#wiegehtesuns? | Infizierte Erzieherin - "Beim Kindergarten hat sich das Gesundheitsamt bis heute nicht gemeldet"

bemalter Zaun an einem Kindergarten (Quelle: IPA Photo / Imago)
Bild: IPA Photo / Imago

Systemrelevant und mit Corona infiziert: Die Erzieherin Charlotte Glowczak musste alle Entscheidungen rund um ihre Corona-Infektion selbst fällen - ohne direkte Anweisungen vom Gesundheitsamt. Sie fühlt sich deshalb verunsichert und alleine gelassen.

Vor über einem Jahr gab es den ersten Corona-Fall in Berlin. Seither stellt das Virus unser Leben auf den Kopf. Was beschäftigt uns am meisten? In welcher Situation stecken wir?

In der Serie #Wiegehtesuns? erzählen Menschen aus der Region, wie sich ihr Alltag seither verändert hat.

Charlotte*, 40 Jahre, ist seit 20 Jahren Erzieherin aus Leidenschaft. Am letzten Märzwochenende sind ihre Mutter und ihre Schwester bei ihr in Friedrichshain zu Besuch. Als ihre Mutter am Montag krank wird, sie selbst aber keine Krankheitsanzeichen hat, geht sie zum Frühdienst in den Kindergarten. Auch am Dienstag geht sie noch arbeiten. Dann die Nachricht: Ihre Mutter ist Corona-positiv. Kurz danach werden auch sie und ihre Schwester positiv getestet. Quarantänemaßnahmen und Kontaktbenachrichtigungen nimmt die Familie und auch der Kindergarten komplett selbst in die Hand. Ob sie sich dabei immer richtig verhalten haben und wie sie wieder aus der Quarantäne kommen, wissen sie bis heute nicht sicher. Denn Kommunikation mit dem Gesundheitsamt gab es so gut wie gar nicht. So geht es ihr gerade:

Die letzte Zeit war sehr ernüchternd. Ich habe gelernt: Die eine Seite ist, was alles gesagt wird, was getan wird. Die gefühlte Wahrheit ist: Mit einer Corona-Infektion ist man ganz alleine.

Ich habe aber auch gelernt, worauf ich mich verlassen kann. Das ist mein soziales Umfeld und mein gesunder Menschenverstand. Es war gut, dass ich mich vorher schon belesen habe, was ungefähr zu tun ist. Und es ist gut und wichtig, dass ich einen Freundeskreis habe, der mir Essen vorbeibringt. Dabei denke ich aber auch an Leute, die das alles nicht haben. Weil mich nach dem positiven Test niemand kontaktiert hat, war da ja auch keiner, der gesagt hat: Es gibt eine Nachbarschaftshilfe oder Ähnliches. Es geht bei einer Corona-Infektion also letztendlich darum, dass man ein soziales Umfeld hat, das funktioniert. Das man Freunde und Familie hat, die sich kümmern.

Trotzdem fühle ich mich alleine gelassen und verunsichert. Von staatlicher Seite aus ist ja erst mal nichts passiert. Leider. Am Dienstagabend habe ich direkt meinen Chef angerufen und gesagt, dass meine Mama jetzt einen positiven Corona-Test hat und dass ich mich aufgrund dieser Tatsache erstmal in Selbst-Quarantäne begebe. Daraufhin wurde auch die Kindergartengruppe, in der ich arbeite, komplett in Quarantäne gestellt. Das haben wir alles selbst organisiert. Es kamen dazu keine Informationen vom Gesundheitsamt, sondern das waren einfach die logischen Schlüsse, die wir gezogen haben. Parallel habe ich mich um einen Testtermin gekümmert.

Ich habe mir große Vorwürfe gemacht, dass ich Montag und Dienstag noch arbeiten war und hatte ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber allen, die ich getroffen habe. Ich habe auch viele ältere Kolleginnen. Eine von Ihnen hat einen chronisch kranken Mann zu Hause. Dazu die Eltern, bei denen die Kinder mir erzählt haben, dass sie einen Urlaub geplant haben oder am Wochenende ihre Oma endlich wieder besuchen fahren, nach langer, langer Zeit. Die Eltern, die systemrelevante Berufe haben, die dann ihre Kinder zu Hause in Quarantäne behalten mussten. Und natürlich die Kinder selbst, für die die Zeit im Kindergarten so wichtig ist.
Es waren einfach so wahnsinnig viele Leute, die ich damit eingeschränkt oder sogar in Gefahr gebracht habe.

Zum Glück sind jetzt alle Kontaktpersonen negativ getestet. Wir waren alle im permanenten Austausch und meine Kolleginnen und Kollegen haben auch immer wieder gefragt, wie es mir geht. Fast alle hatten Verständnis für die Situation. Beim Kindergarten hat sich bis heute niemand gemeldet. Bei meiner Mutter und meiner Schwester auch nicht.

