Corona-Grafiken | Berliner Ampel - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Mo 29.11.21 | 11:47 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Corona-Infektionen seit März 2020 in Berlin. Grafik oben links: Corona-Infektionen seit März 2020 in Brandenburg (Stand 19.11.2021) (Quelle: rbb24/Datawrapper)
Bild: rbb24/Datawrapper

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Neuinfizierte gibt es? Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz? Und wie viele Menschen sind geimpft? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Die Neuinfektionen für Berlin und Brandenburg mit 7-Tage-Schnitt und die kumulierten Fallzahlen zeigen die folgenden Grafiken. Sie können dabei für die Neuinfektionen den Zeitraum auswählen: seit Anfang der Pandemie im März - oder für die letzten Monate. Das können Sie auch für alle weiteren Grafiken mit täglichen Updates.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Aktuell bildet der Trend bei den gemeldeten Neuinfektionen den Verlauf am besten ab. Diese Zahl schwankt stark mit dem Wochenrhythmus. Deswegen wählt rbb|24 eine eigene Art der Darstellung: den Vergleichstrend zwischen den vergangenen sieben Tagen und den zwischen den sieben Tagen zuvor.

Wo liegen die Hospitalisierungsinzidenzen?

Durch die Impfungen ist die reine Inzidenz nur bedingt aussagekräftig. Denn eine Inzidenz von hundert bei einer ungeimpften Bevölkerung ist etwas anderes als bei einer zumindest in Teilen geimpften Bevölkerung. Gleichwohl kann es immer noch zu Überlastungen auf den Intensivstationen kommen.

Mit dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November wurden darum flächendeckende Regelungen an die Hospitalisierungsinzidenz gekoppelt. Hierbei gibt es ein Stufenmodell.

- Liegt der Wert über 3: Es gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen, gastronomische Einrichtungen und körpernahe Dienstleistungen sowie Hotels.

- Liegt der Wert über 6: Es gilt 2GPlus, Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen aktuellen Test vorweisen.

- Liegt der Wert über 9: In Abstimmung mit den jeweiligen Landtagen weitere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Verbote von Veranstaltungen

Allerdings gibt es bei diesem Indikator erhebliche Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene wie zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] zeigen. rbb|24 stellt darum für jeden Tag die Hospitalisierunginzidenz dar:
- wie sie am aktuellen Tag gemeldet wurde
- und wie sie eine Woche später basierend auf Nachmeldungen und Korrekturen aussieht.

So wollen wir vermeiden, dass wir in der selben Kurve einen Abwärtstrend nur deshalb zeigen, weil bei früheren Tagen bereits Nachmeldungen eingeflossen sind. Gleichzeitig wollen wir mit der Plus-7-Tage-Kurve zeigen, dass der aktuelle Wert noch erheblich durch Nachmeldungen wohl korrigiert wird.

Ferner finden Sie die Hospitalisierungsinzidenz hier auch noch nach Altersgruppen aufgeschlüsselt. Hier nehmen wir allerdings die Rohdaten des RKIs weswegen es eben für aktuellere, unvollständige Werte erhebliche Verzerrungen geben kann.

Wie viele Menschen sind inzwischen geimpft

Hier finden Sie aktuelle Angaben zur Zahl der in den vergangenen 24 Stunden geimpften Menschen und welcher Anteil der Bevölkerung inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten hat oder vollständig geimpft ist.

Hier finden Sie separat Angaben zum Teil der Bevölkerung, der schon eine Auffrischungsimpfung bekommen hat. Dies wird deshalb unabhängig von Erstimpfung und vollständiger Impfreihe angezeigt, weil die Booster-Impfung einen leicht anderen Effekt hat. Für die Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen minimiert sie wohl noch mehr das Risiko von schweren Verläufen. Bei Jüngeren geht es – noch mehr als bei Erst- und Zweitimpfung – vor allem darum, dass sie so eine Infektion und entsprechende Weiterverbreitung vermeiden.

