Corona-Grafiken - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Do 07.07.22 | 07:01 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Wie sich die Zahlen in den Kliniken entwickeln
Bild: rbb|24/Datawrapper

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Covid-19-Erkrankte liegen in den Kliniken? Wie entwickelt sich die Lage? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Krankenhausaufenthalte, Einweisungen auf die Intensivstation und Todesfälle – all das verursacht Corona nach wie vor, aber deutlich seltener als in früheren Phasen der Pandemie. Zu verdanken ist das den Impfungen, den besseren Therapiemöglichkeiten und auch den milderen Varianten des Virus. Und das zeigt sich auch im Vergleich der Klinikzahlen mit den Höhepunkten der Pandemie.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Entsprechend wollen wir bei rbb|24 noch mehr den Fokus verschieben - weg von den reinen Fallzahlen, hin zu den Vergleichen der klinischen Fälle. Das ist – neben dem Vergleich zu den Hochphasen der Pandemie – auch der Vergleich mit den Durchschnittswerten auf den Normalstationen, Intensivstationen und bei den Sterbefällen seit März 2020.

Darum finden Sie hier auch die Kurven zu den Fällen in den Kliniken, einmal für die letzten Monate und für die Zeit seit Beginn der Pandemie.

Und hier finden Sie die Kurven zu den Sterbefällen.

Der Vorteil dieses Vergleichs: die Definition und Statistik eines Covid-Falls im Krankenhaus oder auf dem Sterbebett hat sich seit dem Anfang der Pandemie nicht grundlegend geändert. Die Zählung der reinen Infektionen in gewisser Weise aber schon, weil viele Infektionen zwar per Schnelltest nachgewiesen werden, aber nur per PCR getestete Fälle in die Statistik eingehen.

Der Nachteil: Ganz genau sind die Zahlen zu den schweren Verläufen auch nicht. Denn zum einen gibt es Hinweise darauf, dass durch die mildere Omikron-Variante mehr Menschen mit als wegen Corona in die Klinik müssen oder gar versterben. Sprich die aktuellen Zahlen könnten in dieser Hinsicht das Problem überschätzen.

Zum anderen dauert es, bis Erkrankte in die Klinik kommen und mitunter sogar versterben. Entsprechend stellen diese Zahlen nur sehr verspätet die aktuelle Lage und Dynamik dar. Darum zeigen wir auch weiterhin, wie sich die reine Zahl der gemeldeten Fälle von Woche zu Woche verändert, nutzen aber als Kontext die Angaben des RKI zur Testzahl und Testpositivität für Berlin und Brandenburg.

Im Folgenden finden Sie weiterhin regional aufgeschlüsselt die Zahl der durch Covid-19-Patientinnen und Patienten belegten Intensivbetten, sowie die Hospitalisierungsinzidenz - trotz der bekannten Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene, die zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] thematisiert haben.

Hier finden Sie die Kurve der Fallzahlen, die allerdings durch die massiven Änderungen in der Teststrategie an Aussagekraft verloren hat und weniger relevant ist. Gleichwohl wollen wir sie aus Transparenzgründen nicht komplett streichen.

Ähnliches gilt auch für die Übersicht zu den Inzidenzen in den Landkreisen und Berliner Bezirken. Sie haben kaum noch Relevanz in der politischen Diskussion. Gleichzeitig könnten Sie frühzeitig auf eine andere Infektionsdynamik hinweisen.

Die Übersicht zu den Impfungen: Nach wie vor zeigen zahlreiche Studien, dass auch bei Omikron die Impfung der entscheidende Unterschied ist, wenn es um die Schwere der Verläufe geht.

Ganz verzichten wollen wir zumindest vorerst auf einige andere Grafiken. Das wären zum Beispiel die Grafiken zum Alter der Infizierten, eben weil die verschiedenen Altersgruppen höchst unterschiedlich getestet werden. Auch die Daten zum Anteil der verschiedenen Omikron-Varianten und die Berliner Corona-Ampel fallen künftig weg, sei es weil die Variante BA.2 klar das Geschehen dominiert oder weil sie schlicht schon lange kein Entscheidungskriterium mehr ist.

Weiterhin stellen wir die Entwicklung der Testpositivität und die Testzahlen dar, wenngleich auch das vor allem als Diskussionsgrundlage dienen soll.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Nicht ganz. Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen abzufangen, indem wir nachträgliche Korrekturen auf mehrere Tage verteilen.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Berlin, Brandenburg und auch das RKI haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 verzichtet darum vorerst auf eine Aktualisierung am Wochenende und führt nachträglich am Montag die Datenstände für Samstag und Sonntag fort.

