fällen auf nach der H1N1v-Imp­fung.
    https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/forschung/pandemische-inflluenza-impfung-guillan-barre-miller-fisher-syndrom-2.html

    Sie können ja gerne Ihre Meinung haben. Aber bitte fangen Sie nicht an die Studienlage zu verdrehen.

    Herzlich

  45. 28.

    Sehr geehrter Herr Henke,

    die Studien (abgesehen von der bei Astrazeneca) untersuchen, wie viele Leute eine symptomatische Form von Covid-19 entwickeln. Darauf bezieht sich die Messung der Wirksamkeit. Ob das bedeutet, dass die Geimpften sich gar nicht angesteckt haben oder nur der Verlauf sehr mild bis asymptomatisch war, das ließ sich nicht feststellen. Dementsprechend und aufgrund der begrenzten Zahl an Dosen ist die Impfstrategie darauf ausgelegt, dass zuerst die Gefährdeten (Alte, Vorerkrankte, Pflegepersonal) geimpft und so vor (symptomatischen) Covid-19 geschützt werden – nicht aber dass man Leute passiv schützt, indem man ihr Umfeld impft.

    Was die Unsicherheit über die Folgen bei Schwangeren und Kindern angeht: Es ist schlicht schwierig, so viele Schwangere in eine Studie zu bekommen, um für diese Gruppe die Sicherheit spezifisch zu belegen. Und bei den Kindern ist es so, dass die einfach auch ohne Impfung sehr selten krank werden. Das erklären wir ja aber im Stück.

  46. 27.

    "Würde man die Studie weiter laufen lassen, würde auch die Zahl der Infizierten weiter steigen. " ... vermutlich ... wie gesagt, wenn man sie lange genug laufen lässt sind alle tot ;-) ... aber da man über die Langzeitwirkung der Impfung nichts weiß, kann man über alle Zahlen nur spekulieren (Statistik halt)... und das selbe für die Nebenwirkungen, es wurde oben von ernsthaften Nebenwirkungen gesprochen, nicht von akut, ernsthafte können auch 5Monate nach der Impfung auftreten ... d.h. für den zeitraum kann man die zahlen vergleichen und über 1Jahr weiß man eh nix

    Und dass man Kinder erst mal nicht impfen will, weil ""Zunächst müssen die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe in Erwachsenen nachgewiesen werden. Erst danach können nach und nach entsprechende Studien an immer jüngeren Kindern erfolgen. [...]" sagt doch alles ... und nein den folgenden Satz des Zitates weglassen ändert an der Aussage nichts! ... man ist sich über die Sicherheit nicht sicher, Punkt.

  47. 26.

    Als damals die "Schweinegrippe" umging, gab es keine Freiwilligkeit im Altenheim meines Opas. Da war das Pflicht - vom Amtsarzt angeordnet. Ich denke, bei dieser Impfung wird es ähnlich laufen!

    Da die Herrschaften über 80 derzeit auch nur eingeschränkt Besuch empfangen dürfen, kann man sich dagegen nur sehr eingeschränkt wehren, wenn man keine Impfung möchte. Spannend ist die Frage, wie die kompetente Beratung in den Heimen aussehen soll - ältere Menschen haben X Vorerkrankungen und nehmen dafür diverse Medikamente.

  48. 25.

    Was mich bei der Impfung umtreibt: wenn jemand geimpft wird, der bereits mit Corona infiziert war, sind dann eventuelle Nebenwirkungen stärker bzw. treten dann auf jeden Fall auf. Und wenn ja, welche? Ich habe versucht das heraus zu bekommen, konnte jedoch keine Antwort finden. Falls jemand hier gesicherte Erkenntnisse hat, bitte mitteilen. Hat der rbb hier vielleicht Informationen? Nicht jeder bereits Infizierte weiß, dass er infiziert war. Ich bin kein Impfgegner, hätte hier aber gerne mehr Informationen.