7-Tage-Inzidenz aufgeteilt nach Geimpften und Ungeimpften

Seit Ende September weist der Berliner Senat auch die Inzidenz separat für Geimpfte und Ungeimpfte aus. Hier können Sie die Entwicklung dieser Inzidenz sehen, es muss jedoch auf einige Einschränkungen hingewiesen werden:

1. Die Statistik umfasst nur symptomatische, positiv-getestete Fälle. Dies macht Sinn, weil Geimpfte sich wahrscheinlich seltener testen lassen. Gleichzeitig ist damit die hier angegebene Inzidenz über alle Bevölkerungsgruppen per se niedriger als die Inzidenz basierend auf allen positiven Fällen.

2. Weil die Aufschlüsselung nach geimpften und ungeimpften Fällen Zeit braucht, gibt der Senat die aufgeschlüsselte Inzidenz mit einer Woche Verspätung heraus. Entsprechend läuft diese Grafik auch immer eine Woche hinterher.

3. Fälle, bei denen der Impfstatus unklar ist, werden in die Inzidenz der Ungeimpften hineingerechnet. Potenziell wird hier also die Inzidenz für die Ungeimpften überschätzt. Ferner merkt der Senat an: "Unbekannt ist die Zahl der länger als 6 Monate Genesenen, die durch eine einfache Impfung auch einen vollständigen Schutz erhalten haben. Dies kann zu einer Unterschätzung der Inzidenz in der nicht oder nicht vollständig geimpften Bevölkerung führen."

4. Da das Impfquotenmonitoring des RKIs wohl nicht alle Impfungen erfasst, ist die Bevölkerung mit Impfschutz potenziell größer und entsprechend die Inzidenz in dieser Bevölkerungsgruppe womöglich überschätzt. Dem entgegen stehen positive Fälle, bei denen die vollständige Impfung zu spät gemeldet wird und die somit nicht in die Fallstatistik fallen. Dies könnte also zu einer Unterschätzung.

Für Brandenburg fehlt eine kontinuierlich aktualisierte Analyse der Inzidenz aufgesplittet nach Geimpften und Ungeimpften.

Wie viele der Fälle sind im Krankenhaus?

Hier finden Sie die Zahl der Covid-19 Erkrankten in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg. Aufgeführt ist auch, wie viele intensivmedizinisch behandelt, beziehungsweise beatmet werden.

Die Zahlen für die Krankenhauspatienten und die Intensivpatienten hier stammen vom Senat beziehungsweise vom Ministerium für Gesundheit und nicht vom Divi-Register. Für die Auslastung der Intensivstationen in ganz Berlin und Brandenburg hingegen nutzen wir die Divi-Daten. Wieso erklären wir weiter unten.

Wie viele Menschen versterben mit Covid-19?

Hier finden Sie die Zahl der mit Covid-19-Befund verstorbenen Menschen in Berlin und Brandenburg. Auch hier zeigen wir den 7-Tage-Durchschnitt.

Zu beachten ist, dass die Totenzahlen den Infektionszahlen in etwa zwei bis vier Wochen hinterher laufen. Außerdem wichtig: Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die meisten Menschen, die mit Corona sterben, auch tatsächlich an Corona sterben [mehr Informationen: PDF von pathologie.de]

Wie ist die Lage in den einzelnen Regionen?

Hier finden Sie die aktuelle Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Berlin und seinen Bezirken, in Brandenburg, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen. Außerdem die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohnern der letzten sieben Tage, wobei wir hier uns auf die RKI-Zahlen beziehen und nicht die Landeszahlen.

Zu beachten ist hierbei, dass es nicht nur um die Fälle geht, die binnen der letzten sieben Tage gemeldet wurden, aber auch in den Meldezeitraum fallen. Was das genau bedeutet, können Sie hier nachlesen.

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen?

Zudem listen hier für Berlin und die Landkreise Brandenburgs auf, welcher Anteil an Intensivbetten durch Covid-19-Patieten belegt ist – und wie viele Intensivbetten noch frei sind.

Die Berliner Ampel

Für die Berliner Ampel gilt die simple Formel: Zwei Mal Gelb bedeutet für den Senat Redebedarf. Zwei Mal Rot heißt Handlungsbedarf. Allerdings sind die Werte, die der Senat für seine Ampel angibt, nicht immer deckungsgleich mit den Werten anderer Stellen. So benutzt der Senat für die Bettenauslastung das INEVA-Register, bundesweit gilt aber das Divi-Register als Maßstab. Wir geben hier beide Werte an, wobei der Wert des Senats die Ampelfarbe bestimmt.

