Corona-Grafiken - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Mi 25.05.22 | 10:59 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Wie sich die Zahlen in den Kliniken entwickeln
Bild: rbb|24/Datawrapper

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Covid-19-Erkrankte liegen in den Kliniken? Wie entwickelt sich die Lage? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Krankenhausaufenthalte, Einweisungen auf die Intensivstation und Todesfälle – all das verursacht Corona nach wie vor, aber deutlich seltener als in früheren Phasen der Pandemie. Zu verdanken ist das den Impfungen, den besseren Therapiemöglichkeiten und auch den milderen Varianten des Virus. Und das zeigt sich auch im Vergleich der Klinikzahlen mit den Höhepunkten der Pandemie.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Entsprechend wollen wir bei rbb|24 noch mehr den Fokus verschieben - weg von den reinen Fallzahlen, hin zu den Vergleichen der klinischen Fälle. Das ist – neben dem Vergleich zu den Hochphasen der Pandemie – auch der Vergleich mit den Durchschnittswerten auf den Normalstationen, Intensivstationen und bei den Sterbefällen seit März 2020.

Darum finden Sie hier auch die Kurven zu den Fällen in den Kliniken, einmal für die letzten Monate und für die Zeit seit Beginn der Pandemie.

Und hier finden Sie die Kurven zu den Sterbefällen.

Der Vorteil dieses Vergleichs: die Definition und Statistik eines Covid-Falls im Krankenhaus oder auf dem Sterbebett hat sich seit dem Anfang der Pandemie nicht grundlegend geändert. Die Zählung der reinen Infektionen in gewisser Weise aber schon, weil viele Infektionen zwar per Schnelltest nachgewiesen werden, aber nur per PCR getestete Fälle in die Statistik eingehen.

Der Nachteil: Ganz genau sind die Zahlen zu den schweren Verläufen auch nicht. Denn zum einen gibt es Hinweise darauf, dass durch die mildere Omikron-Variante mehr Menschen mit als wegen Corona in die Klinik müssen oder gar versterben. Sprich die aktuellen Zahlen könnten in dieser Hinsicht das Problem überschätzen.

Zum anderen dauert es, bis Erkrankte in die Klinik kommen und mitunter sogar versterben. Entsprechend stellen diese Zahlen nur sehr verspätet die aktuelle Lage und Dynamik dar. Darum zeigen wir auch weiterhin, wie sich die reine Zahl der gemeldeten Fälle von Woche zu Woche verändert, nutzen aber als Kontext die Angaben des RKI zur Testzahl und Testpositivität für Berlin und Brandenburg.

Im Folgenden finden Sie weiterhin regional aufgeschlüsselt die Zahl der durch Covid-19-Patientinnen und Patienten belegten Intensivbetten, sowie die Hospitalisierungsinzidenz - trotz der bekannten Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene, die zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] thematisiert haben.

Hier finden Sie die Kurve der Fallzahlen, die allerdings durch die massiven Änderungen in der Teststrategie an Aussagekraft verloren hat und weniger relevant ist. Gleichwohl wollen wir sie aus Transparenzgründen nicht komplett streichen.

Ähnliches gilt auch für die Übersicht zu den Inzidenzen in den Landkreisen und Berliner Bezirken. Sie haben kaum noch Relevanz in der politischen Diskussion. Gleichzeitig könnten Sie frühzeitig auf eine andere Infektionsdynamik hinweisen.

Die Übersicht zu den Impfungen: Nach wie vor zeigen zahlreiche Studien, dass auch bei Omikron die Impfung der entscheidende Unterschied ist, wenn es um die Schwere der Verläufe geht.

Ganz verzichten wollen wir zumindest vorerst auf einige andere Grafiken. Das wären zum Beispiel die Grafiken zum Alter der Infizierten, eben weil die verschiedenen Altersgruppen höchst unterschiedlich getestet werden. Auch die Daten zum Anteil der verschiedenen Omikron-Varianten und die Berliner Corona-Ampel fallen künftig weg, sei es weil die Variante BA.2 klar das Geschehen dominiert oder weil sie schlicht schon lange kein Entscheidungskriterium mehr ist.

Weiterhin stellen wir die Entwicklung der Testpositivität und die Testzahlen dar, wenngleich auch das vor allem als Diskussionsgrundlage dienen soll.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Nicht ganz. Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen abzufangen, indem wir nachträgliche Korrekturen auf mehrere Tage verteilen.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Sowohl Berlin als auch Brandenburg haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 arbeitet darum mit einigen Ersatzlösungen, die sich wie folgt darstellen:

Berlin:

Der Senat meldet am Wochenende neue Fallzahlen, aber keine neue Zahlen zu Hospitalisierungen und Toten. Weil die Trends bei Hospitalisierungen und Totenzahlen träger sind, führen wir am Wochenende schlicht die Stände vom Freitag weiter. Die ITS-Auslastung führen wir allerdings basierend auf dem Divi-Register täglich aktualisiert weiter.