  49. 24.

    Ich verstehe Ihre FAQ nicht ganz:
    Oben wird geschrieben:
    "Wenn also in der Studie sich innerhalb einer Zeitraums zehn Prozent der Studienteilnehmer mit Placebo angesteckt hatten, so hatte sich nur ein halbes Prozent der Geimpften angesteckt."
    Weiter unten heißt es dann zur Infektiosität:
    "Denn in den Moderna- und Pfizer/Biontech Studien wurde nur getestet, ob die Geimpften und die Ungeimpften eine symptomatische Form von Covid-19 entwickeln."
    In einem Inforadio-Interview hörte ich, durch die Impfungen werde die Infektion nicht verhindert, sondern die Krankheit nur abgemildert.
    Wäre ja schon wichtig zu wissen, was so eine Impfung eigentlich bezwecken soll. Zumal offenbar die Unsicherheit über die Folgen so groß ist, dass Kinder und Schwangere nicht geimpft werden sollen.

  50. 23.

    Die spanische Grippe hat ca. 2 Jahre gedauert bis das Leben normaler wurde. Corona dauert anscheinend auch ca 2 Jahre mit Impfung bis wieder etwas Normalität da ist. Toll

  51. 22.

    Gruselige Vorstellung, wenn jetzt erst mal alle Menschen über 80 geimpft werden sollen, die bei den Studin gar nicht vertreten waren, auch keine anderen Risikogruppen. Wie wird das in den Pflegeheimen geklärt, wenn mobile Impfteams einlaufen. Besteht dort wirklich Freiwilligkeit? Bis heute gibt es keinen ausreichenden Schutz in Pflegeheimen. Es fehlt an Schutzaurüstung, FFP 2 Masken, Pflegepersonal wird nicht ausreichend getestet...... so oder so fehlt es an Personal. Warum wurde hier nicht von Beginn an ausreichend investiert? Das Geld ist doch da!

  52. 21.

    Noch eine Frage zu den Nebenwirkungen: Waren die Probanden alle eher jung und gesund oder gemischt bis zu älteren Jahrgängen? Denn 2% klingt nach nicht wenig (sind immerhin 400 von 20.000) - und wenn das alles junge Leute waren und jetzt erstmal ältere Leute geimpft werden sollen... welche Prozentzahl an Nebenwirkungen wäre dann realistisch?

  53. 20.

    "warum macht das keinen Sinn?"
    Weil die Zielzahl der Infizierten bereits am Anfang feststeht und ist sie erreicht, wird die Studie beendet. (So habe ich das gelesen, ich lasse mich gerne korrigieren.) Würde man die Studie weiter laufen lassen, würde auch die Zahl der Infizierten weiter steigen.
    Die Zahl der akuten Nebenwirkungen bleibt aber gleich, denn entweder gab es bei der Impfung Nebenwirkungen oder halt nicht.

    In dem hier angeführten Beispiel also 0,75% Infizierte innerhalb einer bestimmten Zeit mit fixen 2% Nebenwirkungen zu vergleichen hat eben keinen Sinn.

  54. 19.

    "Schnelligkeit ist für die Börse, Gründlichkeit wirkt". So etwas ähnliches habe ich in den letzten Tagen irgendwo gelesen und da steckt ja doch Wahrheit drin. Klar ist doch, dass es nicht den einen Impfstoff geben wird und Corona ist gegessen. Es braucht doch einen Mix aus Impfstoffen, Medikamenten, Therapien etc. etc. Bei anderen Krankheiten war das alles doch auch nicht im Laufe eines Jahres alles erledigt...

  55. 18.