Und zu beachten sind zwei wichtige Änderungen:

Zum 2. September 2021 änderte der Senat die Datengrundlage der Ampel: Sie berücksichtigt seitdem, wie viele Menschen nach einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden. Dieser Wert ersetzt in der Ampel den Wochentrend (relative Veränderung) der 7-Tage-Inzidenz.

Zuvor hatte der Senat sein System zur Auswertung des Infektionsgeschehens schon einmal zum 23. Juli 2021 verändert und dabei die relative Veränderung der 7-Tage-Inzidenz neu eingeführt und damit den 4-Tage-R-Wert als Indikator innerhalb der Corona-Warnampel ersetzt.

Die Corona-Ampel ist wie folgt aufgebaut:

1. Hospitalisierungs-Inzidenz (seit 02.09.2021)

Die Hospitalisierungs-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingewiesen wurden. Ist ein Wert von 4 erreicht, zeigt das entsprechende Ampelsignal Gelb, bei 8 dann Rot.

(Die Hospitalisierungs-Inzidenz ersetzt seit dem 2. September den Wochentrend, der wiederum Ende Juli den bis dahin genutzten 4-Tage-R-Wert ersetzte.)

2. Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (neue Grenzwerte seit 31.08.2021)

Liegt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen unter 35, ist dieser Teil der Ampel grün. Liegt diese Zahl über 35, so ist die Ampel gelb. Überschreitet die Zahl die Marke von 100, so wird hier die Ampel rot.

3. Anteil der für Covid-19-Patient*innen benötigten Plätze auf Intensivstationen (neue Grenzwerte seit 31.08.2021)

Dieser Teil der Ampel ist grün, solange der Anteil an Covid-19-Patient*innen laut Senat unter 5 Prozent liegt. Steigt der Wert über 5 Prozent, ist die Ampel gelb. Ist der Anteil bei über 20 Prozent, schaltet die Ampel auf Rot.

Wichtig: Die gezeigte Ampel für die Intensivbetten zeigt sowohl die Daten des Senats als auch die Daten des Intensivregisters, Divi. Diese beiden Angaben können minimal von einander abweichen. Die Farbgebung richtet sich nach dem Wert des Senats. Weiter unten erklären wir, weshalb wir dennoch auch die Angabe des Divi-Registers zeigen.

Ergänzende Grafiken

Hier zeigen wir weitere Daten, die das aktuelle Geschehen mehr in Kontext setzen.

Der Berliner Senat und das Robert-Koch-Institut geben zum Beispiel an, wie viele gemeldete Infizierte in welchem Alter sind. Dabei zeigt sich, dass die meisten Betroffenen jünger als 60 Jahre sind. Und dass bisher in jeder Welle immer zuerst die Jüngeren sich infizieren und dann nach und nach die Älteren. Daten für das Land Brandenburg in ähnlicher Detailtiefe liegen rbb|24 nicht vor.

Ferner hat sich die Altersverteilung unter den Infizierten seit dem Frühjahr so verändert.

Ergänzend zu den Zahlen der Neuinfektionen oben im Beitrag stellen wir hier den Vergleich der Neuinfektionen wochentagsweise dar. Sie zeigen, wie viele Neuinfektionen es zum Beispiel am Montag dieser Woche gab und wie viele am Montag der vorherigen Woche. In dieser Grafik sind Trendwenden mitunter schon vorab zu erkennen.

Im Kontext der Fallzahlen muss auch die Quote der positiven Tests beachtet werden. Je niedriger die Positivquote liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Fälle entdeckt und nachverfolgt werden können. Die Nachverfolgung ist personell aufwändig; ist die Positivquote hoch, können überlastete Gesundheitsämter mögliche infizierte Kontaktpersonen teilweise nicht mehr ermitteln.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen, abzufangen. Zum Beispiel haben wir nachträgliche Korrekturen an Fallmeldungen auf mehrere Tage verteilt und nicht nur auf den einen Tag der Korrekturmeldung. Trotzdem weisen wir darauf hin, dass in der Regel der beste Indikator für die aktuelle Lage die Wochenvergleiche sind. Vergleiche über längere Zeiträume sind dagegen schwierig. Weil sich die Testkapazitäten, die Teststrategie, die Virusvarianten und die Durchimpfungsquote verändert haben.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Sowohl Berlin als auch Brandenburg haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 arbeitet darum mit einigen Ersatzlösungen, die sich wie folgt darstellen:

Berlin:

Der Senat meldet am Wochenende neue Fallzahlen, aber keine neue Zahlen zu Hospitalisierungen und Toten. Weil die Trends bei Hospitalisierungen und Totenzahlen träger sind, führen wir am Wochenende schlicht die Stände vom Freitag weiter. Die ITS-Auslastung führen wir allerdings basierend auf dem Divi-Register täglich aktualisiert weiter.

Brandenburg:

Brandenburg meldet weiterhin am Wochenende Neuinfektionen, darum nutzen wir diese auch weiterhin für unsere Trenddarstellungen. Hingegen werden inzwischen nur noch an bestimmten Tagen Zahlen für die Belegung der Krankenhäuser angegeben. Wir führen deshalb an den übrigen Tagen den bestehenden Stand fort. Auch hier liefert uns das Divi-Register aber zumindest für die Intensivstationen aktuellere Zahlen zu. Die Totenzahlen werden ebenfalls täglich aktuell gehalten.

Warum wählt rbb|24 einen 7-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der 7-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist der Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt. Gleichbleibend ist der Trend zudem, wenn der Unterschied zwar prozentual größer ist, aber die absolute Differenz weniger als fünf gemeldete Neuinfektionen beträgt. Damit wird bei niedrigen Fallzahlen der Einfluss von Schwankungen reduziert.

Wieso wählt rbb|24 zwei unterschiedliche Quellen für die Daten zu Krankenhaus- und Intensivbetten?

Für die Berliner Corona-Ampel nutzt rbb|24 sowohl die Angaben des Senats als auch das Divi-Intensivregister, für das eine bundesweite Meldepflicht gilt. Der Senat bezieht sich bei seinen Zahlen auf das Ineva-Register mit Datenstand vom Vortag 13 Uhr. Die Angaben des Divi werden jeweils jeden Tag um 15 Uhr aktualisiert. Um also aktueller und umfassender bei den intensivmedizinischen Daten zu sein, zeigen wir auch die Zahlen des Divi.

Dennoch nutzen wir bei der Grafik für die Krankenhauspatienten die Senatszahlen bzw. die Zahlen des Ministerium für Gesundheit in Brandenburg. Der Grund hierfür ist, dass das Divi-Register nur Auskunft über die Intensivplätze gibt. Um auch Daten zu "normalen" Covid-19-Klinikpatienten geben zu können, stützen wir uns darum auf diese beiden Quellen - auch wenn sie weniger aktuell sind.

Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen der Grafik für Berlin und der Grafik für Brandenburg. Während wir in Berlin die Intensivpatienten des Senats einzeichnen, sind es in Brandenburg die beatmungspflichtigen Intensivpatienten. Der Hintergrund ist, dass lange Brandenburg nur die beatmungspflichtigen Patienten angab, Berlin lange nur die Intensivpatienten allgemein. Um die Datenlage seit Anfang der Pandemie gleich zu halten, führen wir weiterhin diese leicht unterschiedlichen Metriken fort.

Warum zeigt rbb|24 keine Berechnung der Verdopplungszeit mehr?

Das Modell für eine Verdopplungszeit geht davon aus, dass nach x Tagen doppelt so viele, nach weiteren x Tagen vier Mal so viele Menschen infiziert sind. Diese Zahlen sind interessant, wenn sie exponentiell steigen. Inzwischen ist die Infektionsdynamik aber deutlich komplexer, die Verdopplungszeit hat damit nur eine begrenzte Aussagekraft. Entsprechend haben wir uns entschieden, diese Grafik nicht mehr fortzuführen.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auch auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Fallzahlen pro Einwohner auf Karten, denn laut Robert-Koch-Institut [rki.de] gilt: "Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt." Wenn sich also jemand infiziert und testen lässt, ist in der Regel das Gesundheitsamt seines Wohnorts zuständig. Das muss aber nicht der Ort sein, an dem er potenziell am meisten andere Menschen angesteckt haben könnte.