Ich habe eine Woche nach meinem Test einen Anruf bekommen. Der hat aber nichts geholfen, NULL. Eine Kommunikation war überhaupt nicht möglich. Der Mitarbeiter hat mich gar nicht verstanden, konnte mir auf meine Fragen nicht antworten. Er hat mir lediglich einen Maßnahmenzettel vorgelesen. Meine E-Mail-Adresse durchzugeben hat zwei Minuten gedauert und er hat mich gefragt, ob ich "liege". Da habe ich gesagt: "Natürlich. Nachts, wenn ich schlafe, liege ich. Aber ich sitze und stehe und laufe auch." Es war skurril.

Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass sich gleich am Donnerstag nach dem positiven Test jemand vom Gesundheitsamt bei mir meldet und auch, dass es konkrete Anweisungen für den Kindergarten gibt.

Meine größte Sorge ist, dass ich immer noch nicht weiß, wie ich jetzt weiter verfahren soll. Ich weiß, dass ich bis zum 14. April in Quarantäne bin. Aber mir wird auch nicht gesagt, dass ich mich dann noch mal testen lassen soll oder was dann passiert. Ich kann auch nicht komplett ausschließen, dass ich mich im Kindergarten nicht ein weiteres Mal anstecke oder alle noch mal in Quarantäne müssen.

Denn wir alle haben noch keinen kompletten Impfschutz. Das ist wirklich schlimm. Alle Astrazeneca-Termine, die wir hatten, sind abgesagt. Es gibt beim Impfen so viele Baustellen und wir brauchen diesen Schutz: Als Pädagogin im Kindergarten gibt es keine Alternativen. Die Kinder halten verständlicherweise keine Distanz, da wird einem dreimal am Tag mit voller Ladung ins Gesicht genießt.

Jetzt ist wieder "Notbetreuung". Das hört sich für die Öffentlichkeit so an, als wenn die Kindergärten fast leer sind. Aber in dem Kindergarten, in dem ich arbeite, sind immer noch 50 Prozent der Kinder da."

Update: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat sich das entsprechende Gesundheitsamt, nach mehrmaligem Hinweis seitens Charlotte Glowczak und ihrer Schwester, bei der Kindertagesstätte gemeldet.

Korrektur: In einer vorherigen Fassung schrieben wir "Am letzten Februarwochenende sind ihre Mutter und ihre Schwester bei ihr in Friedrichshain zu Besuch." Tatsächlich handelte es sich dabei um das letzte Märzwochende.

*Name von der Redaktion geändert
Gesprächsprotokoll: Bernadette Huber

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17 Kommentare

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  1. 17.

    Bis du einen positiven Covid19 hast, könnte es auch nur eine harmlose Erkältung sein und kaum Jemand bleibt der Arbeit wegen einer harmlosen Erkältung fern! Und symptomlos ist es noch unwahrscheinlicher. So hat man uns nicht erzogen. Testen, testen, testen... Nicht nur zweimal pro Woche! Ist das nicht möglich, sollte nicht weiter mit der Gesundheit von Kindern, Eltern und päd. Personal russisch Roulette gespielt werden!

  2. 16.

    Alles sehr unglücklich gelaufen. Andererseits war wohl zuwenig gesunder Menschenverstand und Informationen, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll, vorhanden. Mit dem Wissen, dass die Mutter Symptome hat, der Kontakt sehr eng war, war es sehr leichtsinnig, noch arbeiten zu gehen. Ein Gespräch mit dem AG wäre wohl der erste Schritt gewesen, um dann den Hausarzt zu kontaktieren. Nicht alles kann und muss von oben verordnet/ageordnet werden. Wenn man das voraussetzt, gibt man die Eigenverantwortung ab. Es ist ja auch einfacher, anderen die Verantwortung aufzudrücken, statt diese selbst zu übernehmen.

  3. 15.

    Liebes RBB-Team, bitte weist doch in eurem Beitrag auf die Allgemeinverfügungen der Bezirke hin. Dort ist genau festgelegt wie sich jeder für n einem solchen Fall verhalten muss. Leider kennen viele Menschen diese gar nicht, wie es scheint noch nicht einmal das Kitapersonal, was ich schon sehr erschreckend finde.

  4. 14.

    Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass gute Konzepte und eine gute Zusammenarbeit im Team und mit den Eltern in den Kitas zur Zeit das Wichtigste sind. Wer sich auf den Senat Berlin und die Bezirksämter und Gesundheitsämter verlässt, hat keine Chance.

  5. 13.

    Die erste Frage wäre: waren das Schnell- oder PCR-Tests? Positive Schnelltests werden den Gesundheitsämtern nicht gemeldet und dann können die Ämter natürlich auch noch nicht reagieren.

