Symbolbild: Eine junge Frau erhält eine Impfung in einem Corona-Impfzentrum. (Quelle: dpa/Markus Scholz)
Bild: dpa/Markus Scholz

Impfung, Lockdown, Intensivstationen - Wie wir das Coronavirus 2021 in den Griff bekommen könnten

Das Coronavirus hat uns 2020 so viel beschäftigt wie kaum ein einzelnes Thema zuvor. Und auch wenn es einen Lichtblick für 2021 gibt dank der Impfung, einige Fragen bleiben offen. Hier ein paar vorläufige Antworten. Von Haluka Maier-Borst

Welche Impfstoffe werden zugelassen und reicht das aus?

Der Impfstoff von Biontech-Pfizer ist schon zugelassen und wird bereits verimpft. Das Vakzin von Moderna wird wohl am 6. Januar zugelassen. Und auch sonst gibt es Gründe für vorsichtigen Optimismus.

Sowohl der Impfstoff von Astrazeneca als auch der Impfstoff von Johnson & Johnson befinden sich bereits im Rollin- Review-Verfahren, bei dem laufend neue Studiendaten begutachtet werden. Beide Impfstoffe zeigten zudem in früheren Studienphasen positive Ergebnisse. Würden diese beiden Impfstoffe ebenfalls zugelassen, bekäme die EU und damit auch Deutschland wohl genug um den Bedarf zu decken.

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Ursprünglich hatte die EU sich 200 Millionen Dosen des Biontech-Impfstoffes gesichert und weitere 80 Millionen Dosen von Moderna. Das würde für 140 Millionen der rund 450 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger reichen, weil bei beiden Impfstoffen zwei Dosen notwendig sind pro Person.

Allerdings haben die EU und Deutschland inzwischen Optionen in den Verträgen gezogen und Nachverhandlungen abgeschlossen, um mehr dieser beiden Impfstoffe zu bekommen. Und man hat sich 400 Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffes gesichert und 200 Millionen des Impfstoffs von Johnson & Johnson, der im Idealfall sogar mit einer einmaligen Impfung auskommt. Die Vorteile dieser beiden Impftstoffe: Sie sind deutlich einfacher zu lagern und billiger.

Wie gut wirken die Impfstoffe? Was sind die Nebenwirkungen?

Die beiden Impfstoffe von Biontech-Pfizer und Moderna zeigten eine Wirksamkeit von rund 95 Prozent. Bei Astrazeneca ist die Lage etwas komplizierter: Bei brasilianischen Probanden, die zwei volle Dosen des Impfstoffs bekamen, lag die Effektivität bei 62 Prozent. Bei britischen Probanden, die versehentlich bei der ersten Impfung nur die halbe Dosis bekamen, lag die Effektivität bei 90 Prozent. Wegen dieser uneinheitlichen Verabreichung hat Astrazeneca beschlossen, so weit möglich die noch laufende Studienphase III umzustellen. Noch ungeimpfte Probanden sollen beim ersten Mal die halbe Dosis bekommen [pharmazeutische-zeitung.de].

Bei Johnson & Johnson derweil stehen noch genaue Daten zur Wirksamkeit aus. Lediglich bekannt ist, dass in früheren Studien der Phase I und II sich bei 98 Prozent der Probanden auf Sars-CoV-2 reagierende Antikörper im Blut fanden [jnj.com].

Doch egal welcher Impfstoff, es bleiben offene Fragen. Denn zwar wurden die Vakzine außerordentlich schnell dank vieler Probanden geprüft. Seltenere Nebenwirkungen werden sich aber wohl erst jetzt zeigen. Eine Nebenwirkung scheint in gewissen Fällen beim Biontech-Pfizer-Impfstoff ein anaphylaktischer Schock zu sein [sciencemag.com]. Möglicher Auslöser: Nanopartikel, die genutzt werden, um die mRNA in die Körperzellen zu schleusen. Und sie taucht häufiger auf als bei anderen Imfpungen – aber immer noch extrem selten.

Normalerweise passiert ein solcher Schock bei einer von 1 Million Impfungen. In Amerika waren es nach ungefähr 300.000 Impfungen sechs Fälle. Entsprechend beobachten Forscherinnen und Forscher weiter, was während der Impfungen passiert. Dennoch gibt es keinen Grund für massive Beunruhigung.

Welche aktuellen Entwicklungen sind besorgniserregend?

Seit Wochen steigt der Anteil der älteren Erkrankten. Nun muss man diese Entwicklung mit Vorsicht interpretieren. Um die Laborkapazitäten besser zu nutzen, konzentriert sich die aktuelle Teststrategie vor allem auf die Alten und die Vulnerablen.

Doch die Tatsache, dass sich in immer mehr Gegenden die Lage auf den Intensivstationen zuspitzt, zeigt, dass der größere Anteil an Alten unter den erkannten Infizierten wohl nicht nur einer anderen Teststrategie geschuldet ist. Und noch ist keine Besserung der Lage in Sicht.

Wie viele Sorgen sollte einem die “britische” Mutation des Virus machen?

Die gute Nachricht: Nach allem, was man weiß, scheint die Mutation nicht tödlicher zu sein oder mehr schwere Verläufe zu verursachen. Auch erste vorsichtige Analysen deuten daraufhin, dass der Biontech-Pfizer-Impfstoff und auch der Moderna-Impfstoff wohl gegen die neue Variante wirken.

Die schlechte Nachricht: Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Mutation wohl rund 50 Prozent ansteckender ist [github.io] und damit tatsächlich kurzfristig mehr Hospitalisierungen und mehr Tote verursachen kann.

Den scheinbaren Widerspruch hat der britische Epidemiologe Adam Kucharski von der London School of Hygiene & Tropical Medicine beispielhaft auf Twitter illustriert [twitter.com].