Über die Hälfte der Brandenburger pendelt, auch viele Berliner arbeiten außerhalb von Berlin und noch mehr bewegen sich zwischen den Bezirken. Sie könnten also an einem Arbeitsplatz in einem anderen Landkreis oder Bezirk wesentlich mehr Menschen angesteckt haben als am Wohnort. Trotzdem zeigen wir inzwischen neben den weiträumigeren Brandenburger Landkreisen auch für die Berliner Bezirke eine Tabelle. Der Grund ist, dass zeitweilig nur einzelne Bezirke aufgrund hoher Fallzahlen als Risikogebiet galten. Wir wollen aber weiterhin den Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermeiden.

Wieso werden keine Daten zu Varianten mehr gezeigt?

Aktuell ist die Delta-Variante die dominierende Variante mit teilweise 99% an Prävalent. Entsprechend führen wir diese Grafik vorerst nicht weiter.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen, die sich in ihrer Berechnung noch dazu zwischen Berlin und Brandenburg unterscheiden.

Als genesen gelten in Berlin [berlin.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

- hospitalisierte Fälle 7 Tage nach Entlassung; bzw. bei fehlenden Daten 28 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

In Brandenburg dagegen gelten als genesen [msgiv.brandenburg.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Meldedatum

- zu hospitalisierten Fällen fehlt eine Angabe, wie sie in die Berechnung einfließen.

Weil die Zahl der Genesenen eben nur eine Schätzung ist und noch dazu eine, die nicht einheitlich gehandhabt wird, ist auch die Berechnung der aktiv Infizierten problematisch. Man würde dafür geschätzte Genesene von den genau gezählten Infizierten abziehen.

Ferner impliziert zudem der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und bereits isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben.

Daher verzichtet rbb|24 derzeit auf eine entsprechende Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten. Die Zahl der Neuinfizierten der letzten Woche und der Woche zuvor ist aber ein grober Richtwert für den derzeitigen Stand der Epidemie. Das ist auch medizinisch gesehen sinnvoll, da bei der Mehrheit der leicht verlaufenden Erkrankungen nach ungefähr 14 Tagen die Symptome abklingen.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

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Antwort auf [Selbstundstaendig] vom 15.10.2021 um 11:10
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9958 Kommentare

  1. 9958.

    Ich bin 2mal geimpft und habe 5 Monate nach der 2 Impfung einen PCR Test bestätigten leichten verlauf gehabt.
    Soll ich mich Boostern lassen?

  2. 9957.

    Die Fixierung auf die Impfung treibt dann solche Blüten:
    https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/11/berlin-stephan-loge-impfpflicht-inzidenz-dahme-spreewald.html
    Gegenbeispiel: Japan hat auch nur etwa 77% Impfquote und nahezu Null Fälle. Die Konzentration auf die Impfquote und die noch Ungeimpften empfinde ich als Irrweg - die Auffrischungsimpfung für 60+ ist viel wichtiger und der Rest sollte über richtige klassische Eindämmungsmaßnahmen gelöst werden, die man aber auch vorher richtig erklären sollte und untereinander absprechen (hinter verschlossenen Türen und nicht über die Medien).

  3. 9956.

    "Und dass die Gesamtinzidenz nicht der Mittelwert der Altersgruppen-Inzidenzen ist, ist auch klar, oder? " Das ist klar, es ist ein normiertes Mittel. Aber trotzdem stellen die genannten unteren Alterklassen einen wesentlichen Anteil der nach Verordnung maßgeblichen 7d-Inzidenz. Dazu kommt noch eine Verzerrung der Probenahme zuungunsten der Ungeimpften, wenn man nicht noch Testintensität wichtet. Im Hinterkopf dabei die Entwicklung der Epidemie anhand der Wochenberichte zu den Altersverteilungen der Inzidenzen über die Zeit in diesem Herbst. Daraus ziehe ich den Schluß, daß man primär an der sehr mobilen Gruppe bis 14 Jahren ansetzten müßte und erst dann sekundär an der höheren Alterklassen - man bräuchte also zwei Regelungen. Ein Problem bleibt: Die Infektionswege/-orte sind weiterhin i.allg. unbekannt und beruhen nur auf Vermutungen, was einen gezielten Eingriff generell schwierig macht.

