Eine Grafik der Corona-Fallzahlen in Brandenburg (Bild: rbb)
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Corona-Grafiken | Berliner Ampel - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Neuinfizierte gibt es - und wo? Werden Krankenhausbetten knapp? Und wo steht die Ampel? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske und Arne Schlüter

Aktuell

Für Berlin sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand: 25.02.2021, 16:30 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 128.446
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 510
- Corona-Patienten, die im Krankenhaus liegen: 821, davon werden intensivmedizinisch 221 Personen behandelt und hiervon wiederum 159 beatmet.
- Mit dem Coronavirus infizierte gestorbene Menschen: 2.805 (+24)

Die Berliner Gesundheitsämter konzentrieren sich seit dem 23.10.2020 bei der Kontaktverfolgung vornehmlich auf Risikogruppen. Insofern kann es sein, dass aufgrund dieser Strategieänderung die aktuellen Fallzahlen niedriger ausfallen und nicht aufgrund einer realen Änderung im Infektionsgeschehen.

 

Für Brandenburg sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand: 26.02.2021, 11:45 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 75.965
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 333
- Corona-Patienten, die im Krankenhaus liegen: 477, davon werden 111 Personen intensivmedizinisch behandelt und hiervon wiederum 91 beatmet*
- Mit dem Coronavirus infizierte gestorbene Menschen: 2.967 (+20)

*Am Wochenende meldet Brandenburg keine Zahlen für die Belegung der Krankenhäuser.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat mit dem 01.02.2021 sein Meldeverfahren angepasst, um weniger Diskrepanz zu den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zu haben. Infolgedessen hat sich die Zahl der kumulativ gemeldeten Fälle und auch die Zahl der Toten verändert. Um keine verzerrten Trends darzustellen, verteilt rbb|24 diese Differenz über die letzten 28 Tage.

Die Grafiken im Text spiegeln den gleichen Stand wider. Teils dauert es ein wenig, bis die Änderungen nach der Aktualisierung auch angezeigt werden.

Die Neuinfektionen für Berlin und Brandenburg mit 7-Tage-Schnitt und die kumulierten Fallzahlen zeigen die folgenden Grafiken. Sie können dabei für die Neuinfektionen den Zeitraum auswählen: seit Anfang der Pandemie im März - oder ab 1. September, dem Zeitpunkt als ungefähr die zweite Phase begann. Das können Sie auch für alle weiteren Grafiken mit täglichen Updates.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Wie viele Menschen sind inzwischen geimpft

Hier finden Sie aktuelle Angaben zur Zahl der in den letzten 24 Stunden geimpften Menschen und welcher Anteil der Bevölkerung inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten hat.

Aktuell bildet der Trend bei den gemeldeten Neuinfektionen den Verlauf am besten ab. Diese Zahl schwankt stark mit dem Wochenrhythmus. Deswegen wählt rbb|24 eine eigene Art der Darstellung: den Vergleichstrend zwischen den vergangenen sieben Tagen und den zwischen den sieben Tagen zuvor.

Hier finden Sie die aktuelle Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Berlin und seinen Bezirken, in Brandenburg, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen. Außerdem die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohnern der letzten sieben Tage. Das ist ein Kriterium für die sogenannte Corona-Notbremse. Wie sinnvoll diese bundeseinheitliche Regelung ist, können Sie hier nachlesen.

Die Berliner Ampel

Für die Berliner Ampel gilt die simple Formel: Zwei Mal Gelb bedeutet für den Senat Redebedarf. Zwei Mal Rot heißt Handlungsbedarf. Allerdings sind die Werte, die der Senat für seine Ampel angibt, nicht immer deckungsgleich mit den Werten anderer Stellen. So benutzt der Senat für die Bettenauslastung das INEVA-Register, bundesweit gilt aber das Divi-Register als Maßstab. Wir geben hier beide Werte an, wobei der Wert des Senats die Ampelfarbe bestimmt.

Die Corona-Ampel ist wie folgt aufgebaut:

1. Die Reproduktionszahl R

Ist der R-Wert unterhalb 1,1 steht die Ampel auf Grün. Ist er über 1,1 und das 3 Tage in Folge, springt die Ampel auf Gelb. Bei einem R-Wert drei Tage in Folge über 1,2 steht die Ampel auf Rot.

2. Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen

Liegt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen unter 20, ist dieser Teil der Ampel grün. Liegt diese Zahl über 20, so ist die Ampel gelb. Überschreitet die Zahl die Marke von 30, so wird hier die Ampel rot.

3. Anteil der für Covid-19-Patient*innen benötigten Plätze auf Intensivstationen

Dieser Teil der Ampel ist grün, solange der Anteil an Covid-19-Patient*innen laut Senat unter 15 Prozent liegt. Steigt der Wert über 15 Prozent, ist die Ampel gelb. Ist der Anteil bei über 25 Prozent, schaltet die Ampel auf Rot.

Wichtig: Die gezeigte Ampel für die Intensivbetten zeigt sowohl die Daten des Senats als auch die Daten des Intensivregisters, Divi. Diese beiden Angaben können minimal von einander abweichen. Die Farbgebung richtet sich nach dem Wert des Senats. Weiter unten erklären wir, wieso wir dennoch auch die Angabe des Divi-Registers zeigen.

Außerdem zeigen wir hier nur noch den R-Wert des Senats und verzichten auf unsere eigene R-Wert-Berechnung. Das tun wir, weil inzwischen der Senat auch die Unsicherheit des R-Werts mit angibt, was unser zentraler Kritikpunkt war und Grund für die eigene Berechnung. Den Verlauf des R-Werts für Berlin mit oberer und unterer Schätzung sehen Sie hier:

Die obere und untere Schätzung als Angaben zur Unsicherheit der Berechnung sind wichtig. Inbesondere bei schnellen Veränderungen der Fallzahlen oder niedrigen Fallzahlen kann nämlich der R-Wert stark schwanken.

Wie viele der Fälle sind im Krankenhaus?

Hier finden Sie die Zahl der Covid-19 Erkrankten in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg. Aufgeführt ist auch, wie viele intensivmedizinisch behandelt, beziehungsweise beatmet werden.

Die Zahlen für die Krankenhauspatienten und die Intensivpatienten hier stammen vom Senat beziehungsweise vom Ministerium für Gesundheit und nicht vom Divi-Register. Für die Auslastung der Intensivstationen in ganz Berlin und Brandenburg hingegen nutzen wir die Divi-Daten. Wieso erklären wir weiter unten.

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen?

Wir listen hier für Berlin und Brandenburg auf, welcher Anteil an Intensivbetten durch Covid-19-Patieten belegt ist – und wie viele Intensivbetten noch frei sind.

Wie viele Menschen versterben mit Covid-19?

Hier finden Sie die Zahl der mit Covid-19-Befund verstorbenen Menschen in Berlin und Brandenburg. Auch hier zeigen wir den 7-Tage-Durchschnitt.

Zu beachten ist, dass die Totenzahlen den Infektionszahlen in etwa zwei bis vier Wochen hinterher laufen. Außerdem wichtig: Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die meisten Menschen, die mit Corona sterben, auch tatsächlich an Corona sterben [mehr Informationen: PDF von pathologie.de]

Welche Altersgruppe ist wie stark betroffen?

Der Berliner Senat und das Robert-Koch-Institut geben an, wie viele gemeldete Infizierte in welchem Alter sind. Dabei zeigt sich, dass die meisten Betroffenen jünger als 60 Jahre sind. Daten für das Land Brandenburg in ähnlicher Detailtiefe liegen rbb|24 nicht vor.

Ferner hat sich die Altersverteilung unter den Infizierten seit dem Frühjahr so verändert.

Die folgenden Grafiken zeigen, ergänzend zu den Zahlen der Neuinfektionen oben im Beitrag, den Vergleich der Neuinfektionen wochentagsweise. Sie zeigen, wie viele Neuinfektionen es zum Beispeil am Montag dieser Woche gab und wie viele am Montag der vorherigen Woche. In dieser Grafik sind Trendwenden mitunter schon vorab zu erkennen.

Im Kontext der Fallzahlen muss auch die Quote der positiven Tests beachtet werden. Je niedriger die Positivquote liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Fälle entdeckt und nachverfolgt werden können. Die Nachverfolgung ist personell aufwändig; ist die Positivquote hoch, können überlastete Gesundheitsämter mögliche infizierte Kontaktpersonen teilweise nicht mehr ermitteln.

Warum wählt rbb|24 einen 7-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der 7-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist der Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt. Gleichbleibend ist der Trend zudem, wenn der Unterschied zwar prozentual größer ist, aber die absolute Differenz weniger als fünf gemeldete Neuinfektionen beträgt. Damit wird bei niedrigen Fallzahlen der Einfluss von Schwankungen reduziert.