Brandenburg:

Brandenburg meldet am Wochenende nicht mehr. Wir führen deshalb an Samstagen und Sonntagen den bestehenden Stand fort. Auch hier liefert uns das Divi-Register aber zumindest für die Intensivstationen aktuellere Zahlen zu.

Warum wählt rbb|24 einen Sieben-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen und Sterbefällen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der Sieben-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist ein Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Klinikfälle, weil hohe Infektionszahlenen oder gar hohe Belastungen in einer Klinik nicht notwendigerweise mit dem Infektionsgeschehen dort zu tun haben. Deshalb soll auch nur der Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermieden werden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen. Ferner impliziert der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und im Idealfall isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben. Daher verzichtet rbb|24 auf eine Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

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Antwort auf [Thomas] vom 11.12.2021 um 11:03
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1974 Kommentare

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  1. 1974.

    "Es wird nichts darüber gesagt, dass Kinder selbst dadurch einen Nutzen haben.
    Man ist sich nur sicher es schadet nicht."
    Wäre es so dann würde es vorrangig nicht um den Kinderschutz, sondern um ein präventive Maßnahme im Sinne des Populationsschutzes handeln. Ob alle Kinderärzte damit glücklich werden mag bezweifelt werden. Eigentlich soll eine Schutzimpfung den Geimpften schützen, so war es bis jetzt aber vielleicht erleben wir in dieser Hinsicht gerade eine gesellschaftliche Wende. Schwer zu sagen. Die StIKo geht vermutlich davon aus, dass die Datenlage die Befürchtungen vor (zeitnahen) Nebenwirkungen statistisch nicht bestätigt hat. Die Frage von evtl. Spätfolgen bleibt aber weiterhin offen denn dazu ist die Datenlage dürftig. Ein sehr schwieriges Thema und eine Diskussion, die leider auf beiden Seiten (pro und kontra) oft von Irrationalität und Ausblendung unbequemer Fragen geprägt ist.
    Ich hoffe, dass sich die StIKo-Experten die Sache gut und gewissenhaft überlegt haben.

  2. 1973.

    Es gibt ein paar wenige erklärende Worte dazu.
    https://www.swr.de/wissen/corona-stiko-empfiehlt-covid-19-impfung-fuer-kinder-von-5bis11-jahren-100.html
    Es scheint aber lediglich um das vermeiden von Infektionen zu gehen, die möglicherweise ab Herbst kommen könnten.
    Es wird nichts darüber gesagt, dass Kinder selbst dadurch einen Nutzen haben.
    Man ist sich nur sicher es schadet nicht.
    Ob das als Grund ausreicht um viele Eltern dazu zu bewegen ihre Kinder impfen zu lassen würde ich mal bezweifeln.

  3. 1972.

    Die Empfehlung der StIKo ist für mich (bedauerlicherweise) nicht nachvollziehbar. Denn wenn es stimmt, dass sich die Mehrheit der Kinder bereits "mit dem Spike-Protein auseinandergesetzt hat" dann verfügt diese Mehrheit über eine viel stabilere Immunität als die, die man mittels Impfung erzeugen kann.
    https://www.infectiousdiseaseadvisor.com/home/topics/covid19/effect-of-vaccination-in-individuals-previously-infected-with-covid-19/
    Warum also eine Impfungsempfehlung wenn bei der Mehrheit eine Immunität angenommen wird? Im Vergleich zu 2021, als StIKo sich gegen die Impfung bei Kindern ausgesprochen hat, hat sich die Lage doch gebessert.
    Vermutlich gibt es nachvollziehbare Gründe für diese Entscheidung, den Medienberichten kann man sie allerdings nicht entnehmen. Denkbar wäre dass man sich durch Impfung der Kinder im Frühsommer eine Reduzierung des Ansteckungsrisikos für alle im Herbst verspricht.

  4. 1971.