    "Man braucht eine gewisse Zahl an Infizieren um die Studie abschließen zu können" .. ja ich behaupte nix anderes. "Diese Zahl mit der Zahl der Nebenwirkungen zu vergleichen hat keinen Sinn ;) " ... hier schon, warum macht das keinen Sinn? zumindest macht es nicht weniger Sinn als die Zahlen so wie sie sind überhaupt zu erheben/zu diskutieren. Jede einzelne der Zahlen gilt nur in ganz bestimmten Kontexten, wird aber regelmäßig aus dem Kontext gerissen. Z. B. 95% Wirksamkeit gilt nur im Untersuchungszeitraum ... man weiß ja noch gar nicht wie lange die Wirkung überhaupt anhält, kann ja schon nach 3 Wochen rapide sinken (jetzt mal der Einfachheit halber, nur um eine konkrete Zahl zu nehmen, eine 14tage Studie angenommen)... ansonsten kann man doch auch ganz schnell sagen das alles macht keinen Sinn, weil wenn man die Studie lange genug laufen lässt wird egal in welcher Gruppe, jeder sterben (ob mit oder ohne Covid-19) ... Statistik ist halt ein Biest, man kann es drehen wie man will :-)

  56. 17.

    Es wurde nur getestet, ob weniger an Covid erkranken - 162 / 8 Probanden.

    Zitat: “Selbst wenn ich selber den Impfschutz hätte – könnte ich [das Virus] dann immer noch auf andere Menschen übertragen?” fragte Lester Holt von NBC in einem Interview am Donnerstagabend – und erhielt daraufhin eine verblüffende Antwort von Bourla (Leiter bei Pfizer): “Ich denke, das ist etwas, das noch untersucht werden muss. Darüber sind wir uns im Moment nicht sicher.”

    Dann kann es auch keine Vorteile gegenüber Nichtgeimpften geben, wie nur noch Reisen oder Kultur mit Impfausweis!

  57. 16.

    "in den Moderna- und Pfizer/Biontech Studien wurde nur getestet, ob die Geimpften und die Ungeimpften eine symptomatische Form von Covid-19 entwickeln"
    Ist das der normale Vorgang oder der Schnelligkeit bei der Entwicklung geschuldet? Ich dachte immer (und habe das bisher in den Medien auch nicht anders gehört), dass man mit der Impfung die Ausbreitung um 90+x Prozent verringern kann und nicht "nur" die Erkrankung verhindert?

  58. 15.

    Man braucht eine gewisse Zahl an Infizieren um die Studie abschließen zu können. Diese Zahl mit der Zahl der Nebenwirkungen zu vergleichen hat keinen Sinn ;)

    Impfen lasse ich mich aber erstmal auch nicht und wenn Geimpfte anschließend möglicherweise arglos als Superspreader unterwegs sein können, so gibt es wohl noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. So wurde das nämlich bisher nicht kommuniziert. Herr Spahn, was sagen Sie dazu?

  59. 14.

    Weil diese Impfungen ein Segen für die Menschheit werden können, aber auch eines der größten gesundheitlichen Desaster. Das weiß man halt noch nicht so genau, da Langzeitfolgen naturgemäß noch nicht bekannt sind.

  60. 13.

    @rbb:
    Vielen Dank für diese sehr gute und ausführliche Übersicht!
    Wie man es von Haluka Maier-Borst gewöhnt ist.

  61. 12.

    „…ob sich schon professionelle Risikomanager neutral mit der Impfung beschäftigt…“
    Wer selber schon an der Erarbeitung von Risikoeinschätzungen mitgewirkt hat weiß, dass zur Erstellung von Modellen Erfahrungen einfließen müssen, die jetzt noch nicht vorliegen (können). Bis das der Fall ist, sind die Impfstoffe ggf. schon der nächsten Generation an Coronavieren anzupassen, denn die wird kommen, so wie die aktuell letzte Variante, die ihren Weg um die Welt auch gefunden hat.

  62. 11.