Wenn mit jeder Generationszeit sich fünfzig Prozent mehr Leute anstecken als bei den bisherigen Sars-CoV-2-Varianten, so sind nach zwei Generationen schon mehr als doppelt so viele Menschen angesteckt. Nach fünf Generationen (ungefähr einem Monat) wären das siebeneinhalb Mal so viele Infizierte wie bei den anderen Varianten. Selbst wenn also die Sterblichkeit bei demselben Wert bleibt: Wenn sich insgesamt siebeneinhalb Mal mehr Menschen anstecken, so sterben auch siebeneinhalb Mal mehr Menschen.

Wieso die neue Variante sich effektiver ausbreitet, darüber rätseln die Forscherinnen und Forscher noch. Für den Moment erscheinen unter anderem diese drei Mechanismen wahrscheinlich [vox.com]:

1. Das Spike-Protein des Virus hat sich so verändert, dass es leichter in Körperzellen eindringen kann.

2. Das Virus kann sich schneller im menschlichen Körper vermehren, so dass Menschen früher ansteckend werden.

3. Möglicherweise kann sich das Virus auch besser gegen die Immunantwort des Körpers stemmen und somit ebenfalls leichter Körperzellen befallen.

All das bedeutet aber auch: Masken, Abstand halten und das Reduzieren von Kontakten funktionieren weiterhin, wie die Epidemiologin Emma Hodcroft von der Universität Bern es gegenüber dem Magazin "New Scientist" erklärte [newscientist.com]. Virolog/innen und Epidemiolog/innen raten darum, die Zahl der Infizierten möglichst niedrig zu halten, um die weitere Ausbreitung dieser Mutation zu verhindern und auch dass sich weitere problematische Varianten entwickeln.

Wann wird der Lockdown enden?

Das ist und bleibt eine der schwierigsten Fragen. Es zeichnet sich aber wohl ab, dass die Zeit bis zum 10. Januar nicht ausreicht – wenn die aktuelle SARS-CoV-2-Verordnung außer Kraft tritt.

Zum einen sind die aktuellen, gemeldeten Fallzahlen deutlich höher, als sie beim ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren. Und das obwohl derzeit sowohl eine hohe Testpositivtätsquote als auch eine Änderung der Teststrategie vermuten lassen, dass die Dunkelziffer an Infektionen hoch ist.

Zum anderen ist auch die Mobilität der Menschen im zweiten Lockdown deutlich weniger zurückgegangen als im ersten Lockdown. Erst jetzt erreicht die Mobilität ein ähnlich niedriges Niveau wie im Frühjahr. Wie sehr allerdings ein Feiertagseffekt hier mit hineinspielt, bleibt abzuwarten.

Dennoch muss man vorsichtig bei der Interpretation all dieser Indikatoren sein. Es gibt Studien, die nahelegen, dass auch bei einer niedrigen Testpositivitätsquote durchaus ein großer Teil an Infektionen unerkannt bleiben kann [nature.com]. Und natürlich ist die Lage aktuell eine andere dank Schnelltests, die es im Frühjahr nicht gab. Möglich ist zum Beispiel, dass aktuell die Positivitätsquote so hoch ist, weil viele PCR-Tests nur noch gemacht werden, um positive Ergebnisse von Schnelltests gegenzuprüfen.

Des Weiteren muss ein Anstieg der Mobilität nicht notwendigerweise heißen, dass mehr Menschen sich anstecken. Das zeigte das Ende des ersten Lockdowns im Frühjahr. Die Mobilität stieg und die Zahl der Neuinfektionen blieb trotzdem niedrig. Denn hypothetisch angenommen, wenn alle doppelt so viel draußen joggen, aber anderen Leute aus dem Weg gehen, würde das Mehr an Bewegung nicht mit mehr Situationen für Infektionen einher gehen.

Nicht zuletzt weiß man bei aller verbleibenden Ungewissheit inzwischen wesentlich mehr über das Virus als im Frühjahr. Wie es sich überträgt, welche Situationen besonders risikoreich sind und welche Faktoren schwere Verläufe wahrscheinlicher machen.

Dennoch: Vieles deutet daraufhin, dass die Lage aktuell in vielen Punkten dramatischer ist als im Frühjahr und es nur langsamer gelingt, die Zahl der Neuinfektionen zu drücken. Entsprechend werden wohl massive Einschränkungen vorerst anhalten.

Wann wird es wieder Normalität geben?

Die Impfungen laufen bereits, trotzdem wird es eine ganze Weile dauern, bis diese einen tatsächlichen Effekt auf das Infektionsgeschehen haben. Aktuell ist auch unklar, ob die Impfstoffe nur eine eigene Erkrankung verhindern oder ob sie auch verhindern, dass man andere anstecken kann. Entsprechend sollten auch Geimpfte vorerst Mund-Nase-Schutz tragen, um andere zu schützen wie zum Beispiel Expert/innen auf der Webseite der "New York Times" erklären [nyt.com].

Somit bleibt es schwierig zu sagen, wann genau wieviel Normalität wieder möglich ist. Sollte sich herausstellen, dass Impfungen auch das Weitertragen des Virus stoppen, wäre dies wohl früher der Fall. Sollte das Vakzin wirklich nur die Geimpften schützen, würde das die positive Entwicklung verlangsamen.

Hinzu kommt die Frage, welchen Maßstab man genau als ausreichende Immunität ansieht. Geht es darum, erstmal alle besonders Gefährdeten zu schützen, würde der Wert bei ungefähr 40 Prozent der Bevölkerung liegen. Das ist zumindest laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Bevölkerungsanteil der Risikogruppen [t-online.de]. Setzt man den Wert dagegen bei der Herdenimmunität an, so könnte der Wert bei rund 75 Prozent liegen [sciencemag.com].