Wieso passen die Inzidenz-Zahlen und Trends bei rbb|24 nicht zu denen von Berliner Senat, Brandenburger Regierung oder RKI?

rbb|24 übernimmt die 7-Tage-Inzidenz-Zahlen vom Berliner Senat und vom Brandenburger Ministerium für Gesundheit. Der Berliner Senat rechnet seine 7-Tage-Inzidenz allerdings immer basierend auf dem Datenstand vom Vortag [berlin.de]. Das kann dazu führen, dass an einzelnen Tagen die absoluten Zahlen im Wochentagsvergleich zurückgehen und dennoch die Inzidenz steigt. Ebenfalls erklärt das, wieso der 7-Tage-Trend bei rbb|24 von dem des Senats mitunter abweicht. rbb|24 rechnet den 7-Tage-Trend nämlich basierend auf den neuesten absoluten Zahlen.

Ferner gibt es mitunter teils erhebliche Unterschiede zwischen der 7-Tage-Inzidenz, die das RKI angibt, und derjenigen, die die Bundesländer vermelden. Grund hierfür ist, dass das RKI die Inzidenz basierend auf dem Meldedatum und nicht dem Berichtsdatum berechnet, so wie die Länder. Sprich, wenn ein Corona-Fall vor 8 Tagen diagnostiziert, aber erst vor 6 Tagen offiziell dem Gesundheitsamt und dem RKI berichtet wurde, so zählt dieser Fall in den Statistiken der Länder noch in die aktuelle 7-Tage-Inzidenz hinein. Für das RKI hingegen fällt dieser Fall dann schon aus dem 7-Tage-Fenster heraus. Wieso das problematisch ist, hat der Datenjournalist und Programmierer Sebastian Vollnhals hier erklärt [twitter.com].

Wieso wählt rbb|24 zwei unterschiedliche Quellen für die Daten zu Krankenhaus- und Intensivbetten?

Für die Berliner Corona-Ampel nutzt rbb|24 sowohl die Angaben des Senats als auch das Divi-Intensivregister, für das eine bundesweite Meldepflicht gilt. Der Senat bezieht sich bei seinen Zahlen auf das Ineva-Register mit Datenstand vom Vortag 13 Uhr. Die Angaben des Divi werden jeweils jeden Tag um 15 Uhr aktualisiert. Um also aktueller und umfassender bei den intensivmedizinischen Daten zu sein, zeigen wir auch die Zahlen des Divi.

Dennoch nutzen wir bei der Grafik für die Krankenhauspatienten die Senatszahlen bzw. die Zahlen des Ministerium für Gesundheit in Brandenburg. Der Grund hierfür ist, dass das Divi-Register nur Auskunft über die Intensivplätze gibt. Um auch Daten zu "normalen" Covid-19-Klinikpatienten geben zu können, stützen wir uns darum auf diese beiden Quellen - auch wenn sie weniger aktuell sind.

Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen der Grafik für Berlin und der Grafik für Brandenburg. Während wir in Berlin die Intensivpatienten des Senats einzeichnen, sind es in Brandenburg die beatmungspflichtigen Intensivpatienten. Der Hintergrund ist, dass lange Brandenburg nur die beatmungspflichtigen Patienten angab, Berlin lange nur die Intensivpatienten allgemein. Um die Datenlage seit Anfang der Pandemie gleich zu halten, führen wir weiterhin diese leicht unterschiedlichen Metriken fort.

Warum zeigt rbb|24 keine Berechnung der Verdopplungszeit mehr?

Das Modell für eine Verdopplungszeit geht davon aus, dass nach x Tagen doppelt so viele, nach weiteren x Tagen vier Mal so viele Menschen infiziert sind. Diese Zahlen sind interessant, wenn sie exponentiell steigen. Inzwischen ist die Infektionsdynamik aber eine andere, die Verdopplungszeit hat damit keine wirkliche Aussagekraft mehr. Entsprechend haben wir uns entschieden, diese Grafik nicht mehr fortzuführen.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auch auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Fallzahlen pro Einwohner auf Karten, denn laut Robert-Koch-Institut [rki.de] gilt: "Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt." Wenn sich also jemand infiziert und testen lässt, ist in der Regel das Gesundheitsamt seines Wohnorts zuständig. Das muss aber nicht der Ort sein, an dem er potenziell am meisten andere Menschen angesteckt haben könnte.