  6. 12.

    Ich habe in letzten 12 Monaten mit Corona viele Sachen erlebt, die alle vermieden hätten können: Kollegen u Eltern waren Kontaktperson 1. Grades u haben mit der coronainfizierten Person abgemacht nicht genannt zu werden bzw. ihre Kontakte so bereinigt dass sie Kontaktperson 2 Grades sich geschwindelt haben. Warum? Um nicht in Quarantäne gehen zu müssen. Kitaleiterin hat es nicht interessiert o Kollegen sogar nahegelegt so zu verfahren.
    Eltern mit Coronaerkrankung blieben mit Kindern in Quarantäne. Gesundheitsamt läßt Kinder danach ohne Test wieder in Kita. Viermal wurde entsprechende Kinder ganz kurz nach Wiederkommen krank mit Fieber. Das sei was anderes die Aussagen der Eltern. Kurz darauf erkrankte eine Erzieherin an Corona. Aussage dazu: sie hat es in die Kita getragen. Nun Quarantäne für 30 Kinder und Betreuer. In dieser Zeit wurden 3 Kinder in Quarantäne noch krank. Erwachsene wissen wir aufgrund von Datenschutz nicht! Sehr wahrscheinlich von den ungetesten Kindern meinen alle!

  7. 11.

    Ich wünsche der Erzieherin gute Genesung! Schade, dass Sie vom Staat allein gelassen wird. Und natürlich muss ich ganz ehrlich sagen: Das ist ein Deutschland-typisches Problem. Wir haben Regeln, Normen, Gesetze, Absätze, Gebote, Verbote, Leitlinien - aber leider arbeiten in den Führungseben der Behörde oft Personen - oft Jurist:innen- , die derart rückgratlos, blind und ohne Pragmatismus diese Regeln umsetzen (sollen). Es ist nicht die Schuld der „da oben“ oder des „Gesetzgebers“. Es sind die einzelnen ausführenden Personen! Wenn man einfach blind die Regeln befolgt ohne Verstand und Intellekt, dann führt dies zu solchen Situationen! „Dienst nach Vorschrift“ ist schon begrifflich sehr hässlich, aber in einer Pandemie zeigt sich, dass das sogar lebensgefährlich ist. Wenn jede:r Beamte einfach das von Gesetzgebern eingeräumte Ermessen tatsächlich ausüben würde, dann würde besser, sinnvoller und praktischer gehandelt werden. Warum passiert das nicht ? Ganz einfach: Führungskräfte in Behörde versklaven sich politisch. Sie wissen: „wenn ich jetzt hier mitdenke und von der politisch gewünschten Linie abweiche - dann werde ich nicht befördert“. Vielleicht ist es auch einfach Faulheit, weil Faulheit und Bequemlichkeit im Öffentlichen Dienst nicht sanktioniert wird.

    Ich persönlich mache jeden einzelnen Mitarbeitenden einer Behörde für solche Situationen verantwortlich. Wer als Beamter nicht mitdenkt, sein Ermessen nicht ausübt und damit das Grundgesetz nicht wahrt, macht sich schuldig! Schämen Sie sich, wenn Sie sich hier wiederfinden sollten.

    Ich lobe den besagten Kindergarten und all diejenigen, die pragmatisch und mit Elan an die Sache rangehen. Einfach Lösungen finden, Kontakte informieren - nicht warten bis es ein anderer macht oder bis das Dienst-nach-Vorschrift-Amt anruft.

  8. 10.

    Diese Erfahrung kann ich bedingt teilen. Bei uns in der Kita, trat in einer Gruppe auch corona auf. Der positive Test wurde wohl an einem Freitag der betroffenen Familie bekannt gegeben. Nichts Ahnend hatte ich mein Kind noch am Montag in die Kita gebracht. Um 10 Uhr rief dass das Gesundheitsamt, noch vor der Kita, an.
    Die Kita wurde erst am Montag vormittag informiert.
    Meine Kritik:
    Man hätte die Kinder nicht mehr in die Kita geben dürfen. Das man am Wochenende niemanden in der Kita zur Beschaffung der Kobtakte erreicht, ist mir klar. Aber nicht einmal die Erzieher waren Informiert. Um 9 Uhr am Montag hatte ich sie noch in die Kita gebracht. Man hätte am Eingang einen Verweis aufhängen müssen. Niemand hätte sein Kind mehr abgeben dürfen.
    Ferner hätte ich mir von den betroffenen Eltern gewünscht,die kitavertreter zu informieren,die Kontakte sind bekannt. Diese hätten wiederum die Eltern informiert. Niemanden hätte am Montag sein Kind gebracht.

  9. 9.