Trotzdem gehen Experten und Expertinnen vorsichtig davon aus, dass der Winter 2021 deutlich normaler verlaufen wird als der aktuelle.

Was Sie jetzt wissen müssen

59 Kommentare

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  1. 59.

    So langsam wirkt das permanente Gerede der Politik..... es ist noch immer so, das Einschränkungen begründet werden müssen.... von der Politik.
    Also.... trotz Impfung Maske .... dann muss nachgewiesen werden, das man trotz Impfung andere infiziert. Weißt man dies nicht nach darf man Grundrechte nicht einschränken .... wurde mal so von schleusen Leuten erdacht damit nicht jeder Politiker machen kann was er will.

  2. 58.

    Naja .... innerhalb der EU wird das nicht klappen .... dazu müsste es strenge Grenzkontrollen geben und man müsste sich was für die Pendler einfallen lassen.
    Länder die vom Tourismus abhängig sind werden eine Impfpflicht nicht verhängen, dann kommen weniger.
    Wenn überhaupt wird es höchstens diesen Sommer gemacht .... auch diese Kontrollen usw. kosten Personal und Geld ... damit wird man ganz schnell wieder aufhören.

  3. 57.

    Spahn hofft auf zügige Zulassung des Impfstoffes des britisch- schwedischen Konzerns Astrazeneca. Der Impfstoff wird derzeit von den europäischen Zulassungsbehörden geprüft. Das Mittel hatte in Studien eine geringere Wirksamkeit aufgewiesen als der Impfstoff von Biontech.

  4. 56.

    Die Impfung wird Nebenwirkungen und Risiken haben. Das kann kein Mensch ausschließen, eben weil der Impfstoff so schnell kommen muss. Rein logisch können Langzeitfolgen damit noch gar nicht untersucht worden sein, denn selbst das Virus gibt es erst seit einem Jahr. Deshalb kann man keinesfalls eine Impfpflicht fordern. Die Corona-Impfung ist kein Allheilmittel, denn man weiß nicht, ob das Virus nicht doch weitergegeben wird. Daher gilt auch nach der Impfung: Maske tragen und Abstand halten. Massenveranstaltungen und Massentourismus kann es nicht geben, so lange man nicht mit Hilfe von Impfungen die Pandemie eindämmen konnte.
    Vorab lässt man dann dafür nur Geimpfte zu, das halte ich für möglich und sinnvoll. Das wäre auch keine Impfplicht, sondern nur eine Entscheidung, was man will: Impfen lassen oder nicht nach Mallorca fliegen.

  5. 55.

    "Es wird sicher einige Länder geben die einen Impfnachweis verlangen aber das werden eher wenige sein... schätze ich."
    Ihr Optimismus in Ehren aber genau das glaube ich nicht. Die Urlaubsländer werden einen Impfnachweis verlangen und wer den nicht hat darf wieder zurückfliegen. Andere Länder, andere Sitten...... ;-)

  6. 54.

    Wie kommen sie denn auf die Idee ?
    Auch jetzt kann man in Urlaub fliegen bzw. fahren. Es wird sicher einige Länder geben die einen impfnachweis verlangen aber das werden eher wenige sein... schätze ich.
    Und bei der Rückkehr aus einem nicht Risiko Gebiet muss man nicht mal in Quarantäne. Und wer nach NRW einreist muss garnicht in Quarantäne..... das wird sich ggf. mit weiteren klagen auch auf andere Bundesländer ausweiten. :D

  7. 53.

    Im Sommer werden die Bürger außerhalb der EU wieder in den Urlaub fliegen. Nur die EU Bürger werden wahrscheinlich weiter im Lockdown sitzen dank der Einkaufspolitik der Verantwortlichen in Brüssel.
    Na wenn das kein Beitrag für die Umwelt ist.
    Aber "wir schaffen das" denn "wir sind auf einem guten Weg", auch wenn es "zum Anfang etwas ruckelt" .... :-(

  8. 52.

    Keine Masken zu tragen...das habe ich weder geschrieben noch gemeint.
    Sie beschreiben den Lösungsansatz ja schon.
    Aber von der Couch aus pauschal auf die bösen Pflegekräfte und Verkäuferinnen zu schimpfen, ist schlichtweg falsch und überhaupt nicht zielführend.

  9. 51.

    Ist es richtig, dass die Rufnummer 116 117 jetzt gleichzeitig Impft-Hotline und Rufnr. für ärztlicher Bereitschaftsdienst ist?
    Wenn ja, wird wohl die 112 überlaufen!
    Ist m.E. der nächste Mist ... wer denkt sich so etwas aus oder ergibt es einen Sinn, den ich nicht verstehe?

  10. 50.

    Ich habe vollstes Verständnis für die Emotionalität Ihres Beitrages. Mir geht es auch so.
    Am Anfang gab es den markigen Spruch "Die Pandemie ist vorbei, wenn wir einen Impfstoff haben".
    Seitdem gibt es im Wesentlichen aktionistische Maßnahmen, die rückwirkend betrachtet, nur bedingt etwas gebracht haben.
    Mit den Verordnungen spielen die Offiziellen nur auf Zeit.
    Grundsätzliche Verbesserungen/Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitswesen gab es im Sommer nicht, obwohl lautstark vor der 2. Welle gewarnt wurde.
    Jens Spahn widerspricht sich selbst, ich erinnere an den "Mit dem Wissen von heute..."-Satz.
    Man schimpft auf das ungezogene Volk, pickt dazu Einzelfälle heraus und stößt die übergroße Mehrheit vor den Kopf.

    Und jetzt? Der Impfstoff ist ziemlich frühzeitig da, aber sofort gibt es nach dem medienwirksamen Impfen von hochbetagten Impflingen gleich wieder Probleme, wenn es in den Impf-Alltag gehen soll.
    Jegliche Kritik prallt ab.
    Da wird man doch mal wütend werden dürfen...