Warum wählt rbb|24 einen Sieben-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen und Sterbefällen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der Sieben-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist ein Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Klinikfälle, weil hohe Infektionszahlen oder gar hohe Belastungen in einer Klinik nicht notwendigerweise mit dem Infektionsgeschehen dort zu tun haben. Deshalb soll auch nur der Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermieden werden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen. Ferner impliziert der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und im Idealfall isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben. Daher verzichtet rbb|24 auf eine Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten.

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Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

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Antwort auf [Erge58 ] vom 18.05.2022 um 21:37
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1076 Kommentare

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  1. 1076.

    Sie reden von Eigensinn. Jeder soll tun, was er will. Aber in der Pandemie funktioniert das nicht. Noch einmal: Das Problem ist, dass es hier eben nicht um EIGENverantwortung geht, wenn man ANDERE ansteckt. Sie können folglich nicht die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen, da eben andere betroffen sind. Das funktioniert nur, wenn Sie sich selbst schaden, jedoch nicht, wenn Sie anderen schaden.

  2. 1075.

    Auch wenn es schon recht abgedroschen ist…. Schweden hat auf Eigenverantwortung gesetzt.
    Ob man dies als gut oder schlecht definiert bleibt jedem selbst überlassen.
    Und inzwischen gehen immer mehr Länder zur Eigenverantwortung über. Die Gründe dafür sind nicht entscheidend.
    Auch in Deutschland hat man dies zum Teil gemacht. Was noch immer vorgesetzt wird…. die Pandemie ist nicht vorbei… dazu kamen die Appelle von Lauterbach, dass doch die Geschäfte über das Hausrecht die Maske beibehalten.
    Das Ergebnis ist bekannt. Die Eigenverantwortung funktioniert … sie hat nur nicht das Ergebnis gebracht das Lauterbach sich gewünscht hat.
    Und auch wenn es etwas hart klingt…. Eigenverantwortung funktioniert nicht nur in eine Richtung… also das alle Maske tragen, sondern auch für gefährdete Gruppen. Auch diese müssen eigenverantwortlich handeln und wissen welches Risiko besteht.

  3. 1074.

    "Übernahme der Verantwortung für die Folgen, wenn man jemanden mit Corona angesteckt hat - und derjenige einen problematischen Verlauf hat - ist schlicht nicht möglich." Ansteckungen geschehen doch aber auch MIT staatlichen Regulierungen. Solange man nicht *vorsätzlich* jemaden infiziertt, sehe ich da keinen Unterschied.

  4. 1073.

    Warum bei der Pandemiebekämpfung das Prinzip der Eigenverantwortung keine Anwendung finden kann, ist eigentlich einfach. Übernahme der Verantwortung für die Folgen, wenn man jemanden mit Corona angesteckt hat - und derjenige einen problematischen Verlauf hat - ist schlicht nicht möglich. Entweder man kann aufgrund der sehr einfachen Übertragung gar nicht nachvollziehen, wer wen wann genau angesteckt hat, oder, wenn es denn im Einzelfall möglich war, ist (zumindest mir) national und international kein Fall bekannt, in dem jemand dafür rechtlich belangt wurde. Das Prinzip der Eigenverantwortung funktioniert hier einfach nicht. Das, was manche in Sachen Corona propagieren, ist jedoch Eigensinn, nicht Eigenverantwortung. Dieser aber ist gerade das Gegenteil davon.

  5. 1072.

    Durch Gesetze und Regeln wird das eigenverantwortliche Handeln ersetzt durch Fremdbestimmung.
    Gibt es keine Regeln oder Gesetze handelt jeder eigenverantwortlich.
    Jeder trifft zig mal am Tag eingenverantwortlich Entscheidungen … ganz banal stehe ich morgens auf oder bleibe ich liegen und trage die Konsequenzen die unter Umständen der Verlust des Jobs nach sich ziehen.
    Oder etwas was viele kennen… 130kmh Richtgeschwindigkeit… also eine Empfehlung sich daran zu halten … eigenverantwortlich entscheidet dann jeder… ok mach ich oder fahre langsamer oder schneller.
    Und jeder trägt dann die Konsequenzen aus seinem Handeln.
    Merkwürdig das dies für Corona nicht gelten soll sondern was erwartet wird wenn man eigenverantwortlich handelt.
    Und jetzt noch einen Schritt weiter denken … Demokratie…die Wahl… die trifft jeder ebenfalls eigenverantwortlich.

  6. 1071.

    Di 06.07.2022 um 0:45 Doppeldeckerbus M9 Bahnhof Zoo Richtung Osloer, neben dem Busfahrer 2 Mitarbeiter vom BVG-Sicherheitsdienst mit an Bord. Fahrgast steigt ohne Maske ein, wird durch diese beiden Sicherheitsleute an der MItfahrt gehindert, dieser Maskenmuffel muss am Bhf. Zoo wieder aussteigen.