    So sieht es aus. Auch in der Schule. Alles was passiert wenn man Corona meldet ist, dass man nicht mehr einkaufen darf. Wozu irgendetwas melden??

  10. 8.

    Danke für diesen Beitrag. Bin selbst Erzieherin und ein Satz hämmert immer lauter in meinem Kopf. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich gerne Verantwortung übernehme und Zukunft mitgestalten möchte, aber was die Politik gerade von dieser Berufsgruppe fordert ist die Übernahme von ihrer Schuld.


  11. 7.

    Und das Trauerspiel geht weiter... Nach über einem Jahr Pandemie und der dritten Welle scheinen die Ämter bis auf weiteres noch den Stand von vor einem Jahr zu haben.

    Und das Kitas komplett über die Kante fallen bzw. auf sich allein gestellt sind, ist ja auch schon seit einem Jahr so. Das einzige was funktioniert ist, das ein Brief vom Senat verfasst wird (den man aus dem Internet holen muss) wo drin steht, es ist wieder Notbetreuung. Eigentlich fehlt da nur noch der Satz „Viel Spass beim Umsetzen aller Maßnahmen“.

    Und das mit dem Impfen für Pädagogen ist in der Tat eine Geduldsprobe. Es ist über ein Monat her das wir zum impfen eingeladen wurden. Die ersten Termine kommen vermutlich erst jetzt langsam zum laufen. Ich und meine Kollegen haben alle erst Ende April einen Termin.

    Und als letztes... Die Notbetreuung ist ein Witz. Hier steht das weiterhin 50% kommen. Bei uns in der Eineichtung sind es 100% die kommen. In der Öffentlichkeit kommt es tatsächlich so rüber, als seien die meisten Kitas zu und wir Pädagogen haben unsere Ruhe und meckern auf hohen Niveau.

  12. 6.

    Sorry, manchmal reicht es den gesunden Menschenverstand einzuschalten Wenn ich engen Kontakt mit einer kurz danach positiv getestet Person hatte, kann ich nicht weiter fröhlich zum Dienst gehen. Und das Verfahren ist eigentlich eindeutig, da braucht es keine Anweisung vom Gesundheitsamt.

  13. 5.

    Diesen Bericht kann ich aufgrund eigener Erlebnisse in einer Schule vollauf bestätigen. Es kümmert niemanden im Gesundheitsamt, wer, wann oder wo infiziert wurde, wer wie lange in Quarantäne bleiben muss und wer eventuell als Kontaktperson in Frage kommt. Kümmert man sich nicht selbst um alles, oder auch die Schulleitung, passiert nichts. Hilf dir selbst sonst macht es keiner ist die Devise.

  14. 4.

    Wo ist der Schutz für Erzieher und Erzieherinnen? Es macht mich so traurig, wie mit dem pädagogischen Personal umgegangen wird. Mein Kind ist auch als Erzieher tätig und bisher nicht geimpft. Wo ist die Fürsorgepflicht für die Betreuer der Kinder. Danke an diese verantwortungsvolle Erzieherin und gute Besserung und alles gute für sie und ihre Kollegen!

  15. 3.

    Ich hoffe, Frau Scheeres liest diesen Beitrag.

    Die Kita-Leitung müsste in so einem Fall selbst die Initiative ergreifen und die erkrankte Mitarbeiterin beim Gesundheitsamt melden.

    Und dass sich niemand bei ihr gemeldet hat, ist echt ein Unding. :(( Ich hoffe, ihr geht es wieder besser, ohne Langzeitfolgen.

  16. 2.

    Erst einmal wünsche ich der Erzieherin vollständige Genesung ohne Langzeitfolgen. Die Gesuämter der Bezirke arbeiten wohl sehr unterschiedlich. Bei den einen klappt es, bei den anderen nicht. Dass man sich nicht um eine Kita und deren Mitarbeiter kümmert, ist unverantwortlich. Eigentlich darf es gar nicht passieren, dass ein Fall/ein Mensch "durchrutscht", eine Kita nicht im Blick zu haben, ist sträflich .
    Sehr gut, dass Sie Charlotte verantwortungsvoll gehandelt und vorausschauend gedacht haben. Hoffentlich löst der Senat das Impfproblem für Kitas und Schulen endlich verantwortungsvoll und zügig...auch wenn es momentan nicht danach aussieht. Alles Gute für Sie.

  17. 1.

    Das ist schon sehr ungünstig, dass sich das Gesundheitsamt so spät gemeldet hat. Andererseits gibt es mittlerweile klare Vorgaben, was im Falle einer Infektion zu tun ist. Leider wissen dennoch nicht alle Kontakte, dass sie sich selbständig in Quarantäne begeben müssen. Auch sollte jede Kita ein Schutzkonzept haben, dass Regelungen für den Notfall enthält.

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