  11. 49.

    Na da sind ja alle unlogischen Vorurteile versammelt.
    Die testpflicht wenn man von einem Risikogebiet in ein Risikogebiet einreist wäre nur sinnvoll wenn das auch innerhalb des Landes so gehandhabt wird, sonst ist es sinnlos, was NRW Gericht so entschieden hat.
    Schon seit Monaten haben alle möglichen Virologen gesagt.... nach auftreten von Symptomen...5 Tage Quarantäne und das war es. Da fast alle innerhalb von 5 Tagen Symptome zeigen (oder sonst nie) reicht eine 10 Tage Quarantäne aus.
    Alles was darüber hinaus geht hat keine entscheidende Auswirkung. Der Aufwand bzw. die Einschränkungen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.

  12. 48.

    Merkels Totalversagen ist offensichtlich. Der britische Seuchenexperte Jeremy Farrar wird im aktuellen Spiegel zitiert: „Ließen wir uns bis zum Herbst Zeit, wäre das nicht schnell genug.“ Israel und GB liegen bei den Impfungen weit vorn, abgeschlagen ist D. Bei uns ist dies bekanntlich schon deshalb nicht möglich, weil Merkel mit ihrem verantwortungslosen Solidarisierungswahn und ihrer untätigen Bequemlichkeit, die wohl wichtigste Entscheidung unserer Zeit mal eben an die Brüsseler EU-Bürokratie zu delegieren, die Impfstoffbeschaffung aus der Hand gegeben hat.

  13. 47.

    Und, Andy, sollen deswegen jetzt in Seniorenheimen oder im Einzelhandel keine Masken mehr getragen werden? Und die Infektionswellen weiter angetrieben werden? Wäre es nicht sinnvoller, mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften bessere Arbeitsbedingungen, Pausenregelungen auszuhandeln? Einfach Masken absetzen ist keine Lösung!

  14. 46.

    Das sich das Virus in Deutschland weiterhin austobt ist kein Wunder.
    Wer in Quarantäne ist, wird nicht überprüft. Wer Corona positiv ist (im Heim getestet) fährt nach 1 Woche mit der Bahn zum neuen Test. Angehörige sollen zu Hause bleiben ohne Test und können dann wieder arbeiten. Flugreisende Die aus Risikogebiet kommen müssen nicht testen und 5 Tage in Quarantäne, was nicht überprüft wird. So macht es kein anderes Land! Dort kommt man ohne Test garnicht erst rein.
    Unsere Politiker sind unfähig!

  15. 45.

    48-h-Schicht im OP und danach noch ein bissl golfen... ;-) Man muß ja nicht gleich Schwefelbrecher sein, um bei der Arbeit eine Atemschutzmaske als vorteilhaft zu empfinden. Lackierer nebeln Flächen schnell, die davor mind. eine feine Schleifkur benötigen. Der ein oder andere "Rohrarbeiter" weiß auch eine Maske zu schätzen, so wie Bremsklötzertauscher oder Dielenschleifer.
    Das sind alles Arbeiten, bei denen man normalerweise längere Zeit nicht nur eine "Papiermaske" trägt und zudem einen Chef im Nacken hat, der eine Verschnaufpause für Zeitverschwendung hält... das als meinen Beitrag zum "Masken-Deframing"! :-P

  16. 44.

    Mhhh ... ich ergänze mal.
    Frage 6
    Dürfen wir schon duschen oder müssen wir immernoch nur die Hände waschen?

  17. 43.

    Corona-Mutation war schon im November in Deutschland
    Nach Angaben von Premierminister Boris Johnson ist diese nach ersten Erkenntnissen deutlich ansteckender als die bekannte Form. Man gehe aktuell davon aus, dass die Variante bis zu 70 Prozent ansteckender sei, gab der Politiker gegenüber Journalisten an.
    Die neue Virus-Variante ist inzwischen für einen Großteil der Infektionen im Süden Englands verantwortlich und vermutlich besonders ansteckend. Ob der Corona-Impfstoff auch gegen die neue Mutation wirkt? Experten gehen davon aus. Sie hoffen jedoch bald auf Daten, die das tatsächlich belegen können.

  18. 42.

    48h-Schichten? Wo leben Sie denn? Das ist entweder pure Unwissenheit Ihrerseits oder eine Fehlinformation, die Sie vorsätzlich verbreiten. Und selbst bei 24h-Schichten wird nicht durchgängig MNS getragen.
    Es ist immer leicht, für andere etwas einzufordern, wovon man selbst nicht betroffen ist bzw. nur aus der Ferne (in Ihrem Fall vom Bürostuhl oder Couch) urteilen kann.
    Und einfach mal den Ball flach halten, wenn man keine Ahnung hat.

  19. 41.

    Harsche Kritik an Merkel in der WELT: Beim Impfen versagt die Regierung in der Corona-Krise erneut...
    Nebenbei bemerkt haben Spahn und Merkel geschworen, dass sie ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes“ widmen würden, und nicht der Vermeidung von Debatten in der Europäischen Union.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article223640354/Impfstoff-Mangel-Mit-der-Impfstoffbestellung-versagt-die-Regierung-erneut.html

  20. 40.

    Paar Fragen an die Anwesenden: 1) Sind Viren Lebewesen? 2) Sollten sie sogar vernunftsbegabt sein, also besser als Menschen? Nur weil sie mutieren? 3) Ist ein Lockdown etwas anderes als ein Shutdown? Und warum müssen dann alle weiter arbeiten außer VerkäuferInnen und KellnerInnen? 4)Und warum hocken die sog. Abschlussklassen ab Montag wieder zu 30 in einem Raum, wo doch der Rest der Schule leer ist? 5) warum ging - Fazit - also die Mobilität nicht runter wie beim ersten Lockdown, und wenn überhaupt, dann nur in Berlin? (Brandenburg -2 % vor Weihnachten, Frühjahr -30 %)

    Morgen habe ich noch frei, und dann geht´s wieder arbeiten, Kind in die Schule. Schulpflicht. Alles wie immer. Oder?