  4. 9955.

    "Gut, wenn Sie Bedenken haben, ob es die "richtige" Zahl ist, die das RKI da ermittelt und veröffentlicht, ist das Ihre Meinung"
    Ich habe weder Bedenken dass RKI die "richtigen" Zahlen ermittelt, noch zweifle ich an den ermittelten Zahlen. Ich habe meine Probleme mit Definitionen und der Art wie diese angewendet werden. RKI richtet sich konsequent nach Vorgaben der WHO und erfasst als Covid-19- Erkrankungen alle positiv getesteten unabhängig davon ob sie krank geworden sind oder nicht. Muss nicht falsch sein wenn es so konsequent wäre. Bei der Beurteilung der Impf- bzw. Therapierfolge werden plötzlich ganz andere Kriterien als beim Definieren des Covid-19-Falles angesetzt. Dies ist für mich einfach methodisch inkonsistent und hat weniger mit meiner Meinung, als mit der Feststellung zu tun, dass eine realitätsnahe Lageeinschätzung nur bei konsequenter Anwendung einheitlicher Kriterien bei allen möglich ist.

  5. 9954.

    Danke. Sie haben mir geholfen die gängige Praxis besser zu verstehen. Meine Bedenken resultierten aus den veröffentlichten RKI-Richtlinien, diese legen einen Meldeweg fest bei dem zu Doppelzählung sehr wohl kommen kann wenn man besplw. zwei Wohnsitze hat oder zum ersten Mal auf Reisen getestet wurde. Wenn allerdings immer das eine GA zuständig ist und das Ergebnis immer dort landet wo der Getestete gemeldet ist. ist dies nu vernachlässigen und die Doppelzählung ist so gut wie ausgeschlossen.

  6. 9953.

    Neukölln hat doch schon die höchste Inzidenz. Was soll da bitte noch nachkommen?
    Ich hoffe es aber natürlich,denn so kann die Entwicklung ja nicht weitergehen..

  7. 9952.

    Gut, wenn Sie Bedenken haben, ob es die "richtige" Zahl ist, die das RKI da ermittelt und veröffentlicht, ist das Ihre Meinung. Ich hatte Sie aber so verstanden (Zitat): "dass wir nicht wissen was eigentlich gezählt wird". Und das stimmt einfach nicht.

  8. 9951.

    Ich möchte mich hier der Antwort von @Eichenholz, 11:47 anschließen und Sie bitten, Ihre Fragen unten diesen Gesichtspunkten zu präzisieren oder bestenfalls direkt selbst zu beantworten. Danke!

  9. 9950.

    Das zuständige GA benötigt kein zentrales Register, denn es erhält alle Meldungen zur betroffenen Person. Es ist eben zuständig.

    @FloSch: Danke für die Ergänzung.

    @Björn: Sie dürfen selbstverständlich weiterhin Ihre Meinung kundtun und Ihre Fragen stellen. Antworten werden Sie vermutlich weiterhin nicht viele erhalten, nur ich kann jetzt einfach besser damit umgehen.

  10. 9949.

    In Taiwan sind bislang 848 Menschen an SARS-CoV-2 gestorben. Über 800 durch einen einzigen unkontrollierten Ausbruch, während das Land sonst immer alles gut im Griff hatte und wesentlich mehr Freiheiten hatte als wir (wenig Fälle-wenig Einschränkungen). Angehörige von 12 Opfern klagen in Taiwan nun auf finanzielle Entschädigungen. Wissen Sie wie das mit den finanziellen Entschädigungen für die Opfer in Deutschland geregelt ist? Und in welchem Gesetz ist das zu finden? Können Sie dazu juristische Quellen nennen?

  11. 9948.