    @Björn: Sie hatten doch mal überlegt, wer jetzt aufgrund dem Zeitpunkt seiner Grundimmunisierung noch dem offiziellen Geimpft-Status entspricht. Ich habe mal die Zahlen vom https://impfdashboard.de/ so umgerechnet, dass man damit was anfangen kann:
    1 x geimpft sind 1,4 Mio, 2 x geimpft sind 13,5 Mio, 3 x geimpft sind 44,7 Mio, 4 x geimpft sind 4,9 Mio, nicht geimpft sind 14,6 Mio und für 4 Mio Kinder von 0-4 gibt es noch keinen Impfstoff. Das könnte man jetzt mal mit den Ergebnissen der Studien zum Wirkungszeitraum hinterlegen. Mach ich aber nicht wegen Spiki.
    P.S. In den offiziellen Zahlen sind aber die KV-Abrechnungsdaten erst bis September 2021 eingearbeitet.

  5. 1970.

    Ich hatte eigentlich Sachsen und Thüringen im Blick ;-) Deren Testgewohnheiten dürften sich von den anderen Bundesländern nicht so signifikant unterschieden haben. Die Grund-Regeln waren ja theoretisch fast alle überall gleich.
    Und von den 75,9 % Grundimmunisierten in D haben ja 59,6 % ne Auffrischung, die ja auch noch mal bisschen wirken soll.
    "während in den Ländern, wo es viele bemerkte und unbemerkte Infektionen gab, der Populationsimmunstatus nun günstiger ist." Das unterschreib ich Ihnen. Ansonsten gibt es Studien, die feststellen, dass es nicht viel Sinn macht, immer wieder mit dem Spike-Protein vom Urtyp zu impfen.

  6. 1969.

    Also für die Gruppe 5-11 Jahre, die heute zum Impfen freigegeben wurde, hat die Stiko mal geschätzt:
    "Das Gremium begründet das konkret damit, dass sich die Mehrheit der fünf- bis elfjährigen Kinder bereits mit dem Spikeprotein von Sars-CoV-2 auseinandergesetzt hätte. Für etwa 50 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe sei eine PCR-bestätigte Infektion nachgewiesen worden. Man gehe aber davon aus, dass sich in Wahrheit noch deutlich mehr Kinder angesteckt haben, nämlich mehr als 70 Prozent, vielleicht sogar bis zu 90. "

  7. 1968.

    Ergänzung: Die Stiko scheint das auch so zu sehen, daß im Prinzip bei den Kindern bis ins Schulalter eine vollständige Durchseuchung stattgefunden hat: https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2022/05/stiko-corona-empfehlung-impfung-kinder-einmalig.html

  8. 1967.

    "Die Länder auf denen lange rumgehackt wurde, weil sie so niedrige Impfzahlen hatten, haben jetzt die wenigsten Fälle. "
    Fairerweise muss man anmerken, dass diese Korrelation nicht zwingend bedeuten muss, dass Impfungen wirkungslos sind.
    Wenn wir davon ausgehen, dass sie einen Impfschutz für ca. 28 Wochen bieten (oder geboten haben), dann haben sie eine Verschiebung der Infektionszahlen bewirkt. Nun ist die Zahl der "ungeschützten" dort am größten, wo man mit Impfen ganz früh und massiv angefangen hat während in den Ländern, wo es viele bemerkte und unbemerkte Infektionen gab, der Populationsimmunstatus nun günstiger ist.
    Dann gibt es noch einen Punkt: wo wenig geimpft wurde, wurde auch meistens viel weniger getestet. Deshalb haben wir solche Länder wie Somali: extrem niedrige Fallzahlen bei extrem niedriger Impfquote. Hätte Somali deutsches Gesundheitswesen und eine Regierung wie in Deutschland - gäbe es ganz anderes Bild.

  9. 1966.

    Da hatte ich schon mal die Vrmutung geäußert, daß es bei den Schülern im Prinzip durch ist, also die Durchseuchungsquote sich der 100% nähert über die Pandemie. Konnte aber nie summierte Zahlen dazu finden und Studien zum Immunstatus der Gruppe gibt es wohl auch keine.

  10. 1965.

    Ich frage mich gerade, was eigentlich diese subtile Impfwerbung für Schwangere in dem Interview mit dem Leiter der Kinder-Intensivstation zu suchen hatte ;-()

  11. 1964.

    Bei unserem Kind in der Klasse (Grundschule) tragen noch ca. 50% Maske im Unterricht. Bis vorletzte Woche auch die Lehrerin und die Kinder wurden nicht nach pädagogischen Gesichtspunkten, sondern nach mit Maske ja/nein gruppiert. Seit letzter Woche folgt die Sitzverteilung wieder dem ursprünglichen Format, also, als alle noch Maske tragen mussten (ohne Maske gab es für unser Kind seit Einschulung gar nicht) und die Lehrerin setzt ihre Maske wohl auch nur noch auf, wenn sie sich den maskentragenden Kindern nähert. So steht es zumindest in den diversen Elterninfos zum Thema, über den Sinn brauchen wir hier wohl nicht diskutieren und das tatsächliche Tun im Klassenraum kennen wir sowieso nicht.
    Ob das Maskentragen geschadet hat? Wir hoffen und glauben nicht, haben unserem Kind die Entscheidung des Tragens seit Wegfall der Pflicht selbst überlassen und seitdem trägt es keine mehr. 50% der Eltern scheinen das Tragen von Masken aber weiterhin zu befürworten.