  21. 39.

    Mhhh ... Evolution
    Der Mensch stammt letztlich auch nur von einem Einzeller ab.

    Nicht an sie gerichtet:
    Wenn so'n Einzeller auch nur im weitesten Sinne denken könnte, würde er sich bei manchen realen Zeitgenossen bestimmt fragen ... Warum habe ich das gemacht?.

    Mit der Evolution verhält es jedoch ähnlich wie bei Windows ... Try and Error oder Plug and pray ;-)

  22. 38.

    Andy, Ärzte arbeiten seit Jahrzehnten im 48-Std-Schichtmodell MIT Maske, oder glauben Sie, die seibeln in Ihren offenen Bauchraum beim Operieren? Werden Sie Friedhofsgärtner, da braucht man nur bei Beerdigungen Masken...oh ich vergaß, es sind ja VIELE Beerdigungen gerade, weil ja VerkäuferInnen keine Maske tragen wollen bei der Arbeit... oder PflegerInnen im Hochrisikogebiet Altenheim! Übrigens, durch meine FFP2 Masken bekomme ich wesentlich besser Luft als durch die Baumwoll-Lappen oder die Einmal-Dinger in zartem Bleu!

  23. 37.

    Es klingt schon plausibel, was Sie schreiben.
    Allerdings denke ich schon, dass es hinter dem, was Viren "zufällig" tun, eine Art "angeborenen" Antrieb + Lernfähigkeit existieren könnte.
    Aber gut, für die Pandemie-Bekämpfung ist das letzten Endes ja auch nicht wichtig. Man muss nur das Verhalten verstehen.
    Mit fast 58.000 Neuinfektionen in Großbritannien, die heute gemeldet wurden, befürchte ich, man kommt gar nicht umhin, auch die Genesung als Baustein für die Immunität geschickt zu nutzen.

  24. 36.

    Die Sozialämter waren beim 1. Lockdown in einer Notbesetzung weiter aktiv. Bis zum aktuellen Lockdown wurden Schutzmaßnahmen ergriffen, welche eine höhere Anwesenheit ermöglichen.
    Die Zahlungen wurden für mehrere Monate ermöglicht. Die Notwendigkeit einer Fortsetzung des Dienstbetriebes begründet sich 1. Mit der dünnen Personalwesen und vor allem damit, das die Sozialämter zu gewährleisten haben, dass existenzsichernde Leistungen in der berechtigten Höhe, Stichwort Betriebskostenabrechnung, und überhaupt, beispielsweise bei Neuanträgen, ausgezahlt werden.

  25. 35.

    Ja, das passiert zufällig. Wie soll das denn sonst passieren? Die Viren haben keinen Willen, können nicht denken und können auch nicht geziehlt mutieren. Sie an Gott glauben können Sie natürlich auch annehmen, dass Gott die Viren so mutieren lässt. Aber in der Schule wird es so gelehrt: Gibt es eine zufällige Mutation, durch die ein Virus einen Vorteil hat (z.B. höhere Ansteckung), so wird es sich schneller vermehren als die anderen Viren. Deswegen verbreitet sich das Virus mit so Mutation schneller als die anderen mit anderen Mutationen. Da steckt keine (Viren-)Verschwörung dahinter. Und auch keine intelligenten Viren, die als Virengemeinschaft willendlich mutierend auf den Lockdown reagieren. Ist reine Biologie.

  26. 34.

    Soll man jetzt noch Beifall klatschen, wie toll es in Deutschland mit dem Impfen läuft ?
    Selten so gelacht.
    Wenn man über den Tellerrand guckt, sieht man, wie es laufen kann, wenn fähige Politiker die Zügel in der Hand haben.
    Wenn man unseren Gesundheitsminister sieht, wenn er wie ein selbstherrlichen Gockel durch die Gegend läuft und jegliche Kritik von sich weißt, sagt doch das alles aus.
    Es hätte im Sommer alles schon reichlich bestellt werden können, dann wären wir jetzt nicht in dieser jaemmerlichen Lage, in der uns immer noch gesagt wird, wie toll das in Deutschland läuft.
    Es ist doch alles ein Witz.
    Wegen dieser Fehlpolitik wird die Wirtschaft gegen Null gefahren und wir sollen weiter unter diesen übertriebenen, von der Regierung vorgeschriebenen Massnahmen leiden.
    Hätte die Regierung nicht alles schleifen lassen, wären wir jetzt schon ein ganzes Stück weiter.
    Ich habe jedenfalls habe die Nase voll und auch keinen Bock mehr, mich bevormunden zu lassen.
    Die meisten von uns sind doch wohl in der Lage, Eigenverantwortung für sinnvolles handeln an den Tag zu legen.
    Ich kann nur hoffen, dass unsere Regierung auch Mal in der Lage ist, die berechtigte Kritik anzunehmen, welche jetzt auch aus der wissenschaftlichen Ecke (z.b. Leopoldina, die ja auch die Kanzlerin berät) kommt und die Zügel rumreisst und endlich Nägel mit Köpfen macht, vor allem endlich einen konkreten Plan mit Datum usw. für die nächsten Wochen vorlegt.

  27. 33.

    Ist doch richtig so das die Ämter offen haben.es gibt wichtige Behördengänge die unaufschiebbar sind bzw. Eine Menge Geld dahinter steckt wie Geburtsurkunde, Beantragung Kindergeld, elterngeld, Zulassung oder ummelden eines Fahrzeuges, Abmeldung eines Fahrzeuges u.s.w. Also völlig naiv so zu denken. Und das ALG II unbegrenzt ohne Termine bewilligt werden soll interessiert mich eigentlich. Wer Geld bekommt hat auch Verpflichtungen.