    "OPs (z.B. bei Krebs!) werden abgesagt, man muss Befürchtungen haben mit "Normal"-Erkrankung ins KH zu müssen, kann evtl. seine Angehörigen (ohne Corona) nicht auf dem letzten Weg begleiten usw."
    Richtig. Es ist wirklich so und es ist deprimierend.
    So sollte es nicht sein. Allerdings ist die von Ihnen beschriebene Situation ein strukturelles Problem, machen wir uns nichts vor, das auf Effizienz, Sparsamkeit und Ausgabenbegrenzung getrimmtes, gewinnorientiertes Gesundheitswesen ist auf die Bewältigung von Ausnahmelagen schlichtweg nicht vorbereitet. Irgendjemand hat vor fast dreißig Jahren die Weichen so gestellt und Irgendjemand hat seitdem daran festgehalten, dass Krankheit eine Ressource, Gesundheit ein Produkt und Behandlung eine normale Dienstleistung ist. Und glauben Sie mir - Ärzteschaft war es nicht. Man hat Milliarden gespart, jetzt kostet uns das Hunderte von Milliarden. Und Menschenleben. Mehr Panik hilft aber nicht weiter.

  12. 9947.

    Meine Wissen beziehe ich aus eigener Erfahrung in einem Diagnostiklabor aber es ist auch alles im IfSG nachlesbar.
    OMG Antwort Montag, 29.11.2021 | 09:04 Uhr ist soweit zutreffend.
    Die Erhebung personenbezogener Daten ist unausweichlich um der NAMENTLICHEN Meldepflicht nach §7 IfSG nach zu kommen.
    Als Ergänzung zu OMG Antwort möchte ich noch anfügen das wir als Labor nach §8 abs 3 auf eine Meldung verzichten können wenn bekannt ist dass diese schon vorher erfolgt ist. Davon haben wir gebrauch gemacht sobald zu einem Patienten von uns schon eine Meldung erfolgte z.B. bei Verlaufskontrollen

  13. 9946.

    Sie reden sich die Effizienz und die Beweggründe der Maßnahmen gerade schön, um nicht in politischen Widerspruch zur Landesregierung zu kommen. Das hat wenig mit Wissenschaft zu tun, höchtens Politikwissenschaft. Können Sie Evaluierungen zu Ihren Annahmen vorlegen -ähnliche Maßnahmen gab es ja schon - oder sind das nur Bauchgefühle eines Hobbywissenschaftlers?
    Sehen Sie sich die Inzidenzentwicklung nach ALterklassen im RKI-Wochenbericht an. Wo liegt der Schwerpunkt der Steigerung der Infektionen? Wie war die zeitliche Folge der Altergruppen bei der Inzidenzentwicklung? Warum sollte man nicht primär am Schwerpunkt der Inzidenzentwicklung ansetzen, wenn man Infektionsschutz und Eindämmung betreiben möchte?

  14. 9945.

    Hallo Selbstundstaendig,
    ich musste schmunzeln, weil Sie sich selbst als "zwanghaften Zuhörer des RBB Inforadio" bezeichnen.
    Ich freue mich, dass ich nicht allein bin. :-)
    Der Sender ist eine sehr gute Quelle. (Wie auch rbb|24)

    Und Sie haben recht, auch Nachrichtensprecher sind nur Menschen.
    Das gilt übrigens auch für diejenigen, die in den Nachrichtenredaktionen dafür zuständig sind, die konkreten Meldungen zu formulieren. Man kann dabei in der Diktion trotz korrekt genannter Fakten durchaus mal eine Tendenz hineinbringen.
    Aber das passiert eben einfach und ich unterstelle dem RBB - ich denke, genau wie Sie - in keiner Weise agitatorische Absichten.
    Den Machern vom Inforadio rufe ich zu: Lieben Sie bitte weiter das WARUM!
    Und Ihnen, lieber Selbstundstaendig: Weitermachen!

  15. 9944.

    Sie haben ja - teilweise - recht! Sachlich und moderat ist immer besser.
    Ich bin derzeit jedoch genau in dieser Phase "Glaubwürdigkeitsverlust und Abwehrreaktionen" ;-)

    Mit Ihrem Kommentar von sinkenden Hospitalisierungen und freien Betten haben Sie meinen Nerv getroffen.
    Es passt doch nicht zusammen:
    OPs (z.B. bei Krebs!) werden abgesagt, man muss Befürchtungen haben mit "Normal"-Erkrankung ins KH zu müssen, kann evtl. seine Angehörigen (ohne Corona) nicht auf dem letzten Weg begleiten usw.

    Traurig und schrecklich ... ohne Übertreibung!