Über die Hälfte der Brandenburger pendelt, auch viele Berliner arbeiten außerhalb von Berlin und noch mehr bewegen sich zwischen den Bezirken. Sie könnten also an einem Arbeitsplatz in einem anderen Landkreis oder Bezirk wesentlich mehr Menschen angesteckt haben als am Wohnort. Trotzdem zeigen wir inzwischen neben den weiträumigeren Brandenburger Landkreisen auch für die Berliner Bezirke eine Tabelle. Der Grund ist, dass zeitweilig nur einzelne Bezirke aufgrund hoher Fallzahlen als Risikogebiet galten. Wir wollen aber weiterhin den Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermeiden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen, die sich in ihrer Berechnung noch dazu zwischen Berlin und Brandenburg unterscheiden.

Als genesen gelten in Berlin [berlin.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

- hospitalisierte Fälle 7 Tage nach Entlassung; bzw. bei fehlenden Daten 28 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

In Brandenburg dagegen gelten als genesen [msgiv.brandenburg.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Meldedatum

- zu hospitalisierten Fällen fehlt eine Angabe, wie sie in die Berechnung einfließen.

Weil die Zahl der Genesenen eben nur eine Schätzung ist und noch dazu eine, die nicht einheitlich gehandhabt wird, ist auch die Berechnung der aktiv Infizierten problematisch. Man würde dafür geschätzte Genesene von den genau gezählten Infizierten abziehen.

Ferner impliziert zudem der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und bereits isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben.

Daher verzichtet rbb|24 derzeit auf eine entsprechende Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten. Die Zahl der Neuinfzierten der letzten Woche und der Woche zuvor ist aber ein grober Richtwert für den derzeitigen Stand der Epidemie. Das ist auch medizinisch gesehen sinnvoll, da bei der Mehrheit der leicht verlaufenden Erkrankungen nach ungefähr 14 Tagen die Symptome abklingen.

Erläuterungen

Nach einer Umstellung in der Meldesoftware des Landes Berlin wurden für den 22. April zu wenig Fälle gemeldet. In der Grafik wurde das so ausgeglichen: Das Fallwachstum zwischen dem 21. und 23. April wurde auf beide Tage gleich verteilt. Das ist eine vereinfachende Annahme. Der Senat verweist nach wie vor darauf, dass die Daten aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig sind.

Des Weiteren meldet Brandenburg keine Fallzahlen abends mehr. In der Berechnung der Fallzahlen am 19. April wurden daher die wahrscheinlich niedrigeren gemeldeten Infektionszahlen vom Morgen verwendet. Seitdem werden die Fallzahlen vom Morgen verwendet.

Zuletzt: Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 10.07.2020 eine Datenrevision durchgeführt. Bei der Überprüfung der Zahlen wurden 33 falsch klassifizierte Fälle in den Monaten April und Mai neu bewertet und rückwirkend korrigiert. rbb|24 hat, um diese Korrektur nachzubilden, für den Zeitraum 01.04.2020 bis 03.05.2020 jeden Tag eine Neuinfektion abgezogen. Die Überlegung dahinter ist, keinen falschen aktuellen Wochentrend wiedergeben zu wollen und gleichzeitig zu verhindern, dass die bereits vollzogene Dynamik der Infektionen zum Beispiel nicht durch einen einzelnen Tag mit negativen Neuinfektionen verzerrt wird.

 

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Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

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Antwort auf [AndreasX] vom 22.01.2021 um 09:07
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5372 Kommentare

  1. 5372.

    Wo steht das, dass die Zahlen bei den Schulkindern steigen würden?
    Für diese Woche bisher habe ich lt. RKI-Daten eine Inzidenz (hochgerechnet auf 7 Tage) von ca. 40 bei bis 14 J. - kleiner, als bei allen älteren Altersgruppen. Letzte Woche war sie bei 36 - und das bei einer Gesamtinzidenz von ca.a 58.
    Und überhaupt wegen den Kindern:
    Wenn das Dunkelzifferradar 1.8 als Dunkelziffer für Berlin ausgibt, die RKI-Studie 2.2, also so ungefähr 2, und die Studie für alle Altersklassen gilt, dann kann die Dunkelziffer bei den Kleinen entgegen der gängigen Meinung nicht wirklich viel höher liegen. Und somit die Gefahr, die von der Beschulung ausgeht, nicht sonderlich dramatisch sein.