  28. 32.

    @ Prenzlauer
    Ja, merken Sie es nicht selbst. Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Einzelhandel. Die Stadt besteht aus viel mehr, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist. Der Verkehr wird am Montag ganz normal voll und dicht sein, anders als beim ersten und damals “echten” Lockdown. Denn jede Firma, Betrieb, jede Behörde, jede Baustelle etc.... alles läuft weiter.

  29. 31.

    Es dauert einige Zeit bis es Mutation gibt. Ein zoonotischer Hintergrund des Virus kann es nicht geben das es sofort von Mensch zu Mensch übertragen wurde.

  30. 30.

    Die EU hat zum großen Teilen auf die falschen Pferde gesetzt"
    Es war noch nie besonders schlau, nur auf ein Pferd zu setzen.
    Jetzt nach drei Tagen Impfung haben es die Verantwortlichen natürlich schwer, gegen die versammelte Youtube-Intelligenzia zu bestehen.
    Ich möchte mir allerdings kein Szenario vorstellen, in dem lebenswichtige Entscheidungen von diesen Leuten getroffen werden.

  31. 29.

    Bitte vergessen Sie nicht, daß für den Lockdown zumeist die "verantwortlich" sind, die der COVID-19-Infektion die Gefährlichkeit absprechen und Verhinderungsmaßnahmen zur Eindämmung unterlaufen.

    Gut zu wissen, daß "gewisse Wirtschaftskreisläufe" manchem mehr wert sind als "gewisse Lebenskreisläufe", die eine Wirtschaft erst ermöglichen.

    n.b.:
    Gratulation zum fast erfolgreichen Deframing! ;-)

  32. 28.

    "Das soll alles nur zufällig passieren?" --- Zufälle jibt's, die jibt's sojar! Ansonsten haben wir ja noch die Erklärung, daß Bill Gates alle Viren einzeln programmiert... was dann auch zu "unbeabsichtigten Mutationen" führt.

  33. 27.

    Hallo?
    Zur Zeit läuft doch gar nichts weiter.
    Von Gastronomie bis Kultur.
    Von Freizeit bis Spaß.
    Und die Schulen bleiben wohl auch noch weiterhin dicht.
    Ich finde ja auch, dass man nicht jammern sollte, wenn mal alles still steht, aber Lockdown leugnen finde ich auch Quatsch.

  34. 26.

    Bitte vergessen Sie aber auch nicht, was die Lockdowns der Wohlstandsgesellschaften erst für verheerende Hunger- und Sterbewellen in der 3. Welt auslösen.
    Dass dieser Aspekt von Verantwortung insbesondere im linksbürgerlichen Milieu so gut wie gar nicht thematisiert wird, ist erschreckend.
    Komischerweise wissen oft nur noch einfache Arbeitnehmer, was die Folgen sind, wenn Wirtschaftskreisläufe zusammenbrechen.

  35. 25.

    OK, danke, allerdings weisen Ihre Ausführungen ja schon irgendwie darauf hin, dass sich ein Virus ändert und anpasst. Das soll alles nur zufällig passieren?

  36. 24.

    Die angegebenen Wirksamkeiten der Impfstoffe sind eine "Unstatistik des Monats", abrufbar unter https://www.rwi-essen.de/unstatistik/109/

  37. 23.

    Warum spricht man von einen Lockdown, der gar keiner ist. Was hat denn geschlossen? Nur der Einzelhandel und die Gastronomie. Alles andere läuft weiter. Und auch der größte Arbeitgeber, das Land Berlin selbst, hat im Gegensatz zum ersten lockdown alles geöffnet. Zwar nur mit Termin, aber es ist offen. Die Leute fahren also weiter jeden Tag in dir Stadt und das nur weil man nicht in der Lage war, Homeoffice flächendeckend einzuführen im Land Berlin. Weil man nicht in der Lage war, die eigenen Sozialämter mit einer allgemeinverfügung auszustatten, das alle Leistungen erstmal 4 Wochen weitergezahlt werden und somit niemand gezwungen ist zu kommen oder andere Behörden (bspw. Bürgeramt, Ausländerbehörde, Jobcenter etc.) persönlich aufzusuchen. Stattdessen schließt man kleine Geschäfte und Schulen... man veräppeltet die Leute. So wird das nichts. Solange auch Baustellen etc. weiterlaufen und nicht wirklich 2-4 Wochen alles ruht... was nicht lebensnotwendig ist, solange wird sich nichts tun.

  38. 22.

    Eine Menge wichtiger Informationen umfassend dargestellt: Danke dafür! Mit unserer Impfquote liegen wir auch im oberen Drittel, was bei den Anlaufschwierigkeiten gar nicht mal so schlecht ist. Die Fragen zum Ende des Lockdowns sind nachvollziehbar, mir jedoch "zu früh gestellt".

    Als sehr aufschlußreich gefiel mir die Grafik zu den auf die Altersgruppen verteilten wöchentlichen Neuinfektionen.

    Es wird wohl noch eine lange Zeit dauern, bis wir wieder "Normalität erreicht" haben und keine Menschen mehr an COVID-19 sterben. Bis dahin hofft man halt auf die Rücksicht seiner Mitmenschen.

  39. 21.

    Die EU hat zum großen Teilen auf die falschen Pferde gesetzt. Im August hat man 300 Millionen Dosen bei AstraZeneca bestellt. Im September dann 300 Millionen Dosen bei Sanofi/GSK. Im Oktober 200 Millionen Dosen bei Johnson. Im November 200 Millionen Dosen (plus Option auf 100 Millionen weitere) bei BioNTech. Und schließlich im Dezember 80 Millionen Dosen bei Moderna. AstraZeneca hat noch keinen Antrag auf Zulassung in der EU gestellt. Bei Sanofi/GSK und bei Johnson rechnet man mit einem zulassungsfertigen Produkt erst Ende dieses Jahres. Wie sagte Herr Spahn, er bittet um Geduld.