    Eins kann ich aber nicht nachvollziehen wieso es keine Impfpflicht in diesem Fall gibt?
    Weil der Arzt möglichst viele Medikamente seines "befreundeten" Pharmaunternehmens an den Mann bzw. Patienten bringen möchte.Folglich könnte es durchaus sein,dass Ärzte zu jenem Personenkreis gehören,denen man besser nicht allzu viel Vertrauen entgegen bringt.Es ist wie bei den einen oder anderen Chirurgen der eine Operation vornimmt,die total unnötig wäre.Da geht es auch um den Umsatz.Auch der Einfluss von Lobbyisten der Pharmaunternehmen ist gross.
    Und ohne Langzeitstudien sollte hier schon keiner zur einer Impfung gezwungen werden.

  63. 10.

    genau ...und 2% ernsthafte Nebenwirkungen ... sehe als nicht wo Impfen toll sein soll in diesem Fall :-)

  64. 9.

    Wer selber schon an der Erarbeitung von Risikoeinschätzungen mitgewirkt hat weiß, dass zur Erstellung von Modellen Erfahrungen einfließen müssen, die jetzt noch nicht vorliegen (können). Bis das der Fall ist, sind die Impfstoffe ggf. schon der nächsten Generation an Coronavieren anzupassen, denn die wird kommen, so wie die aktuell letzte Variante, die ihren Weg um die Welt auch gefunden hat.

  65. 8.

    "Wenn also in der Studie sich innerhalb einer Zeitraums zehn Prozent der Studienteilnehmer mit Placebo angesteckt hatten, so hatte sich nur ein halbes Prozent der Geimpften angesteckt."

    Ich hatte das bei Pfizer das so gelesen. Dort hatten sich in der Placebogruppe ohne Impfstoff nur 0,75 % angesteckt! (162 von 21.500 Probanden) - bei den Probanden mit Impfstoff natürlich weniger (8 von 21.500 Probanden).

  66. 7.

    Dass man schon jahrzehntelang an mRNA-Impfstoffen forscht, aber bis heute noch nie ein solcher Impfstoff für Menschen zugelassen wurde, sollte einem schon zu denken geben.

  67. 6.

    @rbb.Danke.Aber es bleiben offene Fragen hinsichtlich des Restrisikos.Ist bekannt,ob sich schon professionelle Risikomanager neutral mit der Impfung beschäftigt,das Datenmaterial ausgewertet und dazu eine fachliche Einschätzung gegeben haben?

  68. 5.

    Schließe mich an: danke für diesen informativen Bericht! Auch wenn ich mich die nächsten Jahre erstmal nicht impfen lassen werde. Ich hoffe nur, dass es eine Neiddebatte ‚wer zuerst und welche Berufsgruppen‘ ausbleibt, denn wer Solidarität predigt, sollte sie gerade bei den Impfungen zeigen!

  69. 4.

    danke für die Infos die man sonst leider in der ganzen Hysterie zu selten bekommt und wenn man nach diesen Fragt gleich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wird unds o:

    Antwort auf "Kann ein Geimpfter das Coronavirus weitertragen?" : genau und das sollten alle die so extrem pro Impfen sind und die angreifen die sich nicht impfen lassen wollen (Thema Impfzwang, direkt,indirekt (keine Kita etc.)) ganz genau lesen ... primär schützt der Impfstoff (vielleicht) nur den Geimpften, zu dem Rest weiß man nichts, also kein Grund Impfgegner anzugreifen anch dem Motto sie würden den anderen Leidzufügen

  70. 3.

    Sehr aufschlussreicher Bericht. Danke. Für mich bleibt nur die Frage, wer oder wird entschieden welcher Impfstoff verabreicht wird?

  71. 2.

    Vielen Dank für die intresanten Informationen in ihrem Artikel. Ich würde mich auf jeden Fall impfen lassen. Eins kann ich aber nicht nachvollziehen wieso es keine Impfpflicht in diesem Fall gibt.

  72. 1.

    Vielen Dank für den sehr aufschlussreichen Text, der einige meiner Fragen beantwortet hat.

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