  2. 5371.

    Die bessere Zählweise wäre in Clustern zu zählen, bzw. Initialfällen. Ein Studentenwohnheim mit 40 Infizierten könnte u.U. als 1 zählen + ist leicht zuzumachen. 40 Fälle über die ganze Stadt verteilt, die man auf 20 Initalfälle zurückführt: schwierig zu handhaben. Da muss das Umfeld von 40 Leute einzeln abgeklappert werden. Auch darf im zweiten Fall von einer hohen untererfassten Dunkelziffer in dem Gebiet ausgegangen werden, da viele weitere Kleincluster zu vermuten sind, die nicht gefunden wurden, weil sie ungetestete unerkannte Infizierte haben.

    40 Fälle, die auf 20 Initialfälle zurückgehen zeigt: wir können nicht so richtig nachverfolgen = keine Kontrolle. 40 Fälle die auf 1 Initialfälle zurückgehen: Nachverfolgungsfähigkeit: gut = Bevölkerung geschützt. Je höher die Initialfälle desto schlechter die Lage, trotz gleicher Fallzahl 40.

    Aber man wird die Zählweise jetzt nicht mehr umstellen können.

  3. 5370.

    Zahlen,Daten,Fakten, warum, wieso, weshalb, ich kann es nicht mehr ertragen. Wir müssen impfen, impfen, impfen.
    Das wurde komplett verschlafen. So bräuchten wir viele/einige statistische Diskussionen nicht mehr führen.
    Ich kann mich nicht erinnern das Polio, Aids,Masern usw. mit Schelltest, Masken, Händewaschen aufgehalten wurde. Das können doch nur Mittel sein , wenn ich noch kein Impfstoff habe. Jetzt ist der Impfstoff aber da. Deutschland kann Millionen Menschen organisieren wenn sie zur Wahl müssen, aber nicht wenn sie geimpft werden müssen. Nicht desto trotz benötigt man auch eine Statistik das ist klar und RBB24 ich finde, das macht ihr auch toll, ich wollt nur hinweisen, das alle Kraft von den Verantwortlichen absolut auf Impfen fokussiert werden muss, das die Statistiken endlich schrumpfen.


  4. 5369.

    Vielleicht könnte man die 7d-Inzidenz zu einer echten Maßzahl aufwerten, wenn man sie ins Verhältnis zur Testanzahl im gleichen Zeitraum und auch normiert auf 100000 setzt. Das würde zumindest die Abhängigkeit von der Testanzahl beseitigen.

  5. 5368.

    Danke. Die US-Firma kannte ich noch nicht. Warum gibt es keinen deutschen oder europäischen Hersteller, der in der Lage ist, sowas zu einwickeln? Das wird ja wie bei den Masken und Schutzausrüstung, wo Deutschland ja auch fast komplett vom Ausland abhängig ist.

  6. 5367.

    „War“ ist richtig, aber die Schlussfolgerung im Zusammenhang mit dem Impfen klingt unlogisch.
    Wenn man das Problem Pflegeheime und Alte durch die Impfungen bald im Griff hat, wird die Inzidenz doch interessanter, da ja die quasi Isolierten, gut beobachteten deutlich weniger dabei sind.
    Grundsätzlich hatten wir das ja schon öfter diskutiert, dass es sinnvoll wäre die isolierten Einrichtungen getrennt zu betrachten. Solidarität hin oder her aber die geschlossenen Kinos, Sportgeschäfte etc. helfen im Pflegeheim auch nicht weiter.
    Den RKI Daten nach wurden aber „nur“ 220 Fälle in FF aus AK 80+ gemeldet. Bei ca. 1500 gesamt also überschaubar. Da aber auch hier die meisten Toten aus der Gruppe kommen schon wieder „beängstigend“ wie gering die Überlebenschance zumindest in FF für diese Betroffenen ist.

  7. 5366.

    Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card vom chinesischen Hersteller Xiamen Boson Biotech Co.,

    LYHER Covid-19 Antigen Schnelltest (Nasal) vom chinesischen Hersteller Hangzhou Laihe Biotech Ltd. Co., Hangzhou, China,

    und CLINITEST Rapid COVID-19 Self-Test vom US-Hersteller Healgen Scientific LLC.