  40. 20.

    Ich glaube, es sind hier durch manche Politiker, durch die Medien und die vielen sog. Experten falsche Hoffnungen geweckt worden. Es muss doch jedem klar sein, dass bei der benötigten Menge an Impfstoff und der dazu benötigten Logistik diese nicht innerhalb einer solch kurzen Zeit zur Verfügung stehen können.

    Würden wir in 2 Wochen eine Million Menschen in Deutschland impfen, bräuchten wir bei gleicher Geschwindigkeit 160 Wochen also gut 3 Jahre, um alle Personen im Lande zu vakzinieren. Da wir aber deutlich langsamer sind, wird wohl das ganze Jahrzehnt mit Vakzination verplempert werden, wenn wir nichts entscheidend verändern.

  41. 19.

    Na mal wieder die Weisheit mit Löffeln gefressen?
    Haben Sie schon ein einziges Mal 8-10h durchgängig mit FFP2 Maske und körperlich teils schwer gearbeitet?
    Ich denke nein. Herauszulesen war, dass es Ihnen sogar zu viel war, auf dem Büroflur einen einfachen MNS zu tragen.
    Naja...immer so wie man es braucht. Soviel zur Solidarität.

  42. 18.

    "Corona zu besiegen heißt, die Dummheit zu besiegen. Die Dummheit der Unvorsichtigen und Ungläubigen genauso wie die der Zuwenigbesteller und....."
    Das sehe ich auch so und an vielen Stellschrauben muss nachjustiert werden,weil impfen nicht reicht. Vor ALLEM NICHT BEI DEM TEMPO IN DEUTSCHLAND.
    Maske tragen während der Arbeit,auch im Einzelhandel,ist anstrengend. Dann müssen die Arbeitgeber für eine bessere Pausenregelung sorgen. Man muss in sovielen Lebensbereichen umdenken,sich umstellen,da dann eben auch. Gerade auch,weil man im Gegensatz zu anderen Ländern,z.B. Israel, beim Impfmanagement ein Entwicklungsland zu sein scheint.

  43. 17.

    Es fehlt die Info, ab wann mehr Personal ausgebildet wird für Intensivstationen, wann das Gesundheitssystem reformiert wird und der Ärztemangel angegangen wird.

  44. 16.

    "3. Ich bin kein Mediziner. Aber diese ganzen Mutationen, kommen die nicht daher, dass das Virus Schwierigkeiten hat, sich zu verbreiten? Reagiert nicht auch das Virus auf unsere Maßnahmen?" Nein. Das Virus mutiert, wenn es sich vermehrt. Je mehr Viren es gibt, desto mehr Möglichkeiten hat das Virus, zu mutieren. Je mehr Menschen sich anstecken, desto mehr Chancen hat das Virus zu mutieren. Je weniger Menschen sich anstecken, desto weniger Viren gibt es und desto weniger mutiert es.

  45. 15.

    zu 3) Mutations-Idee:
    Nein Mutationen geschehen zufälliug und ungerichtet. In jedem Prozeß einer Zellteilung ist dies möglich. So entsteht ja leider auch Krebs.
    Mutationen von Lebewesen setzen sich in der Evolution durch, wenn sie einen Überlebensvorteil haben. Also der Säbelzahntiger schärfere Zähne hat als der andere. Zu lang dürfen sier aber auch nicht sein,, sonst bekommt unser Tiger nix mehr ins Maul.
    Führt aber eine Virusmutation dazu, dass der Virus so stark wird und seinen Wirt schnell abtötet, dann ist es für den Virus auch nicht von Vorteil, da er sich somit auch nicht mehr stärker verbreiten kann. D.h. Virusmutationen führen evolutionär eher zur besseren Verbreitung als zur letalen Wirkung. So sind ja die schlimmen Ebola-Infektionen auch eher lokal begrenzt, da hier der Virus (noch) zu stark ist.

  46. 14.

    Man möchte ja am liebsten das sich so 75% impfen lassen.
    Ich stell mir mal vor ich wäre so 25 Jahre alt.
    Sollte ich mich impfen lassen, soll ich weiterhin Abstand halten und Maske tragen .... es wird gesagt die Impfung schützt dich vor einem schweren Verlauf der Krankheit.... der wohl eher sehr selten bei einem jungen Menschen vorkommt.
    Jetzt kommen noch die mahnenden Worte..... wer weiß wie sich die Impfung langfristig auswirken wird.

    Mit dieser Taktik könnte es schwierig werden viele von einer Impfung zu überzeugen.

  47. 13.

    Ich freue mich über die sehr verständlich aufbereiteten Informationen. Danke für den Artikel!

  48. 12.

    Liebe Brigitte,ich kann mich Ihrem Unmut voll und ganz anschliessen.
    In vielen Bereichen wurden Millionen investiert,aber bei der Impfsoffbestellung wurde gespart,dass ist unfassbar.
    Aber unsere Regierenden werden sich da wieder rausreden und ausbaden müssen wir es,in dem die Einschränkungen weiter gelten,was Anderes fällt denen ja nicht ein.
    Im Wahljahr wird sich da keiner weiter aus dem Fenster lehnen.....schrecklich.

  49. 11.

    Wenn weiterhin eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro Woche und pro 100.000 Einwohner das Ziel des Lockdowns bleiben und damit DER Maßstab für Lockerungen sind, dann muss der Lockdown bis Ostern bleiben, weil erst dann die Zahlen saisonbedingt sinken werden. Die Verbreitung des Virus wird sich nicht flächendeckend auf Dauer eindämmen lassen. Diese Ehrlichkeit bezüglich der Konsequenzen der Einschätzung der Gefährlichkeit im Hinblick auf den Umgang mit dem Virus sollten Politik und auch Medien an den Tag legen.