  12. 1963.
    Antwort auf [Werner] vom 23.05.2022 um 08:59

    Wenn Sie sich zwei Jahre nicht dafür interessiert haben, wie es den Kindern mit den Maßnahmen ergeht, sollten Sie jetzt nicht anfangen zu dem Thema fragwürdige Kommentare abzugeben.

  13. 1962.

    Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass die Fallzahlen bei den Schülern stetig weiter sinken, obwohl sie keine Masken mehr tragen? ;-)

  14. 1961.

    "De Frage ist nur: wollen die politischen Entscheidungsträger wirklich aus eigenen Fehlern lernen oder ist es wichtiger an dem Narrativ festzuhalten dass keine vermeidbaren Fehler passiert sind?"
    Kann man klar mit nein beantworten. Der Gesundheitsminister hat persönlich versucht, die im IfSG festgeschriebene Evaluierung der Maßnahmen zu unterbinden, der Vorsitzende des Gremiums twittert, dass er eigentlich keinen Bock auf den undankbaren Job hat und Drosten macht sich lieber dünne, bevor es heiß für ihn wird. Und Streeck, der von Anfang an pragmatische und klare Aussagen getroffen hat, wird es schwer haben, wenigstens ein bisschen Ehrlichkeit zu erreichen.

  15. 1960.

    Schon gelesen? in Berlin wird auch an einer Nasenspray-Impfung geforscht:
    https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/nasenspray-impfstoff-kann-besser-vor-corona-schuetzen-medizinische-studie-100.html
    Was ich nicht verstehe: Warum hat Biontech den Teil mit den Hamstern einfach weggelassen?

  16. 1959.

    Können Sie auch von der anderen Seite betrachten: Die Länder auf denen lange rumgehackt wurde, weil sie so niedrige Impfzahlen hatten, haben jetzt die wenigsten Fälle. Es gibt da einen gewissen Zusammenhang mit den Impfungen, den mir hier aber keiner glaubt ;-)

  17. 1958.

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-aerztepraesident-augenmerk-auf-kinder-bei-corona-kurs-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220522-99-384137 Hier die highlights des Artikels, aber auch den Rest lesen:
    Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind ein Schwerpunktthema des Deutschen Ärztetages, der an diesem Dienstag in Bremen beginnt.
    Beim Ärztetag solle mit Expertinnen und Experten intensiv darüber diskutiert werden, wie negative psychosoziale Folgen der Pandemie für Heranwachsende eingedämmt werden könnten.
    Mit Spannung werde daher ein von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigter Pandemie-Masterplan für den Herbst erwartet.

  18. 1957.
    Antwort auf [Werner] vom 22.05.2022 um 15:22

    1. Wer hat Coronainfizierte als krank definiert?
    WHO, zuletzt am 16.12.2020
    und in Übereinstimmung mit der WHO alle nationale Gesundheitsbehörden und Institute.
    https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-Surveillance_Case_Definition-2020.2

    2. "Zu Suiziden unter Kindern"
    Die Rede war von der Anzahl der intensivmedizinisch behandelten Suizidversuche. DIese hat sich, lt. Studie, die in der Essener Uniklinik eine Auswertung der Behandlungsdaten vorgenomen hat, vervierfacht.
    https://www.morgenpost.de/vermischtes/article234247493/corona-kinder-suizidversuche-lockdown-studie.html

  19. 1956.

    Sehr richtig! Man kann schon seit einiger Zeit in anderen Ländern beobachten, dass dort, wo man bisher Corona einigermaßen niedrig halten konnte, die Zahlen steigen. Corona ist ein Gleichmacher, es läuft früher oder später durch. Jetzt mit den Impfungen, kann man das auch zulassen. China mit seiner Null-COVID Politik liegt da m.E. nach falsch. Der Preis wird hoch und wir bekommen das auch zu spüren.

  20. 1955.
    Antwort auf [Werner] vom 22.05.2022 um 15:22

    Coronainfizierte werden zwar nicht ausdrücklich als krank definiert. Indirekt aber schon, denn sie sind anschließend genesen von einer Krankheit die sie gar nicht hatten.

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