    Das sind die ersten drei zugelassenen Tests.

  8. 5365.

    Ich habe gerade ein kleines Logikproblem mit der Zulassung der Selbstteste in Deutschland. Warum ist es notwendig, daß diese Selbstteste von den einzelnen Staaten der EU separat nach unterschiedlich scharfen Zulassungskriterien geprüft werden und warum war das bei den Impfstoffen nicht notwendig und es reichte eine einmalige EU-weite Prüfung und Zulassung für die gesamte EU? Nach den Herstellername, würde ich die Produktion dieser Test in China vermuten. Stimmt das? Dann hätte man die aber sicher schon wesentlich früher haben und einsetzen können.

  9. 5364.

    Ok dachte echt ist eine Pflicht für die Lehrer.... mal wieder was gelernt.
    In Sachen Maske Test trotz Impfung.... ist in den Altenheimen so.... mit Besucher Einschränkungen.
    Man kann davon ausgehen, dass es auch sonst so gehandhabt wird.... bis sich jemand dagegen wehren wird.

  10. 5363.

    Das ist ein gutes Argument.
    Die allg. Inzidenzzahl war noch nie ein gutes Maß, schon weil sie oft von diversen bereits abgeschlossenen Clustern in Gemeinschaftseinrichtungen getrieben wurde/wird, welche nahezu irrelevant für die Infektionswahrscheinlichkeit in "freier Wildbahn" sind.

  11. 5362.

    "In AK 60-79 ist neuerdings die Inzidenz so niedrig, wie bei den Schulkindern! "
    Leider steigen die Zahlen langsam wieder bei Schulkindern.
    Sollte jedoch nicht - durch Impfungen der Älteren - mit der Belegung an Krankenhäusern zu tun haben.

  12. 5361.

    Nur mal so nebenbei, weil so gerne auf Deutschland und seine angebliche Unfähigkeit geschimpft wird:
    Aktuell (diese Woche) hat die BRD in Europa die niedrigste Inzidenz! Selbst Finnland ist "überholt", was ziemlich außergewöhnlich ist. Nur Norwegen liegt noch etwas niediger.
    (Glaube natürlich, dass das Wetter wieder mal ne Rolle spielt.)
    Zeit also, vor allem die unsinnigeren und fragwürdigeren der Maßnahmen über Bord zu werfen!

  13. 5360.

    Das ist ein Irrtum. Die Zahlen nach AK zeigen, dass die Impfungen eindeutig anschlagen. In dieser Woche ist die Inzidenz in AK 80+ zum ersten Mal auf dem Niveau der mittleren AK. Vor vier Wochen war sie noch doppelt so hoch.
    In AK 60-79 ist neuerdings die Inzidenz so niedrig, wie bei den Schulkindern!
    Und wohl deshalb sinken die ja auch die Zahlen in den Krhs. noch immer.
    Peter hat recht! Es ist absehbar, bis die Risikogruppen durchgeimpft sind. (In Berlin gibt es 270 TSd. Menschen über 80. Erst die Hälfte ist geimpft.) Falls sich die Impfrate im März tatsächlich erhöht, dann ist man bis Ostern durch.
    Und die Amtsärzte haben Recht, dass das Beharren auf der allgemeinen Inzidenzzahl für die Maßnahmen nicht mehr zielführend ist.

  14. 5359.

    Lehrer müssen sich nicht testen lassen - die Tests sind freiwillig 2x wöchentlich an der jeweiligen Schule.
    Bis Lehrer + Erzieher eine Einladung bekommen, wird es wohl noch etwas dauern, wie es in Berlin so ist ...
    Es wird AstraZeneca geimpft, welches - meiner Kenntnis nach - bis zu 12 Wochen zwischen 1. und 2. Impfung braucht.

    Fazit: Es dauert noch seeehr lange, bis man auf Tests und evtl. Maske verzichten kann und die Gerichte Spaß haben.

  15. 5358.

    Das sehe ich auch so. Der Übergang wird spannend, denn man hat sich in eine Situation gebracht die immer schwieriger wird zu erklären.
    Konkret ... Lehrer.... die müssen sich 2 mal die Woche testen lassen. Der Test alleine reicht nicht Maske müssen sie trotzdem tragen. Jetzt können sie sich impfen lassen und damit schafft man eine Situation die für Kritik aus allen Richtungen sorgen wird. Also geimpft und trotzdem testen und zusätzlich Maske. Oder man testet die nicht mehr, damit würde man signalisieren, der Impfstoff wirkt so, dass man keinen mehr anstecken kann aber wozu dann die Maske ?
    Da werden die Gerichte wohl noch viel „Spaß“ mit haben.