  16. 9943.

    "Ein positiver PCR-Test wird an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet, das Gesundheitsamt prüft, ob der Test einem bereits bekannten Fall zugeordnet werden kann und trifft das nicht zu, wird der Fall als neuer Fall über die Landesbehörde ans RKI gemeldet"
    Danke, es klingt plausibel. Wissen Sie etwa ob es ein zentrales, bundesweites Patientenregister für Covid-19-Fälle schon existiert? Dies wäre nämlich eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Prüfung statt finden kann. Ich habe meine Zweifeln, nicht zuletzt deshalb, weil das RKI selbst immer noch diesen Weg der Meldung vorschreibt:
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IfSG/Meldeboegen/Meldung_12/meldung
    Ich kenne nur LEOSS (Europaweites Patientenregister für Corona-Patienten), es ist aber anonym, erfasst nur symptomatische, hospitalisierte Fälle und befindet sich (sic!) seit März 2020 im Aufbau.
    https://www.dzif.de/de/covid-19-europaeisches-fallregister-fuer-coronavirus-patienten-im-aufbau

  17. 9942.

    Was meinen Sie genau mit "nicht vom Fach"? Von welchem Fach müßte man nach Ihrer Meinung sein, um zu analysieren und Schlüsse zu ziehen und daraus eine Meinung zu bilden? Ihnen ist schon bewußt, daß das RKI nicht nur aus medizinischen Abteilungen im engeren Sinne besteht? Wird beim LAVG nicht anders sein. Ich habe nur eingeengt, daß ich nicht im medizinischen Bereich tätig bin. Wer darf sich denn nach Ihrer Meinung mit Analysen und fachlichen Nachfrage überhaupt zu Wort melden und ist qualifiziert? Aufgrund welcher eigenen Expertise schätzen Sie das ein?

  18. 9941.

    Danke für den Hinweis, die Dashboard und die Erklärung sind mir bestens bekannt. Das ändert nichts daran, dass ich zwar die dort enthaltene Erklärung zur Kenntnis nehme, aber nicht ohne Einwände akzeptieren kann und massiv irreführend finde. COVID-19 ist eine akute, Infektionserkrankung die durch SARS-CoV2 verursacht wird, so weit so gut. SARS bedeutet "Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom" oft mit begleitender multipler Organbeteiligung.
    Dem Kommentator Eichenholz (9009) war es nicht klar wie er gezählt wird wenn er positiv getestet wurde. Den RKI-Kriterien zufolge wird er als COVID-19-Kranke gezählt. Der allgemein anerkannter Definition des Krankheitsbildes zufolge - keineswegs, denn er leidet nicht an einem schweren, akuten respiratorischen Syndrom", ergo - ist nicht im klinischen Sinne krank oder behandlungsbedürftig. So habe ich das gemeint als ich geschrieben habe, dass wir eigentlich nicht wissen, was wir zählen.

  19. 9940.

    Elbe/Elster, dritthöchste Inzidenz, kein Impfbus und keine Impfstation. Ein Trauerspiel, Herr Heinrich-Jaschinski.

  20. 9939.

    "Sie haben diesen Satz geschrieben, weil Sie noch was positives suchen oder sehen möchten oder sehen wollen."
    Hallo Ottokar,
    natürlich möchte ich auch positive Dinge sehen und halte ich die allgegenwärtige Weltuntergangsstimmung für schädlich, auch gesundheitlich und vor allem für kontraproduktiv. Ich kann auch darin nichts verwerfliches erkennen wenn ich auf die Statistiken schaue und mich dann freue, dass D nur 1/3 der Inzidenzwerte hat, die unsere Nachbarn so haben. Übrigens, das Gesundheitswesen funktioniert dort immer noch. Und ich sehe auch keinen Grund um in Berlin zu verzweifeln, wenn in Bayern ein oder zwei Patienten verlegt werden werden müssen - das ist in der Intensivmedizin saisonal bekannt und in ländlichen Gegenden recht häufig. Wir werden ununterbrochen mit pessimistischen Prognosen und "worst case" Szenarien bombardiert. Ich suche (und finde) auch Daten und Fakten, die Zuversicht mit sich bringen. Bleiben Sie gesund.

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