  7. 1070.

    "Zudem ist man offenbar immer noch nicht schnell genug bei den relevanten Betroffenen frühzeitig, also unmittelbar nach Infektion antiviral zu behandeln." Diese Strategie hatte in Taiwan angesichts der dort gemeldeten Todesfälle wohl nur begrenzt Erfolg. Warum sollte das hier besser im Ergebnis sein, wenn man dieser Strategie folgt?

  8. 1069.

    Wikipedia definiert folgendermaßen: "Als Eigenverantwortung oder Selbstverantwortung (auch Eigenverantwortlichkeit) bezeichnet man die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass man für das eigene Tun und Unterlassen einsteht und die Konsequenzen, etwa in Form von Sanktionen, dafür trägt. "

    Es geht eben nicht darum, dass jeder tut, was er möchte, sondern dass jeder für die Konsequenzen seines Handeln einzustehen hat. Man trägt also für die Folgen seiner Handlungen die Verantwortung. Und das unterliegt natürlich nicht jedem Einzelnen. Dafür haben wir Gesetze und Gerichte, die am Ende Entscheidungen über mögliche (auch strafrechtliche) Sanktionen eigenen Handelns treffen.

  9. 1068.

    Eigenverantwortung gehört mit zu den am missbräuchlichsten verwendeten Begriffen.
    Sie sagen Eigenverantwortung.... Maske auf in Innenräumen...
    Eigenverantwortung bedeutet aber jeder handelt nach seinen Vorstellungen/Grundsätzen/Moral und trägt dafür die Verantwortung.
    Und das bedeutet eben.... eigenverantwortlich trägt der eine eine Maske und der andere eben nicht, daher kann Eigenverantwortung keinem Ziel untergeordnet werden... das Ziel liegt immer bei der jeweiligen Person und deren Einstellungen.
    Man kann lediglich etwas empfehlen ... muss sich aber bewusst sein das diese Empfehlung nicht wie gewünscht umgesetzt werden wird.

  10. 1067.

    Das Gutachten weist auf Mängel hin und diese sollen verringert werden. Es wird u.a. genannt dass Ältere (und jüngere Vulnerable) besonders geschützt werden müssen. Dazu wären aber PCR-Gurgeltests nach Wiener Modell (!) nötig(oder überhaupt PCR-Tests), denn Schnelltests sind bei potentiell tödlich Betroffenen kein wirklich ausreichender Schutz. So lange der Staat keinen ausreichenden Schutz bietet (v.a. durch PCR-bedingten Schutz der genannten Betroffenen) kommt es auf Eigenverantwortung jedes einzelnen an. Eigenverantwortung statt Staat,(wie die FDP immer fordert). Eigenverantwortung heißt v.a. in geschlossenen Räumen gut sitzenden Maske zu tragen um das Risiko für potentiell tödlich Betroffene gering zu halten. (Ähnliches machen wir ja auch im Straßenverkehr durch Langsamfahren vor Kitas).

    Zudem ist man offenbar immer noch nicht schnell genug bei den relevanten Betroffenen frühzeitig, also unmittelbar nach Infektion antiviral zu behandeln.

  11. 1066.

    Genau so definiert auch Wikipedia den Begriff. Wobei dass sich damit einstellende mathematische Gleichgewicht von dem Produkt aus Basisreproduktionszahl R0 und Suszeptibilitäts­zahl S auf ungefähr 1 verorten wird. Quasi die Antiwellen- bzw. Plateau-Bedingung.

  12. 1065.

    "Das z.B. die BVG auch eine Maskenpflicht verhängen kann auch wenn die Regierung alle Maßnahmen aufheben würde."
    Wie Sie nun schon mehrmals (bisher wohl leider erfolglos) ausgeführt haben, kann die Bahn das natürlich nicht. Wie überall unterliegt auch bei der Bahn das Hausrecht Einschränkungen durch Gesetze und Verordnungen und kann nicht willkürlich festgelegt werden.

  13. 1064.

    Und jetzt nennen sie mal für den umkehrschluss eine Rechtsgrundlage die dies für den privaten Bereich möglich macht.
    Und sie sehen… es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen privat und öffentlich.

  14. 1063.

    § 903 BGB schränkt jedoch ein: "...soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen..."

    Beim 9-Euro-Dings gilt: Nur im Regionalverkehr, also nicht in Zügen, die von DB Fernverkehr betrieben werden. Die DB setzt hier kein Hausrecht um, sondern die staatlichen Vorgaben.

    Bei der Maskenpflicht ist das genauso, die staatlichen Vorgaben werden umgesetzt, kein Hausrecht.