  16. 5357.

    Vielleicht schafft ja noch eine der Grafiken aus
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/02/geimpfte-tote-covid-19-effekt.html
    den Sprung in diesen Artikel.
    Ansonsten beim Zentralinstitut der KBV mal schauen, die sortieren das Impfen nach Alter aber nur Tagesaktuell ohne Verlauf.

  17. 5356.

    Ja die Zahlen würden sich auf einem höheren Plateau wieder einpegeln, würden die Maßnahmen beibehalten und die etwas länger infektiöse britische B.1.1.7 sich ausbreiten. Aber nun öffnet man ja wieder. Was ich heute zufällig bei unserer nahegelegenen Schule gesehen habe, lässt aber vermuten dass die Schulöffnungen die Zahlen nach oben bringen. Da sind wir 1 Jahr in der Pandemie und die Personen die an einer Bildungseinrichtung unterrichtet werden, wissen nicht, dass man an der frischen Luft, wenn man keine Maske trägt, Abstand halten sollte. Die Kinder und Jugendlichen hatten Abstände von 40 oder 50 cm.
    Die 3 Restaurantinhaber/mitarbeiter, eine Ecke weiter, die nicht öffnen dürfen, hatten es begriffen: Sie waren an der frischen Luft, ohne Maske aber hielten bei ihrer Unterhaltung deutlich mehr als 2 Meter Abstand. Können Lehrer den Schülern denn so etwas nicht erklären? Was wird eigentlich unterrichtet, wenn so etwas nicht klar ist?

  18. 5355.

    Das betrifft scheinbar nicht nur FF. Die Sterbefälle in BRB wurden wohl nicht nach den Vorgaben des RKI erfasst.
    Nachdem nun das Meldesystem angepasst wurde, werden wohl demnächst die Sterbefälle in BRB um einiges nach unten korrigiert.
    RKI zählt nur Tote mit positiven Test. BRB hat wohl auch die mit eindeutigen Symptomen trotz negativ Test gezählt.
    Für FF geht es um 5 nach unten.
    Ich gehe davon aus, das wird auch bald bei rbb24 thematisiert.
    Prinzipiell scheinen die Journalisten doch an mehr Details ranzukommen, hat aber scheinbar keiner Interesse das mal zu öffnen.
    Das ganze wird immer rätselhafter. Sind wir in diesem Land nicht mehr in der Lage zu zählen?

  19. 5354.

    mmhm. Stimmt natürlich auch wieder. Aber ich gehe davon aus, dass man die Produktion weltweit hochfährt. Davon werden die reichen Länder incl. Impfstoffproduzent Indien auf Kosten der armen Länder profitieren.
    (s. Rangelei um AstraZeneca und EU vs. Thailand). Die WHO könnte mal auf die Aufhebung des Patentschutzes hinwirken. Aber die haben viel zu viele Abhängigkeiten.
    Die verzögerten Auslieferungen werden nachgeholt werden, vermute ich. Johnson & Johnson kommt sicher auch bald auf den Markt und ich hoffe das Tübinger Unternehmen CureVac auch. 12.02.: "CureVac startet rollierendes Zulassungsverfahren bei Europäischer Arzneimittelagentur für COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV" siehe deren Homepage. Und viele andere Unternehmen sind auch am starten. Die Chinesen werden aus ihren Impfstoffen Geschäfte weltweit machen wollen. In ein paar Monaten wird sich die Lage deutlich verbessern.
    (Man sollte nur jetzt nicht noch so viele Leute sterben lassen, mit Öffnungen ein bisschen warten.)

  20. 5353.

    Gerade in der MOZ als Anfang gesehen, daß es wohl noch eine Weile dauern wird, bis die Zahlen in Frankfurt stimmen - Gesundheitsamt und Stadt geben ja sowieso nicht mehr bekannt.
    https://www.moz.de/lokales/frankfurt-oder/corona-und-frankfurt-_oder_-verwirrung-um-corona-todeszahlen-fuer-frankfurt-_oder_-55312599.html
    Hat jemand den vollständigen Artikel gelesen? Steht da noch eine Erklärung zu den Unterschieden?

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