  50. 10.

    Nein, Geiz ist nicht geil.
    Der Impfstoff von Astrazenica ist nicht nur preisgünstig. Ein ganz wesentlicher Aspekt ist, dass er viel einfacher zu handeln ist. Er kann bei Kühlschranktemperaturen aufbewahrt werden und kann daher ohne zusätzlichen Aufwand von Arztpraxen eingesetzt werden.
    Es ist nur vernünftig, dass die EU Ihre Bestellungen auf mehrere Anbieter verteilt hat und sich nicht von einem Anbieter abhängig macht.

  51. 9.

    Danke HMB, wieder super aufbereitet! Corona zu besiegen heißt, die Dummheit zu besiegen. Die Dummheit der Unvorsichtigen und Ungläubigen genauso wie die der Zuwenigbesteller und Wirtschaftlichkeitsanalysengenies, der Amfalschenendesparer, der Zauberer, der Europahörigen - obwohl Solidarität schon mal vor ca. 2000 Jahren und im vergangenen Jahrhundert komplett gescheitert ist.

    Und wenn das alles klappt (FFP2-Maskenpflicht auch bei VerkäuferInnen, im Altenheim, ausreichend Impfstoffe, Behandlung der Erkrankten schon zu Hause und nicht erst auf Intensiv), dann haben wir eine Chance, die Pandemie einzudämmen.

    Aber wo das schon im Supermarkt und Altenheim nicht klappt *augenverdreh* ...

  52. 8.

    Stimmt. Schöne Graphiken. Aber sie sollten den trostlosen Zustand der Verfügbarkeit an Impfmitteln, verursacht ausschließlich durch schuldhaftes Handeln der Merkel-Regierung, nicht verdecken.

  53. 7.

    Lieber Herr Maier-Borst,
    man hätte auch noch mehr auf die Hoffnung hinweisen können, dass es demnächst brauchbare Medikamente gegen C-19 geben könnte. Momentan scheint Ivermectin ein heisser Kandidat zu sein. Würde mich freuen, wenn Sie ma darüber etwas schreiben können. Danke im voraus

  54. 6.

    Ein ganz toller Artikel mit Graphiken, die die Rohdaten schön erhellen und verständlicher machen. Vielen Dank dafür!

  55. 5.

    Zunächst mal ein Gesundes Neues, Herr Maier-Borst!
    Und danke für den guten Überblick! 3 Anmerkungen:
    1. Die Herdenimmunität wird aufgrund der Eigenschutzmaßnahmen Einiger wohl nicht erst bei 75% eintreten - sondern früher. Ich schätze bei 55% Immunen (Geimpft oder Genesen).
    2. Ein Aspekt wird völlig verdrängt: Die Gleichbehandlung trotz massiver Unterschiede der Erkrankung war ein großer Fehler.
    Man wäre meines Erachtens schneller durch, wenn man Kontakt-, Sport- + Kulturverbote nach Alter unterteilt hätte.
    0-50, 50-65, 65-x
    Man muss einen Unterschied machen, ob in einer Gruppe 0,0?? oder 20 oder 40% sterben.
    Z. B. Konzerte für Junge mit eig. Wohnung erlaubt.
    Oper für Ältere nur mit Sitzplatz-Abständen
    Kontakte Jung-Jung + Alt-Alt erlaubt.
    Jung-Alt nur mit Test o.ä.
    3. Ich bin kein Mediziner. Aber diese ganzen Mutationen, kommen die nicht daher, dass das Virus Schwierigkeiten hat, sich zu verbreiten? Reagiert nicht auch das Virus auf unsere Maßnahmen?

  56. 4.

    Für mich unverständlich. Täglich werden uns durch die Medien die Todeszahlen "um die Ohren gehauen" und die EU schaut beim Impfstoff nach dem Preis? Astrazeneca scheint mir doch, wenn man den Artikel liest, ein recht unsicherer Kanidat. Ist Geiz jetzt sogar geil, wenn es um Menschenleben und ein absehbares Ende der Einsamkeit für viele Alte und Kranke geht? Hier sollten die Bundeskanzlerin und der Gesundheitsminister öffentlich Stellung nehmen.

  57. 3.

    Leider spiegelt dieser Satz das beliebte Vorgehen der Politik wieder....
    „Aktuell ist auch unklar, ob die Impfstoffe nur eine eigene Erkrankung verhindern oder ob sie auch verhindern, dass man andere anstecken kann. Entsprechend sollten auch Geimpfte vorerst Mund-Nase-Schutz tragen, um andere zu schützen“

    Für Einschränkungen sollte man einen Grund/Beweis liefern und keine Vermutung.

  58. 2.

    Ist doch relativ leicht auszurechnen. 30.000 Impfungen pro Woche = es dauert etwa 2 Jahre. Und das sind noch die positivsten Annahmen. Im Negativ Fall hält die Impfdosis 6-12 Monate dann können wir uns auf einen längeren Zeitraum einstellen...

  59. 1.

    Die Aussichten auf eine baldige Normalität sind zwar genauso trübe wie das aktuelle Wetter aber es ist nicht hoffnungslos. Wir müssen trotz Impfungen weiterhin und noch länger mit Maske,Abstand und regelmäßigem Lüften leben aber das war eigentich schon länger klar. Wichtig ist,dass sich alle daran halten,damit man auch die Infektiinszahlen der wohl viel ansteckenderen Mutation des Virus niedrig hält. Da nicht klar ist,ob Geimpfte das Virus weitergeben können,müssen auch sie sich weiter an die Regeln halten . Ich wünsche allen viel Durchhaltevermögen und Gesundheit.



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