  15. 1062.

    Hier können sie das mal nachlesen
    https://www.lkv.nomos.de/fileadmin/lkv/doc/Aufsatz_LKV_18_01.pdf
    Es dürfte ihnen aber auch einleuchten das z.B. bei Clubs der Türsteher jemanden per Hausrecht den Zutritt verweigern darf ohne eine Begründung, dies aber beim Bürgeramt nicht möglich ist.
    Was beim Bürgeramt vielleicht nur unangenehm wäre hat bei Gerichtsgebäuden eine ganz andere Auswirkung.
    Hier können sie auch noch nachlesen wo ggf. das Hausrecht endet.
    Es ist eben nicht das gleiche ob privat z.B. ein Hausverbot ausgesprochen wird oder ob dies von einer öffentlichen Stelle kommt.
    Es bleibt aber gibt es per Gesetz keine Maskenpflicht im ÖPNV wird es die auch nicht mehr in der BVG geben.

  16. 1061.

    Es geht ihm uns Hausrecht.
    Das z.B. die BVG auch eine Maskenpflicht verhängen kann auch wenn die Regierung alle Maßnahmen aufheben würde.
    Halt die Theorie… das beides praktisch nicht eintreten wird, wird ausgeblendet.

  17. 1060.

    Sie erinnern mich an Herrn Schiffmann in den frühen Zeiten von Corona. Damals war er nicht von Youtube verbannt un wurde mir auch noch angedient. Noch mit sachlichen Ton erklärte er, auf unsachliche Art und Weise, die Zahlen . Seine Quellen waren hervorragend (Eine Us Universität, bei der sogar die Voraussagen stimmten, ja die Zeit habe ich mir genommen) . Seine Interpretation, der "Grippe", dafür verstörend. Sie wissen, was aus ihm geworden ist. Was Sie hier als Referenz angeben ist von zweifelhafter Herkunft und für das Aktualisierungsdatum 26.05 22 veraltet. Es bezieht sich außerdem auf gesetzlich angeordnete Maskenpflichten, die müssen natürlich durchs Hausrecht oder auch sonst durchgesetzt werden, weil dem der dies nicht tut selbst belangt werden kann. Wenn Sie Ratschläge geben wollen, Nordkorea nimmt mich nicht und 5000€ Bußgeld wären nach deutschem Recht unverhältnismäßig..

  18. 1059.

    Der Inhalt des von Ihnen mitgeteilten Links gibt exakt zielführende Wege per Klageantrag wieder: 1.Ein Bürger ärgert sich über Regeln/eine Regelhandhabungspraxis 2.Dieser Bürger reicht Klage unter genauer Darlegung seiner Klagebegründung ein zur gerichtlilchen Klärung. 3a)Entweder, dieser Bürger bekommt seinen diesbezüglichen Klageantrag unter schriftlicher Darlegung der Entscheidungsgründe bestätigt. 3b) Oder diesem Bürger wird sein diesbezüglicher Klageantrag unter schriftlicher Darlegung der Entscheidungsgründe abgelehnt. Im Falle von 3b) kann dieser Bürger evtl. Revision oder Berufung gegen die Ablehnung seines Klageantrages einlegen, evtl. wird dieser Klageantrag von der höheren Instanz entweder neu aufgerollt, oder dieses Verfahren wird eingestellt. Im Falle von 3a) könnte die Beklagte durch die gerichtliche Klärung gezwungen sein, seine Handhabung den gerichtlichen Auflagen anzupassen.

  19. 1058.

    "was das mit dem Thema hier zu tun hat, habe ich noch immer nicht verstanden" -manchmal ergeben sich scheinbare Umwege- beginnend mit dem als hochwichtig empfundenen Komplex Maskenpflicht über die unterschiedlich empfundene Thematik dazu, inwieweit das Hausrecht nach BGB §903 Maskenpflicht ermöglicht oder nicht sehen die mir widersprechenden Kommentatoren als Beispiel die Fahrpreisgestaltung, die angeblich nicht auch über das Hausrecht der Verkehrsbetriebe regelbar sein soll, das soweit zur Klärung.

  20. 1057.

    wer das in der Regel finanzieren muss, dürfte völlig klar sein: Die Steuerzahler natürlich. Der Staat muss dazu keine ÖPNV-Steuer einführen, weil er einen nach Zweckbesimmung klingenden Steuertopf legitim für völlig zweckfremde Angelegenheiten verwenden darf (Beispiel: Kfz-Steuern werden nicht unbedingt für den Autoverkehr samt Infrastruktur verwendet, sondern evtl. für Dienstreise, Panzer oder Masken oder was weiß ich denn.

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